Neu auf wallstreet:online? Jetzt kostenlos registrieren!
Registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

    mail.ru- Charts, News, Analysen

    eröffnet am 05.02.11 07:19:44 von
    Aktientitan

    neuester Beitrag 27.02.11 08:38:57 von
    Aktientitan
    Beiträge: 16
    ID: 1.163.419
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 1.720

    07:54:55
    19,992
    -0,084 €
    -0,42 %

    Beitrag schreiben Ansicht: Normal
    Avatar
    Aktientitan
    schrieb am 05.02.11 07:19:44
    Beitrag Nr. 1 (40.987.572)
    Bitte nur o.g. Dinge einstellen !


    Danke

    Gruß
    titan
    Avatar
    Aktientitan
    schrieb am 05.02.11 07:20:15
    Beitrag Nr. 2 (40.987.573)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.987.572 von Aktientitan am 05.02.11 07:19:44lse.co.uk/SharePrice

    http://www.lse.co.uk/SharePrice.asp?shareprice=MAIL&share=MA…
    Avatar
    Aktientitan
    schrieb am 05.02.11 07:23:46
    Beitrag Nr. 3 (40.987.575)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.987.573 von Aktientitan am 05.02.11 07:20:15Finance News | Montag, 25. Oktober 2010 17:14 | 87307
    Moskau - Der russische Internetkonzern und Facebook- Anteilseigner mail.ru will mit einem Börsengang in London mehrere hundert Millionen Dollar einnehmen. Vom 8. November an sollen Aktien an der London Stock Exchange (LSE) gehandelt werden, wie mail.ru nach Angaben der russischen Internetplattform rbc.ru vom Montag mitteilte.


    Facebook-Anteilseigner mail.ru geht an Londoner Börse

    mail.ru-Miteigentüner Juri Milner.


    Die Spanne für den Ausgabepreis wurde auf 23,70 bis 27,70 Dollar pro Aktie festgesetzt. Daraus ergibt sich nach Unternehmensangaben, dass die Firma insgesamt mit bis zu 5,63 Milliarden Dollar (rund 4 Mrd Euro) bewertet wird. Zunächst hatte mail.ru angekündigt, 10 bis 15 Prozent der Anteile für insgesamt rund 750 Millionen Dollar zu verkaufen.

    mail.ru in Besitz von Milliardären
    Mit dem geplanten Börsengang wäre mail.ru die einzige in London gelistete russische Internetfirma. Besitzer des Unternehmens, das unter anderem 2,38 Prozent am weltgrössten Online-Netzwerk Facebook hält, sind die Milliardäre Alischer Usmanow, Juri Milner und Grigori Finger. Erst im April dieses Jahres hatte die damals noch Digital Sky Technologies (DST) genannte Firma für 188 Millionen Dollar den Chat- Dienst ICQ von AOL übernommen. (awp/mc/ps/25)


    • mail.ru

    • Facebook
    Avatar
    Aktientitan
    schrieb am 05.02.11 07:25:42
    Beitrag Nr. 4 (40.987.576)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.987.575 von Aktientitan am 05.02.11 07:23:4605.11.2010 13:52
    IPO: Geldregen für russische Facebook-Anteilseigner mail.ru

    Der Londoner Börsengang des russischen Internet-Konzerns und Facebook-Anteilseigners mail.ru bringt gut 912 Millionen Dollar ein. Das Geld fließt zu einem Löwenanteil in die Taschen der bisherigen Aktionäre. An der Börse sollen zunächst 17 Prozent der Aktien gehandelt werden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Firma, die 2,38 Prozent an dem weltgrößten Online- Netzwerk Facebook hält, wird damit insgesamt mit 5,71 Milliarden Dollar bewertet.

