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Barry Callebaut läuft Lindt den 1. Rang ab

Diskussionsstatistik
eröffnet am 08.05.08 22:52:59
von
neuster Beitrag 20.12.11 17:23:20
von
Dividendenabstauber

Anzahl Beiträge: 233
Aufrufe gesamt: 54.022
Aufrufe heute: 3
Diskussionsnr.: 1.141.111

Barry Callebaut N

Chart
WKN: 914661
ISIN: CH0009002962
Symbol: BCLN
709,10
 
+1,23 %
+8,60
Berlin (EUR), 25.05.12 | 15:07
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[ Seite: 123222324neuster Beitrag ]

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schrieb am 08.05.08 22:52:59
Beitrag Nr.1 
(34.060.514)
Antwort
Zitat
Die Barry Callebaut schmeckt genauso gut, wie die Lindt, kostet aber nur die Hälfte.

Über Callebaut:
Barry Callebaut AG is a manufacturer of cocoa, chocolate and confectionery products. The Company is a fully integrated chocolate manufacturer, involving all stages of the cocoa and chocolate value chain from the sourcing of raw materials to the delivery of the finished products to store shelves. It serves the entire food industry, including multinational branded consumer goods manufacturers, who incorporate the Company\'s ingredients in their consumer products. Customers also include artisanal and professional users of chocolate and food retailers, who can be provided with branded and customer-labeled products. The Company\'s further activities include product development, processing, training and marketing. Barry Callebaut AG operates more than 37 production facilities in 23 countries and is headquartered in Zurich, Switzerland.
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schrieb am 08.05.08 22:56:49
Beitrag Nr.2 
(34.060.536)
Antwort
Zitat
Hugin-News: Barry Callebaut AG

Barry Callebaut und Biolands replizieren erprobtes Kakaoprogramm für Kleinbauern

Engagement für eine nachhaltige, verantwortungsbewusste Kakaoindustrie:
Barry Callebaut und Biolands replizieren erprobtes Kakaoprogramm für Kleinbauern

* Barry Callebaut schliesst strategische Partnerschaft mit Biolands
in Tansania ab
* Biolands unterhält eines der weltweit grössten Biokakao-Programme
für Kleinbauern - der Kakao ist IMO- und ISO 9001-zertifiziert
* Biolands wird seine erfolgreiche Bottom-up-Kooperation mit Bauern
auf andere Kakaoanbauländer ausdehnen

Zürich, Schweiz / Dar es Salaam, Tansania, 16. April 2008 - Barry
Callebaut, der weltweit führende Hersteller von hochwertigen Kakao-
und Schokoladenprodukten, hat einen Anteil von 49% an Biolands in
Tansania übernommen. Biolands ist der grösste afrikanische Exporteur von zertifiziertem Biokakao und verkauft bereits seit acht Jahren seine gesamte Kakaoernte der obersten Qualitätsstufe an Barry Callebaut.


Barry Callebaut AG Barry Callebaut AG
http://www.barry-callebaut.com
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schrieb am 08.05.08 23:00:15
Beitrag Nr.3 
(34.060.558)
Antwort
Zitat
Barry Callebaut erwirbt 60% an KLK Cocoa in Malaysia:

Erfolgreicher Abschluss der Transaktion mit Kuala Lumpur Kepong
Berhad

Zürich/Schweiz, 30. April 2008 - Barry Callebaut, der weltweit
führende Hersteller von hochwertigen Kakao- und chokoladeprodukten,
gab heute den Abschluss der Akquisition einer 60%-igen Beteiligung an KLK Cocoa von Kuala Lumpur Kepong Berhad (www.klkcp.com.my) bekannt, nachdem das malaysische Handels- und Industrieministerium die Transaktion genehmigt hat.

KLK Cocoa wird nun den Namen ändern in Barry Callebaut Malaysia Sdn
Bhd. Das erfahrene Management-Team von KLK Cocoa unter der Leitung
von BY Ng wird zu Barry Callebaut Malysia wechseln.

Der Erwerb einer Beteiligung in KLK Cocoa gibt Barry Callebaut eine
starke Basis für die weitere Expansion der Aktivitäten in der
wachsstumsstarken Region Asien-Pazifik.

