Antwort auf Beitrag Nr.:
43.164.570 von nickado am 14.05.12
22:59:50Warte einfach ab, bis die Quartalszahlen
kommen.
Wenn sie mehr produzieren als verkaufen, wird die Differenz
logischerweise in den Beständen ausgewiesen werden. Es gibt gar
keine andere Möglichkeit.
Mit anderen Worten wird genau diese Differenz zu einer
Bestandeszunahme in diesem Umfang führen.
Die 10676 Unzen sind tatsächlich vorhanden. Das Gold, welches
geklaut wurde, wurde vorher zum verschwinden gebracht.
Es dürfe wohl sehr schwierig sein genau festzustellen wieviel
geklaut wurde. Das liegt in der Natur der Sache.
Beispiel:
Wenn ein Arbeiter in einem deutschen Steinbruch bei Nacht und Nebel
über Jahre mit seinem Kleintransporter Kies klaut und privat
verkauft und man ihm zufällig auf die Schliche kommt, dürfe es
schwierig sein nachzuweisen, wieviel er genau entwendet hat über
all die Jahre.
Uebertragen auf Monument gehe ich davon aus, dass es nicht die
fertigen Barren waren die geklaut wurden. So einfach war es denn
wohl auch nicht, ausser da hätte eine grosse Gruppe
zusammengespannt bis hinauf zu den Direktoren.
Vielmehr vermute ich, dass beim ganzen Verarbeituggsprozess bis zu
Barren immer wieder kleinere Mengen an stark goldhaltigem Material
weggeschafft wurde.
Die Untersuchungen sind noch am laufen. Irgendwann werden die
beendet sein. Dann wird es wohl zu Anklagen und Verurteilungen
kommen. Die genaue Menge wird man wohl nie erfahren. Dass in den
Bergwerken geklaut wird, ist ein offenes Geheimnis. Ganz verhindern
wird man das nie können.