    Besitzer von mail.ru sind die Milliardäre Alischer Usmanow, Juri Milner und Grigori Finger. Da bei dem Börsengang knapp 33 Millionen Anteilsscheine aus den Beständen der Altaktionäre kommen, werden hauptsächlich sie Kasse machen. Beim Unternehmen selbst landen - vor Ausübung einer Mehrzuteilungsoption - 84 Millionen Dollar. Das Geld soll für den Ausbau der Beteiligung an dem russischen Online-Netzwerk "vKontakte" verwendet werden.

    Die Firma mit Sitz im Steuerparadies British Virgin Island hat in den vergangenen Monaten konsequent in angesagte Internet-Unternehmen investiert. Neben dem Facebook-Anteil halten die Russen auch 1,47 Prozent an dem Online-Spiele-Spezialisten Zynga sowie 5,13 an der Schnäppchen-Plattform Groupon. Im April übernahm das damals noch Digital Sky Technologies (DST) genannte Unternehmen für 188 Millionen Dollar den Chat-Dienst ICQ von AOL. In Russland betreibt mail.ru zwei populäre Online-Netzwerke und ist auch an einem Zahlungs- Dienstleister beteiligt./so/DP/zb

    AXC0119 2010-11-05/13:52
    Avatar
    Aktientitan
    schrieb am 05.02.11 07:27:11
    Beitrag Nr. 5 (40.987.577)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.987.576 von Aktientitan am 05.02.11 07:25:42Mail.ru – Russland geht online
    Facebook Tweet this!

    19. November 2010 09:27

    Russlands Wirtschaft ist stark vom Öl- und Gasexport abhängig. Die Einnahmen aus diesem Geschäft sind in aller Regel hoch mit der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung korreliert. Die politische Führung des Landes hat dies mittlerweile erkannt und versucht aktiv gegenzusteuern. Verschiedenste Pläne liegen in der Schublade, um vor allem weniger konjunkturabhängige Industrien gezielt zu fördern. Mittlerweile sehen sich auch einige der finanzstarken Eigentümer russischer Konglomerate andere Branchen an, um ihr Vermögen, das größtenteils noch stark vom Öl- und Gasgeschäft abhängt, zu diversifizieren.

    Alischer Usmanov, Stahlmagnat, Generaldirektor der Gazprominvestholding und Miteigentümer von Arsenal London, hat Teile der gemeinsam von ihm und dem südafrikanischen Medienkonzern Naspers kontrollierten Firma Mail.ru unter großem Medienecho am 5. November 2010 an der Londoner Börse listen lassen. 16 Prozent der Anteile (31,62 Mio. Aktien) an der Firma, die bis September noch unter Digital Sky Technologies (DST) firmierte, wurden dabei zu 27,70 US-Dollar der Öffentlichkeit angeboten. Der Börsengang war zwanzigfach überzeichnet, und so verwunderte es nicht, dass der Aktienkurs gleich am ersten Handelstag um ca. 30 Prozent zulegte. In den folgenden Tagen stieg der Kurs weiter auf bis zu 39,00 US-Dollar, so dass sich Erstzeichner über kräftige Kursgewinne freuen konnten. Die Marktteilnehmer taxieren die Firma aktuell auf ca. 7 Mrd. US-Dollar.

    Mittlerweile haben auch die Bookrunner ihre Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt, d.h. zusätzliche Aktien zum offiziellen Ausgabepreis von 27,70 US-Dollar bezogen.
    Die Unternehmensstory von Russlands größtem Internetkonzern liest sich alles in allem beeindruckend. In den vergangenen Jahren hat der E-Mail Dienstleister und Onlinespieleanbieter Mail.ru weitestgehend unbeobachtet von der Öffentlichkeit ein beträchtliches Beteiligungsportfolio zusammengekauft. Dieses soll mit Hilfe der zusätzlichen Millionen aus dem Börsengang weiter ausgebaut werden.

    Mail.ru hält beispielsweise Anteile am Online-Spieleanbieter Zynga, am E-Commerce Unternehmen Groupon und besitzt seit Frühjahr den Messenger ICQ. Herzstück und prestigeträchtigste Beteiligung ist der im einstelligen Prozentwert liegende Anteil an Facebook. Darüber hinaus ist Mail.ru prominent im osteuropäischen Markt für Online Communities und Social Networks vertreten und hält beispielsweise Anteile am russischen Facebook-Pendant vKontakte. Besonders das Investment in vKontakte soll mit Hilfe der neu hinzugewonnenen Liquidität ausgebaut werden.

