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    Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 13307)

    eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
    Fraud123

    neuester Beitrag 23.09.14 08:09:03 von
    2VHPN
    Beiträge: 181.797
    ID: 1.131.140
    Aufrufe heute: 187
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    EuerGeldWirdMeinGeld
    schrieb am 04.04.12 00:11:47
    Beitrag Nr. 133.061 (42.998.350)
    Zitat von AngryBears
    Zitat von EuerGeldWirdMeinGeld...Der Fehler steckt aber in der Vergangenheit, denn wäre Geld neutral/transparent, dann würde sich aus der puren Kreditvergabe innerhalb des Eurosystems ein Transfersystem ergeben, welches die TARGET2-Salden ausgleichen würde.

    Dies klappte auch prima... Bis halt Geld eben nicht mehr als neutral/transparent angesehen wurde... :rolleyes:

    Somit benötigst du jetzt halt ein Asset, welches eurolandweit im gegebenen Volumen existiert und entsprechend handelbar ist.

    Die technisch sauberste Lösung wäre der beschriebene "Eurobankenbond", welcher eventuell auch nur systemrelevante Banken betreffen müsste...


    Glaube ich nicht, einfach mal die Salden anschauen, man sieht doch, dass bis '08 alles halbwegs ausgeglichen war. Selbst die Deutschen von der BuBa, und das trotz Milliarden Exportüberschüssen.

    Es handelt sich um eine einfache Kapitalflucht auch den PIIGS - sieht man doch ganz klar in den Salden.
    Aus Spanien, Italien, Griechenland nach Deutschland, Niederlande, Finnland.

    Es ist doch auch fast verständlich, jetzt die Euros außer Land bringen, dass man sie nicht irgendwann in drecks Peseten, Drachme, Lira oder was auch immer umtauschen muss.
    So kann man die Euros behalten, oder aber gegen harte DM tauschen.

    Oder man kauft sich mit frisch gedruckten Griechen-Euros 'ne Fabrik in Deutschland, oder ein schönes Mietshaus. Bringt womöglich mehr Geld als eine Ferienhaus in Griechenland.

    Und eben genau DAS wäre mit alten Nationalwährungen nicht möglich, eben dass die sich hier einkaufen können. Mit frisch gedruckten.
    Die DM wäre schon lange massivst Aufgewertet, und die PIIGS Währungen eben am Boden - wo sie auch hingehören. Wie es ja auch immer in der Vergangenheit war. Aus gutem Grund eben.

    Und das weiß auch die Elite in den PIIGS-Staaten, dass ihre drecks Währung eben eine drecks Währung wäre. Deshalb wollen die den Euro auch nicht aufgeben - und haben den, wie im Fall Griechenland, richtig schön ge...... nach allen Regeln der Kunst.
    Ich formuliere das jetzt einmal bewusst so, dass "Trotanoy" erst mal seine Herztabletten nehmen sollte, ehe er weiter liest:

    Na und? :D
    -> Ein paar "Harvard-Profs" haben verkündet, Geld sei neutral (transparent, wie ich es in Unkenntnis jenes Begriffs genannt habe) und Millionen von Studenten haben diesen Unsinn so gefressen. :rolleyes:

    Somit hatte das Eurosystem ein Transfersystem, welches auf der These der Geldneutralität basierte und nachdem Geld jetzt "wundersamer Weise" doch nicht neutral ist (denn die Notwendigkeit einer Inflationssteuerung verhindert dies via Bonitäten, welche vom BIP-Wachstum abhängen), hast du jetzt halt ein Problem, welches laut jener "Harvard-Professoren" nicht hätte auftreten dürfen.

    Da im Eurosystem ein vierstelliger Milliardenbetrag als "Risiko" steckt und dieser größer als Lehmann ist und jeder -nach Lehmann- nicht derjenige sein will, welchen die Hunde beißen, muss jenes Problem ganz einfach gelöst werden.

    Frei nach "Grauhaar Gerhard Schröder" -> Basta!

    Du musst jenes Problem einfach lösen, denn sonst wiederholst du 1929 und "jeder" weiß dies zu Zeiten von Twitter&Co.
    Dabei ist völlig egal, ob der Kram nun in den Bilanzen "systemrelevanter Banken" schlummert, oder im TARGET2-System.
    Wo du jene Zahl nun siehst, hängt von der vorherigen Umbuchung ab.

