DAX+0,06 % EUR/USD+0,02 % Gold+0,47 % Öl (Brent)0,00 %

Der ""SCHWARZE SCHRÄD"" Wertberichtigung!!



Nach der Finanzkrise kommt die Geldpolitik 2.0
03. Mai 2009, 16:58
--------------------------------------------------------------------------------
Großes Wachstum und geringe Inflation waren einmal - Politik abseits von Zinsen und Inflation ist gefragt
Wien - 2006 war die Welt für die Geldpolitik noch unkompliziert. In Europa hatten Notenbanker ein Ziel (die Preisstabilität) und ein Werkzeug (den kurzfristigen Zinssatz). Mit dieser Kombination ist die Wirtschaft gewachsen und Preissteigerungen sind gering ausgefallen. Der Exchef der US-Notenbank Fed, Alan Greenspan, ging so weit, die Phase der niedrigen Inflation seit den 1990er-Jahren als "Great Moderation" zu bezeichnen - die sich in gedämpfter Inflation bei hohem Wachstum äußerte.

Doch die Tage der unkomplizierten Geldpolitik sind gezählt. An den Finanzmärkten hat sich, befeuert von niedrigen Leitzinsen, eine "Super-Blase" , wie Hedgefondsmanager George Soros sagt, aufgebaut. Diese Blase war wegen niedriger Preissteigerungen im Warenkorb von Konsumenten für die Geldpolitik nicht von Interesse.

"Wir wurden von dem Gedanken hingerissen, dass - solange die Inflation niedrig ist - alles andere ebenfalls ausgezeichnet ist", kritisiert Paul de Grauwe, Professor für Volkswirtschaftslehre an der katholischen Universität Leuven. Ein Blick über den Tellerrand sei nötig, denn laut de Grauwe ist es nicht möglich, zentrale Aufgaben der Geldpolitik, etwa die Stabilität der Finanzmärkte, mit dem Instrument des Zinssatzes zu garantieren. Die Möglichkeit für die Geldpolitik, abseits von Zinsen und Inflation aktiv zu werden, sind mannigfaltig. Drei Instrumente stechen hervor.

- Wertpapierblasen: Geldpolitiker sahen ihre Aufgabe nicht darin,Wertpapierblasen am Entstehen zu hindern, sondern nach dem Platzen einer Blase "aufzuräumen". Die Blase am Markt für US-Immobilien und für Kreditderivate hat aber nicht nur die Stabilität des Finanzmarktes, sondern auch der Realwirtschaft erschüttert. Die Fed arbeitet nun an Instrumenten, um Blasen "aufzustechen", bevor sie zu groß werden.

- Kreditwachstum: Auf eine Expansion der Verschuldung folgt eine schmerzhafte, über Inflation oder Insolvenzen vollzogene, Entschuldung. Um das Kreditwachstum im Zaum zu halten, empfehlen Experten einen stärkeren Gebrauch etwa jener Reserven, die die Banken bei der Notenbank halten müssen.

- Risiko im Bankensystem: Aktuelle Risikokennzahlen geben kein angemessenes Bild der Lage von Geldinstituten. Neue Modelle zur Risikobewertung des Systems sind daher unabdingbar, um die Stabilität des Finanzmarktes zu gewähren. (sulu, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4.5.2009)
Märkte und Technik Börse hat Aufschwung eingepreist
Börse Online - ‎04.05.2009‎
Danach ist der Dax gemessen am ökonometrischen Modell, das einen fairen Wert von 3400 bis 3800 Punkten unterstellt, zurzeit etwa 25 Prozent überbewertet. ...


Diese Divergenz wird irgendwann ausgeglichen, der Zeitpunkt ist offen.


http://www.boerse-online.de/aktien/deutschland_europa/:M%E4r…


http://www.teletrader.com/_news/newsdetail.asp?id=6624899


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben