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Globale Erwärmung durch Treibhauseffekt - nur ein Mythos der Linken? (Seite 1400)

eröffnet am 15.06.06 17:59:51 von
spicault

neuester Beitrag 16.04.14 07:46:02 von
for4zim
Beiträge: 31.978
ID: 1.066.312
Aufrufe heute: 26
Gesamt: 776.787

Der Tag im Überblick


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AdHick
schrieb am 05.09.09 09:59:09
Beitrag Nr. 13.991 (37.924.886)
"04.09.2009

Sedimentkerne

Verborgenes Klimaarchiv belegt arktische Erwärmung

Tief am Grund der arktischen Seen schlummert der Beweis dafür, wie stark der Mensch die Erde bereits verändert hat. Ein großangelegtes Experiment liefert nun eindrückliche Beweise, wie wir den Planeten ins Schwitzen gebracht haben.


Washington - Der moderne Mensch prägt seine Umwelt - mit nachhaltigen und langanhaltenden Folgen für den ganzen Planeten. Weil menschliche Eingriffe die Erde in manchen Bereichen mittlerweile ähnlich stark beeinflussen wie natürliche Phänomene, wollen zahlreiche Forscher sogar ein neues Erdzeitalter einläuten. Vor knapp zehn Jahren schlug der niederländische Nobelpreisträger Paul Crutzen zusammen mit seinem US-Kollegen Eugene Stoermer dafür den Begriff Anthropozän vor. In einem Essay verwiesen sie unter anderem auf das Verschwinden fossiler Brennstoffe, veränderte Stickstoffzyklen und die langfristigen Folgen der menschengemachten Klimaerwärmung.


Eine großangelegte internationale Studie in der Arktis liefert nun einen weiteren Beleg dafür, dass die Erde in genau solch einem neuen Erdzeitalter angekommen ist. Klimadaten aus 2000 Jahren zeigen den menschlichen Einfluss auf die Erwärmung der Nordpolarregion. Die Forscher um Darrell Kaufman von der Northern Arizona University in Flagstaff hatten über mehrere Jahre die Sedimente von 14 arktischen Seen untersucht. Diese konservieren - ähnlich wie die Jahresringe eines Baumes - dauerhaft die Umweltbedingungen zu einem bestimmten Zeitpunkt.


In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Science" berichten die Wissenschaftler von der Auswertung ihrer Daten. Die Menge von Algen in den verschiedenen Abschnitten der Bohrkerne zeugt zum Beispiel von der Länge der jeweiligen Wachstumsperiode in den arktischen Habitaten. Auch die Dicken der Sedimentschichten sind entscheidend. Sind sie mächtig, spricht das für einen warmen Sommer. Dann führte nämlich ein stärkeres Abschmelzen von arktischen Gletschern zu zusätzlichem Sedimenttransport in die Seen.

Konstante Abkühlung über zwei Jahrtausende

Die Forscher kombinierten die Daten aus den Sedimenten mit bereits bekannten Informationen aus Eisbohrkernen und Jahresringen von Bäumen. Sie konnten zeigen, dass sich die Arktis über die vergangenen 2000 Jahre beinahe konstant abgekühlt hat - und zwar um durchschnittlich etwa 0,2 Grad pro Jahrtausend. Diese Beobachtung erklären die Wissenschaftler mit einem 21.000 Jahre dauernden, von der Sonne bestimmten Zyklus. Störungen der Erdbahn müssten demnach eigentlich dafür sorgen, dass es im hohen Norden auch in den kommenden 4000 Jahren weiterhin langsam kälter wird.

Doch der Mensch hat diesen langfristigen Trend mit seinem Eingreifen mehr als überlagert. Denn seit Beginn des 20. Jahrhunderts gehen die von den Beobachtungen der Forscher abgeleiteten Temperaturwerte steil nach oben. "Unsere Rekonstruktion zeigt, dass die letzten 50 Jahre die wärmsten innerhalb der letzten zwei Jahrtausende waren", sagt Forscher Darrell Kaufman. Derzeit lägen die Temperaturen 1,4 Grad über den langfristig, durch den sonnenbedingten Zyklus zu erwartenden Werten.

Besonders sticht dabei das Jahrzehnt zwischen 1998 und 2008 heraus. Schon länger ist bekannt, dass die globale Erwärmung im hohen Norden besonders stark zuschlägt, unter anderem weil das zurückgehende Eis dafür sorgt, dass weniger einfallende Sonnenenergie direkt wieder ins Weltall zurückgestrahlt wird. Wie stark die Veränderungen in der Arktis den gesamten Planeten beeinflussen, belegt auch eindrücklich ein in dieser Woche vorgestellter Report der Umweltschutzorganisation WWF: Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation, der Meeresströmungen, die durch schmelzendes Süßwassereis durcheinanderkommen, und die Freisetzung von Treibhausgasen aus dem arktischen Permafrost sind nur einige der genannten Probleme.

Klimamodell durch Beobachtungen verifiziert

"Wenn es uns nicht gelingt, die Arktis kaltzuhalten, dann werden Menschen in der gesamten Welt unter den Folgen zu leiden haben", warnte Martin Sommerkorn vom WWF-Arktisprogramm bei der Vorstellung des Berichts. Die Daten aus den arktischen Sedimentkernen belegen nun, dass der hohe Norden in eine neue Phase eingetreten ist. Freilich, die Forscher konnten in ihren Zeitreihen durchaus auch frühere zwischenzeitliche Temperaturanstiege beobachten, zum Beispiel im Mittelalter. Damals nutzten die Wikinger das vorteilhafte Wetter, um das nicht mehr ganz so eisige Grönland zu besiedeln. Doch das Wärmeplus, das die Abenteuer der skandinavischen Handlungsreisenden möglich machte, lag deutlich unter dem der vergangenen Jahrzehnte - also der Zeit, die vom industrialisierten Menschen geprägt wurde.

Die Forscher um Kaufman prüften auch, ob die von ihnen ermittelten Daten mit einem numerischen Klimamodell des National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder im US-Bundesstaat Colorado übereinstimmten. Dabei zeigte sich, dass das Modell eine ähnliche Entwicklung vorhersagte, wie sie sich in den natürlichen Klimaarchiven belegen ließ. Das bedeute, dass man zusätzliches Vertrauen auch in die Zukunftsprognose der Klimamodelle fassen könne, so die Forscher.

chs"

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,646991,00.ht…
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depodoc
schrieb am 05.09.09 14:53:41
Beitrag Nr. 13.992 (37.925.664)
#13882 von AdHick

..Die Forscher kombinierten die Daten aus den Sedimenten mit bereits bekannten Informationen aus Eisbohrkernen und Jahresringen von Bäumen. Sie konnten zeigen, dass sich die Arktis über die vergangenen 2000 Jahre beinahe konstant abgekühlt hat - und zwar um durchschnittlich etwa 0,2 Grad pro Jahrtausend...


Da begann ja vor 2000 Jahren eine schlimme Klimakatastrophe, als eine blühende Natur von einer Kaltzeit heimgesucht wurde, die 2000 Jahre andauerte.
Selbst das Baumwachstum wurde eingestellt und Wald und Wiese wurden wie in einer Tiefkühltrue tiefgefroren.
Dieser Schrecken erreichte seinen Höhepunkt in LIA, der "Kleinen Eiszeit", die ihren Horror zum Glück nicht auf Dauer in der Welt verbreiten konnte.
Missernten, Hunger, Not und Krankheit wurden so schrecklich, dass die Natur ein Einsehen hatte und ab 1850 mit der Ermordung durch Erfrieren und Verhungern langsam aufhörte.
Diese natürliche Erwärmung führte nun zu angenehmeren Lebensbedingungen und versetzte die Menschen in die Lage, sich das Leben in der unberechenbaren Natur lebenswert zu gestalten.

Zwischenfazit: Der SPIEGEL Bericht ist eine Fälschung durch Auslassung.


