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Chartsignal zu Hochtief

Neues 13-Wochentief (short)
Hochtief
WKN: 607000
ISIN: DE0006070006
Symbol: HOT
Xetra (EUR), 25.05.12 | 13:17
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schrieb am 12.10.05 22:36:13
Was denkt ihr über HOCHTIEF. Ist es ein guter dt. Baukonzern oder
mittlerweile schon ein internationaler Dienstleister mit Momentum??
Wo steht die Aktie in zwei Jahren?
schrieb am 13.10.05 10:04:25
@quayxswe HOT war mal ein eine ganz tolle Sache. Nun ist der Kurs
bei 40€ angekommen. Ich sehe immer mal sporadisch, was die Aktie
macht. Sie ist im Visier der Großinvestoren, das glaube ich ganz
fest. Wo die noch hinlaufen soll, kann Dir niemand beantworten. Mir
jedenfalls wäre sie zu teuer. Ich hab ich mal so bei 12€ gekauft,
ging aber zu früh wieder raus und das ärgert mich ein wenig.
schrieb am 16.10.05 16:15:56
Beitrag Nr.3 (18.302.385)
!
Dieser Beitrag wurde moderiert.
schrieb am 18.10.05 19:45:40
Hallo Gnorf,
genau dies, nämlich PPP, war auch die besondere Investmentidee für
mich. Ich werde in einem Sparplan über ein Jahr und anschließender
Pflege, ebenfalls ein Jahr, sehen, wie HOT einschlägt. Ich bin
optimistisch bei den klammen öffentlichen Kassen.
schrieb am 19.10.05 21:32:36
[posting]18.333.874 von qayxswe am 18.10.05
19:45:40[/posting]Das ist vermutlich keine schlechte Strategie.
Dass ein Wert der so stark gestiegen ist zwischendurch auch immer
mal wieder kräftige Konsolidierungen durchmacht, hat der heutige
Tag ja eindrucksvoll bewiesen...
schrieb am 19.10.05 22:19:36
Diese Strategie (Sparplan, 2 Jahre, ..) habe ich schon ein paarmal
realisiert und dabei sehr gut verdient, nämlich Rheinmetall,
Salzgitter und IVG. Diese sind jetzt eher in der Erntephase, denke
ich.
schrieb am 18.11.05 11:15:26
Handelsblatt Nr. 224 vom 18.11.05 Seite 15
Hochtief erwartet gute Zeiten
Großaufträge des Staates für die Baubranche
HANDELSBLATT, 18.11.2005 agr LONDON. Die großen Baukonzerne
Hochtief und Bilfinger Berger versprechen sich von der
Koalitionsvereinbarung positive Auswirkungen auf die Baukonjunktur.
"Wir haben keinerlei Grund zur Klage", sagte Hochtief-Chef
Hans-Peter Keitel bei der Vorlage seiner Neunmonatsbilanz.
Besonders freut Keitel, der auch Präsident des Hauptverbands der
Deutschen Bauindustrie (HDB)ist, dass größere Investitionen in die
Verkehrswege und bessere Bedingungen für privatwirtschaftlicher
Betreibermodelle in der öffentlichen Infrastruktur vorgesehen
worden sind.
Für die Baukonzerne wird das lukrative Betreibergeschäft (Public
Private Partnership PPP) immer bedeutender, weil die öffentlichen
Kassen leer sind. Am Montag hatte bereits Bilfinger Berger-Chef
Herbert Bodner "neuen Rückenwind" für die Branche ausgemacht.
Bis 2009 werden in Deutschland Ausschreibungen allein im
öffentlichen Hochbau von 20 Mrd. Euro erwartet. In Europa rechnet
Keitel bis 2009 mit einem Investitionsvolumen in Mautstraßen von
23,5 Mrd. Euro, allein 3,5 Mrd. Euro in Deutschland. Hochtief und
Bilfinger Berger werden neben den großen Konkurrenten aus dem
Ausland, wie der französische Baukonzern Vinci, zu den Gewinnern
dieser Entwicklung gehören, sagen Branchenexperten.
Hochtief allein zählt fünf Beteiligungen an Flughäfen und zehn
PPP-Projekte, in erster Linie Maut-Autobahnen und Schulen. Dieses
Portfolio, zumeist langfristige Verträge, hat laut Keitel einen
Wert von 870 Mill. Euro. Die künftigen, abgezinsten Cash-Zuflüsse
übersteigen damit das einzubringende Kapital von 530 Mill. Euro um
340 Mill. Euro.
Mit der australischen Tochter Leighton ist Hochtief zusätzlich in
Asien als Dienstleister im boomenden Bergbau tätig. Zwar stößt das
Unternehmen wegen des boomenden Rohstoffmarkts an Kapazitätsgrenzen
und sorgte im vergangenen Jahr wegen zwei Problemprojekten mit
einer Gewinnwarnung für Schlagzeilen, doch steigerte Hochtief in
der Sparte Asia Pacific das betriebliche Ergebnis in den ersten
neun Monaten um 89 Prozent auf 139,4 Mill. Euro und die Bauleistung
um 25 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro.
Bei der zweiten großen Übersee-Beteiligung im Baugeschäft, der
Tochter Turner in den USA, setzt Keitel dagegen auf Konsolidierung.
