Antwort auf Beitrag Nr.: 38.128.255
von freifrau am 07.10.09 00:19:43Sehe da
keinen Bezug zu Verbio.
Problem sind (waren?) ja eher die Steuergeschenke für
US-Biokraftstoff mit der Folge, das der massiv in die EU exportiert
wird (wurde?). Da hat die EU Strafzölle draufgepackt.
Die Schweizer Biopetrol berichtete zuletzt, das noch immer viel
US-Biokraftstoff aus in Europa bereits gelagerten Reserven auf den
Markt kommt. Dito sehen sie ein erneutes Problem jetzt mit
Biokraftstoff aus Argentinien. Wenn die EU dafür wieder so lange
für Strafzölle benötigt wie bei den USA, sehen sie sich schon (mal
wieder) am Ende.
Es hängt also bezüglich Biokraftstoff sehr viel davon ab, wie die
Bundesregierung die Nachhaltigkeitsvorgaben der EU tatsächlich
umsetzt. Stichwort CO2-Reduktion.
Allerdings kann man festhalten, das es Verbio auch in der
Vergangenheit geschafft hat, trotz z.B. dem
US-Biokraftstoff-Importen zu überleben.
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Sollte es nur aus irgendeiner Richtung nach den vielen
Niederschlägen in den letzten Jahren mal was positives geben, sehe
ich angesichts des derzeitigen Aktienkurses und der fundamentalen
Daten der Aktie enormes Aufwärtspotential.
Möglich wären da z.B.:
o Wieder steuerliche Besserstellung für reinen Biokraftstoff -
siehe laufende Koalitionsverhandlungen, Milchseen
o Bereits (derzeit) feststehende Erhöhung der Beimischungsquote ab
2010
o Umsetzung Nachhaltigkeitsverordnung in 2010
o Biogasnutzung
Wie ich lese, scheint Biogas ein sehr begehrtes Produkt zu sein.
Weil damit die Stadtwerke analog dem Ökostrom "Grüngas" für
"ökobewegte Kunden" anbieten können. Wie man bei neuen
Stromanbietern wie Lichtblick sieht, scheint das durchaus ein Markt
zu sein. Und wenn man z.B. für nur 5 % Biogas als Beimischgut mehr
bezahlt, aber anschließend auch die 95 % des Erdgases teurer
verkaufen kann, scheint das möglicherweise ein lukratives Geschäft
zu sein.