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ElringKlingerAG - eine gute Anlage?

eröffnet am 11.06.02 16:13:29 von
parade

neuester Beitrag 01.11.13 16:41:40 von
Ulf2004695
Beiträge: 999
ID: 596.627
Aufrufe heute: 6
Gesamt: 131.225


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parade
schrieb am 11.06.02 16:13:29
Beitrag Nr. 1 (6.610.333)
Hallo zusammen,

ich komme gerade von der HV der ElringKlinger AG in Stuttgart zurück.

Ich darf sagen, ich bin wirklich froh, diese HV besucht zu haben, denn es hat mir gezeigt, daß es auch in der heutigen Zeit, in der man fast überall schlechte Nachrichten auf den HVs serviert bekommt, noch Gesellschaften gibt, die gute Nachrichten bringen und Geschäftsaussichten darstellen, die sich wirklich gut anhören.

Mir wurde heute richtig "warm ums Herz", meinem Nachbarn übrigens auch, als der VV Dr. Lerchner verkündete, daß auch in Zukunft mit weiter soliden Umsatz- und Gewinnzuwächsen gerechnet werden darf. Und, da bereits in diesem Jahr die Zielvorstellung eines Eigenkapitalanteils sowohl in der AG als auch im Konzern von 40 % erreicht würde, die Gewinnverteilung in den nächsten Jahren weiter kräftig wachsen würde.

Weiter meinte er, daß logischerweise dann auch der Aktienkurs folgen müßte, da den Marktteilnehmern natürlich eine Dividendenrendite von z.B. 10 % oder mehr auffallen und zu Konsequenzen führen würde.

Dies bitte nur sinngemäß wiedergegeben.

Ich konnte meinem Nachbarn nach einem kurzen Blickwechsel seine Gedanken aus dem Gesicht ablesen. Er bestätigte mir auf neugierige Nachfrage meine Vermutung. Er überlegte, welche seiner "Schrottaktien" er verkaufen könne, um weitere Aktien der ElringKlinger AG zu kaufen.

Das müssen auch andere gedacht haben, denn nachmittags zog der Kurs deutlich an.

Dies soll keine Kaufempfehlung darstellen, sondern nur eine Anregung zum Nachdenken in dieser, von guten Firmennachrichten armen Zeit. Es gibt sie noch, die "hellen Punkte" am Nachthimmel.

gruss parade
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parade
schrieb am 12.06.02 09:14:30
Beitrag Nr. 2 (6.615.299)
Guten Morgen zusammen,

hier habe ich noch einen Nachtrag zu meinem gestrigen Bericht.

Wie von Dr. Lerchner ausgeführt wurde, ist einer der beiden größten Konkurrenten in Insolvenz geraten. Scheinbar nicht durch das Dichtungsgeschäft, sondern durch Schadensersatzforderungen an eine dazugekaufte Asbest-Firma. Dadurch soll der "Laden" völlig verschlampt" worden sein. Es besteht kein Interesse, die Gesellschaft zu übernehmen, da man sich dabei "verschlucken" würde.

Das bedeutet, daß eine enorme Nachfrage auf den Markt zukommt, die auf ein ausgezeichnetes Leistungsangebot der ElringKlinger AG trifft. Und das bedeutet wiederum, daß die Umsätze normalerweise nur steigen können. Man sollte diesbezüglich darauf achten, daß EK gerade eine Produktion für den amerikanischen Markt aufgebaut hat, die zur Verfügung steht.

Ist das nicht schön.

gruss parade
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cheetah
schrieb am 12.06.02 09:59:16
Beitrag Nr. 3 (6.615.743)
Anbei ein Artikel aus der heutigen Online-Ausgabe des Reutlinger General Anzeigers, was den positiven Eindruck des Unternehmens und seiner Entwicklung bestätigt. Leider sind sie bei Investor Relations noch nicht Spitze.

»Kursbeschwörung« vor Aktionären

Elring Klinger erwartet auch in 2002 weiteres Wachstum bei Umsatz und Ertrag
Von Franz Pfluger

Stuttgart/Dettingen. (GEA) Die Elring-Klinger AG (Dettingen/Erms) wartete bei der Hauptversammlung in Stuttgart mit guten Perspektiven auf. Der Umsatz des Konzerns mit weltweit 2 800 Mitarbeitern soll um rund fünf Prozent, der Ertrag um rund zehn Prozent zunehmen. Im vergangenen Geschäftsjahr waren 376,3 Millionen Euro Umsatz (plus 17,8 Prozent) erzielt worden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war um 38 Prozent auf 34,5 Millionen Euro gestiegen. Für die Aktie gibt es 1,25 Euro Dividende, »das überzeugendste Argument für Investoren und solche, die es werden wollen«, urteilte der Vorstandsvorsitzende Dr. Helmut Lerchner.


