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AIXTRON - DIE LETZTE SCHLACHT !!!

eröffnet am 26.06.01 22:52:24 von
HSM

neuester Beitrag 23.10.13 18:42:36 von
HSM
Beiträge: 778
ID: 427.720
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HSM
schrieb am 26.06.01 22:52:24
Beitrag Nr. 1 (3.823.174)
Aus der FTD vom 27.6.2001

Aixtrons Informationspolitik im Zwielicht

Von Anton Notz und Christian Baulig, Hamburg

Dem Star am Neuen Markt wird vorgeworfen, Prognosen über
seine Wachstumschancen allzu optimistisch auszulegen.


Aixtron ist der Liebling der Analysten. Der Maschinenbauer
aus Aachen schafft es seit Jahren, von Quartal zu Quartal
die Schätzungen der Beobachter zu übertreffen. Was diese
wiederum verleitet, Aixtron als Musterknaben des Neuen
Markts zu preisen und seinen Anlegern wärmstens zu
empfehlen.

Mit Julius Bär schert nun erstmals eine Bank aus. "Die
Story von Aixtron weist etliche Risiken auf. Im nächsten
Jahr hat das Wachstumsunternehmen wohl kaum mehr
Wachstum", sagt Analyst Jochen Klusmann. Seine Studie,
durch die Aixtron in den letzten beiden Tagen ein Sechstel
seines Wertes verlor, enthält aber noch brisantere
Hinweise: Das Papier lässt durchblicken, dass die für
ihre Anlegerinformationen preisgekrönten Aixtron-Manager
bei Investoren mit schöngefärbten Prognosen hausieren
gehen.



Hausieren mit veralteten Studien

Beispielsweise gibt Aixtron in seiner
Unternehmenspräsentation an, dass der Markt
für Leuchtdioden (LED) bis 2008 jährlich um 50 bis 100
Prozent wachse. Dabei beruft sich das Unternehmen, das
Produktionsanlagen für LEDs und andere Verbingungshalbleiter
herstellt, auf eine Untersuchung des renommierten
Instituts Strategies Unlimited. "Eine veraltete Studie,
die sich außerdem nur auf einzelne Teilsegmente des
LED-Marktes bezieht und daher keineswegs das Wachstum des
Gesamtmarktes widerspiegelt", sagt Klusmann. "In der
neuesten Strategies-Unlimited-Studie wird das jährliche
Wachstum des gesamten Marktes auf nur 23 Prozent
veranschlagt."

Ein feiner Unterschied mit enormer Tragweite: Aixtron ist
bei der Ausrüstung von Verbindungshalbleiter-Herstellern
mit einem Anteil von 56 Prozent Weltmarktführer. Und die
Hälfte des Umsatzes von 158 Mio. Euro entfiel 2000 auf
LED-Maschinen.

Unschärfen macht Julius Bär auch bei Aixtrons Darstellung
des Geschäfts mit Solarzellen für Satelliten aus. Unter
Berufung auf eine Studie von Teal Group beruft sich das
Unternehmen auf ein jährliches Wachstum von über
30 Prozent bis zum Jahr 2008. Mittlerweile rechnen die
US-Marktforscher jedoch mit einem deutlichen Rückgang der
Satellitenstarts von 2002 an. Danach werde die Zahl der
Starts von gut 200 im laufenden Jahr auf weniger als
50 sinken.



Schwankende Informationspolitik

Die Informationspolitik des Unternehmens unterliegt starken
Schwankungen. Wann immer es einen noch so kleinen Erfolg
gibt, weist der Pionier am Neuen Markt in Ad-hoc-Mitteilungen
eilig darauf hin - etwa wenn an der Kreuzung
Roermonder/Kackertstraße in Aachen eine Ampel mit
Leuchtdioden ausgerüstet wird. Aber mit Veränderungen
substanzieller Marktvorhersagen, die Aixtrons Zukunft
bestimmen, hält sich das Management offenbar vornehm
zurück.