    Wie bekommst du jene "Kiste" jetzt auf einen Nenner?

    - Spanien: Anfänglich Musterschüler, dann aber "Bad boy" infolge einer Immo-Blase, jetzt hohe Arbeitslosigkeit
    - Ir(r)land: Halt Angelsachen: Spinner, welche Geld und Wirtschaft verwechseln.
    - Berlusconien: Nun ja, RIP Berlusconi. Deren "Vorbild" ist hoffentlich endgültig weg
    - Griechenland, das Korruptionsland -> Monetär isolieren, da jenes Land dazu neigt, sich selbst wirtschaftlich zu zerstören.

    Es ist einfach völlig egal darüber zu lamentieren, was unter "Nationalwährungen" nicht ginge: Du könntest auch darüber lamentieren, dass du keinen "Stein der Weisen" hat oder keinen Jungbrunnen.
    -> Das führt zu nichts, denn man muss das Ding einfach rational betrachten und den jeweiligen Ist-Zustand aus Startwert verwenden.

    Ein "Hätte, Wenn und Wäre" führt nur zu Frust, nicht aber zu Lösungen.

    Ich habe einen entsprechenden Lösungsweg genannt und jener tut nicht weh, schaut aber "links" aus, d.h. steht im Konflikt mit verhärteten ideologischen Ansichten. Ohne ursächliche Lösung läuft hier das zugehörige Datenmodell in eine Art "hoch volatiles Japan", d.h. eine fette Liquiditätsfalle.
    Avatar
    AngryBears
    schrieb am 04.04.12 01:30:37
    Beitrag Nr. 133.062 (42.998.424)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.998.350 von EuerGeldWirdMeinGeld am 04.04.12 00:11:47Ooch, unterscheide doch mal zwischen Geld und Kredit. Kredit ist jegliche Forderung oder Verbindlichkeit in Geld - und Geld/Gesetzliches Zahlungsmittel ist das, worauf Kredite lauten. Das Ding, was der Staat als Abgabengut will. Deshalb z.B. verzinst sich Geld auch NIE. Verzinsen tut sich nur eine Forderung auf Geld, nie aber das Geld selber. Oder leg mal einen 100 Euroschein irgendwo hin, und warte, bis er 1 Euro Zinsen (durch die unbefleckte Empfängnis abwirft).

    Was Du jetzt als 'Geld ist nicht transparent' bezeichnest, ist ganz einfach, dass Kredit nicht 'transparent' ist. D.h., dass ein Kredit nicht immer gleich 'Wachstum' in der Wirtschaft erzeugt - dort wo er gegeben wird. So z.B. nimmt ein Ami einen Kredit auf, kauft in China ein, ist das Wirtschaftswachstum in China, und nicht in der USA - wo der Kredit aufgenommen wurde.

    Das ist so eigentlich nichts neues. Da unterscheidet man zwischen Konsumkredite & Investitions/Produktionskredite(?).

    Nur Konsumkredite in Griechenland, die dann die Waren in Deutschland kaufen, wo dann auch der Kredit hin geht, schafft dann kein Wachstum in Griechenland - soweit sollte es doch klar sein.

    Trotzdem ist es wichtig, Geld & Kreditbereich auseinander zu halten.
    Aber das mit der 'Kredit Transparenz' ist ja ein anders Thema. Erst einmal musst Du verstehen, was Geld & was Kredit ist, sonst hat das eigentlich keinen Sinn weiter zu reden.
    Auch ist es bei der 'Theorie' (was aber eigentlich keine ist, sonder Praxis, die Allgemeingültig ist) auch egal, wie die Banken die Kredite in Umlauf bringen, ob eben ex nihilo, durch einfache Bilanzverlängerung (Moderne Theorie) oder erst durch vorherige Spareinlage der Spare, und daraus folgenden Kreditketten.

    Geld ist Geld = Steuerzahlungsmittel = Abgabengut
    Und Kredit = Kredit

    :keks:
    Avatar
    EuerGeldWirdMeinGeld
    schrieb am 04.04.12 02:30:06
    Beitrag Nr. 133.063 (42.998.458)
    Zitat von coldplay66Wir folgen zielgenau unseren Amerikanischen Freunden bei denen sich eine »Präsidialdiktatur« mit immer stärker hervortretenden autoritären Tendenzen entwickelt.
    Freies Amerika hat es einst einmal geheißen. Einen Polizeistaat bekommen die langsam, bei dem die Rechte der Bürger Stück für Stück ausgehebelt werde
    n.

    Aber ergibt sich dies nicht zwangsläufig aus der Ansicht, dass jeder seines Glückes Schmied sei und diese Sicht mit linearen Besitz"steuern" gekoppelt ist? :rolleyes:

    EGWMG

    Wieder so eine Antwort wie derer viele. Es tut mir leid aber für mich ergibt sich da gar nichts zwangsläufig. Was hat das damit zu tun dass jede wenn auch noch so kleine "andere Meinung der Bürger" sofort mit Polizei und Militäreinsatz im Keim erstickt wird.

    Die Demokratie wird als solche solange toleriert solange der Bürger sich entweder nicht dafür interessiert, seinen Mund hält oder zu allem zustimmt.

    Wir haben doch genug Mahner in diesem verkorksten Geldsystem. Werden sie gehört? Da sind wirklich gute Leute drunter die wissen von was sie reden.
    Ein Beispiel erst gestern ist der Link von Herrn Henkel dem ehemaligen BDI Präsidenten.
    Die Problemursache steckt aber nicht im Geldsystem, sondern im verkorksten Steuerrecht:

    Dort musst du ansetzen... :rolleyes:
    Überlege doch einmal: Völlig egal, ob du Goldsystem, Papiergeldsystem oder Bilanzgeldsystem nutzt:
    Irgend wie hast du immer ähnliche Probleme bekommen.

    Analysierst du diesen Kram nun, so ergibt sich daraus, dass dein Geldsystem zwar spezifische zusätzliche Probleme liefert, jedoch nicht ursächlich dafür verantwortlich ist.

    Das ist eine simple Abstraktion!

    Wendest du unterschiedliche Geldsysteme auf das immer gleiche (und fehlerhafte!) Steuerrecht an, passiert in der Simulation das, was du aus der Historie kennst.

    Behebst du jenen Fehler im Steuerrecht, fokussieren sich die Probleme auf Eigenschaften des jeweiligen Geldsystems, d.h. im Falle des Goldsytems bekommst du das zugehörige Resourcenproblem.
    Der hat nach meiner Meinung sicher keine politischen Vorteile oder sonst etwas. Der ist Rentner. Deshalb sagt er unverblümt die Wahrheit. leider hören zu wenige hin.
    http://iknews.de/2012/03/28/interview-hans-olaf-henkel-unzen…
    Henkel verschweigt aber viel, so beispielsweise, dass Unternehmen in DE Nutznießer jenes "Finanzprodukts Griechenland" waren, welches so nur möglich ist, wenn Geld neutral ist.

    Henkel fokussiert (wie HWS!) auf eine völlig falsche Abstraktionsebene!
    -> Die Problemursache steckt doch ganz woanders... :rolleyes:

    Der von ihm in jenem Interview erwähnte Teil mit der "Zerstörung der Systemrelevanz" deckt sich ja auch mit meinen eigenen Ansätzen... :rolleyes:

    Seine penetrante Erwähnnung jener "No-Bailout-Klausel" führt doch zu nichts:
    Jene Klausel entspricht doch nur einem politischen Willen und dieser steht im Widerspruch zur Mathematik.
    Damit ist sie ganz einfach nichtig.

    Man kann auch demokratisch beschließen, ab 24 Dezember habe gefälligst 1m, Schnee zu liegen, aber wenn es dann regnet, dann hat man halt Pech.
    Was also soll seine Argumenation: Ich will "Weiße Weihnacht" und es regnet.
    Also sage ich mir: Hmm, Pech gehabt.

    Henkel verweist jetzt aber auf einen Beschluss, am 24ten Dezember habe gefälligst Schnee zu liegen und ich sage ihm:
    Träume weiter!