Elring Klinger, Hersteller von Flachdichtungen, Abschirmteilen und Kunststoffgehäusemodulen, konnte sich im vergangenen Jahr weitgehend abkoppeln von der allgemein schlechten Konjunktur. Hinzu kommt, dass zu den Hauptkunden von Elring Klinger ausgerechnet jene Autohersteller gehören, die zumindest im Jahr 2001 noch deutliche Zuwächse verbuchen konnten. Zugute kommt Elring Klinger auch der Boom bei den Dieselmotoren, die besonders viel Abdichtungen benötigen.


Im krassen Widerspruch zu den positiven wirtschaftlichen Eckdaten und der nach Auffassung des Vorstandes guten Zukunftsperspektiven steht der Aktienkurs des Unternehmens. Auch wenn das Papier in den vergangenen Wochen etwas zulegte, es steht bei rund 27 Euro, beträgt die Börsenkapitalisierung gerade einmal 135 Millionen Euro. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens äußerte sich zuversichtlich, dass der Aktienkurs mittelfristig deutlich zulegen werde. Lerchner wies auch in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Konzern - in der AG ist das jetzt schon der Fall - aller Voraussicht nach im Jahr 2003 sein Ziel, eine Eigenkapitalquote von 40 Prozent zu haben, erreicht haben werde. Es spreche viel dafür, dass die Dividende in den nächsten Jahren noch beträchtlich höher ausfalle. An diesem Mittwoch hält Lerchner in Frankfurt eine Analystenkonferenz ab. »Solche Aktionen steigern den Bekanntheitsgrad der Aktie.« Kritiker weisen jedoch in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nur 27 Prozent der Aktien im Streubesitz sind. 30,51 Prozent hält Klaus Lechler, 34,7 Prozent Walter Herwarth Lechler und zehn Prozent die Betal Netherlands Holding. Der Vorschlag von Aktionär Matthias Gaebler: Durchführung einer Kapitalerhöhung bei Verzicht der Großaktionäre auf die Ausübung des Bezugsrechts.


Mit gebotener Zurückhaltung reagierte Helmut Lerchner auf Fragen nach einer möglichen Übernahme, oder Teile davon, eines großen US-Wettbewerbers, der Insolvenz beantragt hatte. »Sollte das Unternehmen zerschlagen werden, werden wir uns nicht engagieren. Das ist zu groß für uns.« Aber natürlich profitiere Elring Klinger von der Angeschlagenheit des Konkurrenten. Das Dettinger Unternehmen ist bei Flachdichtungen die Nummer drei auf dem Weltmarkt, sieht sich aber bei Produktsegmenten oft ganz vorne.


Der Vorstandsvorsitzende ging gleichwohl auch auf einige Schrammen ein, die sich der Automobilzulieferer geholt hat. Beispielsweise schrieben die Töchter in Brasilien, Spanien und Kanada rote Zahlen. »Dies ist noch kein Grund, eine Tochter zu schließen«, beschied Lerchner den penetranten Fragesteller Gaebler. Bei allen Investments spielten strategische Fragen eine große Rolle. Zudem sei bei der einen oder anderen Gesellschaft eine positive Wende absehbar. Fest steht angeblich der Rückzug aus dem chinesischen Joint-Venture - »eine Form der Kooperation, bei der nicht selten die Chinesen den Fluss und der Partner die Brücke liefern soll«, merkte er ironisch an. Scharf zurück wies Lerchner die sehr unwürdig vorgetragene Kritik von Gaebler, das Unternehmen habe mit der Zahlung von 256 000 Euro in den Fonds für Zwangsarbeiter quasi Geld aus dem Fenster geworfen. »Das ist die Geste eines Unternehmens, das im Jahre 2004 sei 125-jähriges Bestehen feiert«, konterte er. Dafür gab es herzlichen Beifall.
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parade
schrieb am 12.06.02 10:12:09
Beitrag Nr. 4 (6.615.875)
Hallo chetah,

vielen Dank, daß Du den Bericht hereingestellt hast. Man beachte, daß 2004 125jähriges Bestehen gefeiert wird.

Außerdem fiel mir noch ein, daß die beiden Vorstände zu einem sehr großen Teil erfolgsabhängig bezahlt werden. Z.B. können sie einen größeren Teil 5 Jahre lang ansammeln und jedes Jahr entscheiden, ob sie beim augenblicklichen Stand des Erfolgs der Firma ausbezahlt werden wollen oder nicht. Beide haben bisher noch nicht den Auszahlungswunsch geäußert. Im nächsten Jahr sind die 5 Jahre rum, Dann wird ausbezahlt. Die Höhe ist dann abhängig vom Ertrag dieses Jahres. Hört sich das nicht gut an?

Dr. Lerchner meinte, sie beide wären so etwas wie Spekulanten.

Ich möchte aber niemanden dazu verleiten, jetzt diese Aktie zu kaufen. Vielleicht kommt sie ja auch wieder etwas zurück im Zuge einer allgemeinen Marktschwäche.


gruss parade
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cheetah
schrieb am 12.06.02 22:15:10
Beitrag Nr. 5 (6.622.468)
Anbei noch die Rede von der HV:

Hauptversammlung am 11. Juni 2002
Rede des Vorstandsvorsitzenden Dr. Helmut Lerchner


Meine sehr geehrten Damen und Herren,

wir können Ihnen heute über erfreuliche Ergebnisse der ElringKlinger-Gruppe im Geschäftsjahr 2001 berichten, und dies, obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig waren.