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AdHick
schrieb am 05.09.09 16:20:35
Beitrag Nr. 13.993 (37.925.862)
Jo,
Lügner, Betrüger, Fälscher, Auslasser und Verkürzer allüberall ... :rolleyes:

Gut, dass wir dich haben! :D

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depodoc
schrieb am 05.09.09 21:26:21
Beitrag Nr. 13.994 (37.926.594)
#13884 von AdHick

Die Betrügerein, Auslassungen, Lügen, sind ja kein Scherz, sondern werden von hörigen Wissenschaftlern der Klimasekte praktiziert.

Im aktuellen Fall von Kaufmann et.al. lässt sich das bei McIntyre nachlesen.

z.B. ist es unglaublich, Daten nicht zu verwenden, die angeblich wegen zuviel "Feuchtigkeit" nicht verwendet werden können.
Man muss sich das mal vorstellen: Da ist es in der Arktis so kalt, dass es nicht regnet und diese Daten verwendet man. Regnet es mal in der Arktis, verwirft man diese Daten aus irgendwelchen Gründen, obwohl es WÄRMER ist, wenn es in der Arktis mal regnet.
So manipuliert erhält man dann glatte Kurven, die keinerlei Erwärmung oder Zwischenerwärmung anzeigen.

Ausserdem ist die Aussage, dass unsere 100ppm CO2 die Arktis erwärmen, an den Haaren herbeigezogen und durch nichts bewiesen.
Eine Erwärmung von ~1850 bis ~1950 ist nach Konsens auf natürliche Ursachen zurückzuführen und die angebliche Erwärmung seit ~1950 bis heute ist nur dadurch begründet, angeblich über alle natürlichen Klimaschwankungen und Verursachungen genauestens Bescheid zu wissen, so dass nur unsere 100ppm CO2 als Ursache in Frage kommen.
Dieses Argument ist Humbug hoch 2, da es genügend Arbeiten gibt, die besagte Erwärmung vollständig ohne unsere 100ppm CO2 erklären.
Diese Arbeiten werden von der Klimasekte negiert und unter den Teppich gekehrt.


Interessant bei Kaufmann die ach so grosse Erhitzung der Arktis:


Fig. S1. Comparison of the Arctic-wide mean summer (JJA) temperature (land area north of 60°
latitude relative to 1961-1990) with the temperature at the 23 proxy sites, subdivided by proxy
type. Between 1958 and 2001, the mean JJA temperature at location of each of our 23 proxy sites combined (grey line) closely tracked the Arctic-wide average (r2 = 0.69, p < 0.01). Data are from
the ERA-40 gridded dataset (S6) and evaluated annually from 1958-2001. Site locations and
proxy types are shown in Manuscript Fig. 1.


Hier das gleiche mit einer Linie von mir, damit man besser die minimalen Abweichungen erkennt.




Fig. S2. Comparison of the Arctic-wide (land area north of 60°N latitude) mean summer (JJA)
108 and annual temperature anomalies (relative to 1961-1990). Data are from the CRUTEM3 dataset
(S7) relative to the 1961-1990 mean.


Hier das gleiche mit einer Linie von mir, damit man besser die minimalen Abweichungen erkennt.



Steve McIntyre:
September 3rd, 2009 at 1:42 pm
Re: Clark (#14),
Well, there's a reason. The Team selects series that go up in the 20th century and discards ones that don't. This sort of ex-post correlation picking generates HS's from random data, a point made not just by Jeff Id (who's done so very effectively) but is one that's been made here as well over the past few years and by David Stockwell.


On the other hand, a long Siberian tree ring series known to have an elevated MWP is not used: the Indigirka River (Siberia) tree ring series was used in Moberg et al 2005, but is not used in this study, though it is a long chronology in the same sort of region.

http://www.climateaudit.org/pdf/multiproxy/kaufmann.2009.si.… http://www.climateaudit.org/

In der PDF von Kaufmann ist auch eine Proxyliste, in der das grosse Sibirien nur minimalisiert behandelt wird.
Hierzu passt m.E. ganz gut eine Arbeit über die Arktis bei http://www.eike-klima-energie.eu/,
aus der hervorgeht, dass es andere Ursachen der Erwärmung gibt als unsere 100ppm CO2.
In einer Liste der vielen kleinen und grossen Ursachen einer Erwärmung kommen unsere 100ppm CO2 an hinterste Stelle. ( Sorry, aber das kann jeder mal auf´m Klo selber testen )

