Beitrag schreiben
Beliebteste Beiträge
Ansicht
-
Umgekehrte Sortierung (neuste zuerst)
-
Die letzten 30 Beiträge
-
500 Beiträge pro Seite
[ Seite: 1, 2, 3 … 78, 79, 80, neuster Beitrag ]
schrieb am 25.11.06 14:15:41
Xing will noch 2006 an die Börse
Die erst kürzlich in Xing umbenannte Internet-Kontaktplattform
OpenBC plant ihren Börsengang für Anfang Dezember dieses Jahres. Am
Montag soll bereits die Management-Roadshow beginnen.
Das Angebot der Aktien startet frühestens am 4. Dezember und läuft
voraussichtlich drei Bankarbeitstage, teilte die Open Business Club
AG am Samstag mit. Die Erstnotierung im Prime Standard der
Frankfurter Börse könnte damit bereits am 7. Dezember erfolgen.
„Wir wollen global wachsen und gehen deswegen an den Kapitalmarkt“,
sagte Vorstandschef Lars Hinrichs. Der Wertpapierprospekt wurde
laut Xing am 24. November 2006 von der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligt.
Der Anteil des Streubesitzes soll nach dem Börsengang mindestens 40
Prozent betragen. Im Rahmen des Börsengangs werden langjährige
Mitglieder bei der Zeichnung bevorzugt behandelt. Bis zu 19 Prozent
der Aktien stehen für sie zur Verfügung. Die Preisspanne für den
Börsengang ist allerdings noch nicht bekannt. Branchengerüchten
zufolgen wollen die Hamburger aber 100 Millionen Euro einnehmen.
Das Angebot umfasst jedenfalls maximal 1,35 Millionen Aktien aus
einer Kapitalerhöhung und bis zu 831 781 Aktien aus dem Besitz der
Altaktionäre. Zusätzlich steht eine Mehrzuteilungsoption von
maximal 15 Prozent des Angebotsvolumens (bis zu 327 268 Aktien) zur
Verfügung.
Xing ermöglicht die Verwaltung der Daten von Geschäftskontakten per
Internet und das leichte Knüpfen neuer Bekanntschaften. In manchen
Branchen, so in der IT und der Werbung, gehört es zum guten Ton,
Mitglied auf der Plattform zu sein. Die Grundmitgliedschaft ist
gratis. Das Abonnement, das mehr Funktionen enthält, kostet 5,95
Euro pro Monat. Rund 13 Prozent der 1,45 Millionen Mitglieder
zahlen.
Mitglieder sollen „am Erfolg teilhaben“
Das bevorrechtigte Zuteilungs-Angebot richtet sich eben an jene
zahlende Premium-Mitglieder und „besonders engagierte Mitglieder“,
die jeweils bereits am 1. Oktober 2006 Premium-Mitglied waren,
sowie an Mitglieder der „ersten Stunde“, sofern die Mitgliedschaft
der jeweiligen Mitglieder am 24. November 2006 noch ungekündigt
fortbestand, sie ihren Wohnsitz in Deutschland oder in der Schweiz
haben und bestimmte weitere Voraussetzungen erfüllen, heißt es in
der Pressemitteilung. „Wir möchten unseren Mitgliedern auch auf
diesem Weg die Möglichkeit geben, an unserem Erfolg teilzuhaben“,
erklärt Hinrichs.
Nach dem Börsengang soll der Streubesitzanteil bei vollständiger
Ausübung der Mehrzuteilungsoption mindestens 40 Prozent betragen.
Mit aktuell rund 38 Prozent der Anteile ist der Gründer und
Vorstandschef Lars Hinrichs derzeit größter Aktionär der Open
Business Club AG. Weitere Anteilseigner sind Aufsichtsrat William
Liao, der rund 13 Prozent hält, der Finanzinvestor Wellington
Partners mit etwa 18 Prozent sowie die Epublica GmbH mit etwa 8
Prozent der Anteile.
Mit den Mitteln aus dem Börsengang will die Open Business Club AG
vor allem die internationale Expansion der Xing-Plattform
forcieren. Unter anderem hegt das Unternehmen ehrgeizige Pläne in
China. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/07 (zum
30. Juni) setzte die 62 Mitarbeiter zählende Gesellschaft rund 2,8
Millionen Euro um und schrieb unter dem Strich erstmals schwarze
Zahlen.