Den schlechten Konjunkturverlauf im vergangenen Jahr brauche ich Ihnen sicherlich nicht mehr ausführlich darzulegen. Ich darf dazu auch auf die Ausführungen in unserem Geschäftsbericht verweisen. Hier nur soviel: Die am Anfang des Jahres noch gehegten Aufschwungshoffnungen verflüchtigten sich von Quartal zu Quartal. Nach dem 11. September gerieten die großen Industrieländer der Welt vollends in eine leichte Rezession, die erst im ersten Quartal diesen Jahres zum Stillstand gekommen ist.

Anfang 2001, und dann noch einmal verstärkt ab September, bestanden vor diesem Hintergrund besonders in der Fahrzeugindustrie große Befürchtungen, dass es nach den vorangegangenen Boomjahren zu scharfen Verkaufsrückgängen kommen würde.
Die tatsächliche Entwicklung verlief zum Teil glimpflicher als befürchtet:


Die europäische Fahrzeugindustrie, wichtigster Teilmarkt der ElringKlinger-Gruppe, konnte 2001 die Produktion gegenüber dem Rekordvorjahr nochmals leicht um 0,6 % auf 17,2 Mio. Fahrzeuge erhöhen.
Die deutsche Pkw-Produktion wuchs sogar um 3,3 %. Die Nkw-Produktion ging zwar um 0,7 % zurück. Das Gesamtwachstum betrug dennoch 3,0 %.
Zum Teil entsprach die Entwicklung den negativen Erwartungen:

In den USA, Kanada und Mexiko ging die Produktion im vergangenen Jahr um beträchtliche 10,4 % auf 15,8 Mio. Fahrzeuge zurück.
Auch die wichtigen asiatischen Länder Japan und Südkorea verzeichneten Produktionsrückgänge um 3,6 % bzw. 5,4 %. China legte um 12,8 % zu. Asien lag insgesamt aber 2,5 % unter Vorjahr.
Die Welt-Automobilproduktion sank 2001 gegenüber Vorjahr in der Summe um 3,9 %.
Für die Geschäftsentwicklung von ElringKlinger war jedoch nicht so sehr die Gesamtmarktentwicklung maßgeblich, sondern die Entwicklung bei den einzelnen ElringKlinger-Kunden und in unseren hauptsächlichen Marktsegmenten.

Mehrere für ElringKlinger sehr bedeutende Kunden erzielten 2001 gegen den Trend überdurchschnittliche Produktionszuwächse, so Audi mit 15,3 %, Peugeot mit 11,5 %, Ford mit 8,1 %, DaimlerChrysler mit 8 %, BMW mit 5 %. Mit diesen Kunden erzielten wir knapp die Hälfte unseres Umsatzes mit der Fahrzeugindustrie. Mit den Kunden mit rückläufigen Produktionszahlen, VW verzeichnete einen Produktionsrückgang gegenüber Vorjahr um 2,7 %, GM um 8,4 % und Fiat um 16 %, hingegen machten wir nur gut ein Fünftel unseres Umsatzes.

Zugleich zog 2001 wiederum die Nachfrage nach Dieselmotoren an. Die Anzahl der produzierten Dieselmotoren stieg 2001 gegenüber Vorjahr um 13,1 %. Der Anteil der Benzinmotoren ging um 2 % zurück. In Europa kann man feststellen, dass das Angebot von Dieselmotoren zum entscheidenden Erfolgsfaktor eines Pkw-Herstellers geworden ist.

Für ElringKlinger ergab sich aus der Kombination überwiegend erfolgreicher Kunden und steigender Dieselanteile ein Multiplikatoreffekt. Dadurch und mit dem Produktionsbeginn für zahlreiche neue Produkte konnten wir trotz rückläufigem Markt und rückläufiger Preise den Erstausrüstungsumsatz in Europa 2001 um 7 % steigern und damit deutlich über dem Marktzuwachs abschneiden.

Im NAFTA-Raum, in dem die Fahrzeugproduktion gegenüber Vorjahr um 10,4 % schrumpfte, erzielte ElringKlinger 2001 mit Produktneuanläufen, gefertigt in Deutschland, Mexiko, USA und Kanada, sowie durch die Erstkonsolidierung der Ventilhauben-Umsätze von ElringKlinger Sealing Systems, Inc., Kanada, gegenüber Vorjahr sogar eine Umsatzsteigerung um 157 % auf Mio. € 47,6.

