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schrieb am 10.12.04 16:42:39
Warum ist die Aktie so unterbewertet?
Gewinn dieses Jahr voraussichtlich 11,97 Euro
und 2005 11,76 Euro.
Bei einem Kurs von 58,79 ist das ein KGV von unter 5.
Dividenrendite über 5 %.
Bei Partner Nissan laufen die Geschäfte ebenfalls gut.
Bei einem Vergleich mit deutschen Autobauer ist das einmalig
günstig.
Bin seit heute jedenfalls investiert.
Gruß
moneyholic
schrieb am 10.12.04 18:14:50
Renault ist interessant, auch wegen des neuen Dacia Logan
(Billigauto).
Dennoch: charttechnisch ist die Aktie im Moment im Abwaertstrend
schrieb am 10.12.04 23:20:12
Renault ist m.W. noch immer weitgehend staatlich kontrolliert;
allein deswegen ist ein gewisser Abschlag im Vergleich zu anderen
Automobilkonzernen gerechtfertigt. Dennoch wirkt die Aktie
natürlich nicht teuer.
Was Dacia anbetrifft: Ich vermute, dass sich die Aufregung hier
bald legen wird und Dacia keinen erheblichen Marktanteil gewinnen
wird, zumindest nicht so bald. Das ist wohl auch besser so,
zumindest für die etablierten Marken (und auch Renault): Der Markt
ist einfach weitgehend gesättigt, so dass ein Billiganbieter
teurere (und eventuell eigene) Marken eigentlich nur
kannibalisieren kann.
schrieb am 16.12.04 22:11:28
Heue in Paris Schlusskurs 61,15 Euro.
Jetzt wird es auch charttechnisch spannend. MACD ist kurz vor
Kaufsignal.
Koennte dann schnell auf 64-66 Euro gehen
Gruß
moneyholic
schrieb am 06.01.05 17:38:42
Bin heute mit knapp 10 % Gewinn ausgestiegen.
Hat nichts mit dem Wert zu tun. Da ich aber auch noch in VW
investiert bin, wollte ich meine Liquidität erhöhen.
Gruss
moneyholic
schrieb am 06.01.05 17:50:05
#3 von Stromgegner,
sehe ich auch so, der Staat könnte die Bremse sein.
schrieb am 20.01.05 23:14:53
#6
Nur zur Klarstellung. Der französische Staat hat nur noch Anteile,
aber keine Aktienmehrheit mehr. Das Unternehmen ist ein
"Privatunternehmen" siehe dazu:
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E8DEB3DF1F5AF48C69363D7B8C926352E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Das Unternehmen ist m.E unterbewertet. Wir hier in Deutschland
denken immer an die deutschen Marken. Fakt ist, Renault ist
Marktführer in Europa.
Darüber hinaus hat Renault mit Nissan ein Unternehmen gekauft, das
andere deutsche Automobilhersteller als "tot" eingestuft haben.
Unter diesen Stimmen fanden sich auch Daimler Chrysler. Jeder
sollte wissen, welche Schwierigkeiten Daimler bei der Integration
von Chrysler hat. BMW hat diese Einschätzung ebenfalls geteilt. Die
haben ihre Kraft in Rover gesteckt. Was daraus geworden ist (unter
Pietschesrieder), haben wohl alle mitbekommen. Erst Pankl hatte den
Mut, das Ruder herumzureissen.
Renault hat einen Aktienanteil an Nissan von über 40%. Carlos Ghosn
hat aus Nissan - diesem scheintot geglaubten Unternehmen, den
weltweit profitabelsten Automobilhersteller der Welt gemacht(hier
zählen nur Hersteller mit mehr als 1 Mio produzierten Fzg.) Nissan
erzielt eine Ek-Rendite von über 10% (VW 1.8). Einzige Ausnahme ist
Porsche (17%)als Nischenhersteller.
Dieser Carlos Ghosn, in Japan als Held und Comicfigur gefeiert,
mehrfach ausgezeichneter Manager, wird ab Mai 2005 die Führung bei
Renault übernehmen. Das läßt sicherlich die Vermutung zu, dass er
bei Renault noch eniges bewegen wird.
#Stromgegner
Ja, DACIA wird am Anfang keinen großen Marktanteil erreichen. Der
Logan ist aber ein Fzg. das in Bezug auf Preis/Leistung ein absolut
einmaliges Fzg. sein wird. 7500 Euro für ein "echtes" Familienauto.
