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schrieb am 21.02.12 07:54:42
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.780.373 von BurkhardtLoewenherz am
21.02.12 07:34:43ich staune, seit monaten wie sehr
doch bestimmte finanzaristokraten alles im griff haben um ihre
schäfchen ins trockene zu bringen unddie politik genau das macht,
was die wollen
vor jahren hätte ich das alles noch für verschwörungsquatsch
gehalten, aber mittlerweile staune ich nur noch und glaube bald
auch an die heimliche weltregieurng im hintergrund -wenn nicht so
traurig wäre, müßte man
moin und allen gute gewinne oder wenigstens akzeptable verluste
schrieb am 21.02.12 07:58:33
DJ UPDATE: Eurogruppe und Banken machen Weg für
Griechenland-Rettung frei
--Griechenland erhält bis 2014 weitere 130 Milliarden Euro
--Banken verzichten auf 53,5 Prozent ihrer Forderungen
--Griechenlands Schuldenlast soll bis 2020 auf 120,5 Prozent
sinken
--IWF entscheidet im März über Beteiligung am Hilfsprogramm
(NEU: Details)
Von Hans Bentzien
DOW JONES NEWSWIRES
BRÜSSEL (Dow Jones)--Griechenland ist vorerst gerettet: Das Land
erhält wie geplant neue Finanzhilfen in Milliardenhöhe, während
zugleich private Gläubiger auf mehr als die Hälfte ihrer
Forderungen verzichten. Eurogruppen-Vorsitzender Jean-Claude
Juncker sagte am frühen Dienstagmorgen nach mehr als zwölfstündigen
Verhandlungen, das Programm laufe bis 2014 und habe ein Volumen von
130 Milliarden Euro. Damit seien Griechenlands Zukunft innerhalb
der Eurozone und die finanzielle Stabilität des Währungsraums
gesichert.
Die Interessenvertretung der internationalen Gläubigerbanken
Griechenlands, das Institute for International Finance (IIF),
teilte kurze Zeit später mit, dass die Banken auf 107 Milliarden
Euro bzw. über 53,5 Prozent ihrer Forderungen gegenüber
Griechenland verzichten sollen. Damit tragen die privaten Gläubiger
einen größeren Teil des Schuldenschnitts als bisher geplant,
nachdem die Zentralbanken des Euroraums ihre aus geldpolitischen
Gründe gekauften Anleihebestände gegen einen Schuldenschnitt
abgesichert hatten. Allerdings sollen sie Gewinne aus diesen
Beständen an die Regierungen überweisen, die dieses Geld ihrerseits
in die Schuldenentlastung Griechenlands einbringen können. Gleiches
gilt für ihre in Investitionsportfolien gehaltenen Bestände.
Ministerpräsident Lucas Papademos zeigte sich "sehr glücklich" über
die Einigung. Es sei wichtig, dass sich seine und die
Nachfolgeregierung an die Abmachungen hielten.
Der IIF riet seinen Mitgliedern, die neue Abmachung "sorgfältig" zu
prüfen. Sie basiere auf der am 27. Oktober 2011 abgeschlossenen
Vereinbarung über einen freiwilligen Forderungsverzicht und
entspreche ihr insgesamt. 31,5 Prozent des Nominalwerts der alten
Anleihen sollen laut IIF in neue griechische Anleihen nach
britischem Recht umgewandelt werden und 15 Prozent in Papiere des
Euro-Rettungsfonds EFSF.
Papademos sagte, ob Umschuldungsklauseln für die alten Anleihen
nachträglich eingeführt werden müssten, werde von der Beteiligung
an dem Umtauschangebot abhängen. Notwendig ist eine Beteiligung von
90 Prozent. Finanzminister Evangelos Venizelos sagte, der
Anleiheumtausch solle in der zweiten März-Woche abgeschlossen
werden.
Durch den Verzicht privater und öffentlicher Gläubiger sowie durch
einen Zinsnachlass auf Kredite des ersten Hilfspakets soll sich die
griechische Schuldenlast bis 2020 auf 120,5 Prozent der jährlichen
Wirtschaftsleistung reduzieren. Damit ist die Schuldentragfähigkeit
Griechenlands offiziell gegeben, was es dem Internationalen
Währungsfonds (IWF) ermöglicht, Griechenland weitere Kredite zu
geben. Nach Aussage von IWF-Chefin Christine Lagarde wird der IWF
in der zweiten März-Woche darüber entscheiden, mit welcher Summe er
sich am zweiten Griechenland-Paket beteiligen will.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte, er rechne mit einer
"bedeutsamen Beteiligung" des IWF. "Wir haben ein umfassendes
Paket, dass wir dem Bundestag zur Zustimmung präsentieren können",
sagte Schäuble. Der Bundestag soll am Montag über das Paket
abstimmen.
Griechenland wird für den Rest seiner Verbindlichkeiten neue
Anleihen auflegen, für die es einen schrittweise steigenden Zins
zahlen muss. Nach Junckers Mitteilung liegt der Zins bis 2014 bei 2
Prozent, zwischen 2015 und 2020 bei 3 Prozent und danach bei 4,3
Prozent. Die Anleihen werden Laufzeiten zwischen 11 und 30 Jahren
haben.
Nach Aussage des französischen Finanzminister Francois Baroin wird
Griechenland in seinem Haushaltsvollzug nicht unter
"Sonderverwaltung" gestellt. Allerdings solle es nach Angaben der
Eurogruppe eine ständige Vertretung der Troika aus IWF, EZB und
EU-Kommission in Griechenland geben, die die Umsetzung der
Reformprogramme überwacht.
Den Planungen zufolge soll Griechenland bereits im kommenden Jahr
ohne Berücksichtigung von Zinszahlungen einen Haushaltsüberschuss
erzielen und 2015 an den Kapitalmarkt zurückkehren.
schrieb am 21.02.12 07:59:21
DJ MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)
===
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
INDEX zuletzt +/- %
DAX 6.948,25 +1,46%
DAX-Future 6.951,50 +1,14%
MDAX 10.584,75 +1,37%
TecDAX 792,49 +1,82%
Euro-Stoxx-50 2.550,28 +1,19%
Stoxx-50 2.517,74 +0,55%
Dow-Jones 12.949,87 +0,35% (Freitag)
S&P-500-Index 1.361,23 +0,23% (Freitag)
Nasdaq-Comp. 2.951,78 -0,27% (Freitag)
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 138,09 -41
+++++ AKTIENMARKT +++++
EURO-STOXX-50/STOXX-50
Nach dem kräftigen Schluck aus der Pulle zu Wochenbeginn wird die
nächtliche Einigung der Eurogruppe-Finanzminister auf ein zweites
Rettungspaket und einen Schuldenschnitt für Griechenland Europas
Aktienmärkte am Dienstag kaum noch bewegen. "Auch wenn der Haircut
für die Privaten Gläubiger höher als erwartet ausfallen wird, ist
das Ergebnis bereits weitgehend eingepreist", sagt ein Händler. Die
Agenda der makroökonomischen Kennziffern ist spärlich bestückt. Aus
dem Euroraum wird lediglich die Vorabschätzung des
Verbrauchervertrauens im Februar erwartet. Am Montag schlossen die
Börsen fester. Erneut war es die Hoffnung auf eine Lösung für
Griechenland, die den Kursen zu Auftrieb verhalf. Zudem hat die
chinesische Notenbank den Anteil der Reserven, den Geschäftsbanken
bei ihr hinterlegen müssen, gesenkt. Die wachsenden Spannungen mit
dem Iran und die erneute Lockerung der Geldpolitik in China
stützten den Rohstoffsektor, der um 1,6 Prozent stieg, der Ölsektor
zog um ein Prozent an. Dagegen waren defensive Pharmawerte mit 0,4
Prozent Abschlag Schlusslicht. Gute Nachrichten von Roche halfen
nicht. Die Zulassung des Hautkrebsmedikaments Zelboraf durch die EU
ist nach Einschätzung von Vontobel ohnehin bereits eingepreist.
Roche gaben um 0,1 Prozent nach. Nachdem für den niederländischen
Logistiker TNT bereits seit langem ein Käufer gesucht worden war,
hat UPS nun Interesse bekundet. TNT stiegen um 60 Prozent, die
Aktie des Großaktionäre PostNL zog um 49,9 Prozent an.
DAX/MDAX/TECDAX
Fest - Gesucht waren Automobilwerte, Chemie- und Bautitel, also die
typischen konjunkturabhängigen Titel. So stiegen ThyssenKrupp um
knapp 4 Prozent. Gefragt waren auch die Aktien von Banken und
Versicherern. Sie gelten als Profiteure einer Verabschiedung des
Rettungspakets für Griechenland. Commerzbank stiegen um 3,6 Prozent
und Deutsche Bank um 2,2 Prozent. Aktien der Deutschen Post
gewannen 1,5 Prozent hinzu. Die Aktien des Logistikkonzerns TNT
Express hatten massiv gewonnen, weil der US-Logistikriese United
Parcel Service (UPS) an der Übernahme des niederländischen
Logistikers interessiert ist. Auch im MDAX verbuchten die meisten
Aktien deutliche Gewinne. Wacker Chemie holten einen Teil der
Verluste aus der Vorwoche wieder auf und gewannen 5,6 Prozent. Der
Streik von 200 Beschäftigten auf dem Frankfurter Flughafen hielt
die Aktie der Fraport nicht davon ab, um 2,6 Prozent zu
steigen.
DAX-FUTURES
Fest - Die DAX-Futures haben erneut ein Jahreshoch markiert. Eine
erneute geldpolitische Lockerung in China sowie die Hoffnung auf
ein zweites Rettungspaket in Griechenland haben den Futures zu
einem abermaligen Schub verholfen.
+++++ RENTENMARKT +++++
RENTEN-FUTURES
Leichter - Die Renten-Futures standen unter Druck. Eine erneute
geldpolitische Lockerung in China sowie die Hoffnung der Teilnehmer
auf ein zweites Rettungspaket in Griechenland belasteten. Die
Helaba sieht den Bund-Future in einer Spanne zwischen 137,89 und
139,44 Prozent.
+++++ DEVISENMARKT +++++
Die Einigung der Eurogruppen-Finanzminister auf ein zweites
Rettungspaket für das hochverschuldete Griechenland sorgt für einen
Anstieg des Euro. Allerdings könnte dieser nur kurzlebig sein, da
die Details des Rettungspakets breits eingepreist seien, so ein
Devisenhändler. Zudem sei damit die Schuldenkrise der Eurozone noch
nicht gelöst.
DEVISEN zuletzt +/- % (ggü 0.00 Uhr)
EUR/USD 1,3282 0,4%
EUR/JPY 105,9632 0,6%
EUR/CHF 1,2077 0,1%
USD/JPY 79,7940 0,2%
USD/CHF 0,9095 -0,3%
GBP/USD 1,5856 0,1%
EUR/GBP 0,8376 0,3%
+++++ ÖLMARKT +++++
Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlmt) Bewegung % Bewegung
abs.
WTI/Nymex 105,26 103,24 1,6 1,66
Brent/ICE 119,95 120,05 -0,1 -0,1
Die Preise für die Rohöl haben kräftig angezogen, nachdem der Iran
damit gedroht hatte, seine Öllieferungen an einige europäische
Länder einzustellen. Weitere Unterstützung kam von politischen
Streitigkeiten zwischen den frisch geteilten Staaten Südsudan und
Sudan zum Thema Durchleitungsgebühren für im Südsudan gefördertes
Öl. Auch die Hoffnung auf eine Lösung der griechischhen
Schuldenkrise stütze die Preise, sagte ein Analyst.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- EU
16:00 Kommission, Index Verbrauchervertrauen Eurozone
Februar (Vorabschätzung)
PROGNOSE: -20,2
zuvor: -20,7
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN (u.a.) +++++
07:00 DE/Fresenius SE/Fresenius Medical Care, Jahresergebnis
07:00 DE/Aareal Bank AG, Jahresergebnis
07:00 DE/Brenntag AG, Jahresergebnis
07:30 DE/VTG AG, Jahresergebnis
07:50 DE/TAG Immobilien AG, Jahresergebnis
08:00 NL/TNT NV, Jahresergebnis
===
DJG/raz/ros
(END) Dow Jones Newswires
February 21, 2012 01:31 ET (06:31 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
schrieb am 21.02.12 07:59:52
DJ MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)
===
+++++ TAGESTHEMA +++++
Griechenland ist vorerst gerettet: Das Land erhält wie geplant neue
Finanzhilfen über 130 Milliarden Euro, während zugleich private
Gläubiger auf mehr als die Hälfte ihrer Forderungen verzichten.
Eurogruppen-Vorsitzender Jean-Claude Juncker sagte am
Dienstagmorgen, das Programm laufe bis 2014 und habe ein Volumen
von 130 Milliarden Euro. Damit seien Griechenlands Zukunft
innerhalb der Eurozone und die finanzielle Stabilität des
Währungsraums gesichert.
Die Interessenvertretung der internationalen Gläubigerbanken
Griechenlands, das Institute for International Finance (IIF),
teilte mit, dass die Banken auf 107 Milliarden Euro bzw. über 53,5
Prozent ihrer Forderungen gegenüber Griechenland verzichten wollen.
Auch die nationalen Zentralbanken der Eurozone brachten ihre in
Investitionsportfolien gehaltenen Bestände an griechischen
Staatsanleihen in den Schuldenschnitt ein. Durch diese Maßnahmen
soll sich die griechische Schuldenlast bis 2020 auf 120,5 Prozent
der jährlichen Wirtschaftsleistung reduzieren.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++
In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen
Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in USD in Klammern):
12:00 Home Depot, Ergebnis 4Q (0,31)
13:00 Wal-Mart Stores, Ergebnis 4Q (1,45)
22:01 Dell, Ergebnis 4Q (0,50)
Im Laufe des Tages: Kraft Foods, Ergebnis 4Q (0,57)
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
Es sind keine relevanten Termine angekündigt.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++
BOEING
und Pakistan International Airlines haben einen Auftrag über fünf
Maschinen des Typs 777-300ER festgezurrt. Die Order hat einen
Listenpreis von 1,5 Milliarden US-Dollar, teilte die Boeing Co mit.
Darüber hinaus sicherte sich die Fluggesellschaft eine Option über
fünf weitere Flugzeuge dieses Modells.
+++++ ROHSTOFFE +++++
ÖL
Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlmt) Bewegung % Bewegung
abs.
WTI/Nymex 105,18 103,24 1,5 1,58
Brent/ICE 119,95 120,05 -0,1 -0,1
Die Preise für die Rohöl haben kräftig angezogen, nachdem der Iran
damit gedroht hatte, seine Öllieferungen an einige europäische
Länder einzustellen. Weitere Unterstützung kam von politischen
Streitigkeiten zwischen den frisch geteilten Staaten Südsudan und
Sudan zum Thema Durchleitungsgebühren für im Südsudan gefördertes
Öl. Auch die Hoffnung auf eine Lösung der griechischhen
Schuldenkrise stütze die Preise, sagte ein Analyst.
METALLE
Metall aktuell Vortag Bewegung % Bewegung abs.
Gold (Spot) 1.741,75 1.734,35 +0,4% +7,40
Silber (Spot) 33,84 33,58 +0,8% +0,26
Platin (Spot) 1.656,25 1.644,82 +0,7% +11,43
Kupfer-Future 3,79 3,71 +2,2% +0,08
+++++ MÄRKTE AKTUELL (7.28 Uhr) +++++
DEVISEN (ggü 0.00 Uhr)
DEVISEN zuletzt +/- %
EUR/USD 1,3279 +0,3%
EUR/JPY 105,9437 +0,5%
EUR/CHF 1,2076 +0,0%
USD/JPY 79,8050 +0,2%
USD/CHF 0,9096 -0,3%
GBP/USD 1,5853 +0,1%
EUR/GBP 0,8377 +0,2%
INDIZES
INDEX Stand +/- %
S&P-500-Future 1.367,00 +0,54%
Nasdaq-Future 2.591,00 +0,35%
Nikkei-225 9.463,02 -0,23%
Hang-Seng-Index 21.428,12 +0,02%
Shanghai-Composite 2.368,45 +0,21%
Kospi 2.024,24 -0,03%
S&P/ASX 200 4.291,20 +0,82%
AKTIEN TOKIO (Schluss)
Knapp behauptet - Die Einigung der Eurozone-Finanzminister auf das
lang ersehnte zweite Rettungspaket für Griechenland sei bereits
eingepreist gewesen, hieß es aus dem Handel. Einige Anleger hätten
daher Gewinne mitgenommen. Vor allem Exportwerte, die am Vortag
noch stark gesucht waren, litten unter Gewinnmitnahmen. Auch
Immobilienwerte büßten einen Teil der kräftigen Gewinne vom
Monatsanfang wieder ein. Mazda Motor brachen um 9,9 Prozent ein.
Einem Medienbericht zufolge will der Autobauer bis zu 100
Milliarden Yen frisches Kapital am Aktienmarkt aufnehmen.
AKTIEN CHINA (Verlauf)
Wenig verändert - Händler sprechen von Gewinnmitnahmen nach den
Kursaufschlägen des Vortages. Zudem seien nach der Senkung der
Mindestreservesätze für chinesische Banken vom Wochenende bis auf
weiteres keine erneuten geldpolitischen Lockerungen durch die
chinesische Zentralbank zu erwarten. Vor allem Banken und
Immobilienwerte stehen unter Abgabedruck. China Minsheng Banking
verlieren in Schanghai 0,8 Prozent, China Citic Bank 0,5 Prozent
und Wolong Real Estate Group 2,6 Prozent.
AKTIEN SEOUL (Schluss)
Kaum verändert - Nach einem volatilen Handel erholte sich die Börse
in Seoul im späten Verlauf von zeitweise deutlichen Abschlägen.
Händler verwiesen auf die Einigung der Eurozone auf ein zweites
Rettungspaket für Griechenland. Allerdings sei dies wie erwartet
ausgefallen. Schiffbauwerte und Aktien von Wertpapierhandelshäusern
zählten zu den deutlichsten Verlierern, während sich Versorgerwerte
von den Abschlägen des Vortages erholten.
+++++ RÜCKBLICK US-MÄRKTE (FREITAG) +++++
US-NACHBÖRSE
Brocade sanken nach bereits deutlichen Verlusten im regulären
Geschäft nachbörslich um weitere 1,2 Prozent. Medienberichten
zufolge wurden die Übernahmeverhandlungen zwischen dem
Netzwerkausrüster und der Blackstone Group beendet. Exelon stiegen
um 0,3 Prozent und Constellation Energy um 0,4 Prozent, nachdem die
Regulierungsbehörden die Übernahme von Constellation Energy durch
Exelon genehmigt haben.
NYSE-ECKDATEN
Vortag
Umsatz (Aktien) 0,90 Mrd 0,81 Mrd
Gewinner 1.758 2.308
Verlierer 1.277 779
Unverändert 108 71
INDIZES (Freitag)
Index Schlussstand Bewegung % Bewegung abs.
Dow Jones Industrial 12.949,87 +0,4% +45,79
S&P-500 1.361,23 +0,2% +3,19
Nasdaq-Composite 2.951,78 -0,3% -8,07
Nasdaq-100 2.584,24 -0,3% -8,05
Nasdaq-100 After Hours 2.585,00
Uneinheitlich - Nachdem der Markt die vermeintliche Rettung
Griechenlands bereits am Vortag gefeiert hatte, hielt sich die
Euphorie in Grenzen. Der DJIA schloss aber dennoch auf dem höchsten
Niveau seit Mai 2008. Die sich mehrenden Signale für eine Freigabe
des zweiten Schuldenpakets für Griechenland seien eingepreist
gewesen, so Händler. Konjunkturseitig lieferten die
Verbraucherpreisdaten und Frühindikatoren keine Impulse. Gesucht
waren Telekommunikations- und Finanzwerte. H.J. Heinz schnitt im
dritten Quartal besser als erwartet ab, die Aktie gewann 4,5
Prozent. Applied Materials gaben 1,7 Prozent ab, nachdem die
Geschäftszahlen zunächst positiv aufgenommen worden waren.
TREASURYS (Freitag)
Änderung Rendite
10-Jährige 99-30/32 - 7/32 2,01%
30-Jährige 99-11/32 -12/32 3,16%
Leichter - Der Griechenland-Optimismus hat den Notierungen weiter
zugesetzt. Anleger gingen fest davon aus, dass am Montag eine
Entscheidung zu Gunsten einer endgültigen Griechenlandrettung
fallen wird. Gestützt wurden die Hoffnungen durch Verlautbarungen
europäischer Spitzenpolitiker. Im Handel wurde aber auch auf
Inflationssorgen verwiesen. Auf Monatssicht verzeichneten
Verbraucherpreise den größten Preissprung seit September 2011.
===
DJG/raz/kko
(END) Dow Jones Newswires
February 21, 2012 01:28 ET (06:28 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
schrieb am 21.02.12 08:11:10
Sehr nett - mein BNP put ist 20% billiger als gestern abend. Keine
Ahnung wie die taxieren... grrr.
schrieb am 21.02.12 08:12:05
ahh, sind wohl grad aufgewacht ! Mann, immer bei BNP.
schrieb am 21.02.12 08:13:26
Meine gestrige EURUSD Short Position wurde wieder ausgestoppt. Mein
Gott war das ein sch**ß Tag gestern
Jetzt erst einmal schauen was der Markt heute vor hat...