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schrieb am 27.04.12 09:48:37
1560 Stueck zu 4 im Brief in Stuttgart
schrieb am 27.04.12 10:22:34
Hallo gnuldi,
zu diesem Angebotskurs habe ich kein Interesse!
SiebterSinn
schrieb am 27.04.12 10:26:21
Zitat von gnuldi1560
Stueck zu 4 im Brief in Stuttgart
Diese 1560 stehen doch schon seit gefühlten Jahren drin. Nur mit
minimal abgewandelten Kurs. Nur keiner will sie haben.
schrieb am 27.04.12 10:26:35
das ist wie bei vielen werten
bei rhoenklinik hatte vorgestern zu 16 auch keiner interesse
heute wuerden sie dafuer betteln
bald stehen wir bei ass bei 10
da lachen wir ueber die 4
schrieb am 27.04.12 10:43:39
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.096.043 von gnuldi am 27.04.12
10:26:35Immer noch nix passiert was?
Pushen bei W : O funzzt schon lange nicht mehr...Hier hat keiner
Geld...
Späßle...
schrieb am 28.04.12 10:16:03
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.096.130 von HerrKoerper am 27.04.12
10:43:39für eine Liquidation ist meiner Meinung nach ja
auf jeden Fall ein Beschluß der Hauptversammlung notwendig. Einer
Liquidation müssen -glaube ich - 75% des auf der Versammlung
vertretenen Grundkapitals zustimmen.
Wenn also Blatz das Geld für seine Forderung aus der Liquidation
erhalten will, dürfte er eigentlich vorher keine Aktien verkaufen.
Sonst ist eine eventuelle Mehrheit um entsprechenden Beschluß
herbeizuführen (sofern überhaupt zu realisieren) futsch.
Wichtig ist, dass Großaktionäre auf einer Hauptversammlung nur
stimmberechtigt sind, wenn diese vorher eine Stimmrechtmitteilung
veröffentlicht haben (gilt seit 2002)...Bisher hat nur
SchmidtSpiele (Blatz) eine aktuelle Meldung abgegeben. Ob seit 2002
von anderer Seite bisher Meldungen erfolgt sind weiß ich nicht bzw.
konnte nichts finden
schrieb am 28.04.12 10:33:02
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.099.971 von Muckelius am 28.04.12
10:16:03hier Link zur Datenbank der Bafin bzgl.
Stimmrechte an ASS.
http://ww2.bafin.de/database/AnteileInfo/aktiengesellschaft.…
Es erfolgte -wie beschrieben - bisher anscheinend nur eine
Stimmrechtmitteilung nach dem WPHG. Datenbank der Bafin ist aber
teilweise nicht immer auf dem letzten Stand.
Anbei Link nach Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Stimmrechtsmitteilung
Dort steht u.a.:"...Dabei ist der Eigner der Stimmrechte zu
besonderer Form verpflichtet. Die Mitteilung muss die Überschrift
Stimmrechtsbekanntgabe enthalten sowie, neben dem Namen und der
Adresse des Mitteilungspflichtigen und des Emittenten, das genaue
Datum des Erreichens bzw. Unter- oder Überschreitens der Schwelle.
Diese Mitteilung kann dabei schriftlich oder per Telefax wahlweise
in deutsch oder englisch erfolgen. Sollte der Mitteilungspflichtige
über beteiligte (kontrollierte) Unternehmen weitere Stimmrechte
besitzen, die über 3 % sind, so sind diese sowie die Namen und
Anschriften der entsprechenden Beteiligungsunternehmen ebenfalls
aufzulisten. Bei Verstößen gegen die Mitteilungspflicht droht
maximal ein Bußgeld von 200.000 Euro.
Außerdem verliert er für
die Zeit der Nichtmitteilung nach § 28 WpHG seine Rechte aus allen
gehaltenen Aktien. Ein Hauptversammlungsbeschluss ist daher
anfechtbar, wenn er nur mithilfe der auf diese Weise verloren
gegangenen Stimmrechte zustande kam...."
schrieb am 02.05.12 19:47:50
heute wieder versuche stuecke zu erwerben
bisher ohne umsatz
schrieb am 02.05.12 19:56:32
ein ganz alter spiegelbericht aus dem web
Spekulation
Lange Messer
Eine Gruppe von Immobilienhändlern übernahm die Spielkartenfirma
ASS. Was haben die Aufkäufer vor?
Für den 17. Mai sagten sich zwei Besucher bei Ingeborg Steinmetz in
Augsburg an. Die Aufsichtsratsvorsitzende der Spielkartenfirma ASS
bei Stuttgart kannte die beiden bis dahin nicht.
Die Herren kamen schnell zur Sache. Sie hätten, sagten sie, 30
Prozent der ASS-Aktien in ihrer Hand und strebten eine Mehrheit an.
Deshalb hielten sie es für angebracht, daß ihnen drei Sitze im
Aufsichtsrat des Unternehmens reserviert würden.
Die beiden blitzten bei Ingeborg Steinmetz ab, aber sie gaben
keineswegs auf. Am Freitag vorvergangener Woche übernahmen sie auf
der ASS-Hauptversammlung zusammen mit ihren Freunden
handstreichartig den Aufsichtsrat des Unternehmens. Anschließend
ersetzten sie den Vorstand durch einen Mann aus ihren Reihen.
