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Seite 1 von 3

STIROL

Diskussionsstatistik
eröffnet am 06.08.10 11:53:54
von
neuster Beitrag 23.02.12 20:53:46
von

Anzahl Beiträge: 29
Aufrufe gesamt: 4.921
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.159.199

Stirol Sp ADR

Chart
WKN: 920562
ISIN: US8608911009
Symbol: SVX
2,26
 
-3,17 %
-0,074
Berlin (EUR), 25.05.12 | 08:08
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Ansicht

[ Seite: 123neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 06.08.10 11:53:54
Beitrag Nr.1 
(39.940.810)
Antwort
Zitat
In den letzten Tagen steigt Stirol wieder deutlich, wobei die Kurse mal wieder deutlich den Heimatkursen hinterherhinken:






http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=STIR:UZ#chart
Avatar
schrieb am 09.08.10 13:21:35
Beitrag Nr.2 
(39.951.315)
Antwort
Zitat
Kurs Dtl. 8,50

Kurs Ukraine: 10,00

Avatar
schrieb am 10.08.10 22:10:45
Beitrag Nr.3 
(39.962.247)
Antwort
Zitat
Kurs Dtl. 9,50

Kurs Ukraine 10,24
Avatar
schrieb am 13.08.10 17:55:44
Beitrag Nr.4 
(39.982.522)
Antwort
Zitat
Kurs Dtl. 8,00

Kurs Ukraine 9,60 - 10,20 Geld - Brief
Avatar
schrieb am 19.08.10 20:43:51
Beitrag Nr.5 
(40.016.447)
Antwort
Zitat
Die Kurse haben sich nun bei etwa 9,50 angenähert

die Umsätze sind in D extrem angestiegen ... und der Kurs bleibt trotzdem stabil ... der eine oder andere Fonds nutzt vielleicht den schnellen Anstieg zum Ausstieg, dabei verbessern sich die Fundamentaldaten in der Ukraine und insbes. bei Stirol !

Derzeit liegt das KGV 2011 bei 6,5
Avatar
schrieb am 19.08.10 20:52:11
Beitrag Nr.6 
(40.016.514)
Antwort
Zitat
anbei eine ältere Studie

http://www.yalta.ag/fileadmin/user/pdfs/boersenbriefe2009/St…




Geschäftsverlauf

Stirol hat allen Unkenrufen zum Trotz in 2008 bei einem Umsatz von rd. 530 Mio. $ das
Nettoergebnis in Landeswährung um 270% steigern können – dies bedeutet einen
Jahresüberschuss von rd. 72 Mio. $. Analysten hatten zwischenzeitlich wegen der hohen
Gasabhängigkeit der Produktion bei stark steigenden Gaspreisen mit deutlich weniger
Ergebnis gerechnet. Dies zeigt zum wiederholten Male, dass das Unternehmen zum
einen in der Lage ist, Rationalisierungsreserven durch gezielte Investitionen zu heben
und Effizienzzuwächse zu erzielen. Zum anderen hat man starke Kostensteigerungen
seitens des Gaspreises in 2008 durch höhere Verkaufspreise kompensieren können.
Trotz der hohen Investitionen der letzten Jahre hat das Unternehmen nur geringe
Finanzschulden. Die schwache Inlandswährung Hrywna ist angesichts der starken
Exportorientierung eher von Vorteil. Auch Stirol hat die Eintrübung der Weltkonjunktur
3
im letzten Quartal zu spüren bekommen. Lagerreduktion bei den Kunden und
Preisrückgang haben ein noch besseres Ergebnis verhindert. Die starke Abwertung der
Hrywna zum Jahresende 08 hin macht die Zahlen in $ nur schwer vergleichbar mit den
Vorjahren.
Im laufenden Geschäftsjahr leidet das Unternehmen aus 2 Gründen. Zum einen sind
erstmals seit Jahren die Preise für Düngemittel deutlich gesunken, zum anderen hat
man im ersten Halbjahr noch stark gestiegene Gaspreise an Naftogaz bezahlen müssen,
obwohl die Gaspreise weltweit schon am Sinken waren. Die großen ukrainischen
Düngemittelproduzenten haben daraufhin vorübergehend ihre Produktion teilweise
gestoppt und in Verhandlungen eine neue, marktgerechtere Gaspreisvereinbarung
erzielt. Aufgrund der genannten negativen Einflussfaktoren des ersten Halbjahres gehen
die meisten Analysten für 2009 von einem leicht negativen Jahresergebnis für Stirol aus,
obwohl sich die Verkaufspreise derzeit wieder erholen.