Dabei gilt das Unternehmen, das 1984 als Spinoff der
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule gegründet
wurde und 1997 an die Börse ging, eigentlich auch bei
Anlegerinformationen als Vorzeigeunternehmen. Erst im
Mai hatte "Focus" Aixtron für seine "faire und aktuelle
Informationspolitik" ausgezeichnet. Erstmals erhielt damit
ein Neuer-Markt-Unternehmen bei professionellen wie
privaten Anlegern die Spitzennote. Und im vergangenen Jahr
bekam Aixtron mit Traumnoten den Investor-Relations-Preis
von "Capital".

Nun gerät die Informationspolitik des Preisträgers ins
Zwielicht. Alles nur ein Missverständnis, ähnlich wie im
Frühjahr, als der Maschinenbauer angeblich "vergessen"
hat, die seit Wochen fertige Bilanz an die Deutsche Börse
zu schicken? Claus Ehrenbeck, Investor-Relations-Manager
von Aixtron, sagt, die Wachstumsprognosen, die das
Unternehmen an die Öffentlichkeit trage, seien nicht
geschönt. Sie bedürften lediglich "einer mündlichen
Erläuterung". Ehrenbeck: "Wir führen niemanden in die
Irre."



Kleiner Rückzieher

Wenn Aixtron zum Beispiel ein Marktwachstum von bis zu
100 Prozent bei Leuchtdioden prognostiziere, gehe es um
ausgewählte Bereiche in diesem Marktsegment, etwa für die
Innenraumbeleuchtung von Autos. Außerdem müsse man bei den
Zukunftsrechnungen den Preisverfall vieler elektronischer
Komponenten berücksichtigen: Selbst wenn der Umsatz von
Halbleiterherstellern stagniere, steige die Fertigungsmenge
jedes Jahr mit zweistelligen Prozentraten. Und das nütze
Ausrüstern wie Aixtron. Aus diesem Grunde, so Ehrenbeck,
habe das Unternehmen die Strategies-Unlimited-Zahlen
"in Stückzahlen übersetzt".

Einen kleinen Rückzieher machen die Aachener aber schon.
Ohne es an die große Glocke zu hängen, greifen sie seit
zwei Wochen das aktuelle Strategies-Zahlenwerk auf und
sagen für das LED-Geschäft nur noch einen jährlichen
Zuwachs von knapp 50 Prozent voraus.

Problematisch sind auch die Aixtron-Zahlen fürs Solarzellen-
Geschäft. Mit grandiosen Wachstumszahlen der Branche will
der Maschinenbauer Analysten und Investoren beeindrucken.
Tatsächlich erzielt Aixtron seit zwei Jahren keine Umsätze
mit Anlagen, die Solarzellen für Satelliten
herstellen. "Das ist kein Thema mehr für uns",
sagt IR-Manager Ehrenbeck.



Gut gefüllte Auftragsbücher

Noch sind die Auftragsbücher gut gefüllt. Selbst die Kritiker
von Julius Bär gehen davon aus, dass Aixtron 2001 Umsatz
und Gewinn des Vorjahres übertreffen wird. 2002 allerdings
könnte das Unternehmen "erhebliche Schwierigkeiten" haben,
seinen Umsatz signifikant zu steigern. Wichtige Kunden von
Aixtron wie Siemens, Philips, Alcatel, Nortel und Lucent
haben ihre Aktionäre bereits gewarnt, dass die Gewinne im
laufenden Geschäftsjahr geringer ausfallen werden als
bisher angekündigt.

Vorstand Kim Schindelhauer scheint auch dies nicht zu
beunruhigen. "Im Glasfaserbereich investieren auch
Unternehmen kräftig, die in letzter Zeit Gewinnwarnungen
herausgegeben haben", sagte der Aixtron-Chef in einem
Fernsehinterview.

Die Mehrzahl der Analysten schenken Schindelhauer nach wie
vor Glauben. "Aixtron kann sich dem abgeschwächten
Marktumfeld nicht völlig entziehen", sagt Matthias Schneck
von der HypoVereinsbank, "trotzdem glauben wir, dass das
Unternehmen das angestrebte Wachstum erreichen wird.
" Auch Harald Schnitzer von der DG Bank ist
optimistisch: "Die Aktie hat bisher fundamental nicht
enttäuscht", sagt er. Seine Empfehlung: kaufen.

© 2001 Financial Times Deutschland

Quelle: http://www.ftd.de/ub/in/FTD8G896XMC.html?nv=hpm



all time high

HSM
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HSM
schrieb am 26.06.01 23:11:08
Beitrag Nr. 2 (3.823.318)
Eine Bastion fällt



Einer der letzten Hoffnungsträger am Neuen Markt spaltet
die Analysten-Zunft. Wenn auch einige Experten dem Wert
die Stange halten, rutschte die Aktie nach einer
Herabstufung drastisch ab. Dabei hat das Unternehmen
seine Prognosen für 2001 bestätigt.



Frankfurt - Händler sagten, der jüngste Kursrutsch stehe im
Zusammenhang mit einer Herunterstufung der Aixtron-Aktie
durch das Bankhaus Julius Bär. Die Bank hatte die Aktien
des Herstellers von Produktionsanlagen für Verbindungshalbleitern
zuvor auf "Verkaufen " von "Reduzieren " heruntergestuft.
Andere Analysten sagten hingegen, sie sähen den Wert
zunächst weiterhin positiv. Aixtron bestätigte indessen
die bisherigen Umsatz- und Ergebnisprognosen für 2001.


Fonds trennen sich von dem Papier

Im Markt hieß es, das neue Kursziel von Julius Bär für
Aixtron belaufe sich nur noch auf 20 Euro. Die Bank
bestätigte die Änderung der Einschätzung, wollte ein
Kursziel zunächst aber nicht nennen. Ein Frankfurter
Händler sagte, auf der Verkäuferseite seien zum Teil
massive Abgaben von Fonds zu erkennen. Aixtron ziehe
auch den Nemax 50-Index deutlich herunter.

DG-Bank-Analyst Harald Schnitzer sagte, er sehe die
Aixtron-Aktie positiv und bewerte sie mit "Kaufen".
Die Befürchtungen im Markt, Gewinnwarnung wie
beispielsweise die des weltgrößten Zulieferers von
Glasfaserkomponenten JDS Uniphase könnten sich auch
auf Aixtron niederschlagen, teilt der Analyst nicht.


"Abhängigkeit von JDS wird überschätzt"

Für 2001 erwartet Schnitzer bei Aixtron ein Umsatzwachstum
von 50 Prozent und für 2002 von 30 bis 40 Prozent. Der
Analyst fügte hinzu, das Auftragsvolumen von JDS bei
Aixtron werde massiv überschätzt. In den vergangenen sechs
Jahren habe JDS nur rund sieben Maschinen geordert. Auf
Sicht von sechs Monaten erwartet Schnitzer für die
Aixtron-Aktie ein Kurspotenzial von 20 Prozent.

Richard Schramm, Analyst bei HSBC Trinkaus & Burckhardt,
sagte, die aktuelle Schwäche des Halbleitersektors werde
auch Spuren bei Aixtron hinterlassen, so dass die
Wachstumsraten geringer ausfallen sollten als im Jahr
2000. Dabei handele es sich aber um eine temporäre
Entwicklung, die an den langfristig positiven
Wachstumsperspektiven für Aixtron nichts änderten.

Man könne sich aber darüber streiten, wie positiv diese
seien, sagte Schramm. Der Analyst fügte hinzu, er wolle
zunächst die Zahlen des zweiten Quartals abwarten. Derzeit
bewerte er die Aixtron-Aktie, die nach seiner Einschätzung
auch unter dem schwachen Marktumfeld leidet, noch
mit "Kaufen".


SES sieht in Aixtron einen "Outperformer"

SES-Research-Analyst Malte Schaumann sagte, Aixtron sei
sicherlich noch die "beständigste und beste Story" am
Neuen Markt. Von der Halbleiterindustrie bestehe keine
wirkliche Abhängigkeit. Die Aufträge, die bei Aixtron
reingingen, reichten schon bis in das Jahr 2002, so dass
die Umsatz- und Gewinnprognosen für das Jahr 2001 "auf
jeden Fall" erreicht werden sollten. Schaumann sagte,
die Aktie sei schon immer teuer gewesen. Auf dem jetzigen
Niveau biete sie sich zum Einstieg an. Der Analyst
bewertet die Aktie mit "Outperformer".


