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Jobboom - Niedriglöhne und Minijobs - Armut - Altersarmut - 500 Beiträge pro Seite


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Die neue soziale Wirklichkeit nach den Arbeitsmarktreformen. Durch den ausufernden Niedriglohnsektor werden Millionen von Menschen vom Wohlstand abgehängt und in Armut und Altersarmut hineindrängt.



Günther Jauch Sendung 25.03.12 21 Uhr 45 Gestresst - Arbeiten bis zum Umfallen?

Ursula von der Leyen, CDU Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Meint: (50:54 – 51:15)

Zitat:

"Mir ist ein Punkt noch wichtig, weil sie eben sagten die meisten Menschen müssen doch arbeiten. Arbeit ist immer besser noch als Arbeitslosigkeit, also wenn es etwas gibt das psychisch stabilisiert dann ist es Arbeit weil das Wertschätzung bedeutet weil es Struktur bedeutet und weil es Unabhängigkeit bedeutet. Also ich will nicht den Eindruck hier so zusagen stehen lassen in der Sendung das Arbeit an sich krank macht."

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?docum…

Faktencheck:

Altersarmut bei Frauen 45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente

Zitat:

…. Erst kürzlich hatten Forscher der Freien Universität Berlin herausgefunden, dass 41 Prozent der westdeutschen und 21 Prozent der ostdeutschen Frauen aus der Babyboomer-Generation der 50er und 60er Jahre eine Rente unter dem Niveau der Grundsicherung zu erwarten haben. Die liegt derzeit durchschnittlich bei 680 Euro.

http://www.fr-online.de/wirtschaft/altersarmut-bei-frauen-45…

Ich glaube nicht dass jede Arbeit im Besonderen die Arbeit im Niedriglohnbereich oder in Millionen von Minijobs alle Arbeitnehmer psychisch stabilisiert. Ebenso ist die Wertschätzung der 7,4 Millionen Menschen in einen Minijob gesellschaftlich eher gering.
Millionen von Frauen (4,65 Millionen) verdienen maximal 400 Euro und zahlen keine Steuern oder Sozialabgaben. Zwei Drittel von ihnen haben ausschließlich einen Minijob. Ein Minijober erwirbt einen Rentenanspruch von 3,11 Euro pro Monat. Nach 45 Jahren wären das gerade mal 139,95 Euro Altersrente pro Monat.

Frau Bundesministerin für Arbeit und Soziales wenn sie das Ziel haben, das alle Arbeitnehmer/innen durch Arbeit psychisch stabilisiert werden. Das sie sich durch ihre Arbeit Wert geschätzt fühlen und das alle Arbeitnehmer/innen in ihrer Erwerbstätigkeit und im Alter in Unabhängig und in persönlicher Freiheit leben können, dann sollten sie sich für einen gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischen Niveau einsetzen. Denn Menschen die jeden Morgen früh aufstehen und arbeiten gehen sind in der Regel psychisch nur dann stabilisiert wenn sie von ihrer Hände Arbeit ohne ergänzendes Hartz IV ein freiheitlich selbstbestimmtes Leben gestalten können. Das ist die Wertschätzung die Millionen Arbeitnehmer/innen von der Politik und der Gesellschaft erwarten und erwarten dürfen.


Das neoliberale Credo das Arbeit alle glücklich macht, ist wie die neoliberale Glaubenswelt mehr Schein als Sein.
2025 sind 10% der Rentner so arm,dass sie staatlich Hilfe benötigen.
In Deutschland gibt es momentan 20 Mio.Rentner.
wenn ich mir diesen linken Müll wieder durchlese :mad:

Die Zahlen stammen vom Bundessozialministerium auf eine Anfrage der Linken.


Ein Minijobber, der ein Jahr lang arbeitet, erwirbt demnach Anspruch


Ja was erwartet man denn ? Wenn ich dank Minijob von 400 € nur paar Kröten in die Rentenversicherung einzahle kann ich wohl keine 5.000 € Rente erwarten :keks:

Genauso , harte Arbeit. :mad: wieviel Stunde arbeitet man in einem minijob. ca 35 / Monat :keks:
Wenn vor 20 Jahren jemand erzählt hätte, wie die heutigen Zustände aussehen, dann wäre er sofort in die "Balla_Burg" eingefahren.
meine faru hat auch nen inijob aber das will sie auch und ist total glücklich damit nur wenige stunden arbeiten und zeit für die familie haben dafür gibts 400 € Netto !! Davon bezahlt sie aktuell den kindergarten denn der ksotet 400 e pro monat.....für 2 kinder !!

400 € jobber sind nicht alle unglücklich oder sozialhilfeempfänger
es sind häufig ( zumindest bei mir im freundeskreis) frauen die sich was dazuverdienen und nicht ständig daheim sitzen möchten....
meine faru hat vor den kindern voll gearbeitet und hat ca 200 € rentenanwartschaft gesammelt....ab jetzt bin ich für sie zuständig....sie selber macht in riester da gibts für sie und die kinder zulagen ( ca 500 € ) pro jahr....das ist ihr teil der rente...
zudem " verdient miene Frau durch die kinder noch weitere 350 € ( Kindergeld ) Was soll also diese diskussion...uns allen in deutschland gehts soooo gut da sollten wir nicht jammern...schaut euch mal de südlichen eu länder an da arbeiten alle viel länger auf dem eigenen hof etc...rentenversicherung, harz 4 etc das gibts auch nicht in allen ländern wer nicht arbeitet fliegt aus dem system....

ich kann auch die diskussion um gehälter etc nicht nachvollziehen wer viel verdient soll hier die anderen unterstützen...das prinzip ist ja gut aber es wird immer weiter ausgedehnt !!
ein Linker abgeordneter hat gesagt bei meinem Verdienst könnte ich doch locker etwas abegeben...aber warum habe ich den verdienst ? weil ich arbeite und das 6 tage die woche !! ich habe 3 firmen gegründet und bin arbeitgeber habe mehrere Häuser gekauft selber renoviert und vermiete diese...warum soll ich sooo viel arbeiten ( herzinfarkt hatte ich mit 33 !! ) wenn ich das geld abgeben muß sollten die abgaben noch höher werden werde ich alles verkaufen und lebe dann vom bargeld....
es gibt da nen netten spruch: wenn dich einer für acht stunden bezahlt so bleibe 10 stunden !!!

hört sich doof an aber damit kommt man immer weiter sobald ich mal arbeitssuchend war bekam ich angebote ich mußte nicht suchen mich kannte ja jeder und wußte der arbeitet wie bekloppt...
und bevor hier wider die diskussion aufkommt: nein ich habe nicht studiert oä bin handwerksmeister und arbeite halt viel und oft....
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.967.200 von Sybilla am 28.03.12 14:46:37also wenn es etwas gibt das psychisch stabilisiert dann ist es Arbeit weil das Wertschätzung bedeutet weil es Struktur bedeutet und weil es Unabhängigkeit bedeutet.

ich glaube, sie redet eher von sich selbst:keks:
also wenn es etwas gibt das psychisch stabilisiert dann ist es Arbeit weil das Wertschätzung bedeutet weil es Struktur bedeutet und weil es Unabhängigkeit bedeutet.

ich glaube, sie redet eher von sich selbst



und ich glaube sie meint nicht die Arbeit sondern Ihre Frisur.
Zitat von suffkopfmeine faru hat auch nen inijob aber das will sie auch und ist total glücklich damit nur wenige stunden arbeiten und zeit für die familie haben dafür gibts 400 € Netto !! Davon bezahlt sie aktuell den kindergarten denn der ksotet 400 e pro monat.....für 2 kinder !!

400 € jobber sind nicht alle unglücklich oder sozialhilfeempfänger
es sind häufig ( zumindest bei mir im freundeskreis) frauen die sich was dazuverdienen und nicht ständig daheim sitzen möchten....
meine faru hat vor den kindern voll gearbeitet und hat ca 200 € rentenanwartschaft gesammelt....ab jetzt bin ich für sie zuständig....sie selber macht in riester da gibts für sie und die kinder zulagen ( ca 500 € ) pro jahr....das ist ihr teil der rente...
zudem " verdient miene Frau durch die kinder noch weitere 350 € ( Kindergeld ) Was soll also diese diskussion...uns allen in deutschland gehts soooo gut da sollten wir nicht jammern...schaut euch mal de südlichen eu länder an da arbeiten alle viel länger auf dem eigenen hof etc...rentenversicherung, harz 4 etc das gibts auch nicht in allen ländern wer nicht arbeitet fliegt aus dem system....

ich kann auch die diskussion um gehälter etc nicht nachvollziehen wer viel verdient soll hier die anderen unterstützen...das prinzip ist ja gut aber es wird immer weiter ausgedehnt !!
ein Linker abgeordneter hat gesagt bei meinem Verdienst könnte ich doch locker etwas abegeben...aber warum habe ich den verdienst ? weil ich arbeite und das 6 tage die woche !! ich habe 3 firmen gegründet und bin arbeitgeber habe mehrere Häuser gekauft selber renoviert und vermiete diese...warum soll ich sooo viel arbeiten ( herzinfarkt hatte ich mit 33 !! ) wenn ich das geld abgeben muß sollten die abgaben noch höher werden werde ich alles verkaufen und lebe dann vom bargeld....
es gibt da nen netten spruch: wenn dich einer für acht stunden bezahlt so bleibe 10 stunden !!!

hört sich doof an aber damit kommt man immer weiter sobald ich mal arbeitssuchend war bekam ich angebote ich mußte nicht suchen mich kannte ja jeder und wußte der arbeitet wie bekloppt...
und bevor hier wider die diskussion aufkommt: nein ich habe nicht studiert oä bin handwerksmeister und arbeite halt viel und oft....


meine Reden ! da werden Äpfel mit Birnen vergliechen ! Und wenn man wirklich so wenig Rente hat fällt man dank Hartz4 sehr weich .
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.967.636 von curacanne am 28.03.12 15:45:37Wenn man solch ein Gehalt und solche Pensionsansprüche hat, macht Arbeit Spaß.
Die meisten Berufe sind heute so hektisch, dass einem die Zunge aus dem Hals hängt und man gleichzeitig so tun muss, als ob man am Einschlafen wäre.
Gleichzeitig sind die Menschen unverantwortlich geworden, was ihre eigene Sicherheit angeht, gut zu sehen an geradezu schwachsinnigen Partnerschaften, die immer schneller wechseln, das Leben im hier und jetzt. Für 1000 Euro Rente muss irgendwer 200000 locker machen und es geht nicht, dass die Politik sagt, jeder bekommt das dann, weil deren Handlungsspielraum mittlerweile bei Null ist. 200000, das sind dann von den 400 Euro über 45 Jahre 350 Euro.
Viel ärgerlicher ist es, dass unsere Politiker die Geldwertstabilität außer acht lassen und in zwanzig Jahren die mühsam angesparten Renten nur noch die Hälfte wert sein werden und dann reicht es bis weit in die Mittelschicht bei niemandem mehr zu Leben. Vorher geht unser Staat erst einmal pleite und dann sehen wir weiter. Irgendwie kann ich die jungen Leute schon verstehen. Nur besser wird es hier nicht. Auf das hohle Geschwätz unserer Politiker gebe ich schon lange nichts mehr.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.967.200 von Sybilla am 28.03.12 14:46:37Die Aussage ist ja zusammengefaßt die folgende:

Die derzeit niedrige Arbeitslosigkeit nützt den Arbeitenden nichts, da sie in ihrer Masse geringe Einkommen erzielen, bzw. geringe Renten beziehen werden und es daher für sie schwieriger wird, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Als Ingenieur frage ich mich dabei, wie das bilanziell volkswirtschaftlich möglich sein kann. Wenn mehr Menschen arbeiten, müssten doch insgesamt betrachtet mehr Werte geschaffen und mehr Dienstleistungen verrichtet werden. Zusätzlich hat man ja merklichen technischen Fortschritt, der die Arbeit effizienter gestaltet - weit effizienter als dies z.B. in der 80ern möglich war. Wir stellen also fest, die Erzeugung von Gütern und die Verrichtung von Dienstleistungen, ausgedrückt im BIP, wachsen jährlich.

Nun fragt man sich allerdings, was letztlich mit den ganzen Gütern und Dienstleistungen geschieht, die da geschaffen werden, wenn wenn die Menschen sich diese nicht leisten können? Die Antwort ist denkbar einfach: Sie können sie sich nämlich leisten.
So ist die Lebensmittelproduktion in der EU bei weitem ausreichend, um die Bevölkerung zu versorgen. Man bekommt bei Aldi für 30€ seinen Einkaufswagen gefüllt. Diese Preise müssen irgendwoher kommen und da darf man sich nicht wundern, wenn die Lebensmittelbranche keine Spitzengehälter zahlt.
Ich kenne auch kaum einen Hartz 4 Empfänger, der nicht mit dem neusten iPhone rumläuft. Sollen sie ja auch, denn die Dinger werden ja schleißlich massenhaft für sie produziert. Es gibt genug davon.

Was ist also so schlecht? Um den Lebensstandard eines durchschnittlichen DDR Arbeiters der 80er Jahre zu erreichen, ohne Telefon, mit Pappauto (ein heutiger Dacia Logan ist zehnmal besser), für den Kühlschrank und Waschmaschine schon Luxus sind, und der auf einen Farbfernseher 10 Jahre spart, der Klamotten trägt, gegen die Kick ein Luxus ist und der im Konsum einkaufen geht, wo sie heute mal Kraut, morgen vielleicht mal Milch haben - um einen solchen Lebensstanderd zu erreichen, braucht in dieser BRD keiner auch nur ans Arbeiten denken.

