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DAX-Werte im Chartcheck ( Seite 4645)
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DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Symbol: DAX
Xetra (EUR), 24.05.13 | 17:45
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schrieb am 07.05.12 10:07:35
QSC – Bullen auf verlorenem Posten?
von Alexander Paulus
Montag 07.05.2012, 09:55 Uhr
+ QSC - WKN: 513700 - ISIN: DE0005137004
Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 1,71 Euro
Rückblick: Die Aktie von QSC markierte am 04. Januar 2011 ein Hoch
bei 3,84 Euro. Danach drehte der Wert stark nach unten und fiel
zunächst auf 1,86 Euro zurück. Nach diesem Abverkauf lief die Aktie
einige Monate seitwärts. Anfang Februar 2012 kam es sogar zu einem
Ausbruchsversuch über den Abwärtstrend seit Januar 2011. Dieser
Versuch misslang jedoch. Seitdem steht die Aktie wieder unter
Verkaufsdruck. Am 24. April testete die Aktie die Unterstützung bei
1,86 Euro. Zunächst drehte der Wert auf dieser Marke nach oben,
aber heute Morgen fällt die Aktie deutlich unter 1,86 Euro. Damit
kommt es zu einem mittelfristigen Verkaufssignal.
Charttechnischer Ausblick: Die nächsten Wochen könnten für die
Aktionäre von QSC sehr bitte werden. Denn etabliert sich die Aktie
unter 1,86 Euro, dann droht eine weitere Verkaufswelle in Richtung
1,29 Euro.
Sollte der Wert aber über 1,86 Euro zurückkehren, wäre eine
Erholung in Richtung 2,25/30 Euro möglich.
Kursverlauf vom 12.05.2011 bis 07.05.2012 (log. Kerzendarstellung /
1 Kerze = 1 Tag)
schrieb am 07.05.12 10:13:42
MÄRKTE EUROPA/Kurseinbruch nach Europas
Super-Wahlsonntag
von Dow Jones News
Montag 07.05.2012, 10:01 Uhr
+ FRANKFURT (Dow JONES) - Mit kräftigen Kursverlusten sind Europas
Aktienmärkte nach dem Super-Wahlsonntag in den Handel gestartet.
Sehr negativ nehmen die Finanzmärkte den Ausgang der
Parlamentswahlen in Griechenland auf. Hier wird ein "Chaos"
befürchtet. Der starke Anstieg der radikalen Kräfte auf der linken
und rechten Seite des politischen Spektrums machen einen Verbleib
des Landes in der Eurozone unwahrscheinlicher. In Frankreich ist
der Sozialist Francois Hollande zum neuen Präsidenten gewählt
worden und geht mit seiner Forderung nach Nachverhandlungen beim
Fiskalpakt auf Konfrontationskurs mit Berlin. Der DAX fällt um 1,6
Prozent zurück auf 6.459 Punkte, lag zur Eröffnung aber auch schon
bei 6.410 Zählern. Der Euro-Stoxx-50 verliert 1,3 Prozent und in
Athen bricht das Marktbarometer im Frühhandel um über 10 Prozent
ein mit Kursverlusten bei Bankenaktien von bis zu 20 Prozent.
Der Euro ist bereits der Nacht durch die psychologisch wichtige
Schwelle von 1,30 zum Dollar gerutscht. Erst am Morgen konnte er
sich wieder leicht über diese Marke erholen. Jörg Krämer,
Chefvolkswirt der Commerzbank, kommentiert dazu: "Der Euro ist
heute Nacht zu Recht gefallen". Schließlich mache der Sieg von
Francois Hollande den Kampf gegen die Staatsschuldenkrise
komplizierter. Für Frankreich und Deutschland werde es schwieriger,
sich auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Die EZB werde die
Peripherieländer länger als befürchtet de facto mit der Notenpresse
finanzieren müssen.
Die Lage in Griechenland wird noch dramatischer gesehen: Wie
US-Ökonom Nouriel Roubini kommentiert, unterstützen nur 33 Prozent
der griechischen Parteien Troika und Sparpaket, radikale Linke und
Rechte kämen hingegen auf 66 Prozent der Stimmen. "Das Ergebnis der
Wahlen in Griechenland ist viel schlimmer als in Frankreich, weil
das erstere zum Chaos führt, während Hollande sich als moderat
erweisen wird". Damit sei die Mitgliedschaft Griechenlands in Frage
gestellt. Dies bringe schwere Ansteckungsprobleme für die gesamte
Eurozone mit sich, so Roubini.
Guillaume Menuet von der Citigroup sieht erhebliche Gefahren, dass
die neue griechische Regierung die vereinbarten Sparziele nicht
erreichen wird. Die Gefahr eines "Grexit" - also eines Ausstiegs
aus der Währungsunion - in den kommenden 12 bis 18 Monaten sei nach
den Wahlen auf 50 bis 75 Prozent gestiegen.
Profiteur der Entwicklung sind die "sicheren Häfen", allen voran
deutsche Bundesanleihen. Abzulesen ist dies am Bund-Future, der die
Hausse fortsetzt und mit 142,44 Prozent ein neues Rekordhoch
markiert. Die Renditen am französischen Anleihenmarkt legen bei den
zehnjährigen Staatsanleihen um 4 Basispunkte auf 2,85 Prozent zu.
In Spanien ziehen die Renditen um 9 auf 5,77 Prozent an,
italienische Staatsanleihen rentieren 10 Basispunkte höher bei 5,51
Prozent.
Der französische Aktienmarkt verliert 1,5 Prozent. Zu den größten
Verlierern gehören die Banken, so brechen Credit Agricole um 6
Prozent ein. Aber auch die Zykliker, die unter der sich
ankündigenden Wirtschfatsabschwächung leiden, stehen unter
Abgabedruck. So geben ArcelorMittal um 2,2 und Renault um 2,1
Prozent nach.
Im DAX notieren die meisten Aktien mit Verlusten von bis zu 2
Prozent, im MDAX geht es im Schnitt bis zu 3 Prozent nach unten.
Besonders stark im Minus zeigen sich Konjunkturzykliker: BASF
fallen um 2,7 Prozent, Daimler um 2,5 Prozent und die Banken
Commerzbank und Deutsche um je 2,2 Prozent.
Hoffnung machen allerdings Händleraussagen, die die Kursverluste
als "viel zu hoch" werten. Keiner der befragten Marktteilnehmer
plante, noch auf fallende Kurse setzen zu wollen. Stattdessen
machen sich die meisten Trader auf die Jagd nach übertrieben
verkauften Werten. Auch der wieder über 1,30 Dollar steigende Euro
zeige, dass die asiatischen Märkte nach unten übertrieben hätten.
Die Wahrscheinlichkeit, per Eröffnung schon das Tagestief gesehen
zu haben, sei hoch.
"Bis mindestens 6.500 oder vielleicht sogar 6.600 sollte eine
Gegenreaktion laufen", so die Hoffnung eines Markttechnikers. Die
Hoffnung scheint Früchte zu tragen: Aktien wie Münchener Rück
erholen sich nach 3,5 Prozent Minus zum Start wieder auf minus 2,1
Prozent. Beiersdorf klettern sogar um 0,1 Prozent ins Plus. Linde
verlieren nur optisch knapp 3 Prozent auf 123,50 Euro. Hier werden
2,50 Euro Dividende ausgeschüttet.
DEVISEN .......... zuletzt +/- % 0.00 Uhr Fr,17.55 Uhr
EUR/USD ........... 1,3014 -0,1% 1,3025 1,3088
EUR/JPY ..........103,9278 -0,0% 103,9535 104,5038
EUR/CHF ........... 1,2013 +0,0% 1,2010 1,2012
USD/JPY .......... 79,8550 +0,1% 79,7990 79,8475
GBP/USD ........... 1,6135 -0,1% 1,6152 1,6146
DJG/mod/gos
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
schrieb am 07.05.12 10:30:05
TecDax: Flucht aus QSC
Montag, 7. Mai 2012 um 09:31
(Instock) Nach dem Wahlsonntag geht weiter bergab: Der TecDax büßt
gegen 9.30 Uhr 16 Zähler oder 2 Prozent auf 766 Punkte ein. Alle
Index-Mitglieder geben nach.
Im Blickpunkt
Im ersten Quartal brach der Gewinn von QSC (- 9,6 Prozent auf 1,72
Euro) aufgrund gestiegener Kosten von 6,47 auf 2,29 Millionen Euro
ein. Der Vorsteuergewinn (EBT) sackte von 7,80 auf 3,16 Millionen
Euro ab, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 8,07 auf 4,04
Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)
schrumpfte der Gewinn von 20,5 auf 17,5 Millionen Euro. Der Umsatz
des DSL- und Internet-Telefonieanbieters zog übernahmebedingt von
105,08 auf 116,03 Millionen Euro an. Die Umsatzkosten erhöhten sich
von 68,14 auf 78,08 Millionen Euro, der Bruttogewinn von 36,94 auf
37,96 Millionen Euro. Gleichzeig stiegen die Marketing- und
Vertriebskosten von 10,14 auf 11,75 Millionen Euro, die
Verwaltungskosten von 6,22 auf 8,81 Millionen Euro. 2012 sollen
nach wie vor 480 bis 510 Millionen Euro umgesetzt sowie eine
EBITDA-Marge von mindestens 16 Prozent erreicht werden. In den
ersten drei Monaten sank die entsprechende Marge von 19,5 auf 15,1
Prozent.
Freitagsschluß Centrotherm (- 6,2 Prozent auf 5,62 Euro) setzt
seine Talfahrt fort.
Euromicron (- 5,5 Prozent auf 19,91 Euro) nähert sich der
Unterstützung bei 18,80 Euro.
Verlierer
1. QSC - 9,56 Prozent (Kurs: 1,72 Euro)
2. Centrotherm - 6,21 Prozent (Kurs: 5,62 Euro)
3. Euromicron - 5,48 Prozent (Kurs: 19,91 Euro)
schrieb am 07.05.12 10:41:10
Dax: Beiersdorf im Widerstand
Montag, 7. Mai 2012 um 09:56
(Instock) Der Dax gibt gegen 9.55 Uhr weitere 96 Zähler oder 1,5
Prozent auf 6.465 Punkte ab – Stichwort: Wahlausgang in Frankreich
und Griechenland. Am Devisenmarkt notiert der Euro mit 1,3017
US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 1.638 Dollar.
Im Blickpunkt
Lediglich Beiersdorf (+ 0,2 Prozent auf 52,59 Euro) wagt sich aus
der langen Verliererreihe.
Einen großen Bogen schlagen Anleger um Commerzbank (- 2 Prozent auf
1,50 Euro) und Deutsche Bank (- 1,7 Prozent auf 30,55 Euro).
Nach der Hauptversammlung notiert Linde (- 2,5 Prozent auf 123,85
Euro) mit einem Dividendenabschlag von 2,50 Euro.
Gewinner
1. Beiersdorf + 0,15 Prozent (Kurs: 52,59 Euro)
2. ------------
Verlierer
1. BASF - 2,57 Prozent (Kurs: 57,96 Euro)
2. Linde - 2,52 Prozent (Kurs: 123,85 Euro)
3. Münchener Rück - 2,06 Prozent (Kurs: 104,85 Euro)
schrieb am 07.05.12 11:01:46
Starinvestor Warren Buffett rechnet ab
07.05.2012 10:11
Uhr
Norbert Sesselmann
Das „Orakel aus Omaha“ hatte gerufen und so viele wie nie waren
gekommen: Insgesamt 40.000 Menschen pilgerten am Wochenende zur
Hauptversammlung der weltgrößten Beteiligungsgesellschaft Berkshire
Hathaway, um den Ausführungen von Investment-Legende Warren Buffett
zu lauschen.
Dass Warren Buffett seinen Riecher für die Geldanlage nicht
verloren hat, haben die Anleger gleich zu Beginn der
Hauptversammlung erfahren. 3,25 Milliarden Dollar Gewinn hat
Buffett im ersten Quartal erzielt - ein Wachstum von 115 Prozent.
Der Umsatz belief sich auf mehr als 38 Milliarden Dollar. Ein
Anstieg um 13 Prozent.