    Investoren, die von einem russischen Wirtschaftswandel ausgehen und deren Interesse an Mail.ru geweckt wurde, können unter anderem mit dem Call Optionsschein (DE3U76) an einem weiteren Aufschwung partizipieren. Mit einer Laufzeit bis zum 15. Juni 2011 liegt der Basispreis des Scheins bei 40,00 USD (aktueller Stand der Aktie: 37,50 USD). Anleger, die eine negative Wertentwicklung der Mail.ru Aktie erwarten können mit dem Put Optionsschein (DE3U78) an fallenden Kursen partizipieren.


    Stand: 19.11.2010
    Avatar
    Aktientitan
    schrieb am 05.02.11 07:27:55
    Beitrag Nr. 6 (40.987.578)
    Avatar
    Aktientitan
    schrieb am 05.02.11 07:30:33
    Beitrag Nr. 7 (40.987.579)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 40.987.576 von Aktientitan am 05.02.11 07:25:42Zur Info/ FACEBOOKBETEILIGUNG:


    17.12.2009, 19:14
    Russische Firma erhöht Anteile an Facebook
    Mehrere Hundert Millionen Dollar hat der russische Internetkonzern DST bereits in das soziale Netzwerk investiert - und legt nun noch einmal 100 Mio. $ drauf. Damit halten die Russen wohl mindestens fünf Prozent an Facebook.
    Avatar
    Aktientitan
    schrieb am 05.02.11 07:32:10
    Beitrag Nr. 8 (40.987.581)
    25.10.2010, 21:34
    Kopf des Tages
    Alischer Usmanow - Der Internetzar
    Sein Geld hat Alischer Usmanow mit Plastiktüten und Stahl gemacht. Dann stieg der Usbeke ins Internetgeschäft ein. Mit Mail.ru gehört er zu den größten Facebook-Eignern. Dem Netzwerk verschafft er nun indirekt neue Aktionäre. von Nicolas Schöneich und Andrea Rungg, Hamburg
    Eigentlich mag Alischer Usmanow das Internet. Es sei "das zentrale Geschäftsfeld des 21. Jahrhunderts", befand der russische Milliardär jüngst im Magazin "Fortune". Man sollte sich also nicht von jener Episode im Jahr 2007 irritieren lassen, als seine Anwälte Unterlassungserklärungen an etliche britische Fußballblogs versandten. Damals hatte der russische Milliardär mit einem Partner gerade knapp 15 Prozent am Londoner Fußballklub FC Arsenal gekauft und wollte die skeptischen Fans beruhigen. Da könnte das Netz zur Gefahr werden, wo Dinge schnell in die Welt gesetzt und nur schwer wieder einzufangen sind.
    Alisher Usmanow Alisher Usmanow
    Grund zur Vorsicht gäbe es. Mit seiner Biografie passt der heute 57-Jährige in viele Gruppen jener sozialen Netzwerke, an denen er Anteile zusammengekauft hat. Usmanow gehört zu den Stahlmagnaten und den Fußballmäzenen. Er gehört mit seiner Firma Mail.ru zu den größten Facebook-Eignern - und gibt Investoren durch einen Teilbörsengang nun die Chance, selbst indirekt dort einzusteigen. Aber er gehört auch zu den ehemaligen Strafgefangenen.
    Usmanow wird in Usbekistan geboren, damals noch Teil der Sowjetunion. Sein Vater steht als stellvertretender Oberstaatsanwalt hoch in der Hierarchie. Zu niedrig aber, um seinen Sohn vor einem Komplott zu bewahren. 1980 wird der Junior wegen angeblicher Erpressung eines Offiziers und Betrugs zu acht Jahren Arbeitslager verurteilt. Sechs sitzt der Jurist ab - bis 1986 ein Sowjetgericht seine Verurteilung kassiert. 2000 schließlich rehabilitiert ihn auch die usbekische Justiz. "Ich wurde auf der Grundlage aufgeblasener Vorwürfe ins Gefängnis geworfen und habe sechs Jahre meines Lebens verloren, weil sich im Geheimdienst mehrere Fraktionen bekämpften", sagte er der Londoner "Times".