    Mir ist also völlig egal, was da eine "parlamentatische Mehrheit" abgestimmt, hat:
    Wenn du aus 400m Höhe auf Beton springst, dann bist du tot. Egal, was dein Parlament da abgestimmt hat. :rolleyes:

    Darüber kann man endlos (moralisierend) diskutieren, aber die Mathe setzt sich ganz einfach durch und daran können weder Henkel, noch HWS etwas ändern.
    Sie verschwenden Zeit in einer unsinnigen Diskussion darüber, dass an Weihnachten Schnee liegen muss.
    Aus diesem Grund wird es so kommen wie es kommen muss und unsere Volksvertreter erkaufen sich auf dem Buckel der Bürger noch ein wenig Zeit
    Zeit für was? :rolleyes:
    Die Eigendynamik zieht dich in Richtung "unkontrollierbarer Volatilität" und "niedriger/negativer Realrendite" und jener Effekt zieht sich durch alle Assets, denn wenn dir infolge des Effekts "endlicher Planet" deine Käufer entfallen, weil deine Produktivität schneller steigt als deine Nachfrage, dann toppt deine Nachfrage letztendlich aus und damit auch deine Rendite.

    Du kannst jenes Problem ja nicht einmal dadurch lösen, dass du die Löhne an die Produktivitätsentwicklung koppelst, denn dann raucht dir sehr schnell dein Bondsmarkt ab und jenes Problem betriffst speziell DE....

    Weil dies wiederum den Staatshaushalt betrifft und dieser in DE hohe Zuschüsse an die Sozialsysteme überweist, bedeuten zu hohe Lohnforderungen Seitens Verdi&Co, dass sich für DE die Zinsforderungen erhöhen, d.h. der Staat sparen muss, um jene Zinsforderungen zu erfüllen.
    Damit fallen dann die Zuschüsse zu den Sozlalleistungen, bzw. deren Beiträge müssen steigen.

    Verdi will also letztendlich Löhne zulasten jener erhöhen, welche als Folge der Verdi-Forderungen Sozialleistungen beziehen müssen.

    -> Wäre jemand betriebswirtschaftlich erfolgreich, würde er dann für eine Gewerkschaft (oder eine Kommune) arbeiten? :rolleyes:

    Verdi muss also zwangsläufig die Inflationserwartungen beachten, aber machen jene Leute bei Verdi dies? :rolleyes:

    Für mich sind dies einfach primär Versager, welcher wegen mangelndem betriebswirtschaftlichem Erfolg sich ein sicheres Einkommen auf Basis der Mitgliedszahlungen der Gewerkschaftsmitglieder verschafft haben und ansonsten kurzfristige "Erfolge" medial präsentieren und ihr Versagen von Journalisten ignoriert wird.

    Deine Problemursache steckt abler letztendlich darin, dass du Geld und Wirtschaft verwechselst:
    Die von dir zu verteilenden Brötchen müssen gebacken werden und es ist völlig egal, womit du deine Brötchen bezahlen willst:
    Wenn du drei Minuten für einen Liter Benzin arbeiten musst, dann interessiert dich die zugehörige Währung nicht: Deine Währung ist diesbezüglich ein simpler Verrechnungswert.
    Weil du mit jener Währung Konsum verlagern willst, musst du diese kalkulierbar gestalten, d.h. Inflationssteuerung betreiben.
    Im übrigen ein guter Spruch den ich dir auf den Weg geben möchte:

    Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, dass man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht.
    George Bernard Shaw
    Ich bin ein simpler Abiturient und kenne Keynes/Marx/Friedmann/Schumpeter nur indirekt, d.h. nicht aus deren Büchern.
    Ich weiß nur, was ich aus eigenen Beobachtungen ableiten und unter Nutzung "algorithmischer Denkweisen" ableiten kann..

    Was Shaw letztendlich doch sagt ist, dass der Mensch nun einmal nonverbal denken kann und jene Gedanken dann auf Basis seiner Bildung formulieren muss.

    Was aber macht man, wenn man die zugehörige "Sprache" nicht beherrscht, jene Information aber in einer "Sprache" übermitteln kann, welche der Empfänger jener Nachricht nicht versteht? :rolleyes:

    -> Dann schreibst du endlose Texte, denn anders kannst du die Sprache der Empfänger nicht nutzen...

    -> Das ist ein algorithmisches Problem!
    Mathe!

