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    Der ESM - kommt jetzt eine EU-Finanzdiktatur? - Beliebteste Beiträge

    eröffnet am 10.06.12 22:58:43 von
    Mister10K

    neuester Beitrag 17.11.14 00:31:27 von
    shakesbaer
    Beiträge: 3.790
    ID: 1.174.799
    Aufrufe heute: 10
    Gesamt: 626.229


    Beitrag schreiben Ansicht: Beliebteste Beiträge
    Avatar
    Mister10K
    schrieb am 10.06.12 22:58:43
    Beitrag Nr. 1 (43.269.201)
    @Alllll...:D

    In diesem neuen Thread will ich speziell auf das Thema Europäischer Stabilitäts Mechanismus (ESM) eingehen.

    ...und anregen, wo geht es hin, kommt der Crash?

    ...oder ein Währungsschnitt oder der N€uro?

    gibt es eine NWO - wie manche meinen, oder Politiker, die sich alternativlos dem €uro geopfert haben...:confused:

    na, dann mal los...:)

    Was ist der ESM? - hier ein informatives Video (3min50s):



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    ...oder wer etwas detailliertere Informationen möchte (15min29s)



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    ...so, nach diesen beiden Videos wird uns klar:

    - der ESM wird zur europäischen Mega-Institution mit 700 Mrd. Startkapital - nach oben offen

    - der Gouverneursrat ist völlig unantastbar, die Schriftstücke und Entscheidungen nicht einsehbar oder kontrollierbar....:eek:

    - es gibt kein Austrittsrecht

    - Kredite werden ohne Sicherheiten gegeben. Folge: unabsehbare Haftungen für die Steuerzahler

    - wenn Länder ausfallen, müssen andere mehr zahlen - wer bleibt im Moment wohl übrig?

    ---------------------------------------------------------------------------------

    schauen wir doch mal, was unsere Bundeskanzlerin zu diesem Thema meint:



    ...oha, das ist ja ganz was Neues: "Souveränität, und Rechte an andere abgeben...


    Frau Merkel, an wen wollen Sie denn unsere Souveränität und Rechte verkaufen?... :confused:

    ...wurden Sie nicht mal gewählt und haben einen Amtseid geschworen?
    Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren,
    Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen,
    meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.


    - welchem Gott dienen sie? - Mammon?
    - welchen Nutzen mehren sie im deutschen Volke, indem sie immer mehr Kredite geben?
    - sie wahren das Grundgesetz? - wo, indem sie alle No-Bail-Out Klauseln des Lissabonner Vertrages brechen?...:confused:
    - dienen sie jetzt dem deutschen Volke oder den Banken?

    ---------------------------------------------------------------------------------

    naja, dann schauen wir doch mal, was unser Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dazu meint:



    oha...ich höre: weil wenn die Krise grösser wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer...:eek:

    merkt ihr was? - die Krise nimmt zu - wo steuern wir hin?

    ---------------------------------------------------------------------------------

    auch dieser Wahnsinnige hatte vorher in seinem Buch schon alles geschrieben und beschrieben, wohin die Reise geht...



    hat das damals jemand gelesen oder auch nur geglaubt?

    ...und was ist heute? - glaubt jemand der kommenden Enteignung und dem Kollaps?

    ----------------------------------------------------------------------------------



    ----------------------------------------------------------------------------------

    Eurovisionen
    Analyst: Spanien-Bailout wird zu Flucht aus Staatsanleihen führen
    Quelle

    Die Konstruktion für den spanischen Banken-Bailout dürfte negative Reaktionen auf dem Bond Markt nach sich ziehen. Die die EU als Gläubiger erhält Vorrang vor privaten Gläubigern, die Staatsanleihen halten. Damit könnte sich die Flucht aus spanischen und italienischen Papieren beschleunigen. Der Druck auf Deutschland, für die Schulden der andere zu haften, dürfte sich damit ebenfalls weiter erhöhen.

    ----------------------------------------------------------------------------------

    Globale Vision
    Analyst erwartet die größte Banken-Krise der Weltgeschichte
    Quelle

    Raoul Pal geht davon aus, dass die Schuldenlast zu einem Crash des Weltfinanzsystems in den Jahren 2012 oder 2013 führen wird. Der Grund: 700 Billionen Dollar an Derivaten beruhen auf 70 Billionen Dollar Staatsschulden.

    ----------------------------------------------------------------------------------

    Rechtlicher Rahmen des ESM Quelle

    Im Vertrag von Maastricht, wurde 1992 die Währungsunion beschlossen. Ausdrücklich verankert wurde, dass finanzielle Unterstützungen für überschuldete Mitgliedstaaten ausgeschlossen sein soll. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt legte den Mitgliedstaaten daher konkrete Defizit- und Verschuldungsgrenzen auf. Explizit wurde eine strenge Nichtbeistands-Klausel („No-Bailout-Clause“) vereinbart, die die Haftung der Union oder einzelner Mitgliedstaaten für die Verbindlichkeiten anderer Mitgliedstaaten untersagt. Damit sollte die Eigenverantwortung und Finanzdisziplin der einzelnen Staaten gewährleistet werden. Zudem sollte die Gefahr eines Moral Hazard verhindert werden, die darin liegen kann, dass Mitgliedstaaten die Erwartung hegen, bei ungenügender eigener Haushalts- und Verschuldungsdisziplin darauf hoffen zu dürfen, dass andere Staaten für ihre Schulden eintreten (siehe auch Too Big to Fail). Allerdings wurde der Stabilitäts- und Wachstumspakt von den Staaten über 60 Mal verletzt, ohne dass auch nur ein einziges Mal die für diesen Fall vertraglich vereinbarten Sanktionen beschlossen wurden.

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    der Vertragstext des ESM: ...hier klicken

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    :eek::eek::eek:



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    BANKRUN 2012:
    Für jeden von uns gibt es nur 2.000 Euro! Wird Ihnen das reichen?
    Quelle

    Sollte der Bankenelite in den kommenden Monaten nicht die endgültige Abschaffung der Demokratie (politische Union) in Europa gelingen, wird Griechenland aus der Euro-Zone ausscheiden, was spätestens seit 2010 absehbar war. Es hätte dem griechischen Volk viel Kummer erspart, wenn Banken und Politik diesen unvermeidbaren Schritt bereits damals zugelassen hätten, aber so blieb mehr Zeit für Spitzenbanker, sich (auf unsere Kosten) die Taschen zu füllen.

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    2000: Ausland
    Die Brüsseler Republik
    Von Koch, Dirk Quelle

    Im 21. Jahrhundert wächst der europäische Bundesstaat heran. Er wird ein Multikulti-Staatsvolk von wenigstens 440 Millionen Menschen umfassen.

    Jean-Claude Juncker ist ein pfiffiger Kopf. "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert", verrät der Premier des kleinen Luxemburg über die Tricks, zu denen er die Staats- und Regierungschefs der EU in der Europapolitik ermuntert. "Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

    ---------------------------------------------------------------------------------

    Können wir uns noch wehren? - ja, ...hier klicken
    2 Antworten
    Avatar
    Goedecke_Michels
    schrieb am 16.07.12 13:58:00
    Beitrag Nr. 517 (43.390.125)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.388.636 von shakesbaer am 15.07.12 23:45:54"....sollte einen Besuch beim Optiker ernsthaft in Betracht ziehen,....


    Der hat echt gute Tipps, der Wolfgang. Geradezu väterlich!

    Beim Optiker war ich jetzt. Und lesen konnte ich vorher schon. Und was lese
    ich nun, mit optikergestähltem Bilck im ESM-Vertrag? In der Anlage 1 lese ich
    z.B. die Prozentwerte, mit denen sich jedes ESM-Mitglied an den geforderten
    Einlagen zu beteiligen hat. Und im ESM-Text lese ich, dass, sollte der unvor-
    stellbare Fall eintreten, ein ESM-Mitglied kommt seiner Zahlungsverpflichtung
    nicht nach, die Anderen entsprechend ihrer Quote einspringen. Außerdem lese
    ich da, dass der noch einzusetzende Gouverneursrat jederzeit Einlagen in un-
    begrenzter Höhe nachfordern kann.

    Wo sieht Herr Schäuble da eine "klar definierte" Begrenzung des deutschen
    Risikos auf 190 Milliarden? Hat mein Optiker versagt? Oder der von Wolfgang?

    Und weil ich vor vielen Jahren auch einmal Grundkenntnisse im Rechnen erworben
    habe, habe ich mal verschiedene Szenarien durchgerechnet.

    Sollte also z.B. Griechenland als Einzahler ausfallen, so würde das den
    deutschen Prozentanteil nur unwesentlich berühren. er stiege um rd. 0,8
    Prozentpunkte. Die "klar definierte Risikogrenze" wäre dann allerdings
    schon gerissen. Um lächerliche rd. 5,5 Milliarden.

    Kämen dann auch noch die anderen Wackelkandidaten (Italien, Irland, Portu-
    gal, Spanien und Zypern) hinzu, dann hätte sich der deutsche Beitragssatz
    bereits von 27,1464 % auf 43,0429 % erhöht. Das wären dann doch deutlich
    mehr als 190 Milliarden, nämlich 301,3 Milliarden.

    Und die Sahne auf dem Kakao wäre natürlich der zusätzliche Ausfall Frank-
    reichs. Dann läge der deutsche Anteil bei satten 63,6009 %, entsprechend
    445,2 Milliarden.

    Das alles gilt wohlgemerkt nur dann, wenn der Gouverneursrat die Höhe der
    Gesamteinlage unverändert bei 700 Milliarden lässt. Wovon aber kaum auszu-
    gehen ist, sollten die Einzahler wegschmelzen wie Schnee in der Sonne und
    dafür die Zahl der Hilfsbedürftigen dramatisch ansteigen. Wie lange würden
    wohl die wenigen verbliebenen Einzahler das durchhalten können? Und das bei
    einem Vertrag, der für die Ewigkeit geschlossen wird, der keineswegs durch
    eine Staatspleite zum Erlöschen zu bringen ist.

    Wer vor diesem Hintergrund von "klar definierten ESM-Risiken" spricht, der
    hat entweder selbst nicht alle Latten auf dem Zaun oder ist sich für keine
    noch so plumpe Verarsche zu schade. Man könnte es allerdings auch einen
    Betrugsversuch nennen.

    Dilletantisch zwar - trotzdem brisant gefährlich!
    2 Antworten
    Avatar
    Mister10K
    schrieb am 10.06.12 23:41:20
    Beitrag Nr. 7 (43.269.263)
    Zitat von raceglider.....

    Gibt es so viele Dummme in Deutschland?


    nein Raceglider, es gibt nicht so viele Dumme in Deutschland,
    der Deutsche ist ein gutgäubiger, fleißiger und obrigkeitshöriger Untertan.
    Aber wenn er durch die "Weichspülmedien" ständig vermittelt bekommt....
    alles in Ordnung, mach dir keine Sorgen, alles ist gut...
    ...die Supermärkte sind voll...alles ist da, warum also aufregen....:confused:

    dann will man diese Komfortzone auch um keinen Willen verlassen...
    und wenn die Mainstreampresse sagt, wir haben kein Problem -
    nur die anderen, dann ist das so...basta

    ich liebe meine Freunde und den weiteren Bekanntenkreis um mich herum,
    deshalb versuche ich jetzt sie sanft aufzuklären....Stück um Stück.... und es wirkt...:D



    Christus wird uns nicht fragen, wie viel wir geleistet haben,
    sondern mit wie viel Liebe wir unsere Taten vollbracht haben.
    Quelle
    Mutter Teresa von Kalkutta
    Avatar
    Landshark
    schrieb am 07.11.12 11:31:20
    Beitrag Nr. 2.985 (43.795.583)
    Hier ein wirklich guter Artikel aus dem Focus vom 23.08.2010

    "Es ist Zeit für Deutschland, wieder aufzustehen"
    von Frederick Forsyth (Brite)

    "Die Europäische Union ist keine Demokratie, findet der britische Bestsellerautor und ruft die Deutschen zum Widerstand auf."

    "Prediger beginnen gern mit einem Zitat, um zu verdeutlichen, worüber sie sprechen möchten. Ich will Ihnen keine Predigt halten, ich will Ihnen etwas erklären. Ohne ein Zitat geht es dennoch nicht.
    Es wird kaum erwähnt, weil es kaum bekannt ist. Es fiel bei einem privaten Treffen vor mehr als 40 Jahren. Es stammt von Jean Monnet, dem legendären Wegbereiter dessen, was wir heute als Europäische Union kennen. Gut möglich, dass Monnet nicht wollte, dass sein Ausspruch überliefert wird. Aber er wurde es.
    In der allgemeinen Erinnerung begann die EU als Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Sie war ein gemeinsamer Markt, so heißt es, der die Handelsbeziehungen vereinfachen, den jeweiligen Ländern aber ihre Souveränität lassen sollte, damit diese nach dem Wunsch ihrer Wähler regiert würden.
    Wir sollten uns aber auch daran erinnern, dass Jean Monnet, der 1979 starb, zum Präsidenten des „Action Committee for the United States of Europe“ ernannt wurde. Die letzten vier Worte sind entscheidend: Sie umreißen keinen gemeinsamen Markt, keine Gemeinschaft, keine Vereinigung, sondern sind eine direkte Anspielung auf die Vereinigten Staaten von Amerika – eine vereinte Nation.
    Wenn das von Anfang an das Ziel war, wie wollte man es erreichen? Jean Monnet machte folgenden Vorschlag: „Europas Länder sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne dass die Bevölkerung versteht, was geschieht. Dies muss schrittweise geschehen, jeweils unter einem wirtschaftlichen Vorwand. Letztendlich führt es aber zu einer unauflösbaren Föderation.“
    Nein, ich habe das nicht erfunden. Das war es, was der Gründervater gesagt hat.
    In der Realpolitik gibt es vier Methoden, um große Ziele zu erreichen. Die erste heißt Gewalt: Invasion, Eroberung, Besatzung, Nötigung.
    Die zweite Methode ist, diejenigen, die sich widersetzen könnten, zu bestechen.
    Um Europa zu vereinen, war nach 1945 die erste Methode vollkommen ausgeschlossen. Und für die zweite gibt es einfach nicht genügend Geld. Bleiben die Methoden drei und vier.
    Es ist ein honoriger Plan, die verfeindeten Völker unseres Kontinents zu vereinen und Krieg zu ächten.
    Aber das kann nur unter einer Bedingung gelingen: mit dem Einverständnis der Bürger.
    Monnet und alle seine Nachfolger wählten den vierten Weg: Herrschaft durch Täuschung. Verlogenheit durchzieht die EU von oben bis unten, und die größte Lüge lautet, dass Täuschung und Demokratie einander nicht ausschließen. Sie tun es aber.
    Betrachten wir kurz das überstrapazierte und diskreditierte Wort „Demokratie“. Abraham Lincoln definierte sie so: „Eine Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk.“ Was ist Demokratie tatsächlich? Sie ist ein politisches System unter vielen. Winston Churchill, mit einem ausgeprägten Hang zur Ironie ausgestattet, nannte sie „das schlechteste System, das wir kennen, ausgenommen alle anderen“. Mit anderen Worten, das beste.
    Sie ist eine zarte Blume, die Orchidee unter den Herrschaftssystemen. Wie eine Orchidee benötigt sie bestimmte Bedingungen, um zu gedeihen.
    Drei Bedingungen möchte ich Ihnen vorstellen.
    Diejenigen, die an der Spitze der Macht sind, müssen von uns, dem Volk, gewählt worden sein. Manipulierte Wahlen, austauschbare Kandidaten und garantierte Ergebnisse sind unvereinbar mit einer Demokratie, aber Kennzeichen der EU.
    Ein Referendum durchzuführen und dann, wenn das Ergebnis anders als erwartet ausfällt, die Wähler so lange noch einmal abstimmen zu lassen, bis sie die „richtige“ Entscheidung treffen, hat mit Demokratie ungefähr genauso viel zu tun wie eine Pistole, die einem an die Stirn gedrückt wird.
    Wir alle wissen, dass die wirkliche Macht innerhalb der EU bei der Kommission und der Verwaltung liegt. Keine dieser Institutionen wurde gewählt, und beide empfinden nichts als Verachtung für die Menschen.
    Die zweite Bedingung lautet: Die Mächtigen müssen für ihren Umgang mit der Macht zur Rechenschaft gezogen werden. Nicht nur alle vier oder fünf Jahre, sondern regelmäßig und in aller Strenge. In meiner Heimat schaffen wir das auf zwei Arten. Zum einen mit Hilfe der politischen Opposition, der Partei, deren Aufgabe es ist, aufzudecken und zu kritisieren. Unsere zweite Methode ist das Parliamentary Standing Committee, ein ständiger Ausschuss des Parlaments. In öffentlichen Sitzungen befragen hier Abgeordnete die Minister und Funktionsträger. In Brüssel wäre so etwas undenkbar.
    Bedingung Nummer drei lautet, dass die Mächtigen aus dem Amt entfernt werden können, wenn sie dem Volk missfallen. Auch das wäre in Brüssel undenkbar.
    Aus diesen Gründen ist die EU-Regierung keine Demokratie. Sie war von Monnet nie als eine geplant, sie war niemals eine, und es besteht nicht die geringste Absicht, dass sie einmal eine werden soll. Vielmehr erklärte jüngst Kommissionspräsident Barroso, es sei seine Aufgabe, ein neues europäisches „Empire“ zu schaffen.
    Wir Briten kennen uns mit Weltreichen gut aus. Die größeren Einheiten sind selbst verwaltete „Dominions“, die kleineren Kolonien. Die juristische Oberhoheit obliegt in jedem Fall der Hauptstadt des Empires.
    Das entscheidende Wort heißt „juristisch“. Das Gesetz regiert. Wer die Gesetze und die Währung kontrolliert, beherrscht das Land. Eine sogenannte Nation, die von einer fremden Bank oder einem fremden Gericht überstimmt werden kann, mag sich noch so sehr in Pose werfen, sie ist kein souveräner Staat mehr und wird keiner werden, solange sie nicht die Kontrolle über diese beiden Bereiche zurückerlangt.
    Wenn das zutrifft, dann frage ich mich, warum unsere Regierungen so beflissen niederknien und eine staatliche Aufgabe nach der anderen abgeben. Und das heimlich hinter verschlossenen Türen durch Dokumente, die so schwer verständlich sind, dass man nicht erwarten kann, dass das Volk sie liest.
    Der Grund ist folgender: Die Brüsseler Herrschaftsmethode hat sich wie eine giftige, aber betörende Pestilenz ausgebreitet und unsere Regierungen infiziert. Die Versuchung zu herrschen, ohne dafür permanent zur Rechenschaft gezogen zu werden, ist überwältigend. In London haben alle drei großen Parteien versprochen, über die Verträge von Lissabon – die europäische Verfassung, die zuvor sowohl die Franzosen als auch die Niederländer abgelehnt hatten – abstimmen zu lassen. Dann brachen sie ihr Wort und verweigerten, was sie zugesagt hatten.
    Wir Briten wurden lange als Europas böse Jungs angesehen, die dauernd klagen und opponieren. Es stimmt, unser EUskeptischer Flügel (nicht anti-europäisch, bitte) ist größer als in anderen Ländern. Aber die Zeiten ändern sich. Der Widerstand gegen die Arroganz, Unfähigkeit, Verschwendungssucht und Korruption der Brüsseler Maschinerie nimmt europaweit zu.
    Den Deutschen dagegen wurde in den vergangenen 30 Jahren stets dieselbe Lektion erteilt. Es sei ihre heilige Pflicht, den europäischen Traum und das Ziel vom Einheitsstaat mit offenen Armen und permanenter Selbstaufgabe zu akzeptieren – als Wiedergutmachung für jene elenden Jahre von 1933 bis 1945.
    In diesem Jahr feiern die Briten den Sieg, den ihre Spitfires und Hurricanes vor 70 Jahren über dem Ärmelkanal errungen haben. Aber das ist pure Nostalgie. Jede Nation erinnert sich gern an ihre Glanzzeit. Dahinter verbirgt sich ein ganz anderes Gefühl.
    Es gibt keine Abneigung gegen Deutschland oder die Deutschen. Ein paar Dinosaurier denken vielleicht immer noch so, der allgemeinen Haltung entspricht es nicht, seit Jahren nicht mehr. Die meisten von uns wundern sich über die endlose, den Deutschen auferlegte Verpflichtung, sich bis zum Ende ihrer Tage zu entschuldigen. Es ist seit Jahrzehnten vorbei, um Himmels willen. Es ist Zeit für Deutschland, wieder aufzustehen.
    Deutschland hat seit 1950 sehr viel Gutes getan und wird dies weiter tun. Aber welches Deutschland? Ein ins Zaumzeug gespannter Ackergaul, der Tag und Nacht schuftet, um für die Faulenzer unter ihren Olivenbäumen zu bezahlen? Oder eine stolze und anständige Nation, die auf ihrer nationalen Souveränität beharrt, die bereit ist, mit Brüssel zusammenzuarbeiten, sich aber nicht einer undemokratischen Regierung in einer belgischen Stadt unterwirft?
    Wenn ich ein Deutscher wäre, hätte ich einen Traum. Die Richter in Karlsruhe änderten die Verfassung, sodass ein Bürgerentscheid möglich wäre. Einer, über dessen Zulässigkeit nicht Politiker entschieden, sondern als Recht nach Schweizer Vorbild. Und ich könnte laut und deutlich sagen: „Ich bin Deutscher, und ich schäme mich nicht dafür. Ich möchte in einem souveränen, demokratisch regierten Staat leben. Und außerdem möchte ich mein Heimatland wiederhaben.“
    Aber natürlich wird dies nicht geschehen. Die professionellen Politiker, die weder einen richtigen Beruf ausgeübt noch jemals in der realen Welt gelebt haben, sind am Drücker und leben nach den Regeln von Jean Monnet. Aus diesem Grund hat sich in Deutschland und in Großbritannien eine tiefe Kluft aus Misstrauen und gegenseitiger Abneigung zwischen Regierenden und Regierten aufgetan. Und deshalb, Monnet und Brüssel sei Dank, stirbt auf unserem Kontinent die wahre Demokratie einen langsamen Tod."