Arktisches Eis II: Schwankungen der arktischen Eisbedeckung und wodurch sie ausgelöst werden.
Jedes Jahr im sog. Sommerloch grassieren Meldungen über eine vermeintlich gefährliche Eisschmelze in der Arktis, so auch wieder in diesem Jahr. Darum möchte wir Ihnen ein paar Hintergrundinformationen liefern, die arktische Eisschmelze besser einschätzen zu können. Die wichtigste Erkenntnis daraus: Dass im Sommer das arktische Eis deutlich zurückgeht, ist ebenso natürlich, wie im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen. Aber was beeinflusst nun die Eisentwicklung? CO2 oder andere Faktoren?
Unser Autor R. Leistenschneider fasst die Faktenlage zusammen.
...
Der Wissenschaftler Prof. Dr. Morison (Polar Science Center - PSC) und sein Team stellten fest, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang der arktischen Seeeisbedeckung mit der Arktischen Oszillation (AO) gibt: "The winter of 2006-2007 was another high Arctic Oscillation year and summer sea ice extent reached a new minimum."...



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rv_2011
schrieb am 05.09.09 23:20:37
Beitrag Nr. 13.995 (37.926.704)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.926.594 von depodoc am 05.09.09 21:26:21Die wichtigste Erkenntnis daraus: Dass im Sommer das arktische Eis deutlich zurückgeht, ist ebenso natürlich, wie im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen.

Toll, was deine Wissenschaftler für "wichtigste Erkenntnissee" haben. :D

Du findest dann wohl auch natürlich, dass die Sommereisausdehnung in den letzten drei Jahren weit geringer ist, als in allen Jahren seit Beginn der Messungen. :laugh:
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rv_2011
schrieb am 05.09.09 23:23:40
Beitrag Nr. 13.996 (37.926.707)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.926.704 von rv_2011 am 05.09.09 23:20:37http://rabett.blogspot.com/2009/09/merry-go-round-both-north…
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egbertklon
schrieb am 05.09.09 23:47:25
Beitrag Nr. 13.997 (37.926.746)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.924.886 von AdHick am 05.09.09 09:59:09Da passt doch dieses dazu:

http://tucsoncitizen.com/wryheat/2009/09/04/arctic-temperatu…
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depodoc
schrieb am 06.09.09 12:30:32
Beitrag Nr. 13.998 (37.927.342)
#13886 von rv

Zu den Datenmanipulationen und Fälschungen nach Mann´scher art in der Kaufmann Arbeit kannst du auch garnichts sagen. Da kannst du nur hoffen, dass McIntyre nicht zuviel aufdeckt.

Als jemand, der sich hauptsächlich nur im "Tal der Ahnungslosen" informiert, hättest du mal bei EIKE lesen sollen, dann wüsstest du, dass es andere Ursachen der Schmelze gibt, als "unsere" 100ppm CO2.
Ausserdem hab ich den Link zu EIKE gebracht, weil in Kaufmann´s Werk Sibirien nur mit einem Proxy abgehandelt wird, und EIKE klar belegt, dass Sibirien mit seinem Festland eine grosse Rolle bei der Schmelze spielt.

Neben der AMO (Atlantic Multidecadal Oscillation) und der AO (Arktische Oscillation) sind andere Ursachen der Schmelze, wie erhöhter Salzgehalt ganz interessant:

..Das Forscherteam um James Morison fand heraus, dass sich (durch die geänderten Meeresströmungen) der Salzgehalt der arktischen See seit 2002 deutlich geändert hat...

Links die Eisbedeckung 1979, rechts von 2005.



Neben AMO und AO hat der höhere Salzgehalt und das Ammoniak, neben anderen Stoffen, die Schmelze im sibirischen Teil der Arktis verstärkt.
Irgendein CO2-Anteil ist an dieser Schmelze nicht zu erkennen und auch nicht zu begründen.
Der "Treibhauseffekt" spielt keine Rolle, weil dann die Schmelze gleichmässig verteilt wäre, und das ist nicht der Fall.

