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schrieb am 19.10.01 20:23:27
....lies das und entscheide selbst:
http://de.biz.yahoo.com/011019/36/26gpo.html
Habe mir 5-stellige stkzahlen mit durchhschnittlich 3-3,5 €
zugelegt.

....denke Montag an XXX %
Gruß Stefan
schrieb am 19.10.01 20:18:49
Hallo zusammen
komme gerade aus dem Urlaub und sehe das ich noch 2300 St.
von der Swair besitze.
Kauf 4,3,
was ratet ihr mit
Danke
schrieb am 19.10.01 20:02:13
@ winnix,
Danke, dachte schon ich bin der Einzige hier der an Swissair
glaubt. Die Schweiz lässt n i e m a l s zu,
daß die Flotte den K.-Antrag stellt. Da würde die ganze
Welt Ihr Schwarzgeld mangels Vertrauen von den schweizer
Nummernkontos abziehen, oder ?
spekulativ-...
Strong Buy
Stefan
schrieb am 19.10.01 19:32:17
Freitag 19. Oktober 2001, 19:27 Uhr
ROUNDUP: Für Swissair zeichnet sich eine finanzielle
Rettung ab
ZÜRICH (dpa-AFX) - Für die zahlungsunfähige Swissair
zeichnet sich eine finanzielle Rettung durch Regierung und
Wirtschaft ab. Die etwa vier Milliarden Franken (5,2 Mrd
DM/2,6 Mrd Euro) sind aber trotz intensiver Gespräche
vom Freitag noch nicht zusammen.
Der für die Abwicklung der Swissair zuständige
Sachverwalter Karl Wüthrich warnte vor den Folgen, falls
bis kommenden Montag keine Entscheidung gefallen ist.
In diesem Fall drohe der Swissair eine definitive
Stilllegung der Flotte, sagte Wüthrichs Sprecher Filippo
Beck.
"Wir sind optimistisch, dass die Wirtschaft genügend
Geldmittel zur Verfügung stellt", erklärte Peter Hutzli,
Direktionsmitglied des Schweizer
Wirtschaftsdachverbandes economiesuisse. Auch mehrere Firmen
sicherten Investitionen
zu. "Eine Lösung liegt im Bereich des Möglichen", sagte Sprecher
Daniel Eckmann vom
Finanzministerium in Bern.
Die Regionalfluglinie Crossair , in der die Swissair aufgehen soll,
will zusammen mit der
bisherigen Muttergesellschaft in den nächsten Monaten 37
interkontinentale Zielorte
anfliegen./hpd/DP/bi
schrieb am 10.10.01 00:30:32
Corti: 9000 Swissair-Mitarbeiter müssen voraussichtlich gehen
ZÜRICH (dpa-AFX) - Bei der Schweizer Fluglinie Swissair werden
voraussichtlich 9.000 Stellen gestrichen. Diese Zahl habe
Swissair-Chef Mario Corti gegenüber Gewerkschaftsvertretern
genannt, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Montagabend in
Zürich. Damit wären 13 Prozent der Gesamtbelegschaft von 72.000
Beschäftigten des Luftfahrt-Konzerns betroffen. Bei der Fluglinie
selber seien Streichungen von 2.560 Mitarbeitern oder 32 Prozent
der Belegschaft geplant, sagte der Sprecher. Dabei würden 1.750
Stellen in der Schweiz wegfallen. 3.000 weitere Arbeitsplätze
würden - wie bereits Ende September angekündigt - bei der
Catering-Tochter Gate Gourmet gestrichen.
Ein Viertel der Belegschaft oder 500 Mitarbeiter seien bei der
Software-Tochter Atraxis betroffen. Die verbleibenden 2.940 Stellen
würden bei Tochterfluglinien wegfallen. Wie der Sprecher betonte,
ist hier die Verteilung des Arbeitsplatzabbaus aber noch offen. Die
Swissair war nach milliardenschweren Fehlinvestitionen und durch
die weltweite Branchenkrise nach den Anschlägen in den USA vom 11.