Hier trugen die frühzeitigen Weichenstellungen für den Aufbau unserer Marktbeteiligung Früchte. Wie Sie sich sicher erinnern, hatten wir im Großraum Detroit bereits 1994 ein Sales- und Servicecenter gegründet. 1997 starteten wir in Livonia bei Detroit unsere erste US-Produktion mit der Fertigung von Abschirmteilen. Ebenfalls 1997 übernahmen wir alle Anteile unseres damaligen Joint Ventures in Mexiko und begannen in einer neu errichteten, hochmodernen Fabrik für Flachdichtungen in der Stadt Toluca mit der Fertigung von Dichtungen. Ende 2000 erwarben wir den Hersteller von Elastomerdichtungen und Kunststoffventilhauben Versatech, nunmehr ElringKlinger Sealing Systems, Inc. In der ersten Jahreshälfte 2001 bauten wir dort in nur 6 Monaten eine Fabrik für Zylinderkopfdichtungen neuester Technologie auf.

ElringKlinger ist dadurch inzwischen für General Motors und Ford ein voll anerkannter nordamerikanischer Lieferant geworden. Die beiden bedeutendsten Kunden haben wir aufgeschlossen.

In Nordamerika besteht für ElringKlinger das mit Abstand größte mit den derzeitigen Kernkompetenzen erreichbare Wachstumspotenzial. Dort werden etwa gleich viele Fahrzeuge produziert wie in Westeuropa, jedoch mit mehr Wertvolumen aufgrund höherer Anteile von V-Motoren und generell größerer Motoren. Unsere sehr guten Akquisitionserfolge werden in den nächsten Jahren daher zu Wachstumsschüben führen.

Auch in Asien konnten wir vergangenes Jahr unseren Umsatz gegen rückläufigen Gesamtmarkt halten.

Insgesamt legten wir im Erstausrüstungsgeschäft trotz um 3,9 % geschrumpftem Weltmarkt im Umsatz um 20,9 % zu.

Dies zum Erstausrüstungsgeschäft.

Weniger dynamisch verlief 2001 die Entwicklung im Ersatzteilgeschäft. Der Umsatz lag leicht unter Vorjahr, das allerdings ein Rekordjahr war. Das Ersatzteilgeschäft stellt nach dem OE-Geschäft mit 19 % den zweitwichtigsten Geschäftszweig, am Umsatz gemessen, im ElringKlinger-Konzern dar.

Von zwei erfolgreichen Weichenstellungen für ElringKlinger im Jahr 2001 ist zu berichten:

Die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH in Bietigheim war bisher überwiegend auf die Herstellung von Präzisionsteilen vorwiegend kleiner und kleinster Abmessungen auf Basis von PTFE-Kunststoffen spezialisiert. 2001 kamen wir mit den Gesellschaftern der Venus Kunststoffverarbeitung GmbH, Heidenheim/Brenz, die überwiegend PTFE in großvolumigen Anwendungen verarbeitet, überein, die beiden Gesellschaften zusammenzulegen und gemeinsam fortzuführen. Der Zusammenschluss wurde in der Weise strukturiert, dass die Venus GmbH als Sacheinlage gegen Überlassung von entsprechenden Anteilen an dem verschmolzenen Unternehmen eingebracht wurde. Entsprechend der vorausgegangenen Bewertungen beider Firmen halten ElringKlinger 67 % und die Familie Dr. Metzger 33 % des Kapitals des zusammengeschlossenen Unternehmens. Mit 50 % mehr Umsatz als bisher kann die neue ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH den Markt nun wesentlich breiter angehen. Zahlreiche Synergien in Vertrieb, Beschaffung und Verwaltung wurden eröffnet. Die Positionierung des zusammengeschlossenen Unternehmens ist deutlich besser als vorher.

Unsere Bemühungen zur Veräußerung der Gewerbeparks haben zu einem ersten Erfolg geführt. Trotz des im vergangenen Jahr darniederliegenden Immobiliengeschäfts konnte zum Jahresende mit Wirkung zum 01.02.2002 der Gewerbepark Tamm zu einem zufriedenstellenden Preis an einen luxemburgischen Immobilienfond veräußert werden.

Den Gewerbepark Kecskemet zu verkaufen, gelang trotz weit gediehener Verhandlungen mit einem Stuttgarter Immobilienunternehmen letztlich noch nicht. Der Interessent sprang wegen zwischenzeitlicher Änderung seiner Geschäftspolitik wieder ab. Nun laufen Verhandlungen mit anderen Interessenten zum Erwerb von Teilflächen des Geländes erfolgversprechend. Wir werden Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.

Bezüglich des Gewerbeparks Ludwigsburg haben wir uns aus steuerlichen Gründen und aufgrund seiner guten Erträge entschlossen, ihn im Unternehmensverbund zu belassen. Eine Veräußerung zum heutigen Marktwert würde in Ansehung niedriger Buchwerte wirtschaftlich zu unvertretbaren Steuerfolgen führen. Erfreulich ist, dass weitere Flächen langfristig an die Fa. Stihl, Waiblingen, vermietet und die laufenden Mietverträge mit Stihl um 10 Jahre verlängert werden konnten, mit einer Option auf weitere 2 Zeiträume von 10 Jahren. Die Fa. Stihl führt mehrere bisher dezentrale Läger in den ElringKlinger-Gewerbepark Ludwigsburg zusammen und belegt nunmehr 60 % der Mietflächen des Geländes. Der Gewerbepark Ludwigsburg hat auf dieser Basis als ertragsstarker Geschäftszweig des im übrigen auf das Fahrzeuggeschäft fokussierten ElringKlinger-Konzerns wirtschaftlich eine sinnvolle Berechtigung.