Buffett denkt nicht ans aufhören
Die angeschlagene Gesundheit des Altmeisters war eines der großen
Themen auf dem "Woodstock für Kapitalisten". Vor wenigen Wochen war
bei Buffet Prostatakrebs in einem frühen Stadium diagnostiziert
worden. Trotz des Krebsleitens denkt Buffett nicht ans Aufhören.
"Ich fühle mich fantastisch", sagte der 81-jährige Buffett. "Die
Wahrscheinlichkeit, dass ich überlebe, ist hoch", fügte er hinzu.
Er habe dazu gelesen, dass ihm in den nächsten 10 Jahren mit dem
Prostatakrebs zu 99 ½ Prozent Wahrscheinlichkeit nichts passieren
werde. „Eher erschießt mich in der Zeit ein eifersüchtiger
Ehemann." Und sein Partner Charlie Munger (88) ergänzte in seiner
trockenen Art: „Ich habe wahrscheinlich mehr Prostata-Krebs als er
aber es interessiert mich nicht."
Erfolgreich und bodenständig
Buffett gilt mit einem geschätzten privaten Vermögen von 44
Milliarden Dollar als der drittreichste Mensch der Welt. Sein
Riecher fürs Geldverdienen hatte ihm den Spitznamen „Orakel von
Omaha" eingebracht. Seine Fans in aller Welt schätzen aber vor
allem, dass der erfolgreiche Investor bodenständig geblieben
ist.
Nahe Buchwert
Die A-Aktie von Berkshire-Aktie notiert aktuell bei rund 120.000
Dollar. Die B-Aktie kostet rund 80 Dollar. Anleger sollten sich von
dem Krebsleiden nicht verunsichern lassen. Im Gegenteil: Jetzt ist
ein günstiger Zeitpunkt, in Berkshire einzusteigen. Die Aktie
notiert nahe ihrem Buchwert und bietet die Chance auf 30
Prozent.
schrieb am 07.05.12 11:05:41
DAX - Schwacher Start in die Woche
von Alexander Paulus
Montag 07.05.2012, 10:52 Uhr
+ Dax 6473,59 Punkte
Aktueller Tageschart (1 Kerze = 1 Tag) + aktueller 60min Chart (1
Kerze = 60min) + Dax 30 Kursliste
Nach schwachen Vorgaben aus den USA und den Wahlen in Frankreich
und Griechenland startet der DAX schwach in die Woche. Aktuell
notiert mit rund 1,6% im Minus. Damit notiert der Index aktuell
leicht unter dem Aufwärtstrend seit September, der bei 6490 Punkten
verläuft.
29 Werte notieren im negativen Bereich. Nur Adidas notiert mit
0,08% minimal im Plus. Größter Verlierer aktuell BASF mit einem
Minus von 2,84%
schrieb am 08.05.12 08:20:31
Guten Morgen

08.05.2012 | 07:59
Aktien Asien: Uneinheitlich - Unternehmensnachrichten stützen
Japan und Südkorea
Nach den zum Teil deutlichen Abschlägen vom Vortag haben sich die
asiatischen Börsen am Dienstag uneinheitlich entwickelt. Gewinnen
in Japan, Südkorea und Singapur, wo gute Unternehmensnachrichten
etwa von Mitsubishi Corp. und Samsung Electronics stützten, standen
schwächere Notierungen in Indien sowie eine durchwachsene
Entwicklung in China gegenüber. Von Börsianern hieß es, die
Fundamentaldaten in Asien sähen immer noch recht gut aus. Die
Verluste zum Wochenauftakt, als die Wahlergebnisse aus Griechenland
und Frankreich weltweit Sorgen vor dem weiteren Kurs Europas in der
Schuldenkrise geschürt hatten, seien daher übertrieben.