Der Wertpapier-Prospekt für das öffentliche Angebot wurde im
Internet unter www.xing.com/ir veröffentlicht.
schrieb am 25.11.06 14:19:29
Open BC will erster IPO der Web-2.0-Ära werden
Das Online-Netzwerk Open BC will innerhalb der kommenden sechs
Monate an die Börse gehen. Das gab Lars Hinrichs, der Gründer des
Hamburger Unternehmens am Donnerstag bekannt.
Open BC ermöglicht die Verwaltung der Daten von Geschäftskontakten
per Internet und das leichte Knüpfen neuer Bekanntschaften. In
manchen Branchen, so in der IT und der Werbung, gehört es zum guten
Ton, Mitglied auf der Plattform zu sein. Die Grundmitgliedschaft
ist dabei gratis, mehr Funktionen gibt es per Abonnement, das 5,95
Euro pro Monat kostet.
Die Zahlen, die Open BC gestern vorstellte klingen beeindruckend:
Rund 13 Prozent der 1,45 Mill. Mitglieder zahlen. Allein von Juli
bis September stieg die Zahl der Nutzer um 23 Prozent. Während das
Unternehmen im Geschäftsjahr 2005/06 (30.6.) 5,99 Mill. Euro
umsetzte, sollen es im laufenden Jahr schon zehn Mill. werden.
„Wir sind weltweit der erste Web- 2.0-Börsengang“, verknüpft
Hinrichs seine Firma mit dem derzeit heißesten Online-Trend: Aus
passiven Nutzern sollen aktive Inhalteproduzenten werden, die sich
innigst vernetzen. Allerdings stelle die Vorreiterposition auch ein
Problem dar: „Die Banken haben keine direkten börsennotierten
Vergleichsunternehmen um einen Maßstab zu anzulegen." Mit dem
Börsengang will sich Open BC außerdem umbenennen in Xing.
In Finanznewslettern wird spekuliert, die Hamburger wollten 100
Mill. Euro einnehmen. Sie selbst kommentieren das nicht. Mit dem
Geld soll die internationale Expansion finanziert werden. Unter
anderem hegt Open BC ehrgeizige Pläne in China. Allerdings werden
die Altaktionäre zumindest teilweise Kasse machen: Ob dabei
einzelne Anteilseigner völlig ausscheiden, sei noch nicht
entschieden.
Derzeit wirkt die Eigentümerstruktur wie ein Flickenteppich. Durch
mehrere Finanzierungsrunden gibt es 18 beteiligte Parteien,
darunter Freunde von Gründer Hinrichs, Mitarbeiter und
ungewöhnlichere Konstruktionen wie Antheria, die Holding der
Kunstsammlerin Monique Burger, der Frau von Max Burger-Calderon,
Senior Partner beim Wagniskapitalunternehmen Apax. Aber natürlich
sind auch bekannte Namen aus der Kapitalgeberszene dabei, so
Wellington Partners, das im August 2005 knapp unter 20 Prozent der
Anteile für 5,7 Mill. Euro übernommen hat.
Auf Bankenseite wird Open BC betreut von der Deutschen Bank und
Lehmann Brothers, auch die Landesbank Baden-Württemberg und die
Zürcher Kantonalbank sind im Konsortium.
schrieb am 25.11.06 18:01:04
Ich war längere Zeit "normaler" Nutzer von OpenBC und fand die
Plattform zum Schluß alles andere als überzeugend. Die Idee ist
gut, aber die Umsetzung für Normalnutzer so unzulänglich, daß es im
Ergebnis auf eine reine Selbstdarstellung beschränkt bleibt. So
wird OpenBC (bzw. Xing) von vielen heute nur noch als
Wichtigtuerforum wahrgenommen.
Was die Anbahnung von Geschäftskontakten angeht, gibt es
erfolgreicherere Strategien. OpenBC wird nicht wirklich
benötigt.
Daher werde ich selbst da auch keinen Cent investieren. Ich glaube
nicht an ein wirkliches Potential des Produkts.
schrieb am 25.11.06 18:23:04
Ich raff überhaupt nicht, was das für ein Geschäftskonzept sein
soll ???
