Bundesbank will 600 Tonnen Gold verkaufen: dbb-Chef Heesen:
Investition in Bildung richtig - aber Pensionsfonds nicht
vergessen
Zu dem bekannt gewordenen Vorhaben, die Erträge des Verkaufs von
600 Tonnen Gold durch die Bundesbank in einen Bildungsfonds zu
investieren, sagte der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen heute in
Berlin: „Es ist richtig und wichtig, einen Teil des Verkaufserlöses
der Bildung und damit der Zukunft unserer Gesellschaft zugute
kommen zu lassen. Allerdings ist die Bildung nicht die einzige
Herausforderung, vor der wir stehen.“
Der Staat, so Heesen weiter, habe langfristige
Versorgungsverpflichtungen gegenüber den Beamtinnen und Beamten.
Ein Teil des Verkaufserlöses der Goldreserve sollte in die bereits
bestehenden staatlichen Pensionsfonds fließen. Heesen:
„Insbesondere wegen der begrüßenswerten Absicht des
Bundesinnenministers Otto Schily, das kapitalgedeckte Standbein der
Beamtenversorgung auszubauen, ist eine solche Ertragsaufteilung die
logische Konsequenz. Darüber hinaus würde eine Stärkung der
Pensionsfonds einen entscheidenden Schritt hin zur soliden
Finanzierung der in den nächsten 20 Jahren zu erwartenden
Versorgungsaufwendungen bedeuten."
Paris will Gold verkaufen
Paris - Der neue französische Finanzminister Nicolas Sarkozy will
nach Presseinformationen bis zu 500 Tonnen Gold der Banque de
France verkaufen, um Geld für Zukunftsprojekte zu erlösen. Nach
einer Übereinkunft der Europäischen Zentralbank mit 14 anderen
europäischen Notenbanken könnten bis 2009 jährlich 100 Tonnen
verkauft werden, berichtet der Pariser "Figaro" . dpa
Wenn Zentralbanken ihr Gold
verkaufen faellt ihre Waehrung
Die Staerke einer Waehrung im Verlauf der Zeit haengt gewiss von
vielen Faktoren ab, die hier nicht im einzelnen diskutiert werden
sollen. Es gibt aber einen sehr bedeutenden Faktor, der zu einer
Abwertung der Waehrung fuehrt – naemlich wenn eine Zentralbank die
toerichte Entscheidung trifft, ihre Goldreserven zu verkaufen. Egal
mit welchen zweifelhaften Erklaerungen die herrschenden Politiker
diesen Schritt auch begruenden moegen.
Mit dieser Analyse sollen empirische Daten geliefert werden, die
speziell die These stuetzen, dass Goldverkaeufe der Zentralbanken
zu Waehrungsabwertungen fuehren. Die folgende Aufstellung zeigt die
offiziellen Goldreserven, die waehrend der letzten 8 Jahre von den
bedeutendsten Zentralbanken gehalten wurden.Schlussfolgerungen
Eine Reihe offensichtlicher Schlussfolgerungen kann aus den obigen
offiziellen Daten der Goldreserven der Zentralbanken, dem
anschliessenden Verkauf von Goldreserven und der daraus folgenden
Abwertung der jeweiligen Landeswaehrung gezogen werden:
Sieben groessere Laender haben in den vergangenen Jahren einen
betraechtlichen Teil ihrer Goldbestaende verkauft. Ihre
Goldreserven verringerten sich um durchschnittlich 48%. In der
Folge verloren die Waehrungen dieser sieben Verkaufslaender etwa 26
% in einem Zeitraum von 9 – 19 Monaten – und sie verlieren
weiterhin an Wert zur Zeit der Entstehung dieses Bericht
Schlussfolgerungen
Eine Reihe offensichtlicher Schlussfolgerungen kann aus den obigen
offiziellen Daten der Goldreserven der Zentralbanken, dem
anschliessenden Verkauf von Goldreserven und der daraus folgenden
Abwertung der jeweiligen Landeswaehrung gezogen werden:
Sieben groessere Laender haben in den vergangenen Jahren einen
betraechtlichen Teil ihrer Goldbestaende verkauft. Ihre
Goldreserven verringerten sich um durchschnittlich 48%. In der
Folge verloren die Waehrungen dieser sieben Verkaufslaender etwa 26
% in einem Zeitraum von 9 – 19 Monaten – und sie verlieren
weiterhin an Wert zur Zeit der Entstehung dieses Bericht
http://www.gold-eagle.com/analysis_98/0004.html