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schrieb am 10.05.12 13:29:18
Ich will da nicht länger drauf rum hacken,
aber so wie du hier die "Insiderkäufe" bewertest dürfte kein
Vorstand/Verantwortlicher Aktien seiner AG kaufen.
schrieb am 10.05.12 13:32:17
UPDATE2: Strategiefrage für T-Mobile USA hält Telekom auf Trab
10.05.2012 - 13:13 | Quelle: Dow Jones Newswire Web
--Vorstand sieht Fortschritte bei Strategie-Umsetzung in den
USA
--kein Kommentar zu Gerüchten um geplante Mobilfunk-Fusion
--operatives Ergebnis von T-Mobile USA durch Wechselkurs zusätzlich
angetrieben
--Konzernprognose für 2012 bestätigt
--Rückgänge von Umsatz und bereinigtem EBITDA geringer als
erwartet
--Geschäft in Deutschland und Europa schwächelt
Wiederholung)
Von Ursula Quass
DOW JONES NEWSWIRES
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom freut sich über
Fortschritte bei ihrer US-Mobilfunktochter, die mit einer
überraschend guten Entwicklung der Mutter zu einem nahezu stabilen
operativen Ergebnis verholfen hat. Doch eine klare Antwort auf die
strategische Kernfrage für T-Mobile USA - Verkauf, Fusion oder
Börsengang - lieferte Vorstandschef René Obermann bei der
Quartalsbilanz nicht.
Dabei waren die Spekulationen am Tag vor der Bekanntgabe mal wieder
angeheizt worden. Angeblich liefen Gespräche mit der
US-Mobilfunkkonzern MetroPCS über einen Zusammenschluss mit
T-Mobile USA, hatte eine Nachrichtenagentur berichtet. Obermanns
Antwort war knapp: "Wir kommentieren solche Gerüchte nicht."
Am Aktienmarkt stießen die Mutmaßungen auf mehr Resonanz und
drängten die Telekom-Umsatz- und Ergebniszahlen in den Hintergrund,
obwohl auch diese positive Aussagen enthielten. Denn die Rückgänge
bei den Kennzahlen waren geringer als von Analysten geschätzt
ausgefallen.
Die Aktien der Telekom ziehen am Donnerstag um 3 Prozent an.
MetroPCS katapultierte die Spekulation am Mittwoch um satte 14,3
Prozent nach oben.
Die Fusion mit MetroPCS könnte möglicherweise als
Aktientausch abgewickelt werden, bei dem die Telekom das
fusionierte Unternehmen kontrollieren würde, hatte Bloomberg unter
Berufung auf informierte Personen berichtet. Der neue
Mobilfunkkonzern könne an der Börse notiert werden. MetroPCS
betreibt das fünftgrößte US-Netz und zählt derzeit rund 9,5
Millionen Kunden. Das Unternehmen wollte sich nicht zu den
Informationen äußern.
Weiterhin möglich sei aber auch ein eigener Börsengang von T-Mobile
USA oder ein direkter Verkauf. Die Telekom soll auch mit anderen
nicht näher genannten Unternehmen in Verhandlungen stehen. Der
zuvor angestrebte Deal mit dem zweitgrößten US-Mobilfunkunternehmen
AT&T war am Widerstand der Regulierer gescheitert.
MetroPCS und die Telekom sind bereits gute Bekannte. Denn die
Amerikaner interessierten sich seinerzeit für Vermögenswerte von
T-Mobile USA, die Obermann für die Rettung des AT&T-Geschäfts
geopfert hätte.
Sollte der Vorstandschef im zweiten Anlauf mit MetroPCS einig
werden, hätte er sein Ziel erreicht, T-Mobile USA endlich aus der
Bilanz zu bekommen, sagte ein Analyst, der namentlich nicht genannt
werden wollte. Vor dem Kurssprung durch die Spekulationen belief
sich die Marktkapitalisierung von MetroPCS auf rund 2,5 Milliarden
Dollar, T-Mobile USA dürfte etwa 30 Milliarden Dollar wert sein.