Der MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 größten
Unternehmen Asiens exklusive Japan abbildet, stieg zuletzt um
moderate 0,13 Prozent auf 831,83 Punkte. In Tokio legte der Nikkei
225 in der letzten Handelsstunde um 0,76 Prozent auf 9.188,04
Punkte zu. Am Montag war der japanische Leitindex noch auf den
tiefsten Stand seit Mitte Februar abgerutscht. In Seoul ging es für
den südkoreanischen Kospi um 0,48 Prozent auf 1.965,78 Punkte hoch,
und der FTSE Straits Times Index in Singapur gewann 0,34 Prozent
auf 2.934,91 Punkte. Dagegen fanden die chinesischen Börsen keine
klare Richtung: Während der Shenzhen CSI 300 Index, der die Aktien
der 300 größten Unternehmen vom chinesischen Festland mit einer
Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, um 0,79 Prozent
auf 2.696,38 Punkte sank, legte der Hongkonger Hang-Seng-Index um
0,06 Prozent auf 20.549,38 Punkte zu. Der Sensex in Mumbai sank
derweil um 0,43 Prozent auf 16.840,77 Punkte./gl/rum
ISIN XC0009692440 HK0000004322
AXC0035 2012-05-08/07:59
© 2012 dpa-AFX
schrieb am 08.05.12 08:24:07
08.05.2012 | 07:36
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Freundlich
erwartet
--------------------------------------------------------------------------------
AKTIEN
--------------------------------------------------------------------------------
DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH ERWARTET - Mit einer ganzen Flut an
Unternehmensdaten im Blick wird der deutsche Aktienmarkt am
Dienstag freundlich erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Morgen
0,33 Prozent höher bei 6.591 Punkten. Die asiatischen Börsen hätten
sich am Morgen zumeist stabilisiert und das sollte auch nochmal
leicht positiv auf den deutschen Markt wirken, sagte Stratege Stan
Shamu von IG Markets. Die Vorgabe gibt aber insgesamt keinen
starken Impuls: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones
Industrial handelte zuletzt auf dem gleichen Niveau wie zum
Xetra-Schluss am Vortag. Insgesamt agierten Anleger aber weiter
sehr vorsichtig vor allem mit Blick auf Griechenland, so Shamu.
Hier laufe es auf Neuwahlen heraus, zeigte sich ein anderer
Börsianer überzeugt. Im Fokus stehen aus seiner Sicht zunächst aber
die zahlreichen Unternehmensbilanzen.
USA: - WENIG VERÄNDERT - Die US-Aktienmärkte haben nach der
verlustträchtigen Vorwoche am Montag kaum verändert geschlossen.
Die wichtigsten Indizes hatten sich im Verlauf nur wenig bewegt,
wobei Standardwerte mehrheitlich etwas leichter notierten, während
Aktien aus der zweiten Reihe überwiegend leicht zulegen konnten. Zu
Handelsbeginn hatte der Ausgang der Wahlen in Griechenland und
Frankreich etwas belastet. Vor allem das Wahlergebnis in
Griechenland habe die Sorgen über die europäische Schuldenkrise
wieder aufgewärmt, hieß es im Markt. Diese negativen Impulse seien
im Verlauf aber von anziehenden Bank-Aktien kompensiert worden. Bei
den griechischen Parlamentswahlen hatten die beiden großen
Parteien, die den von der EU geforderten Sparkurs mittragen, ihre
Regierungsmehrheit verloren. Zudem war in Frankreich der Sozialist
Francois Hollande, der sich im Wahlkampf gegen den strikten
Sparkurs Deutschlands gestellt hatte, wie erwartet zum neuen
Staatspräsidenten gewählt worden.
JAPAN: - ERHOLT - Die Börse in Tokio hat sich am Dienstag von den
deutlichen Vortagesverlusten erholt. Dazu hätte auch der
Handelsverlauf der Wall Street beigetragen, hieß es am Markt.
