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RWE - vor dem AUS ?

eröffnet am 04.02.12 16:21:18 von
Macrocosmonaut [Blogger]

neuester Beitrag 06.09.13 21:27:43 von
Macrocosmonaut [Blogger]
Beiträge: 64
ID: 1.172.181
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 16.685


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Macrocosmonaut [Blogger]
schrieb am 04.02.12 16:21:18
Beitrag Nr. 1 (42.699.947)
Die Aktie von RWE befindet sich seit Beginn der Krise in einem übergeordneten Abwärtstrend - mit zwischengeschalteten Bärenmarktrallybewegungen.

Die letzte Makrobewegung seit 17.55€ im Jahre 2003 wurde seit ihrem Hoch im Jahre 2008 um mehr als 62% korrigiert, damit wurden neue Kursziele auf der Unterseite aktiviert - ungeachtet der seit August laufenden Bärenmarktrally die im Elliot Count als wave 4 der Hauptantriebswelle 3 DOWN klassifiziert werden kann und nun in schweres Fahrwasser sich begibt.

Wenn die Hauptantriebswelle 3 sich regelkonform weiter nach unten entwickelt, dann wird die Aktie neue Tiefs ausbilden.



Dabei sollten auch einstellige Kurse einkalkuliert werden.

Die Situation bei RWE ist alles andere als gesund - so hat sich das Unternehmen zweistellige Milliardenbeträge an Schulden aufgehalst und sieht sich zudem neue Umstrukturierungen gegenüber, sowie eines sich ändernden Konsumentenverhaltens hin zu einer dezentralen Energieversorgung.

Der Ausstieg aus der Atomenergie dürfte dabei RWE noch teuer zu stehen kommen und weitere Folgekosten nach sich ziehen.

Ebenso problematisch erscheint die bis 2045 geplante Nutzung der Braunkohle in Nordrhein-Westfalen mit dem Tagebau Garzweiler auf wackeligen Füssen zu stehen.

Die Nutzung des Tagebau Garzweiler ist nicht nur energiepolitisch umstritten, sie ist auch ökologisch mehr als fragwürdig.

Zudem bleibt abzuklären, ob die Nutzung und ökonomische Verwertung der bundesdeutschen Braunkohle zu Lasten des deutschen Volkes und zum Vorteil eines privat geführten Unternehmens überhaupt statthaft ist.

Lediglich eine Verstaatlichtung des Energiekonzerns RWE wäre mit einer Fortsetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler nach meinem Dafürhalten zu rechtfertigen, da die Braunkohle nach meinem dafürhalten nicht als Privateigentum des RWE-Konzerns angesehen werden kann, sondern auf deutschem Territorialgebiet als Eigentum des deutschen Volkes angesehen werden muss.

Insofern ist die Fortsetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler durch den RWE-Konzern kritisch zu hinterfragen - insbesondere im Hinblick auf seine Rechtmässigkeit und die zukünftig geplante Dauer. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Erlöse, die der RWE-Konzern aus dem Tagebau zu Lasten des deutschen Volkes erzielt. Die Energierechnung für den Endverbraucher sollte normalerweise nicht höher sein, als die Kosten für den Abbau der Braunkohle und der anschliessenden Energiegewinnung. Wobei energiepolitisch der Braunkohletagebau der RWE sowieso umstritten ist. Dies gilt auch im Hinblick auf die ökologischen und infrastrukturellen Schäden, die der Betrieb des Tagebau Garzweiler mit sich bringt.

Ein vorzeitiges Aus des Betriebes des Tagebaus Garzweiler ist geeignet, neben dem Ende der Atomenergie, den RWE-Konzern in seiner Existenz zu gefährden. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die augetürmten Schulden und erst Recht im Falle eines gesellschaftlichen Gesinnungswandels - auch was die Nutzung der Braunkohle auf bundesdeutschen Boden angeht. Hierbei ist in finaler Instanz auch eine Verstaatlichung des Energiekonzerns im Extremfall zu diskutieren.

Bei einem Wechsel der Verrechnungseinheit im Rahmen einer Währungsreform dürfte die Aktie nahe null tendieren.

Andere Sonderfaktoren, wie ein EMP, ein Solarsturm oder exogenes Schockereignisse wie in Fukushima sind dabei ebenso geeignet den Konzern in Anbetracht der milliardenschweren Schulden ein vorzeitiges Aus zu bescheren.

M.

Wichtiger Hinweis: Die in diesem Thread gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar und dienen lediglich zu Informationszwecken. Aktien können steigen oder fallen. Alle Angaben sind ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko. der Autor behält sich vor seine Einschätzung zu ändern, sofern die Marktentwicklung dies erfordert.
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Macrocosmonaut [Blogger]
schrieb am 04.02.12 16:22:37
Beitrag Nr. 2 (42.699.951)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.699.947 von Macrocosmonaut am 04.02.12 16:21:18Kurs bei Eröffnung des Thread 31.59
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madeinhell
schrieb am 04.02.12 16:54:50
Beitrag Nr. 3 (42.700.019)
Hallo Macro... ,
nur zu meinem Verständnis, weil ich nicht so viel Ahnung von Elliot Charttechnik habe...,
das sind die Jungs die bei DAX 4600 die alles vernichtende Welle C angekündigt haben, oder?
Danke für deine Aufklärung und viele Grüsse.
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German2
schrieb am 04.02.12 19:08:36
Beitrag Nr. 4 (42.700.353)
oh man, was für ein Unfug
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Datteljongleur
schrieb am 04.02.12 20:44:27
Beitrag Nr. 5 (42.700.538)
!
Dieser Beitrag wurde von MODernist moderiert. Grund: Provokation
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Macrocosmonaut [Blogger]
schrieb am 04.02.12 22:33:18
Beitrag Nr. 6 (42.700.658)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.700.019 von madeinhell am 04.02.12 16:54:50Halle MIH,

im DAX läuft immer noch die Welle 2/B.

Ihr wird eine Welle 3/C Down folgen. Der Tiedje bei Godmodetrader promotet seinen Anhänger - aber der Markt blendet derzeit die Risiken sämtlich aus.

Nach Elliot wird der Markt dieses Jahr wahrscheinlich schon massiv einbrechen - Minenwerte mal ausgenommen, was an der Geldfunktion der Edelmetalle liegen wird.

Die skizzierte Abwärtsbewegung kann entweder durch einen Wechsel der Verrechnungseinheit von Euro z.B. auf Taler eintreten - oder durch ein ausserplanmässigen Schock, derer viele eintreten können.

Ein globales Grossschadensereignis führt durch platzen der Papierderivateblase zu entsprechenden draw down Resultaten bei Aktien, die durch Hebelprodukte, CFD und andere vermeintliche wertlose Finanzinnovationen künstlich hochgehalten werden.

Wir sprechen hier von nicht unerheblichen Risiken, die aus dem Bereich dieser Finanzprodukte für die Märkte resultieren.

Dazu kommen, die unternehmensspezifischen Unwägbarkeiten einer RWE und die aus einer Ausweitung einer Krise resultierenden gesellschaftlichen Umbrüche.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.

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Macrocosmonaut [Blogger]
schrieb am 04.02.12 22:36:33
Beitrag Nr. 7 (42.700.661)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.700.353 von German2 am 04.02.12 19:08:36Das werden wir noch sehen, was daran Unfug ist.

Unterschätzen Sie nicht den Markt. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da stand eine RWE umgerechnet bei 3 Euro.

Im übrigen: ich halte keine Position bei RWE - plane auch keine Positionen hier zu eröffnen. Habe auch derzeit keine finanziellen Interessen im Bezug auf RWE- noch erhalte ich irgendwelche Zuwendungen. Es liegt kein Interessenkonflikt vor. Lediglich meine Ansicht der Dinge.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.

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Stone15443
schrieb am 04.02.12 23:33:04
Beitrag Nr. 8 (42.700.739)
Welch ein Schwachsinn. RWE ist der größte Energieversorger Europas. Strom und Gas werden immer gebraucht, egal was passiert. Die zahlen seit Jahren 3,50 € Dividende. Das ist eine zweistellige Rendite.Wer denkt, dass der Kurs auf 3 € fallen könnte, der lebt in einer Traumwelt. Obwohl ich zu so einem Kurs gerne kaufen würde:-)
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Abfischer
schrieb am 05.02.12 00:58:04
Beitrag Nr. 9 (42.700.808)
Der Arme Threadersteller ist vor einigen Wochen short gegangen und steckt nun tief im Putensumpf................
Bevor RWE einstellig ist, sitzen wir alle am Lagerfeuer, weil Aliens das gesamte Öl, Gas und Uran von diesem Planeten mit einem großen Dicken S....taubsauger entfernt haben.
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suuperbua
schrieb am 05.02.12 01:54:40
Beitrag Nr. 10 (42.700.828)
Zitat von MacrocosmonautDie Aktie von RWE befindet sich seit Beginn der Krise in einem übergeordneten Abwärtstrend - mit zwischengeschalteten Bärenmarktrallybewegungen.

