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    Wincor Nixdorf - langfristig bei 250 Euro?

    eröffnet am 19.12.06 14:38:45 von
    heropark

    neuester Beitrag 22.10.14 15:26:33 von
    linkshaender
    Beiträge: 419
    ID: 1.101.299
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 110.693


    Beitrag schreiben Ansicht: Normal
    Avatar
    heropark
    schrieb am 19.12.06 14:38:45
    Beitrag Nr. 1 (26.305.120)
    :)Hallo zusammen,

    nachdem über diesen Wert so wenig geschrieben wird, sollte das mal jemand machen.


    Anbei eine Empfehlung von aktienperformer:

    "Die am 13.12.2006 vorgelegten Zahlen für das am 30.09.
    2006 beendete Geschäftsjahr haben die bisherige Planung noch übertroffen. So liegt der Konzernumsatz mit 1.948 Mio. Euro rund 12 Prozent über dem Vorjahreswert von 1.744 Mio. Euro. Der auf die Aktionäre entfallene Konzernjahresüberschuss ist sogar um ca. 47,5% von 54,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 81,0 Mio. Euro gestiegen. Was einem Ergebnis je Aktie von 4,87 Euro entspricht (Vorjahr 3,31 Euro).
    Aufsichtsrat und Vorstand werden der am 29. Januar 2007 stattfindenden Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende für das zurückliegende Geschäftsjahr in Höhe von 2,80 Euro je Aktie auszuschütten (Vorjahr 2,10 Euro).
    Wincor Nixdorf sieht sich mit den neuen Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis bestens für die Zukunft aufgestellt. "Wir kommen in Europa unserem erklärten Ziel beständig näher, nach der Marktführerschaft im Geschäft mit Handelsunternehmen diese Position auch im Geschäft mit Retail-Banken zu erreichen. Parallel dazu haben wir in den weltwirtschaftlichen Wachstumsregionen unsere Basis für weitere Expansion gestärkt sowie in den USA und China, in denen uns weiteres Wachstum besonders wichtig ist, unsere Marktpräsenz wesentlich verbessert", beschrieb Vorstandsvorsitzender Stiller die internationale Entwicklung des Unternehmens.

    :eek: Fundamentale Einschätzung:
    Auf Grundlage meiner neuesten Analyse habe ich einen fairen Wert von 236,29 Euro für die Aktie ermittelt, was KGV- Multiplikatoren von ca. 18,4 (2006/07) bzw. 13,4-fachen (2007/08) des jeweiligen Ergebnisses entsprechen würde. Es ergibt sich so ein neues Kursziel auf 12-Monatssicht von rd. 163 Euro. Was gegenüber dem derzeitigen Kursniveau einem Aufwärtspotenzial von 50 Prozent entspricht. Die kontinuierliche Ausschüttungspolitik mit einer Dividendenrendite für 2005/06 von 2,80 € (rund 2,6% / Zahltag 30.01.07) sollte ein mögliches Rückschlagspotenzial begrenzen, zumal ich mit einer steigenden Ausschüttung rechne.
    Weitere positive Faktoren sind:
    Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV): 0,95 (auf Sicht 2006/07)
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV): 1,71
    Eigenkapitalquote (EKQ): 23,2%
    Eigenkapitalrendite (EKR): 39,6% (auf Sicht 2006/07)

    :D AKTIENperformer-Bewertung:
    Die Aktie sollte in den kommenden Monaten ein überdurchschnittliches Kurspotenzial als der Markt haben.
    Mittel- bis langfristig sehr positiv = long gehen (Kauf),
    Mittelfristiges Kursziel (12 Monate): 162,97 Euro
    Langfristiges Kursziel (2 Jahre): 249,71 Euro
    >Signal: Sehr positiv = long gehen (Kauf)"
    (c) www.aktienperformer.de

    :yawn: Und hier noch eine Empfehlung von aktiencheck:

    "Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Für die Experten der "BÖRSE am Sonntag" ist Wincor Nixdorf (ISIN DE000A0CAYB2/ WKN A0CAYB) die Aktie der Woche.

    Auf der in der letzten Wochen stattgefundenen Bilanzpressekonferenz habe die Geschäftsführung von Wincor Nixdorf die mittelfristigen Wachstumsziele bekräftigt. "Auf sieben fette Jahre werden sieben weitere fette Jahre folgen", so Vorstandschef Eckhard Heidloff. Der Umsatz solle jährlich um 6% ausgeweitet und das EBITA solle um 8% gesteigert werden. Der Überschuss solle sogar noch stärker zulegen als das EBITA.

    Nach Meinung der Experten sprächen die kommunizierten Wachstumsziele dafür, dass der Konzern seine Erfolgsgeschichte fortsetzen könne. Da die Aussichten von Wincor Nixdorf grundsätzlich konservativ seien, sollte die Guidance eher das untere Ende der Erwartungen darstellen. Aufgrund der sehr guten fundamentalen Verfassung würden die Experten auch das nicht mehr ganz billige KGV von 18 für angemessen halten.

    Die Experten der "BÖRSE am Sonntag" raten zum Kauf der Wincor Nixdorf-Aktie und empfehlen, eingegangene Positionen bei 99,00 Euro abzusichern. (Ausgabe 50 vom 17.12.2006) (18.12.2006/ac/a/d)"


    :look:Also, was sind euere Meinungen zu dem Wert?

    Gruß HePa
    Avatar
    heropark
    schrieb am 20.12.06 19:09:59
    Beitrag Nr. 2 (26.346.197)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 26.305.120 von heropark am 19.12.06 14:38:45Na wer sagt's denn!

    Wird mal Zeit, dass jemand auf diese Aktie aufmerksam wird!;)

    :lick::p:D:D:D

    "Frankfurt am Main - Die Wincor Nixdorf AG hat am heutigen Mittwoch ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Das Unternehmen will bis zu 166.390 eigene Aktien, was rund einem Prozent des derzeitigen Grundkapitals entspricht, an der Börse zurückkaufen. Die Papiere dienen zur Erfüllung der Verpflichtungen aus Aktienoptionen, die an Mitglieder des Vorstands und Führungskräfte ausgegeben wurden.

    Die Aktie von Wincor Nixdorf quittiert diese Nachricht heute mit einem deutlichen Aufschlag von 2,5 Prozent. Das Unternehmen zeigt damit erneut, dass es gewillt ist, etwas für den Aktienkurs zu tun. Erst vor drei Wochen hatte Aufsichtsrat von Wincor Nixdorf angekündigt, dem Dividendenvorschlag des Vorstands für das Geschäftsjahr 2005/06 zu folgen. Vorgesehen ist ein Vorschlag an die Hauptversammlung am 29. Januar 2007, eine Dividende von 2,80 EUR pro Aktie (Vorjahr: 2,10 EUR) auszuschütten.

    Zudem soll die Hauptversammlung darüber entscheiden, das Grundkapital der Gesellschaft aus Gesellschaftsmitteln durch Ausgabe neuer Aktien zu verdoppeln. Die Aktionäre sollen ohne Zahlung für jede gehaltene Aktie eine zusätzliche Aktie erhalten, was im Ergebnis einem Aktiensplit im Verhältnis 1:2 gleichkommt. Dadurch verringert sich der optische Wert der Wincor Nixdorf-Aktie: Bei aktuellen Kursen um 110 EUR dürfte die Halbierung des Kurses den Wert für viele Anleger wieder attraktiver machen.

    Doch nicht nur die Kurskosmetik spricht derzeit für die Aktie des Automatenherstellers. Das Unternehmen hat das Geschäftsjahr 2005/06 (1. Oktober bis 30. September) mit neuen Bestmarken abgeschlossen. Der Konzernumsatz von Wincor Nixdorf kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 12 Prozent auf 1.948 Mio. EUR (Vorjahr: 1.744 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (EBITA) erhöhte sich um 18 Prozent auf 161 Mio. EUR (137 Mio. EUR). Noch deutlicher war mit 46 Prozent auf 82 Mio. EUR (56 Mio. EUR) die Steigerung beim Periodenergebnis.

    „Wincor Nixdorf präsentiert sich damit in ausgezeichneter Verfassung und ist für die Zukunft bestens aufgestellt“, betonte Karl-Heinz Stiller, der bei der Bilanz-Pressekonferenz zum letzten Mal als Vorstandsvorsitzender die Geschäftsergebnisse präsentierte. Der Manager wird sein Amt nach der Hauptversammlung am 29. Januar 2007 an den jetzigen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Finanzvorstand Eckard Heidloff übergeben.

    Der Zeitpunkt für den Wechsel scheint mit Bedacht gewählt, denn Wincor Nixdorf ist auf Kurs. „Wir kommen in Europa unserem erklärten Ziel beständig näher, nach der Marktführerschaft im Geschäft mit Handelsunternehmen diese Position auch im Geschäft mit Banken zu erreichen“, beschreibt Stiller die internationale Entwicklung des Unternehmens. Gerade aber in Deutschland hat Wincor Nixdorf nach einer längeren Phase der Stagnation den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 11 Prozent auf 569 Mio. EUR (i.V. 513 Mio. EUR) gesteigert.

    In Europa - ohne Deutschland - kletterte der Umsatz um 10 Prozent auf 992 Mio. EUR, das Geschäft in Asien/Pazifik/Afrika profitierte von einer guten Geschäftsentwicklung im Bereich Banking. Der Umsatz stieg hier um 18 Prozent auf 232 Mio. EUR. Kräftiges Wachstum wurde auch in der Region Amerika erzielt, wo sich der Umsatz um 17 Prozent auf 155 Mio. EUR erhöhte. Der Anteil des Deutschlandgeschäfts am Gesamtumsatz lag wie im Vorjahr bei 29 Prozent, auf die Region Europa entfallen 51 Prozent, auf Asien/Pazifik/Afrika 12 Prozent und auf Amerika 8 Prozent.

    Für die Zukunft setzt Wincor Nixdorf vor allem auf den wachsenden Trend zur Automatisierung, Industrialisierung und Auslagerung von Geschäftsprozessen in Filialen. Das Unternehmen unterstützt dabei in immer größerem Umfang komplette Filialgeschäftsprozesse seiner Kunden. Ein Beispiel dafür ist das Geschäftsfeld Outsourcing. „Geldinstitute übertragen uns nicht nur den Betrieb ihrer Filial-Systeme, sondern lagern auch den Betrieb ihrer kompletten IT-Netzwerke an uns aus“, der designierte Vorstandschef Heidloff. So übernimmt etwa die Wincor Nixdorf Portavis GmbH den Betrieb der Rechenzentren und der mehr als 5.000 PC-Arbeitsplatzrechner der HSH Nordbank."

    Quelle: cortalconsors; publimax media
    Avatar
    Wertesucher
    schrieb am 30.01.07 10:32:12
    Beitrag Nr. 3 (27.290.530)
    Hallo zusammen,

    hier ein aktueller Bericht zur HV aus der Lokalpresse:

    Neue Westfälische vom 30.01.2007

    Der Wechsel bei Wincor

    Hauptversammlung genehmigt 2,80 Euro Dividende / Starkes erstes Quartal

    VON MARTIN KRAUSE

    Paderborn. Zu seinem Abschied vom Vorstandsvorsitz der Wincor Nixdorf AG servierte Karl-Heinz Stiller (64) noch einmal hervorragende Quartalszahlen. Die Geschäftsentwicklung bilde eine "gute Grundlage für das geplante weitere Wachstum", versprach Stiller den Aktionären, die sich gestern eine Erhöhung der Dividende auf 2,80 (Vorjahr 2,10) Euro genehmigten.

    Es war eine Hauptversammlung des großen Wechsels – eine friedliche Veranstaltung mit rund 400 zufriedenen Aktionären und vielen freundlichen Worten. Der scheidende Vorstandschef Karl-Heinz-Stiller erntete Lob unter anderem vom ebenfalls scheidenden Aufsichtsratschef Johannes Huth: "Es war vor allem Ihre Person, die das Unternehmen bisher geprägt hat", sagte Huth. Stiller seinerseits bedankte sich bei dem Spitzenmanager der Private-Equity-Gesellschaft KKR: "Sie werden uns fehlen."

    Stiller wurde von der Hauptversammlung in den Aufsichtsrat gewählt und nahm dort anschließend Huths Platz als Vorsitzender des Gremiums ein. Die Wahl wurde von fast allen Aktionären gelobt: "Wir sehen so einen Wechsel grundsätzlich nicht so gern", sagte ein Aktionärsvertreter zwar – in diesem speziellen Fall allerdings und wegen Stillers großer Erfahrung sei die Entscheidung gut. Stillers Nachfolger als Vorstandschef ist Eckard Heidloff, der "mit dem Unternehmen bestens vertraut" sei und großen Anteil an den Erfolgen gehabt habe. Er übernahm das Steuer am Ende der Hauptversammlung.

    Während der Paderborner Konzern im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres zwischen Oktober und Dezember ein Umsatzwachstum um 13 Prozent verbuchte, blieb die Umsatzprognose für das Gesamtjahr so vorsichtig wie zuvor: Um "nur" 6 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro Umsatz wird der Anbieter von Geldautomaten, Kassen und anderer Geräte für Banken und Handel demnach wachsen.

    Der operative Gewinn, der im Quartal um 18 Prozent stieg, soll im Gesamtjahr um 8 Prozent auf 174 Millionen Euro zulegen. Das Drängeln von Aktionärsvertretern, die Latte durch verbesserte Prognosen doch noch ein bisschen höher zu legen ("Herr Heidloff würde das hinkriegen") verhallte ungehört. Einen positiven Wink für die Entwicklung der Dividende hatte Stiller immerhin parat: Der für die Ausschüttung maßgebliche Überschuss nämlich werde "sehr viel stärker" steigen als der operative Gewinn, kündigte er an. Im ersten Quartal war das Periodenergebnis um 44 Prozent gewachsen. "Ich gehe davon aus, dass wir unsere Erfolgsgeschichte im laufenden Geschäftsjahr fortschreiben", sagte Heidloff.

    Die Hauptversammlung beschloss auch eine Verdopplung des Grundkapitals durch Ausgabe neuer Aktien: Für jede Aktie erhalten die Aktionäre ohne Zuzahlung (wie bei einem Aktiensplit) eine zusätzliche Aktie.

    Grüße
    Wertesucher
    Avatar
    Eurofreund
    schrieb am 30.01.07 11:19:07
    Beitrag Nr. 4 (27.291.527)
    Bin auch in Wincor-Nixdorf investiert.
    Gutes und solides Unternehmen !!
    Wird zu wenig hier besprochen.
    Der kommende Aktiensplitt macht die Aktie optisch billiger und wir können neue HÖHEN erklimmen.


    Heute um 08:57 im eMail-Eingang:

    Dear Sir or Madam,

    Please find below the Press Release of Wincor Nixdorf regarding an order
    from Deutsche Post AG.

    Rahmenvertrag mit der Deutschen Post AG: Wincor Nixdorf avanciert zum
    Generalunternehmer fuer IT-Ausstattung der Schalterarbeitsplaetze in Post-
    und Postbankfilialen

    Paderborn, 30. Januar 2007. Wincor Nixdorf wird als Generalunternehmer die
    bis zu 20.000 Schalterarbeitsplaetze in den Filialen der Deutschen Post und
    Postbank mit neuen IT-Systemen ausstatten. Zum Loesungspaket gehoert darüber
    hinaus die Wartung für einen Zeitraum von fünf Jahren. Bereits im dritten
    Quartal 2007 sollen die ersten Filialen ausgestattet werden und das
    Gesamtprojekt 2008 abgeschlossen sein. Mit dem Gewinn dieses Großauftrages
    setzt Wincor Nixdorf seine Strategie weiter um, sich mit Kernkompetenzen aus
    dem Filialgeschaeft mit Banken und Handelsunternehmen auch in benachbarten
    Branchen Geschaeftspotenziale zu erschließen.

    Im Rahmen des Projektes werden taeglich mindestens 125 Frontend-Systeme, die
    vor der Installation mit der Filial-Software der Deutschen Post "betankt"
    werden, ausgetauscht. Eine anspruchsvolle Aufgabe, denn schließlich bietet
    der umsatzstaerkste europaeische Postdienstleister seinen Service in
    Deutschland täglich zwei bis drei Millionen Kunden an. Der Betrieb soll
    durch die Erneuerung der IT-Landschaft so wenig wie moeglich gestoert
    werden. Bei der reibungslosen Integration neuer Technologien im laufenden
    Betrieb kann Wincor Nixdorf auf langjaehrige Erfahrung zurueckblicken.
    "Schließlich bauen wir in diesem Projekt klar auf unsere Kernkompetenzen als
    Loesungsanbieter für die Filialen von Banken oder Handelsunternehmen, die
    denen der Postfilialen von heute unmittelbar verwandt sind", sagt Stefan
    Auerbach, im Vorstand bei Wincor Nixdorf für das weltweite Bankengeschaeft
    zustaendig.

    Für die Deutsche Post war das von Wincor Nixdorf angebotene Gesamtpaket der
    aufeinander abgestimmten Einzel-Komponenten entscheidend. Eine besondere
    Rolle spielte dabei die Betrachtung der Total-Cost-of-Ownership, also der
    Kosten über den gesamten Produktlebenszyklus. Partner für die Lieferung der
    Personalcomputer ist Fujitsu Siemens Computers, abgerundet wird die
    Konfiguration durch Peripherie wie Drucker, Monitore, Scanner etc. Zur
    Sicherstellung einer effizienten Wartung werden alle Systeme in die
    etablierte Services-Infrastruktur von Wincor Nixdorf eingebunden; vor Ort
    wird die Serviceleistung dann in Partnerschaft mit Fujitsu Siemens erbracht.


    Mit diesem Rahmenvertrag avanciert Wincor Nixdorf somit erstmals zum
    Generalunternehmer für die Deutsche Post. "Das von Wincor Nixdorf angebotene
    Loesungspaket erschließt Synergieeffekte aus Rollout, IT-Systemen und
    Service und ermöglicht einen klaren Schritt in Richtung Prozessoptimierung",
    sagt Friedhelm Schwarze Bereichsleiter Betrieb Filialen der Deutschen Post.
    Avatar
    Wertesucher
    schrieb am 31.01.07 09:51:56
    Beitrag Nr. 5 (27.313.702)
    Hallo zusammen,

    die Erfolgsgeschichte geht weiter:

    Neue Westfälische vom 31.01.2007

    Wincor setzt auf Service und Sicherheit

    Hausmesse mit neuem Großauftrag eröffnet: IT-Spezialist stattet 20.000 Schalterarbeitsplätze bei der Post aus

    VON PETER HASENBEIN

    Paderborn. In der technisch perfekten Wincor-Welt ist der Kunde am Zug: Er kann die Supermarktkasse selbst bedienen, am Postschalter Briefe und Päckchen abgeben, ohne dass irgend ein Mitarbeiter die Briefmarke zückt, und er kann sich am Geldautomaten ganz sicher fühlen: Die neueste Videotechnik sorgt sofort für eine Warnmeldung auf seinem Bildschirm, wenn der nächste Kunde die Diskretionslinie überschreitet, um die Geheimnummer auszuspionieren.

    Mehr Service, mehr Sicherheit, das sind zentrale Themen auf der Wincor World, die bis Donnerstag über 7.000 Kunden aus aller Welt anlocken soll.

    Noch bevor sich gestern die Türen für die Hausmesse öffneten, hatte der Hersteller von Geldautomaten und Kassensysthemen erneut eine Erfolgsmeldung parat: Wincor wird als Generalunternehmer 20.000 Schalterarbeitsplätze bei der Post und der Postbank mit neuen IT-Systeme ausstatten und hat sich zugleich den Wartungsvertrag für fünf Jahre gesichert. "Das passt genau in unsere Strategie, die Kernkompetenz, die wir für Banken und Handelsunternehmen erworben haben, auch für benachbarte Branchen einzusetzen", freut sich der neue Wincor-Chef Eckard Heidloff.

    Längst ist der IT-Spezialist davon abgerückt, nur die besten Produkte zu entwickeln. "Wir wollen Komplettlösungen anbieten und den Kunden rundum betreuen", betont Heidloff – soll heißen: Von derPlanung modernster High-Tech-Anlagen über den Einbau der Geräte bis zum Service und der Übernahme ganzer Geschäftsprozesse bietet Wincor alles aus einer Hand.

    Und umgarnt den Endverbraucher immer feinmaschiger: So kann der Bankkunde der Zukunft über einen Chip auf der Kreditkarte schon beim Betreten der Bank identifiziert werden – prompt macht sich sein Berater von der Bank auf den Weg, um ihn zu begrüßen . . .

    Grüße
    Wertesucher
    Avatar
    muellerthurgau
    schrieb am 31.01.07 15:21:20
    Beitrag Nr. 6 (27.321.740)
    wincor ist klasse: hi-tech, trend zur automatisierung wird gnadenlos weitergehen, international aufgestellt, konservatives mgmt., dividendenzahlung ordentlich.
    ich habe den rücksetzer im juni letzten jahres einigermassen geschickt genutzt zu 98,- euro

    m.m. eine aktie mit der man sehr gut durch die nahende aktien-markt konsolidierung kommen wird...

    stay long
    m-t
    Avatar
    Dantyren
    schrieb am 25.04.07 22:54:24
    Beitrag Nr. 7 (29.005.974)
    Die Wincor Nixdorf AG (ISIN DE000A0CAYB2/ WKN A0CAYB) verbuchte im zweiten Quartal aufgrund der Realisierung verschiedener großer Banking-Projekte einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg und hob im Anschluss die Prognosen für das Gesamtjahr an.

    Wie der im MDAX notierte Geldautomatenhersteller am Mittwoch erklärte, lag der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei 537 Mio. Euro, nach 455 Mio. Euro, was einem Plus von 18 Prozent entspricht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) verbesserte sich von 37 Mio. Euro auf 44 Mio. Euro. Das Periodenergebnis kletterte von 18 Mio. Euro auf 24 Mio. Euro.


    "Die Zahlen zeigen, dass wir mit unserer Wachstumsstrategie richtig liegen und weiter wachsen werden. Wir profitieren von unserer Innovationsstärke und kommen international gut voran", erklärte Konzernchef Eckard Heidloff. Profitieren konnte Wincor Nixdorf vor allem von den starken Zuwächsen in Europa (ohne Deutschland), wobei man in dieser Region im zweiten Quartal ein Umsatzplus von 26 Prozent auf 290 Mio. Euro ausweisen konnte. In Deutschland verzeichnete man einen Umsatzzuwachs von 8 Prozent auf 141 Mio. Euro. In der Region Amerika verbuchte man einen Umsatzanstieg von 23 Prozent auf 38 Mio. Euro, während man in der Region Asien/Pazifik/Afrika ein Umsatzplus von 8 Prozent auf 68 Mio. Euro vorzuweisen hatte.


    Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Konzern angesichts der starken Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr optimistisch: "Mit den guten Zahlen des ersten Halbjahres im Rücken werden wir unsere bisherige Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr übertreffen. Wir gehen nun von einem Wachstum von 9 Prozent beim Umsatz sowie von 15 Prozent beim EBITA aus", erklärte Heidloff. Bisher war für das Geschäftsjahr ein Anstieg von 6 Prozent beim Umsatz und 8 Prozent beim EBITA prognostiziert worden.


    Die Aktie von Wincor Nixdorf notierte zuletzt bei 68,50 Euro.
    Avatar
    bosna-celik
    schrieb am 20.05.07 07:54:18
    Beitrag Nr. 8 (29.390.416)
    wann kommt dennn der Splitt ?
    Avatar
    Wertesucher
    schrieb am 26.06.07 09:56:41
    Beitrag Nr. 9 (30.319.564)
    Hallo zusammen,

    nun ist der Split erfolgt, aber der Kursverlauf enttäuscht eher.

    Immerhin gibt es eine Empfehlung durch Börse am Sonntag (24. Juni 2007):

    Wincor Nixdorf erwartet neue Spitzenwerte!

    Der Geldautomat- und Kassensystemhersteller sieht sich im laufenden
    Geschäftsjahr 2006/07 (bis Ende September) weiter auf Rekordkurs. Der
    seit Anfang des Jahres amtierende Firmenchef, Eckard Heidloff, bestätigte
    in einem Interview die Ende April angehobenen Prognosen. Gleichzeitig
    erteilte er Zukäufen eine Absage!

    DER VORSTAND verwies auf das organische Wachstum in den vergangenen Jahren, das
    seiner Ansicht nach zeigt, auch ohne Übernahmen weiter voranzukommen. Solange das
    funktioniere, habe man keine Zukäufe nötig, wird er weiter zitiert. Die Ergebnisse der vergangenen
    Jahre, aber auch der jüngsten Vergangenheit, unterfüttern seine Aussage.
    Im Geschäftsjahr 2005/06 übertraf der Konzern seine mehrfach angehobene Prognose und erzielte
    neue Bestmarken. Der Umsatz kletterte um 12% auf 1,95 Mrd. Euro. Ein verbessertes
    Kostenmanagement sorgte zudem für überproportional steigende Gewinne. Das Ergebnis vor
    Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) nahm um 18% auf 161 Mio. Euro zu.
    Der Nachsteuergewinn erhöhte sich von 55 auf 82 Mio. Euro. Der Wachstumstrend der
    vergangenen Jahre setzte sich damit fort, und beim operativen Ergebnis konnte seit
    dem Geschäftsjahr 1996/97 jedes Jahr eine Verbesserung erreicht werden, meist sogar
    prozentual zweistellig.

    Bestens positioniert

    Basis für den Erfolg ist eine starke Marktposition. Die Gesellschaft bietet in ihrem
    Kerngeschäftsfeld (Banking) eine umfassende Palette von Automatisierungs- und
    Selbstbedienungssystemen wie Geldautomaten, Informations- und Transaktionsterminals
    oder Belegdrucker. Dabei ist die Gesellschaft führend in Deutschland im Bereich
    Geldautomaten für Banken. In Europa belegt man Platz zwei, weltweit Rang drei.
    Zweite Säule sind Kassensysteme sowie die dazugehörige Software für den Einzelhandel.
    In Deutschland und Europa ist man auf diesem Gebiet führend und weltweit die Nummer zwei. Zu
    dem Segment gehören außerdem Informationssysteme sowie Lösungen zur Filialautomatisierung
    wie elektronische Regalauszeichnungs- und Leergutrücknahmesysteme. Abgerundet wird das
    Angebot durch Lösungen zur Verwaltung und Steuerung der Logistikkette, Kiosksysteme und
    elektronische Werbeanzeigen.

    Positives Umfeld

    Wie der Vorstand jüngst erläuterte, entwickelten sich die Geschäfte in beiden Kundensegmenten
    sehr gut. Er geht zudem davon aus, dass sie auch mittelfristig weiter zulegen. Das Unternehmen
    setzt auf den wachsenden Trend zur Automatisierung, Industrialisierung und Auslagerung von
    Geschäftsprozessen in der Filiale. Weiteres Potenzial sieht man durch die Ausweitung der
    Geschäfte auf verwandte Branchen sowie dem Trend zum Outsourcing. Immer mehr Geldinstitute
    übertragen nicht nur den Betrieb ihrer Filialsysteme an den Konzern, sondern auch den Betrieb ihrer
    kompletten IT-Netzwerke. Neben der Verbreiterung der Geschäftstätigkeit will Wincor Nixdorf
    seine Marktpositionen in seinen Absatzmärkten ausweiten. Potenzial verspricht man sich
    beispielsweise in Amerika und Asien, die bislang erst 8 bzw. 13 Prozent zum Gesamtumsatz
    beisteuern. Hier soll es in den nächsten Jahren weitere Zuwächse geben.

