Neuste Beiträge aus: Wer denkt über die Verschuldung nach?
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derdieschnautzelangsamvollhat
schrieb am 21.04.12 15:16:17
@ Nachtigall,
unsere Staatsquote wird künstlich und eigentlich unzulässigerweise
z.B über die Sozialausgaben für Renten, ALG etc. hochgerechnet;
denn diese von den Bürgern erwirtschafteten Staatseinnahmen werden
nur treuhänderisch verwaltet und im Versicherungsfall geleistet.
(Renteneintritt, Arbeitslosigkeit etc.)
Und verschweigt zudem, dass durch die Investitionen der
öffentlichen Hand die sinkenden Investitionen der Wirtschaft
aufgefangen werden; die deutsche Wirtschaft über steigende
Staatsquoten zusätzlich gepampert wird und wurde. Plus über
direkte, verstärkt aber über indirekte Subventionen; die
mittlererweile auch an Subsysteme des ÖD geleistet werden, um dort
u.a. über haufenweise Selbstbefriedigungsprojekte Arbeitsplätze zu
erhalten.
Ja, natürlich hat die Wiedervereinigung großen Einfluss auf den
heutigen Verschuldungsgrad...und die Staatsquote; denn vielen
Leistungen die heute an Ex-DDr Bürger bezahlt werden und wurden,
standen keine Staatseinnahmen aus Soz.Vers.-Beiträgen
gegenüber.(wertfrei)Und der Investitions-/Subventionsanteil der
öffentlichen Hand im Osten war enorm..aber zum größten Teil
nötig.
die deutschen Wirtschaftsverbände und think-tanks jammern auf hohem
Niveau. Vor allem die Exportwirtschaft sollte sich fragen, wer für
ihre Forderungen an die Importeure gerade steht.
schrieb am 21.04.12 13:19:33
Es waren keine Auftragsarbeiten, sondern meine eigenen Projekte.
ganz uneigennützig, nur Art und Weise sowie Umfang sprengen den
hier möglichen Rahmen bei weitem
schrieb am 21.04.12 13:16:42
Natürlich haßt du mit Kohl recht, aber erst ab 1990, die
Wiedervereinigung hier bei außer acht zu lassen ist aber nicht ganz
fair, eine Verschuldung drückt sich in der Staatsquote
aus,Abgabenquote, Sozialquote usw.es gelten die Verhältnisse, nicht
die absoluten Zahlen.Die Staatsquote erhöhte sich von Kiesinger bis
zum Rücktritt Brands von knapp unter 40 % auf 50% unter Kohl ging
sie bis Anfang der 90 er auf etwa 44% zurück um im Zuge der
Wiedervereinigung auf wieder 50% anzusteigen.Die
Schuldenstandsquote pendelte von Mitte der 60 er bis Endeder 60 ger
Jahre so zwischen 16 und 19% von 1973 /1974 schnellte sie bis zum
Kohlantritt 1982 auf 40 % hoch, um dann bis 1992 zwischen 40 und 43
% zu pendeln ab 1992 ging es dann bis 1998 auf 61/62 % hoch, beim
Abgang Schröder waren wir dann bei etwa 67% und heute bei 82%, die
Staatsquote blieb bie heute zwischen 45 und 50 % stehen. Alles in
Prozent des BiP.Alles öffentliche Quellen.
derdieschnautzelangsamvollhat
schrieb am 19.04.12 21:51:52
Natürlich nicht, weil dieses Szenario die letzten 50 Jahre ja auch
nicht existierte, ich habe aber neben meinen eigenen Analysen (über
10 Jahre) diverse Hochschularbeiten schreiben lassen,die diese
Zusammenhänge alle belegen,natürlich ohne die Ventile der Steuer
und Abgabenerhöhungen,mit diesen kann der Staat lange
dagegenhalten,aber man kann Geld nur einmal ausgeben!!!!!Die
immerwährende Weiterverschuldung hat Ihre Grenzen, zumindest in
Europa, sonst würde es ja von Griechenland bis Frankreich, die
Probleme nicht geben..
Nachtigall;
der größte Teil der Staatsverschuldungen seit 2002 ist ursächlich
deshalb entstanden, weil man die Ventile in die falsche Richtung
gedreht hat. Ohne dir zu nahe treten zu wollen; jedesmal wenn ich
eine solche Studie lese, die relevante Faktoren und unbequeme
Ursachen unbeachtet lässt (nicht nur wirtschaftspolitische),
zweifle ich an der Sinnhaftigkleit dieser Forschungsprojekte; die
immer mehr an Auftragsarbeiten mit bereits feststehenden
Ergebnissen erinnern, an die man anschließend die ideologischen
Parameter montiert.