    Hier der Link zum Artikel:
    http://www.focus.de/magazin/archiv/debatte-es-ist-zeit-fuer-…

    Schönen Tag noch
    Landshark
    5 Antworten
    Avatar
    AW-Spezi
    schrieb am 10.06.12 23:36:10
    Beitrag Nr. 5 (43.269.256)
    Auf jeden Fall steuern wir auf eine Finanzdiktatur, wenn wir nicht schon in einer sind.
    Und das der große Knall kommt ist auf jeden Fall klar.
    Ungemach droht auch von der anderen Seite. Schaut man sich die Target2 Salden an. Hier fühlt sich anscheinend nieman in der Pflicht mal dieses Problem zu lösen. Aktueller Stand Ende Mai: 698.567.101.301,00 Euro (das ist ein Plus von 80MRD !!!!)
    Im März waren es 615,592 Milliarden Euro und der Monat davor 547,047 Milliarden Euro.
    Wie man sieht steuern wir auf die Billion zu.
    2 Antworten
    Avatar
    wuscheler
    schrieb am 19.07.12 07:29:04
    Beitrag Nr. 603 (43.401.314)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.401.291 von Tinkabay am 19.07.12 07:15:56Es geht nicht um die Rettung der Spanier, ebensowenig wie es je um die Rettung der Griechen ging.

    Es geht einzig und alleine um die Banken. Und die haben den direkten Draht zu den Machthabern.
    Avatar
    Sarkastor
    schrieb am 12.08.12 00:56:12
    Beitrag Nr. 1.264 (43.484.031)
    Eigentlich schreib ich nur Artikel mit Anreissern und einem Link

    Es gibt aber welche die kann man nicht anreisssen sondern nur voll kopieren

    Im Voraus Sorry aber das muß jetzt sein:

    Fünf Jahre Finanzkrise und das Ende in Sicht

    Wenn man ein Datum als Beginn der Finanzkrise wählen muss, dann kommt mir der 9. August 2007 in den Sinn.
    An diesem Tag vor fünf Jahren stürzte der Dow Jones Index um 387 Punkte ab und die Europäische Zentralbank (EZB) intervenierte mit einer Geldspritze von 94 Milliarden Euro, die erste seit dem Kurssturz wegen dem 11. September 2001 und überhaupt seit der Einführung des Euro.
    Es war der Beginn des dramatischen Versuch, dem Kreditmarkt notwendige Liquidität zu geben, um die Ansteckungsgefahr aus dem Sub-Prime Hypotheken-Debakel aus Amerika zu verhindern.

    Es war aber vergebens und die Seuche sprang nach Europa über.

    Eine Bank nach der anderen kam wegen der toxischen Papiere in ihren Büchern ins Schleudern.

    Bis Ende 2007 schüttete die EZB eine halbe Billion Euro als Weihnachtsgeschenk in die Märkte, ohne gross was bewirken zu können.

    Dann ging Anfang 2008 die Krise so richtig los.

    Es folgte die Pleite der Lehmans Brothers Bank am 15. September 2008, die infolge der Finanzkrise die Insolvenz beantragen musste.
    Diese Bank lies man dann noch fallen, aber danach keine mehr.

    Weil die Politiker wegen dem "too big to fail" Argument erpress wurden und einknickten, mussten die Staaten die Banken mit irrsinnigen Summen retten, was die Überschuldung noch mehr in die Höhe trieb.
    Die Todesspirale nach unten begann, denn es wurden Sparmassnahmen eingeführt, was wiederum die Wirtschaft abgewürgt hat.
    Weniger Steuereinnahmen bei gleichzeitig höhere Zinsen auf die Staatsschulden, plus Mehrausgaben für das soziale Netz, haben vielen Staaten das Genick gebrochen.

    Jetzt stehen wir da und aus einer Finanz- und Überschuldungskrise, die nicht wirklich spürbar war, weil im virtuellen Raum, ist eine weltweite Wirtschaftskrise geworden, die der "kleine Mann" jetzt schmerzlich zu spüren bekommt, denn Massenentlassungen werden demnächst stattfinden.

    Die europäische Autoindustrie trifft es als erster, dann die Stahlindustrie, die Bauindustrie und so weiter.

    Ich habe bewusst in der Überschrift "und das Ende in Sicht" gewählt und nicht "kein Ende in Sicht", denn es ist wirklich so, die Lage spitzt sich in den kommen Monaten zu einem Kulminationspunkt endgültig zu.

    Nach fünf Jahren einer Rettungsmassnahme nach der anderen, ist die Lage so schlimm wie noch nie und der Tag der Wahrheit kann nicht mehr länger hinausgeschoben werden.

    Die Löcher sind nicht mehr zu stopfen, die Dämme brechen, die Flut wird alles unter Wasser setzen und wie ein Tsunami begraben.

    Für mich war die Havarie der Costa Concordia nicht nur ein fahrlässiges Schiffunglück des Kapitäns, sondern ein Omen für das Kentern der Eurozone.
    Die 13 Decks der Concordia tragen nämlich die Namen der europäischen Länder: Orlanda 1, Svezia 2, Belgio 3, Grecia 4, Italia 5, Gran Bretagna 6, Irlanda 7, Portogallo 8, Francia 9, Germania 10, Spagna 11, Austria 12 und Polonia 13.

    Wer abergläubisch ist und an Symbole glaubt, könnte Freitag den 13. Januar 2012, die genannten 13 EU-Länder und das Unglück der Costa Concordia, als Schicksal sehen, was mit Europa passiert.

    Das Schiff genannt "Europäische Union" mit dem Euro ist ja bereits auf Grund gelaufen, Wasser dringt ein und ist am absaufen.
    Wer nicht höheres Gelände bereits erreicht hat oder in einem Rettungsboot sitzt, wird ums Überleben kämpfen müssen und viele werden dabei untergehen.

    Aber ihr wurdet schon lange gewarnt, von mir und vielen anderen.

    Zur Erinnerung, am 14. Juni 2007, also zwei Monate VOR dem oben erwähnten ersten Anzeichen einer Krise, habe ich in meinem Artikel mit der Überschrift:

    "Jetzt amtlich: Die Amerikanische Wirtschaft stürzt ab" euch gewarnt.

    Darin forderte ich meine Leser auf:
    "Bitte notiert das Datum vom 13. Juni 2007, denn wenn die Washington Post sagt, es ist zu Ende und es geht ab jetzt bergab, dann hui… Achterbahn!!!"

