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Dürr meldet Umsatz- und Gewinnrückgang

eröffnet am 02.03.06 16:40:22 von
Nachrichten

neuester Beitrag 22.07.07 11:00:36 von
zehntausend
Beiträge: 33
ID: 1.044.491
Aufrufe heute: 0
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Nachrichten
schrieb am 02.03.06 16:40:22
Beitrag Nr. 1 (20.467.853)

Der Maschinenbauer Dürr AG (ISIN DE0005565204/ WKN 556520) hat Ende 2005 den Konzernumbau mit der Konzentration auf sein Kerngeschäft mit der Automobilindustrie abgeschlossen.

Wie das Unternehmen am Donnerstag erklärte, sank das Konzernergebnis nach Steuern auf 4,3 Mio. Euro (Vorjahr: 4,7 Mio. Euro). Dabei standen hohen Erträgen aus Firmenverkäufen (116 Mio. Euro) Einmalaufwendungen (74 Mio. Euro; davon Restrukturierung 46 Mio. Euro) aus dem Konzernprogramm FOCUS gegenüber. Ergebnisbelastend wirkten sich hohe Zinsaufwendungen aus. Das EBIT vor Einmaleffekten verringerte sich in Folge rückläufiger Umsätze um 32,3 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr.

Der Auftragseingang der fortgeführten Aktivitäten ging aufgrund einer schwachen Nachfrage im Anlagengeschäft (Lackier- und Montageanlagen), aber auch bei Reinigungsmaschinen im vergangenen Jahr um 12 Prozent auf 1.217 Mio. Euro zurück. Die Umsatzerlöse der fortgeführten Aktivitäten verringerten sich vor allem aufgrund des Auslaufens von Großaufträgen in den USA um 326 Mio. Euro auf 1.400 Mio. Euro.

Die finanzielle Restrukturierung wurde Ende 2005 abgeschlossen. Die liquiden Mittel betrugen zum Jahresende 124 Mio. Euro (31.12.2004: 46,4 Mio. Euro).

Für 2006 erwartet Dürr einen wenig veränderten Umsatz. Das operative Ergebnis wird sich voraussichtlich deutlich verbessern. Dürr rechnet mit einem positiven Ergebnis nach Steuern. 2006 bleibt jedoch ein Jahr des Übergangs und der Implementierung des Restrukturierungsprogramms FOCUS. Erst im Verlauf von 2007 werden sich alle FOCUS-Maßnahmen positiv auswirken.

Bisher stiegen die Aktien um 1,29 Prozent und notieren aktuell bei 18,84 Euro.



Wertpapiere des Artikels:
DUERR AG


Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),16:31 02.03.2006

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7.Sinn
schrieb am 17.03.06 16:37:59
Beitrag Nr. 2 (20.769.832)
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7.Sinn
schrieb am 17.03.06 16:40:17
Beitrag Nr. 3 (20.769.876)
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OMH96
schrieb am 21.03.06 11:48:27
Beitrag Nr. 4 (20.882.923)
Dürr eine 50 Prozent-Chance

Für die Experten von "Die Actien-Börse" ist die Aktie der Dürr AG (ISIN DE0005565204/ WKN 556520) eine 50 Prozent-Chance.

Dürr habe den Schuldenberg beseitigt und die Krise, die aus der General Motors-Abhängigkeit und dem Ausflug in die Messtechnik einst resultiert habe, finanztechnisch bewältigt. Das Unternehmen bleibe damit der Weltmarktführer in der Lackierertechnik, mit einem Marktanteil von 40 Prozent.

Die Wertpapierexperten hätten dauerhaft auf diese Turnaround-Spekulation hingewiesen. Die Gesamtverschuldung liege nur noch bei 85 Mio. EUR, bei einem Börsenwert um 285 Mio. EUR und einem nunmehr gültigen Umsatz von ca. 1,6 Mrd. EUR nach Saldierung sämtlicher Verkäufe.

Die Experten von "Die Actien-Börse" raten die Dürr-Aktie zu kaufen. Das Kursziel sehe man bei 26 EUR.
Quelle: AKTIENCHECK.DE
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OMH96
schrieb am 30.03.06 16:07:20
Beitrag Nr. 5 (21.011.412)
Dürr meldet schwarze Zahlen trotz Restrukturierungen

Der Maschinenbaukonzern Dürr AG (ISIN DE0005565204 / WKN 556520 ) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr trotz Restrukturierungen ein positives Ergebnis vorweisen.

Wie der auf Lakieranlagen für die Automobilindustrie spezialisierte Konzern am Donnerstag im Rahmen der Veröffentlichung der endgültigen Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr 2005 erklärte, lag der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Einmalaufwendungen im Gesamtjahr bei 3,5 Mio. Euro, nach 35,8 Mio. Euro im Vorjahr. Im Rahmen des Konzernprogramms FOCUS fielen insgesamt Einmalaufwendungen in Höhe von 73,8 Mio. Euro an, davon 45,9 Mio. Euro an Restrukturierungskosten. Die hohen Erträge aus den Firmenverkäufen (116,1 Mio. Euro) kompensierten diese Effekte, so dass Dürr 2005 ein positives Konzernergebnis nach Steuern von 4,3 Mio. Euro (Vorjahr: 4,7 Mio. Euro) erzielte. Der Konzernumsatz verringerte sich von 1,73 Mrd. Euro auf 1,40 Mrd. Euro, während der Auftragseingang von 1,39 Mrd. Euro auf 1,22 Mrd. Euro sank.

"2005 war für uns ein sehr herausforderndes Jahr, in dem wir die Dürr-Gruppe neu ausgerichtet haben" sagte der Vorstandsvorsitzende Ralf Dieter. "Wir haben wichtige strukturelle Verbesserungen eingeleitet, das FOCUS ? Restrukturierungskonzept gestartet und vorangetrieben, uns von Verlustbringern und Randaktivitäten getrennt und uns auf das Kerngeschäft mit der Automobilindustrie fokussiert". Er fügte hinzu: "Den ersten Teil von FOCUS haben wir mit der finanziellen Sanierung der Gruppe ? wie im Sommer 2005 angekündigt ? erfolgreich abgeschlossen".

Die vermehrten Projektanfragen zum Jahreswechsel 2005/2006 werden sich im ersten Quartal in einem erfreulich steigenden Auftragseingang von rund 400 Mio. Euro niederschlagen, nachdem der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis im Vorjahreszeitraum bei 323,3 Mio. Euro gelegen hatte. Für das Gesamtjahr erwartet Dürr bei gleichbleibenden Umsatzerlösen ein deutlich verbessertes operatives Ergebnis sowie ein positives Nachsteuerergebnis.

Die Aktie von Dürr gewinnt aktuell 6,06 Prozent auf 21,00 Euro.

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
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x-men
schrieb am 10.08.06 08:53:41
Beitrag Nr. 6 (23.379.323)
Deutliche operative Ertragssteigerung im 1. Hj. 2006

10.08.2006 - Dürr AG - WKN 556520 / ISIN DE0005565204

* Auftragseingang deutlich über Vorjahr; anhaltend gute Projektlage
* Bruttomarge weiter gesteigert
* Ergebnis nach Steuern in Q2 stark verbessert und positiv
* Konzernprogramm FOCUS im Plan

Stuttgart, 10. August 2006 – Der Auftragseingang des Dürr-Konzerns ist in den ersten sechs Monaten 2006 um 16% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 845,3 Mio. € angestiegen (Vorjahr: 728,4 Mio. €). Die Verbesserung wurde hauptsächlich vom Zuwachs im Unternehmensbereich Paint and Assembly Systems getragen. Der Unternehmensbereich Measuring and Process Systems wies beim Auftragseingang im 1. Halbjahr ein Plus von 4% auf; im 2. Quartal konnte der Rückgang des 1. Quartals mehr als ausgeglichen werden. Der Auftragseingang stieg aus Asien gegenüber dem Vorjahr um 76,5% an. Im 2. Quartal erhielten wir strategisch wichtige Aufträge aus Südeuropa. Das Amerika-Geschäft stagnierte auf unbefriedigendem Niveau.