Aixtron bestätigt Prognosen für 2001

Auf Anfrage bestätigte ein Aixtron-Sprecher am Montag die
bisherigen Prognosen des Unternehmens. Demnach werde der
Jahresüberschuss 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 55
Prozent auf 29,5 Millionen Euro steigen. Beim Umsatz
rechnet Aixtron mit einem Anstieg um 50 Prozent auf
235 Millionen Euro. Verbindungshalbleiter kommen in den
expandierenden Branchen LED (Leuchtdioden),
Telekommunikation und Solarzellen zum Einsatz.

© manager-magazin.de 2001

Quelle: http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,141726,00.…
Avatar
horrex
schrieb am 26.06.01 23:25:06
Beitrag Nr. 3 (3.823.412)
..erst ein langer Artikel

in dem die Zweifel breit gestreut werden,
dann eine kurze halbwegs positive Meinung (unbegründet),
drei mal eifrig umgerührt nennt sich das dann:

- OBJEKTIVE INFORMATION-

toll.
Avatar
Barwert
schrieb am 26.06.01 23:52:43
Beitrag Nr. 4 (3.823.569)
Ich kaufe mir Porsche Aktien. Die wollen nicht vierteljährlich veröffentlich und so dem ständigen Schau-turnen aus dem Weg gehen.
Aus meiner Sicht ist es unglaublich, wie die sogenannten Analysten Unternehmen in die Tonne hauen können. Für den Flurschaden müssen die ja noch nicht einmal aufkommen.
Jeder der schon einmal mit der Presse in Berührung gekommen ist weiß doch, dass dort mitunter ein unglaublicher Blödsinn verfaßt wird.
Avatar
Oyster°
schrieb am 27.06.01 01:31:49
Beitrag Nr. 5 (3.823.983)
Anmerkungen zu obigem FTD Artikel:


"Wann immer es einen noch so kleinen Erfolg gibt, weist der Pionier am Neuen Markt in Ad-hoc-Mitteilungen eilig darauf hin - etwa wenn an der Kreuzung
Roermonder/Kackertstraße in Aachen eine Ampel mit Leuchtdioden ausgerüstet wird."


Ich finde, dass dieses Zitat eine Frechheit ist. 1999 hat man mit dieser Ad-hoc den Start eines Pilot Projekts bekannt gegeben. Diese Ampel war halt die erste, das klingt aber so, als würden die jede Mercedes Bremsleuchte mit LED`s, die auf Aixtron Maschinen produziert wurden, per Ad-Hoc feiern. Mittlerweile gibt es aber jede Menge von diesen Ampeln und die haben einige Vorteile: Da die keinen Reflektor haben sieht man auch bei ungünstiger Sonneneinstrahlung, was die Ampel anzeigt. Sie brauchen sehr wenig Strom und halten über 10 Jahre (geringe Wartungskosten). Dazu mal der aktuelle Stand (sogar 10% der Ampeln in Californien nutzen bereits diese Technik):

---

Success for LED traffic lights in Aachen: from pilot project to regular use in under three years


The City of Aachen will equip a further 110 junctions - which will mean more than half of all junctions in Aachen - with LED traffic lights following the so far successful trial period of this innovative technology at four junctions in Aachen. Installed in Aachen in 1999, the first LED traffic lights, whose advantages - compared to conventional light bulb traffic lights - include significantly reduced electric power consumption, dramatically lower maintenance costs and improved safety due to greater brightness, were so impressive even after a short time that soon further junctions were equipped with LED traffic lights (van-Coels-/Lindenstr., van-Coels-/Nirmerstr., Inde Brücke in Kornelimünster). The first pilot traffic light system was a joint project by AIXTRON AG, Siemens AG and the City of Aachen and is installed on the corner of Kackert-/Roermonder-Str. At the end of last year, the municipal government declared Aachen the "pilot region for LED technology".