Wenn du dir den Lauf der deutschen Staatsverschukldung ansiehst
wirst du feststellen, dass es erst mit Kohl richtig losging. Und
wir alleine auf Basis von 2002 für 1% Wachstum 4% neue Schulden
gemacht haben. Das Geld ist in den Kassen der großen
internationalen Konzerne und privaten Mega-Kapitaleigner gelandet
bzw. wurde nicht ausreichend abgeschöpft. Im Gegenteil; da wurde
noch entlastet.
du schreibst:
Die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Südländer hat bei uns
keine direkten Schulden zur Folge, sondern in den Ländern welche
unter der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit leiden,wir haben ja
erhebliche Außenhandelsüberschüsse,d.h. Guthaben.
doch, dass hat direkte Schulden oder Einnahmeverlustezur Folge. Ein
Teil davon wird bereits in Schattenhbaushalten versteckt (Soffin,
Bundesbank etc)
ein Denkfehler besteht auch darin zu glauben, es ginge uns als
exportfokussierte Nation besser, wenn die Südländer im Export
konkurrenzfähiger wären-
das Guthaben via Überschüsse nutzt uns nichts: Wir können es nicht
"abheben". Betriebswirtschaftlich wären das stark zweifelhafte bis
uneinbringliche Forderungen. Zusätzlich bürgen wir noch für die
Refinanzierungen der Südländer bzw. der Zinsen, während die
Verschuldungen weiter steigen. Nicht nur im Süden, auch bei uns.
schrieb am 19.04.12 00:11:08
Natürlich nicht, weil dieses Szenario die letzten 50 Jahre ja auch
nicht existierte, ich habe aber neben meinen eigenen Analysen (über
10 Jahre) diverse Hochschularbeiten schreiben lassen,die diese
Zusammenhänge alle belegen,natürlich ohne die Ventile der Steuer
und Abgabenerhöhungen,mit diesen kann der Staat lange
dagegenhalten,aber man kann Geld nur einmal ausgeben!!!!!Die
immerwährende Weiterverschuldung hat Ihre Grenzen, zumindest in
Europa, sonst würde es ja von Griechenland bis Frankreich, die
Probleme nicht geben..
derdieschnautzelangsamvollhat
schrieb am 18.04.12 22:13:07
Zitat von Nachtigall17Die
Staatsverschuldung liegt bei ca. 82% des BIP-ca 2,1Bill.Euro,die
aus allen Rettungspaketen auf uns entfallenen Garantien könnten
sich in einen
sehr negativen Szenario wohl der 1 Bill.Grenze nähern.die
indirekte Verschuldung-Versprechen Rentenvers.usw.liegt locker
nocheinmal bei
über 200% des BiP-und die am Vorabend einer überalternden und ab
2020
deutlich schrumpfenden Bevölkerung-auch Arbeitnehmer-.Es
gibt einen alten Schlager--wer soll das Bezahlen, wer hat das
Bestellt!!!!
@Nachtigall:
der indirekten (impliziten)Verschuldung müssen auch implizite
(zukünftige) Einnahmen gegen gerechnet werden.

Nur
dann wird ein Schuh draus. Hier liegt das Steuerungspotential in
Richtung einer noch höheren oder sinkenden Verschuldung. Den
Steuerknüppel bedienen aber längst andere als unsere
Altparteien-Funktionärspuppen. Dazu hat unser neuer Präse ja schon
signalisiert; dass wir solange Steuergelder in die EU (Int.
Konzerne)pumpen und uns weiter verschulden werden, bis es hier
nichts mehr zu holen gibt.
Zwischen Steuereinnahmen einerseits, und alternder
Bevölkerung/quantitativen Bevölkerungsschrumpfing andererseits gibt
es nur eine vermutete und unterstellte, aber keine logische oder
gar nachgewiesene direkte Korrelation.
schrieb am 18.04.12 20:59:59
sharepicker321,der Schuldanstieg 2009/2010 war zu etwa 2/3
Bankenrettungsinduziert (BRD)ganz grob,aber die Staatsverschuldung
steigt seit willy Brandt,also seit der ersten großen Koaliation
1969,Schuld ist immer der Anspruch,der größer ist als die
Einnahmen,weitgehend der Sozialstaat incl. Beamtenschwemme und
sonstige Wohltaten und 1990 die Wiedervereinigung,an der
Gesamtverschuldung per heute von ca.2,1Bill.Euro war die
Bankenrettung mit vielleicht6-8% beteiligt,,Die mangelnde
Wettbewerbsfähigkeit der Südländer hat bei uns keine direkten
Schulden zur Folge, sondern in den Ländern welche unter der
mangelnden Wettbewerbsfähigkeit leiden,wir haben ja erhebliche
Außenhandelsüberschüsse,d.h. Guthaben.