Wenn ElringKlinger, meine Damen und Herren, sich in 2001 im wesentlichen von einer allgemein stagnierenden bzw. rückläufigen Entwicklung abkoppeln konnte, so möchte ich Ihnen nicht verhehlen, dass wir auch einige Schrammen abbekommen haben.

Dem heftigen Preisdruck des Erstausrüstungsmarktes haben wir zwar erbitterten Widerstand entgegengesetzt, jedoch mussten wir zur Erhaltung wichtiger Lieferbeteiligungen letztlich doch Zugeständnisse machen, teilweise sogar beträchtliche. Dies betraf insbesondere unsere englische Niederlassung mit der Folge von Ertragseinbußen.

Das Ventilhaubengeschäft bei ElringKlinger Sealing Systems, Inc., Kanada, blieb aufgrund unglücklicher Dispositionen der Kunden, wie vorzeitige Produktausläufe und verschobene Produktanläufe und schwacher Konjunktur in Umsatz und Ertrag hinter den Erwartungen zurück.

Die Beauftragung der ElringKlinger Motortechnik, unseres im Jahr 2000 so erfolgreichen Dienstleistungsbetriebs, verzeichnete aufgrund von Einsparungsaktionen wichtiger Kunden mit der Folge der Streichung externer Prüfaufträge einen Umsatzrückgang von 18 %.

Der drastische Kursverfall des brasilianischen Real im Jahresverlauf um mehr als 25 % führte bei unserer brasilianischen Tochtergesellschaft zu einem Währungsverlust von rund T€ 500.

Unter dem Strich jedoch, meine Damen und Herren, und darauf kommt es an, stellt sich das Ergebnis 2001 des ElringKlinger-Konzerns sehr erfreulich dar: Umsatz +18 % auf Mio. € 367,3, davon die knappe Hälfte internes Wachstum, die reichliche Hälfte aus Erstkonsolidierungen, Ergebnis vor Ertragssteuern +38 % auf Mio. € 34,3, Jahresüberschuss +100 % auf Mio. € 18,9.

Allerdings erinnere ich daran, dass der Konzern-Jahresüberschuss des Vorjahres durch Steuern auf die Ausschüttung von Gewinnrücklagen und anderes im Zusammenhang mit der 2000 erfolgten Verschmelzung belastet war. Ohne diesen Basiseffekt wäre der Jahresüberschuss des Konzerns um 10,5 % gestiegen.

Der Brutto-Cashflow legte um 28 % auf Mio. € 73,3 zu. Die Bilanzsumme wuchs unterdurchschnittlich um 3 % auf Mio. € 332,1, was den optimierten Kapitaleinsatz belegt, das Eigenkapital stieg um 24 % auf Mio. € 98,1. Damit erreichte im vergangenen Jahr das Eigenkapital in der Konzernbilanz knapp 30 % der Bilanzsumme.

Mit diesen Ergebnissen wurde im Konzern eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von 23,8 % erzielt. Die Gesamtkapitalrendite nach Steuern betrug 8,7 %, 78 % bzw. 36 % mehr als im Vorjahr.

Die ElringKlinger AG hat im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 8 % auf Mio. € 250 gesteigert, das Ergebnis vor Steuern auf vergleichbarer Vorjahresbasis um 56 % auf Mio. € 36,4 und den Jahresüberschuss, wiederum vergleichbar gerechnet, um 77 % auf Mio. € 26,8. Der Brutto-Cashflow stieg auf vergleichbarer Basis um 36 % auf Mio. € 59,4, die Bilanzsumme um 1 % auf Mio. € 309.

Im direkten Vorjahresvergleich der AG-Jahresabschlüsse sank das Ergebnis vor Ertragssteuern um 17 %, der Jahresüberschuss um 6 %. Dies ist auf den Basiseffekt der im Vorjahr vorgenommenen Ausschüttungen von Gewinnrücklagen im Rahmen der Verschmelzung zurückzuführen. Die aussagefähigeren Zahlen sind die um den Basiseffekt bereinigten.

Das Eigenkapital stieg in der AG-Bilanz 2001 inzwischen auf 37 % der Bilanzsumme. Damit ist unser Ziel einer Eigenkapitalausstattung von 40 % bereits im Jahr nach dem Zusammenschluss nahezu erreicht worden.

In der AG wurde eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von 27,5 % erwirtschaftet, 57 % mehr als der vergleichbar gerechnete Vorjahreswert. Die Gesamtkapitalrendite nach Steuern betrug 11,5 %, 44 % mehr als der vergleichbar gerechnete Vorjahreswert.

Die erzielte Rendite liegt über den Kapitalkosten. Dabei legen wir für die Eigenkapitalverzinsung ein "Kostenziel" von 25 % vor Steuern zugrunde, eine hohe Messlatte. Der die Kapitalkosten übersteigende Betrag, der sogenannte Mehrwert, betrug 2001 nach Steuern Mio. € 6,3. Ein Ergebnis, wie es sich ein Aktionär nur wünschen kann.