* * *

Barry Callebaut (www.barry-callebaut.com):
Mit einem Jahresumsatz von über CHF 4 Mrd. für das Geschäftsjahr
2006/07 ist die in Zürich ansässige Barry Callebaut der weltweit
grösste Hersteller von hochwertigem Kakao und Schokolade - von der
Kakaobohne bis zum fertigen Produkt im Verkaufsregal. Barry Callebaut ist in 25 Ländern präsent, unterhält ungefähr 40 Produktionsstandorte und beschäftigt rund 7´500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen steht im Dienst der gesamten Lebensmittelbranche - von industriellen Nahrungsmittelherstellern über gewerbliche Anwender von Schokolade wie Chocolatiers, Confiseure oder Bäcker bis hin zu den internationalen Einzelhandelskonzernen. Barry Callebaut bietet auch umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Produktentwicklung, Verarbeitung, Schulung und Marketing an.

* * *



Avatar
schrieb am 08.05.08 23:05:24
Beitrag Nr.4 
(34.060.584)
Antwort
Zitat
03. April 2008 | 07:01 Uhr

Barry Callebaut publiziert Ergebnisse für das erste Halbjahr 2007/08: Starker Anstieg der Verkäufe, Investitionen in die Zukunft

Anstieg der Verkaufsmenge um 10,3% auf 612'436 Tonnen * Umsatzsteigerung um 21,1% auf CHF 2'585,0 Mio. * Anstieg des Betriebsgewinns (EBIT) um 1,3% auf CHF 200,4 Mio.

Anstieg um 5,5% gegenüber dem für das erste Halbjahr 2006/07 publizierten EBIT von CHF 190 Mio. * Stabiler Konzerngewinn von CHF 124,4 Mio. für die Berichtsperiode * Bestätigung der 4-Jahres-Finanzziele für den Zeitraum 2007/08 bis 2010/11Zürich/Schweiz, 3. April 2008 - Barry Callebaut AG, der weltweit führende Hersteller von hochwertigen Kakao- und Schokoladenprodukten,gab heute die Ergebnisse für das am 29. Februar 2008 abgelaufene erste Semester des Geschäftsjahres 2007/08 bekannt. Die Verkaufsmenge stieg um 10,3% auf 612'436 Tonnen und wuchs damit dreimal so schnell wie der globale Schokoladenmarkt. Der Umsatz verzeichnete vor allem infolge der höheren Preise für Kakaobohnen und andere Rohstoffe sowie günstiger Wechselkurse einen starken Anstieg um 21,1% aufCHF 2'585,0 Mio. Bereinigt um Kakaopreis- und Währungseffekte wuchs der Umsatz um 15,7%.

Index: SMCI, SPI, SPIEX;Notiert: Main Market in SWX Swiss Exchange;.

Artikel URL: http://www.ad-hoc-news.de/Rohstoffe/16171102/rss
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schrieb am 09.05.08 12:58:22
Beitrag Nr.5 
(34.064.209)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.060.514 von ZenoCyprus am 08.05.08 22:52:59Die Barry Callebaut schmeckt genauso gut, wie die Lindt, kostet aber nur die Hälfte.

das ist doch nur Deine persönliche Meinung..

Geschmack ist bekanntlich sehr subjektiv
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schrieb am 09.05.08 23:26:56
Beitrag Nr.6 
(34.069.268)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.064.209 von pillpall am 09.05.08 12:58:22
Ich war viele Jahre in Lindt investiert und habe die Schoko auch konsumiert. Der Schokoladenmarkt wird nun mitlerweile von B.C. aufgemischt und ich muß sagen, B.C. hat wirklich feine Sorten. Ich bin ein Fan von dunkler Schokolade. Barry hat ebenso viele Sorten dunkle Schokolade und kostet nur die Hälfte.

Der 1-Jahreschart der Lindt zeigt, daß die Aktie seit der Preiserhöhung für Schokolade im Januar extrem gefallen ist, von ca. 2.600 auf 1.800. Seitdem kommt der Kurs nicht von der Stelle. Ich mache also Pause und warte darauf, daß die Aktie weiter fällt und steige dann erst wieder ein.

Der Kursrückgang hat wohl 3 Gründe: Der hohe Verkaufspreis pro Tafel, den sich die Mittelschicht mittlerweile nicht mehr leisten kann, 2. das Gewinnwachstum spiegelt sich nicht im derzeitigen Kurs wider und 3. hat die Aktie binnnen 6 Monaten über 20 % verloren, d.h. von 2600 auf 1800. Seitdem pendelt sie immer um die 2000er Marke herum. M.M. ist der Gewinn für 2008 bereits eingepreist.