Die letzte Makrobewegung seit 17.55€ im Jahre 2003 wurde seit ihrem Hoch im Jahre 2008 um mehr als 62% korrigiert, damit wurden neue Kursziele auf der Unterseite aktiviert - ungeachtet der seit August laufenden Bärenmarktrally die im Elliot Count als wave 4 der Hauptantriebswelle 3 DOWN klassifiziert werden kann und nun in schweres Fahrwasser sich begibt.

Wenn die Hauptantriebswelle 3 sich regelkonform weiter nach unten entwickelt, dann wird die Aktie neue Tiefs ausbilden.

[IMG]http://www.bildercache.de/bild/20120204-161813-917.jpg[/IMG]

Dabei sollten auch einstellige Kurse einkalkuliert werden.

Die Situation bei RWE ist alles andere als gesund - so hat sich das Unternehmen zweistellige Milliardenbeträge an Schulden aufgehalst und sieht sich zudem neue Umstrukturierungen gegenüber, sowie eines sich ändernden Konsumentenverhaltens hin zu einer dezentralen Energieversorgung.

Der Ausstieg aus der Atomenergie dürfte dabei RWE noch teuer zu stehen kommen und weitere Folgekosten nach sich ziehen.

Ebenso problematisch erscheint die bis 2045 geplante Nutzung der Braunkohle in Nordrhein-Westfalen mit dem Tagebau Garzweiler auf wackeligen Füssen zu stehen.

Die Nutzung des Tagebau Garzweiler ist nicht nur energiepolitisch umstritten, sie ist auch ökologisch mehr als fragwürdig.

Zudem bleibt abzuklären, ob die Nutzung und ökonomische Verwertung der bundesdeutschen Braunkohle zu Lasten des deutschen Volkes und zum Vorteil eines privat geführten Unternehmens überhaupt statthaft ist.

Lediglich eine Verstaatlichtung des Energiekonzerns RWE wäre mit einer Fortsetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler nach meinem Dafürhalten zu rechtfertigen, da die Braunkohle nach meinem dafürhalten nicht als Privateigentum des RWE-Konzerns angesehen werden kann, sondern auf deutschem Territorialgebiet als Eigentum des deutschen Volkes angesehen werden muss.

Insofern ist die Fortsetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler durch den RWE-Konzern kritisch zu hinterfragen - insbesondere im Hinblick auf seine Rechtmässigkeit und die zukünftig geplante Dauer. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Erlöse, die der RWE-Konzern aus dem Tagebau zu Lasten des deutschen Volkes erzielt. Die Energierechnung für den Endverbraucher sollte normalerweise nicht höher sein, als die Kosten für den Abbau der Braunkohle und der anschliessenden Energiegewinnung. Wobei energiepolitisch der Braunkohletagebau der RWE sowieso umstritten ist. Dies gilt auch im Hinblick auf die ökologischen und infrastrukturellen Schäden, die der Betrieb des Tagebau Garzweiler mit sich bringt.

Ein vorzeitiges Aus des Betriebes des Tagebaus Garzweiler ist geeignet, neben dem Ende der Atomenergie, den RWE-Konzern in seiner Existenz zu gefährden. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die augetürmten Schulden und erst Recht im Falle eines gesellschaftlichen Gesinnungswandels - auch was die Nutzung der Braunkohle auf bundesdeutschen Boden angeht. Hierbei ist in finaler Instanz auch eine Verstaatlichung des Energiekonzerns im Extremfall zu diskutieren.

Bei einem Wechsel der Verrechnungseinheit im Rahmen einer Währungsreform dürfte die Aktie nahe null tendieren.

Andere Sonderfaktoren, wie ein EMP, ein Solarsturm oder exogenes Schockereignisse wie in Fukushima sind dabei ebenso geeignet den Konzern in Anbetracht der milliardenschweren Schulden ein vorzeitiges Aus zu bescheren.

M.

Wichtiger Hinweis: Die in diesem Thread gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar und dienen lediglich zu Informationszwecken. Aktien können steigen oder fallen. Alle Angaben sind ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko. der Autor behält sich vor seine Einschätzung zu ändern, sofern die Marktentwicklung dies erfordert.











--->:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:


macrocsmononaut... :laugh::laugh::laugh::laugh:





man verfolge nur den thread ascot miníng und diverse andere .... :laugh::laugh::laugh:

---vielleicht sollte mal ein fähiger rechtsanwalt dem user "macrocosmonaut" eine juristische prüfung oder ähnliches gedeien lassen...


--->einfach mal den account prüfen.. :)