Daher würde die Telekom wohl mehr als 90 Prozent des neuen
Unternehmens kontrollieren, rechnete der Analyst vor. Somit würde
das Restunternehmen nur noch lächerlich niedrig bewertet, wodurch
ordentlich Kurspotenzial geschaffen werde. "Unter dem Strich eine
elegante Lösung", so sein Fazit.
Momentan kann Obermann T-Mobile USA nur für die Fortschritte bei
der Strategie-Umsetzung loben, wenngleich er einräumt, dass noch
einiges zu tun sei. Die Zahlen der Tochter übertrafen die Prognosen
der Analysten zum Teil deutlich. So stieg das bereinigte EBITDA -
die wichtigste operative Kennzahl - um fast 13 Prozent auf 983
Millionen Euro, 10 Prozentpunkte mehr als prognostiziert. Vor allem
niedrigere Ausgaben für Handy-Subventionierungen haben hier
geholfen. Der Umsatz kletterte um 2 Prozent auf 3,85 Milliarden
Euro statt leicht zurückzugehen.
Ein Teil der positiven US-Entwicklung ist allerdings auf
Kursgewinne des Dollar zurückzuführen, wie die Telekom mitteilte.
In Landeswährung ergab sich ein Umsatzrückgang von 2,3 Prozent und
ein Plus beim bereinigten EBITDA von 8 Prozent.
Klar ist, dass die US-Tochter operativ noch nicht über den Berg
ist. Die Zahl der eigenen Vertragskunden ging weiter zurück - um
mehr als eine halbe Million. Das sei aber der niedrigste Rückgang
seit sieben Quartalen, sagte der Vorstandschef von T-Mobile USA,
Philipp Humm. Insgesamt nahm die Kundenzahl allerdings dank
Zuwächsen im Prepaid-Bereich zu.
Beim Ausbau des Mobilfunknetzes der nächsten Generation, LTE, sieht
sich die Telekom "gut im Plan". Allerdings ist sie damit im
Vergleich zur Konkurrenz auf dem US-Markt spät dran, auch das
begehrte iPhone von Apple fehlt anders als bei den Mitbewerbern im
Angebot.
Dank der überraschenden Entwicklung beim überseeischen Sorgenkind
konnte die Deutsche Telekom ihr operatives Konzernergebnis zum
Start ins neue Geschäftsjahr nahezu stabil halten. Auf dem
deutschen Markt schwächelte dagegen vor allem das
Mobilfunkgeschäft, eine Stütze war der stabile Festnetzbereich.
Insgesamt sieht sich der DAX-Konzern nach dem Quartal auf gutem Weg
und hat daher seine Jahresprognose bestätigt. Diese sieht
allerdings Rückgänge vor.
Die Telekom rechnet damit, dass das bereinigte EBITDA von 18,7 auf
18 Milliarden Euro zurückgehen wird. Der Barmittelzufluss soll am
Ende mit 6 Milliarden um 400 Millionen Euro unter dem um diverse
Effekte bereinigten Vorjahreswert liegen. An ihrer
Dividendenpolitik will die Telekom festhalten.
Im ersten Quartal sank das bereinigte EBITDA minimal um 0,1 Prozent
auf 4,48 Milliarden Euro. Von Dow Jones befragte Analysen hatten
dagegen einen deutlicheren Rückgang auf 4,41 Milliarden Euro
erwartet. Der Umsatz ging um 1,1 Prozent auf 14,43 Milliarden Euro
zurück und fiel ebenfalls besser aus als prognostiziert.
Beim Konzernüberschuss steht dagegen ein deutlicher Rückgang zu
Buche. Er brach um mehr als die Hälfte auf 238 Millionen Euro ein.