The light source in the new LED traffic lights comprises numerous small semiconductor light-emitting diodes (LEDs), instead of light bulbs which have been used up to now. LEDs do not heat up and last for over ten years, which means that maintenance and service cost - which are a heavy burden on municipal budgets - are almost completely eliminated. Not a single LED in the new traffic light system had to be replaced over the past 24 months. In addition, huge power savings were made, as LEDs only require about a tenth as much electricity as light bulbs of the same brightness. In the long-term, this brings significant economic and ecological advantages, which are already being exploited in other countries (USA, Japan, Taiwan, as well as the UK, Sweden, France, Switzerland and Belgium) by more widespread use of LED traffic lights. Recently, the US moved ahead with LED technology as a result of the energy supply difficulties it is currently experiencing (in California, 10% of traffic lights have already been converted to LEDs). An important additional benefit is increased safety: these traffic lights are clearly visible even in bright sunlight due to the brightness of the LEDs. Specular reflections and phantom lights are eliminated.

Following the initial pilot project`s expansion, the project`s initiators feel that their approach has been confirmed, and that they have come one step further towards achieving their goal of replacing the unnecessarily high electric power consumption of traditional technology with modern, up-to-date systems. Experts have calculated that the initially higher investment costs are offset after just one year by the savings on electricity and maintenance. Action is now required from the Federal Government, the federal states and municipal authorities.

At the heart of LEDs are compound semiconductors, which are produced using AIXTRON`s MOCVD (metal organic chemical vapor deposition) equipment, where AIXTRON has a global market share of approximately 60%. Commenting on the project, Dr. Holger Jürgensen of AIXTRON`s Executive Board said, "The economic and ecological benefits offered by these innovative applications from state-of-the-art semiconductor technology are now really visible here in Aachen. This semiconductor technology originating from Aachen is now a key technology worldwide, not just for this signalling application, but for most modern communications technologies. This was enabled by the efficient cooperation between the Aachen University of Technology (RWTH) and the city`s industries. It is now down to the commitment of the decision-makers as to how quickly and consistently this modern semiconductor technology will be implemented to provide great benefits for a better quality of life for all. The "Aachen, pilot region for LED technology" project is an encouraging further step towards this goal, and we will be glad to actively support it."

---

"Wichtige Kunden von Aixtron wie Siemens, Philips, Alcatel, Nortel und Lucent haben ihre Aktionäre bereits gewarnt, dass die Gewinne im laufenden Geschäftsjahr geringer ausfallen werden als bisher angekündigt.

Vorstand Kim Schindelhauer scheint auch dies nicht zu beunruhigen. "Im Glasfaserbereich investieren auch Unternehmen kräftig, die in letzter Zeit ewinnwarnungen herausgegeben haben", sagte der Aixtron-Chef in einem Fernsehinterview."


Der Autor hätte auch erwähnen können, dass Herr Schindelhauer in diesem Interview auch gesagt hat, dass die angesprochenen Firmen mit Problemen wie Lucent, JDS Uniphase oder Nortel nur ca. 5 % des Umsatzes von Aixtron ausmachen, dann sieht das ganze wieder etwas anders aus.
Avatar
Zazu
schrieb am 27.06.01 09:54:57
Beitrag Nr. 6 (3.824.953)
Die Damen und Herren von FTD sollten sich mal Gedanken über
ihre Informationspolitik, sprich über ihre veröffentlichen
Artikel machen!
Der Artikel ist schon sehr flach und teilweise unwahr!

Z.B. gehört Aixtron ja gerade zu den Unternehmen, die mit
Ad-hoc Meldungen geizen! Positive Meldungen, die keine sehr
grosse Tragweite haben werden max. per Pressemitteilung ver-
öffentlicht, aber niemals als ad-hoc-Meldung!
Mit den Wachstum der LED-Märkten hiess es immer in TEILmärk-
ten BIS zu 100%, niemals das die komplette Branche dieses
Wachstum hat!
Ausserdem sind die Unternehmensprognosen von Aixtron bisher
ja immer sehr sehr konservativ und zu niedrig ausgefallen!

Ich hab manchmal so ein bisschen den Eindruck, dass man in
diesem Lande alles, aber auch absolut alles schlecht machen/reden muss, ist das eine deutsche Neurose gemäss dem
Motto: es kann einfach nichts gut sein...????