Die B.C. ist wie die Lindt ein Weltmarktführer auf dem Schokoladenmarkt und hat noch viel Potential nach oben und das will ich ausnützen. Im Internet bekomme ich auch mehr Infos und Corporate News über die B.C. Aktivitäten.

Barry Callebaut baut seine globale Marktstellung stetig aus. So hat das Unternehmen seine operative Präsenz in Nordamerika stark verändert. Parallel dazu wurde das Produktionsnetz in Westeuropa optimiert. Ferner expandiert das Unternehmen in die rasch wachsenden Märkte Osteuropas und der Region Asien/Pazifik, um die sich dort bietenden Chancen zu nutzen.

Barry Callebaut beliefert die gesamte Nahrungsmittelbranche und bedient drei unterschiedliche Kundensegmente: Industrielle Kunden, gewerbliche Anwender und Einzelhandelsunternehmen. Sehr wichtig für die stabilen Preise: 2007 schloss das Unternehmen langfristige Lieferverträge mit drei der fünf weltweit führenden Süsswarenhersteller ab.

Positiv ist auch, daß B.C. 2005 zusammen mit den Tochtergesellschaften in der Elfenbeinküste eine langfristige Iniative zugunsten der Bauernkooperativen gestartet hat, wodurch die Bauern eben nicht aufgebeutet werden. Ziel ist es, den Kakaobauern Zugang zu den neuesten Erkenntnissen in Anbaumethoden und im Management zu geben. Sie lernen, wie sie ihre Farmen und ihre Geschäftspraktiken optimieren und dadurch ihre Ernteerträge steigern und qualitativ verbessern können. Je mehr sie ernten und je besser ihre Ware ist, desto mehr können sie verdienen. Das nennt man nachhaltige Landwirtschaft. Durch den Anstieg ihrer Einkommen bessern sich auch die Lebensbedingungen der Bauern und ihrer Familien und sie gewinnen größere wirtschaftliche Sicherheit.
Die meisten Europäer reden nur immer von Afrika, B.C. redet nicht sondern tut etwas.

Meine Devise am Aktienmarkt: Nicht immer in ausgetretenen Pfaden laufen, sondern zukunftsorientierte Unternehmen als Anlagemöglichkeit suchen, finden und das Schätzchen ins Depot legen.....auf lange Frist.
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schrieb am 18.05.08 21:48:19
Beitrag Nr.7 
(34.120.722)
Antwort
Zitat
Committed to a sustainable, responsible cocoa industry: Barry Callebaut and Biolands to replicate tested smallholder cocoa program
April 16, 2008

Barry Callebaut to enter into strategic partnership with Biolands of Tanzania

Biolands is one of world’s largest organic smallholder cocoa programs – IMO organic and ISO 9001 certified
Biolands to replicate its successful bottom-up cooperation with farmers in other cocoa producing countries around the world
Zurich, Switzerland / Dar es Salaam, Tanzania, April 16, 2008 – Barry Callebaut, the world’s leading manufacturer of high-quality cocoa and chocolate products, has acquired a 49% stake in Biolands, Africa’s largest exporter of certified organic cocoa based in Tanzania, after purchasing 100% of Biolands’ top-grade cocoa for the past eight years.

The Biolands enterprise is one of the largest organic smallholder cocoa programs in the world. Starting in Tanzania in 1999, Biolands has applied a bottom-up cooperation model, working directly with smallholder farmers to ensure fair prices are paid to the farmers and to improve the quality of cocoa and the farmers’ quality of life. This approach guarantees full traceability for every bag of cocoa sold by the 20,000 participating farmers, enabling consumers to know this cocoa has been produced in a sustainable and responsible manner. Biolands cocoa is certified organic by Swiss-based Institute for Marketecology IMO, one of the most renowned international agencies for inspection, certification and quality assurance of eco-friendly products.

Through a bean collection system reaching the villages, farmers are paid directly at delivery. A second payment is made after the season. In addition to providing training in cocoa growing, technical advice and supplies, Biolands has supplied more than 600,000 cocoa seedlings to help improve farms.

“For many farmers, this is the first time they are being treated seriously as partners – as partners who are expected to produce a good product in return for a better price. They feel that their cocoa and their work are valued,” says Eric Smeets, founder and managing director of Biolands. “Without Barry Callebaut’s steadfast commitment to buy cocoa from us at a fair price, we wouldn’t have been able to achieve our mission, which is to empower local farmers.”

“Biolands’ proven track-record based on the direct involvement of cocoa farmers has convinced us to strengthen our relationship,” adds Patrick De Maeseneire, CEO of Barry Callebaut. “Biolands will now replicate their concept in other countries. In our own project in Ivory Coast called ‘Quality Partner’ program we work top-down, i.e. through farmer cooperatives. We intend to test the two models in the field – with the goal to contribute to a sustainable cocoa industry and improve the livelihoods of cocoa farmers and their families in the most effective way.”

* * *

Barry Callebaut:
With annual sales of more than CHF 4 billion for fiscal year 2006/07, Zurich-based Barry Callebaut is the world’s leading manufacturer of high-quality cocoa and chocolate – from the cocoa bean to the finished product on the store shelf. Barry Callebaut is present in 25 countries, operates about 40 production facilities and employs approximately 7,500 people. The company serves the entire food industry, from food manufacturers to professional users of chocolate (such as chocolatiers, pastry chefs or bakers), to global retailers. It also provides a comprehensive range of services in the fields of product development, processing, training and marketing.



Biolands:
Biolands was founded by Eric Smeets in order to work with Tanzanian smallholder cocoa farmers to assist them to improve the quality and value of their production. This has involved helping them to convert to organic production, improving cultivation practices, planting new trees and introducing grafting among other things. Above all, Biolands has introduced a system which reaches individual farmers enabling both the product to be traceable to precise areas of production and the farmer to receive payments and services directly.

Biolands works with farmers as farmers and not simply as producers of cocoa. It therefore works with smallholders across Mbeya and Ruvuma regions of Tanzania to improve income from other crops such as coffee, paprika and sesame.
Farmers working with Biolands produce about 2,500 metric tonnes of organic cocoa per year.

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schrieb am 18.05.08 21:54:41
Beitrag Nr.8 
(34.120.746)
Antwort
Zitat

Termine:
July 1, 2008: 9-month key sales figures
November 6, 2008: Year-end results
December 4, 2008: Annual General Meeting
December 5, 2008: Dividend 11,50
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schrieb am 21.05.08 08:54:52
Beitrag Nr.9 
(34.139.290)
Antwort
Zitat
16. Mai 2008, 22:23 – Von Andreas Flütsch

Warren Buffett auf Einkaufstour

Der legendäre Investor Warren Buffett ist in Europa auf Einkaufstour. Am Dienstag besucht der reichste Mann der Welt die Schweiz. Er sucht nach soliden, gewinnstarken Firmen.

Der Weise von Omaha - er lebt mit seiner zweiten Frau immer noch in seiner Heimatstadt im US-Staat Nebraska, im Haus, das er 1958 für 31'500 Dollar gekauft hat - liebt Börsenkrisen. Während andere Investoren unruhig schlafen oder gar panikartig verkaufen, geht Warren Buffett auf Einkaufstour. Er fühle sich dann so «oversexed» wie ein Freier in einem Bordell, sagte er, als er sich nach dem Crash von 1987 zu Ausverkaufspreisen in abgestürzte Börsenschwergewichte einkaufte.

Für eine ordentliche Baisse wurde es auch Zeit. Als die Aktienkurse weiter nach oben schossen, hatte er immer lauter gejammert, er finde zu vernünftigen Preisen keine Anlageobjekte mehr. Seit Ausbruch der Finanzkrise ist Buffett - er wird Ende August 78 und hält sich mit Handball, Bridge und Ukulele-Ständchen fit - wieder voll im Element. Er hat seine Beteiligung am nach Nestlé weltgrössten Nahrungsmittelkonzern Kraft Foods aufgestockt, sich bei der US-Eisenbahnlinie Western Union eingekauft und in einem Überraschungs-Coup der Familie Pritzker für 4,5 Milliarden Dollar 60 Prozent ihres Familienkonzerns übernommen, deren 125 Firmen mit 20'000 Mitarbeitenden rund 7 Milliarden Dollar Umsatz machen.

Übervolle Kasse in Europa anlegen

Dennoch hat Buffett, so absurd es tönt, ein echtes Problem. Seine börsenkotierte Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (eine der überschweren Aktien kostet 122'000 Dollar) hatte Ende März immer noch viel zu viel Bares in der Kasse: 35 Milliarden Dollar Cash, weitere 10 Milliarden in Obligationen und Derivaten. Buffetts Unglück im Glück: Die Anteile an Petrochina, die er für 480 Millionen Dollar erworben hatte, musste er wegen der umstrittenen Afrika-Investitionen des chinesischen Erdölmultis wieder abstossen - wo, bitte, sollte er die 4 Milliarden Dollar Erlös ähnlich gewinnbringend anlegen?



Weil ihm die USA zu klein sind, um die vielen Milliarden sinnvoll anzulegen, kauft Buffett nun vermehrt in Europa ein.

Er hat die Beteiligungen an den Pharmafirmen Glaxo und Sanofi aufgestockt. Und 3 Prozent an Swiss Re erworben. Doch das reicht nirgends hin. Buffett hat deshalb einen Aufruf gestartet, geeignete Firmeninhaber sollten sich melden. Und er ist in Europa auf Einkaufstour - auch in der Schweiz - um interessante Firmen unter die Lupe zu nehmen. Am Dienstag wird er an der Lausanner Kaderschmiede IMD Hof halten.

Interesse an Swatch oder Schindler?

Längst ist das Rätselraten im Gange, welche Schweizer Firmen der alte Fuchs im Auge hat. «Wir möchten eine Akquisition im Bereich 5 bis 20 Milliarden Dollar machen», schrieb Buffett in seinem Aufruf. Er wolle jedoch keine Vorschläge über Firmen hören, die er an der Börse kaufen könne. Er will offenbar solide, gewinnstarke Firmen mit einem oder mehreren Grossaktionären. Von der Grösse her kommen da Familienfirmen wie Swatch Group, Schindler, Sonova, Nobel Biocare oder eine AFG in Betracht. Aber vertragen sich Hayeks mit einem wie ihm? Oder Buffett verhandelt mit bewährten Industrienamen wie Bühler Uzwil oder AFG, wo keine Nachfolger in Sicht sind. Eher dagegen spricht, dass technologielastige Firmen nicht sein Ding sind. Swatch und Sonova haben immerhin den Vorteil, dass sie von Marketing getrieben sind, was Coca-Cola-Grossaktionär Buffett gefällt.

Möglich ist eine Aufstockung der Beteiligung an Swiss Re. Buffett hatte mit dem Kauf der US-Versicherer Geico (Motorfahrzeuge) und der Rückversicherung General Re, deren Wert sich vervielfacht hat, ein glückliches Händchen. Denkbar ist, dass er bei der unterbewerteten Zurich einsteigt oder Klaus Jacobs den Schoggi-Konzern Barry Callebaut abkauft. Oder die Schweiz ist ihm am Ende doch zu teuer.

Buffetts Kriterien für Firmenkäufe

Im Geschäftsbericht 2007 von Berkshire Hathaway umschreibt Warren Buffett, welche Firmen ihn interessieren. Er und sein langjähriger Partner, Charlie Munger, seien «begierig, von Inhabern oder ihren Vertretern zu hören, deren Unternehmen alle der folgenden Kriterien erfüllen»:

Grosse Käufe («Mindestens 75 Millionen Dollar Jahresgewinn vor Steuern, ausser das Geschäft passt in eine unserer Einheiten.»)

Firmen mit guter Kapitalrendite, aber wenig bis keine Schulden.

Erwiesene nachhaltige Gewinnkraft («Schätzungen für die Zukunft interessieren uns nicht, auch nicht Turnaround-Situationen.»)

Ein funktionierendes Management («Können wir nicht liefern.»)

Einfache Geschäfte («Wenn sie viel Technologie enthalten, werden wir sie nicht verstehen.»)

Ein Angebotspreis («Wir wollen weder unsere Zeit noch jene des Verkäufers vergeuden mit Gesprächen, wenn der Preis nicht bekannt ist.»)

«Wir meiden unfreundliche Übernahmen und Firmenauktionen.»

«Je grösser die Firma, desto stärker wird unser Interesse sein.» (afl)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/870895.html
Avatar
schrieb am 19.06.08 20:05:15
Beitrag Nr.10 
(34.336.463)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.069.268 von ZenoCyprus am 09.05.08 23:26:56Aufs Jahr gesehen (und auch kürzer) ist Lindt doch relativ besser gelaufen:
http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?DEBUG=0&bench…

Aber davon mal abgesehen trübt sich das Bild doch wohl insgesamt ziemlich ein. Man schaue sich mal die Preise für Kakao an:
http://www.godmode-trader.de/de/boerse-analyse/KAKAO-bricht-…

Das lässt sich nicht so einfach wegstecken.

[ Seite: 123222324neuster Beitrag ]

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