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    Deutschlands aelteste Aktie vor dem Comeback (Seite 9)

    eröffnet am 20.02.12 11:51:01 von
    gnuldi

    neuester Beitrag 21.10.14 16:44:45 von
    honigbaer
    Beiträge: 254
    ID: 1.172.549
    Aufrufe heute: 2
    Gesamt: 11.064


    Beitrag schreiben Ansicht: Normal
    Avatar
    gnuldi
    schrieb am 27.04.12 09:48:37
    Beitrag Nr. 81 (43.095.804)
    1560 Stueck zu 4 im Brief in Stuttgart
    Avatar
    SiebterSinn
    schrieb am 27.04.12 10:22:34
    Beitrag Nr. 82 (43.096.015)
    Hallo gnuldi,

    zu diesem Angebotskurs habe ich kein Interesse!

    SiebterSinn
    Avatar
    ader
    schrieb am 27.04.12 10:26:21
    Beitrag Nr. 83 (43.096.042)
    Zitat von gnuldi1560 Stueck zu 4 im Brief in Stuttgart


    Diese 1560 stehen doch schon seit gefühlten Jahren drin. Nur mit minimal abgewandelten Kurs. Nur keiner will sie haben.
    Avatar
    gnuldi
    schrieb am 27.04.12 10:26:35
    Beitrag Nr. 84 (43.096.043)
    das ist wie bei vielen werten
    bei rhoenklinik hatte vorgestern zu 16 auch keiner interesse
    heute wuerden sie dafuer betteln
    bald stehen wir bei ass bei 10
    da lachen wir ueber die 4
    Avatar
    HerrKoerper
    schrieb am 27.04.12 10:43:39
    Beitrag Nr. 85 (43.096.130)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.096.043 von gnuldi am 27.04.12 10:26:35Immer noch nix passiert was? :p

    Pushen bei W : O funzzt schon lange nicht mehr...Hier hat keiner Geld...:laugh:


    Späßle...:D
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 28.04.12 10:16:03
    Beitrag Nr. 86 (43.099.971)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.096.130 von HerrKoerper am 27.04.12 10:43:39für eine Liquidation ist meiner Meinung nach ja auf jeden Fall ein Beschluß der Hauptversammlung notwendig. Einer Liquidation müssen -glaube ich - 75% des auf der Versammlung vertretenen Grundkapitals zustimmen.

    Wenn also Blatz das Geld für seine Forderung aus der Liquidation erhalten will, dürfte er eigentlich vorher keine Aktien verkaufen. Sonst ist eine eventuelle Mehrheit um entsprechenden Beschluß herbeizuführen (sofern überhaupt zu realisieren) futsch.


    Wichtig ist, dass Großaktionäre auf einer Hauptversammlung nur stimmberechtigt sind, wenn diese vorher eine Stimmrechtmitteilung veröffentlicht haben (gilt seit 2002)...Bisher hat nur SchmidtSpiele (Blatz) eine aktuelle Meldung abgegeben. Ob seit 2002 von anderer Seite bisher Meldungen erfolgt sind weiß ich nicht bzw. konnte nichts finden
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 28.04.12 10:33:02
    Beitrag Nr. 87 (43.100.000)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.099.971 von Muckelius am 28.04.12 10:16:03hier Link zur Datenbank der Bafin bzgl. Stimmrechte an ASS.

    http://ww2.bafin.de/database/AnteileInfo/aktiengesellschaft.…


    Es erfolgte -wie beschrieben - bisher anscheinend nur eine Stimmrechtmitteilung nach dem WPHG. Datenbank der Bafin ist aber teilweise nicht immer auf dem letzten Stand.

    Anbei Link nach Wikipedia

    http://de.wikipedia.org/wiki/Stimmrechtsmitteilung

    Dort steht u.a.:"...Dabei ist der Eigner der Stimmrechte zu besonderer Form verpflichtet. Die Mitteilung muss die Überschrift Stimmrechtsbekanntgabe enthalten sowie, neben dem Namen und der Adresse des Mitteilungspflichtigen und des Emittenten, das genaue Datum des Erreichens bzw. Unter- oder Überschreitens der Schwelle. Diese Mitteilung kann dabei schriftlich oder per Telefax wahlweise in deutsch oder englisch erfolgen. Sollte der Mitteilungspflichtige über beteiligte (kontrollierte) Unternehmen weitere Stimmrechte besitzen, die über 3 % sind, so sind diese sowie die Namen und Anschriften der entsprechenden Beteiligungsunternehmen ebenfalls aufzulisten. Bei Verstößen gegen die Mitteilungspflicht droht maximal ein Bußgeld von 200.000 Euro. Außerdem verliert er für die Zeit der Nichtmitteilung nach § 28 WpHG seine Rechte aus allen gehaltenen Aktien. Ein Hauptversammlungsbeschluss ist daher anfechtbar, wenn er nur mithilfe der auf diese Weise verloren gegangenen Stimmrechte zustande kam...."
    Avatar
    gnuldi
    schrieb am 02.05.12 19:47:50
    Beitrag Nr. 88 (43.112.403)
    heute wieder versuche stuecke zu erwerben
    bisher ohne umsatz
    Avatar
    gnuldi
    schrieb am 02.05.12 19:56:32
    Beitrag Nr. 89 (43.112.444)
    ein ganz alter spiegelbericht aus dem web

    Spekulation
    Lange Messer

    Eine Gruppe von Immobilienhändlern übernahm die Spielkartenfirma ASS. Was haben die Aufkäufer vor?

    Für den 17. Mai sagten sich zwei Besucher bei Ingeborg Steinmetz in Augsburg an. Die Aufsichtsratsvorsitzende der Spielkartenfirma ASS bei Stuttgart kannte die beiden bis dahin nicht.

    Die Herren kamen schnell zur Sache. Sie hätten, sagten sie, 30 Prozent der ASS-Aktien in ihrer Hand und strebten eine Mehrheit an. Deshalb hielten sie es für angebracht, daß ihnen drei Sitze im Aufsichtsrat des Unternehmens reserviert würden.

    Die beiden blitzten bei Ingeborg Steinmetz ab, aber sie gaben keineswegs auf. Am Freitag vorvergangener Woche übernahmen sie auf der ASS-Hauptversammlung zusammen mit ihren Freunden handstreichartig den Aufsichtsrat des Unternehmens. Anschließend ersetzten sie den Vorstand durch einen Mann aus ihren Reihen.

    Eine solche Firmenbesetzung, nach ähnlichen Praktiken in den USA "unfreundliche Übernahme" genannt, hat es in der Bundesrepublik bisher nicht gegeben. Und so mysteriös die Hintergründe dieser Aktion und ihrer Akteure sind, so ungewiß erscheinen die Absichten, die sie mit der renommierten, aber angeschlagenen Aktiengesellschaft haben.

    "Wir wollen das Traditionsunternehmen neu beleben", sagt Herbert Dross, einer der Besucher von Ingeborg Steinmetz. Doch wie? Kenntnisse des Spielkartengeschäfts bringen die neuen Mehrheitsaktionäre nicht mit. Klaus Ballweg, der neue Alleinvorstand, hat in der Vergangenheit mit Immobiliengeschäften Geld gemacht. Das, und eine gemeinsame Studentenzeit, verbindet ihn mit dem Münchner Steuerbevollmächtigten Dieter Pogritz.

    Pogritz gilt als Macher der Gruppe, hält sich aber, seit er in Begleitung des Küchenmöbel-Unternehmers Dross die ASS-Aufsichtsrätin aufsuchte, dezent im Hintergrund. Manche seiner Mitstreiter bleiben ganz anonym.

    Zusammen hält die Gruppe mindestens 50 Prozent plus eine Aktie. Diese knappe Mehrheit genügte - die ASS-Satzung macht es möglich -, um die gesamte Kapitalseite des Aufsichtsrats mit eigenen Leuten zu besetzen. Eine zweite Aktionärsgruppe, die immerhin über 25 Prozent der Aktien besitzt, bekam keinen einzigen Sitz im Kontrollgremium.

