Antwort auf Beitrag Nr.:
41.929.803 von salzburger76 am 10.08.11
14:07:18Lieber Salzburger76!
Die Hitachi Medical Systems Europe (Holding) AG hat ihr Headquater,
nebst vielen anderen Multis, auch in Zug eröffnet. Auch eine "Hände
weg" Firma?
Grund hiefür sind die Unternehmenssteuersätze, welche am Ende des
Tages auch uns Anleger direkt betreffen-Bleibt mehr im Unternehmen,
so steigt der Wert und somit auch die Aktienkurse.
Die Schweiz hat auf Druck der EU und der USA in den letzten Jahren
die Ansitzbedingungen stark verschärft bzw. erschwert und
kontrolliert im Rahmen der Vorschriften sehr genau, was hier
passiert.
Gerader der aktuell gefährlich wacklige Euro, macht eine Sitzwahl
Schweiz zusätzlich attraktiv und ist eher ein Schutz für die
Anleger, als ein Risiko.
Die Kooperation mit dem TUEV Süd dürfte den Zugang zu den
potentiellen Kunden dramatisch erleichtern, zumal der TUEV ja
sowieso die Zertifizierung der Produkte und damit deren
Qualität/Werthaltigkeit untersuchen wird.
So wird sich das Riesenunternehmen TUEV Süd sein Joint Venture mit
der Lion Smart GmbH wohl überlegt haben.
(http://www.tuev-sued.de/automotive/aktuelles/tuev_sued_baut_weltweite_strukturen_fuer_batteriepruefung_auf)
Persönlich möchte ich anmerken, dass die Zielsetzung die
Entwicklung eines open source BMS (Batterie-Management Systems)
ist.
Dieses wird die Unsicherheit bzgl. der Batterietypen als Key
Verkaufsargument haben-denn es soll open source bleiben, d. h. mit
jeder Batterie und jeder Nutzeranforderung programmierbar sein.
Auch ein noch nicht beachtetes Feld ist die damit bei weitem
erleichterte Möglichkeit, die Fahrzeuge viel schneller als geplant,
ins Netz als dezentrale Energieversorgung und Speicherung
einzubinden.
Das BMS durch dessen perfekte Adaption die Zellalterung dramatisch
verlangsamen, was zu minimalsten Speicherkosten/kWh führen wird.
(Daniel Quiringers Diplomarbeit gewinnt in diesem Thema einen
ersten Preis:
http://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/news_article.2010-03-12.6114084604).
D. h. wir können kurz gesagt die Alterungkosten der Batterie
vernachlässigen und müssen nurmehr die Anschaffung+Wartung+Marge
kapitalisieren. Dies eröffnet einen riesigen Markt. Also, Batterien
können nun fast wie Pfandflaschen betrachtet (kalkuliert)
werden-die gehen eigentlich nicht, oder lange nicht kaputt.
Diese erleichterte Einbindung der E-Fahrzeuge in die
energiewirtschaftlichen Wertschöpfungsketten wird der Hit.
Darum dürfte sich die Industrie darum reißen-denn so können
Fahrzeugpreise reduziert und der EV Markt erst richtig beflügelt
werden.
Beschäftige mich seit Jahren mit diesem Thema und sehe diese
Ansätze als sehr vielversprechend an.
check mal "reffcon"
Habe selbst mehrere Projekte, wo ich froh um die Lösungen der Lion
Smart GmbH bin und diese zur Kooperation einladen möchte.