September finanziell in Bedrängnis geraten und hatte in der
vergangenen Woche Insolvenz angemeldet./FP/rw
schrieb am 07.10.01 13:08:35
Sonntag 7. Oktober 2001, 12:48 Uhr
Presse: Mehr als 60 Banken planen Klage gegen Schweizer
Großbanken
LONDON (dpa-AFX) - Im Zusammenhang mit der Pleite
des Luftfahrtkonzerns Swissair wollen Dutzende Banken
offenbar zwei Schweizer Großbanken verklagen. Mehr
als 60 Banken, darunter einige der größten europäischen
Finanzinstitute, planen eine Klage gegen UBS (Frankfurt:
914830.F, Nachrichten) und Crédit Suisse , wie die
britische Zeitung "The Sunday Telegraph" berichtet.
Beide Banken hatten am Montag mit einer
Milliardenzahlung den Mehrheitsanteil an der
Swissair-Tochter Crossair übernommen. Die anderen
Banken, unter ihnen offenbar auch die Deutsche Bank
(Frankfurt: 804031.F, Nachrichten) , die Commerzbank
(Frankfurt: 803202.F, Nachrichten) und die Citibank ,
sind demnach erbost, dass sie als Gläubiger im Vorfeld
nicht über die Rettungsaktion konsultiert wurden. Zudem
werfen sie UBS und Crédit Suisse vor, als einzige von
dem Handel profitiert zu haben.
"Ein Prozess ist fast unausweichlich", zitiert die Zeitung
einen Banker, der nicht namentlich genannt werden
wollte. Die betroffenen Banken stünden vor einem
Schuldenberg. Swissair war nach milliardenschweren
Fehlinvestitionen und durch die
weltweite Branchenkrise nach den Anschlägen in den USA vom 11.
September finanziell in
Bedrängnis geraten und hatte am Montagabend Insolvenz
angemeldet./FP/as/rw
schrieb am 05.10.01 18:02:26
die investorenschutzgemeinscht der schweiz
gruendet eine inverstorenschutzgruppe der
swissair-obligationaere
www.investorenschutz.ch oder www.info@investorenschutz.ch
gruss
helveticus
schrieb am 04.10.01 18:25:41
@helvecitus
"L`etat se moi !"
( der staat bin ich )
Gibts keine Hilfe von der Regierung ?
*der "GUTE Ruf" der Schweiz hat gestutze Flügel !
@ll
Ham die banken AUFEINMAL kein GELD mehr übrig ?
*wie weit wird die WELT nich sinken ?
R47
schrieb am 04.10.01 16:34:47
@Goerlich_Solon_AG
wie ich schon weiter oben schrieb bin ich auch der Meinung,
dass die Hauptschuld beim Managment liegt.
Allerdings haben sich auch die Banken nicht mit Ruhm
bekleckert. Gerade bei Yahoo gefunden:
ZÜRICH (dpa-AFX) - Die beiden Schweizer Banken UBS und Credit
Suisse werden nach Ansicht von Analysten durch ihr umstrittenes
Krisenmanagement bei der Rettung der Fluggesellschaft Swissair
erheblichen Schaden nehmen. Das Debakel könne sich sowohl negativ
auf das Renomme der Finanzhäuser als auch auf die künftigen
Geschäftsergebnisse auswirken.
"Der Ruf beider Banken hat deutlich gelitten. Ich fürchte, die
ganze Sache dürfte für die Häuser teurer werden als bislang
angenommen", sagte Peter Casanova, Analyst bei der Deutschen Bank.
Schlimmstenfalls könnten die gemeinschaftlich aufgebrachten 1,36
Mrd. Schweizer Franken (CHF) zur Rettung der Swissair nicht mehr
zurückgezahlt werden. Dies könnte den Netto-Gewinn der Credit
Suisse im kommenden Jahr um sieben bis acht Prozent und den der UBS
(Frankfurt: 914830.F, Nachrichten) um vier bis fünf Prozent
belasten, sagte ein Analyst einer französischen Großbank.
Am Montag hatten die beiden Banken 258,80 Mio. CHF des
Investitionsvolumens von 1,36 Mrd. CHF zum Aufbau einer neuen
Schweizer Fluglinie bereitgestellt. Doch diese Summe, die zum Kauf
des 70,35-Prozent-Anteils der Swissair an der Regionalfluglinie
Crossair überwiesen wurde, kam nach Angaben der Swissair zu spät.
Die Fluggesellschaft musste bis Donnerstagmorgen den Flugbetrieb
einstellen. Gleichzeitig kam es zu Demontrationen und
Protestkundgebungen in Bern und Zürich, bei denen die Rolle der
Banken angeprangert wurde.
"Die Öffentlichkeit ist entsetzt über die ignorante Haltung der
Banken", sagte Michel Wiederkehr, Analyst bei Banque Cantonale
Vaudoise. Einige Fonds und Privatinvestoren hätten sich bereits
deswegen aus den Titeln zurückgezogen./FX/sh/sf/hi/
schrieb am 03.10.01 17:09:43
11,5 Milliarden Verlust, davon nahezu 2 Milliarden im vergangenen
Jahr, und das hatte nichts mit Afghanistan zu tun, das kommt ja
jetzt noch obendrauf, also denen würde ich auch kein Geld geben.
Das Management von denen scheint ja wirklich total unfähig zu sein.
schrieb am 03.10.01 09:28:31
Mittwoch 3. Oktober 2001, 09:13 Uhr
Crossair eröffnen mit Kurssprung - Swissair verlieren
97 vH
Zürich, 03. Okt (Reuters) - Die Aktien der
Regionalfluggesellschaft Crossair haben am
Mittwoch an der Schweizer Börse mit einem
Kurssprung eröffnet, während die Titel der Swissair
nahezu ihren gesamten Wert einbüssten. Crossair
schnellten 30,4 Prozent nach oben auf 365 sfr,
bevor der Handel kurzfristig unterbrochen wurde.
Swissair sackten hingegen bis auf 1,25
(Freitagschluss 41,05) sfr ab und notierten zuletzt
96,4 Prozent tiefer bei 1,50 sfr. Beide Titel waren
Montag und Dienstag vom Handel suspendiert
worden.
schrieb am 02.10.01 22:53:38
schrieb am 02.10.01 21:55:21
Dienstag 2. Oktober 2001, 21:32 Uhr
Banken zahlen Swissair in letzter
Minute
Zürich (Reuters) - Die Schweizer
Grossbanken UBS und Credit Suisse Group
(Frankfurt: 876800.F, Nachrichten) haben
am Dienstag Abend nach ungewöhnlich
heftiger Kritik der Regierung der schwer
angeschlagene Fluggesellschaft Swissair
Group neue Mittel zu Verfügung gestellt. Die Swissair hatte am
Dienstag kein Geld mehr und die Gesellschaft musste den
Flugbetrieb einstellen. "Hätte ich diese Mittel am Morgen
gehabt,
wäre diese Katastrophe nicht passiert", sagte Konzernchef Mario
Corti am Abend in einer Fernsehsendung weiter. Nun würden
auch andere Konzernteile in Schwierigkeiten geraten.
Die Swissair musste am Dienstag Nachmittag den Flugbetrieb
einstellen, nachdem zuvor die Flüge immer wieder verschoben
worden waren. Die Treibstofffirmen waren nur noch gegen
Vorkasse zu Lieferungen bereit und auch dazu reichte das Geld
nicht mehr. Trotz "intensivster Bemühungen" sei es der Swissair
nicht gelungen, die
benötigte Liquidität
zu erhalten. Er habe "auf den Knien um das
Geld gefleht", erklärte Konzernchef Corti am
Abend.
Am Vortag hatte die Swissair einen von den
Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse
Group massgeblich geprägten Sanierungsplan
vorgelegt, der für einen Teil der Gruppe den
gerichtlichen Gläubigerschutz
(Nachlassstundung) vorsah. Die Banken
verpflichteten sich auch, der Swissair 70 Prozent
an ihrer Tochtergesellschaft Crossair für rund
260 Millionen sfr abzukaufen.
Warum die Banken das Geld erst am Abend zu Verfügung stellten, war
nicht unmittelbar
klar. Es habe einfach Zeit gebraucht, um den Besitzwechsel des
Crossair-Paketes
abzuwickeln, hiess es bei einer Bank. Die Federführung bei der
Swissair-Umstrukturierung
hatte die UBS (Frankfurt: 914830.F, Nachrichten) übernommen, die 51
Prozent der Mittel
aufbringen wollte, die sich auf insgesamt rund 1,35 Milliarden sfr
belaufen. Offizielle
Kommentare der Banken gab es nicht. Ein UBS-Sprecher sagte
lediglich, die UBS tue was
sie könne, um die Scherben wieder zu kitten.
Am Mittwoch könne die Swissair wahrscheinlich noch nicht wieder
fliegen, erklärte Corti.
