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Der Franken, die neue Fluchtwährung?

Diskussionsstatistik
eröffnet am 16.11.07 17:49:10
von
neuster Beitrag 25.05.12 13:11:52
von

Anzahl Beiträge: 1.114
Aufrufe gesamt: 207.483
Aufrufe heute: 217
Diskussionsnr.: 1.135.345

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[ Seite: 123110111112neuster Beitrag ]

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schrieb am 16.11.07 17:49:10
Beitrag Nr.1 
(32.456.119)
Antwort
Zitat
Wird der Franken die neue Fluchtwährung - das Gegenstück zur Hartgeldwährung Gold?

Oder sinkt das Vertrauen zum CHF wegen der verzockten Milliarden und uneinbringbaren Kredite der schweizer Banken (z.B. UBS)?
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schrieb am 16.11.07 22:31:00
Beitrag Nr.2 
(32.460.531)
Antwort
Zitat
worin unterscheidet sich denn der sFr vom restlichen fiat money?

Ist schließlich auch nicht mehr goldgedeckt.
Avatar
schrieb am 17.11.07 00:48:55
Beitrag Nr.3 
(32.461.807)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.460.531 von Cashlover am 16.11.07 22:31:00Der Franken ist zu 90% goldgedeckt, besser ist nur noch Venezuela (120!) aber bei 40% Inflation ;)
Avatar
schrieb am 17.11.07 10:27:22
Beitrag Nr.4 
(32.462.368)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.461.807 von Salamitaktik am 17.11.07 00:48:55wo hast du das denn her?

Soweit ich weiss, wurde die Golddeckung des sFr mit dem Beitritt der Schweiz zum IWF de facto abgeschafft.

näheres unter

http://www.zeitenschrift.com/magazin/44-goldverschwoerung.ih…
Avatar
schrieb am 17.11.07 10:48:32
Beitrag Nr.5 
(32.462.441)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.462.368 von Cashlover am 17.11.07 10:27:22Ich kann dir nicht mehr sagen, wo ich es gelesen habe.
Es ging um Krisenwährungen und Golddeckung.
Nr. 1 war Venezuela mit 120% Deckung, aber auch 40% Inflation
Nr. 2 war der Schweizer Franken mit 90% Deckung
Nr. 3 war die Währung von Kuwait

Ich habe aber noch etwas gefunden:
Unter dem klassischen Goldstandard vor 1914 konnte man am Schalter der Nationalbank die Noten gegen Gold umtauschen.
Vor 100 Jahren, bei ihrer Gründung, hatte sie den Notenumlauf zu 70% mit Gold unterlegt, diesen September waren es sogar fast 90%.
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/aktuell/wider_den_hung…
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schrieb am 17.11.07 18:16:25
Beitrag Nr.6 
(32.464.254)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.462.441 von Salamitaktik am 17.11.07 10:48:32UBS hat 44 Milliarden Franken in uneinbringliche Kredite und umstrittenste Anlagen gesteckt. In 4 Monaten waren rund 5 Milliarden futsch. Der Rest ist wohl sehr wahrscheinlich bis sicher auch verschwindibus!
Somit hat die größte schweizer Bank 80% Vermögen verloren.
Das ist in Europa kein Einzelfall. Schaut nach Spanien oder Deutschland (SB). Da sich die Banken gegenseitig Geld borgen wird das noch ein großes Problem!

Zum erwähnten Zeitungsartikel: Glaubt in diesen Zeiten keinem Banker und vor allem keinen Zeitungen! Wenn sich die Einen schon total verspekulieren, wie sollen sich dann die Anderen wohl auskennen:confused:?
Avatar
schrieb am 17.11.07 18:18:16
Beitrag Nr.7 
(32.464.260)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.464.254 von realex am 17.11.07 18:16:25Ach ja: http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/811153.html
Avatar
schrieb am 17.11.07 18:30:07
Beitrag Nr.8 
(32.464.315)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.464.254 von realex am 17.11.07 18:16:25Glaubt in diesen Zeiten keinem Banker und vor allem keinen Zeitungen!

Da hast du sicher Recht, aber das hat nichts mit der Golddeckung einer Währung zu tun.
Selbst wenn die UBS Konkurs geht, bleibt es so wie es ist!
Avatar
schrieb am 18.11.07 08:04:42
Beitrag Nr.9 
(32.468.337)
Antwort
Zitat
dass die Schweiz grössere Goldreserven hat, bedeutet noch lange nicht, dass die Währung goldgedeckt ist.

Eine Pflicht der Schweizer Notenbank, die Währung mit Gold zu hinterlegen, gibt es definitiv nicht (mehr), was ja auch aus dem NZZ-Artikel hervorgeht.

Und man muss sich auch mal vom Gedanken lösen, dass die gesamte Schweiz nun eine einzige grosse Bank ist (obwohl der Gedanke nicht ganz falsch ist:laugh: )

Auch die Schweiz hat eine Volkswirtschaft mit Exportaufgaben, auch wenn man die Grössenordnung nun nicht grad mit einer exportlastigen Volkswirtschaft wie der BRDeutschland vergleichen kann.

Ein überstarker sFr würde aber nun zum totalen Kollabs des Exports führen.

Allerdings gibt es genug Gründe, anzunehmen, dass der sFr zumindest mittelfristig und verglichen mit €uro und vor allem dem usDollar, wohl eher eine härtere Währung bleiben wird.
Dazu braucht es nicht zwingend eine Golddeckung.

Wie das langfristig aussieht, weiss kein Mensch sicher zu sagen.

Viel wird nämlich davon abhängen, wie resistent sich CH gegen gewisse Begehrlichkeiten der Länder der Eurozone zeigen wird, z.B was das Bankgeheimnis anbetrifft.

Sollte die Schweiz da irgendmal mal wackeln, könnte es mit der Sicherheit des sFr ganz schnell vorbei sein.
Die Stärke dieser Währung beruht ja nun mal auch ohne Golddeckung auf der Tatsache, dass es seit Jahrzehnten kräftige Kapitalzuflüsse in das Hoheitsgebiet der Schweiz gibt.

Avatar
schrieb am 05.12.07 12:29:13
Beitrag Nr.10 
(32.670.603)
Antwort
Zitat
Nach dem Goldverkauf der EZB (42 Tonnen!!!) zum Ausgleich ihrer vollkommen fehlgeschlagenen Investmentstrategie, gilt es nun abzuwarten, ob es in der Schweiz die gleiche "Problemlösung" geben wird!
Nur das angelegte Gold der ausländischen Kunden kann man sicher nicht bewerten.

Aus dem Chart sehe ich momentan keinen klaren Trend, mein Bauchgefühl sagt mir jedoch einen stärkeren CHF. Was wiederum Fremdwährungskreditnehmer zum Ausstieg aus dem Frankenkredit bewegen wird.

[ Seite: 123110111112neuster Beitrag ]

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