Aussichten

Das Unternehmen hat beste Chancen weiterhin am dynamischen Düngemittelweltmarkt
zu partizipieren. Der vor einigen Monaten erfolgte Beitritt der Ukraine zur WTO hilft bei
den Exporten (keine Strafzölle mehr) in strategische Märkte, wie z.B. Brasilien oder
China, sehr deutlich, da die Branche seit jeher eine starke Exportorientierung besitzt.
Stirol ist das erste Unternehmen der Branche in der Ukraine und Europa, das die Vorregistrierung
nach REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of
Chemical substances) bei der EU erfolgreich durchlaufen hat (für 10 Produkte, Kosten
zwischen 0,4 und 2,4 Mio $ je Produkt!). Die EU hat außerdem wegen Unterversorgung
die Antidumpingbeschränkungen für die Ukraine aufgehoben mit der Folge verbesserter
Absatzchancen in der EU mit besseren Margen als bei anderen Exporten. Durch hohe
Investitionen weist Stirol mittlerweile eine hohe Energieeffizienz im Vergleich mit
anderen GUS-Wettbewerbern aus. Nach Abschluss des strategischen Modernisierungsprogramms
in 2010 wird man auf Höhe der westlichen Konkurrenten sein. Der Anschluss
an die Pipeline nach Odessa (Schwarzmeerhafen) ist für Stirol logistisch und damit auch
kostenmäßig ein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Das Alleinstellungsmerkmal
in den CIS-Staaten, Ureagranulat herstellen zu können, wird in der näheren Zukunft das
Geschäft weiterhin deutlich unterstützen.
Der hohe, prinzipbedingte Energieanteil an den Produktionskosten wird bei steigenden
Energiepreisen weiterhin eine Belastung sein – dies trifft andere nationale und
internationale Wettbewerber aber ebenso. Solange der Markt wegen Nachfragewachstums
eine Preisüberwälzung von Energiekostensteigerungen wie in den Jahren
2007 und 2008 ermöglicht, sind hieraus keine zu großen negativen Auswirkungen zu
befürchten. Die aus der zwischenzeitlichen weltwirtschaftlichen Krise entstandene
extrem negative Konstellation des Jahres 2009 mit steigenden Inlandsgaspreisen im
ersten Halbjahr und sinkenden Verkaufspreisen für Düngemittel ist die absolute
Ausnahmesituation. Da der Gaspreis infolge der gesunkenen Erdölpreise mit zeitlichem
Versatz jetzt deutlich nachgibt und die Anpassung der ukrainischen Gasbezugspreise aus
Russland an das Weltmarktniveau bereits vollzogen ist, kommen von dieser Seite keine
Sonderbelastungen mehr auf die ukrainischen Düngemittelproduzenten zu. Bei den
weltweiten Verkaufspreisen für Produkte der Düngemittelindustrie ist eine deutliche
Stabilisierung mit leichter Aufwärtstendenz festzustellen.
Aufgrund der großen landwirtschaftlichen Flächen der Ukraine wird das erst begonnene
Geschäft mit Biokraftstoffen eine weitere Ausweitung erfahren und zusätzliche Erträge
generieren können.
All dies wird Stirol helfen 2010 wieder zu alter Ertragskraft zurückzukehren.
4