    Schaue es dir doch nur an:
    Du hast zwei einander zuwider laufende Erwartungen:
    Den deflationären Kollaps von DE und den inflationären Kollaps von GR&Co.

    Jene Erwartung bewegt jetzt deine Bondkurse innerhalb eines Umfelds, in welchem bekannt ist, dass jene "Zerlegung der Währung" nicht möglich ist, weil "jeder" weiß, dass dies größer als Lehman ist und keinesfalls diesmal Opfer gewisser beißender Hunde werden will...

    Im Dollarsystem ist das doch noch viel schlimmer...
    Nur bewirkt das von dort ausgehende Volumen den Eindruck, das Problem sei im Eurosysten schlimmer... :rolleyes:
    Avatar
    Buchfink88
    schrieb am 04.04.12 06:26:29
    Beitrag Nr. 133.064 (42.998.526)
    Das steht heute in

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/:
    Die EU-Kommission ist überrascht, dass Portugal zwar die meisten Sparauflagen erfüllt habe, dass aber die Arbeitslosigkeit jetzt besonders hoch sei. Dies stellte der Troika-Mann Peter Weiss nun fest.

    Ist diese EU-Kommission wirklich so naiv oder tut sie nur so ?

    Jedenfalls ist diese Aussage ein weiterer Beweis das dieses EUDSSR-Konstrukt keine Zukunft hat und dem geografischen Europa nur Schaden bringt.
    Die kommenden Krisen ( Finanz-, Wirtschaft-, Gesellschaft-) tragen ihren Ursprung genau in dieser EU-Bonzokratie.
    Avatar
    omega5
    schrieb am 04.04.12 08:28:01
    Beitrag Nr. 133.065 (42.998.764)
    Die Ursache liegt im Steuerrecht und dort bei den Besitzsteuern und dort speziell bei der Einkommenssteuer, welche dem Staat keine Einnahmen verschaffen darf, sondern als "monetäres Instrument" Gewinne/Einkommen in Investitionen drängen muss.

    Und wie soll der Staat dann seine Ausgaben finanzieren? (und bitte nicht die äußerst blöde Aussage, die ich sonst oft auf diese Frage zu hören bekomme: der Staat hat doch genug Geld)

    Und woher weißt du, dass die Gewinne/Einkommen in Investitionen drängen und nicht in den Konsum? Und wenn die Gewinne/Einkommen in Investitionen gehen, woher weißt du, dass es produktive Investitionen sind und nicht in Blasen investiert werden, oder z.B. in "falsche Länder" gehen, wie z.B. Griechenland, wo sie dann verkonsumiert werden?:confused:
    Avatar
    bushy
    schrieb am 04.04.12 09:28:44
    Beitrag Nr. 133.066 (42.999.119)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.998.764 von omega5 am 04.04.12 08:28:01Guten Morgen,

    Und wie soll der Staat dann seine Ausgaben finanzieren? (und bitte nicht die äußerst blöde Aussage, die ich sonst oft auf diese Frage zu hören bekomme: der Staat hat doch genug Geld)

    Angeblich leben wir im Kapitalismus, wo der Staat allenfalls die Rahmenbedingungen schaffen sollte und ein demokratisches Staatswesen im Sinne der Mehrheit zu verwalten hat. Der Kapitalismus als solcher würde durch Konkurrenz auch das Preisniveau senken aber leider funkt das größte Unternehmen im Lande "Der Staat" durch Zuwendungen (Subventionen)immer wieder dazwischen und verhindert Wettbewerb und fördert ganz nebenbei Korruption der Geldgeber (Staat). Das ist irrwitzig, weil die Einnahmenseite des "Staat"s Betriebes ausschließlich die Besteuerung von Leistung und Gütern zu Grunde liegen, was ihn widerum in die Lage versetzt, über die höchsten Mittel im Lande nach Gutdünken (Bürgervotum:laugh:) zu verfügen. Und das tut er reichlich für Banken, Euro oder Unternehmen, welche im freien Markt nicht bestehen könnten. Nur für einen tut er das nicht, und das ist der, welcher ihm seinen Reichtum durch Besteuerung beschert!!!!