Fazit: Dass "unsere" 100ppm CO2 die Schmelze verursachen, ist Humbug hoch 2.

http://www.eike-klima-energie.eu/

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depodoc
schrieb am 06.09.09 16:04:34
Beitrag Nr. 13.999 (37.927.872)
Nachtrag zu #13889

Links die Eisbedeckung 1979, rechts von 2005.

muss natürlich "oben die Eisbedeckung 1979, unten von 2005.", heissen.
Hab die beiden Bilder erst nebeneinander in Einem Bild gehabt, dann gemerkt, dass hier bei w.o. der Platz rechts zu klein ist und dann das Bild zerstückelt.
( Allerdings hab ich keine Nato-Bomben für die Zerstückelung genommen )

Ohne jeglichem Beweis wird behauptet, dass "unsere" 100ppm CO2 für die Schmelze der Arktis verantwortlich ist.
Warum der "Treibhauseffekt" mit unseren zusätzlichen 100ppm CO2 das nicht leisten kann, ergibt sich auch aus dieser seit über 100 Jahren nicht beweisbaren Theorie.

Aufgrund der ständigen Kälte in der Arktis ist dort kaum H2O, also Wasserdampf vorhanden, so dass dieser Hauptteil des "TE" praktisch wirkungslos ist.
Durch den geringen Anteil an H2O vergrössert sich das sogenannte Atmosphärische Fenster in Bereiche von ~4,5 µm bis 13 µm, was nun bedeutet, dass praktisch alle Bodenstrahlung unabsorbiert direkt ins All emittiert wird.

Bei einer Annahme von 10 % Absorption ergeben sich für verschiedene Temperaturen folgende Werte an Bodenemission zwischen 4,5 µm und 13 µm, direkt ins All.
288 K = 128 W/qm
273 K = 95 W/qm
260 K = 71 W/qm
250 K = 56 W/qm
240 K = 43 W/qm
Irgendeine "Treibhauseffekt" - Wirkung ist in der Arktis nicht auszumachen und m.W. gibt es auch keine Berechnung, die einen Effekt unserer 100ppm CO2 nachweist.



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rv_2011
schrieb am 06.09.09 19:13:48
Beitrag Nr. 14.000 (37.928.327)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.927.872 von depodoc am 06.09.09 16:04:34Warum soll ich was zu der Kaufmann et al. Arbeit sagen?
Und warum sollte ich was dazu sagen, was McIntyre davon hält? Der hat schon oft genug seine Anschuldigungen zurücknehmen müssen. ;)

Nur zu den "invertierten" Tilljander-Proxy-Daten:
Tilljander selbst sagt dazu, dass es keinen eindeutigen physikalischen Grund für die eine oder die andere Orientierung gibt. Bei einer Multiproxy-Untersuchung ergibt sich die Orientierung von selbst. Was McIntyre daran auszusetzen hat, ist mir nicht klar.

Und was die Arktis-Schmelze (die du immerhin nicht mehr leugnest) angeht:

1. In trockener Luft ist der Treibhauseffekt durch H2O nur gering. Eine umso größere Rolle spielt dann der Treibhauseffekt durch CO2, dessen Spektrum nicht mehr partiell durch die H2O-Bande überdeckt wird.

2. Wenn die Schmelze teilweise durch eine Erwärmung Sibiriens verursacht ist: Wodurch hat sich Sibirien so stark erwärmt?

3. Wenn geänderte Strömungsverhältnisse in der Arktis eine Rolle spielen: Wodurch sind die verursacht?

4. Wenn die Schmelze eine Folge erhöhter Sonnenaktivität wäre: Warum war sie dann in in den Jahrzehnten steigender Sonnenaktivität weit schwächer als in den letzten beiden Jahren, in denen die Sonnenaktivität besonders gering war?

Das ganze ist eine typische EIKE-Propaganda, auf die einzugehend sich eigentlich nicht lohnt.




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