Die Geschäfte sind voll und irgendjemand kauft das alles. Ich frage mich manchmal, wer. :laugh::laugh:
Leute nun seid doch mal dankbar.

Arbeit macht frei... und den Arbeitgeber reich und auch dankbar und glücklich. Und die Politiker auch, weil Sie von der dankbaren Wirtschaft für ihre Steuersenkungspolitik , Subventionspolitik , Rettungspakte ...etc. gelobt und wiedergewählt werden , was sie selbst dann wieder dankbar macht, weil sie sich so ihre Diätenerhöhungen und Renten sowie Ehrensold verdient haben ,wenn Sie so genial die Verfügungsgewalt über Steuermilliarden und damit Ihre Machtgeilheit ausüben können.
Alles für die Wirtschaft und den Profit.

Ausbeutung von Menschen und Natur ??alles egal... Wachstum ..... Wachstum über Alles, es muß ja schließlich weitergehen.

Also.. immer weiter so, Avanti Diletanti , Brot und Spiele.
Die blöde Masse wird mit Blöd TV , Sensationen aus der BILDungs-Presse, Fußball, Autos und Smartphones bei Laune gehalten.

Nicht weiter nachdenken, immer weitermachen, schaffe schaffe

Live suck´s .....and than you die.

Quando
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.969.329 von sukraman am 28.03.12 19:46:42ich glaube, die einzigen sicheren berufs sind die von Beamten oder Bundespolitikern.
Hätte ich das vor ....Jahren gewußt, wäre ich auch ins ministerium gegangen:rolleyes:und könnte mich jetzt in ruhe zurücklehnen und hätte wahrscheinlich wenig verständnis für altersarmut etc
Ich frag mich manchmal, gibt es dieses elend wirklich,
oder ist das alles nur eine Projektion.
In meinem Umfeld kann ich nur bestens versorgte Leute
feststelln, die, welche arbeiten, verdienen saumäßig
gut, die Rentner, die ich kenne, sind meist im Urlaub.
Hartz IV Empfänger mit Eifon kenn ich nicht, weil
ich nämlich überhaupt keine Hartz IV empfänger kenne.
Frauen, alleinerziehend, gibt es zwar, aber plötzlich triffst
du die in der Kneipe, wo sie dir ihre neueste Eroberung,
einen Professor, vorstellen.
Guck ich "Die Anstalt" von Priol, wird auch sehr schön
über Armut philosophiert, aber im Publikum nur Bestverdiener,
die sich darüber amüsieren.
Also entweder ist meine Wahrnehmung gestört, oder ich wohne
in der falschen Gegend, oder werde belogen.
Werde aber weiterforschen.
el Lute,

das ist normal, wenn du in einem normalen, gutbürgerlichen Stadtteil wohnst. Die H-IV-Menschen wirst du vor allem dort finden, wo die Mieten am niedrigsten und die Häuser am marodesten sind. Die Wahrnehmung der "Normalen" basiert entweder auf positiven oder negativen Berichten der Medien oder Aussagen von Einzelnen.

Trotzdem wundert es mich immer wieder, dass bis heute niemand darüber berichtet (oder nur sporadisch zu Unzeiten), dass diesen ca. 8 Mio. Menschen das GG, Menschenrechte, oder höchstrichterliche Rechtssprechung vortenthalten wird. Auf operativer Ebene Prozesse stattfinden, die man eher in der finsteren Vergangenheit vermuten würde und mit einem Rechtstaat einfach nicht kompatibel sind.

Bei uns ist die Würde des Menschen abhängig von seinem Status. Wie in Russland, China, Indien oder einer Bananenrepublik auch. Wer nicht für sich selbst sorgen kann, wird entrechtet und ist Dritten machtlos ausgeliefert. Die theoretisch verfügbaren Rechtsmittel nützen nichts, weil sie nicht mehr durchsetzbar sind. Der Rechtsstaat existiert für 8 Mio. nur noc auf dem Papier.
Zitat von derdieschnautzelangsamvollhatel Lute,

das ist normal, wenn du in einem normalen, gutbürgerlichen Stadtteil wohnst. Die H-IV-Menschen wirst du vor allem dort finden, wo die Mieten am niedrigsten und die Häuser am marodesten sind. Die Wahrnehmung der "Normalen" basiert entweder auf positiven oder negativen Berichten der Medien oder Aussagen von Einzelnen.

Trotzdem wundert es mich immer wieder, dass bis heute niemand darüber berichtet (oder nur sporadisch zu Unzeiten), dass diesen ca. 8 Mio. Menschen das GG, Menschenrechte, oder höchstrichterliche Rechtssprechung vortenthalten wird. Auf operativer Ebene Prozesse stattfinden, die man eher in der finsteren Vergangenheit vermuten würde und mit einem Rechtstaat einfach nicht kompatibel sind.

Bei uns ist die Würde des Menschen abhängig von seinem Status. Wie in Russland, China, Indien oder einer Bananenrepublik auch. Wer nicht für sich selbst sorgen kann, wird entrechtet und ist Dritten machtlos ausgeliefert. Die theoretisch verfügbaren Rechtsmittel nützen nichts, weil sie nicht mehr durchsetzbar sind. Der Rechtsstaat existiert für 8 Mio. nur noc auf dem Papier.


das ist der grösste Schwachsinn den ich je gelesen habe. Von diesen 8 Mio Hartzern ( wo kommt überhaupt die Zahl her ?) haben 50 % gar keinen Bock.


Ist doch auch kein Wunder, ich kriege Taschengeld , ne Wohnung, Nebenkosten bezahlt. Bis ins hohe Rentenalter. Wenn man 1,5 € / Monat streicht sind diese Leute sehr Fit darin zu klagen oder die Gesetze offen zu legen. Übrigens zahlt diesen Rechtstreit immer die Allgemeinheit :keks:


Wie kann es sein das ein 18 jähriger bis auf paar Euro Unterscheid den selben H4 Satz erhält wie ein 55 jähriger der von der Wirtschaft nicht mehr aufgenommen wurde und schon 25 Jahre malocht hat :mad: Die älteren werden sogar schlechter gestellt da Sie bis auf die lächerlichen Freigrenzen von ihrem mühsam ersparten leben sollen :keks: ein 18jähriger wird da ja nur in Sachwerte wie IPhone haben :keks:


Ich würde es sofort begrüssen das der H4 Satz analog der Rente ausgezahlt wird. Derjenige der viel einbezahlt hat kriegt mehr raus. Dann würde das ganze andere Pack Arbeiten müssen. :mad:
Latini,

die 8 Mio. setzen sich aus den ca. 3 Mio. offiziell AL, den ca. 1,5 Mio. Arbeitslosen in AM-pol. Maßnahmen, den nicht Arbeitsfähigen aus dem SGB XII, Aufstockern und ihren Angehörigen; sprich Kindern zusammen.