Berücksichtigt sind dabei Sonderbelastungen von 300 Millionen Euro
vorrangig für Personalmaßnahmen wie Vorruhestandsregelungen. Im
Vorjahr lag der Sonderaufwand bei rund 200 Millionen Euro.
Im deutschen Heimatmarkt musste die Telekom weiter Einbußen
hinnehmen. Hier sanken Umsatz und bereinigtes EBITDA jeweils um
rund 2 Prozent auf 5,66 Milliarden bzw 2,30 Milliarden Euro. Das
ist schlechter als am Markt erwartet. Dass die Rückgänge nicht noch
größer ausgefallen sind, führt die Telekom vor allem auf das
stabilere Festnetzgeschäft zurück. Zusätzlich wanderten weniger
Kunden als in der Vergangenheit ab. Eine Stütze war auch der
gestiegen Umsatz mit Breitband-Anschlüssen und TV. Im Mobilfunk
ging die Zahl der Vertragskunden dagegen um 107.000 Kunden
zurück.
Auch im europäischen Ausland tut sich die Telekom weiter schwer.
Der Umsatz ging um 2,6 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro zurück. Das
bereinigte EBITDA fiel mit 1,2 Milliarden Euro um 4,3 Prozent
niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Die Umsätze der
Mobilfunkgesellschaft im unter Staatsschuldenkrise und Rezession
leidenden Griechenland, wo die Telekom mit ihrem 40-Prozent-Anteil
an OTE ihre größtes Geschäft macht, zeige dagegen einen "positiven
Trend". Allerdings lagen sowohl der Umsatz als auch das bereinigte
EBITDA um rund 5 Prozent unter den Vorjahreswerten.
Telekom-Finanzvorstand Timotheus Höttges betonte, die Telekom gehe
in keinem ihrer Szenarios von einem griechischen Euro-Austritt aus.
schrieb am 10.05.12 13:36:20
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.146.877 von Honigkuchenpferd am
10.05.12 13:32:17Somit würde das
Restunternehmen nur noch lächerlich niedrig bewertet, wodurch
ordentlich Kurspotenzial geschaffen werde. "Unter dem Strich eine
elegante Lösung", so sein Fazit.
kann mir das jemand bitte mal erklären - ich verstehe es nicht.
Also 90% würde die Telekom am neuen Unternehmen "t-mobile
usa/MetroPCS" haben und 10% würde MetroPCS gehören bzw. würden die
10% an die Börse gebracht und MetroPCS erhält für seinen Anteil
T-Aktien (Aktientausch). Was ist mit Restunternehmen und niedrig
bewertet gemeint? Ich stehe gerade auf dem Schlauch und verstehe
das Statement nicht. Danke für eine "Aufklärung".
schrieb am 10.05.12 14:48:22
Zitat von NekamaDan5Ich
will da nicht länger drauf rum hacken,
aber so wie du hier die "Insiderkäufe" bewertest dürfte kein
Vorstand/Verantwortlicher Aktien seiner AG kaufen.
Die Frage wurde durch Hypernate im Beitrag Nr.57871 bereits
beantwortet. Ja, es ist ein Insidergeschäft. Sorry, aber vom US
Deal hatte der Vorstand zu diesem Zeitpunkt schon lange gewusst.
Merkwürdig nur, dass 4 Kollegen am selben Tag shoppen waren
Geht die DTE bis zur HV gut über EUR 9,00, dann wird es wohl auch
Nachfragen auf der HV dazu geben.
schrieb am 10.05.12 16:25:45

umso besser.
Je höher das Ding
heut Dummgepusht wird, desto mehr Ertrag
wirft der anschließende Leerverkauf ab.
schrieb am 10.05.12 21:10:12
....genau...ist eben ein Spielcasino für Erwachsene...nicht mehr
und nicht wengier.
Aber die T-Aktie dürfte bis zur HV noch ordentlich anziehen....das
glaube und hoffe ich...im eigenem Interesse...
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