Der Konzernumsatz lag in den ersten sechs Monaten 2006 plangemäß mit 626,3 Mio. € um 4,7% unter dem Vorjahreswert (656,9 Mio. €). Hauptgrund hierfür war der relativ schwache Auftragseingang in der zweiten Jahreshälfte 2005, der sich zeitversetzt im Umsatz niedergeschlagen hat. Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni 2006 bei 929,9 Mio. € und damit um 206,4 Mio. €. über dem Jahresendstand 2005.
Ergebnis deutlich verbessert

Die Bruttomarge stieg im bisherigen Jahresdurchschnitt um 0,6 Prozentpunkte auf 17%. Hauptgrund für das Plus sind bereits realisierte Effizienzsteigerungen sowie das an Bedeutung zunehmende Servicegeschäft. Erwähnenswert ist der Rückgang der Vertriebs- und Verwaltungskosten im 2. Quartal. Wir haben die Implementierungskosten für FOCUS, die wir letztes Geschäftsjahr aufgrund der Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS nicht zurückstellen konnten, mit 3,7 Mio. € ausgewiesen. Das EBITDA erreichte in den ersten sechs Monaten 2006 16,4 Mio. € (Vorjahr: 14,7 Mio. €), das EBIT verdoppelte sich auf 6,0 Mio. € nach 3,0 Mio. € in der Vorjahresperiode.

Der Zinsaufwand ging gegenüber dem 1. Halbjahr 2005 um 5,2 Mio. € auf 13,1 Mio. € zurück. Die Nettofinanzverschuldung betrug am 30. Juni 2006 122,2 Mio. €, nach 334,0 Mio. € zum Vorjahresstichtag. Das Nettoergebnis betrug nach sechs Monaten 2006 -3,3 Mio. € (Vorjahr: -12,5 Mio. €). Im 2. Quartal 2006 konnte trotz eines deutlich niedrigeren Umsatzausweises (-46,6 Mio. € auf 317,0 Mio. €) ein positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von 1,3 Mio. € nach -5,9 Mio. € in der Vorjahresperiode erzielt werden. Die Eigenkapitalquote stieg zum 30.06.2006 deutlich auf 23% (30.06.2005: 18%).

Ralf Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Wir sind mit dem bisherigen Jahresverlauf zufrieden. Ungeachtet der erwartungsgemäß rückläufigen Umsätze im 2. Quartal verbesserten wir das Ergebnis und schrieben schwarze Zahlen. Die FOCUS-Maßnahmen lassen im 2. Quartal spürbare Fortschritte in der Kostenstruktur erkennen. Wir erwarten im 2. Halbjahr eine deutliche Belebung der Umsätze, was auf dem starken Auftragseingang im 1. Halbjahr basiert. Auch im Ergebnis sollten wir weitere Fortschritte machen“.
FOCUS: Prozessverbesserung in der Umsetzungsphase

Dem Zeitplan entsprechend sind bereits alle FOCUS-Projekte angelaufen. Im Rahmen dieser Projekte wurden die internen Abläufe auf Verbesserungspotenziale untersucht. Die Umsetzung dieser Potenziale in den FOCUS-Projekten hat im Unternehmen höchste Priorität. Von den Projekten sind bereits acht zum 31. März dieses Jahres beendet worden. Fünf weitere wurden im 2. Quartal 2006 abgeschlossen.
Ausblick