    Mehr zu: Facebook, Internet, Usmanow
    Trotz seiner vollständigen Rehabilitation beschimpft ihn ein ehemaliger britischer Botschafter dann 2007 als "schändlichen Schurken, Verbrecher, Heroinschieber und angeklagten Vergewaltiger". Usmanow lässt intervenieren, die Website des Angreifers geht kurzzeitig vom Netz, Arsenal-Blogger dürfen die Anwürfe nicht verbreiten.
    Wohl hinter Gittern wird aus Usmanow der "harte Mann von Russland", als der er heute gilt. Vor dem Ende der Sowjetunion verdient er sein Geld noch mit Plastiktüten. Danach nutzt der Muslim mit der jüdischen Ehefrau die politische und wirtschaftliche Öffnung, um groß ins Metall- und Minengeschäft einzusteigen. Seine Metalloinvest erwirtschaftet den Großteil seines Vermögens, das "Forbes"-Magazin schätzt es auf 7,2 Mrd. Dollar. Zuletzt hat er die Moskauer Zeitung "Kommersant" sowie einen Anteil am russischen Mobilfunkanbieter Megafon erworben.
    Who is who



    Das Vehikel für weiteren Erfolg könnte Mail.ru sein. Das Unternehmen, vormals Digital Sky Technologies (DST), wird vom Investor Yuri Milner geführt, Hauptgeldgeber ist Usmanow. Der hat keine Ahnung, worum es geht, als Milner ihn im März 2009 anruft: "Kennst du diese Firma Facebook", fragt er, "wir können da investieren." Usmanow verneint: "Aber mein Neffe kennt es." Man berät sich, zwei Monate später kauft die damalige DST zwei Prozent an dem Netzwerk. Mittlerweile sollen es zwischen fünf und zehn Prozent sein. Anteile hält Mail.ru auch am US-Onlinespieleentwickler Zynga und den russischen sozialen Netzwerken Vkontakte und Odnoklassniki.
    Usmanow ist damit einer der wichtigsten Finanziers des staatlich geförderten IT-Booms. Nahe Moskau entsteht das russische Silicon Valley, und daran mitzuarbeiten ist für den Usbeken offenbar mehr als eine Gelegenheit, Geld zu verdienen: "Seit Beginn meiner Karriere treffe ich immer wieder auf vorurteilsbeladene Menschen, die mich als stereotypen Dieb aus Zentralasien abstempeln wollen", klagt er. Ihnen will er das Gegenteil beweisen.
    Avatar
    Aktientitan
    schrieb am 05.02.11 07:34:50
    Beitrag Nr. 9 (40.987.582)
    07.11.2010, 21:46
    IPO von Mail.ru
    Russen treten neuen Internethype los
    Wie zu besten New-Economy-Zeiten feiern Investoren den Börsengang von Mail.ru. Die Aktie legt am ersten Handelstag um 30 Prozent zu - die Beteiligung an Facebook macht das Investment so sexy, dass selbst Piraterieklagen da nicht weiter stören. von Annika Graf und Andrea Rungg, Hamburg
    Der Börsengang von Mail.ru wird bei manchem Investor wehmütige Erinnerungen an die alten New-Economy-Zeiten hervorgerufen haben. 912 Mio. Dollar (650 Mio. Euro) hat das russische Webunternehmen Ende vergangener Woche bei der Erstnotiz von rund 16 Prozent der Anteile an der Londoner Börse eingenommen. Die in Form von Hinterlegungsscheinen angebotenen 32,9 Millionen Aktien waren 20-fach überzeichnet. Hinterlegungszertifikate sind Aktien, die auch im Ausland gehandelt werden dürfen. Es war der zweitgrößte Börsengang in London nach dem Investmentvehikel Vallar im Sommer.
    Screenshot der Webseite mail.ru Screenshot der Webseite mail.ru
    Am ersten Handelstag schossen die Mail.ru-Titel um 30 Prozent in die Höhe und gingen mit einem Schlusskurs von 36 Dollar aus dem Handel. Damit wird das Unternehmen an der Börse mit 7,07 Mrd. Dollar bewertet. "Es ist keine Überraschung, dass die Leute bei IPOs aus Schwellenländern zugreifen, dieser Trend dürfe wahrscheinlich anhalten", sagte Analyst Kovachev. Neben Mail.ru gingen jüngst auch der russische Einzelhändler O'Kej und die Baugruppe Mostotrest an die Börse. Sie nahmen je rund 400 Mio. Dollar ein.
    Der erfolgreiche Auftakt gibt einen Vorgeschmack auf den in einigen Jahren geplanten Börsengang des Onlinenetzwerks Facebook, an dem Mail.ru beteiligt ist. Doch ganz makellos ist der Börsenstart nicht: Medienkonzerne klagen, dass urheberrechtlich geschützte Titel auf Webseiten von Mail.ru angeboten werden.

