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schrieb am 30.04.12 17:51:48
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.105.138 von 1erhart am 30.04.12
17:46:11Die EFSF Bonds kann man nun, bei genügend Masse,
gut verkaufen.
Da gibs bessere Anlagen!
schrieb am 02.05.12 09:36:37
Zitat von clrayIch
glaube auch nicht, dass die meisten Kleinanleger den Schrott
verkauft haben - wer verkauft bei solchen prozentuell exorbitanten
Gebühren? Da lohnt sich schon besser, ein pädagogisch wertvolles
Geschenk für die Enkelkinder daraus zu basteln.
Das sind doch vermutlich Globalurkunden, da kannst du nicht mal
einen Papierflieger aus deinen Stücken basteln.
schrieb am 05.05.12 05:52:57
Die Rolle der Commerzbank bei der Schädigung der Kunden durch die
Vermittlung der Griechenland-Anleihe wird immer dubioser. Sie
scheint den Anlegern in vielen Fällen die Schrottanleihen aus ihrem
eigenen Bestand verkauft zu haben. Damit hat sie die erheblichen
wirtschaftlichen Risiken auf ihre ahnungslosen Kunden
abgewälzt.
Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger
BSZ e.V. Anlegerschutzkanzlei GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte vertreten
mittlerweile über 800 Betroffene. Nach der Durchsicht der
Unterlagen der Anleger hat sich der Verdacht erhärtet, dass die
Bank die Griechenland-Wertpapiere aus dem eigenen Bestand verkauft
hat. Rechtsanwalt und BSZ e.V. Vertrauensanwalt Matthias Gröpper:
"Uns liegen eine ganze Reihe von Wertpapierabrechnungen von
Commerzbank-Kunden vor, nach denen die Vermittlung der Anleihen als
sogenanntes Festpreisgeschäft abgewickelt wurde." Bei
Festpreisgeschäften werden die Wertpapiere nicht über eine Börse
kommissioniert, sondern direkt von der Bank verkauft; sie tritt
dann nicht als Vermittlerin, sondern als Verkäuferin auf. Und das
setzt denknotwendig das Eigentum an den Wertpapieren voraus.
Das ist angesichts der Tatsache, dass die Commerzbank
Aktiengesellschaft die Geschäftsbank in Deutschland mit dem größtem
Griechenland-Anleihe-Bestand ist, und sich dass Ergebnis der Bank
durch die notwendig gewordenen Abschreibungen im Zusammenhang mit
dem neuen Bankenstresstest dramatisch verschlechtert hat, sehr
bedenklich. Rechtsanwalt Gröpper: "Die Bank ist seit der letzten
Finanzkrise angeschlagen. Sie darf die Geschäfte nur unter Auflagen
weiterführen und muss eine bestimmte Kernkapitalquote bringen. Bis
Ende 2010 sah es so aus, dass die Anleihen Griechenlands mit dem
Nennwert in die Bilanzen eingestellt werden dürfen. Dadurch hätte
sich der Kapitalbedarf der Bank erheblich verringert. Das war
zuletzt nicht mehr möglich. Sie musste die Griechenland-Anleihe
schnellstmöglich zu einem möglichst hohen Preis loswerden. Dies
vorausgeschickt finden wir, dass das gar nicht gut aussieht, wenn
diese Anleihen plötzlich in den Depots ihrer Kunden landen."
Und die scheinen in den meisten Fällen nichts von den Risiken der
Anleihen und auch nichts vom Eigeninteresse der Bank an dem Verkauf
der Anleihen gewusst zu haben. GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte hat
deshalb die Commerzbank Aktiengesellschaft auf Schadensersatz in
Anspruch genommen. Die Anwälte fordern für den Anleger den
Kaufpreis zurück.
schrieb am 05.05.12 08:07:20
Zitat von Preisboxer
Zitat von clrayIch
glaube auch nicht, dass die meisten Kleinanleger den Schrott
verkauft haben - wer verkauft bei solchen prozentuell exorbitanten
Gebühren? Da lohnt sich schon besser, ein pädagogisch wertvolles
Geschenk für die Enkelkinder daraus zu basteln.
