Warum der gute alte Fernseher die Boom- Branche der kommenden 2
Jahre sein wird
Fast die gesamte Unterhaltungselektronik ist mittlerweile digital
... mit einer Ausnahme: Denn das Gerät, das in den Haushalten in
aller Welt am häufigsten verwendet wird, basiert noch immer auf
einer über 50 Jahre alten analogen Technologie: der Fernseher!
Egal ob PALStandard in Europa oder NTSC in Amerika: Die Auflösung
ist niedrig, die Bilder verschwommen, die Farben instabil. So wird
in den USA NTSC oftmals schmunzelnd als Abkürzung für " Never The
Same Color" bezeichnet. Aber wie so oft sind uns die Amerikaner bei
neuen Trends voraus und so hat jenseits des Großen Teiches das
digitale Fernsehzeitalter längst begonnen ...
Das Schlagwort in den USA heißt HDTV, das ist die Abkürzung für
High Definition TV. HDTV liefert eine mehr als viermal so hohe
Auflösung wie die heutigen PAL- oder NTSC-Bilder: extrem scharfe
Konturen, enorme Tiefenschärfe und kristallklarer
Dolby-Surround-Sound.
Das Bild ist so scharf, dass Maskenbildner ernsthafte Probleme
haben, die Fältchen Moderatoren zu verdecken!
HDTV war im Weihnachtsgeschäft 2004 in den USA der große Renner:
Die günstigsten Geräte waren schon für 1.000 Dollar zu haben.
Trotzdem besitzen in den USA bereits erst 10 % aller Haushalte ein
HDTV-taugliches Fernsehgerät - Tendenz stark steigend.
Von dieser digitalen Revolution haben wir hier in Europa bisher
kaum etwas mitbekommen
Doch in den USA und in Asien ist sie längst voll im Gang. Aber
nicht mehr lange: denn 2006 bekommt das digitale Fernsehen durch
das globale Medienereignis Nr. 1, die Fußball-Weltmeisterschaft,
auch in Deutschland einen satten Schub. Schon Ende dieses Jahres
will der Pay-TV-Sender Premiere mit HDTV-Angeboten starten und
natürlich auch die Fußball-WM 2006 mit dieser Technik
übertragen.
Können Sie sich ausmalen, welchen Nachfrageschub allein dieses
Ereignis auslösen wird - angesichts der mehreren Hundert Millionen
Fernsehzuschauer?
Der weltweite Absatz an digitalen Fernsehsystemen wird in diesem
Jahr bei über 10 Mio. Stück liegen, im Jahr 2005 sollen weit über
20 Mio. Geräte verkauft werden; das ist eine Steigerung um über 100
%!
Dazu kommt, dass die Preise für LCD- und Plasma-Fernseher momentan
fallen. Sicher ist Ihnen klar, was das bedeutet: Damit werden diese
Geräte auch für Haushalte mit durchschnittlichem Einkommen
erschwinglich. Die fallenden Margen der Hersteller werden dann
durch die rapide steigenden Absatzzahlen mehr als ausgeglichen.
Wir haben vor kurzem zwei kleine Nischenanbieter in dieser Branche
ausgemacht. Einer davon hat die führende Position und ist damit
eines der interessantesten Investments, um als Anleger vom
digitalen TV-Boom zu profitieren.
Auf Sicht von 12 Monaten hat die Aktie ein Potenzial von über 100
%. Und das, obwohl sie in den vergangenen Monaten bereits um 50 %
gestiegen ist. Beide Aktien habe ich kürzlich im " Aktien-Monitor"
analysiert....
hier noch ein guter link zum thema HDTV
http://www.hifi-regler.de/hdtv/hdtv.php?SID=7220170a41ea23e1...
Auszug:
Entwicklung von HDTV weltweit und in Europa
Bereits Ende der achtziger Jahre gab es einen Versuch, HDTV in
Europa einzuführen.
Wer sich näher mit dem Thema HDTV-Verbreitung befasst, dem kommt
unwillkürlich der Gedanke an das Toll-Collect-Drama - diesmal
allerdings in euopäischer Dimension. Bereits am 27. April 1989
(!!!) hat die EU-Kommission eine großspurige Entscheidung zur
baldigen Einführung von HDTV getroffen (siehe: 89/337/EWG oder die
Zusammenfassung). Damals flossen mehr als eine Milliarde Mark
Fördermittel in ein Projekt mit dem Kürzel D2-Mac, das euphorisch
als das " Fernsehen der Zukunft" angekündigt wurde. Doch alle
Beteiligten hatten auf eine veraltete Technik gesetzt: HDTV sollte
analog übertragen werden. Als die Verantwortlichen erkannten, dass
sie ohne Digitaltechnik in die Sackgasse fahren würden, wurde das
Projekt eingestampft - die Milliarden waren versenkt, auf Kosten
der Steuerzahler. Nach diesem Fehlstart hatte in Europa erst einmal
keiner mehr Lust, sich noch mal mit HDTV zu blamieren.
So kam es, dass Europa bis heute, Anfang 2004, in Sachen HDTV immer
noch völliges Brachland ist. Währenddessen wurde der HDTV-Standard
weltweit höchst erfolgreich eingeführt und ist mittlerweile auf
allen Kontinenten - außer in Afrika - weit verbreitet. Und gäbe es
nicht Euro1080, dann hätten wir auch im Jahre 2004 in Europa noch
kein HDTV. In den USA stiegen die Verkaufszahlen allein im ersten
Halbjahr 2003 um satte 57%. Für 2004 wird mit einem weiteren
sprunghaften Anstieg der Verkäufe von HDTV-Geräten gerechnet, und
man erwartet, dass die Verkäufe in Zukunft noch stärker ansteigen
werden (Quelle: American Consumer Electronics Association). In
Japan ist die Entwicklung mit 6 Millionen Haushalten, die mit
HDTV-Geräten versorgt sind, sogar noch weiter fortgeschritten - ein
außergewöhnliches, aber logisches Phänomen, da alle großen Sender
in Japan in HDTV ausstrahlen. In der ganzen Welt senden viele der
bedeutendsten Fernsehsender auch in HDTV-Auflösung. Die
bekanntesten unter ihnen sind NBC, Channel 7 Australia, NHK Japan,
Korean BS, China CTV, TV Globo Brasil usw. Zur Hauptsendezeit
strahlen CBS und ABC bereits alle neuen Serien und viele Spielfilme
in HDTV aus und in der kommenden Saison so gut wie alle wichtigen
Sportveranstaltungen.
Auch der offensichtliche Technologie-Rückstand im Bereich
internationaler Sportübertragungen konnte die ansonsten
sportbegeisterten Europäer bisher noch nicht für HDTV begeistern.
Doch jetzt wird es allmählich ernst. Der Spiegel berichtete in
seiner Ausgabe 52/2003, (TV-Technik: Verliert Deutschland den
anschluss an die Zukunft des Fernsehens?) dass der große Schub für
HDTV nach Expertenmeinung voraussichtlich 2006 einsetzen wird. In
dem Jahr findet in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft statt,
und schon allein wegen der internationalen Nachfrage werden die
Spiele wohl in HDTV-Qualität aufgezeichnet werden müssen - weil sie
sich nämlich sonst international nicht mehr vermarkten lassen. Es
wäre der größte Hohn, wenn dann gerade die Deutschen nicht in der
Lage wären, HDTV zu empfangen.
Nach einer vom Umfrageinstitut Datamonitor im August 2004
vorgestellten HDTV-Studie sollen jedenfalls im Jahr 2008 in Europa
schon mehr als 4,6 Millionen Haushalte HDTV nutzen, nach nur 50.000
im Jahr 2003. Dabei prognostizieren die Marktforscher, dass neben
Großbritannien und Frankreich auch Deutschland eine dominierende
Rolle bei der Verbreitung von HDTV spielen wird.
