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GFP III ( Seite 38)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 20.09.05 07:02:51
von
neuster Beitrag 14.04.12 14:42:11
von

Anzahl Beiträge: 385
Aufrufe gesamt: 64.824
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Diskussionsnr.: 1.008.289
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[ Seite: 123373839neuster Beitrag ]

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schrieb am 10.02.12 13:54:06
Beitrag Nr.371 
(42.732.274)
Antwort
Zitat
schade dass es keine Journalisten gibt der auch Kommanditist ist. Der könnte ja dann als Kommanditist Einsicht in die Unterlagen der Fonds nehmen, mal sehen ob da ein paar Rechnungen aus Sylt auftauchen
Avatar
schrieb am 10.02.12 14:55:21
Beitrag Nr.372 
(42.732.747)
Antwort
Zitat
Zitat von WePeHAschade dass es keine Journalisten gibt der auch Kommanditist ist. Der könnte ja dann als Kommanditist Einsicht in die Unterlagen der Fonds nehmen, mal sehen ob da ein paar Rechnungen aus Sylt auftauchen


(Hüstel) Das haut leider nicht so ganz hin. Er dürfte zwar Einsicht nehmen wie jeder andere Gesellschafter auch. Aber hast du schon mal den Gesellschaftsvertrag genau gelesen, speziell § 27? Danach haben wir alle (ich unterstelle mal, dass du auch Anleger dort bist) uns verpflichtet, über alle Vorkommnisse im Zusammenhang mit dem Fonds zeitlich unbegrenzt Stillschweigen zu bewahren, auch nach einem Ausscheiden aus der Gesellschaft.

Zudem lese ich aus dem Beitrag von peterkre, dass es wohl über die Odeon gelaufen sein soll. Und an der sind wir nicht direkt beteilgt.

Aber mal was ganz anderes, unabhängig davon, ob man den G. nun mag oder nicht: in der Bild habe ich einen Ausriss aus der todo-liste gesehen. Die Anweisung war ja eindeutig. Wie kommt die Zeitung dann an solche Infos? Also wenn ich der Hotelmanager wäre, dann würde ich wegen erwiesenem Verstosses gegen den Arbeitsvertrag eine interne Untersuchung anstrengen, und dann würden Köpfe rollen. Denn ich bin mir sicher, dass jeder Hotelangestellte in seinem Arbeitsvertrag eine Verschwiegenheitsklausel stehen hat.
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schrieb am 10.02.12 14:56:55
Beitrag Nr.373 
(42.732.755)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.732.274 von WePeHA am 10.02.12 13:54:06...davon kannst Du ausgehen. Ich denke mal, daß die "sehr geehrten Kommanditisten" den aufwendigen Lebensstil des "ach so erfolgreichen" Unternehmers D. G. vollständig mit ihren Einlagen bezahlt haben....:mad:
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schrieb am 10.02.12 15:57:54
Beitrag Nr.374 
(42.733.208)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.732.747 von Allinclusive am 10.02.12 14:55:21Pressefreiheit , Informantenschutz,...
Einsicht nehmen , fotografieren und in der Bild veröffentlichen wäre aber dumm
Avatar
schrieb am 26.02.12 18:48:43
Beitrag Nr.375 
(42.809.193)
Antwort
Zitat
Offenbar gibt es jetzt Klagen beim Fonds GFP III gegen den Groenewold...

siehe Bericht der Süddeutschen und Focus

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klagen-gegen-wulff-freund-groenewold-gebt-uns-das-geld-zurueck-1.1285915

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wulff-freund-david-groenewold-irgendwo-zwischen-charisma-und-hochstapelei-1.1287356-4

http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-08-2012-gdp-chef-kritisiert-wulff-groenewold-erzielt-teilerfolg-gegen-bild_aid_714996.html

Kann der Fonds den Groenewold nicht auch auf Schadensersatz verklagen? Irgendwie klingen die Berichte so, als ob Gelder der Odeon für Herrn Wulff verwendet wurden.

Weiß jemand was von diesen ominösen Klageverfahren?

VG

Eva
Avatar
schrieb am 26.02.12 20:20:55
Beitrag Nr.376 
(42.809.437)
Antwort
Zitat
Zitat von EvaROffenbar gibt es jetzt Klagen beim Fonds GFP III gegen den Groenewold...

siehe Bericht der Süddeutschen und Focus

Kann der Fonds den Groenewold nicht auch auf Schadensersatz verklagen? Irgendwie klingen die Berichte so, als ob Gelder der Odeon für Herrn Wulff verwendet wurden.

Weiß jemand was von diesen ominösen Klageverfahren?

VG

Eva


Gähn! Guten Morgen!

Die Artikel habe ich auch gelesen. Und auch wenn man den Groenewold nicht mag: Wenn diese Artikel wenigstens richtig gewesen wären! Lesen Sie doch einfach mal die Unterlagen, die Sie bekommen haben. Aber so wurde ja u.a. behauptet, dass die Odeon-Aktien gegen den Willen von Herrn Eskenazy verkauft wurden. Wenn das doch wirklich geschehen wäre! Statt dessen haben wir es doch vor allem diesem Herrn zu verdanken, dass wir eine Zahlung, die etwa einer Ausschüttung von 10% entsprach, eben NICHT erhalten haben. Zudem hat sein Verhalten (ich habe ihn auf mehreren Versammlungen live erlebt) für mich zunehmend psychopathische Züge.
Avatar
schrieb am 26.02.12 21:02:57
Beitrag Nr.377 
(42.809.532)
Antwort
Zitat
Naja, dazu sag ich mal lieber nichts...

Ich wollte eh nie in eine Aktiengesellschaft investieren! Ich dachte immer, dass der Fonds Filme produziert! Hätte ich nur gewusst, wohin sich das entwickelt!

Aber was ist denn nun eigentlich mit den Klagen? Ist da wenigstens was dran? Klagt einer von euch gegegen den Groenewold?

Eva
Avatar
schrieb am 27.02.12 08:06:26
Beitrag Nr.378 
(42.810.115)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.809.532 von EvaR am 26.02.12 21:02:57@ EvaR

Zustimmung! Doch der Kauf der Odeon war ursprünglich ja gar nicht geplant, sondern man wollte, wie schon in den Vorgängerfonds, Filme produzieren, einen Teil der Erlöse in neue Filme investieren, einen Teil ausschütten. Also eine durchaus stimmige Strategie zur Risikostreuung.

Üblerweise hat uns das Finanzministerium Anfang 2006 dieses Geschäftsmodell rückwirkend kaputt gemacht, so dass wir gerade im GFP 3 nur die Erstinvestition gehabt hätten. Seitdem sind der Prospekt samt Prognoserechnung nur noch Altpapier. Der Kauf der Odeon war daher aus der Not geboren, damit wir uns zumindest die Chance auf weitere Einnahmen erhalten. Die Erläuterungen vom Steuerberater damals in 2006 waren sehr detailliert und einleuchtend.

Und wir können froh sein, dass wir auf ihn hörten und die geplante Schuldübernahme durch die Bank nicht vollzogen, sonst hätten wir heute die gleichen steuerlichen Probleme wie so manch anderer Fonds dieser Konstruktion.

Ich kann nicht sagen, dass sich Groenewold mit Ruhm bekleckert hat. Aber klagen werde ich nicht gegen ihn. Weil ich gar nicht weiss, was ich ihm vorwerfen soll. Zudem will ich nicht auch noch einen Anwalt auf meine Kosten glücklich machen.
Avatar
schrieb am 04.03.12 18:34:23
Beitrag Nr.379 
(42.847.868)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.809.532 von EvaR am 26.02.12 21:02:57auch wenn man nicht die Odeon gekauft hätte, hätte G das Geld verbrannt!
Nicht das böse Finanzministerium hat der Sache den Garaus gemacht sondern der G.
Dem G. könnte man schon so einiges vorwerfen, es hat bloss keiner Zeit und Lust seine Machenschaften aufzuarbeiten, Luxusreisen, Uhren... da liesse sich was finden. Typen wie Herr O. nerven deutlich mehr als Eskanazy
Avatar
schrieb am 05.03.12 23:27:38
Beitrag Nr.380 
(42.854.715)
Antwort
Zitat
Noch mal auszugsweise aus der Süddeutschen: "Dennoch haben die beiden letzten Fonds bislang kein Geld ausgeschüttet - es droht vielmehr ein hoher Verlust.

Einige Sparer haben Groenewold deshalb nach Informationen der Süddeutschen Zeitung verklagt. Bereits 2009 ist die erste Klage eingereicht worden. Die Anleger wollen Geld zurück, fühlen sich geneppt.
............
Es geht dabei um einen Schadenersatz............
Für die Kläger tritt Anwalt Stefan Herbasch von der Münchner Kanzlei Mattil auf.
...................
David Groenewold hat im Prospekt für den GFP-Fonds II verschwiegen, dass er und Familienmitglieder über andere Firmen finanziell von den Fonds profitiert haben", erklärt Klägeranwalt Herbasch.
..................
Die Einnahmen daraus für Groenewold und seine Familienmitglieder hätten sich auf über 15 Prozent der Eigenkapitaleinlagen der Sparer belaufen, etwa 7,5 Millionen Euro."

Also ja! Es gibt Klagen. Herr Herbasch war auch auf der letzten Versammlung.

[ Seite: 123373839neuster Beitrag ]

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