Eine solche Firmenbesetzung, nach ähnlichen Praktiken in den USA
"unfreundliche Übernahme" genannt, hat es in der Bundesrepublik
bisher nicht gegeben. Und so mysteriös die Hintergründe dieser
Aktion und ihrer Akteure sind, so ungewiß erscheinen die Absichten,
die sie mit der renommierten, aber angeschlagenen
Aktiengesellschaft haben.
"Wir wollen das Traditionsunternehmen neu beleben", sagt Herbert
Dross, einer der Besucher von Ingeborg Steinmetz. Doch wie?
Kenntnisse des Spielkartengeschäfts bringen die neuen
Mehrheitsaktionäre nicht mit. Klaus Ballweg, der neue
Alleinvorstand, hat in der Vergangenheit mit Immobiliengeschäften
Geld gemacht. Das, und eine gemeinsame Studentenzeit, verbindet ihn
mit dem Münchner Steuerbevollmächtigten Dieter Pogritz.
Pogritz gilt als Macher der Gruppe, hält sich aber, seit er in
Begleitung des Küchenmöbel-Unternehmers Dross die
ASS-Aufsichtsrätin aufsuchte, dezent im Hintergrund. Manche seiner
Mitstreiter bleiben ganz anonym.
Zusammen hält die Gruppe mindestens 50 Prozent plus eine Aktie.
Diese knappe Mehrheit genügte - die ASS-Satzung macht es möglich -,
um die gesamte Kapitalseite des Aufsichtsrats mit eigenen Leuten zu
besetzen. Eine zweite Aktionärsgruppe, die immerhin über 25 Prozent
der Aktien besitzt, bekam keinen einzigen Sitz im
Kontrollgremium.
"Die sind einfach mit dem Messer ran und haben gemordet", empört
sich Walter Martius, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft der
Kleinaktionäre. Regie bei diesem Zehn-Stunden-Tag der langen Messer
führte das feine Münchner Bankhaus H. Aufhäuser, das die Depots der
neuen Mehrheitsaktionäre verwaltet.
So einzigartig diese Veranstaltung im deutschen Aktienwesen auch
erscheint - in die jüngste Geschichte der ältesten Spielkartenfirma
der Welt reiht sie sich nahtlos ein.
Gute Zeiten hat die ASS lange nicht mehr gesehen. Schon zu Beginn
der achtziger Jahre war das bei den Zockern durchaus angesehene
Unternehmen so gut wie pleite. 1982 übernahm der selbsternannte
Sanierungsexperte Hans W. Jany die Firma, auch er mit einer Schar
illustrer Freunde.
Jahr für Jahr verkündete Jany neue Erfolge, dann stand die ASS im
vergangenen Jahr wieder kurz vor dem Konkurs. Die Geduld der
Aktionäre war erschöpft: Sie wählten zwei Vertreter aus ihren
Reihen in den Aufsichtsrat, den zuvor Janys Seilschaft fest im
Griff hatte.
Seitdem wurde deutlich, welcher Art Janys Sanierungsbemühungen
waren. "Er hat das Unternehmen mehr oder weniger ausgeplündert",
behauptet der ehemalige Aufsichtsrat Karl-Heinz Oettinger.
Jany hatte sich eine Reihe von Firmen zugelegt, die mit der ASS
rege Geschäfte trieben. Die Spielkartenfirma lieferte immer
pünktlich, doch selten beglichen Janys Firmen die Rechnungen.
Kurz nach der Hauptversammlung im vergangenen Jahr feuerte der neue
Aufsichtsrat den ASS-Chef, seit Juli dieses Jahres sitzt Jany in
Untersuchungshaft. Er soll das Unternehmen um über fünf Millionen
Mark geprellt haben.
Ebensohoch ist der Verlust, den die Firma in den vergangenen beiden
Jahren erwirtschaftete. Doch den Aktienkurs ließ diese trostlose
Lage des Unternehmens unberührt - die Spielkartenfirma war schon
immer ein beliebtes Objekt für Spekulanten.
Besonders das wertvolle Produktionsgelände der Gesellschaft, direkt
an der Autobahn Stuttgart-München gelegen, beflügelt die Phantasie
der Kenner. Daß einige der neuen Mehrheitsaktionäre
Immobilienhändler sind, erregt deshalb besonderes Mißtrauen.
Das Grundstück allein rechtfertigt kaum die Übernahme des
Unternehmens: Zwar wird sein Wert auf rund 15 Millionen Mark
geschätzt, das Terrain ist aber schon mit 10 Millionen
belastet.
Für wertvoller, geradezu unbezahlbar, halten Experten den
angesehenen Markennamen ASS. Die Firma - ASS steht für Vereinigte
Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken AG - wurde 1765 in
Stralsund gegründet, sie hat Generationen von Skatbrüdern
versorgt.
Etwa 4,5 Millionen Mark haben Pogritz und seine Freunde für die
Mehrheit an der ASS bezahlt; sie werden wohl noch einiges zulegen.
Die neuen Herren bei ASS müssen, um frei handeln zu können, weitere
Aktien aufkaufen und die beschlossene Kapitalerhöhung
mitmachen.
"Für jemanden, der nur die Absicht hat, Spielkarten zu
produzieren", sagt die ehemalige Aufsichtsrätin Steinmetz, "ist das
viel Geld." f
DER SPIEGEL 36/19
danach hatte der kaeufer damals ca 19 euro je aktie hingeblaettert
schrieb am 03.05.12 12:15:16
fast 1,5 Prozent der gesellschaft in stuttgart zu haben
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