Keinen Bock lässt sich leicht sagen, wenn man den Faktenverdrehern glaubt. Wir haben 5 Mio. Arbeitsuchende und vielleicht 500 000 offene Stellen; (normale Fluktuation) nicht umgekehrt, wie es unbedarften Mitbürgern seit Jahren suggeriert wird.
Wäre man ehrlich, könnte der zusätzliche Milliardenaufwand für Unternehmenssubventionierungen, die überdimensionierte Verwaltung, die zu 80% unsinnigen maßnahmen etc. nicht mehr rechtfertigen.

Beispiele wie der Vergleich des 18 mit dem 55jährigen gehören leider zum Unrechtssystem und sind beabsichtigt. Ansonsten würde mans doch korrigiert haben.;)
Zitat von derdieschnautzelangsamvollhatLatini,

die 8 Mio. setzen sich aus den ca. 3 Mio. offiziell AL, den ca. 1,5 Mio. Arbeitslosen in AM-pol. Maßnahmen, den nicht Arbeitsfähigen aus dem SGB XII, Aufstockern und ihren Angehörigen; sprich Kindern zusammen.

Keinen Bock lässt sich leicht sagen, wenn man den Faktenverdrehern glaubt. Wir haben 5 Mio. Arbeitsuchende und vielleicht 500 000 offene Stellen; (normale Fluktuation) nicht umgekehrt, wie es unbedarften Mitbürgern seit Jahren suggeriert wird.
Wäre man ehrlich, könnte der zusätzliche Milliardenaufwand für Unternehmenssubventionierungen, die überdimensionierte Verwaltung, die zu 80% unsinnigen maßnahmen etc. nicht mehr rechtfertigen.

Beispiele wie der Vergleich des 18 mit dem 55jährigen gehören leider zum Unrechtssystem und sind beabsichtigt. Ansonsten würde mans doch korrigiert haben.;)


warum sprichst du dann von Menschenwürde ? Wie unwürdig ist das gegenüber den alten kranken :keks:


Genauso was aktuell abgeht. Die Länder und Kommunen bieten 3,3 % für 2 Jahre an. An hart arbeitende Menschen in der Pflege etc.

Die Hartzer haben 364 auf 374 € erhalten , sprich 2,7 % für 2012.

in 2013 sollen nochmal 10 € kommen, also nochmal 2,7 % :eek::eek:


Für NICHTSTUN , da ist Geld da. Das ist mehr als der Inflationsausgleich. Zumal die Treiber wie Benzinkosten ja nicht ins Gewicht fallne
Die Hartzer haben 364 auf 374 € erhalten , sprich 2,7 % für 2012.

da die 374 ohnehin unterhalb des soziokulturellen Ex.Min. liegen und nichtmal die Teuerungsrate bezogen auf das Transfereinkommen decken, finde ich die Aufregung vor allem vor dem Hintergrund, dass die Hälfte der Gesamtausgaben im System nur Dritten nützen; ziemlich daneben.

Das die normalen Mitarbeiter in den Kommunen und der Pflege ebenso verarscht werden, dafür können die ohne Arbeit doch auch nichts.

Und wenn du ehrlich bist, arbeitet der Teil des ÖD in Arbeitsämtern, Jobcentern und den angeschlossenen Satelliten daran mit, dass es auch den ÖD-Beschäftigten immer schlechter geht. Wer seine Kundschaft nur in Unterbeschäftigungs- und Dumpingverhältnisse lotst, der wird eines Tages selbst dort landen. Denn warum sollte ausgerechnet der ÖD davon verschont bleiben ?

Was heisst fürs Nichtstun ist Geld da ? Schaff doch Jobs oder gib einfach deinen auf. Oder gründe eine Bank.:laugh:
Zitat von derdieschnautzelangsamvollhatDie Hartzer haben 364 auf 374 € erhalten , sprich 2,7 % für 2012.

da die 374 ohnehin unterhalb des soziokulturellen Ex.Min. liegen und nichtmal die Teuerungsrate bezogen auf das Transfereinkommen decken, finde ich die Aufregung vor allem vor dem Hintergrund, dass die Hälfte der Gesamtausgaben im System nur Dritten nützen; ziemlich daneben.

Das die normalen Mitarbeiter in den Kommunen und der Pflege ebenso verarscht werden, dafür können die ohne Arbeit doch auch nichts.

Und wenn du ehrlich bist, arbeitet der Teil des ÖD in Arbeitsämtern, Jobcentern und den angeschlossenen Satelliten daran mit, dass es auch den ÖD-Beschäftigten immer schlechter geht. Wer seine Kundschaft nur in Unterbeschäftigungs- und Dumpingverhältnisse lotst, der wird eines Tages selbst dort landen. Denn warum sollte ausgerechnet der ÖD davon verschont bleiben ?

Was heisst fürs Nichtstun ist Geld da ? Schaff doch Jobs oder gib einfach deinen auf. Oder gründe eine Bank.:laugh:
Zitat von derdieschnautzelangsamvollhatDie Hartzer haben 364 auf 374 € erhalten , sprich 2,7 % für 2012.

da die 374 ohnehin unterhalb des soziokulturellen Ex.Min. liegen und nichtmal die Teuerungsrate bezogen auf das Transfereinkommen decken, finde ich die Aufregung vor allem vor dem Hintergrund, dass die Hälfte der Gesamtausgaben im System nur Dritten nützen; ziemlich daneben.

Das die normalen Mitarbeiter in den Kommunen und der Pflege ebenso verarscht werden, dafür können die ohne Arbeit doch auch nichts.

Und wenn du ehrlich bist, arbeitet der Teil des ÖD in Arbeitsämtern, Jobcentern und den angeschlossenen Satelliten daran mit, dass es auch den ÖD-Beschäftigten immer schlechter geht. Wer seine Kundschaft nur in Unterbeschäftigungs- und Dumpingverhältnisse lotst, der wird eines Tages selbst dort landen. Denn warum sollte ausgerechnet der ÖD davon verschont bleiben ?

Was heisst fürs Nichtstun ist Geld da ? Schaff doch Jobs oder gib einfach deinen auf. Oder gründe eine Bank.:laugh:


du willst doch auch alt werden und in Würde geüflegt werden :confused::keks:

2.000 brutto und 1,7 % sind 34 € brutto bzw. 17 € netto bei 50 % Abgaben.

Dann müssen die Leute zur Arbeit kommen etc.