Mit der vorgeschlagenen Ausschüttung von € 1,25 pro Aktie werden Sie, meine Damen und Herren Aktionäre, nach Zustimmung an diesem Ergebnis mit Mio. € 6 partizipieren, eine Erhöhung gegenüber Vorjahr von 22,5 %.

Darüber hinaus konnten 2001 alle Finanzkennziffern auf Konzern- und AG-Ebene, wie Kapitalumschlag, Verschuldungsgrad, Umsatzrendite, Umsatz je Mitarbeiter u. a. verbessert werden. Insgesamt ein Ergebnis, das uns für einen Moment mit gewisser Zufriedenheit erfüllt. Es wurde hart erarbeitet, mit knappen Mitteln, einem enormen persönlichen Einsatz und in guter Zusammenarbeit der Mitarbeiter in der gesamten Unternehmensgruppe. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei hierfür an dieser Stelle ausdrücklich Dank gesagt. Sie haben hervorragende Leistungen gezeigt.

Der ElringKlinger-Konzern hat damit seit 1997, also in den vergangenen 4 Jahren, seinen Umsatz um gut 50 %, sein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 63 %, seinen Jahresüberschuss um 263 %, das Eigenkapital um 206 %, die Gesamtkapitalrendite um 58 %, die Eigenkapitalrendite um 29 % gesteigert und die Ausschüttungssumme vervierfacht.

Der Kapitalmarkt hat diese stabile Aufwärtsentwicklung und die damit nunmehr über Jahre erwiesene und auch in Zukunft absehbare Ertragskraft von ElringKlinger allerdings immer noch nicht angemessen honoriert. Zwar hat sich die Börsenkapitalisierung gegenüber dem Niveau Ende 1997 / Anfang 1998 mehr als verdoppelt, jedoch verharrt sie seit Mitte 1998 in der Bandbreite zwischen 100 und 130 Mio. €. In den letzten Tagen zog die Bewertung auf Mio. € 135 an. Dies ist aber immer noch nur ein gutes Drittel des Konzernumsatzes bzw. ein bescheidenes Fünffaches des Jahresüberschusses nach Steuern. Ein deutlich unter der Bewertung vergleichbarer Unternehmen liegender Wert! Positiv formuliert, eine gute Kaufgelegenheit für die ElringKlinger-Aktie.

Meine Damen und Herren, wir sind sehr zuversichtlich, dass der Kurs der ElringKlinger-Aktie mittelfristig deutlich zulegen wird. Nicht etwa nur, weil wir unsere Öffentlichkeitsarbeit intensiviert und die Quartalsberichterstattung ausgebaut haben, Analystenkonferenzen abhalten und unsere Internet-Infos ständig erweitern, sondern aus folgendem, nahezu zwingendem Grund: Die Ausschüttung von Mio. € 6 stellt 22 % des Jahresüberschusses 2001 dar. Der überwiegende Teil des Jahresüberschusses wird zur Tilgung von Verbindlichkeiten, damit der Verminderung der Zinslast, und der Verbesserung der Bilanzrelationen verwendet. Allerdings ist nicht erforderlich, den Eigenkapitalanteil über 40 % der Bilanzsumme hinaus ansteigen zu lassen. In der AG haben wir diesen Wert bereits 2001 nahezu erreicht, dieses Jahr werden wir ihn überschreiten. Im Konzern werden wir nach unseren Plänen im Jahr 2003 am Ziel sein.

Das bedeutet, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ausschüttungen in den Folgejahren beträchtlich werden steigern können. Der Finanzierungsbedarf für das weitere Unternehmenswachstum kann aus laufendem Cashflow gedeckt werden. Da die ElringKlinger-Aktie bereits zum heutigen Kurs eine Vor-Steuer-Rendite von 4,6 % abwirft, werden zukünftig Dividendenerhöhungen den Kurs der ElringKlinger-Aktie bereits aus Arbitragegründen deutlich ansteigen lassen. Der Kapitalmarkt kann signifikante Renditeunterschiede nicht ignorieren. Wir bleiben also in Bezug auf die zukünftige Börsenbewertung von ElringKlinger optimistisch. Alternativ ist eine hohe Dividendenrendite auch nicht zu verachten. Es dürfte sich jedenfalls nach unserer Einschätzung lohnen, in ElringKlinger-Aktien investiert zu bleiben und weiter zu investieren.


Ausblick 2002

Lassen Sie mich, meine Damen und Herren, noch etwas zum bisherigen Verlauf 2002 sagen. ElringKlinger konnte wiederum gegen den Markt wachsen. Der allgemeine Konjunkturabschwung kam zwar im ersten Quartal 2002 zum Stehen. Die Fahrzeugproduktion in Europa, besonders in Deutschland, war jedoch mit zweistelligen Prozentsätzen weiter rückläufig. Die sich im Februar/März des Jahres abzeichnende Aufhellung der Stimmung in der Wirtschaft schlug sich in den Zahlen bisher nicht nieder. Die Hoffnungen bekamen im Verlauf des April/Mai sogar wieder einen Dämpfer. Die hart geführte Tarifauseinandersetzung der IG Metall belastete die Erwartungen. Zur Zeit sieht es wieder besser aus. Der ElringKlinger-Konzern hat, wie Ihnen kürzlich im letzten Quartalsbericht mitgeteilt, vor diesem Hintergrund den Umsatz gegenüber Vorjahr wiederum erfreulich gesteigert, überwiegend im Geschäft mit der Fahrzeugindustrie und im Ersatzteilgeschäft. Regional waren die Wachstumsschwerpunkte Großbritannien und der NAFTA-Raum. Aber auch in den kleineren Märkten Brasilien, Südafrika, Korea und China wuchs der Umsatz erfreulich.

Die Ertragsentwicklung war ebenfalls positiv. Sie verläuft allerdings leicht unterproportional zum Umsatzzuwachs. Die Gründe: Sonderkosten eines Produktionsanlaufs in Kanada und schwächeres Kunststoffgeschäft, dadurch Fehlen der überdurchschnittlichen Ergebnisbeiträge aus diesem Bereich.

Beide Faktoren sehen wir jedoch als vorübergehend an. Die Anlaufschwierigkeiten in Kanada werden zunehmend überwunden. Die Ergebnisbeiträge der Kunststofftechnik werden mit dem für die zweite Jahreshälfte erwarteten Konjunkturaufschwung hoffentlich wieder steigen.

Über alles sind wir für 2002 zuversichtlich, in Umsatz und Ertrag erneut zuzulegen.

Wir können aus dieser über Jahre erfreulichen Entwicklung schließen, dass wir bei ElringKlinger eine richtige und erfolgreiche Strategie fahren. Wir sind ein Unternehmen, das auf seinem Sektor nicht alles macht, aber das, was es macht, besser als andere, vor allen Dingen schneller. Wir sehen uns mit unserem fokussierten Produktangebot in Verbindung mit überlegenem Kundenservice und weltweiter Präsenz im Wettbewerbsvorteil gegenüber konkurrierenden Komplett- und Systemanbietern mit tatsächlich großen Kompetenzlücken und Servicedefiziten. Spitzen-Know-how in anspruchsvollen Anwendungsbereichen, Service mit der Hand am Puls des Kunden, kurze Kommunikationswege, schnelle intelligente Entscheidungen, hohe Marktanteile in spezialisierten Produktsegmenten mit der Folge führender Kostenposition, ausgeprägte Kostenorientierung und hohe Leistungsbereitschaft aller Mitarbeiter/innen sind die Basis für unseren Markterfolg und das wirtschaftliche Ergebnis Ihres Unternehmens. Konzept, Unternehmensgröße, Marktpräsenz und Ressourcen von ElringKlinger stimmen für unseren Markt. Wir bei ElringKlinger freuen uns mit Ihnen, meine Damen und Herren Aktionäre, über unseren anhaltenden Erfolg.

Damit möchte ich schließen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.



Es gilt das gesprochene Wort!

Quelle: www.elringklinger.de
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cheetah
schrieb am 12.06.02 22:18:18
Beitrag Nr. 6 (6.622.493)
Neuerdings gibts es sogar Investorenkonferenzen und Berichte darüber;

3. Kapitalmarktkonferenz der Baden-Württembergischen Bank AG, 12. Juni 2002, Frankfurt a.M.

ElringKlinger weiter auf Wachstumskurs


Die ElringKlinger AG, Dettingen/Erms – weltweit tätiger Anbieter von Flachdichtungen, Abschirmteilen und Kunststoff-Gehäusemodulen für die Fahrzeugindustrie mit führender Marktposition sowie bedeutender PTFE-Verarbeiter – konnte 2001 trotz Konjunkturabschwung und Preisdruck der Fahrzeughersteller in Umsatz und Ertrag wiederum kräftig zulegen. Der konsolidierte Konzernumsatz wuchs gegenüber Vorjahr um 17,8 % auf Mio. € 367,3. Wachstumsschwerpunkt war das Erstausrüstungsgeschäft, insbesondere in Nordamerika.

Das Konzernergebnis vor Steuern nahm 2001 gegenüber Vorjahr um 38 % auf Mio. € 34,3 zu. Der Konzern-Jahresüberschuss betrug Mio. € 18,9.

Dr. Helmut Lerchner, Vorsitzender des Vorstands, präsentierte das Unternehmen auf der dritten Kapitalmarktkonferenz der Baden-Württembergischen Bank AG in Frankfurt am 12. Juni 2002.

ElringKlinger verfolgt die Strategie, über eine führende Marktposition und die Ausdehnung der Absatzgebiete kontinuierlich ein ertragsstarkes Wachstum zu generieren und damit eine überdurchschnittliche Kapitalrendite zu erzielen.

