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Saustark heute wo will die hin

Zitat von Karibik02BörsenExplorer schreibt:
TSX-Venture kurz vor magischer Marke
Köln, 20.04.2012
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
es ist ein Trauerspiel! Selbst die wertvollsten Rohstoffperlen an der TSX-Venture leiden und leiden und leiden.
Warum stürzen ausgerechnet eine Exselsior Mining, eine Champion Minerals, eine Astur Gold, Confederation Minerals und die an der AMEX gelistete Uranium Energy so gnadenlos ab?
Bevor ich in Tränen ausbreche, sollte ich mich vielleicht mit einen Blick auf Brazil Resources, Caza Gold, MAG Silver, Focus Metals, Aurcana trösten, denn diese Werte stemmen sich mit Erfolg gegen den Abwärtstrend am Gesamtmarkt.
Seit März 2011 fließt die Liquidität vor allem der privaten Kleinanleger aus dem Markt heraus. Auch Fonds halten sich zum größten Teil zurück.
Die Folge des Käuferstreiks ist, dass der Index seit März 2011 von ca. 2.400 Punkten auf aktuell knapp 1.400 Punkte zusammengestaucht wurde, während die Handelsumsätze kontinuierlich abnehmen.
In dieser Beobachtung stecken drei gute Nachrichten.
Wir sehen keine Panikverkäufe, sondern ein allmähliches Ausbluten bei immer abnehmenden Umsätzen. In einer solchen Situation bekomme ich als Trader Lust auf einen Einstieg in den Markt.
Wenn ich dann auch noch sehe, dass wir nur etwa 5 % vor dem Paniktief vom Oktober letzten Jahres stehen, leuchten meine Augen.
Und wenn ich dann auch noch errechne, dass die TSX-Venture im Moment ca. 43 % unter dem März 2011-Hoch steht, hüpft mir das Herz, denn dann sind wir vielleicht nur noch 3 bis 4 schlechte Börsentage von einem sog. 50 %-Retracement entfernt. So eine Rückkehrmarke ist für sehr viele Charttechniker geradezu der Heilige Gral.
Aber bevor sich mich der Blasphemie zeihen, schauen wir uns einmal die Fundamentallage an.
Sorge Nr. 1: QE3. Kommt es, kommt es nicht? Gerade die TSX-Venture reagiert besonders sensibel auf diese Frage.
Ich sage Ihnen: Es kommt, weil es kommen muss. Und wenn es kommt, wird das wahrscheinlich ein gewaltiges Geschoss. Mit einer US$600 Mrd.-Feldgranate lässt sich ein inflationär aufgeblasener Markt bzw. eine Volkswirtschaft nicht mehr beeindrucken. Wenn man einmal den Weg der Inflationierung eingeschlagen hat, gibt es kein Zurück mehr. Dann heißt es: Crash oder weiter Gelddrucken.
Es ist eine tatsächlich sehr treffende Metapher: Die Märkte sind wie Drogenabhängige. Damit sie weiter so funktionieren, wie sich das die Notenbanken und Politiker wünschen, müssen sie ums Verrecken mit immer höheren Dosen vollgepumpt werden, bis schließlich unweigerlich der Kreislauf zusammenbricht. (Daran werden dann aber offiziell der Iran oder die Spekulanten, die Irrationalität der Märkte oder die Sonnenwinde schuld sein.)
Das ist kein erfreuliches Bild. Aber seien wir realistisch. Diese Zombiemärkte werden noch einmal tanzen. Und bei diesem vielleicht letzte Tanz können und sollten Sie noch sehr viel Geld verdienen.
Sorge Nr. 2: Euro-Krise. In der gestrigen Sonderausgabe meines Premiumbriefs habe ich meinen Abonnenten ausführlich geschrieben, dass ich zwei Szenerien für die Euro-Krise sehe, von der nur eines realistisch ist. Entweder machen wir eines Morgens die Augen auf und haben wieder D-Mark auf unseren Konten, weil Deutschland aus der Euro-Zone ausgetreten ist.
Oder aber es brechen alle Dämme, die EZB kauft Staatsanleihen bis zum jüngsten Tag, die Rettungsschirme werden bis in den Himmel aufgeblasen, vielleicht zahlen wir auch eine Soli für die Südländer. Wie auch immer: Auch in Europa wird sehr wahrscheinlich noch verstärkt – ja, das geht - mit gewaltigen monetären Geschützen auf die Krise geschossen.
Warten wir die Wahlen in Frankreich ab! Wenn Hollande am Sonntag oder evtl. erst beim zweiten Wahlgang am 6. Mai gewinnt, werden die Karten der Stabilitäts-Kanzlerin Merkel neu gemischt!
Sorge Nr. 3: China. Wie gesagt: Ein gewiefter Planwirtschaftler, der sozialen Frieden in seinem Land will, um seine Macht zu sichern, der muss Arbeitsplätze schaffen. Und das macht er am besten mit einer Subventionierung der Bauwirtschaft, denn in keinem anderen Wirtschaftsbereich verdienen mehr Menschen direkt oder indirekt ihr Geld. Deshalb wird der Planwirtschaftler offiziell in maßloser Überschätzung seiner Möglichkeiten von der Bekämpfung der Spekulation auf dem Immobilienmarkt reden, um die ausländischen Investoren zu beruhigen, gleichzeitig aber die Spekulation durch das Drucken von Geld anheizen.
Das kommt Ihnen chinesisch vor? Nein, das ist ein internationales Phänomen, das z.B. auch in den USA anzutreffen ist.
Was hat das mit der TSX-Venture zu tun?
Wir befinden uns in einer Endphase der Monetarisierung von Schulden, Strukturungleichgewichten und Politikversagen. Die Druckerpressen werden jetzt noch sehr viel schneller laufen, bis sie uns mit einem gewaltigen Knall um die Ohren fliegen.
Bis es soweit ist, werden die Blasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten noch um einiges weiter aufgeblasen. Das schiere Geld ist der Treibstoff der Börsen. Und dieser Treibstoff wird fließen, fließen, fließen....
Halten Sie sich bereit.
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http://stockcharts.com/h-sc/ui?s=$CDNX&p=D&b=5&g=0&id=p35390…
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