    * Abgang des Anzeigenleiters Facebook verliert Top-Manager

    Mehr zu: Facebook, Mail.ru
    Mail.ru ist Russlands größter Internetkonzern. Das Unternehmen ist E-Mail-Dienstleister und Onlinespieleanbieter zugleich und firmierte bis vor Kurzem als Digital Sky Technologies. Mail.ru beteiligt sich vor allem an aufstrebenden amerikanischen Startups. Größter Coup ist bisher die Beteiligung am Börsenkandidaten Facebook. Rund 400 Mio. Dollar zahlten die Russen für einen Fünf-Prozent-Anteil an dem weltweit größten sozialen Netzwerk. Sie investierten seither zudem in den erfolgreichen Onlinespielehersteller Zynga und den Gutscheindienst Groupon. Im April kaufte Mail.ru dem US-Konzern AOL den Kurznachrichtendienst ICQ ab.
    Das Unternehmen gehört mehrheitlich dem Oligarchen Alischer Usmanow und dem südafrikanischen Medienkonzern Naspers, mit deren Kapital Mail.ru die Beteiligungskäufe finanziert. Mehr als 50 Internetunternehmen oder Beteiligungen hat sich Mail.ru seit dem Jahr 1999 so mithilfe seiner Investoren für rund 1 Mrd. Dollar zusammengekauft.


    http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:ipo-von-mail-ru…
    Avatar
    Aktientitan
    schrieb am 05.02.11 07:36:15
    Beitrag Nr. 10 (40.987.585)
    03.01.2011, 14:50
    Unternehmenswert bei 50 Mrd. Dollar
    Facebook-Hype kennt keine Grenzen
    Es hat nur sechs Jahre gedauert: Facebook ist eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. Investoren sind begeistert von dem Online-Netzwerk - während Kritiker schon die nächste Dotcom-Blase wachsen sehen.
    Die US-Großbank Goldman Sachs und die russische Internet-Beteiligungsgruppe Digital Sky Technologies haben einem Zeitungsbericht zufolge 500 Mio. Dollar in Facebook investiert. Von Goldman seien 450 Mio. Dollar gekommen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Digital Sky Technologies habe zusätzlich zu den bereits investierten rund 500 Mio. Dollar weitere 50 Mio. Dollar in das Netzwerk eingebracht.
    Facebook ist 50 Mrd. Dollar wert. Das ist...


