Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 14121)

    eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
    Fraud123

    neuester Beitrag 20.12.14 09:01:40 von
    57-er
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    Tinkabay
    schrieb am 18.12.12 11:28:25
    Beitrag Nr. 141.201 (43.938.817)
    Zitat von fubu79ach komm, eigentlich willst du doch nur sagen:

    "hey. ich habe einfach mal einen spruch rausgehauen, der meinem nicht näher definierten gefühl "von denen da oben um meiner harten arbeit lohn betrogen zu werden" (du sprichst von geknübbele) gerecht wird.
    ich habe weder ahnung von unseren sozialsystemen, noch von deren finanzierung. aber ich hau jetzt einfach mal einen raus. denn eins ist sicher, wir kleinen armen ehrlichen bürger werden verarscht!"

    gut gebrüllt löwe.


    Ich bin kein Hilfsschullehrer und habe keine Lust dir Nachhilfe zu geben.
    Aber die brauchst du ja nicht weil du augenscheinlich den Stein der Weisen
    gefressen hast.
    2 Antworten
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    Kongo-Otto
    schrieb am 18.12.12 11:29:09
    Beitrag Nr. 141.202 (43.938.821)
    Zitat von cathunterWas glaubst du was passiert, wenn die Fiskalklippe für umschifft erklärt wird ?


    Sell on good news?

    Denn das Umschiffen der Fiskalklippe ist ja jetzt bereits eingepreist.
    3 Antworten
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    fubu79
    schrieb am 18.12.12 11:29:46
    Beitrag Nr. 141.203 (43.938.826)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.938.795 von greenanke am 18.12.12 11:24:08ich kann dich durchaus verstehen. hatte ebenfalls mit dem gedanken gespielt den dax zu shorten.
    mich schlussendlich dagegen entschieden, weil ich märkte bei denen mir technisch die erfahrung fehlt, nicht gegen den trend trade.
    ich würde wenn eher dazu tendieren, in eine bereits bestehende abwärtsbewegung zu traden. SL dann etwa auf start der bewegung.

    aber man sagt ja mal ganz gerne - DAX trading ist königsklasse. forex und auch EMs sind für mich wesentlich leichter nachzuvollziehen.
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    cathunter
    schrieb am 18.12.12 11:36:09
    Beitrag Nr. 141.204 (43.938.860)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.938.821 von Kongo-Otto am 18.12.12 11:29:09No, Otto.

    Das entscheidet immer die Marktreaktion was eingepreist ist und was nicht.
    Wie die ausfällt weisst du nicht.

    Gutes Beispiel TKA. Grottenschlechte Zahlen, grottenschlechte Aussichten, weiterer Abschreibungsbedarf wird zwangsläufig folgen, alles weitaus schlechter als erwartet.

    Nur weil ein Großteil der Vorstände entlassen wurde, ändert das nichts an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Aussichen, aber das Teil kennt kein halten mehr.
    2 Antworten
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    fubu79
    schrieb am 18.12.12 12:02:50
    Beitrag Nr. 141.205 (43.938.995)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.938.860 von cathunter am 18.12.12 11:36:09erstmal danke!
    wunderschön, dass die posts sich tatsächlich mal dem threadthema zuwenden und dabei nicht ideologisch geprägt sind, sondern sich auf für trader und investoren relevante fragen konzentrieren.

    zur aussage "sell on good news".
    ich glaube durchaus, dass an dieser alten börsenweisheit etwas dran ist.
    der markt geht definitiv davon aus, dass fiscal cliff umschifft wird. ich vermute(!) - mehr kann man dazu nicht anstellen - dass aber auch noch ein bisschen positives potenzial verbleibt. sollte sich eine einigung hinziehen, so ist davon auszugehen, dass die märkte zunächst schwächeln um dann mit einer einigung anzuziehen.

    ob evtl. dann die situation gegeben ist, zu verkaufen, bleibt abzuwarten. eine imo idealtypische marktreaktion wäre ein nochmaliges belohnen der news, um dann gewinnmitnahmen zu sehen.

    idealtypisch -> muss so nicht eintreffen und traden würde ich solche spekulationen auch nicht.
    1 Antwort
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    Boersenbommel
    schrieb am 18.12.12 12:38:04
    Beitrag Nr. 141.206 (43.939.154)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.938.809 von cathunter am 18.12.12 11:27:13:cool::cool:


    na was wohl, die Milchmädchen sind dann eingestiegen......



    Stand das nicht schon in der "Bild" ???




    :rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
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    DieKlucke
    schrieb am 18.12.12 12:56:18
    Beitrag Nr. 141.207 (43.939.227)
    Alles hat sein Zenit einmal überschritten.
    So ist es auch mit diesem Thread.

    Mit dem Auftauchen von fubu gehen gute und lesenswerte Threads den Bach runter!

    Erst war es der Silberthread, jetzt auch hier.

    Was für eine Befriedigung ziehen Menschen aus der Zerstörung!?



    Und wetten, dass der Typ kontra antwortet?
    4 Antworten
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    wuscheler
    schrieb am 18.12.12 13:26:03
    Beitrag Nr. 141.208 (43.939.376)
    Zitat von Tinkabay
    Zitat von MrLivermoreZitat:...Dieses ganze dumme und verlogene Gelaber über die angeblich erforderliche längere Lebensarbeitszeit ......

    Natürlich kann man das Rentenalter auf 60 senken und die Renten erhöhen,
    kein Problem, aber dann muß man auch darüber labern wer das Ganze denn finanziert.

    MrLivermore

    Das war schon alles Finanziert !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Bis man die Kassen leer gerämt hat.
    Die Alten haben geknübbelt die Generation danach
    auch
    es war da und wurde verschenkt


    Genau so ist das. Willi Brandt hat 1972 für eine Hand von windigen Wahlversprechen den Generationenvertrag abgeändert und hat die Rentenkasse geleert, in dem er sagte, die Jungen sorgen für die Alten, vorher wurde die Rente von den Kapitalerträgen der Einzahlungen bezahlt.

    Und das, obwohl die Pillenknick-Thematik seit 1967 offensichtlich war.

    Wer das abstreitet, fabuliert entweder aus völliger Unkenntnis oder vorsätzlich demagogisch mit System.

    Die deutsche Bevölkerungspyramide ist ja kein Geheimnis:




    Wer uns hier erzählen will, durch etwas Mehrarbeit wäre die aus der Demographie entstehnde gigantische Rentenlücke von ca. 75% zu decken, der setzt dem Ganzen dann auch noch die Krone an Volksverdummung auf.

    Denn dass der Exportweltmeister und Produktivitäts-Nr.1 mal eben seine Wirtschaftsleistung vervierfacht, ist mehr als Illusion. Und selbst wenn, wäre es äußerst fraglich, ob das an die Bürger durchgereicht werden würde.

    Die Mehrarbeit-Gehirnwäsche dient einzig dem Zweck, den Bürgern die Wahrheit in der jeweils laufenden Legislaturperiode vorzuenthalten.

    Was heißt das für die Börsen und den Immomarkt? Meiner Meinung nach ganz klar: wenn die Babyboomer später in Rente gehen, werden sie (in Kaufkraft) nur noch einen Bruchteil der heutigen Renten erhalten. Sie werden daher zum Überleben alles veräußern müssen, was zu liquidieren ist. Allen voran Immobilien und Aktien.
    5 Antworten
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    MrLivermore
    schrieb am 18.12.12 13:42:25
    Beitrag Nr. 141.209 (43.939.457)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.939.376 von wuscheler am 18.12.12 13:26:03Zitat:....Genau so ist das. Willi Brandt hat 1972 für eine Hand von windigen Wahlversprechen den Generationenvertrag abgeändert und hat die Rentenkasse geleert, in dem er sagte, die Jungen sorgen für die Alten, vorher wurde die Rente von den Kapitalerträgen der Einzahlungen bezahlt.....


    Aus Wikipedia:
    Historische finanzielle Probleme

    Das nur auf Ansparen gegründete System konnte nicht lange durchgehalten werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Reserven durch die darauf folgende Hyperinflation weitgehend entwertet. So war das Reinvermögen der Deutschen Rentenbank von 2,12 Mrd. Mark (im Jahre 1914) binnen eines Jahrzehnts auf einen Rest von nur noch 14,6 % dieser Summe zusammengeschmolzen. Bereits damals begann man, in gewissem Umfang Rentenzahlungen aus eingehenden Beiträgen zu finanzieren, und der Staat half mit Steuermitteln aus. Dennoch waren massive Leistungskürzungen, insbesondere infolge der Weltwirtschaftskrise (1929–1933), unvermeidlich. Die gesetzliche Rentenversicherung war weit davon entfernt, den vorherigen Lebensstandard im Alter zu garantieren, sondern kaum mehr als ein kleines Zubrot. Hauptsächliche Quelle von Alterseinkünften waren mehr denn je Leistungen der eigenen Kinder oder aber, im äußersten Notfall, der staatlichen Fürsorge. Während der NS-Zeit wurden sogar Mittel aus den Sozialsystemen für andere Projekte (insbesondere die Rüstung) zweckentfremdet.

    Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das System zunächst beibehalten. Die Rente hatte damals weitgehend Unterstützungsfunktion und wurde – mangels Rücklagen – bis zu 50 % aus Steuermitteln finanziert.
    Umlagefinanzierung

    Erst mit der Rentenreform 1957 erfolgte der Übergang zum System der noch heute bestehenden Umlagefinanzierung: Statt Rücklagen zu bilden, waren anfangs – je zur Hälfte von den Arbeitgebern und von den Pflichtmitgliedern der gesetzlichen Rentenversicherung – 14 % des Bruttolohnes zu zahlen, die sofort für Rentenzahlungen verwendet wurden. Das ermöglichte eine sofortige, deutliche Rentenerhöhung und fortan eine dynamische Anpassung der Rentenhöhe an die Bruttolohnentwicklung. Die damals wesentlichen Argumente für das Umlagesystem waren, dass sofort Renten gezahlt werden können, dass kein Kapitalvermögen durch Kriege oder Wirtschaftskrisen vernichtet werden kann, dass ein Ansparen von Kapital im gesamtvolkswirtschaftlichen Maßstab ohnehin nicht möglich sei (Mackenroth-Theorem) und der Staat die Beitragszahlung durch die aktive mittlere Generation immer durchsetzen könne.


    MrLivermore
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    MrLivermore
    schrieb am 18.12.12 13:46:14
    Beitrag Nr. 141.210 (43.939.481)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.939.376 von wuscheler am 18.12.12 13:26:03Zitat: ...Wer das abstreitet, fabuliert entweder aus völliger Unkenntnis oder vorsätzlich demagogisch mit System....

    Nun stellt sich die Frage wo denn die Unkenntnis wirklich zu verorten sei.

    ML




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