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schrieb am 16.12.11 19:57:50
Hallo,
Deutschland wird älter. Der Markt der Pflegeimmobilien boomt!
Aktuell sind verfügbar:
- INP 12. Pflege-Immobilienfonds
- IMMAC Pflegezentren 52 Renditefonds
Wer kann bei der Beurteilung helfen?
schrieb am 16.12.11 20:45:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.493.174
von DerMitDemKochTanzt am 16.12.11 19:57:50Ich
bin an einem IMMAC Pflegeheim in Österreich beteiligt. Die zahlen
seit 2 Jahren momatlich ihre "Miete". Und die Sache ist dank
Doppelbesteuerungsabkommen auch steuerlich interessant. Aber man
muß das Prospekt schon einige Stunden analysieren, um sich eine
halbwegs qualifizierte Ausage machen zu können. Darum nur meine
allgemeine Aussage zu IMMAC: Seriös und kompetent., m. E.
schrieb am 17.12.11 09:47:03
Hallo
ich hab Erfahrung mit Schiffsfonds, Immofonds, Solarfonds,
generell kann man sagen
erst bedienen sich die Betreiber, Banken u.s.w. und wenn dann
was übrig bleibt, wird Rendite ausgeschüttet, ansonsten bist Du
der letzte im Glied.
Als die Wirtschaft brummte,gabs keine Probleme ,da wurde die
Ausschüttung immer irgendwie hinbekommen,aber in der heutigen Zeit
mit z. B. wenig Charterrate,säumige Mieter,Mieterinsolvenz,
defekten Solarmodulen u.s.w. dümpeln die Fonds so dahin und bringen
gerade die Bankzinsen auf.
Fazit: Es kann gut gehen, aber so gut wie die Fondsbetreiber ist
man selbst.Das bezieht sich m.E. auf alle Fonds.
schrieb am 17.12.11 10:01:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.494.201
von Mampfred am 17.12.11 09:47:03Hi Koch,
die Leistungsbilanz von Immac ist sicherlich hervorragend, während
der Betriebsphase hätte ich keine Bedenken. Ich bin ein wenig
unschlüssig was nach Ablauf der Verträge geschieht, wir haben uns
bisher nur marginal am Vertrieb beteiligt.
Die Ausstattung der Fonds mit der Auszahlungsfrequenz ist natürlich
attraktiv. Schau dir auch immer ein wenig den Standort an und
google mal was denn Plätze in benachbarten Heimen kosten...
Auch immer interessant ob es reine Pflege- oder eben auch
Altenheime sind.
Mir ist immer ein wenig die zukünftige Finanzierung des Systems
suspekt, deswegen halte ich mich hier ein wenig zurück.
Nice weekend, Jochen
schrieb am 17.12.11 12:35:00
Sicherlich bringt eine Solaranlage in Eigenregie bessere Rendite.
Aber du hast auch die Arbeit, dich um alles selber zu kümmern. So
bezahlst du einen "Verwalter" (Fondsgesellschaft), die machen dann
das für dich. Die Kosten der Fonds stehen aber im Prospekt. Über 10
% der Anlagesumme würde ich als zu hoch bezeichnen. Und die
laufenden Kosten stehen auch drin.
Ja und dann ist da noch das Risiko, dass du eine schlechte Anlage
kaufst, der Standort nicht optimal ist oder wie auch immer. Beim
Fonds sind diese Risiken gestreut auf mehrere Anlagen und der
Projektierer macht das Hauptberuflich, sollte also besser sein im
Erkennen von Schwachstellen.
Ach ja, was bei eine Solaranlagen noch geht, kaufen und in
Eigenregie betreiben, ist bei einem Pflegeheim kaum möglich. Es sei
denn, man kann und will ein paar Millionen anlegen.
schrieb am 17.12.11 14:34:05
Mit Pflegeimmobilien wird in Zukunft kein Geld zu verdienen
sein.
Wer soll 4-5 Jahren noch Pflege bezahlen können. Die Leute werden
immer weniger Geld zur Verfügung haben und der Staat muss sich um
Europa kümmern wenn er nicht wie Griechenland gleich mit untergehen
will.
schrieb am 17.12.11 14:41:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.493.174
von DerMitDemKochTanzt am 16.12.11 19:57:50Ich
teile die Meinung von Mampfred voll und ganz. Seit 2008 hat sich
die Landschaft verändert! Es zeigt sich nun - und das gilt nicht
nur für die Schiffsbranche - dass Fondskonstruktionen mit
Fremdkapital zum Spielball der Banken werden können. Kritisch sehe
ich bei geschlossenen Fonds grundsätzlich die Weichkosten. Aus
meiner Sicht gibt es bei Produkten mit langer Laufzeit prognostisch
kaum noch verlässliche Einschätzungen (übrigens auch in
steuerlicher Hinsicht). Die Märkte drehen immer schneller. Was
heute Bestand hat kann in 2 - 5 Jahren schon anders sein.
Orakel11
schrieb am 18.12.11 00:13:23
Ich mache Wohnen auf Zeit in einer Seniorenstadt - seniorengerechte
Apartmentswohnungen
Das funktioniert eigentlich recht gut. Ich habe noch eine
Sanitäterausbildung, erledige Einkäufe und fahre die Herrschaften
auch mal dorthin wo sie möchten.
Meist werde ich aber gar nicht gebraucht. wichtig ist eben, dass
notfalls Jemand da ist.
Vielleicht könnte man daraus ein Modell machen. Die Immopreise sind
hier zur Zeit nicht sehr hoch, und ich nehme 30-60 Euro/Tag... Je
länger Jemand bleibt, desto billiger wird es. Bei Interesse
Boardmsg
schrieb am 18.12.11 09:28:21
Alles was mit Sozialleistungen verbunden ist, ist kein Modell für
die Zukunft.Dann lieber Geld in einen Fischteich investieren, wird
mehr Rendite in Zukunft abwerfen.
schrieb am 24.12.11 12:34:07
Hallo,
das verstehe ich nicht.
Es wird doch immer mit sehr hoher Sicherheit, regelmässige
monatliche Ausschüttungen und hohem zukünftigen Bedarf geworben?!
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