Der Konzern hat einen Anteil von 36 % am europäischen und 16 % am weltweiten Markt für Flachdichtungen. Als Technologieführer fokussiert sich ElringKlinger auf bedeutende Abnehmergruppen wie die Fahr-zeugindustrie und die freien Ersatzteilmärkte.

Hightech-Know-how, Kostenführerschaft, Flexibilität und Schnelligkeit in Entwicklung und Service, eine führende Position im wachsenden Markt für Dieselmotoren sowie die weltweite Präsenz zählen zu den Stärken von ElringKlinger, die das Unternehmen zu einem in hohem Maße anerkannten Partner der Automobilindustrie gemacht haben.

Aus Sicht von Anlegern ist ElringKlinger als ertragsstarkes Unterneh-men mit hoher Dividendenrendite sehr interessant. Die für die Folgejahre erwartete weitere Steigerung von Umsatz und Ertrag dürfte zu weiter steigenden Ausschüttungen führen. Die ElringKlinger-Aktie notierte am 10. Juni 2002 mit € 27,--. Dies entspricht einer Börsenkapitalisierung von Mio. € 129,6.

Quelle: www.elringklinger.de
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parade
schrieb am 13.06.02 09:07:22
Beitrag Nr. 7 (6.624.607)
Hallo cheetah,

Du nimmst mir ja geradezu das Wort aus dem Munde. Was soll ich denn jetzt noch sagen? Du hast ja nahezu schon alles gesagt.

Nur eine Aussage des Dr. Lerchner fiel mir noch ein. Er meinte, daß sich die Position der Auto-Zulieferer in den letzten Jahren beachtlich gewandelt hätte. Es wurde ja immer bemängelt, daß die Zulieferer von der Autoindustrie beherrscht würde. Und daß deshalb die Margen immer schlechter würden.

Dem sei nicht so, meinte er. Man verhandle inzwischen mit den Abnehmern auf "gleicher Augenhöhe". Dazu las ich auch einen entsprechenden Artikel in der Börsenzeitung. Dadurch, daß die Produktionen so eng verzahnt sind zwischen den beiden Partnern, kann die Autoindustrie auch nicht mal eben den Lieferanten wechseln. Und daher auch nicht einfach die Preise drücken.

Da es nur noch ganz wenige Dichtungshersteller gibt, vor allem welche, die auch wirkliche Qualität liefern können, ist die Position von ElringKlinger absolut positiv zu werten.

Ist doch auch nicht schlecht, oder.

Insofern würde ich die Fragestellung im Titel dieses Threads aus meiner Sicht und unter den augenblicklichen Umständen mit JA beantworten.

gruss parade
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schaerholder
schrieb am 13.06.02 09:47:26
Beitrag Nr. 8 (6.624.990)
Wenn man bedenkt, dass ElringKlinger, als die Gesellschaft noch
ZWL hiess ein Substanzwert von 40 € zugestanden wurde, versteht man nicht,
weshalb der Kurs immer noch so niedrig ist. ElringKlinger hat zwar angekündigt
alle Gewerbeparks zu verkaufen und das teilweise auch schon umgesetzt. Dabei
sollten aber schön a.o. Gewinne anfallen und zudem das Zinsergebnis entlastet werden.
Für mich ist die Aktie ein klarer Kauf !!
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parade
schrieb am 13.06.02 09:59:45
Beitrag Nr. 9 (6.625.095)
Hallo schareholder,

der Verkauf der Gewerbeparks zieht sich wohl in die Länge, nachdem ein vielversprechender Käufer nach langen Verhandlungen über den Gewerbepark in Ungarn abgesprungen ist. Nun verhandelt man über Teilverkäufe.

Ludwigsburg will man behalten, weil es sich rechnet, und man bei einme Verkauf erhebliche Steuern zahlen müßte.

Insgesamt gesehen, wird man wohl froh sein, wenn nach einem Verkauf der ungarischen Flächen kein Verlust übrigbleibt. Allerdings ist bei einem Verkauf tatsächlich an Rückführung (wie bei Tamm) der Verbindlichkeiten gedacht, um die Zinslast zu mindern und damit den Gewinn zu erhöhen.

gruss parade
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parade
schrieb am 13.06.02 17:50:10
Beitrag Nr. 10 (6.629.441)
Hallo zusammen,

gegen den Trend legen auch heute ElringKlinger AG wieder deutlich zu. Ich hoffe, niemand hat meine Beiträge als Kaufempfehlung angesehen, denn es dürfte doch wohl davon auszugehen sein, daß sich auch dieser Kurs wieder setzen wird. Allerdings sind heute knapp 11.000 Stücke umgegangen. An solche Umätze kann ich mich bei EK nicht erinnern. Das ist schon ein ganzer Batzen. Und das 1 Tag nach der Dividendenausschüttung von Euro 1,25. Vor 2 Tagen hätte man die Aktie noch für 26,50 Euro kaufen können und die Dividende auch noch einstreichen können.

Auf jeden Fall wünsche ich uns ElringKlinger-Aktionären, daß wir noch viel Freude mit unseren Aktien haben werden.

gruss parade