Zazu
Avatar
Blascore
schrieb am 27.06.01 10:06:11
Beitrag Nr. 7 (3.825.065)
hat schon einer von euch heute den Effectenspiegel gelesen???
Bolko hält Aixtron für einen Favoriten und zu unrecht runtergeprügelt
Avatar
HSM
schrieb am 27.06.01 11:08:44
Beitrag Nr. 8 (3.825.618)
MARKTTECHNIK/Staud: Eingetrübte Aussichten bei Aixtron

Mit dem jüngsten Tiefschlag haben sich die Technik und
damit künftigen Chancen für Aixtron auf allen Zeitebenen
nachhaltig eingetrübt. Angesichts der technisch
angespannten Lage bewegen sich laut Staud Research die
Hoffnungen auf eine Besserung in sehr engen Grenzen.
Vor diesem Hintergrund könne mittelfristig ein Fall bis
in die nun gültige Konsolidierungsrange von 19 bis 16 EUR
nicht ausgeschlossen werden.

+++ Manuel Priego Thimmel


vwd/27.6.2001/mpt/gre

27. Juni 2001, 09:36

Quelle: http://www.vwd.de/frameset/news/neuermarkt/230980.html
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HSM
schrieb am 27.06.01 11:11:37
Beitrag Nr. 9 (3.825.647)
Aixtron: Kurseinbruch unbegründet (Prior Börse)

Der Prior-Börsenbrief hält den Kurseinbruch bei Aixtron für
nicht gerechtfertigt. Nach einer skeptischen Einschätzung
durch das Bankhaus Julius Bär habe der Titel knapp 21%
seines Wertes eingebüßt. Derzeit bestrafe die Börse alles,
was auch nur annähernd mit Chips zu tun hat.

Aixtron habe jedoch nur wenig mit dem klassischen
Siliziumchip gemeinsam, die Gewinnwarnungen von Intel
und Infineon sollten sich daher nicht auf Aixtron
auswirken. Das Unternehmen profitiere von einer stark
diversifizierten Nachfrageseite. Die immer wieder
genannten Abnehmer JDS Uniphase, Nortel oder Lucent
würden jedoch lediglich fünf Prozent der Umsätze ausmachen.

Gegenüber den Experten von Prior Börse habe sich Aixtron-
Finanzchef Schindelhauer optimistisch gezeigt, das
Unternehmen halte weiterhin unverändert an den Prognosen
für 2001 fest. Es sei ein Umsatzplus von 50% auf 235 Mio.
Euro sowie ein Anstieg des Gewinns um 60% auf 30 Mio. Euro
geplant. Unter der Annahme eines durchschnittlich 30%-igen
Wachstums über die nächsten Jahre hinweg ergebe sich ein
KGV von 48. Die Bewertung sei wegen des Weltmarktanteils
von 58% sowie der unbefleckten Wachstumsstory nicht zu
hoch gegriffen.


27.06.01 10:07

Quelle: http://www.aktienresearch.de/presse/presse_detail.asp?Analys…
Avatar
HSM
schrieb am 28.06.01 10:45:45
Beitrag Nr. 10 (3.834.885)
Händler: Bei Aixtron immer noch Abgabedruck von Institutionellen

Frankfurt (vwd) - Als technische Erholung bezeichnen
Händler die Kursgewinne von Aixtron. Offensichtlich
glaubten einige Marktteilnehmer, dass die Aktie auf dem
derzeitigen Niveau ein Schnäppchen sei und kauften.
Dabei handele es sich sowohl um private als auch um
institutionelle Anleger. Allerdings gebe es nach wie
vor auch noch Abgabedruck von institutioneller Seite,
inbesondere an der Marke von 33 EUR. Bis 13.45 Uhr legen
Aixtron 6,56 Prozent oder 2,0 auf 32,50 EUR zu.
+++ Claus-Detlef Großmann

vwd/27.6.2001/cg/gre/jej

27. Juni 2001, 13:46

Quelle: http://www.vwd.de/frameset/news/fonds/231246.html