    Der Bürger

    p.s. wenn ein Unternehmen dieser Größenordnung (Staat) so viele unausgebildete Leute in seiner Führungsetage hätte, welche so sträflich mit den Ressourcen dieses Landes umgehen, dann stellt sich die Frage der Finanzierung gar nicht oder hat je ein Penner auch nur einen Euro Darlehen von einer Bank erhalten:confused:

    Den Staat gibt es gar nicht, sondern nur eine Horde von dilettantischen Selbstdarstellern, welche unsere Zukunft durch ihre Dummheit, Arroganz und Ignoranz aufs Spiel setzen!

    Je schneller desto besser......................

    mfg
    Avatar
    raceglider
    schrieb am 04.04.12 11:23:55
    Beitrag Nr. 133.067 (42.999.942)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.982.954 von EuerGeldWirdMeinGeld am 31.03.12 00:58:13Die technisch sauberste Lösung wäre der beschriebene "Eurobankenbond", welcher eventuell auch nur systemrelevante Banken betreffen müsste...

    Die technisch sauberste Lösung wäre der Euro-Austritt unter Hinweis auf den Bruch der Verträge und die Wiedereinführung der D-Mark.
    Avatar
    AngryBears
    schrieb am 04.04.12 17:18:15
    Beitrag Nr. 133.068 (43.002.382)
    Bawahahaahahwwaah

    Elfjähriger löst Griechenlandkrise

    http://www.welt.de/finanzen/article106155988/Elfjaehriger-le…

    Sogar ein Elfjähriger (!!!) versteht, was Geld ist!
    Die Griechen sollen ihre Euros (=Geld) in einen Automaten stecken, und dann Drachme erhalten, mit den Euros könnten die Firmen und der Staat dann ihre Schulden (Kreditbereich) lauten auf Euro bezahlen.

    Es ist wohl doch nicht so schwer ...
    Avatar
    wuscheler
    schrieb am 04.04.12 18:00:54
    Beitrag Nr. 133.069 (43.002.709)
    Zitat von racegliderDie technisch sauberste Lösung wäre der beschriebene "Eurobankenbond", welcher eventuell auch nur systemrelevante Banken betreffen müsste...

    Die technisch sauberste Lösung wäre der Euro-Austritt unter Hinweis auf den Bruch der Verträge und die Wiedereinführung der D-Mark.


    Nicht nur die technisch sauberste Lösung, sondern auch die rechtlich und moralisch sauberste Lösung.
    Avatar
    coldplay66
    schrieb am 04.04.12 20:51:40
    Beitrag Nr. 133.070 (43.003.763)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.002.709 von wuscheler am 04.04.12 18:00:54

    Die technisch sauberste Lösung wäre der Euro-Austritt unter Hinweis auf den Bruch der Verträge und die Wiedereinführung der D-Mark.

    Da bin ich voll bei dir. Leider wird es die D Mark nicht mehr geben. Die Banker wollen den unausweichlichen Crash mit dauernden massiven geldpolitischen Eingriffen verhindern
    Ende Dezember stand das System zum zweiten Mal nach 2008 am Abgrund. Sie haben den Crash ein zweites mal verhindert. Sie lösen jedes Problem mit der Gelddruckmaschine.
    Sie lösen damit aber nichts wirklich, sie verschieben es.

    Die Politiker schaffen mittlerweile untragbare Abhängigkeiten und böses Blut sowohl bei den Gebern wie bei den Empfängern. Die einstige Illusion der EU Währung wird den Demokratischen Europäischen Einigungsprozess nicht fortführen sondern zerstören.

    Einer finanzpolitischen Diktatur sind dann Tür und Tor geöffnet. Das ist nach meiner Meinung auch beabsichtigt. Eine andere Erkärung habe ich für diesen Wahnsinn nicht.


    Inzwischen rast der Schuldenzug in der USA und in der EU immer schneller.

    Laut EGWMG liegt alles nur am Steuerrecht, ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. :confused::laugh::confused::laugh:

    Was ich da heute im Deutschen Anleger Fernsehen sah: Laut Herrn Leuschel vom Deutschen Anleger Fernsehen rückt das unausweichliche Ende näher.

    http://www.daf.fm/video/crash-prophet-leuschel-datum-der-wae…

    Ich denke er hat Recht.




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