    Damals schrieb ich vorausschauend:

    "Wow, wenn die ganzen Hypothekenverträge platzen, die Hausbesitzer ihre Zinsen nicht mehr bezahlen können und die Banken deshalb die Häuser zwangsversteigern müssen und dadurch nur noch einen Bruchteil der Schulden zurückbezahlt bekommen, dann werden viele Banken pleite gehen müssen."

    Genau das ist passiert.

    Im August 2007 lag der Dow Jones auf dem Höhepunkt von 14'200 Punkten und kein "Outsider" hatte eine Ahnung einer kommenden Krise.
    Gewisse Insider natürlich schon.
    Heute liegt der Dow Jones nach einem jähen Absturz auf 6'000 Punkte knapp über 13'000 und hat sich nach fünf Jahren immer noch nicht erholt.

    Dabei ist die Inflation nicht mal eingerechnet, denn der Dow von heute ist tatsächlich umgerechnet 9'000 Punkte von damals wert.

    Kann man einfach rechnen.
    Ende August 2007 lag der Preis für eine Unze Gold bei 656 Dollar.
    Man benötigte rund 21 Unzen um den Dow zu kaufen.
    Heute liegt der Goldpreis bei 1600 Dollar und man muss nur noch 8 Unzen für den Dow hinlegen.

    Das heisst, der Aktienmarkt und generell das Geld hat fast zwei Drittel an Wert verloren ... in nur fünf Jahren ... sagenhaft!!!

    Was in den letzten fünf Jahren an Kapital vernichtet wurde ist astronomisch.
    Zugegeben an fiktiven Werten, aber trotzdem, vieles im Finanzmarkt setzt auf die Börsenindexe und die Vermögen der Erlebensversicherungen, Pensionskassen und Rentenfonds, in die viele für später einzahlen, basieren hauptsächlich darauf.

    Das Kapital schmilzt aber dahin und beim Erreichen des Rentenalters wird man von der Kaufkraft her gesehen sehr wenig bekommen ... wenn diese Institutionen überhaupt noch flüssig sind und auszahlen können.

    Wir wurden und werden komplett ausgeraubt und bestohlen!

    Das ist übrigens der ganze Sinn dieses perversen Finanzsystems und warum wir in der Situation sind in der wir sitzen.

    Es handelt sich doch nicht um ein Versagen oder um Unfähigkeit.

    Lächerlich.

    Nein, der Raubzug ist so von langer Hand geplant und wenn man so will seit 1913 durch die Gründung der Fed eingeleitet.
    Dafür wurden Zentralbanken überhaupt erfunden.
    Die globale Elite will damit das Vermögen von unten nach oben transferieren.
    Wir sollen alle total verarmen und nur noch ums Überleben kämpfen.

    In ihren Augen sind wir Vieh, das man füttert und etwas Freiraum gibt, aber nur damit wir mehr leisten, um dann geschlachtet zu werden.


    Was kann man dagegen tun?

    Nicht viel, da die Finanzelite alle in der Tasche hat und für sich arbeiten lässt.
    Die Legislative, die Judikative und die Exekutive ... oder in anderen Worten, die Regierungen, die Parlamentarier, die Staatsbeamten, die Polizei, das Militär, die Studierten, die Karrierestreber, die Medienheinis, die Unterhaltungs- und Kulturschaffenden ... einfach alle sogenannten Stützen der Gesellschaft.

    Sie stützen und halten das System aufrecht, weil man ihnen Karotten vor die Nase hält und gewisse Privilegien gewährt.

    Nur, sie kommen auch alle dran, wenn man sie nach Gebrauch wegwirft.

    Auf die Weisheit, Geld regiert die Welt, ist jemand nicht umsonst gekommen.

    Alles was passiert findet nur wegen der endlosen Gier nach Macht und Geld statt.
    Alle Kriege auch.
    Es ginge um die Landesverteidigung, oder um den Schutz und die Verbreitung von Demokratie und Menschenrechte, ist völlig naiv und lächerlich.
    Das Wort "Wachstum", welches wir von den Politikern ständig hören und mit dem man alle Probleme lösen will, ist nichts anderes als eine Umschreibung für noch mehr Gier, noch mehr Eroberung und noch mehr Unterwerfung unter dem Gelddiktat.
    Wer sich dem in den Weg stellt wird plattgemacht.

    Wir sind in den Augen der Elite nur Vieh, weil wir es tatsächlich freiwillig sind, weil wir in der Herde mitlaufen, uns alles gefallen lassen und in jede beliebige Richtung gelenkt werden können.

    Einzelne die ausbrechen werden von der Herde selber zurückgepfiffen und als schwarzes Schaf hingestellt, dazu müssen die Herdenführer nicht viel machen.

    Ab und zu wird ein Exempel statuiert und ein Ausreisser für alle zu sehen "geopfert".

    Dann folgen alle wieder schon brav.


    In der Herde lebt sichs auch relativ gut, man muss nicht viel über seine Existenz nachdenken, wird einigermassen versorgt, man lässt sich ohne Widerstand melken oder schären und das Ende auf dem Schlachthof wird ausgeblendet, will man nicht wissen.

    Wer die Realität aufzeigt wird niedergemacht.

    Sagt ein Schwein zum anderen: "Du, ich hab gehört, der Bauer füttert uns nur, damit er uns schlachten kann."
    Antwortet das andere Schwein: "Ach du immer mit deinen Verschwörungstheorien!"

    Dann „feiern“ wir mal den fünften Geburtstag der Finanzkrise, lehnen uns zurück und schauen zu was in den kommenden Monaten passiert.
    Nach dem Ende der Olympiade als grosses Ablenkungsereignis und der Rückkehr aus den Ferien, wird die unausweichliche Realität im Herbst auf uns zu kommen.
    Der Oktober ist traditionell für Überraschungen gut.

    Ich nehme an, ihr habt alle nach den vielen Warnungen vorgesorgt und werdet ein „so wie bisher geht’s nicht weiter“ gut überstehen.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/08/funf-jahre-…
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    shakesbaer
    schrieb am 01.01.13 13:07:10
    Beitrag Nr. 3.233 (43.971.669)
    Leserbrief von Wahlbürger zu Kretschmanns Neujahrsansprache:



    Beide, sowohl Merkel und ihre Riege als auch Kretschmann wären sofort weg vom Fenster

    ... wenn die Leute wüssten, was diese Leute die Volkswirtschaft und den Steuerzahler kosten bzw. aufbürden und wie günstig wir leben könnten. Als Beispiel für Kretschmann, wurde hier schon gesagt, S21. Die Einstellung des Projektes kostet das Land nach der jetzigen Rechtslage nichts mehrt, da die Bahn nachweislich gelogen hat. Aber das Land gewinnt am Ende Milliarden in unbekannter Höhe nach oben offen. Bei Frau Merkel nur ein Beispiel, wofür sie uns über den ESM haften lässt: Banken und Baugesellschaften sind in Spanien eng verknüpft. Es wurde angebotsorientiert in den Himmel hinein gebaut. Kann man sich in dem wirklich sehenswerten Film "Let´s make Money" anschauen. Diese Wahnsinnsferienstädte liegen heute unverkäuflich da und kosten weitere Milliarden an Zinsen, Erhaltungsinvestitionen und Steuerausfällen für Spanien. Im strengen Sinne ist das Konkursmasse, die meistbietend versteigert werden müsste, wenn es sich nicht ausgerechnet hier um die Banken und damit nach Merkel dem "Blut der Wirtschaft" handeln würde, die sich im Immobilienmarkt verspekuliert haben. Also, dafür stehen wir mit dem ESM gerade. Wir retten die Welt jener Schaumschläger und Wirtschaftszerstörer um die es in der Weltbankenkrise, in der wir uns immer noch befinden, eigentlich geht. Daher, wenn Merkel dazu meint: „Die Welt hat die Lektion der verheerenden Finanzkrise von 2008 noch nicht ausreichend gelernt.“ dann kann sie wohl nur sich selber gemeint haben. Ok. Wir müssen zahlen: den neuartigen Rundfunkbeitrag für Gehälter und Pensionen der Intendanten der Örs, die je in die Hunderttausende gehen. Also, mit diesen Armen müssen wir solidarisch sein und zahlen. Gürtel enger schnallen Leute! Dann mit den Schornsteinfegern, den TÜV Ingenieuren und und und müssen wir solidarisch auch sein. Das regeln die neuartigen Gesetze. Mit den Banken in Spanien, die auf einer milliardenschweren Konkursmasse sitzen müssen wir auch solidarisch sein und ihnen diese Konkursmasse finanzieren, mit den Steuerbetrügern, die selbst in der griechischen Regierung zu sitzen scheinen und ihre Euros schon ins Ausland transferiert haben ebenso ... Wir müssen dieses Europa retten. So sagt es Frau Merkel. Es wird hart werden. Denn da kommen noch unsere französischen Freunde mit ihrer Pensionskasse, die nicht mehr gedeckt ist ... Aber die Selbstversorger in der Politik können sich die Diäten selbst erhöhen und alle Härtern elegant umschiffen. Es wird hart werden, für alle, nur nicht für die, die dem Volk diese widersinnige und unnötige Härte auferlegt haben. Wie schön, wenn man im Warmen sitzen und das Stahlgewitter draussen wie ein Fussballspiel kommentieren darf. Guten Rutsch allen, die sich dem Dienst am Volk versagen in die politische Bedeutungslosigkeit. Und die kommt.
    1 Antwort
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    stargold123
    schrieb am 11.06.12 08:02:11
    Beitrag Nr. 11 (43.269.482)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.269.201 von Mister10K am 10.06.12 22:58:43Leider erlaubt die noch blinde Gesellschaft nicht die Aussagen was mit Schäuble, Merkel, Steinbrück und Co und zu machen ist um das Problem zu lösen.

    Bis dahin...

