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Seite 1 von 5

Renault KGV von 4,9 - wo ist der Haken WP 893113

Diskussionsstatistik
eröffnet am 10.12.04 16:42:39
von
neuster Beitrag 08.02.07 19:38:28
von

Anzahl Beiträge: 45
Aufrufe gesamt: 7.250
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 934.605

Renault

Chart
WKN: 893113
ISIN: FR0000131906
Symbol: RNL
33,70
 
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+0,77
Frankfurt (EUR), 25.05.12 | 17:00
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[ Seite: 12345neuster Beitrag ]

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schrieb am 10.12.04 16:42:39
Beitrag Nr.1 
(15.296.021)
Antwort
Zitat
Warum ist die Aktie so unterbewertet?

Gewinn dieses Jahr voraussichtlich 11,97 Euro
und 2005 11,76 Euro.

Bei einem Kurs von 58,79 ist das ein KGV von unter 5.

Dividenrendite über 5 %.

Bei Partner Nissan laufen die Geschäfte ebenfalls gut.

Bei einem Vergleich mit deutschen Autobauer ist das einmalig günstig.

Bin seit heute jedenfalls investiert.

Gruß

moneyholic
Avatar
schrieb am 10.12.04 18:14:50
Beitrag Nr.2 
(15.297.180)
Antwort
Zitat
Renault ist interessant, auch wegen des neuen Dacia Logan (Billigauto).
Dennoch: charttechnisch ist die Aktie im Moment im Abwaertstrend
Avatar
schrieb am 10.12.04 23:20:12
Beitrag Nr.3 
(15.299.059)
Antwort
Zitat
Renault ist m.W. noch immer weitgehend staatlich kontrolliert; allein deswegen ist ein gewisser Abschlag im Vergleich zu anderen Automobilkonzernen gerechtfertigt. Dennoch wirkt die Aktie natürlich nicht teuer.

Was Dacia anbetrifft: Ich vermute, dass sich die Aufregung hier bald legen wird und Dacia keinen erheblichen Marktanteil gewinnen wird, zumindest nicht so bald. Das ist wohl auch besser so, zumindest für die etablierten Marken (und auch Renault): Der Markt ist einfach weitgehend gesättigt, so dass ein Billiganbieter teurere (und eventuell eigene) Marken eigentlich nur kannibalisieren kann.
Avatar
schrieb am 16.12.04 22:11:28
Beitrag Nr.4 
(15.340.003)
Antwort
Zitat
Heue in Paris Schlusskurs 61,15 Euro.

Jetzt wird es auch charttechnisch spannend. MACD ist kurz vor Kaufsignal.

Koennte dann schnell auf 64-66 Euro gehen

Gruß

moneyholic
Avatar
schrieb am 06.01.05 17:38:42
Beitrag Nr.5 
(15.468.875)
Antwort
Zitat
Bin heute mit knapp 10 % Gewinn ausgestiegen.

Hat nichts mit dem Wert zu tun. Da ich aber auch noch in VW investiert bin, wollte ich meine Liquidität erhöhen.

Gruss

moneyholic
Avatar
schrieb am 06.01.05 17:50:05
Beitrag Nr.6 
(15.468.969)
Antwort
Zitat
#3 von Stromgegner,

sehe ich auch so, der Staat könnte die Bremse sein.
Avatar
schrieb am 20.01.05 23:14:53
Beitrag Nr.7 
(15.581.920)
Antwort
Zitat
#6

Nur zur Klarstellung. Der französische Staat hat nur noch Anteile, aber keine Aktienmehrheit mehr. Das Unternehmen ist ein "Privatunternehmen" siehe dazu:
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E8DEB3DF1F5AF48C69363D7B8C926352E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Das Unternehmen ist m.E unterbewertet. Wir hier in Deutschland denken immer an die deutschen Marken. Fakt ist, Renault ist Marktführer in Europa.

Darüber hinaus hat Renault mit Nissan ein Unternehmen gekauft, das andere deutsche Automobilhersteller als "tot" eingestuft haben. Unter diesen Stimmen fanden sich auch Daimler Chrysler. Jeder sollte wissen, welche Schwierigkeiten Daimler bei der Integration von Chrysler hat. BMW hat diese Einschätzung ebenfalls geteilt. Die haben ihre Kraft in Rover gesteckt. Was daraus geworden ist (unter Pietschesrieder), haben wohl alle mitbekommen. Erst Pankl hatte den Mut, das Ruder herumzureissen.

Renault hat einen Aktienanteil an Nissan von über 40%. Carlos Ghosn hat aus Nissan - diesem scheintot geglaubten Unternehmen, den weltweit profitabelsten Automobilhersteller der Welt gemacht(hier zählen nur Hersteller mit mehr als 1 Mio produzierten Fzg.) Nissan erzielt eine Ek-Rendite von über 10% (VW 1.8). Einzige Ausnahme ist Porsche (17%)als Nischenhersteller.

Dieser Carlos Ghosn, in Japan als Held und Comicfigur gefeiert, mehrfach ausgezeichneter Manager, wird ab Mai 2005 die Führung bei Renault übernehmen. Das läßt sicherlich die Vermutung zu, dass er bei Renault noch eniges bewegen wird.

#Stromgegner
Ja, DACIA wird am Anfang keinen großen Marktanteil erreichen. Der Logan ist aber ein Fzg. das in Bezug auf Preis/Leistung ein absolut einmaliges Fzg. sein wird. 7500 Euro für ein "echtes" Familienauto. 4 Türen und über 400 l Kofferraum. Die Technik stammt von Renault und ist daher ausgereift. Allein qualitative Probleme in der Produktion könnten hier hinderlich sein.

Alle Test sind weitgehend positiv. ford versucht nunfür 7990Euro einen Ford Ka dagegen zu setzen. Hier gibt esaber deutlich weinig Auto für den Preis. Daher wird der Dacia seinen MARKT finden und andere verdrängen (VW OPEL etc).

Klar, das DACIA dann seine Pallette mit SUV Kombi... ausweiten wird und den anderen noch weitere Marktanteile abnehmen wird.

All das zeigt eine eher positive Tendenz für Renault.

Die Dividendenzahlung (5-Satz habe ich nicht im Kopf9 sichert die Aktie gut ab.

Ein Börsenfreund mit Automobilerfahrung
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zentralflughafen
schrieb am 21.01.05 00:31:29
Beitrag Nr.8 
(15.582.246)
Antwort
Zitat
zum Thema:

Panne beim Preisbrecher

Renault ruft rund 19.000 Dacia Logan zurück: Wagenheber, Einspritzelektronik und Motorverkabelung machen Probleme.

von mv/dpa –
Billig kann teuer werden, sagt ein altes Lebensmotto. Wenn nämlich die billige Anschaffung teure Reparaturen nach sich zieht. Das bekommt jetzt die rumänische -Tochter Dacia zu spüren. Die muß rund 19.000 Logan in die Werkstatt rufen: Ein möglicher Defekt am Motorkabelstrang (3300 Fahrzeuge) und Fehlfunktionen des Einspritzsteuergerätes (2549 Modelle) seien der Grund für die Aktion, sagte Dacia-Pressesprecher Silviu Sepciu der Nachrichtenagentur Mediafax. Renault Deutschland konnte das bestätigen und fügte hinzu, daß bei insgesamt 18.819 Logan vorsichtshalber der Wagenheber ausgetauscht werden muß - ein Haltebolzen sei von mangelnder Qualität.
Im September 2004 startete das "Billigauto" für 5000 Euro auf Basis des Nissan Micra und des künftigen Renault Clio in Rumänien, Mitte 2005 kommt der Logan auch nach Westeuropa, in Deutschland soll er für 7500 Euro zu haben sein. Schon jetzt sind allerdings die ersten Grauimporte bei uns unterwegs, die ebenfalls vom Rückruf betroffen sein können. Fest steht: 2800 Logan sind außerhalb Rumäniens angemeldet, davon brauchen alle einen neuen Wagenheber. Bei 1016 Export-Exemplaren kann außerdem das Steuergerät Probleme machen. Laut Dacia seien die fehlerhaften Fahrzeuge zwischen dem 23. August und 20. November 2004 vom Band gerollt. Wer einen solchen Montags-Logan in Deutschland besitzt, kann sich an einen Renault-Partner wenden.
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schrieb am 12.02.05 11:03:32
Beitrag Nr.9 
(15.792.726)
Antwort
Zitat
Auch zum Thema:


PARIS (dpa-AFX) - Der Autobauer Renault hat im vergangenen Jahr den Umsatz gesteigert und mit einem neuen Rekordergebnis die Analystenerwartungen übertroffen. Einmal mehr verdankte Renault sein Ergebnis zu großen Teilen dem Partner Nissan , an dem die Franzosen 44 Prozent halten. Aber auch die gute Nachfrage nach der Megane-Familie beflügelte das Ergebnis. Für 2004 stellte der Konzern eine Dividendenerhöhung in Aussicht. Verhalten zeigte sich Unternehmenschef Louis Schweitzer hingegen mit Blick auf das laufende Jahr. Die Renault-Aktie lag am Morgen kurz nach Börseneröffnung mit 0,30 Prozent im Minus bei 63,65 Euro.

Wie Renault am Dienstagmorgen in Paris mitteilte, stieg der Überschuss von 2,48 Milliarden Euro im Jahr 2003 um 43,2 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 3,551 Milliarden Euro in 2004. Dabei steuerte Nissan mit rund 2,2 Milliarden Euro mehr als die Hälfte zum Ergebnis hinzu. Dieser Beitrag stammte, wie Renault bereits angekündigt hatte, wegen unterschiedlicher Geschäftsjahre beider Autobauer aus der Zeit zwischen dem 1. Oktober 2003 und dem 31. Dezember 2004. Der Konzernüberschuss übertraf die Erwartungen von der JCF Group befragten Analysten. Diese hatten im Durchschnitt mit 3,286 Milliarden Euro gerechnet.

DIVIDENDE ERHÖHT

Dabei erzielte Renault einen Umsatz von 40,715 (Vj: 37,564) Milliarden Euro. An die Aktionäre wird der Autobauer für 2004 eine Dividende in Höhe von 1,80 Euro je Aktie ausschütten. Im Jahr 2003 hatte diese noch 1,40 Euro betragen.

Im Automobilgeschäft kletterte der Umsatz dank der Verkäufe höherpreisiger Modelle, der neuen Produktpalette und einem starken Absatzanstieg außerhalb von Westeuropa. So betrugen die Erlöse 38,645 Milliarden Euro, 8,7 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Der Umsatz der Finanzsparte erhöhte sich um 3,6 Prozent auf 2,07 Milliarden Euro.

Der operative Gewinn stieg konzernweit von 1,402 auf 2,418 Milliarden Euro. Dadurch erhöhte sich die operative Marge von 3,7 auf 5,9 Prozent. Renault selbst hatte zuvor für das Gesamtjahr eine Marge von 5,5 Prozent angepeilt. Dabei schnitten die Franzosen im ersten Halbjahr (6,1%) besser als in der zweiten Jahreshälfte (5,7%) ab. Im zweiten Halbjahr 2003 hatte die Marge 4,3 Prozent betragen. Im Automobilgeschäft betrug die operative Marge unterdessen 5,1 (Vj: 2,9) Prozent.

UMSTELLUNG AUF IFRS - VERHALTENER AUSBLICK

Der Konzern stellt von der französischen Bilanzierung auf die internationale Rechnungslegung IFRS um. Nach IFRS hätte die operative Marge im vergangenen Jahr 5,15 Prozent betragen, sagte Unternehmenschef Louis Schweitzer.

Auf das laufende Jahr gab Renault einen verhaltenen Ausblick: So dürfte der Konzern zwar von dem Anlauf seines neuen Clio in der zweiten Jahreshälfte und der erstmaligen vollen Verfügbarkeit des Modus profitieren. Wegen hoher Rohstoffpreise und des eher schleppenden Marktes wird jedoch lediglich mit einer operativen Marge "über 4 Prozent" nach IFRS gerechnet. Der europäische Gesamtmarkt dürfte in diesem Jahr nach Einschätzung des Unternehmens stagnieren. In den übrigen Märkten, auf denen der Konzern aktiv ist, erwartet Renault ein leichtes Absatzplus, allerdings mit Ausnahme der Türkei.

ABSATZPLUS

Der Konzern hatte im vergangenen Jahr den Absatz seiner drei Marken (Renault, Dacia, Samsung) um 4,2 Prozent auf ein Rekordniveau von 2,489 Millionen Fahrzeugen gesteigert. In diesem Jahr werde Renault vor allen seine Entwicklung außerhalb Europas vorantreiben, hieß es weiter. Dabei hofft Renault vor allem auf einen Erfolg seines Günstig-Modells Dacia Logan, der in diesem Jahr in zahlreichen Ländern auf den Markt kommen soll. Renault hatte bereits zuvor angekündigt, seinen Marktanteil von 10,8 Prozent in Westeuropa halten zu wollen.

Bei Renault steht in diesem Jahr ein Wechsel an der Unternehmensspitze an. Unternehmenschef Schweitzer wird im April das Zepter an den bisherigen Nissan-Lenker Carlos Ghosn übergeben./tav/sk
Avatar
schrieb am 12.02.05 11:10:45
Beitrag Nr.10 
(15.792.788)
Antwort
Zitat
Neue Rekordgewinne bei Renault, das KGV wird noch einmal gÜnstiger:) Wobei inzwischen sind endlich einige aufgewacht, Kurs ist regelrecht abgehoben, von 61 auf 69 Euro innerhalb kurzer Zeit :)

Die Aktie hat aber noch ein deutlich hÖheres Potential. Die Kennzahlen sind absolut top:

KGV (2004er und 2005er): 5,3 bzw 5,7
KCV (2005): 4,3
KBV: knapp unter 1,0!
Dividendenrendite: 2,5%

Denke da werden wir bald noch deutlich hÖhere Kurse sehen, zumindest ist jetzt durch Carlos Ghosn, der L. Schweitzer als CEO im April ablösen wird, Phantasie in der Aktie!

Bin Mitte Dezember zu 61 Euro eingestiegen und bleibe weiterhin investiert.

[ Seite: 12345neuster Beitrag ]

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