(auszug aus einer werbemail)
loewe scheint bestens vorbereitet zu sein:
http://www.loewe.de/index.php?seite=news_detail_de&navigatio…
Hochauflösendes Fernsehen bringt beste Bildqualität (Januar
2005)
TV-Geräte von Loewe sind bereits heute " HD-ready"
Kronach.- Nahezu alle Loewe Fernsehgeräte mit neuen
Displaytechnologien und einer Bilddiagonale ab 26 Zoll können die
hervorragende Bildqualität von „High Definition Television“ (HDTV)
darstellen. Sie werden deshalb künftig das europäische Gütezeichen
„HD ready“ tragen. Es wird nur an TV-Geräte vergeben, die dieser
höchsten Qualitätsstufe entsprechen.
Hochauflösendes Fernsehen bietet plastisch wirkende Bilder mit
fünfmal höherer Auflösung. Die durchgehend digitale Loewe
Bildsignal-Verarbeitung garantiert dabei gestochen scharfe Konturen
ohne jegliches Bildflimmern.
HDTV ist schon heute interessant, denn das Programmangebot wächst.
Im Januar 2004 startete mit " Euro 1080/HD1" das erste europäische
HDTV-Programm über Satellit. Zudem lassen sich auf Loewe
Fernsehgeräten mit integriertem PhotoViewer schon heute
hochauflösende Fotografien darstellen. Auch auf PC gespeicherte
HDTV-Inhalte können auf hochwertigen Loewe TVs in bester
Heimkino-Qualität wiedergegeben werden. Künftig werden HD
DVD-Player und HD Camcorder entsprechende Bilder in höchster
Qualität liefern. Darüber hinaus wird der Abo-TV-Sender Premiere ab
November 2005 Programme in HDTV-Qualität senden.
Großveranstaltungen wie die Fußballweltmeisterschaft 2006 oder die
Olympiade 2008 werden durch mehrere Anbieter in Europa im
HDTV-Standard ausgestrahlt werden.
HDTV ist ein weltweiter, digitaler TV-Standard im 16:9 Format, der
für eine bisher nicht gekannte Bildqualität sorgt. Extrem scharfe
Bildkonturen, satte Farbwiedergabe und kristallklarer Surroundsound
im 5.1.-Dolby-Digital-Format lassen in Verbindung mit
großformatigen Fernsehgeräten von Loewe HDTV voll zur Geltung
kommen.
Um das Logo " HD-ready" führen zu dürfen, müssen TV-Geräte gewisse
technische Anforderungen erfüllen. So muss ein Display mindestens
720 physikalische Zeilen und Breitbild darstellen können. Darüber
hinaus gilt es, u.a. die digitalen Schnittstellen Digital Visual
Interface (DVI) oder High Definition Multimedia Interface (HDMI) zu
integrieren, die die hochauflösenden Formate 720p und 1080i
unterstützen.
Loewe hat bereits heute viele mittel- und großformatige
Flachdisplay-Geräte im Sortiment, die diesen hohen technischen
Anforderungen genügen. Die Palette reicht vom neuen LCD-TV Xelos A
26 mit 66 Zentimeter Bilddiagonale bis zum Plasma-TV Spheros 42 mit
106 Zentimeter-Diagonale. Beispielsweise bietet das neueste High
Definition LCD-Panel mit hochauflösender Bildschirmdarstellung
(1366 x 768 Pixel) beim Loewe Spheros R 37 Masterpiece eine
brillante Bildqualität mit hoher Detailgenauigkeit. Loewe
spezifische Bildverbesserungs-Technologien sorgen zusätzlich dafür,
dass Bewegungen ohne störende Stufen dargestellt und künstliche
Schattenbildung verhindert wird. Zukunftsorientierte
Schnittstellen, wie DVI inklusive Kopierschutzstandard HDCP machen
die hochwertigen Loewe Geräte durch den Anschluss einer Settop-Box
für HDTV-Empfang schon jetzt fit für die digitale Zukunft.
Als Sicherheit und wichtige Orientierungshilfe für Fachhändler und
Endkunden werden europaweit jetzt alle HD-fähigen Loewe TVs mit dem
europäischen Gütesiegel " HD-ready" versehen.
Januar 2005
ich denke trotz 100% Anstieg ist noch sehr viel luft nach
oben...auf sicht von 2-3 jahren locker 100%...