    Wer immer noch glaubt, dass eine ungültige Stimme bei einer Wahl anti demokratisch ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Merkel hatte kürzlich sogar gesagt, wir wurden ja gewählt.

    HÖRT AUF ZU WÄHLEN! geht zur Wahl, macht die Stimme ungültig und geht wieder nach Hause.

    Sobald irgendwo ein führender Politiker und eine Kamera ist, macht den Mund auf!

    Demütigt jeden lokalen Möchtegernpolitiker in eurer Stadt. Werft ihnen genau die Vorwürfe an den Kopf die in Beitrag 1 angedeutet wurden.

    Wenn unser lokaler CDU Mann einkaufen geht und wir uns treffen, frage ich ihn öfters mal an der Kasse welche Wahllüge diesen Einkauf finanziert hat.

    Verbietet euren Kindern mit Politikerkinder zu spielen. Und sie sollen es ihnen bei Fragen auch sagen.


    Sich "in die Politik einbringen" bringt leider nichts mehr. Das Kapital hat die Macht und wird es auch weiterhin haben. Nur die Affen die sich an dem Diäten, Steuergeldern, Wahlzuschüssen und Pensionen bereichern gehört langsam mal ein Ende gesetzt.

    Kassieren tun sie immer, was ändern wird keiner. Egal ob Landes oder Bundespolitiker. Abgesichert in den Untergang des Volkes.
    1 Antwort
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    DIE_GERECHTIGKEIT
    schrieb am 30.06.12 19:21:26
    Beitrag Nr. 154 (43.339.293)
    Was ist gestern passiert? :look:

    Gestern wurde ein Gesetz verabschiedet, das in Europa eine nachweislich nicht funktionierende Wirtschafts- und Währungsunion zementiert.

    Warum ist das passiert? :look:

    Weil die EU/Euro eine Gefahr für ein anderes marodes Wirtschaftssystem darstellt und zerstört werden soll.

    Warum das? :confused:

    Weil diejenigen, deren Macht auf dem Dollar-Resevesystem basiert, ihre unangefochtene Machtposition in der westlichen Welt erhalten wollen.

    Wer sind "diejenigen"? :confused:

    Ein Kartell von internationalen Großbanken, das seit 1694 die Geldschöpfung in England, seit 1863 bzw. endgültig 1913 in den USA und nach dem 2. Weltkrieg über IWF und Weltbank in weiten Teilen der Welt kontrolliert.

    Wie funktioniert dieses Machtsystem? :confused:

    Über wachsende Verschuldung von Privatpersonen, Unternehmen und Staaten, die Zinsen und Zinseszinsen an das Bankenkartell zahlen. Seit 1988 betrugen die Zinszahlungen in Europa ca. 5,8 Billionen €, in den USA ca. 8.5 Billionen US-Dollar.

    Was ist eine Billion US-Dollar? :look:

    Eine Zahl mit zwölf Nullen vor dem Komma (1.000.000.000.000,00), genug um Medien, Politiker, Professoren und Institutionen zu bezahlen, die das System am Laufen halten.

    Warum wird dieser Wahnsinn nicht gestoppt? :O

    Weil uns Experten des Systems erzählen, dass die wachsende Verschuldung notwendig sei um Wachstum zu generieren, Arbeitsplätze zu schaffen und den Menschen Brot und Spiele zu geben.

    Stimmt das denn nicht? :look:

    Nein. Wirklich stabile Währungs- und Wirtschaftssysteme hat es nur dort gegeben, wo das Geldsystem ohne Zinsen funktionierte.


    Können wir als Demokraten nicht Leute wählen, die ein solches System einführen wollen? :rolleyes:

    Das könnten wir, wenn es sie gäbe.

    Warum soll es diese Leute nicht geben? :confused:

    Gute Frage!


    Leute, wacht auf und engagiert Euch! Es ist höchste Zeit.


    Gruß
    Julia
    2 Antworten
    Avatar
    Goedecke_Michels
    schrieb am 06.08.12 00:38:21
    Beitrag Nr. 1.117 (43.459.480)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.459.086 von StellaLuna am 05.08.12 20:29:34Das ist schon gepostet worden.

    Und auch, dass die Staatsanwaltschaften angewiesen sind, alle Anzeigen dem
    Bundesverfassungsschutz zu melden. Es wird geprüft, ob der Tatbestand des
    Landfriedensbruchs und des bandenmäßigen Terrorismus in Frage kommt.

    Bei den Gerichten sind inzwischen rd. tausend Anträge auf Erteilung der
    Genehmigung zur Abhörung der Telekommunikationsanlagen der Anzeigeerstatter
    eingegangen.

    Demokratie in Deutschland!
    2 Antworten
    Avatar
    procedo
    schrieb am 29.08.12 15:37:29
    Beitrag Nr. 1.586 (43.546.894)
    Die Bundestagsabgeordneten als sogenannte Volksvertreter sollen also keine Kenntnis davon gehabt haben, dass der ESM, einmal in Kraft getreten, unbegrenzt Steuergelder abzapfen kann?

    Komisch, ich wußte das schon lange vor der
    Bundestagsabstimmung.

    Jeder Bundesbürger mit Internetanschluß, der es wissen wollte, wußte das!!!

    Aber die eigenen Pfründe sichern und das möglichst lange, geht wohl vor...
    1 Antwort
    Avatar
    opiping
    schrieb am 26.09.12 18:25:51
    Beitrag Nr. 2.456 (43.649.143)
    Es gibt auch noch eine "Wahlalternative 2013"

    Die Wahlalternative 2013 ist keine politische Partei. Sie strebt auch keine Parteigründung an. Deshalb verzichten sie auf ein ausführliches Parteiprogramm.

    http://www.wa2013.de/index.php?id=198

    Damit es bei der nächsten Wahl eine Wahl gibt!


    Zu den Gründern zählen u. a.

    Dr. Konrad Adam, Journalist (FAZ, Die Welt) und Publizist.
    Prof. Dr. Ulrich Blum, Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle a. D.
    Dr. Ebenhöh, Orthopädie, Chefarzt MediClin Reha-Zentrum, Bad Orb.
    Günter Ederer, Filmemacher und Wirtschaftsjournalist, Weiler bei Bingen am Rhein.
    Dr. Alexander Gauland, Staatssekretär a. D.
    Prof. Dr. Andrea Gubitz, Volkswirtschaftslehre, Frankfurt.
    Prof. Dr. Ing. E.h. Hans-Olaf Henkel, Praesident der IBM Europa, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und der Leibniz-Gemeinschaft a.D.
    Dr. Wolfgang Hönig, Generalbevollmächtigter a. D. der Commerzbank AG, Frankfurt.
    Prof. Dr. Stefan Homburg, Volkswirtschaftslehre, Hannover.
    Prof. Dr. Bernd Lucke, Volkswirtschaftslehre, Hamburg.
    Prof. Dr. Helga Luckenbach, Volkswirtschaftslehre, Gießen.
    Gerd Robanus, Erster Stadtrat a. D., Mitglied im Bundesvorstand - Mittelstandsvereinigung der CDU
    Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider, Öffentliches Recht, Hamburg.
    Dr. Dieter Spethmann, Vorstandsvorsitzender Thyssen AG a. D.
    Prof. Dr. Joachim Starbatty, Volkswirtschaftslehre, Tübingen.
    Beatrix von Storch, Zivile Koalition, Berlin.
    Uwe Woltemath, Journalist, ehemaliger Landes- und Fraktionsvorsitzender der FDP Bremen.
    Avatar
    Maarde
    schrieb am 30.09.12 23:12:54
    Beitrag Nr. 2.588 (43.662.711)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.662.666 von wuscheler am 30.09.12 22:31:24Offensichtlich wollen diese Demonstranten noch mehr Geld an die Bankster "umfairteilen". Denn gegen den ESM, wo 190 Milliarden plus Hebel verbrannt wurden, die diesen Typen jetzt für ihre Solzialromantik fehlen, hat keiner von diesen Weltfremdlingen demonstriert.

    Du weißt aber schon, daß es für viele Demos Kohle für die Teilnahme gibt?
    Gewerkschaften etc. vertreten sicher nicht die arbeitenden Menschen, sondern sind Teil des Systems. Der Kabale ist jedes Mittel recht:mad:

    Avatar
    opiping
    schrieb am 04.10.12 12:48:06
    Beitrag Nr. 2.608 (43.677.262)
    Na schaut doch mal........(die ESM-Gegner und angeblichen rechtsnationalen
    Schmuddelkinder werden medienfähig)
    Der Spiegel lässt sich herab, einmal etwas von den "Freien Wählern" zu veröffentlichen.

    ------------
    Gründung der "Wahlalternative 2013"
    CDU verliert Politiker an Freie Wähler

    4.10.2012
    Berlin - Der Kurs in der Euro-Krise von Kanzlerin Angela Merkel hat zu Entfremdungserscheinungen in der eigenen Partei geführt: Nach einem Bericht der "Welt" hat sich aus den Reihen der CDU eine "Wahlalternative 2013" gebildet. Die Zeitung berichtet, zur Gründung hätten der frühere Staatssekretär und Zeitungsherausgeber Alexander Gauland, der Hochschullehrer Bernd Lucke, das Bundesvorstandsmitglied der CDU-Mittelstandsvereinigung, Gerd Robanus, und der Journalist Konrad Adam aufgerufen. Die Wahlalternative sei keine Partei, sondern werde sich bei der Bundestagswahl den Freien Wählern anschließen.

    Lucke sagte, er sei nach 33 Jahren aus Enttäuschung über die Euro-Politik aus der CDU ausgetreten. "Wir haben inzwischen über 3000 Unterstützer", sagte er. Unter ihnen sei der frühere BDI-Chef Hans-Olaf Henkel. Dieser unterstützt bereits die Freien Wähler.