Auch die Bewertung scheint astronomisch zu sein. Wenn der 40 %
Freefloat 100 Millionen Euro wert ist, wäre der Firmenwert ca eine
Viertelmilliarde Euro ! Und das bei Umsatzwachstum von 6 Mio Euro
auf gerade 10 Mio Euro nächstes Jahr ???
schrieb am 25.11.06 18:46:49
Antwort auf Beitrag Nr.:
25.697.596 von RRichter am 25.11.06
18:01:04Ich war längere Zeit "normaler" Nutzer von
OpenBC und fand die Plattform zum Schluß alles andere als
überzeugend.
Was heisst "normaler" Nutzer = ungleich Premiummitglied?
Es ist doch wohl klar, dass man für ein Mehr an Informationen bzw.
den eigentlichen Nutzwert/Mehrwert auch Kohle auf den Tisch /
sprich ein Abonnement abschliessen muss. Für "umsonst" gibt es nur
noch bei Saturn a la Geiz ist geil.
Ich sehe den Nutzwert persönlich ganz anders und habe bereits über
diese Plattform, sowohl beruflich als auch privat, sehr gute und
hilfreiche Kontakte in Deutschland sowie in anderen EU-Ländern
knüpfen können. Die Kosten des bisherigen Abos stehen für mich in
keinem Verhältnis zu den Vorteilen die ich bisher aus dieser
Plattform und dem Angebot gezogen habe. Ohne diese Plattform wäre
der Aufwand zum Beispiel für Geschäftsanbahnungen (zeitlich und
finanziell) wesentlich höher für mich gewesen.
Ich glaube nicht an ein wirkliches Potential des
Produkts.
Die Jungs verdienen als Startup Geld, was will man mehr - und
verfügen zudem über jede Menge Mitglieder mit international stark
wachsender Tendenz.
Ähnliche Produkte wie z.B. Flickr, MySpace, Facebook, oder studiVZ
mit schnell wachsenden Communitys rollen derzeit den Markt auf.
OpenBC ist holt sich schnell mal das notwendige Kleingeld an der
Börse um weiter zu wachsen ...
schrieb am 25.11.06 19:15:05
Na immerhin ist schon mal etwas Feedback eingegangen. Ich
persönlich habe mich vor einigen Wochen aus Neugierde bei OpenBC
angemeldet und nach ein paar Tagen die 3-monatige
Premium-Mitgliedschaft gewählt. Zwischen der "normalen"
Mitgliedschaft und der Premium-Mitgliedschaft ist schon ein
spürbarer Unterschied. Die Kosten hierfür können locker unter der
Kategorie "Peanuts" eingeordnet werden - die meisten
Zeitschriften/Magazine kosten mehr...
Was die Anbahnung von Geschäftskontakten betrifft bin ich nicht
unzufrieden - nach und nach kommen auch interessante Diskussionen
in den Foren zu bestimmten Fachthemen zu Stande. Denke, der Trend
wird sich verstärken, wenn die Mitgliederzahlen entsprechend
wachsen und die Internationalisierung voranschreitet.
Nützlicher Nebeneffekt von XING ist sicher auch die Möglichkeit
alte Studien- bzw. Arbeitskollegen zu "treffen" bzw. von diesen
gefunden werden zu können.
Die Bewertung ist natürlich so eine Sache - das sich das Investment
ja rechnen sollte ist sicherlich Vorsicht und genauche Recherche
erforderlich. Werde mich damit in den nächsten Tagen näher
beschäftigen.
Würde mich jedenfalls freuen, wenn der Thread hier einige Zeit am
Laufen gehalten werden könnte.
schrieb am 25.11.06 20:10:00
@zocklany
Sehr sachlich - sehr aussagekräftig, wie halt deine anderen
Postings auch.
Hauptsache zu jedem Thema 'nen Kommentar und 'n Smiley...
schrieb am 26.11.06 10:00:55
Antwort auf Beitrag Nr.:
25.700.128 von pinguin68 am 25.11.06
20:10:00ich bin seit 2 Jahren Mitglied bei denen,habe
mich damals aus Neugierde angemeldet und dann gehofft ein paar
Geschäftskontakte zu knüpfen.Habe bisher einmal die Meldung
erhalten das sich jemand für einen Kontakt interessiert.Deshalb
siehe #7

Ich
werde jedenfalls bei der IPO nicht dabei sein.
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben