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Ein neuer Chines kommt: China Specialty Glass (Seite 10)

eröffnet am 29.11.10 09:21:45 von
lump60

neuester Beitrag 09.04.14 12:46:34 von
gerri29
Beiträge: 1.731
ID: 1.161.537
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 101.747


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Raymond_James
schrieb am 06.05.12 19:52:49
Beitrag Nr. 91 (43.127.345)
Zitat von joeycool... nicht klar, ob die ... prognostizierte Nettomarge von 30 % noch einhaltbar ist, schliesslich sind die Kredite ja nicht ganz umsonst.

pronostiziertes*** kgv 2012 steigt durch die kreditaufnahme von 2,00 auf astronomische 2,15 :laugh: !

(geschätzter gewinn €28mio statt €30mio / 17,7mio aktien = Eps €1,58; kurs €3,40 / Eps €1,58 = kgv 2,15)

*** "Aufgrund der Wachstumschancen für die Unternehmensgruppe im Jahr 2012 und darüber hinaus erwartet CSG für 2012 einen Umsatz von etwa 100,0 Mio. Euro ... zu erreichen und eine Nettogewinnmarge von etwa 30 %", http://www.dgap.de/news/corporate/geschaeftsjahr-china-speci…
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flori75
schrieb am 06.05.12 20:22:14
Beitrag Nr. 92 (43.127.419)
Geld gegen Aktien. Matierell hat man bei Ausübung des Wandelrechts eine Kapitalerhöhung, wenn auch nicht auf Holdingebene. Wenn man hier einen Teil des operativen Geschäfts an die Börse bringt (welchen Anteil bringt man in diese neu zu gründenden Offshore-Niederlassung ein?), hat man da vermutlich noch eine ganz andere Verwässerung. Dass die neuen Aktien nur an die Holding-Aktionäre gehen, glaubt doch wohl niemand. Und ob dann 10 %, 20 % oder 50 % an neue Aktionäre gehen, kann jetzt jeder spekulieren (vermutlich gerade so, dass der Mehrheitsaktionär weiter den Ton angibt).

Vorteile für die Holding-Aktionäre kann ich insofern erkennen, dass zur Deckung des Finanzierungsbedarfs die unmittelbare Kapitalerhöhung vermieden wurde. Bei 30 Mio. EUR und dem jetztigen Kursniveau wäre das nicht lustig geworden.

Aber ein gewisses Geschmäckle, dass man der Holding hier Vermögenswerte entziehen möchte, kommt schon auf.
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Raymond_James
schrieb am 06.05.12 22:56:40
Beitrag Nr. 93 (43.127.899)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.127.419 von flori75 am 06.05.12 20:22:14gemeint ist doch folgendes (ich stütze mich dabei auf die engl. fassung der meldung, http://www.dgap.de/news/corporate/china-specialty-glass-secu…)

sollte CSG die ihre 100%-beteiligung an der Guangzhou Hing Wah Glass Industry Co., Ltd (eine "GmbH") innerhalb von drei jahren (der laufzeit des kredits) in eine neu gegründete tochtergesellschaft ("subsidiary") in Hongkong oder Singapur ("offshore") einbringen und diese gesellschaft an der dortigen börse notieren lassen, hat Credit Suisse das recht auf wandlung ihres kredits in eine beteiligung an dieser (börsennotierten) gesellschaft
Credit Suisse würde die wandlung der rückzahlung des kredits (€7,6mio "plus a performance fee", also zB €8mio) nur dann vorziehen, wenn ihr aktienanteil (8,0 bis 10%) an dieser gesellschaft m e h r als der rückzahlungsbetrag von €8mio wert wäre, die gesellschaft in Hongkong oder Singapur vorbörslich ("on a pre-listing basis") also zu mindestens €80-100mio gehandelt würde
durchgerechnet auf die deutsche mutter in Frankfurt, wäre in diesem fall allein der wert des operativen geschäfts in Guangzhou mit wenigstens 5 € je CSG-aktie zu veranschlagen
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Raymond_James
schrieb am 06.05.12 23:09:22
Beitrag Nr. 94 (43.127.923)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.127.419 von flori75 am 06.05.12 20:22:14"verwässerung" ... das ist nicht der richtige ausdruck, in der konzernbilanzierung würden die anteile der Credit Suisse an der "offshore"-gesellschaft (in Hongkong oder Singapur) als "Minderheitenanteile" auftauchen
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flori75
schrieb am 07.05.12 00:15:34
Beitrag Nr. 95 (43.128.045)
Die Credit Suisse-Option mal außen vor. Für mich stellen sich hier folgende Fragen:

1. Gibt es Planungen des Mehrheitsaktionärs zur Gründung ein Gesellschaft, in der Unternehmenswerte der Dt. Holding eingebracht und die dann in Hongkong oder Singapur an die Börse gebracht werden soll?