    Gauland wirft den etablierten Parteien vor, sie fürchteten sich, antieuropäisch oder deutsch-national zu erscheinen. "Wir sind unfähig, nationale Interessen zu formulieren", sagte er der "Welt". Auch in der CDU sehe er keine Möglichkeit, das Thema Geldrettung statt Euro-Rettung voranzubringen. Gauland hatte bereits zuvor kritisiert, dass der CDU das konservative Profil verlorengegangen sei. Der Politiker Robanus sagte dem Blatt: "Ich kann den Weg der CDU-Bundesspitze nicht mehr mittragen." Seine Aktivitäten in der CDU ruhten.

    Die Freien Wähler haben in Bayern bei der Landtagswahl 2008 mehr als zehn Prozent der Stimmen bekommen. Erstmals zieht die Partei jetzt in den Wahlkampf für den Bundestag. Wie groß das Potential der Freien Wähler auf Bundesebene ist, ist schwer einzuschätzen - kürzlich ergab eine Forsa-Umfrage, dass sich ein Viertel der Deutschen vorstellen könnte, die Partei zu wählen. (Ende)
    ---------------
    Ein Leser schreibt:
    84. Sie werden die Freien Wähler "tot schweigen" und in die Schmuddelecke schieben.
    ruthteibold-wagner heute, 11:28 Uhr
    Natürlich werden sie alles tun, um die unliebsame Konkurrenz durch die Freien Wähler nieder zu halten. Dabei werden sie zwei Taktiken verfolgen: 1. Sie werden versuchen, die Freien Wähler als "ewiggestrige", "unmoderne", "deutschnationale", "weltfremde", die "Globalisierung" nicht verstanden habende, "europafeindliche" Spinner hinzustellen. 2. Sie werden die Freien Wähler tot zu schweigen versuchen. Inhaltlich werden sie sich mit den Freien Wählern nicht auseinandersetzen. Da sie keine Argumente haben. Da sie selbst wissen, dass die so genannte "alternativlose" Euro-"Rettung" die größte Scheiße ist. Sie wissen es selbst, dass es fortgesetzter Vertragsbruch ist. Sie wissen selbst, dass auf Lüge, Betrüg und Vertragsbruch kein Segen für die Zukunft liegt.

    mfg zum Nachdenken
    opi
    2 Antworten
    Avatar
    opiping
    schrieb am 11.10.12 17:29:37
    Beitrag Nr. 2.712 (43.703.223)
    Prof. Sinn bezeichnete in einem seiner Vorträge den €URO als Thorso.
    Ich empfinde dieses visionäre Gebilde eher als Missgeburt.

    Erst b€logen und b€trogen,
    dann v€rraten + v€rkauft,
    und nun???
    Ausr€uben + ausplu€ndern.
    Bürger wach endlich auf !!!

    Dazu ein sehr detaillierter, guter Beitrag für Interessierte Foristen.
    "Wie verblendete Politiker Europa ruinieren und unsere Demokratie zerstören."
    http://www.freiewaehler.eu/wp-content/uploads//2012/10/Das-E…

    nachdenklichen Abend noch
    wünscht opi
    3 Antworten
    Avatar
    Goedecke_Michels
    schrieb am 12.10.12 16:40:12
    Beitrag Nr. 2.737 (43.707.237)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.706.675 von shakesbaer am 12.10.12 14:51:42"So wie der Gedankenaustausch hier die Wurzel zu einer "neuen Montagsdemo"
    werden kann....


    Was meinst Du denn, wie lange dieser freie Gedankenaustausch hier in dieser Form
    noch möglich ist?

    Die Zeichen stehen doch schon längst auf Sturm. Was meinst Du, mit welcher Freude
    die vereinten Euro-Diktatoren Foren wie dieses lesen? Oder die Leserkommentare in
    den Internetausgaben der Nachrichtenmagazine. Lies Dir nur diesen einen Thread durch,
    der inzwischen über 2.700 Beiträge zählt und im Schnitt täglich rd. 4.000 Mal
    aufgerufen wird. Und das über inzwischen 4 Monate hinweg. Und nicht ein einziger
    wirklicher Befürworter der Machterhaltpolitik unserer europäischen Politeliten.

    Nicht einmal der übliche Neidtrick funktioniert (die faulen Griechen, die geizigen
    Deutschen). Die Leute beginnen einfach, die künstlich kompliziert gemachten Kapital-
    marktspielchen zu durchschauen, sie verstehen auch, dass da mit irrsinnig viel Geld
    weder die Griechen noch der Euro gerettet wird. Und lassen sich deshalb nicht ge-
    geneinander aufhetzen. Die Menschen in Deutschland sehen die täglichen Bilder aus
    Athen, Lissabon, Madrid und Rom. Bilder, die nicht an Demonstrationen sondern an
    Bürgerkrieg erinnern. Und ein Gefühl dafür vermitteln, wie hoch der Leidensdruck in
    diesen Ländern wohl sein muss. Das alles auch noch abgerundet durch Berichte über
    Einzelschicksale, wo krebskranke Patienten aus Geldmangel nicht mehr behandelt wer-
    den. Durch eine Troika, deren Fantasie an mittelalterliche Folterknechte erinnert,
    wenn es darum geht andere Leute zu drangsalieren. Und wenn man dann diese hässliche,
    kleine Frau sieht, die nach Athen reist um den Griechen zu erklären, es sei schon
    viel erreicht (der gute Weg, Ihr wisst schon...), aber noch einiges zu tun, dann
    versteht man schlagartig, warum man 7.000 Polizisten nebst einem Haufen Scharf-
    schützen benötigt, um dieser Frau die Heimreise zu ermöglichen. Und zu allem Überfluß
    bekommt diese EU, die mit ihrer menschenverachtenden Politik erst den Boden für auch
    blutige Auseinandersetzungen schafft, auch noch den Friedensnobelpreis. Das ist so
    skurill, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt.

    Nur - diese freie Berichterstattung, dieser freie Meinungsaustausch, das fördert na-
    türlich auch eine freie Meinungsbildung. Eine äusserst unangenehme, absolut unge-
    wollte und in hohem Maße lästige Meinungsbildung. Es muss schon ziemlich Scheiße
    sein, wenn man bei jeder Gelegenheit vorträgt, "stirbt der Euro, stirbt Europa", und
    damit nur noch Gelächter auslöst. Oder ein Helmut Schmidt, den ich früher mal sehr
    geschätzt habe, sich nicht entblödet bei Jauch darauf hinzuweisen, dass wir bisher
    noch keinen Cent für die Euro-Rettung bezahlt haben. Die 1 - 2 Billionen Bürgschaften
    scheinen keine wirtschaftliche Rolle zu spielen.

    Ich denke aber, gerade die Dame mit dem morbiden Wortspiel hat inzwischen bemerkt,
    dass sie damit nicht mehr ernst genommen wird sondern sich allenfalls für den Titel
    "dummer August der Nation" qualifiziert. Eine Auszeichnung, die ihr vermutlich wenig
    schmeichelt.

    Aber, um zum eigentlichen Thema zurückzukehren, das alles muss für unsere Diktatoren-
    riege so lästig sein, wie der berühmte Pickel am A...h. Und dagegen muss und wird man
    etwas tun. Und die Bemühungen sind ja schon in vollem Gange. Brüssel hat da ja schon
    etwas in die Wege geleitet. Clean Web, oder so ähnlich. Soll nächstes Jahr einsatz-
    fähig sein. Und, war es Draghi oder Monti (?), hat ja diese Woche noch von der Unter-
    bindung "europafeindlicher Bestrebungen" gesprochen.

    Und genau in diese Richtung wird der Zug auch abfahren. Man muss nur noch die rich-
    tigen Termini für die Subjekte finden, die sich der Denke von Merkel, Draghi, Monti
    und Spießgesellen hartnäckig nicht anschließen wollen. Zur Auswahl stehen "Verräter,
    Kommunisten, Bolschewiken, Anti-Europäer oder Volksschädlinge (Euroschädlinge)".

    Und wenn man solchermaßen aus denkenden Bürgern, die sich einfach nur ein funktio-
    nierendes Europa wünschen, Schwerkriminelle gemacht hat, dann ist es ein Kinderspiel,
    deren Kommunikationswege (Internet) zu zerschlagen und auch sonst mit aller gebotenen
    Härte gegen diese vorzugehen.

    Dirk Müller, Beatrix von Storch, die Professoren Schachtschneider und Hankel sowie
    Hans Olaf Henkel u.v.a. werden wohl ein Redeverbot verpasst bekommen. Nach Verbüs-
    sung ihrer Haftstrafen.

    Die Zivile Koalition, die Freien Wähler und die Wahlalternative 2013 werden wohl
    als kriminelle Vereinigungen enttarnt, und ihre Mitglieder sofort inhaftiert
    werden.

    Und dann herrscht Ordnung und Frieden! Wie damals. In der guten, alten DDR!
    2 Antworten
    Avatar
    power_48
    schrieb am 06.01.13 08:54:34
    Beitrag Nr. 3.256 (43.986.603)
    Taxpayers Association Europe
    Bund der Steuerzahler e.V.
    in Bayern
    Der Präsident

    06.01.2012


    Warum www.stop-esm.org zeichnen?


    Weil die weltweit operierende Finanzoligarchie über ESM und EZB rücksichtslos die finanzielle Beherrschung Europas betreibt und die Masse der Politiker des Eurosyndikats dabei als willfährige Marionetten mithelfen. Diese geben vor, Europa über den Euro zu retten. Ein Lügenmärchen, wie auch die Behauptung, Deutschland habe wirtschaftlich vom Euro profitiert! Vor dem Euro hatten wir ein friedliches Europa, heute ein Europa der massiven Arbeitslosigkeit, der Straßenschlachten, der gegenseitigen Anschuldigungen und länderübergreifenden Dauerkrise. Der Euro muss weg, er ist eine Krankheit an sich!

