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Lehman Brothers Chapter 11 -> Auswirkung(en) auf deren Zertifikate ( Seite 231)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 15.09.08 08:38:46
von
neuster Beitrag 21.09.11 23:13:17
von

Anzahl Beiträge: 2.310
Aufrufe gesamt: 400.699
Aufrufe heute: 12
Diskussionsnr.: 1.144.225

Lehman Brothers Holdings

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ISIN: US5249081002
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[ Seite: 123229230231neuster Beitrag ]

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schrieb am 30.03.11 14:15:59
Beitrag Nr.2301 
(41.289.398)
Antwort
Zitat
Lehman targets November 17 to win bankruptcy plan OK
http://www.reuters.com/article/2011/03/16/us-lehman-bankrupt…
Creditors would vote on Lehman's Chapter 11 plan by October 14, with a confirmation hearing to follow on November 17, Lehman proposed in a Wednesday filing with the U.S. bankruptcy court in Manhattan.
[...]
Lehman's revised plan would repay creditors roughly $60.1 billion, equal to about 18.6 cents on the dollar based on an estimated $322 billion of valid claims.
[...]
Lehman's plan calls for senior unsecured creditors, including many bondholders, to recover 21.4 cents on the dollar, up from an original 14.7 cents.
[...]
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schrieb am 30.03.11 14:16:42
Beitrag Nr.2302 
(41.289.404)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.289.398 von manyfulddick am 30.03.11 14:15:59
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schrieb am 30.03.11 14:18:24
Beitrag Nr.2303 
(41.289.418)
Antwort
Zitat
Lehman Minibond Investors Offered Higher Payout After Hong Kong Protests
http://www.bloomberg.com/news/2011-03-27/lehman-structured-n…
Hong Kong holders of Lehman Brothers Holdings Inc (LEHMQ).-linked structured notes may get as much as 96.5 percent of their money back as banks make a second attempt to settle a dispute that forced them to change the way they sell investment products.
Investors in some series of the so-called minibonds will get 70 percent to 93 percent of their money back, receiver PricewaterhouseCoopers LLP said yesterday. Lenders offered an additional payment that will bring eligible investors’ recovery levels to as high as 96.5 percent. An agreement is conditional on noteholders voting in favor of the settlement.
The offer covers about 31,000 buyers whose investments were almost wiped out when Lehman Brothers collapsed in September 2008. A July 2009 repayment offer of at least 60 cents on the dollar in Hong Kong failed to mollify all investors, with some staging daily protests outside bank branches across the city.
“The settlement is a much better deal for investors than the previous one,” said Billy Mak, an associate professor in the department of finance and decision sciences at the Hong Kong Baptist University. “If they insist on a 100-percent refund by filing lawsuits, there’s going to be costs in taking legal actions and the final compensation could be less.”
[...]
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schrieb am 30.03.11 14:24:47
Beitrag Nr.2304 
(41.289.462)
Antwort
Zitat
FAZ: Zahlreiche Verfahren gegen Emittenten
http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc…

Die Geldanlage in Zertifikaten ist weiterhin häufig Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Nach der Insolvenz von Lehman Brothers im September 2008, durch die Zehntausende Besitzer von Lehman-Zertifikaten Geld verloren hatten, zogen einige Hundert gegen die verkaufenden Banken wegen angeblicher Beratungsfehler vor Gericht. Aber auch jenseits der Lehman-Fälle sind immer wieder die Zertifikateemittenten selbst die Beklagten.

„Wir haben Fälle quer durch die Bankenlandschaft, von der Hypo Vereinsbank, über Commerzbank und Deutsche Bank bis hin zur DZ Bank und Sal. Oppenheim“, sagt Peter Mattil, Fachanwalt für Banken- und Kapitalmarktrecht. „Die meisten Prospekte werden mit Gummiparagraphen ausgestattet, die bei Bedarf zum Nachteil des Kunden ausgelegt werden.“ So hat die Commerzbank im Januar 2005 Zertifikate auf den Benchmark Opportunitas Index aufgelegt, der von der Firma Benchmark Advisory auf Malta entwickelt und berechnet wurde. Am 1. April 2009 sollten die Anleger gemäß der Zertifikatebedingungen einen Einlösungsbetrag erhalten. Zu einer Auszahlung kam es bis heute nicht. „Die Commerzbank verweist auf eine Marktstörung, die es ihr unmöglich mache, einen Kurs für die Zertifikate zu berechnen“, sagt Mattil. „Diese Begründung wird oft herangezogen, wenn den Emittenten die Marktbedingungen gerade nicht passen.“ Mattil vertritt 250 Anleger, die gegen die Commerzbank vorgehen wollen.

Keine Auszahlungen wegen Marktstörungen

Einen ähnlichen Fall hatte es bei der schwedischen SEB-Bank gegeben. Diese hatte Zertifikate auf Hedge-Fonds begeben. Zum 31. Oktober 2007 kündigte sie die Produkte ohne Angabe von Gründen und teilte dazu mit: „Die Emittentin hat die Möglichkeit, die Zertifikate grundsätzlich jederzeit und ohne besondere Angabe von Gründen zu kündigen, ohne dass hierbei eine Mitwirkung oder gar Zustimmung der Zertifikate-Inhaber erforderlich wäre.“ Allerdings zahlte die Bank die Zertifikatebesitzer nicht aus. Sie sah eine Marktstörung vorliegen, weil Florian Homm die Hedge-Fonds-Gesellschaft verlassen hatte und durch den Rücktritt des „Co-Chief Investment Officer eine Fortsetzung der Anlagestrategien der den Basiswerten mittelbar zugrunde liegenden Ziel-Fonds in Frage gestellt war“. Im Februar 2009 teilte die SEB nach juristischen Auseinandersetzungen mit, 33,827 Euro je Zertifikat zu zahlen. Die Papiere waren vor der Aussetzung mehr als 100 Euro Wert gewesen. Anleger, die eine höhere Rückzahlung wollten, haben dagegen geklagt.
[...]
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schrieb am 12.04.11 18:39:40
Beitrag Nr.2305 
(41.356.718)
Antwort
Zitat
FTD: UBS muss Käufer von Lehman-Zertifikaten entschädigen
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:millionen…
Die UBS muss wegen Fehlberatung beim Verkauf von Lehman-Zertifikaten in den USA eine Millionenstrafe zahlen. Die Aufsichtsbehörde Finra (Financial Industry Regulatory Authority) fordert von der Schweizer Bank Entschädigungsleistungen in Höhe von 8,25 Mio. Dollar für geprellte Anleger. Hinzu kommt eine Geldbuße von 2,5 Mio. Dollar. In der Vergangenheit hatte UBS bereits 14,5 Mio. Dollar an US-Bürger überwiesen, denen die Schweizer im Frühjahr 2008 Wertpapiere von Lehman Brothers verkauft hatten. Die US-Investmentbank ging wenige Monate später pleite.
Nach Ansicht der Finra wurden die Investoren von UBS-Beratern "effektiv in die Irre geführt". Die Lehman-Zertifikate wurden unter dem Titel "100 percent principal protection notes" verkauft. Den Anlegern wurde damit suggeriert, dass sie die in die Papiere investierte Summe (principal) in jedem Fall zurückerhalten würden. Tatsächlich galt dieses Versprechen aber nur unter der Prämisse, dass der Emittent der komplexen Finanzprodukte - eben Lehman Brothers - zahlungsfähig bleiben würde. Mit der milliardenschweren Pleite der Investmentbank im September 2008 wurden die Papiere praktisch wertlos.
Die UBS-Berater hätten die Struktur der Lehman-Zertifikate zum Teil selber nicht verstanden, kritisierte Finra-Vizepräsident Brad Bennett. "Deshalb versäumten sie es, ihren Kunden notwendige Informationen über die Kreditwürdigkeit des Emittenten zu geben."
UBS-Sprecherin Allison Chin-Leong verteidigte die Bank mit dem Hinweis, die Mehrzahl der Verkäufe von Lehman-Zertifikaten in den USA sei nicht zu beanstanden. Nach früheren Angaben der Bank wurden in den Vereinigten Staaten Lehman-Zertifikate im Gesamtwert von 1 Mrd. Dollar verkauft.
[...]
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schrieb am 22.04.11 11:18:08
Beitrag Nr.2306 
(41.404.557)
Antwort
Zitat
JPM zu 800 Millionen an Lehman zurückgeben

hier ist der Link:

http://finance.yahoo.com/news/JPMorgan-deal-will-return-apf-2767887541.html?x=0&sec=topStories&pos=5&asset=&ccode =
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schrieb am 14.06.11 22:58:32
Beitrag Nr.2307 
(41.647.067)
Antwort
Zitat
Handelsblatt: Credit Suisse - Hilfe beim Verkauf von Lehman-Zertifikaten
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/hilfe-beim-ve…
Besitzer momentan illiquider Zertifikate der US-Bank Lehman Brothers sollen diese Papiere mit Hilfe der Credit Suisse verkaufen können. Dieses Angebot gelte für Kunden der Schweizer Bank in Deutschland, der Schweiz sowie einigen anderen Ländern in Europa und Asien, sagte ein Sprecher der Schweizer Großbank am Montag.
Als die US-Bank Lehman Brothers im September 2008 insolvent wurde, verfielen zahlreiche Zertifikate dieser Emittentin wertlos. Die Credit Suisse hatte in großem Stil Lehman-Zertifikate vertrieben. Daher muss sie sich seit der Pleite der US-Bank immer wieder mit Klagen, Schadenersatzforderungen und Protesten verärgerter Anleger auseinandersetzen. 4000 Kunden entschädigte die Bank bisher mit rund 150 Millionen Franken (rund 123 Millionen Euro).
Während Lehman-Zertifikate für Kleinanleger momentan illiquide und dadurch praktisch wertlos sind, gibt es unter großen Investoren Abnehmer dafür. Diese spekulieren darauf, dass am Ende des vermutlich mehrjährigen Insolvenzverfahrens eine Konkursdividende auf Lehman-Zertifikate gezahlt wird. Kleinanleger haben zu diesem Markt keinen Zugang.
Daher bietet die Credit Suisse ihren Kunden an, Lehman-Zertifikate zu bündeln und an Hedgefonds oder spezialisierte Investmentbanken zu verkaufen. Die Bank bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung „Tages-Anzeiger“ (Samstagsausgabe). In den nächsten Tagen will das Institut alle betreffenden Kunden per Brief über die Verkaufsaktion informieren. Kunden hätten bis zum 10. August 2011 Zeit, Aufträge zu erteilen. Die Bank will auf dabei auf eine Provision verzichten.
Nach Einschätzung der Credit Suisse liegen die gegenwärtig erzielbaren Verkaufspreise für Lehman-Zertifikate zwischen 20 und 30 Prozent der Nennwerte. Wer die Papiere dafür nicht verkaufen will, muss warten, bis das Insolvenzverfahren gegen Lehman Brothers beendet ist.
Nach einer gegenwärtig laufenden Anhörung sollen sich die Gläubiger für einen Restrukturierungsplan entscheiden. Darin wird festgelegt, in welcher Rangfolge und zu welchen Anteilen die unterschiedlichen Gläubiger aus der Insolvenzmasse bedient werden. Mit der Auszahlung kann Lehman beginnen, sobald die Gesellschaft den Gläubigerschutz verlassen hat. Normalerweise können Unternehmen dies kurz nach der Billigung des Insolvenzplans tun.Der Insolvenzantrag der einst viertgrößten US-Investmentbank gilt als Höhepunkt der Finanzkrise. Es ist die bei weitem größte Firmenpleite in der US-Geschichte. Das Institut war sehr stark in Immobilien, Hypothekenpapieren und komplexen Kreditverbriefungen engagiert. Dramatische Wertverluste bei diesen Anlagen brachen Lehman das Genick.
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schrieb am 13.07.11 13:46:42
Beitrag Nr.2308 
(41.781.763)
Antwort
Zitat
Welche Vorteile haben Anleihen und Zertifikate die auf der "Lehman Program Securities List" stehen?!

http://www.vzbv.de/mediapics/lehman_programs_securities_list.pdf

Wer hat den neuesten Link zum "Plan of Reoganisation" für mich, der jetzt von mehreren Größen der Branche unterstützt wird?!

In welche "Class" fallen Zertifikate und nachrangige Anleihen von o.g.
Liste?!

D A N K E
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schrieb am 21.09.11 23:04:09
Beitrag Nr.2309 
(42.118.827)
Antwort
Zitat
Targobank wegen Falschberatung verurteilt
http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/meldung/Lehman-B…
Die Targobank (früher Citibank) muss Anlegern Schadenersatz wegen Falschberatung zahlen. Die Bank hatte einem Ehepaar im Jahr 2007 Lehman-Zertifikate empfohlen. Mit der Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman-Brothers vor drei Jahren waren die Papiere nahezu wertlos. Die Targobank muss dem Ehepaar das Geld zurückzahlen, entschied das Landgericht Hannover in erster Instanz.
[...]
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schrieb am 21.09.11 23:13:17
Beitrag Nr.2310 
(42.118.869)
Antwort
Zitat
NDR: Lehman-Pleite: Blumen statt Geld von der Haspa
http://www.ndr.de/regional/hamburg/haspalehman101.html
[...]
Ende 2006: In der Hamburger Sparkasse geht es hektischer zu als sonst. Es ist die Zeit des Jahresendspurts. Es gibt sogar Ranglisten der Berater mit dem höchsten Umsatz. Den besten winken Belohnungsreisen nach Malaga oder in die Türkei. Die Haspa fordert von den Mitarbeitern per E-Mail, den Kunden mehr Zertifikate, also riskante Finanzwetten, zu verkaufen. Die Mails sind Ansporn, beinhalten aber auch klare Ansagen:

"Zwei Highlights kommen in diesem Jahr noch auf Sie zu, die Ihnen genügend Gelegenheiten geben sollten, mit Ihren Kunden ins Gespräch zu kommen. Zum neuen Comfort Express Zertifikat: Ein ideales Produkt für die aktuelle Börsensituation! Übrigens haben wir uns eine Marge in Höhe von 3,35 Prozent gesichert!"

"Ja, ist denn schon Weihnachten? Haben Sie zufällig schon einen Blick auf das neue Flex-Express-Zertifikat geworfen? In diesem Sinne mit den besten Wünschen für einen erfolgreichen Jahresendspurt!"

"Wir benötigen im Dezember Mehrerlöse in Höhe von 77.000 Euro. Also holen wir den Rest sicherheitshalber mit 400.000 Euro zusätzlichen Memory Express. Da sicherlich diese Woche für Memory Express entscheidend sein wird, bitte hier absoluten Schwerpunkt setzen. Also bleibt’s dabei: Zertifikate, was geht!"

"5,1 Prozent Provision ist schon spannend für unsere Erträge in 2006."

[ Seite: 123229230231neuster Beitrag ]

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