Eine Flugzeugflotte lasse sich nicht auf Knopfdruck wieder in Gang
setzen. Ohnehin werde
die Swissair nun alles von Tag zu Tag entscheiden müssen. Die
Swissair brauche nun viel
mehr Geld als gedacht. "Auch in anderen Konzernbereichen würden die
Lieferanten nun nur
noch gegen Vorkasse liefern. Corti sprach von einem
"Riesen-Desaster" und einer
"Feuersbrunst im ganzen Konzern - auch im Nichtflug-Bereich".
Die Schweizer Regierung erklärte, sie habe den Grossbanken bei der
Sanierung Hilfe etwa in
Höhe von etwa 125 Millionen sfr angeboten. Die federführende UBS
sei auf dieses Angebot
aber nicht eingegangen. Finanzminister Kaspar Villiger verwies auf
den Image-Schaden, den
die Schweiz und die Swissair erlitten hätten. "Wenn Passagiere
nicht mehr weiter kommen
und vielleicht sogar Geld verlieren, werden sie das nicht so
schnell vergessen und werden
dann eher eine andere Gesellschaft wählen als eine mit einem
Schweizer Kreuz auf der
Flosse," sagte Villiger. "Ich glaube, ein grosser Schaden ist
angerichtet".
Auf dem Flughafen in Zürich waren nach Angaben der Verwaltung
einige Tausend
Passagiere betroffen, die zunächst nur wertlos gewordenen
Swissair-Tickets in den Händen
hielten.
Der Banken-Plan zur Neuordnung der Schweizer Flugindustrie sieht
vor, dass die
Regionalfluggesellschaft Crossair mit Hilfe der Banken zwei Drittel
des
Swissair-Fluggeschäfts übernehmen und auch mit internationalen
Flügen weiter betreiben
soll. Das sollte bis spätestens Ende Oktober der Fall sein. Der
Rest des
Swissair-Mischkonzerns mit einer Reihe von flugverwandeten
Geschäften wie etwa
Catering, Technik und Duty-Free-Shops solle verkauft oder
geschlossen werden.
Die Crossair erklärte später, sei werde ab Mittwoch einen Teil der
Crossair-Flüge
übernehmen. Auch Swissair-Flugscheine würden zunächst angenommen.
Ab Donnerstag
werde Crossair auf die Swissair-Flugscheine einen Zuschlag
erheben.
Die Gewerkschaften kündigten für Mittwoch Mittag eine
Protestversammlung am Hauptsitz
der Swissair am Balsberg an. Nach Gewerkschaftsangaben könnten
welttweit bis zu 10.000
der insgesamt 72.000 Stellen gefährdet sein. Allein 4000 könnte in
der Schweiz gestrichen
werden. Die rund 63.000 Swissair-Aktionäre müssen nach Ansicht der
Zürcher
Kantonalbank mit einem Totalverlust rechnen. "Die Aktien werden bei
einer
Wiederaufnahme des (Börsen)-Handels gegen Null tendieren," hiess es
in einem
Börsenkommentar der Bank. Die Swissair-Anleihen im
Gesamt-Nominalwert von 4,4
Milliarden sfr dürften höchstens noch zum Teil zurückgezahlt
werden.
Die belgische Sabena drohte mit einer Klage gegen die Swissair,
Credit Suisse und UBS,
nachdem die Swissair die am Montag fällige Zahlung von 200
Millionen sfr an die Sabena
nicht leisten konnte. Bei der deutschen
Swissair-Tochtergesellschaft LTU hat die Suche
nach einem neuen Gesellschafter bereits begonnen. Die Swissair hält
knapp 50 Prozent an
der Düsseldorfer Fluglinie.
schrieb am 02.10.01 20:12:37
@helveticus,
ich stimme Dir zu, es ist wirklich schade um dieses
Unternehmen. Ich denke aber die Hauptschuld hat wie
fast immer in solchen Fällen das Topmanagment.
Der Leidtragende aber der kleine Mann, sprich die
Mitarbeiter und Kleinaktionäre.
Die Schweiz ist wirklich ein schönes Land, gefällt mir.
Ihr habt nicht nur schöne Berge, sondern auch eine super
Demokratie und Euern eigenen Kopf. Denke der
Imageschaden für die Schweiz hält sich in Grenzen.
Grüße aus Bayern.
schrieb am 02.10.01 18:01:30
schande den verantwortlichen schande den banken und schande den
politiker
unfaehigkeit auf der ganzen linie
geiz oder dummheit.......
so ist die schweiz nicht, wir zeigen der welt so ein schlechtes
bild und das ist nicht wir....
ich schaemi mich...fuer diese elenden herren.
aber es geht weiter...
diese leute sollten in naechste zeit besser keine oeffentliche
pissoirs benuetzen.
salutations
helveticus
schrieb am 02.10.01 17:04:53
Dienstag 2. Oktober 2001, 17:01 Uhr
Swissair fliegt nicht mehr
Die angeschlagene Schweizer Fluggesellschaft Swissair hat ihren
Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit eingestellt. Die notwendige
Liquidität konnte nicht sichergestellt werden, hieß es zur
Begründung. Durch die Einstellung des Flugverkehrs seien weit mehr
Arbeitsplätze gefährdet, als bisher erwartet.
Noch am Montag abend hatte Konzernchef Mario Corti auf der
Pressekonferenz in Zürich mitgeteilt, dass der Flugbetrieb aufrecht
erhalten werden könnte. Dazu sollten die übrigen Konzernteile
geschlossen oder verkauft und insgesamt 2.560 Arbeitsplätze,
darunter 1.750 in der Schweiz, abgebaut werden.
Spätestens zum Beginn des Winterflugplans am 28. Oktober 2001
übernimmt Crossair Teile des Flugbetriebes. Um die Transaktion zu
ermöglichen, werden die Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse
der Swissair das Crossair-Paket zum Börsenkurs abkaufen und die
neue Crossair massiv unterstützen. Die Regionalfluggesellschaft
soll mit zusätzlichem Betriebskapital von 500 Mio. Sfr ausgestattet
werden. Crossair gehört zu 70 Prozent der Swissair.
schrieb am 01.10.01 23:02:41
Montag 1. Oktober 2001, 22:29 Uhr
Swissair mit gestutzten Flügeln
Die angeschlagene Schweizer Fluggesellschaft wird
zukünftig ihren Flugbetrieb aufrecht halten können. Die
übrigen Konzernteile werden geschlossen oder verkauft.
Insgesamt 2560 Arbeitsplätze, darunter 1750 in der
Schweiz, werden abgebaut. Das teilte Konzernchef
Mario Corti auf der Pressekonferenz am Montagabend
in Zürich mit.
Spätestens zum Beginn des Winterflugplans am 28.
Oktober 2001 übernimmt Crossair, eine
70-Prozent-Beteiligung des Swissair, Teile des
Flugbetriebes. Um die Transaktion zu ermöglichen,
werden die Schweizer Großbanken UBS und Credit
Suisse der Swissair das Crossair-Paket zum Börsenkurs
abkaufen und die neue Crossair massiv unterstützen.
Die Regionalfluggesellschaft soll mit zusätzlichem
Betriebskapital von 500 Mio. Sfr ausgestattet werden.
Die Beteiligung der Swissair Group an der deutschen
Charterfluggesellschaft LTU ist Bestandteil des
Vergleichsverfahrens für deren Fluggeschäft-Tochter
SAirLines, hieß es weiter. Ähnliche Verpflichtungen wie
gegenüber der LTU war die Swissair auch gegenüber der belgischen
Sabena und der
französischen Fluglinie Air Littoal eingegangen. Die versprochenen
und fälligen Zahlungen
konnten jedoch nicht gemacht werden und werden auch nicht gemacht,
sagte Corti.
Am Wochenende war bekannt geworden, dass Swissair offenbar
zahlungsunfähig ist.
Konzernleitung und Vertreter der Regierung sowie der Schweizer
Wirtschaft versuchten
bis zum späten Sonntagabend, eine Lösung zu finden. Die endgültige
Entscheidung wurde
auf Montag vertagt. Am Montagmorgen wurden die Aktien von Swissair
und Crossair von
der Zürcher Börse bis Dienstagabend vom Handel ausgesetzt.
Fällige Forderungen haben die Fluglinie in Bedrängnis gebracht. Am
Montag muss
Swissair 135 Mio. Euro an die belgische Fluggesellschaft Sabena
zahlen. Dieses Geld ist
derzeit jedoch nicht vorhanden. Swissair ist mit knapp 50 Prozent
an Sabena beteiligt.
Swissair-Chef Mario Corti hat bereits eingeräumt, dass die
Auszahlung der
Oktober-Löhne an die 72.000 Mitarbeiter wegen des
Liquiditätsengpasses nicht mehr
garantiert werden kann.
Verschärft wurde die finanzielle Situation der Fluggesellschaft
durch die Ausfälle seit den
Anschlägen in den USA am 11.09.2001. Rund 44 Mio. Euro büßte
Swissair ein. Die von
der Credit Suisse First Boston, der Deutschen Bank und der City
Bank in Aussicht
gestellte Kreditlinie in Höhe von 680 Mio. Euro stehe wegen der
unsicheren Geschäftslage
nicht zur Verfügung, erklärte Corti.
Staatliche Hilfe gesucht
Die nach den Anschlägen in den USA verschlimmerte finanzielle Lage
kann Swissair nach
Angaben eines Unternehmenssprechers nicht ohne staatliche Hilfe
bewältigen. Swissair
spreche bereits mit der Regierung, aber Details fehlten noch, hieß
es. Die Schweizer
Regierung ist mit drei Prozent an der Fluggesellschaft beteiligt.
Die Gespräche mit dem
Bundesrat seien nötig, weil die Folgekosten aus den Anschlägen in
New York und
Washington sich in den nächsten zwei Jahren auf mehrere Milliarden
Sfr belaufen
werden, so der Sprecher weiter.
Derzeit sitzt Swissair auf einem Schuldenberg in Höhe von 11,5 Mrd.
Euro. Im
vergangenen Jahr erwirtschaftete der Konzern einen Rekordverlust
von 1,96 Mrd. Euro.
Dem Sanierungsplan zufolge sollen Crossair und Swissair
zusammengelegt werden und
die Langstreckenflotte um 25 Prozent reduziert werden. Beim
Flugverpflegungsgeschäft
Gate Gourmet werden rund 3.000 Stellen gestrichen.
schrieb am 01.10.01 16:27:10
SWISSAIR EST MORTE, VIVE CROSSAIR
DAS HEISST
LE ROI EST MORT VIVE LE ROI
(DER KOENIG IST TOT , EL LEBE DER KOENIG)
SALUTATIONS
HELVETICUS
schrieb am 01.10.01 09:30:18
5% eigenkapital....ist etwas zu wenig...
schrieb am 30.09.01 20:24:09
Sonntag 30. September 2001, 18:59 Uhr
Schweizer Großbanken UBS und
CSG wollen Swissair retten
Bern (dpa) - Die beiden Schweizer Großbanken UBS und Credit
Suisse Group (Frankfurt: 876800.F, Nachrichten) wollen die
Fluggesellschaft Swissair retten. UBS (Frankfurt: 914830.F,
Nachrichten) -Sprecher Michael Willi sagte am Rande von
Beratungen in Bern, die Banken wollten 51 Prozent des
erforderlichen Rettungskapitals übernehmen. Über die Höhe der
erforderlichen Zahlung wollte er keine Angaben machen. Die
Bankenvertreter waren am Nachmittag mit der Führung der
Swissair und der Schweizer Regierung zu Beratungen
zusammengekommen. Die Fluggesellschaft ist praktisch
zahlungsunfähig.
schrieb am 30.09.01 14:24:23
Swissair hat 12 Milliarden Schulden das können wir alle den
altgediente Millionäre verschreiben und gratulieren für die
geleistete Misswirtschaft. Herr Brug.....bitte schicken sie mir
eine Karte aus der Bahamas.
schrieb am 30.09.01 12:53:40
Swissair soll in den Teilkonkurs - Tochter Crossair als
Auffang
ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer
Traditionsfluglinie Swissair ist Schweizer
Medienberichten vom Sonntag zufolge am Ende. An
diesem Montag müssen 200 Mio. Franken (264 Mio
DM/135 Mio Euro) an die belgische
Luftfahrtgesellschaft Sabena überwiesen werden, an
der die Swissair mit knapp 50 Prozent beteiligt ist.
Dieses Geld ist derzeit nicht vorhanden. Das ganze
Wochenende gab es Krisensitzungen zur Rettung der
Luftgesellschaft mit 72.000 Mitarbeitern. Nach
Informationen der "SonntagsZeitung" soll die Swissair
in Teilkonkurs gehen, die überlebensfähigen Teile
aber von ihrer Tochter Crossair aufgefangen
werden./kf/DP/as/af
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