    Die Finanzoligarchie (FO), Hochfinanz und Finanzinvestoren orchestrieren die Euro-Krise und erzielen riesige Zinseinnahmen und Spekulationsgewinne. Diese Geldmittel werden über Target-2 zu Lasten der Bundesbank revolvierend für neue Spekulationen im Euroraum eingesetzt. Die ganz von den Südländern dominierte EZB arbeitet dabei systematisch gegen die Vermögensinteressen der gesamten deutschen Bevölkerung. Ausgerechnet bei der EZB, die selbst fortlaufend Gesetze bricht und zu unseren Lasten hemmungslos Staatsanleihekäufe schwacher Euroländer tätigt, wird nun auch die Bankenaufsicht angesiedelt. Wieder ein Schlag gegen Deutschland!

    Und nach kurzfristiger Einrichtung der Bankenaufsicht soll jetzt der ESM Banken des Euroraums direkt finanzieren, sobald diese ins Straucheln geraten und deren Rettung die Heimatstaaten überfordert (Heimatstaaten: Es handelt sich um die GIIPS Staaten, die die EZB (damit auch die Bankenaufsicht) beherrschen und diese gegen Deutschland gezielt einsetzen). Die Plünderung Deutschlands geht also munter weiter, aber auf anderem Niveau: Die Staatsschulden, um die es bislang alleine ging, haben ein Volumen von rund Euro 3.3 Billionen. Bei den Bankenproblemen der Eurozone, deren sich der ESM nun („nur als Zwischenlösung“) direkt annehmen soll, handelt es sich um Schulden von über Euro 9 Billionen. Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass die EZB-Bankenaufsicht diese „Überforderung“ blitzschnell feststellen wird, da sie heute schon vorliegt. Über Target-2 werden die „Hilfsgelder“ dann wieder den gewohnten Weg gehen. Und was dann, Herr Präsident Dr. Weidmann? Bald zahlen also die Verkäuferinnen von Aldi und Lidl mit ihren direkten/indirekten Steuern über den ESM die Rettung spanischer und zypriotischer Banken und ihr Erspartes wird über Target-2 zusätzlich vernichtet. Da werden sie sich aber freuen, wenn ihnen das so langsam klar wird! Warum wird eigentlich nicht in Euroland für rund 100 Millionen Deutsche, Niederländer, Österreicher, Luxemburger und Finnen zu Lasten unserer fröhlichen Nachbarn aus dem Süden und Westen ein Rettungsfond eingerichtet, der uns mental und finanziell unterstützt, sobald uns der gesamte Rettungsschwachsinn unserer Regierung/Abgeordneten überfordert und um die Ohren fliegt? Diesen Rettungstopf würden wir mal vorsichtig (im ersten Paket) mit Euro 800 Milliarden veranschlagen. Langfristig soll übrigens, wie der Spiegel jüngst berichtete, der Steuerzahler von der Bankenrettung möglichst befreit werden. Steuerzahler? Möglichst? Befreit? Waren Sie bisher gezwungen irgendeine Bank in Portugal zu retten? Noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Besonders spaßig wie stets die Kanzlerin: Sie pocht jetzt auf mehr „Eingriffsrechte für Brüssel in nationale Haushalte.“ Geht es dabei um den Bundeshaushalt? Möchte sie in ihrer Großmut den unter ihrer Regierung erfolgten Schulden- und Risikoanstieg in Billionenhöhe überprüfen lassen? Aber unser Gold wird eigenartigerweise ausgespart! (www.gold-action.de zeichnen!)

    Letztlich läuft die Euro-Retterei auf die Einrichtung einer Finanzdiktatur hinaus und das bedeutet zukünftig: Vergewaltigung der Bürger in technokratischer, anonymer Finanzsklaverei. Dann dürfen Sie zwar noch (heimlich) die Lippen spitzen, pfeifen sollten Sie allerdings besser nicht mehr.


    Das Wechselspiel zwischen ESM-Mega-Bank und EZB (als stetig expandierender Zentralbank mit abhängigen Zweigstellen) ermöglicht die Fortsetzung der Kettenkreditverträge der Hochfinanz mit Euro-Staaten und deren Banken. Dadurch freiwerdende Milliardenbeträge werden durch Target-2 in gewohnter Weise umgeschichtet: Reale Sachwerte wandern in die Hände des Südens und der FO. Im Gegenzug erhält die Bundesbank IOUs (wertlose Luftforderungen) gegen die EZB. Das alles heizt durch irreale Gewinne und Verluste die Krise immer weiter an und macht die wirtschaftlich starken Staaten, wie Deutschland, durch Zerstörung des Vermögens ihrer Zentralbanken gefügig.

    Wenn bestehende Not oder Gier nicht zu groß werden, läßt sich dies Spiel jahrelange betreiben. Die stetige Aufrechterhaltung der Krise durch den Europäischen-Schröpf-Mechanismus (ESM) dient in letzter Ebene dazu, SIE und Millionen andere normale Bürger Europas auszuplündern und diesen mechanischen Prozess möglichst stabil und ewig aufrecht zu erhalten.

    Wenn Ihnen das egal ist, lehnen Sie sich am Strand ganz bequem zurück und beobachten Sie bei strahlendem Sonnenschein in aller Ruhe den in die Bucht einlaufenden Finanztsunami. Wenn nicht, zeichnen Sie und Ihre Freunde möglichst massenhaft und gruppenweise


    www.stop-esm.org
    (Ex unitate vires)


    Lesen Sie hier, wenn Sie noch Nerv dazu haben,

    Teil 2

    http://www.stop-esm.org/deutschland_tollhaus_der_finanzen_te…

    Taxpayers Association Europe
    Bund der Steuerzahler
    (Bayern)

    Teil 2
    Deutschland: Tollhaus der Finanzen
    (12.12.12 – 06.01.13)


    Target-2

    Via Target-2 können, wie in Teil 1 aufgezeigt, unsolid operierende Euro-Länder über ihre nationale Zentralbank (NZB) mit Unterstützung der Europäischen Zentralbank (EZB) unbegrenzt Kredite zu Lasten der Bundesbank, also der deutschen Bürger, herauspressen:

    • Zinssatz 0,75 %
    • Höhe: unbegrenzt
    • Laufzeit: ewig, da Befristung nicht vorgesehen

    Wahrlich märchenhafte Zustände schon im Hinblick auf den an die EZB zu leistenden Zinssatz, der mit 0,75 % weit unter der Inflationsrate liegt. Wer würde bei dieser Sachlage nicht selbst gerne ein paar hundert Milliarden Kredite aufzunehmen? Der klare Geist erkennt, dass ein zeitlich unlimitierter Kredit zu 0,75 % Zins seinem Wesen nach Geschenk ist. Im Hintergrund hin und her verschobene „Kredit-Sicherheiten“ haben nur Alibifunktion und sind finanziell weitgehend wertloser Finanzschrott. Wenn Sie als Privatmann einem Freund einen zeitlich unlimitierten, unkündbaren Kredit über Euro 100.000 zu 0,75 % Zinsen einräumen, ist sofort das Finanzamt zur Stelle und fordert für diesen Kredit, der tatsächlich natürlich eine verkappte Schenkung darstellt, Schenkungssteuer: Denn mangelnde Rückzahlungsverpflichtung läuft im Ergebnis auf reines Geben und Nehmen hinaus, und das ist, wenn freiwillig geschehen, eben eine Schenkung. Beide Seiten sind dann Schuldner der Schenkungssteuer!

    Doch die BuBa verbucht, bei identischer Situation, die nicht eintreibbaren und fast zinslosen (0,75 % = Feigenblattzins) T2-Salden von über Euro 700 Milliarden in voller Höhe (ohne jeden Risikoabschlag!)[1] als Kreditforderung, obschon das Eurosystem im Wind der rotierenden Druckerpresse schwankt wie Espenlaub und die drohende Totalabschreibung der Target-2-Forderungen und die dadurch bewirkte Auslöschung der Bundesbank mit Händen zu greifen ist. Die mit „Tageskrediten“ der BuBa beschenkten Griechen bzw. die EZB zahlen natürlich niemals zurück, ist eben im Vertrag nicht vorgesehen! Genaugenommen schuldet die BuBa wegen so großzügiger Geschenke an unsere sonnigen Nachbarn dem Fiskus Schenkungssteuer aus Euro 700 Milliarden (so die BFH-Rechtsprechung), denn es wurde ja letztlich Geld der Bürger verschenkt. Natürlich wird Schenkungssteuer weder gefordert noch je bezahlt, denn die wahren Schenker (die Bürger) wissen gar nicht wie großzügig die BuBa mit ihrem Geld umgegangen ist. Aber wie soll man dieses flinke Hütchenspiel der Risikoverschiebung und - Verschleierung nennen: Hochstapelei, Insolvenzverschleppung, Bilanzmanipulation, Gesetzesverletzung, Schneeballsystem, Volksverdummung, Unterschlagung?

    In einer Firmeninsolvenz würde ein solches Verhalten den Geschäftsführern (nehmen wir an, sie hießen Merkel und Schäuble) hohe mehrjährige Haftstrafen einbringen. Aber haben Kanzlerin und Finanzminister Einfluss auf das Geschehen bei der Bundesbank? Da bislang noch kein Staatsanwalt eingeschritten ist, muss daraus wohl der Schluss gezogen werden, dass die Strafgesetze hinsichtlich diverser Insolvenzstraftatbestände für deutsche Politiker bzw. Mitarbeiter der Bundesbank nicht gelten bzw. durch die „alternativlose“ Eurorettung außer Kraft gesetzt wurden. Ob man das auch zukünftig so sehen wird?