    Steigende Ergebnisse

    Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres, das im März endete, verbuchte
    Wincor Nixdorf in diesen Regionen bereits ordentliche Steigerungen. So verbesserten
    sich die Erlöse in Amerika um 25%. Bereinigt um den Währungseffekt wegen des schwächeren US-
    Dollars gegenüber dem Euro lag das Plus allerdings nur bei 13% und der Umsatz bei 80 Mio. Euro.
    Der Umsatzanteil am Gesamtumsatz erreichte damit wie im Vorjahr 7%. In der Region
    Asien/Pazifik/Afrika erhöhte sich der Umsatz um 12% auf 138 Mio. Euro. Auf US-Dollar-Basis
    bedeutet das ein Plus von 23%. Der Anteil am Gesamtumsatz verharrte bei 13%. Größter
    Absatzmarkt ist nach wie vor Europa (ohne Deutschland). Hier stiegen die Erlöse um 17% auf 581
    Mio. Euro und mit 54% (Vorjahr: 53%) wird hier weiterhin der größte Anteil an den
    Konzerneinnahmen eingefahren. Der Heimatmarkt Deutschland steuerte 26% (vorher:
    27%) bei. Konkret verbesserte sich hier der Umsatz um 13% auf 286 Mio. Euro. Konzernweit
    kletterte der Umsatz in den ersten sechs Monaten somit um 15% auf 1,09 Mrd. Euro. Erneut
    deutlich stärker konnte das operative Ergebnis vor Abschreibungen auf Produkt-Know-how
    (EBITA) zulegen. Hier verbuchte Wincor Nixdorf ein Plus von 20% auf 90 Mio. Euro. Noch
    deutlicher nach oben ging es beim Überschuss, der sich um 36% auf 49 Mio. Euro erhöhte.

    Langfristiger Kauf

    Bei Vorlage der Zahlen erläuterte der Vorstand seinerzeit, dass man sich durch die positive
    Entwicklung in der strategischen Ausrichtung des Konzerns bestätigt sieht. Der bisherige Erfolg
    sowie die vielversprechenden Aussichten spiegeln sich auch in der Kursentwicklung wider. Seit
    dem Börsengang in Mai 2004 hat die Aktie einen Aufwärtstrend ausgebildet, der hin und wieder
    durch normale Korrekturen unterbrochen wurde. Vorläufiger Höhepunkt war das bisherige
    Allzeithoch von 75,00 Euro, das im Mai dieses Jahres erreicht wurde. Es folgte auch hier ein
    Rücksetzer. Dieser konnte aber bei der Unterstützung im Bereich von 66,25 Euro aufgefangen
    werden und die Aktie strebt nun wieder in Richtung ihres bisherigen Spitzenwertes. Angesichts
    der fundamental glänzenden Verfassung und einer günstigen Bewertung, das KGV (2008e) liegt
    gerade einmal bei rund zwölf, können daher auf dem aktuellen Niveau langfristige Käufe in
    Erwägung gezogen werden. Als nächstes Kursziel rückt das bisherige Allzeithoch ins Visier, das
    nicht weit entfernt ist. Ein Ausbruch darüber würde dann weiteres Kurspotenzial eröffnen.

    OPTIONSSCHEIN-TRADING

    Investoren, die sich der Risiken bewusst sind, können versuchen, mögliche Kursgewinne
    mit Derivaten zu hebeln. Auf den Basiswert Wincor Nixdorf gibt es dazu auch ein paar
    Hebelzertifikate. Interessant ist beispielsweise das MINI FUTURE LONG
    ZERTIFIKAT von HSBC Trinkaus & Burkhardt.Ausgestattet mit einer theoretisch
    unbegrenzten Laufzeit (open end) liegt die Knock-out-Schwelle derzeit bei 63,87 Euro
    und damit unter unserem präferierten Stop-Loss bei der Aktie von 65,20 Euro. Der Hebel
    beträgt derzeit 7,1.

    Wincor Nixdorf
    52-Wochen-Hoch: 75,00 Euro
    52-Wochen-Tief: 43,12 Euro
    Empf. Stop-Loss: 65,20 Euro
    Unser Anlageurteil: „Kaufen“

    Allerdings muss man wohl den Optimismus ein wenig relativieren. Das gilt sowohl für die
    Unterstützung beim negativen Kurzfristtrend als auch die optimistische Gewinnschätzung, die bei
    Onvista beispielsweise mit einem KGV für 2007-8 von 17,6 deutlich schlechter ausfällt.

    Grüße
    Wertesucher
    Avatar
    PizPalue
    schrieb am 24.07.07 15:20:27
    Beitrag Nr. 10 (30.827.967)
    Gibts noch Interesse an WN?
    Was ist heute los?