schrieb am 18.04.12 19:15:51
wodurch könnte denn der Schuldenanstieg verursacht worden sein hier
in Germany wenn die Banken nicht verantwortlich dafür
sind?(
in Bezug zu deinem Beitrag
Nr.14)
Soll dies nun durch mangelnde Wettbewerbsfähigkeit diverser
EU-Staaten verursacht worden sein?
schrieb am 18.04.12 00:13:31
Eine Schuldenbremse reicht bei weitem nicht mehr,wenn die BRD ab
sofort jährlich 20 Mrd netto tilgen würde,also echt!! würden mehr
als 100 Jahre vergehen bis die Schuld null wäre, wenn blos der Zins
nicht wäre,denn wir zahlen trotz historisch niedrigster Zinsen
immer noch zwischen 60 und 7o Mrd.Euro Gesamtzinsen,zu
deutsch,selbst bei 60 Mrd. Tilgung verringert sich die Schuld um
keinen Euro,von einem Zinsanstieg,wann auch immer ganz zu
schweigen.
schrieb am 17.04.12 14:44:28
Zitat von Blue Max#16
"Schuldenbremse" haben wir doch schon längst, und unter anderem
Namen auch schon seit zig Jahren.
Hält bloss niemand ein, schliesslich gilt es ja immer Lobbies und
Parteigeklüngel zu versorgen...

Dann muss eben das Überschreiten mit 5 Jahren Steinbruch geahndet
werden!
schrieb am 17.04.12 14:34:01
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.049.330 von Doppelvize am 17.04.12
14:30:45#16
"Schuldenbremse" haben wir doch schon längst, und unter anderem
Namen auch schon seit zig Jahren.
Hält bloss niemand ein, schliesslich gilt es ja immer Lobbies und
Parteigeklüngel zu versorgen...
schrieb am 17.04.12 14:30:45
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.048.646 von ConnorMcLoud am 17.04.12
12:36:20Das könnte auch der Chart für NRW sein, was
maßgeblich von den Roten in die Grütze gewirtschaftet wurde. Oder
Berlin.... etc. p.p.
Um das in Zukunft zu verhindern muss eine Schuldenbremse in die
Verfassungen!
schrieb am 17.04.12 12:36:20
In Sachen Schulden ist die CDU Spezialist. Die regiert im Saarland
seit 1999:
schrieb am 16.04.12 00:31:30
sharepicker321,das auseinandertriften geschieht schon seit der
Einführung des Euros,da vorher ein wesentlich höherer Zins als
Regulativ vorhanden war,Italiens Banken haben in der Lehmannpleite
kein Geld verloren, im Gegensatz zu unseren
Landesbanken,Griechenland war seit seiner Gründung ca 2/3 der Zeit
pleite oder zahlungsunfähig,die Verluste der Banken sind
Abschreibungen, und die betreffen letztlich das EK,denn
Kundengelder trägt bei Verlust der Kunde und nicht die Bank,also
nichts durcheinanderbringen,das EK der Banken füllt letztlich die
Notenbank und der Kunde auf-die Notenbank mit viel billigem
Geld,und die Kunden mit zu hohen Sollzinsen.Die Banken sind aber
nicht für die Staatsschulden zuständig,und zu deren Finanzierung
werden Sie letztlich gezwungen,schau dir mal die entsprechenden
Regelungen an(Basel und Solvency),daher auch die Staatenrettung zu
Gunsten der Banken.Die grundsätzliche Leistungsdifferenz besteht
schon seit Jahrzehnten,aber immer mit eigener Währung,das vergißt
du wohl-und damit der Möglichkeit der Abwertung, mit Einführung des
Euros war es damit vorbei und deshalb wird es nun nach einigen
Jahren sichtbar,vorher war es sichtbar im Wechselkurs.
schrieb am 15.04.12 23:16:40
ich meine wenn Finanzvorstände weiterhin ungestraft Geld verblödeln
dürfen könnte es doch durchaus auch spannend werden in
Zukunft?
schrieb am 15.04.12 23:12:18
meinst du daß ganz plötzlich seit 2008 nur eine mangelnde
Wetbewerbsfähigkeit diferser EU-Staaten die Ursache sein
könnte?

