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schrieb am 10.08.11 15:02:16
Die HENKEL AG & CO. KGAA hat 2 Sorten Aktien.
Die VORZUGSAKTIEN, die im DAX notieren und die Stammaktien, die
weniger gehandelt werden, dafür aber eine Stimme auf der
Hauptversammlung besitzen.
Der echte Aktionär besitzt Stammaktien, die zwar ein paar Cent
weniger Dividende abwerfen, doch ist diese Differenz heute in Bezug
auf die Rendite unbedeutend. Wichtiger ist der Kursabstand. Wer
z.Zt. Stammaktien kauft, der hat eine niedrigere Kapitalbindung und
das Stimmrecht gratis dazu.
Henkel hat heute seine Hj-Zahlen veröffentlicht. Und beide Aktien
machten einen Sprung nach oben. Das mag richtig sein, aus der
aktuellen Markt-Baisse heraus gesehen. Doch wer die Zahlen genau
liest, der ist da skeptischer. Der Bericht auf der Henkel-homepage
strotzt vor Eigenlob. Doch dabei stört mich eines: Anstatt die
realen Zahlen zu nennen, spricht der bericht ständig von
bereinigten Zahlen, bereinigtem EBIT, bereinigtem Ergebnis; man
schreibt sich also schön.
Natürlich sind (um angeblich Einmaliges) bereinigte Zahlen
betriebs-wirtschaftlich aussagekräftig, vor allem auch um Planwerte
für die Zukunft abzuleiten.
Doch für den Eigentümer, den Aktionär, zählt die
finanzwirtschaftliche Wirklichkeit, die Ist-Zahlen der
erwirtschafteten Ergebnisse.
Und schaut man diese an, dann ist der Kurssprung von heute morgen
nicht erklärbar.
schrieb am 28.08.11 12:00:19
Jahrelang liefen beiden Aktiengattungen im Gleichschritt. Die
Vorzüge liefen zuletzt dann aber deutlich besser als die Stämme.
Wenn die Stämme das Gap wieder schliessen könnten, ergäbe sich
daraus schon ein Potential von ca. 10%
schrieb am 09.10.11 18:57:26
Die Aktie gehört zu den besseren im Dax und die Bodenbildung ist
hier schon weiter fortgeschritten. Bei einem Anstieg über 43,50 ist
der neutrale Boden wieder erreicht.
http://www.statistikfuchs.de
Gruß
Statistikfuchs
schrieb am 10.11.11 16:46:23
Ich sah mir mal den 9 Monatsbericht an.
Das sieht doch gut aus. Nur der Bereich Wasch-/Reinigungsmittel hat
beim EBIT 45 Mio. € verloren. Warum? Das ist mir klar. Wer durch
die Supermärkte kam, dem fielen die ständigen Sonderangebote bei
den Henkel-Marken auf. Schon da fragte ich mich, was das soll. Das
"billiger Jakob" Spiel geht ja zu Lasten von Umsatz und Gewinn. Man
sarf so nicht um den lezten Zehntelpunkt bei den Marktanteilen
kämpfen.
Produktinnovation ist da oft hilfreicher.
schrieb am 20.12.11 18:43:39
Die Ausgangslage (bei der zweiten Aktie von Henkel, Rechtsform
KGaA) ist sehr interessant: Der Keil ist immer enger geworden, und
nun bricht der Kurs nach oben aus. ich habe heute eine Positition
eröffnet.
schrieb am 21.12.11 11:56:42
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.504.793 von Blog-Buster am 20.12.11
18:43:39http://www.presseportal.de/pm/9537/2169234/eans-dd-henkel-ag-co-kgaa-mitteilung-ueber-geschaefte-von-fuehrungspersonen-nach-15a-wphg/rss
Insider verkaufte gerade.
schrieb am 17.04.12 10:31:00
Warum bei Henkel, egal ob Stämme oder Vorzüge, dieses Jahr die
Dividende so niedrig ist.
Ich habe es auf der HV gestern mitgeschrieben:
"2011 war ein erfolgreiches Jahr für Henkel" sagte Vorstand
Rorsted. "Ausgezeichnete Ergebnisse, trotz eines schwierigen
Umfelds, wurden im Konzern erwirtschaftet."
Darauf antwortete der SdK-Vertreter. "Meine Damen und Herren, als
Kommanditaktionär bin ich enttäuscht. Wir erhalten nur einen
Bruchteil vom Gewinn des Konzerns, 345 Mio von fast 1,3 Mrd€ oder
nur 26,9%.
Warum können andere erfolgreiche Dax-Unternehmen die Hälfte, ja
sogar mehr ausschütten?
Sie werden jetzt sagen, Herr Rorsted, dass die Einzelfirma Henkel
KGaA gar nicht mehr Geld in der Bilanz hatte, um die Dividende
zahlen zu können, verdient hat man ja nur 32 Mio€.
Das ist richtig. Wenn das aber der Maßstab sein sollte, Herr
Rorsted, dann hat Henkel im Jahre 2011 hundsmiserabel
gewirtschaftet. Denn nach der nach dem Aktienrecht maßgeblichen
Bilanz und Gewinn- & Verlust-Rechnung hat Henkel nur noch 32
Mio€ Gewinn gemacht, nach 969 Mio€ im Jahr davor.
Und nur dank einem Gewinnvortrag aus 2010 und einer Entnahme aus
den Gewinnrücklagen konnten die 345 Mio€ für die Dividende
zusammengekratzt werden."
Hoffentlich füllt Henkel zum Jahresende 2012 die
Beteiligungserträge bei der Einzelfirma wieder auf, damit die
Dividende auf einer dem Konzerngewinn angemessenen Höhe
ausgeschüttet werden kann. Wir Aktionäre erwarten einen Anstieg der
Dividende parallel zum Anstieg der Vorstandsgehälter.
Auch dazu hörte man auf der HV erstaunliches:
"Die Dividende steigt um 11%, der Konzerngewinn stieg um 12%, aber
die Vorstandsvergütung stieg um 20%."
Damit sollte die Dividende dann das nächste mal doch einen glatten
Euro je Aktie betragen, damit die Rendite beim Aktienkurs von 56
stimmt. Das sind zwar immer noch unter 2% aber bei Henkel wäre das
Fortschritt. Auch angesichts des ROCE im Konzern.
schrieb am 21.04.12 18:32:45
Hoffe Henkel gibt es im Sommer wieder ein wenig günstiger; Hoffnung
Hab mir Henkel mal angeschaut ( http://www.valueblog.de/?p=437 )
tolle Aktie
schrieb am 30.04.12 21:23:36
Henkel steigt und steigt seit über einem Jahr schon regelmäßig
stärker als der Dax (in den letzten Wochen besonders auffällig),
und keinen interessiert es:
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4914004-chemieakt…
Gruß Statistikfuchs
http://www.statistikfuchs.de
schrieb am 09.05.12 14:42:42
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.105.909 von StatistikFuchs am 30.04.12
21:23:36Du hast ganz Recht, Henkel ist besser als sein
Ruf. Was mich nur wundert: Die Stämme sid viel billiger und haben
eine höhere Dividendenrendite. Wer ist denn da so dusselig und
kauft Vorzugsaktien (außer Indexfonds)?
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