4 Türen und über 400 l Kofferraum. Die Technik stammt von Renault
und ist daher ausgereift. Allein qualitative Probleme in der
Produktion könnten hier hinderlich sein.
Alle Test sind weitgehend positiv. ford versucht nunfür 7990Euro
einen Ford Ka dagegen zu setzen. Hier gibt esaber deutlich weinig
Auto für den Preis. Daher wird der Dacia seinen MARKT finden und
andere verdrängen (VW OPEL etc).
Klar, das DACIA dann seine Pallette mit SUV Kombi... ausweiten wird
und den anderen noch weitere Marktanteile abnehmen wird.
All das zeigt eine eher positive Tendenz für Renault.
Die Dividendenzahlung (5-Satz habe ich nicht im Kopf9 sichert die
Aktie gut ab.
Ein Börsenfreund mit Automobilerfahrung
schrieb am 21.01.05 00:31:29
zum Thema:
Panne beim Preisbrecher
Renault ruft rund 19.000 Dacia Logan zurück: Wagenheber,
Einspritzelektronik und Motorverkabelung machen Probleme.
von mv/dpa –
Billig kann teuer werden, sagt ein altes Lebensmotto. Wenn nämlich
die billige Anschaffung teure Reparaturen nach sich zieht. Das
bekommt jetzt die rumänische -Tochter Dacia zu spüren. Die muß rund
19.000 Logan in die Werkstatt rufen: Ein möglicher Defekt am
Motorkabelstrang (3300 Fahrzeuge) und Fehlfunktionen des
Einspritzsteuergerätes (2549 Modelle) seien der Grund für die
Aktion, sagte Dacia-Pressesprecher Silviu Sepciu der
Nachrichtenagentur Mediafax. Renault Deutschland konnte das
bestätigen und fügte hinzu, daß bei insgesamt 18.819 Logan
vorsichtshalber der Wagenheber ausgetauscht werden muß - ein
Haltebolzen sei von mangelnder Qualität.
Im September 2004 startete das "Billigauto" für 5000 Euro auf Basis
des Nissan Micra und des künftigen Renault Clio in Rumänien, Mitte
2005 kommt der Logan auch nach Westeuropa, in Deutschland soll er
für 7500 Euro zu haben sein. Schon jetzt sind allerdings die ersten
Grauimporte bei uns unterwegs, die ebenfalls vom Rückruf betroffen
sein können. Fest steht: 2800 Logan sind außerhalb Rumäniens
angemeldet, davon brauchen alle einen neuen Wagenheber. Bei 1016
Export-Exemplaren kann außerdem das Steuergerät Probleme machen.
Laut Dacia seien die fehlerhaften Fahrzeuge zwischen dem 23. August
und 20. November 2004 vom Band gerollt. Wer einen solchen
Montags-Logan in Deutschland besitzt, kann sich an einen
Renault-Partner wenden.
schrieb am 12.02.05 11:03:32
Auch zum Thema:
PARIS (dpa-AFX) - Der Autobauer Renault hat im vergangenen Jahr den
Umsatz gesteigert und mit einem neuen Rekordergebnis die
Analystenerwartungen übertroffen. Einmal mehr verdankte Renault
sein Ergebnis zu großen Teilen dem Partner Nissan , an dem die
Franzosen 44 Prozent halten. Aber auch die gute Nachfrage nach der
Megane-Familie beflügelte das Ergebnis. Für 2004 stellte der
Konzern eine Dividendenerhöhung in Aussicht. Verhalten zeigte sich
Unternehmenschef Louis Schweitzer hingegen mit Blick auf das
laufende Jahr. Die Renault-Aktie lag am Morgen kurz nach
Börseneröffnung mit 0,30 Prozent im Minus bei 63,65 Euro.
Wie Renault am Dienstagmorgen in Paris mitteilte, stieg der
Überschuss von 2,48 Milliarden Euro im Jahr 2003 um 43,2 Prozent
auf einen neuen Höchstwert von 3,551 Milliarden Euro in 2004. Dabei
steuerte Nissan mit rund 2,2 Milliarden Euro mehr als die Hälfte
zum Ergebnis hinzu. Dieser Beitrag stammte, wie Renault bereits
angekündigt hatte, wegen unterschiedlicher Geschäftsjahre beider
Autobauer aus der Zeit zwischen dem 1. Oktober 2003 und dem 31.
Dezember 2004. Der Konzernüberschuss übertraf die Erwartungen von
der JCF Group befragten Analysten. Diese hatten im Durchschnitt mit
3,286 Milliarden Euro gerechnet.
