Antwort auf Beitrag Nr.:
36.395.038 von martinsgarten am 17.01.09
12:21:48...kann dir im Moment nur zustimmen...
Bisher war ich ein verfechter der Deutschen Bank samt des Herrn
Ackermann. Nachdem aber die Zahlen bekannt gegeben wurden und
seitens der Deutschen Bank eben keine Nachverhandlungen
hinsichtlich des Kaufpreises der Postbank erfolgt sind, bleibt für
mich nur ein fader Beigeschmack ob der Worte und Aussagen von
Ackermann.
Ich habe mich jedenfalls (gestern) mit Verlust von meinen Aktien
getrennt, nachdem die Zahlen von J.P. Morgan (Bewertungen der Level
3 Assets ein Witz), Citigroup(eigentlich pleite, aber too big to
fall)und Bank of America (CEO hat sich mit Übernahme von M.L. und
Countywide völlig überhoben und bekommt 138 Milliarden
US-Dollar)veröffentlicht worden sind.
Das Problem der Deutschen ist schlicht und ergreiffend:
1)Sie nehmen keine Staatshilfe in Anspruch und haben
Wettbewerbsnachteile-ein anschließend gestärktes hevorgehen aus der
Krise kann dann jedenfalls auschgeschlossen werden.
2)Sie nehmen Staatshilfe in Anspruch: Dann belasten die
Zinszahlungen (bei stiller Einlage) bzw. ein Verkauf der Aktien
durch den Staat und die Post auf Jahre den Aktienkurs.
Das ist für mich eine klare Lost/Lost Situation, die die Deutsche
nicht gewinnen kann.
Werde mich jetzt nach Aktien anderer Bereiche umsehen
(Energie+Nahrung+Gesundheit), da kann ich jedenfalls von einer
Dividendenzahlung ausgehen und muß mich nicht mit 0,50 Euro
abspeisen lassen!
und noch etwas: Der einzige Grund, warum Joe auf die Staatshilfe
verzichtet, liegt wohl darin, das sowohl Ackermann als auch seine
Starbanker sich mit 500.000 Euro im Jahr zufrieden geben müssen-was
natürlich unmöglich ist.
Ich wünsche trotzdem allen investierten viel Erfolg und steigende
Kurse...
So long