und was ist mit den Banken die fremdes Kapital verzockt haben
(und die Finanzvorstände nicht persönlich
haftbar gemacht werden hier zu Lande
) -für die die Staaten bürgen mußten?
schrieb am 15.04.12 19:47:06
Eben nicht,sonst wäre ja Japan in den letzten 20 Jahren so nicht
möglich gewesen,zur Erinnerung Japan hat eine Verschuldung von ca
220 -23o% des BiP bei seit 20 Jahren ca. 1% Zinsen.Der ESM wird mit
der Notenbankzusammen jegliche Refinanzierung der Staaten in Europa
sicherstellen,so wie die hohen Refinanzierungen der Staaten in den
Jahren 2010-2013 ja auch sichergestellt wurde.Das Problem sind in
dieser Konstellation nicht ausschließlich die Schulden, sondern die
mangelnde Wettbewerbsfähigkeit diverser Staaten(im Gegensatz zu
Japan) und damit eine mögliche Währungskriese (Vertrauenskrise),die
mit mehr Geld und niedrigen Zinsen nicht zu lösen ist,erst dann
wird es spannend.)
schrieb am 01.04.12 08:16:49
Für Frau Kraft sind neue Schulden Investitionen in die Zukunft!
Da sollten die neuen Schulden für die Zukunft aber wirklich gut
investiert werden.

- denn wenn in Zukunft die alten Schulden wieder mal refinanzirt
werden müßen und die Zinsen wieder deutlich höher stehen als heute,
könnte es irgendwie mal lau werden.
schrieb am 01.04.12 08:07:11
das ddrehbuch für die zukunft ist in den protokollen der weisen
schon geschrieben.
schrieb am 01.04.12 01:25:36
Diese Suppe sollen diese elenden Leitkulturfetischisten nur schoen
selber ausloeffeln. Schliesslich haben die mit ihrem hysterischen
Ueberfremdungsgesabbel verhindert, dass die demograpische
Schieflage mit einem vernuenftigen Einwanderungs- und
Staatsbuergerschaftsrecht korrigiert werden konnte.
Ich habe bereits fuer mich die Konsequenzen aus dieser typisch
deutschen Malaise gezogen und bin in eine offenere und wachsende
Gesellschaft ausgewandert. Dort gibt's weniger Schulden und mehr
Haende um die zu stemmen.
Macht's gut und danke fuer den Fisch!
schrieb am 31.03.12 21:52:38
wenn ich mich nicht irre sind Staatsschulden eigentlich noch nie
zurückgezahlt worden, sondern nur die Zinsen

-aber die sind im Moment glaube ich nur so bei 1,5%

-also wesentlich niedriger als noch im Jahr 2007.
schrieb am 22.03.12 10:27:26
Solange es genügend Menschen gibt, die imstande
und willens sind, die Staaten zu finanzieren,
ist die Verschuldung kein wirkliches Problem.
Erst wenn der Gläubiger meint, er bekommt nix
zurück,und den Sack zumacht (s.Griechenl.),
dann wirds eng.
Außerdem wird bei einer Inflation v z.z.3% bei
einer Schuldenlast von 2 Bill. immerhin die summe
von 60 Mrd. pro Jahr weginflationiert.
schrieb am 22.03.12 09:44:50
Bin mal gespannt wann die erste Zwangsenteignung kommt oder
zumindest die Besteuerung von Eigenheim. Was Heute für unmöglich
gehalten wird, wird bald Realität.
Jetzt könnte man sagen ist doch egal, alles sind hoch verschuldet,
die ist nur bei wem.
Wer durchschaut diesen Finanzzirkus noch?
Kann es einen globalen Schuldenschnitt geben?
Oder noch besser, werden sich die heutigen Superreichen alles samt
ihrer, ich nenne sie jetzt mal Sklaven, einverleiben?
schrieb am 22.03.12 09:04:37
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.937.795 von Nachtigall17 am 21.03.12
20:10:46Wer denkt über die Verschuldung nach?
In erster Linie Frau Kraft (SPD), die amtierende MP NRW`s.
Für Frau Kraft sind neue Schulden Investitionen in die Zukunft!
Verstanden?
schrieb am 21.03.12 21:39:21
Tja, da muß halt mal ne richtige Inflation her. Nicht das Geplänkel
was wir jetzt haben.
Und dann is gut, speziell für die welche Schulden haben.
schrieb am 21.03.12 20:21:58
Zwegat ist schon unterwegs!
schrieb am 21.03.12 20:10:46
Die Staatsverschuldung liegt bei ca. 82% des BIP-ca
2,1Bill.Euro,die aus allen Rettungspaketen auf uns entfallenen
Garantien könnten sich in einen
sehr negativen Szenario wohl der 1 Bill.Grenze nähern.die indirekte
Verschuldung-Versprechen Rentenvers.usw.liegt locker nocheinmal
bei
über 200% des BiP-und die am Vorabend einer überalternden un d ab
2020
deutlich schrumpfenden Bevölkerung-auch Arbeitnehmer-.Es gibt einen
alten Schlager--wer soll das Bezahlen, wer hat das Bestellt!!!!
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