    "Die sind einfach mit dem Messer ran und haben gemordet", empört sich Walter Martius, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre. Regie bei diesem Zehn-Stunden-Tag der langen Messer führte das feine Münchner Bankhaus H. Aufhäuser, das die Depots der neuen Mehrheitsaktionäre verwaltet.

    So einzigartig diese Veranstaltung im deutschen Aktienwesen auch erscheint - in die jüngste Geschichte der ältesten Spielkartenfirma der Welt reiht sie sich nahtlos ein.

    Gute Zeiten hat die ASS lange nicht mehr gesehen. Schon zu Beginn der achtziger Jahre war das bei den Zockern durchaus angesehene Unternehmen so gut wie pleite. 1982 übernahm der selbsternannte Sanierungsexperte Hans W. Jany die Firma, auch er mit einer Schar illustrer Freunde.

    Jahr für Jahr verkündete Jany neue Erfolge, dann stand die ASS im vergangenen Jahr wieder kurz vor dem Konkurs. Die Geduld der Aktionäre war erschöpft: Sie wählten zwei Vertreter aus ihren Reihen in den Aufsichtsrat, den zuvor Janys Seilschaft fest im Griff hatte.

    Seitdem wurde deutlich, welcher Art Janys Sanierungsbemühungen waren. "Er hat das Unternehmen mehr oder weniger ausgeplündert", behauptet der ehemalige Aufsichtsrat Karl-Heinz Oettinger.

    Jany hatte sich eine Reihe von Firmen zugelegt, die mit der ASS rege Geschäfte trieben. Die Spielkartenfirma lieferte immer pünktlich, doch selten beglichen Janys Firmen die Rechnungen.

    Kurz nach der Hauptversammlung im vergangenen Jahr feuerte der neue Aufsichtsrat den ASS-Chef, seit Juli dieses Jahres sitzt Jany in Untersuchungshaft. Er soll das Unternehmen um über fünf Millionen Mark geprellt haben.

    Ebensohoch ist der Verlust, den die Firma in den vergangenen beiden Jahren erwirtschaftete. Doch den Aktienkurs ließ diese trostlose Lage des Unternehmens unberührt - die Spielkartenfirma war schon immer ein beliebtes Objekt für Spekulanten.

    Besonders das wertvolle Produktionsgelände der Gesellschaft, direkt an der Autobahn Stuttgart-München gelegen, beflügelt die Phantasie der Kenner. Daß einige der neuen Mehrheitsaktionäre Immobilienhändler sind, erregt deshalb besonderes Mißtrauen.

    Das Grundstück allein rechtfertigt kaum die Übernahme des Unternehmens: Zwar wird sein Wert auf rund 15 Millionen Mark geschätzt, das Terrain ist aber schon mit 10 Millionen belastet.

    Für wertvoller, geradezu unbezahlbar, halten Experten den angesehenen Markennamen ASS. Die Firma - ASS steht für Vereinigte Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken AG - wurde 1765 in Stralsund gegründet, sie hat Generationen von Skatbrüdern versorgt.

    Etwa 4,5 Millionen Mark haben Pogritz und seine Freunde für die Mehrheit an der ASS bezahlt; sie werden wohl noch einiges zulegen. Die neuen Herren bei ASS müssen, um frei handeln zu können, weitere Aktien aufkaufen und die beschlossene Kapitalerhöhung mitmachen.

    "Für jemanden, der nur die Absicht hat, Spielkarten zu produzieren", sagt die ehemalige Aufsichtsrätin Steinmetz, "ist das viel Geld." f

    DER SPIEGEL 36/19

    danach hatte der kaeufer damals ca 19 euro je aktie hingeblaettert
    Avatar
    gnuldi
    schrieb am 03.05.12 12:15:16
    Beitrag Nr. 90 (43.114.881)
    fast 1,5 Prozent der gesellschaft in stuttgart zu haben