2. In welchem Umfang sollen Vermögenswerte eingebracht werden?

Die Mittel aus der Wandelanleihe sind an ein "Tochterunternehmen von CSG, das in Guangzhou seinen Sitz hat", geflossen. Nach Deiner Ansicht an die Guangzhou Hing Wah Glass Industry Co., Ltd (operative Gesellschaft unterhalb der Hongkonger Zwischenebene). Dem bin ich geneigt zuzustimmen, frage mich aber, warum man die Gesellschaft nicht beim Namen genannnt hat.

Was in die neue Gesellschaft eingebracht wird, dürfte wohl nicht im Kreditvertrag fixiert sein und kann demnach unabhängig von der Darlehensgewährung entschieden werden. Es spräche aber nix dagegen, alle Vermögenswerte der deutschen Holding einzubringen (100 % der Guangzhou Hing Wah Glass Industry Co., Ltd einschl. aller direkt und indirekt gehalten Assets).

3. Wer wird Anteilseigner der neuen, börsengelisteten Gesellschaft?

Falls nur 50 % an die Altaktionäre (Dt. Holding) gingen, hätte man eine erhebliche "Verwässerung" (materiell wär es das doch). Dann wäre die jetzige Bewertung von CSG schon eher nachvollziehbar.
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Raymond_James
schrieb am 07.05.12 09:14:53
Beitrag Nr. 96 (43.128.695)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.128.045 von flori75 am 07.05.12 00:15:34man merkt, du hast keine erfahrung mit konzern(um)strukturierungen ? (woher denn auch :laugh: )

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Raymond_James
schrieb am 07.05.12 11:11:34
Beitrag Nr. 97 (43.129.395)
sinn könnte es zB machen, die (operativ tätige) Guangzhou Hing Wah Glass Industry Co., Ltd auf die Hongkonger zwischenholding Hing Wah Holdings (Hong Kong) Ltd. zu verschmelzen (upstream-merger***) und letztere an die Hongkonger börse zu bringen

die zwischenholding würde damit aus der beteiligungskette entfernt; man hätte statt der (bisher) 4-stufigen beteiligungungskette (http://www.csg-ag.de/profil/unternehmensstruktur/) einen 3stöckigen konzernaufbau:
China Speciality Glass (Börse Frankfurt) --> Guangzhou Hing Wah Glass Industry (Börse Hongkong) --> Sichuan Hing Wah Glass Co. Ltd. (China, PRC)
das operative geschäft, also die betriebsstätten (niederlassungen) der in Hongkong börsennotierten Guangzhou Hing Wah Glass Industry blieben in Guangzhou (China)

*** als upstream-merger wird die verschmelzung einer tochtergesellschaft auf ihre muttergesellschaft bezeichnet
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Ralph100
schrieb am 08.05.12 20:59:09
Beitrag Nr. 98 (43.137.839)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.129.395 von Raymond_James am 07.05.12 11:11:34...wieso beleidigst Du flori75? Selbstverständlich wird eine deutliche Verwässerung eintreten. Und mehr als den Begriff "upstream merger" hast Du jetzt auch nicht erläutert. Was wolltest Du mit Deinem Beitrag eigenlich erläutern?
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Ralph100
schrieb am 08.05.12 21:00:22
Beitrag Nr. 99 (43.137.847)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.129.395 von Raymond_James am 07.05.12 11:11:34...und wenn ich heute das Orderbuch sehe stellt sich doch die Frage, weshalb nun einige "heiße Füße" bekommen.
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Raymond_James
schrieb am 08.05.12 23:06:24
Beitrag Nr. 100 (43.138.514)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.137.847 von Ralph100 am 08.05.12 21:00:22bleib cool und lass der aktie zeit

mein beitrag #97 bezog sich auf die frage von flori75 (#95), ob es pläne einer neugründung/börsennotierung in Hongkong oder Singapur gebe

der vorstand wird uns das nicht auf die nase binden, aber das wandlungsrecht der Credit Suisse könnte darauf hindeuten

ich habe versucht, eine (sinnvolle) antwort zu geben; wenn du sie nicht verstanden hast, macht das doch nichts, ich habe auf diesem gebiet mehr als zehnjährige berufserfahrung und bin vielleicht zum fachidioten geworden ;)