Turner habe aus den Augen verloren, dass Ertragsqualität vor
Umsatzwachstum komme, sagte Keitel: "Wir haben das Geschäft an der
einen oder anderen Stelle zurückgenommen."
An der Börse legte die Hochtief-Aktie angesichts der guten
Aussichten leicht zu. Die Erwartungen der Analysten wurden
getroffen. Hochtief ernte die Früchte seiner Strategie, meinte
Erhard Schmitt von Helaba Trust. Keitel bestätigte die Prognose für
2005. Während sich die Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau bewegen
sollen, will der Konzern das Ergebnis vor Steuern (Ebt) um ein
Viertel und den Konzerngewinn um mehr als die Hälfte steigern. In
den ersten neun Monaten legte das Ebt um 62,7 Prozent auf 206,1
Mill. Euro zu und der Konzerngewinn um 53,7 Prozent auf 54,4 Mill.
Euro. Die Bauleistung lag mit 10,6 Mrd. Euro um knapp zehn Prozent
über dem Vorjahreswert.
schrieb am 17.03.06 20:10:44
Hallo Leute! Ich bin ab heute auch investiert. Möchte von den Zocks
wegkommen und suche mir nun solide Titel aus. Kaufe sie dann über
Optionsscheine bzw. Zertifikate. Und auf diesen Titel gibt es ja
jede Menge.
Mir reichen solide 10% p.a. Sind dann mit meinem Schein an die
150%.
Wenn man sich die Meldungen mit den Aufträgen so durchliest, dann
wird uns Hochtief noch viel Freude bereiten. Ich wünsch es uns
allen!!
Auf neue Hochs und wenig neue Tiefs mit HOCHTIEF. (fader
Spruch!)
good trading
schrieb am 12.04.06 23:06:11
Da ja wirklich ein reges Interesse an Hochtief besteht werde ich
für mich selbst diesen Thread füllen...
News - 06.04.06 05:36
Hochtief trennt sich von Wirtschaftsprüfer PWC
FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Der Essener Baukonzern Hochtief trennt
sich überraschend von seinem langjährigen Wirtschaftsprüfer
PriceWaterhouseCoppers (PWC). Neuer Prüfer ist dem Bericht zufolge
Deloitte&Touche. Ein Hochtief-Sprecher bestätigte der "WELT"
(Donnerstagausgabe) die Trennung von PWC, die seit den frühen
neunziger Jahren für das Unternehmen tätig waren. Der Sprecher
begründete den Wechsel des Prüfers mit Vorteilen für die der
Corporate Gouvernance sowie die großen Erfahrungen von
Deloitte&Touche mit internationalen Baukonzernen. Die
Gesellschaft hat gerade mit BASF ihren einzigen
Abschlußprüfungs-Kunden aus dem Dax gegen KPMG verloren.
Laut "WELT" hat der größte Einzelaktionär von Hochtief, der
Milliardär August von Finck, den Austausch gegen den Wunsch des
Vorstandes durchgesetzt. Von Finck, der über seine
Beteiligungsgesellschaft Custodia neuerdings 25,08 Prozent der
Anteile hält, habe schon mehrfach mit Deloitte&Touche
zusammengearbeitet.
Custodia plane zunächst offenbar keine weitere Aufstockung seiner
Hochtief-Anteile: �Wir sehen im Moment keinen Handlungsbedarf�,
sagte Geschäftsführer Hans Eibeler der WELT. �Das ist schon ein
bedeutender Anteil. Allerdings weiß man natürlich nie, was die
Zukunft bringt�, so Eibeler.
Von Finck will zudem mit Fiat-Chef Sergio Marchionne bei der
Hauptversammlung am 10. Mai einen Vertrauten in den
Hochtief-Aufsichtsrat holen. Marchionne hatte das Schweizer
Warenprüfunternehmen SGS saniert, in dem von Finck ebenfalls
investiert ist. Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel soll laut "WELT"
zusammen mit Marchionne im SGS-Verwaltungsrat Platz./sk
schrieb am 14.04.06 17:19:12
Die australische HOCHTIEF-Beteiligung (News/Kurs/Chart/Board)
Leighton hat über ihre Tochter Thiess Pty Ltd. erneut einen
Großauftrag erhalten: Im Konsortium mit United Group Infrastructure
baut das Unternehmen innerhalb der kommenden sechs Jahre vier
wichtige Teilprojekte eines der größten
Schienen-Infrastrukturprogramme Australiens. Das Gesamtvolumen der
Aufträge beläuft sich auf zirka 400 Mio. Euro. Der Anteil von
Thiess liegt bei etwa 175 Mio. Euro. Die Bauprojekte sind Teil
eines Entwicklungsprogramms in der Region South East Queensland,
bei dem insgesamt knapp 3,6 Mrd. Euro investiert werden.
Das Konsortium „Thiess United Group“ übernimmt im einzelnen den
Ausbau der Teilstrecken Caboolture/Beerburrum (ca. 145 Mio. Euro),
Robina/Reedy Creek (ca. 45 Mio. Euro), Corinda/Darra (ca. 66 Mio.
Euro) und Beerburrum/Landsborough (ca. 145 Mio. Euro). Die Arbeiten
beginnen voraussichtlich im Juni 2006. Die Fertigstellung ist für
2012 geplant.
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