DAX 6.569,48 +0,12%
XDAX 6.584,94 +0,76%
EuroSTOXX 50 2.283,09 +1,55%
Stoxx50 2.386,27 +0,68%
DJIA 13.008,53 -0,23%
S&P 500 1.369,58 +0,04%
NASDAQ 100 2.639,28 +0,05%
Nikkei 9.175,98 +0,62%
--------------------------------------------------------------------------------
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
--------------------------------------------------------------------------------
RENTEN: - SCHWÄCHER ERWARTET - Am deutschen Anleihemarkt rechnen
Experten am Dienstag mit einer etwas schwächeren Tendenz. Die
Nervosität nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland dürfte
weiter abebben. Auch wenn die Lage in Athen unübersichtlich bleibt,
könnte die Nachfrage nach den als besonders sicher geltenden
deutschen Titeln dadurch vorerst gedämpft werden. Wichtige
Konjunkturdaten stehen im Handelsverlauf nicht zur Veröffentlichung
an, auch Anleiheauktionen, die stärkere Beachtung finden könnten,
sind nicht geplant.
Bund-Future 141,92 -0,11%
T-Note-Future 132,67 -0,07%
T-Bond-Future 143,75 -0,20%
DEVISEN: - NAHE 1,30 US-DOLLAR - Der Euro präsentierte sich am
Dienstag im asiatischen Handel weiter belastet. Zuletzt stand die
Gemeinschaftswährung bei 1,3029 US-Dollar. Zum Wochenstart war sie
zeitweise unter die Marke von 1,30 Dollar gerutscht und hatte damit
klar negativ auf die Wahlergebnisse in Griechenland und Frankreich
reagiert. Im Fokus stehen an diesem Dienstag unter anderem die
deutschen Industrieaufträge. Die Europäische Zentralbank (EZB)
hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3033 (Freitag: 1,3132)
Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7673 (0,7615)
Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3031 -0,20%
USD/Yen 79,97 +0,13%
Euro/Yen 104,24 -0,06%
ROHÖL - PREISE UNEINHEITLICH - Die Ölpreise haben sich am Dienstag
im frühen Handel uneinheitlich entwickelt. Zum Wochenauftakt waren
die Ölpreise zunächst stark unter Druck geraten. Die Wahlergebnisse
aus Griechenland und Frankreich hatten für neue Unsicherheit in der
europäischen Schuldenkrise gesorgt und die Risikofreude an den
Finanzmärkten gedämpft. US-Öl rutschte zwischenzeitlich auf den
tiefsten Stand seit Mitte Dezember 2011 ab. Der Preis für Brent-Öl
erreichte den tiefsten Stand seit Anfang Februar.
Brent 113,55 -+0,39 USD (7:15 Uhr)
--------------------------------------------------------------------------------
/rum
AXC0029 2012-05-08/07:36
© 2012 dpa-AFX
schrieb am 08.05.12 08:30:05
Aktien Frankfurt Ausblick: Moderates Plus - Vorgaben aus Asien
stützen, Zahlen
08.05.2012 | 08:19
Positive Vorgaben aus Asien dürften den deutschen Aktienmarkt am
Dienstag etwas stützen. So stand der X-Dax als außerbörslicher
Indikator für den deutschen Leitindex gegen 8.05 Uhr mit plus 0,12
Prozent bei 6.577 Punkten. Zudem dürfte eine ganze Flut an
Unternehmensdaten die Kurse bewegen, meinten Börsianer.
Die asiatischen Börsen hätten sich am Morgen zumeist stabilisiert
und das sollte auch nochmal leicht positiv auf den deutschen Markt
wirken, sagte Stratege Stan Shamu von IG Markets. Insgesamt
agierten Anleger aber weiter sehr vorsichtig vor allem mit Blick
auf Griechenland. Hier laufe es auf Neuwahlen heraus, zeigte sich
ein anderer Börsianer überzeugt.
DEUTSCHE POST BEI L&S SEHR FEST
Unter den Einzelwerten stiegen die Titel der Deutschen Post im
vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz (L&S) bereits um
mehr als zwei Prozent. Der Logistikkonzern hatte mit seiner Bilanz
zum ersten Quartal besser als erwartet abgeschnitten. Sowohl der
Umsatz, als auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern und der
Nettoüberschuss hätten die Prognosen übertroffen, sagte ein
Händler. Die Zielsetzung sei bekräftigt worden.
Die Aktien der Munich Re hingegen bewegten sich bei L&S kaum
von der Stelle. Der Rückversicherer hatte seine Prognose
bestätigt.