Das sind doch vermutlich Globalurkunden, da kannst du nicht mal
einen Papierflieger aus deinen Stücken basteln.
Dann schaut euch doch ganz einfach mal die Einzelumsätze an. Ich
nehme einfach mal für den gestrigen Freitag die A1G1UG mit dem
grössten Umsatz gestern.
67 Ausführungen
davon
56 unter 1000 Nominal bei Kursen knapp unter 20 kann sich jeder
ausrechnen
6 zwischen 1000 und 2000
5 grösser 2000
und davon für mich 2 logische Käufe mit einmal 50000 und einmal
100000 was ja bei dem Kurs auch noch nicht gerade die Welt ist.
Sind das dann die Grossanleger ???
schrieb am 05.05.12 09:36:49
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.123.707 von ACundDC am 05.05.12
05:52:57Sie musste die Griechenland-Anleihe
schnellstmöglich zu einem möglichst hohen Preis loswerden. Dies
vorausgeschickt finden wir, dass das gar nicht gut aussieht, wenn
diese Anleihen plötzlich in den Depots ihrer Kunden landen."
Und die scheinen in den meisten Fällen nichts von den Risiken der
Anleihen und auch nichts vom Eigeninteresse der Bank an dem Verkauf
der Anleihen gewusst zu haben. GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte hat
deshalb die Commerzbank Aktiengesellschaft auf Schadensersatz in
Anspruch genommen. Die Anwälte fordern für den Anleger den
Kaufpreis zurück.
Das passt m.E. nicht zusammen. Als die Krise so heftig war, dass
die Bank die Anleihen ganz dringend los werden wollte, konnte jeder
jeden Tag in der Zeitung lesen, dass ein hohes Risiko der Insolvenz
besteht. Wer da noch gutgläubig gewesen sein will...naja.
schrieb am 05.05.12 17:51:31
"GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte hat deshalb die Commerzbank
Aktiengesellschaft auf Schadensersatz in Anspruch genommen. Die
Anwälte fordern für den Anleger den Kaufpreis zurück."
Selten so einen Schwachsinn gelesen. Vorsichtshalber fehlen Angaben
über die zeitliche Reihenfolge, keine Spur von Logik. Dann wird
auch noch der Eindruck erweckt, es sei so etwas wie "Beratung"
erfolgt. Möchte mal wissen, wieviele der "Direktgeschäfte" online
abgewickelt wurden. Man muß schon ziemlich schmerzfrei sein, um auf
solche Geschichten anzuspringen.
Die Aasgeier steigen auf und machen sich über die Anleger her,
denen der bisherige Verlust offensichtlich nicht groß genug war.
Man erzähle nur, daß es Ansatzpunkte für eine Klage gäbe und es
fallen bestimmt einige darauf rein.
Wenn jemand schon unbedingt (über seine eigene Dummheit) klagen
will, dann sollte er zumindest einmal das Geld für eine solide
Beratung opfern, den Anwalt inquisitorisch ausfragen (auch was die
Chancen angeht) und erst DANACH entscheiden.
schrieb am 05.05.12 18:39:26
Zitat von xylophonDas
passt m.E. nicht zusammen. Als die Krise so heftig war, dass die
Bank die Anleihen ganz dringend los werden wollte, konnte jeder
jeden Tag in der Zeitung lesen, dass ein hohes Risiko der Insolvenz
besteht. Wer da noch gutgläubig gewesen
sein will...naja.
Naja, Gier frisst bekanntlich Hirn
Und wenn es dann schief geht, wird eben geklagt
Nur so 'ne Vermutung !
schrieb am 06.05.12 19:51:12
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.125.152 von ClausSch am 05.05.12
18:39:26Nimms leicht, heute ist Weltlachtag
http://www.kleiner-kalender.de/event/weltlachtag/7392-welt.h…
schrieb am 07.05.12 12:55:57
EFSF-Chef Klaus Regling: Austritt Griechenlands aus der Eurozone
wäre ein katastrophales Szenario, das den öffentlichen Gläubigern
teuer kommen würde.
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