Evtl verstehst du das System nicht. Viele Hartzer haben kein Bock zu schaffen oder verarschen das System in dem Sie H4 beziehen und schwarz arbeiten gehen
Evtl verstehst du das System nicht. Viele Hartzer haben kein Bock zu schaffen oder verarschen das System in dem Sie H4 beziehen und schwarz arbeiten gehen

doch, ich verstehe das System sehr gut; und behaupte, dass es nur wenige gibt, die es so intensiv und objektiv erforscht haben. ;) Den meisten ist bis heute verborgen geblieben, dass SGB I bis XII wirtschaftspolitische Instrumente sind..und keine sozialpolitischen.

Keinen Bock haben auch Menschen, die ein vielfaches an Beitrags- oder Steuermitteln kosten. Wenn du schwarzarbeitende Hartzer kennst; zeig sie doch an. Vermute aber, dass du nichtmal die Eier hättest deinen Namen dabei zu nennen.

imho liest du zuviele Schundzeitungen und nimmst die Talkshows für bare Münze.

wenn du für 2000 arbeitest, dann ist das dein Problem. Was haben die Hartzer damit zu tun ?
Wenn man die für 7€ über Zeitarbeit und Arbeitszwang in die Heime schleußt ist klar, das für dich nicht mehr drinnen ist. ;) Also überleg mal, inwieweit deine Intentionen deinen eigenen Interessen zuwider laufen.;)
Klassische Zielaqntinomie :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.972.727 von derdieschnautzelangsamvollhat am 29.03.12 12:29:57Wie wahr! Das haben viele noch nicht in ihr kleines Hirn bekommen,
das die "Segnungen" Schröder`scher "Sozialpolitik" auch etwas mit
ihnen zu tun hat. Vielleicht nicht sofort, aber die Zeit wird es
schon richten.

Jeder Empfänger von Transferleistungen muss jede zumutbare Arbeit
zu jedem Lohn annehmen. Das erscheint auf den ersten Blick gerecht.
Ist es aber nicht. Wenn ich mir ansehe, wie ausgiebig die Kommunen
von der Möglichkeit der 1 €-Jobs Gebrauch machen, dann frage ich
mich, wo die Jungs denn geblieben sind, die vorher auf regulärer
Basis die Parks in Ordnung gehalten haben. Vermutlich beim Arbeits-
amt. Und in einem Jahr können die dann auf 1 €-Basis ihren alten
Job zurück bekommen.

Und wenn ich jede Menge Hartz-Empfänger in Dumpinglohnjobs zwinge,
dann ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis deren Dumpinglöhne
in der betreffenden Branche das Maß aller Dinge sind.

Der Zwang, Dumpinglohn-Jobs bei befristeten Arbeitsverhältnissen
annehmen zu müssen ist eine ausgesprochen ungesunde Mischung. Sie
erzeugt Menschen ohne jede Perspektive. Menschen, denen das Problem
einer Lebensplanung gleich mit abgenommen wurde. Keiner der Betrof-
fenen kann, wenn er noch einen Funken Verantwortungsgefühl verspürt,
daran denken, eine Familie zu gründen oder gar Kinder in die Welt zu
setzen. Keiner von denen wird sich je ein neues Auto oder gar eine
Immobilie kaufen. Diese Leute sind als Konsumenten quasi ausgeschaltet.

Was da dann zu psychischer Stabilität beiträgt, wenn einer ständig am
Existenzminimum herumkrebst und mit Panik an die nächste Stromrechnung
denkt, wie wertgeschätzt und unabhängig der sich fühlt, wenn er sich
trotz Vollzeitjob nicht ernähren kann und Aufstockung durch die Arge
benötigt, das wird wohl Frau vdL`s Geheimnis bleiben. Diese Frau ist
so abgehoben und realitätsfern, dass es einem die Sprache verschlägt.

Und bei der Argumentation hier kann ich mir ein breites Grinsen nicht
verkneifen. Da behauptet einer, überhaupt gar keinen ALG II - Empfänger
zu kennen, weiß aber ganz genau, dass 50 % von denen gar keinen Bock
auf Arbeit haben und dass ALLE das neueste I-Phone besitzen. Ein Mann
mit hellseherischen Fähigkeiten, von dem ich nur gerne wüsste, wie er
die 50 % so exakt ermittelt hat.

Zur Erinnerung - im Winter 2010/2011 hat die Stadt Hamburg 100 ALG II -
Empfänger zum Schneeschippen gesucht. Für 5 € cash / Stunde. Es haben
sich über 700 Leute beworben. Soviel zum Thema Nullbock.
Gehe ich von meinem Umfeld aus, dann kenne ich viele Doktoranden. Deren Einkommen, so sie eine 3-jährige Promotion beabsichtigen, liegt üblicherweise netto - Krankenversicherung 1000- 1500€, das bei einer Wochenarbeitszeit von nicht unter 55 Std. teilweise bis 80. Nehme ich einen mittleren Fall springt ein Stundenlohn von 4-5€ netto dabei heraus.
Dennoch, diese Leute sind nicht unzufrieden. Sie haben mehr als doppelt so viel Einkommen, wie sie vorher als Student hatten und da sie noch den gleichen Lebensstil pflegen, bleibt Ende des Monats manchmal gut die Hälfte über.
Und trotzdem leben sie besser als ein Arbeiter in einem Entwicklungsland, haben ein im Winter beheiztes Zimmer, Sanitärräume, genug zu essen, also alles, was sie brauchen. Niemand von denen fühlt sich arm.

Ich will damit sagen: Wer mehr verdienen will, muß erstmal Leistung bringen. Man könnte auch sagen, der Doktorand ist bei den Wochenarbeitszeiten und dem geringen Entgeld ausgebeutet. Er hat aber damit die Chance, sich zu beweisen und dannach deutlich mehr zu verdienen. Aber das kann er auch nur, wenn er am Ball bleibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.973.437 von Geldler am 29.03.12 14:36:22jo wir jammern auf hohem niveau !!
wer will der kann hier geld verdienen...wer sparen will kanns auch..
ich wunder mich über die vielen autos : bei den preisen sollten doch billigere gekauft werden aber nein mit alufelgen etc...angeber ...aber jammern kein geld...schaut euch mal in ner tanke um...da kaufen morgens müllmänner ( die mag ich denn ohne die ging es uns allen schlecht ) ihren kaffee und ein bröthcen und die bildung !!
mal ganz ehrlich mein vater ( ingenieur ) hat sich sein brötchen mitgenommen und den kaffee in ner kanne dabei gehabt !!
die sind doch alle krank die in ner tanke malochen !!
Gibt es auf dieser Welt irgendein Land vergleichbarer Größe, das sich eine auch nur annähernd so gute soziale Absicherung leistet wie Deutschland?
Zitat von Goedecke_MichelsDer Zwang, Dumpinglohn-Jobs bei befristeten Arbeitsverhältnissen
annehmen zu müssen ist eine ausgesprochen ungesunde Mischung. Sie
erzeugt Menschen ohne jede Perspektive. Menschen, denen das Problem
einer Lebensplanung gleich mit abgenommen wurde. Keiner der Betrof-
fenen kann, wenn er noch einen Funken Verantwortungsgefühl verspürt,
daran denken, eine Familie zu gründen oder gar Kinder in die Welt zu
setzen.


Warum eigentlich nicht? In Afrika gibt es Leute, die wissen nicht, was sie am nächsten Tag essen sollen, aber sie setzen trotzdem Kinder in die Welt. In Deutschland ist jedes Kind ausreichend versorgt. Es gibt kein Hungerproblem. Die Schulbildung ist kostenlos. Kleidung für Kinder gibt es Second Hand für einen Appel und ein Ei. Ich selber habe als Kind den Schulranzen von meinem Vater geschleppt. Ein Kind kostet nicht die Welt. Von 1000 € monatlich bekommt man eine Familie über die Runden.
Zitat von Goedecke_MichelsKeiner von denen wird sich je ein neues Auto oder gar eine
Immobilie kaufen. Diese Leute sind als Konsumenten quasi ausgeschaltet.


Seit wann gibt es ein Recht auf Konsum? Konsum bedeutet, Güter zu erwerben, die von anderen Menschen geschaffen worden und den vom Anbieter dafür verlangten Preis zu zahlen.
Im Klartext: Entweder, ich kann mir den mir angebotenen Fernseher von dem mir zur Verfügung stehenden Geld kaufen, oder ich muß mir halt selbst einen bauen...
Beim Auto das gleiche: Habe ich denn ein Recht auf ein Auto? Und wenn ich mir selbst keins kaufen kann, warum können es andere dann? Die Zahl der verkauften Neuwagen steigt weltweit jährlich enorm an. Wer kauft denn die ganzen Autos? Und warum macht die deutsche Autoindustrie mit ihren Produkten so ein gutes Geschäft? Man muß mal nach Cuba fahren, um zu sehen, wer sich jedenfalls keine neuen Autos zu kaufen scheint (das Klima machts möglich..:D).
@ Geldler

Von 1000 € monatlich bekommt man eine Familie über die Runden.

Vergiss es. Wenn Du mit Deiner Familie unter der Brücke wohnst vielleicht.

Ansonsten bin ich gespannt auf Deine Kalkulation.

Miete, Strom, Heizung, Kindergartengebühr, Praxisgebühr, Medikamentenzuzahlung, Monatsticket für den Schulbus, Klassenfahrten der Kinder, Nachhilfestunden, Turnverein...

Ich glaube Du hast noch nie eine Familie gehabt.

Grüße,

InEx
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.975.291 von InEx am 29.03.12 18:46:50Miete setze ich mal als Warmmiete inkl. Wasser mit 350€ an.

Strom sollten 40€ im Monat reichen, sofern man nicht verschwendet.

Bei 1000€ Einkommen setze ich voraus, daß es nur einen Verdiener gibt. Damit hat sich der Kindergarten erledigt. Außerdem sind Kinder soweit ich weiß von Praxisgebühr und Medikamentenzuzahlung befreit. Schulbus war zu meiner Zeit auch kostenlos. Nachhilfestunden habe ich nicht gebraucht. Im Turnverein war ich nicht - wir haben damals im Wald gespielt und uns mit Haselgerten auf die Finger geklopft... :D Diese Kosten sind also nicht notwendig.

Weiterhin gehe ich davon aus, daß man für eine 3 Köpfige Familie für 400€ im Monat genug Lebensmittel kaufen kann.

Bleiben 210€ für restliche Anschaffungen. Hier muß man dann natürlich zusehen, daß man billig über die Runden kommt. Das ist aber möglich. Man muß außerdem akzeptieren, daß das Kind gewissen Luxus nicht hat. Ein gebrauchtes Fahrrad muß genug sein und das muß dann auch 20 Jahre halten. Aber so kennt man es aus der eigenen Jugend ja auch.

Das ist aber ein Extrembeispiel, denn um nur 1000€ Einkommen zu haben, und das, obwohl man Kindergeld bekommt und einen Kinderfreibetrag hat, muß man schon sehr wenig leisten. Das sind 5€/Std. netto bei 40h Woche. Selbst mit einem Hilfswissenschaftlerjob an der Uni (und davon sind endlos viele ausgeschrieben) verdient man 7-9€ /Std. Dann muß man sich halt was einfallen lassen. Mein Vater hat früher nach der Arbeit für die Leute Lichtmaschinen im Auto repariert. Heute kann man eher mit Programmierarbeiten noch einiges dazuverdienen. Wenn ich überlege, womit ich alles Geld verdienen könnte...

Bei uns in der Gegend haben viele so um die 800€ netto. Die haben aber dann häufig zu Hause eigenes Gemüse angebaut, halten ein paar Schweine, Karnickel, Hühner usw. und brauchen dadurch kaum Geld zum Leben. Die schleppen dann natürlich 20 Jahre die gleichen Klamotten, aber das war bei denen schon immer so. Und in den Urlaub, oder großartig auf Klassenfahrt, sind die auch nie gewesen. Von ihren 800€ sparen die noch die Hälfte. Echt so!
Energiewende spaltet die deutsche Industrie 3
...
Gut ein halbes Jahr nach dem Ausstiegsbeschluss dominieren immer stärker die unmittelbaren Interessen: Viele Unternehmen wollen an den Geschäften rund um die Energiewende lieber mitverdienen, als zu opponieren. Denn der weltweite Greentech-Markt dürfte sich nach einer Prognose der Unternehmensberatung Roland Berger von 2012 bis 2020 fast verdoppeln auf 3100 Milliarden Euro.

Dagegen wirken die Umsätze in Höhe von 150 Milliarden Euro in Deutschland mit Energieerzeugung, die im Mittelpunkt der Energiewende steht, geradezu klein.

Schon jetzt haben Deutschlands Unternehmen mit ressourcenschonender Technik einen Weltmarktanteil von 15 Prozent, in einigen Branchen sogar bis zu 30 Prozent. "Zukünftig werden die deutschen Unternehmen ihren Anteil weiter ausbauen können", glaubt Berger-Berater Torsten Henzelmann. 2007 entfielen rund acht Prozent des hiesigen Bruttoinlandsprodukts auf Umwelttechnologien, bis 2020 werde sich dieser Anteil auf 14 Prozent erhöhen. Viele Branchen setzen so stark auf grüne Technologien und regenerative Energien, dass sie gar nicht anders können, als die Energiewende zu unterstützen.
...
http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/atomausstieg-furcht-v…

Da herrscht ja Goldgräberstimmung :laugh:

Dass die Deutschen da langfristig mitverdienen werden glaube ich eher nicht, die lassen sich von anderen Staaten die Butter vom Brot klauen.
Die USA planen jetzt Schutzzölle für chinesische Solarprodukte einzuführen, das wäre auch für Deutschland der richtige Weg.
Sorry, mein letztes Posting ist falscher srd :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.975.588 von Geldler am 29.03.12 19:29:53Heute kann man eher mit Programmierarbeiten noch einiges dazuverdienen

:eek:"Privat"?.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.975.933 von curacanne am 29.03.12 20:25:01Für sowas gibt es auch Webplattformen.

Die Märkte werden durch das Internet doch immer transparenter. Alles wird transparenter. Das ist der Hauptgrund für die gestiegene Unzufriedenheit. Denn früher war es so, was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß.

So sind z.B. die DDR Bürger erst so richtig unzufrieden mit ihrem System geworden, als ein paar von ihnen die Verhältnisse im Westen gesehen hatten. :laugh:

Aber die Märkte sind heute eben viel transparenter. So kann man sich z.B. seinen Handwerker auf Myhammer besorgen. Eine einfache Dienstleistung, ein Anbieter und ein Nachfrager.

Was ich aber nicht verstehen kann ist, warum sich Leute zu Hause hinsetzen, nichts tun, aber jammern, daß ihnen keiner eine ihnen genehme Arbeit anbietet, von der sie ihren gewünschten (wenn auch bescheidenen) Lebensstil unterhalten können. Und statt etwas zu tun, suchen sie nach Statistiken, wer noch so alles arbeitslos ist, anstatt die Versager hinter sich zu lassen und etwas aus seinen Fähgkeiten zu machen.
Es gibt sogar Leute, die Spielen Fußball um Geld zu verdienen. Der Markt gibt es scheinbar her. Aber wahrscheinlich muß man besonders gut Fußball spielen, um damit Geld zu verdienen. Jeder halt, was er kann. Nur sollte man etwas machen, für das die Leute oder auch ein potenzieller Arbeitgeber bereit sind, Geld auszugeben.

Wir müssen uns alle am Markt beweisen und da wird keinem was geschenkt. Wer in höhere Positionen will, muß sich ständig aus seiner Komfortzone bewegen und ständig aktiv sein. Diese Aktivität ist es, die sich am Ende auszahlt. Außerdem gibt es viele Konkurrenten, die man hinter sich lassen muß. Man muß also immer etwas besser sein, als die anderen.
>>>Weiterhin gehe ich davon aus, daß man für eine 3 Köpfige Familie für 400€ im Monat genug Lebensmittel kaufen kann.<<<


:laugh::laugh::laugh:

Weißt du überhaupt was ein Kilo Paprika kostet?
Der Markt ist gesättigt, das Fachkräfte-Boot voll. Höhere und/oder wirklich gut bezahlte Positionen gehen fast ausschließlich über Beziehungen weg. Und wer die hat, braucht weder einen Master, Dipl.Ing. oder Doktortitel, noch muß er/sie 60-Stunden-Woche arbeiten.

Die Zukunft der jungen Generation Deutschlands liegt außerhalb der EU; z.B. in den BRICS. Die Zukunft der heute 20 - 30jährigen im eigenen Land wurde von unseren Volksparteien längst verkauft. Eine verratene Generation; die aber trotz Massenabi- und Studentenzahlen noch dumm genug ist zu glauben, die 68er, Rentner und Arbeitslose wären daran schuld.
Zitat von Waldsperling>>>Weiterhin gehe ich davon aus, daß man für eine 3 Köpfige Familie für 400€ im Monat genug Lebensmittel kaufen kann.<<<


:laugh::laugh::laugh:

Weißt du überhaupt was ein Kilo Paprika kostet?


Zum Teil nicht mal 2€. Das ist es ja. Bei diesen Spottpreisen (und da ist ja noch MwSt drauf) fragt man sich, wer da was dran verdienen will. Im Winter ist das Zeug natürlich teurer, weil es eingeführt wird. Da sollte man ans einkochen denken, wenn man nicht viel Geld hat. Zu DDR Zeiten haben wir das nur gemacht, da gab es ja im Winter nix.

Aber bei Äpfeln das selbe. Ein kg Äpfel ist absolut nichts wert. Wenn man da selber eine Obstplantage betreibt, kann man sich wirklich nur motivieren, indem man sagt, ein perfektes Naturprodukt zu haben... :O
@ Geldler

Miete setze ich mal als Warmmiete inkl. Wasser mit 350€ an.

Dafür bekommst Du in manchen Städten in Süddeutschland noch nicht einmal ein Zimmer in der WG. Und wenn doch vielleicht zuzüglich DSL, Telefon, Müllgebühr...

Grüße,

InEx
Zitat von derdieschnautzelangsamvollhatDer Markt ist gesättigt, das Fachkräfte-Boot voll. Höhere und/oder wirklich gut bezahlte Positionen gehen fast ausschließlich über Beziehungen weg. Und wer die hat, braucht weder einen Master, Dipl.Ing. oder Doktortitel, noch muß er/sie 60-Stunden-Woche arbeiten.

Die Zukunft der jungen Generation Deutschlands liegt außerhalb der EU; z.B. in den BRICS. Die Zukunft der heute 20 - 30jährigen im eigenen Land wurde von unseren Volksparteien längst verkauft. Eine verratene Generation; die aber trotz Massenabi- und Studentenzahlen noch dumm genug ist zu glauben, die 68er, Rentner und Arbeitslose wären daran schuld.


Das stimmt zum Teil, nur daß es in den BRICs nicht wirklich besser ist. Eher noch schlimmer. Ich kenne auch viele Europäer außerhalb Deutschlands und anhand derer sieht man, daß man es in Deutschland noch verhältnismäßig gut getroffen hat.

Das Problem sind aber die versumpften Strukturen. Die hat es mE. immer schon gegeben, aber durch die Vernetzung in Informationsbildung im Internet wird halt einiges aufgedeckt. Eigentlich würde man von der Politik erwarten, da mal richtig aufzuräumen, denn Vetternwirtschaft ist der Anfang vom Ende. Aber dazu ist man zu bequem und zu unwissend.
Paprika (sivri) kauf ich beim Türken, Kilo 3 Euro.

Geldler,

Das stimmt zum Teil, nur daß es in den BRICs nicht wirklich besser ist. Eher noch schlimmer. Ich kenne auch viele Europäer außerhalb Deutschlands und anhand derer sieht man, daß man es in Deutschland noch verhältnismäßig gut getroffen hat.

Das Problem sind aber die versumpften Strukturen. Die hat es mE. immer schon gegeben, aber durch die Vernetzung in Informationsbildung im Internet wird halt einiges aufgedeckt. Eigentlich würde man von der Politik erwarten, da mal richtig aufzuräumen, denn Vetternwirtschaft ist der Anfang vom Ende. Aber dazu ist man zu bequem und zu unwissend.


Kommt auf die Einstellung, Erwartung und persönlichen Ziele an. Ein Schulfreund von mir lebt seit 25 Jahren in BRA; hat dort nie mehr als 600€/M. verdient, dafür mit seiner Familie total stressfrei gelebt und ist glücklich damit. Wenn er keinen festen Job außerhalb der Tourismussaison hat, geht er eben fischen.

Die Politik ist die Mutter aller Vetternwirtschaften. Überall, und an der Trockenlegung der Sümpfe am wenigsten interessiert..:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.976.668 von derdieschnautzelangsamvollhat am 29.03.12 22:41:02Mal ein konkretes Beispiel:

http://www.voegele.info/de/ueber_uns/karriere/stellenangebot…

Die Stelle war vor einem Jahr schon drin. Das Datum wurde aktualisiert. Scheinbar haben sie keinen gefunden oder suchen noch mehr für ihr Team. Und unter 50.000 p.a. bekommen sie da auch keinen. Aber ich halte das bereits für ein Top-Unternehmen, von denen es in Deutschland Gott sei dank noch viele gibt.

Ähnliche Stellen sind haufenweise in allen größeren und auch mittelständischen Unternehmen zu finden. Guck mal bei Schaeffler, Continental, Voith, Bosch, Siemens, Linde usw... 2009 war da nix, aber jetzt sind sie wieder voll. Voller geht es nicht.
Geldler,

wenn Stellen ein Jahr angeboten werden, kannst du davon ausgehen, dass man die Stelle eigentlich nicht besetzen muss; kein wirklicher Bedarf besteht.
Ich hab vor drei Jahren Stellenangebote bei Conergy gesehen, die stehen heute noch immer da, obwohl der Laden inzwischen ziemlich am Ende ist. :laugh:
Das Stellen nicht nur auf der Homepage stehen, sondern nebenbei noch bei zwei, drei oder mehr Personalvermittlern und ZA-Firmen ist normal. Die schreiben nämlich dort ab, und hoffen einen Doofen zu finden, den sie anschließend vermitteln können.
Für ernsthafte Bewerber wirds immer undurchsichtiger. Am besten ists wie vor zwanzig, dreißig Jahren direkt mal anzurufen. Unser Bewerbungskarussell-System ist zur Selbstbeschäftigungstherapie für Personaler, Arbeitsamt-Träger-Vermittler u.a. verkommen. Hab mir kürzlich die Studie einer FH über feste Beschäftigungsquoten nach dem Studium in verschiedenen Fächern angesehen. BWL finden noch knapp über 50% einen festen Job nach dem Studium; VWL auch nicht besser. Exoten und Frauenstudienfächer wie Oecotrophologie noch schlimmer. Sicher nicht überall gleich; aber ein erschreckender Trend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.976.778 von derdieschnautzelangsamvollhat am 29.03.12 23:11:13Als Ingenieur sollte man zu den besten 30% gehören, um eine Festanstellung mit den gepriesenen hohen Einstiegsgehältern zu bekommen. Jenseits der 2.5 Abschlußnote wird es eng, überhaupt etwas adäquates zu finden.
Dabei sind die Notenschlüssel so, daß sich die Zensuren immer verteilen, und somit werden immer welche von der Tischkante fallen. Das ist wirklich hart, denn bei Studiengängen, bei denen eh schon >60% scheitern dann auch noch gute Noten haben zu müssen...
Ein erfolgreicher Studienabschluß allein hilft jedenfalls nichts mehr, und das auch bei MINTs. Und daß die restlichen, die dann erfolgreich sind >60h arbeiten, um im Wettbewerb zu bestehen, wundert nicht.

Aber andererseits gibt es dann auch welche mit Studienabschluss, und man kann sie für nix so richtig gebrauchen. Wenn man in die Unternehmen schaut, wäre eigentlich immer Bedarf da und es gibt z.T. Probleme, adäquate Leute zu finden. Arbeit ist nämlich da, und zwar nicht zu knapp. Hier müssen die Unternehmen, wie auch die Arbeitnehmer flexibler werden.
Aber andererseits gibt es dann auch welche mit Studienabschluss, und man kann sie für nix so richtig gebrauchen. Wenn man in die Unternehmen schaut, wäre eigentlich immer Bedarf da und es gibt z.T. Probleme, adäquate Leute zu finden. Arbeit ist nämlich da, und zwar nicht zu knapp. Hier müssen die Unternehmen, wie auch die Arbeitnehmer flexibler werden.

Die Unternehmen müssen vom Trend der 100% Passgenauigkeit weg; die Stellen nach geforderten Kompetenzkriterien splitten und entsprechend gewichten. Ein Bewerber kann angenommene fehlende 10% ja nicht auf die Schnelle herbeizaubern.
Also sollte für das Unternehmen der beste verfügbare Bewerber den Zuschlag erhalten. Wenn ein Unternehmen Alter, Gehaltsvorstellung und Geschlecht als nicht kommunizierte, aber implizite spezifische Anforderungen ebenso hoch oder sogar höher gewichtet wie die fachlich-methodisch-sozialen-Erfahrungskomponenten, dann klappts halt oft nicht.
Viele der dadurch Enttäuschten auf Bewerberseite machen sich selbständig und verabschieden sich vom normalen Arbeitsmarkt.- Ingenieurdienstleister als Antwort auf die überzogenen Forderungen und teils frechen Angebote der Arbeitgeber gibt es genug in Deutschland. Die kosten dann als Externe das Doppelte bis Dreifache. Dann aber über Mangel zu jammern, und angeblich schwer gesuchten Fachkräften in Festanstellung immer weniger zu bieten ist schlicht ein Witz.
nun ja, erst war der Jobboom da, wo man für Niedrieglohn arbeiten mußte damit die Bosse sich Häuser Autos Schiffe Hubschrauber kaufen konnten, damit sie nicht soviel Steuern zahlen mußten, später ging es dann über in Altersarmut und Krankheit, meistens wegen den ungesunden Arbeitsbedingungen. So ist hald unser System.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.976.875 von Geldler am 29.03.12 23:33:06Aber andererseits gibt es dann auch welche mit Studienabschluss, und man kann sie für nix so richtig gebrauchen


die versuchen s dann in der politik, siehe rösler und leyen , die beide den staat ein medizinstudium gekostet haben und nun in der politik mehr schaden als nutzen
RÖSLER "meine patienten haben mich gerne gehen lassen"
LEYEN "als junge ärztin war ich überfordert"
---politik als ruhekissen---
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.986.987 von Geldler am 02.04.12 01:37:54Sag mal Geldler, was gibt es denn da zu lachen? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.986.989 von Geldler am 02.04.12 01:43:46Ach, der Artikel wurde durchs Datum doch glatt für einen Aprilscherz gehalten. Das lustige ist, daß es keiner ist. :laugh:


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