HOCHTIEF MIT GUTEM JAHRESAUFTAKT
Die Quartalszahlen des im MDax gelisteten Baukonzerns Hochtief
fielen Börsianern zufolge überwiegend erfreulich aus. Zudem hätten
die Aufträge positiv überrascht. Nachdem sich die Papiere lange
Zeit unterdurchschnittlich entwickelt hätten, könnten sie sich nun
erholen. Bei L&S rückten sie zuletzt um mehr als ein Prozent
vor.
Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister startete dank der
ungebrochenen Nachfrage für seine Maschinen mit überraschend hohen
Zuwächsen in das neue Jahr. Die Prognose für das laufende Jahr
bekräftigte der Vorstand. Das bescherte den Aktien bei L&S ein
Plus von mehr als zwei Prozent.
GEA BEI L&S UNTER DRUCK
Die Titel der Gea Group dagegen fielen bei L&S um mehr als zwei
Prozent. Der Maschinenbau-Konzern hatte wegen Problemen in seiner
neuen Sparte im ersten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten.
Mit Blick auf andere Unternehmensnachrichten abseits der
Berichtssaison beschloss Deutschlands größter Rüstungshersteller
Rheinmetall den Börsengang seiner Autosparte KSPG AG und will
langfristig die Mehrheit abgeben. Dies beflügelte die Phantasie der
Anleger, so dass die Anteilsscheine bei L&S um mehr als fünf
Prozent in die Höhe schnellten.
HEIDELDRUCK SCHNELLEN BEI L&S HOCH
Für die Papiere des ehemaligen MDax-Mitgliedes Heidelberger
Druckmaschinen ging es bei L&S sogar um mehr als sieben Prozent
nach oben. Die Deutsche Bank soll die Aktien Händlern zufolge zum
Kauf empfohlen haben./la/rum
ISIN DE0008469008 DE0007203275 DE0008467416
AXC0047 2012-05-08/08:19
© 2012 dpa-AFX
schrieb am 08.05.12 08:33:07
DAX - Tagesausblick für Dienstag, den 08. Mai 2012
von Rocco Gräfe
Dienstag 08.05.2012, 08:22 Uhr
+ DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008
Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 6569
Widerstände: 6600/6610 + 6665 + 6875/6880
Unterstützungen: 6505 + 6450 + 6330/6340 + 6200/6220
Rückblick: Der DAX konnte gestern einen krassen Kursabriss (reeller
Startkurs war 6400, nicht 6516) vollständig aufholen und bis zum
Freitagsschlusskurs ansteigen.
Charttechnischer Ausblick: Der Kampf um die 200 Tage und 50 Wochen
Linie bei ~6500 geht weiter.
Die Abwärtsmuster scheinen auf der Unterseite unvollständig zu
sein, doch könnte sich der DAX bis Mittwochabend erstmal ohne neue
Wochentiefs weiterentwickeln.
Details: Dennoch dürften die gestrigen Zugewinne bald harmonisch
auskonsolidiert werden. Diesbezüglich wäre ein Rückfall bis 6450
optimal. Ggf. werden es aber nur 6505.
Spätestens ab 6450 könnte der DAX weiter steigen, und zwar bis
6600/6625, wahrscheinlich aber nicht über 6665.
Nur oberhalb von 6666 wäre umgehend 6875 das Ziel.
Unterhalb von 6450 würde das Chartbild heute zunehmend für neue
Wochentiefs zwischen 6330/6340 sprechen. Auch ein Ziel bei
6200/6220 wäre dann denkbar.
BEDENKEN SIE:
Der DAX ist KEIN Abbild des nahe am Jahreshoch 2012 und weit über
dem Jahreshoch 2011 (DOW 12875 = vergleichbar DAX 7600) stehenden
DOW JONES.
Der DAX ist auch KEIN Abbild des überaus bärischen Eurostoxx50
Index, der sich bereits Richtung des Vorjahrestiefs (1935 =
vergleichbar DAX 4965) orientiert.
Der DAX wird voraussichtlich irgendetwas dazwischen abliefern.
Viele Grüße!
Rocco Gräfe
Technischer Analyst und Trader GodmodeTrader.de
DAX 60 min
DAX Tag
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