Kursziel

Die Börsenbewertung wurde schon vor dem Börsencrash in der Ukraine, als die Aktie
noch bei 23 $ notierte, dem Unternehmen, das mittlerweile fast schuldenfrei ist, im
Vergleich zu anderen Düngemittelherstellern nicht gerecht. Während die Kurse von K&S,
Uralkali, Ammophos, Potash und anderen berechtigterweise zu Höhenflügen ansetzten,
kam der Kurs von Stirol bedingt durch die schlechte Börsenverfassung in Kiew unter die
Räder. Der starke Gaspreisanstieg in der Ukraine (von ursprünglich weit unter
Weltmarktpreisen liegendem Niveau) hat wegen der damit verbundenen Marktbefürchtungen
hinsichtlich der daraus resultierenden Ergebnisbelastungen Stirol über
Jahre gegenüber Vergleichsunternehmen deutlich Performance gekostet. Die mittlerweile
erreichte Marktposition, die stark verbesserte Energieeffizienz, der künftige weltweite
Nachfrageüberhang nach Düngemitteln, sowie die damit verbundene Fähigkeit,
Energiepreissteigerungen durch Verkaufspreiserhöhungen zu kompensieren und die in
2008 erreichten Ergebnisse lassen die derzeitige Börsenbewertung als ungerechtfertigt
erscheinen. Das KGV beträgt 3 auf Basis des Jahresergebnisses 2008. Die für 2009 zu
erwartende deutliche Ergebnisverschlechterung stellt nur einen einmaligen, exogen
verursachten Ausrutscher im langfristigen Aufwärtstrend des Unternehmens dar. Dieser
Ansicht scheint sich in den letzten Tagen auch die Börse anzuschließen – im Zeitraum
der Erstellung dieses Researchs hat der Kurs bereits deutlich auf über € 5,- (62 Hrywna,
7,48 $) zugelegt. Dies dürfte aber erst der Anfang einer durchgreifenden Neubewertung
sein.
Größe, Positionierung und vergleichsweise niedrige Marktkapitalisierung machen Stirol
aus unserer Sicht in den nächsten Jahren zu einem attraktiven Übernahmeziel – große
Marktteilnehmer werden an dieser ukrainischen Perle nicht mehr lange vorbeischauen.
Stirol ist daher u.E. auch auf der jetzt erhöhten Basis ein Muss in jedem Depot.
Wir erwarten als erstes Kursziel das Erreichen der Kursstände vor Abchasienkonflikt und
Lehmandesaster - ca. € 12,- bei heutigen Wechselkursen. Mittelfristig sollten die Höchststände
aus 2005 bei 25 € (damals ca. 150 Hrywna) anvisiert werden. Für Anleger, die
nicht direkt in Kiew kaufen können und/oder wollen, gibt es auch die Möglichkeit
kleinere Positionen von ADR´s in Frankfurt (Tagesumsätze zwischen 200 und 5000
stück) zu erwerben (Achtung: streng limitieren und dabei die Vergleichskurse aus Kiew
beachte
Avatar
schrieb am 27.09.10 22:10:49
Beitrag Nr.7 
(40.219.826)
Antwort
Zitat
die Abstände werden wieder größer

Kurs Dtl. 8,25

Kurs Ukraine: 9,15


Der billigere Dollar hat die Aktie etwas von den Höchstkursen runtergebracht, eigentlich stagniert die Aktie derzeit um die 100 Griwna, ein deutliches Überschreiten der 100 würde neues Kurspotential eröffnen ... fundamental wäre dies allemal gerechtfertigt !
Avatar
schrieb am 27.09.10 22:35:20
Beitrag Nr.8 
(40.219.975)
Antwort
Zitat
es gibt interessante Neuigkeiten:

Firtash, ein einflußreicher ukr. Geschäftsmann, integriert STIROL in seine DF-Group
STIROL kann wohl dadurch mit billigerem Gas beliefert werden, dies steigert wiederum die Marge und die Auslastung... damit ergibt sich lt. Meinung des Analysten ein fairer Wert von 800 Mio US$ ... Potential also über 100 %





10.08.10 Firtash interested in Stirol acquisition?
Country: Ukraine |
Sector: Basic Materials Company: Stirol According to a report in business daily Ekonomicheskie Izvestia, Ukrainian businessman Dmytro Firtash is looking to acquire nitrogen fertilizer producer Stirol (STIR). The article also said Firtash is interested in two unlisted chemicals firms, Cherkasy and Severodnetsk Azot. The newspaper cited an unnamed source, who said Firtash plans to set up a conglomerate with the goal of then selling it to Russia’s Sibur-Holding.

Vladimir Nesterenko: We doubt Firtash’s Group DF is targeting a consolidation of the chemical assets – the group would likely be unable to secure sufficient natural gas supplies for the plants (over 5bcm p.a.), and the current owners of the assets have not indicated any willingness to sell. Another scenario, of a resale of the plants to a third party, simply looks too complicated. We see no reason for a potential buyer to deal with Firtash as an intermediary, especially given his recently weakened lobbying powers. We lend more credence to another related rumour that sees Stirol directly selling out to Gazprom-related Sibur. Rumours first appeared in mid-June and we believe current conditions support the deal: Stirol is working at well below capacity and is facing financial hardships due to increased gas costs, whereas its chances of securing cheaper gas without integrating with a supplier are close to zero, in our view. At the same time, potential synergies for Sibur promise material returns. If the parties strike a deal, there is a high chance the holding will manage to supply Stirol with cheaper gas, thereby securing a 15-20% EBITDA margin for the plant and a full capacity load. We estimate that Stirol’s fair value for Sibur exceeds US$ 800mn, while its status-quo FV is US$ 400mn at best, meaning a potential one-off ROIC for the buyer of above 100%.


14.09.10 Stirol incorporated into Group DF chemicals holding
Country: Ukraine |
Sector: Basic Materials Company: Stirol Nitrogen fertilizer producer Stirol (STIR) has been incorporated into chemicals holding Ostchem Group, a part of businessman Dmytro Firtash’s Group DF structure, Interfax reported, citing a Group DF press release. The official terms of the deal were not announced, but Kommersant, referring to an unnamed source close to the deal, wrote that former majority owner Mykola Yankovsky sold a controlling stake to Group DF, but retained a share in the company. Group DF said it plans to invest around US$ 100mn annually into the four companies that make up Ostchem, including Stirol, Rivneazot (Ukraine), Tajikazot (Tajikistan), and AT Nitrofert (Estonia).

Vladimir Nesterenko: We estimate the deal was done at an MCap of around US$ 600mn, and the price should have been determined by Group DF’s prospects of supplying cheaper gas to Stirol, in our view. The company currently purchases gas from Naftogaz of Ukraine (NAFTO) at a price capped at US$ 276.5/tcm (ex- VAT and other surcharges). It is noteworthy that Group DF’s chemical wing does not seem to enjoy cheaper gas than Stirol. In 2008, OstChem, comprised of three nitrogen fertilizer plants, reported a 16% EBITDA margin, while Stirol posted a 19% margin.
Avatar
schrieb am 22.12.10 14:44:16
Beitrag Nr.9 
(40.750.724)
Antwort
Zitat
heute Deutschland 6 Euro brief, Ukraine 7,3 Euro Geld
Avatar
schrieb am 22.12.10 15:10:41
Beitrag Nr.10 
(40.750.932)
Antwort
Zitat
gibts neue nachrichten? warum der kursverfall, trotz gutem umfeld für düngemittelhersteller, oder sammelt der grosse investor jetzt zu günstigeren kursen weiter?

[ Seite: 123neuster Beitrag ]

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