Dürr geht aufgrund des positiven Nachfragetrends im Modernisierungs- und Service-Geschäft sowie bei Neuanlagen, insbesondere aus Asien und Osteuropa, von einem höheren Auftragseingang 2006 als im Vorjahr aus. Der Umsatz wird sich 2006 mindestens auf Vorjahresniveau bewegen. Dürr erwartet für 2006 eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses aufgrund der eingeleiteten FOCUS-Maßnahmen. Das Zinsergebnis wird sich gegenüber 2005 verbessern. Insgesamt geht das Unternehmen für 2006 von einem leicht positiven Ergebnis nach Steuern aus. 2006 bleibt dabei ein Übergangs- und Implementierungsjahr. Die mittelfristige Zielrendite beträgt 4% bezogen auf das Ergebnis vor Ertragsteuern und 8% bezogen auf das EBITDA.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen für die Automobilfertigung. Das Angebot umfasst wesentliche Fertigungsstufen eines Fahrzeugs: Als Systemanbieter plant und baut Dürr Lackierereien und Endmontagewerke. Darüber hinaus liefert Dürr Reinigungs- und Filtrationsanlagen für die Produktion von Motoren- und Getriebekomponenten sowie Diagnose- und Auswuchtsysteme für Fahrzeugkomponenten. Die wichtigsten Kundengruppen von Dürr sind Automobilhersteller und -zulieferer, aber auch der Maschinenbau, die Chemie-, Pharma-, und die Beschichtungs- sowie die Luftfahrtindustrie.
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prosperusisback
schrieb am 23.12.06 22:51:27
Beitrag Nr. 7 (26.442.837)
:O
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prosperusisback
schrieb am 07.01.07 12:34:09
Beitrag Nr. 8 (26.743.982)
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markus0172
schrieb am 25.01.07 13:01:35
Beitrag Nr. 9 (27.175.592)

Dürr ab 29. Januar 2007 zurück im SDAX

25.01.2007

Stuttgart, 25. Januar 2007 – Die Aktie der Dürr AG wird mit Wirkung vom 29. Januar 2007 wieder in den SDAX aufgenommen, den Auswahlindex der Deutschen Börse für kleinere Aktiengesellschaften. Dies beschloss die Deutsche Börse auf der gestrigen, außerplanmäßigen Sitzung zur Überprüfung der Aktienindizes, da die Aktie des bisherigen SDAX-Unternehmens Klöckner&Co. die Aktie der Hypovereinsbank im MDAX ersetzt.

Martin Hollenhorst, Finanzvorstand der Dürr AG, sagte: „Die Aufnahme in den SDAX ist für uns ein wichtiger Erfolg und dokumentiert, dass die Investoren unsere operativen Fortschritte erkennen und die Zukunftsaussichten des Unternehmens positiv bewerten.“

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen für die Automobilfertigung. Das Angebot umfasst wesentliche Fertigungsstufen eines Fahrzeugs: Als Systemanbieter plant und baut Dürr Lackierereien und Endmontagewerke. Darüber hinaus liefert Dürr Reinigungs- und Filtrationsanlagen für die Produktion von Motoren- und Getriebekomponenten sowie Diagnose- und Auswuchtsysteme für Fahrzeugkomponenten. Rund 90% des Konzernumsatzes entfallen auf das Geschäft mit Automobilherstellern und -zulieferern. Weitere wichtige Kundengruppen von Dürr sind der Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma-, Beschichtungs- und Luftfahrtindustrie.



Dürr AG
Corporate Communications und Investor Relations
Günter Dielmann
Telefon +49 711 136-1785
Telefax +49 711 136-1034
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prosperusisback
schrieb am 11.02.07 18:12:48
Beitrag Nr. 10 (27.629.331)
Dürr von US-Behörde ausgezeichnet 31.01.2007
Gemeinsam mit der BMW Manufacturing Co. zum "Energiepartner des Jahres" gewählt

Die US-Umweltbehörde EPA (United States Environmental Protection Agency) hat die Dürr Systems Inc. und BMW Manufacturing Co. LLC gemeinsam als "Energiepartner des Jahres" ausgezeichnet. Damit würdigte die EPA ein Projekt der beiden Unternehmen im BMW-Werk Spartanburg/South Carolina. Dort kommt Methangas, das aus biologisch abbaubarem kommunalem Abfall gewonnen wird, als Energie für den Betrieb einer Lackieranlage zum Einsatz.

"Der Einsatz erneuerbarer Energien macht den Lackieranlagenbetrieb wirtschaftlicher und umweltfreundlicher", sagt Gordon Harbison, der das Projekt für Dürr leitete. Und David S. Meynell, Geschäftsführer der Dürr Systems Inc, fügt an: "Dieses Projekt ist in zweifacher Hinsicht bedeutend. Es unterstützt den verantwortungsbewussten Umgang mit begrenzten Ressourcen und ist ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche und partnerschaftliche Zusammenarbeit von Betreiber und Lieferanten im Lebenszyklus einer Anlage."