    Facebook ist 50 Mrd. Dollar wert. Das ist...
    unterbewertet gerechtfertigt überbewertet total verrückt




    Alle Umfragen
    Damit werde das von Mark Zuckerberg gegründete US-Unternehmen jetzt mit 50 Mrd. Dollar bewertet. Der Betrag errechnet sich aus dem Preis, den private Anleger auf dem Sekundärmarkt bereit sind, für Anteile an der Firma zu zahlen. Facebook ist nicht börsengelistet, sonst wäre der Wert der Online-Firma aus der Zahl der Aktien und deren offiziellem Kurs ersichtlich. Facebook wurde 2004 entwickelt - unter anderem von Zuckerberg, der damals noch Student an der amerikanischen Elite-Uni Harvard war.
    Immer mehr institutionelle Anleger und Wagniskapitalgeber sind an Teilen der neuen Generation Internetunternehmen interessiert. Dem Bericht zufolge plant Goldman ein Anlagevehikel, mit dessen Hilfe entsprechende Kunden direkt in Facebook investieren können. Zudem könne die US-Bank bis zu 75 Mio. Dollar ihrer Facebook-Anlage an Digital Sky, dem Betreiber von Mail.ru, verkaufen. Die Russen gehören schon länger zu den wichtigen Anteilseignern.
    Als Teil der Abmachung werde Goldman Sachs zudem weitere 1,5 Mrd. Dollar von verschiedenen Geldgebern einsammeln, hieß es in der "New York Times". Damit habe sich das Unternehmen eine starke Position für den Facebook-Börsengang verschafft - für Banken ein lukratives Geschäft. Weder Facebook noch Digital Sky oder Goldman nahmen zu den Presseberichten Stellung.
    Facebook setzt mit seiner aktuellen Bewertung neue Maßstäbe. Zum Vergleich: Der Suchmaschinenkonzern Google wurde nach seinem Börsengang im August 2004 mit rund 27 Mrd. Dollar taxiert. Facebooks Wert übersteigt damit aktuell auch den von Ebay , Yahoo oder Time Warner .
    Facebook-Chef Mark Zuckerberg hält 24 Prozent an dem Unternehmen Facebook-Chef Mark Zuckerberg hält 24 Prozent an dem Unternehmen
    Die - nicht an den Börsen gelisteten - Online-Unternehmen erleben derzeit einen Hype, der manche Kritiker an die Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende erinnert. So schwoll der Wert der führenden elf Internetunternehmen in Privatbesitz seit Ende Juni um insgesamt 54 Prozent an, ging Ende Dezember aus Daten der New Yorker Wertpapierfirma Nyppex hervor.
    Anteilsscheine dieser Firmen werden privat gehandelt. Niemand weiß, wie groß dieser Sekundärmarkt. Klar ist nur, dass er schnell wächst.


    Mehr zu: Facebook
    Die US-Wertpapieraufsicht SEC ist besorgt, ob - auch für privat gehandelte Papiere geltende - Transparenzregeln eingehalten werden. Solche Startups unterliegen gewissen Veröffentlichungspflichten, wenn sie mehr als 500 Anteilseigner aufzuweisen haben - selbst wenn sie keinen Börsengang beantragt haben.
    Die Behörde untersucht neuerdings den Handel mit Aktien nicht gelisteter Unternehmen wie den Onlinediensten Facebook und Twitter. Laut Medienberichten forderte die SEC von etlichen Marktteilnehmern Informationen, unter anderem dazu, wie die Anteilsscheine der Firmen bewertet werden.
    Damit stoßen die Aufseher in ein bisher kaum reguliertes Feld vor. Die Nachfrage nach den Papieren an kleinen, privaten Börsen legte über das vergangene Jahr stark zu, da viele Akteure Anteile an den schnell wachsenden Firmen haben wollen. Fonds werden aufgelegt, die es einzelnen und institutionellen Investoren erleichtern sollen, in diese Unternehmen zu investieren.

    http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:unternehmenswer…




    Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

    Investoren, die diesen Wert beobachten, informieren sich auch über:

    WertpapierPerf. %
    +1,52
    +2,02
    +1,07
    +2,29
    +0,28
    +1,07
    +2,10
    0,00
    +1,58
    -0,11