DIVIDENDE ERHÖHT
Dabei erzielte Renault einen Umsatz von 40,715 (Vj: 37,564)
Milliarden Euro. An die Aktionäre wird der Autobauer für 2004 eine
Dividende in Höhe von 1,80 Euro je Aktie ausschütten. Im Jahr 2003
hatte diese noch 1,40 Euro betragen.
Im Automobilgeschäft kletterte der Umsatz dank der Verkäufe
höherpreisiger Modelle, der neuen Produktpalette und einem starken
Absatzanstieg außerhalb von Westeuropa. So betrugen die Erlöse
38,645 Milliarden Euro, 8,7 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.
Der Umsatz der Finanzsparte erhöhte sich um 3,6 Prozent auf 2,07
Milliarden Euro.
Der operative Gewinn stieg konzernweit von 1,402 auf 2,418
Milliarden Euro. Dadurch erhöhte sich die operative Marge von 3,7
auf 5,9 Prozent. Renault selbst hatte zuvor für das Gesamtjahr eine
Marge von 5,5 Prozent angepeilt. Dabei schnitten die Franzosen im
ersten Halbjahr (6,1%) besser als in der zweiten Jahreshälfte
(5,7%) ab. Im zweiten Halbjahr 2003 hatte die Marge 4,3 Prozent
betragen. Im Automobilgeschäft betrug die operative Marge
unterdessen 5,1 (Vj: 2,9) Prozent.
UMSTELLUNG AUF IFRS - VERHALTENER AUSBLICK
Der Konzern stellt von der französischen Bilanzierung auf die
internationale Rechnungslegung IFRS um. Nach IFRS hätte die
operative Marge im vergangenen Jahr 5,15 Prozent betragen, sagte
Unternehmenschef Louis Schweitzer.
Auf das laufende Jahr gab Renault einen verhaltenen Ausblick: So
dürfte der Konzern zwar von dem Anlauf seines neuen Clio in der
zweiten Jahreshälfte und der erstmaligen vollen Verfügbarkeit des
Modus profitieren. Wegen hoher Rohstoffpreise und des eher
schleppenden Marktes wird jedoch lediglich mit einer operativen
Marge "über 4 Prozent" nach IFRS gerechnet. Der europäische
Gesamtmarkt dürfte in diesem Jahr nach Einschätzung des
Unternehmens stagnieren. In den übrigen Märkten, auf denen der
Konzern aktiv ist, erwartet Renault ein leichtes Absatzplus,
allerdings mit Ausnahme der Türkei.
ABSATZPLUS
Der Konzern hatte im vergangenen Jahr den Absatz seiner drei Marken
(Renault, Dacia, Samsung) um 4,2 Prozent auf ein Rekordniveau von
2,489 Millionen Fahrzeugen gesteigert. In diesem Jahr werde Renault
vor allen seine Entwicklung außerhalb Europas vorantreiben, hieß es
weiter. Dabei hofft Renault vor allem auf einen Erfolg seines
Günstig-Modells Dacia Logan, der in diesem Jahr in zahlreichen
Ländern auf den Markt kommen soll. Renault hatte bereits zuvor
angekündigt, seinen Marktanteil von 10,8 Prozent in Westeuropa
halten zu wollen.
Bei Renault steht in diesem Jahr ein Wechsel an der
Unternehmensspitze an. Unternehmenschef Schweitzer wird im April
das Zepter an den bisherigen Nissan-Lenker Carlos Ghosn
übergeben./tav/sk
schrieb am 12.02.05 11:10:45
Neue Rekordgewinne bei Renault, das KGV wird noch einmal
gÜnstiger

Wobei
inzwischen sind endlich einige aufgewacht, Kurs ist regelrecht
abgehoben, von 61 auf 69 Euro innerhalb kurzer Zeit
Die Aktie hat aber noch ein deutlich hÖheres Potential. Die
Kennzahlen sind absolut top:
KGV (2004er und 2005er): 5,3 bzw 5,7
KCV (2005): 4,3
KBV: knapp unter 1,0!
Dividendenrendite: 2,5%
Denke da werden wir bald noch deutlich hÖhere Kurse sehen,
zumindest ist jetzt durch Carlos Ghosn, der L. Schweitzer als CEO
im April ablösen wird, Phantasie in der Aktie!
Bin Mitte Dezember zu 61 Euro eingestiegen und bleibe weiterhin
investiert.
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