    Wie auch immer: Das Geld aus Target-2 (derzeit Euro 719 Milliarden) ist weg und sobald das (spätestens) mit der Explosion des Eurosystems offenkundig wird, werden wohl nur noch Historiker nach Ursachen und Verantwortlichen forschen: Wer (Namen!) war damals in der Bundesbank und im Finanzministerium dafür verantwortlich, dass dieser finanziell geradezu aberwitzig törichte Abrechnungsmechanismus 2007 aktiviert wurde? Wir gehen nicht davon aus, dass Mitarbeiter der Bundesbank/des Finanzministeriums bewusst der vernichtenden Änderung/Einführung des multilateralen T2-Abrechnungsmodus innerhalb des Target-2-Mechanismus zugestimmt haben, um das bis etwa 2007 finanziell weitgehend souveräne Deutschland über seine Zentralbank gezielt zu ruinieren. Aber ganz klar liegt uns vor Augen, dass die deutschen Vertreter (wer?) in der „Target2 Working Group“[2] (TWG) anscheinend komplett den Verstand verloren hatten, als sie damals diesem Mechanismus zustimmten, anstatt ihn zu verhindern. Als dann die Target-2-Salden explosionsartig nach oben schossen, hätte die BuBa als zwingende Konsequenz sofort - also 2008/2009, als dies noch mehr oder weniger „problemlos“ möglich gewesen wäre - aus dem ESZB-Verbund, zumindest aber aus dem T2-Verrechnungssystem ausscheiden müssen. Für diesen unverzeihlichen Fehler der damaligen Bundesbankführung kann und wird es niemals eine Entschuldigung geben. „Unabhängigkeit“ und „Treuepflicht“ sind doch keine hohlen Wörter! Unabhängigkeit wird praktiziert oder nicht. Das Bundesbankvermögen muss mit Zähnen und Klauen gegen jeden Angriff, auch und vor allem den der eigenen Regierung oder der EZB, verteidigt werden - kalte Bürgerenteignung verboten! Im BuBa-Vermögen lagern bzw. lagerten z.B. die Ersparnisse und Rentenanwartschaften von Millionen von Bürgern. Das ist deren Vermögen und nicht Dispositionsmasse für kaufmännisch unfähige Politversager.

    Noch im Februar 2012, als die T2-Forderungen der BuBa gegen die EZB mit Euro 350 Mrd. für die BuBa schon existenzgefährdend waren, hätte es evtl. eine kleine Chance gegeben diesen Teufelskreis im letzten Augenblick zu sprengen.[3] Sie hätte jedenfalls den verhängnisvollen T2-Mechanismus unter Berufung auf Wegfall der Geschäftsgrundlage und Androhung der sofortigen Kündigung stoppen oder ganz verlassen können und müssen (denn kein Vertrag rechtfertigt den Ruin Deutschlands!). Bis dahin hatte die BuBa immerhin noch Reste ihrer Unabhängigkeit bewahrt und hätte möglicherweise diesen letzten Befreiungsschlag erfolgreich führen können. Doch es hat am Mut gefehlt. Die altbekannte ignorante Politik des ewigen Durchwurstelns von M & S hat zwingend notwendige Entscheidungen der Bundesbank überlagert. Heute, nur 11 Monate später, haben die T2-Forderungen der Bundesbank gegen die EZB (diese beherrscht durch die de facto bankrotten Südstaaten und deren Gläubiger Frankreich) die Marke von sagenhaften Euro 700 Mrd. überschritten. Reales (Bundesbank-) Bürgervermögen hat sich in Luft aufgelöst. Niemals fällige, papierene „Ansprüche“ gegen die EZB sind zu 100 % wertlose Luftforderungen, denn richtig ist: „Ein Vermögen, an das man nicht herankommt und das keine Zinsen bringt, hat keinen ökonomischen Wert, egal wie kreativ es verbucht wird“ (Prof. H-W. Sinn, „Die Target-Falle“, S. 337). Wenn man nicht gerade Finanzminister oder Kanzlerin ist, versteht man das problemlos.

    Mit dem förmlich atomisierten Geld hätte man vierspurige Autobahnen von 70.000 km Länge bauen können. Das entspricht fast der Länge des gesamten Interstate Highway System der USA (ca. 75.000 km) oder annähernd der 6-fachen Länge des in 80 Jahren aufgebauten deutschen Autobahnnetzes (ca. 12.800 km).[4] Es handelt sich dabei nicht, wie einfältige Leute glauben, um bloße Verrechnungsposten oder Buchverluste. Dieses Geld fehlt nun im Staatshaushalt um davon zukünftig Sozialleistungen, Renten, Löhne, Universitäten, Kindergärten etc. zu bezahlen. Insbesondere sind auch die Spareinlagen der Deutschen betroffen.[5] Deshalb war und ist die Aktivierung des Target-2-Mechanismus der größte Anschlag gegen den deutschen Sozialstaat seit Menschengedenken. Die erstrangig verantwortlichen Politiker der Regierungsparteien, der Opposition wie auch die Bundestagsabgeordneten scheinen in der Masse bis heute nicht recht begriffen zu haben, was sie da mit grauenerregender Oberflächlichkeit, bodenloser Ignoranz und falsch verstandener Parteidisziplin angerichtet haben. Vielmehr setzen sie die „Kette des Unheils“ fort:

    1. Weltkrieg (1914-1918); 2. Weltkrieg (1939-1945); 3. Weltfinanzkrieg (2007 – 201*). Deutschland in 100 Jahren dreimal dabei: Immer als Verlierer und blind wie eh und je!

    Welcher Geist bei der Bundesbank teils herrscht, zeigt sich auch bei deren Verhalten in der Insolvenz der deutschen „Lehman Brothers“ (BuBa mit Euro 5,6 Mrd. ein Hauptgläubiger). Von kräftiger Gegenwehr gegen die Gebührenvorstellungen des Verwalters in Höhe von Euro 800/500 Millionen (Kosten und MwSt. incl. oder excl.?) ist da nichts zu sehen. Man zeigt Verständnis für die „schwierige und erfolgreiche“ Arbeit des Verwalters und überlässt die Auseinandersetzung mit der ungewöhnlichen Honorarforderung den Hedgefonds. Doch sind im großen Spiel ein paar hundert Millionen +/- offensichtlich nur Kleinbeträge.

    Leise oft schleicht sich die grausame Wirklichkeit heran: Der innerhalb des Eurosystems wirksame Target-2-Mechanismus ruiniert - speziell im Zusammenwirken mit dem ESM –sukzessive Deutschland als wirtschaftliche Großmacht und zerstört das Bürgervermögen als Wohlstandsfundament. All das weitgehend ohne starke Gegenwehr der Regierenden und ohne Erklärung warum dieser Wahnsinn überhaupt aktiviert wurde. In grenzenloser Hybris wurden die Fakten selbst dann noch bestritten, als die listig gestellte Falle (Ende 2011) schon längst zugeschnappt war. Als „Gegenreaktion“ folgten von der Regierung Merkel und Schäuble nur dreiste Notlügen um den bereits eingetretenen Schaden und das eigene Verschulden zu verbergen. Noch nach Generationen wird diese einzigartige Dummheit Erstaunen, Lachen und Spott verursachen. Peinlicher geht es wirklich nicht! Den deutschen Bürgern aber wird das Lachen bald vergehen! Vernünftig begreifbar oder erklärbar ist dieses selbstverschuldete, monströse Finanzdesaster jedenfalls nicht.

    Die Teufelsspirale der Eurorettung dreht sich nun immer schneller, da sonst die T2-Risiken in der BuBa-Bilanz explodieren werden. Dann geht es um das 3 ½-fache der (bisherigen) Haftung aus dem ESM.[6] So produziert das inzwischen völlig außer Kontrolle geratene T2-Problem, weil den Anfängen nicht gewehrt wurde, durch eine Endloskette von Rettungsmaßnahmen (der ESM ist nur Teil davon) immer höhere Haftungssummen. Doch es ist unmöglich, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Genau deshalb lehnt die große Mehrheit der Deutschen die Rettungsmaßnahmen strikt ab. Aber Regierung und Opposition setzen sich kühl darüber hinweg: Was mault es nur, das dumme Volk! Andererseits wird angeblich die Politik der Kanzlerin für gut befunden. Also entweder geht es in den Köpfen der Bürger ziemlich wirr zu, oder die sich widersprechenden Umfragen sind manipuliert. Wir denken, die beiden Merkel-Regierungen haben im Finanz- und Energiesektor so ziemlich alles verbockt, was irgend möglich war, selbst das, was man bislang für unmöglich gehalten hatte.

    Opposition und „Kanzlerkandidat“

    Von der „Opposition“ SPD/Grüne ist keine Hilfe zu erwarten. Deren „Kanzlerkandidat“, der mit markigen Sprüchen den Kavallerie-General gibt, attackiert einerseits die Banken, greift andererseits von dort und anderswo ein Honorar in Millionenhöhe ab. Selbst die von ihm beauftragte deutsche Niederlassung der US-Kanzlei „Freshfields Bruckhaus Deringer“, in die vernichtende Euro-Rettungs-Gesetzgebung, wie etwa den ESM, tief verstrickt, hat er 2011 mit einem Vortrag beehrt (zu diesem Komplex Lobbypedia).[7] Er und seine Partei wollen es zwar nicht wahrhaben, aber er ist „verbrannt“. Wer glaubt denn ernsthaft, die Banken hätten ihn bezahlte Vorträge halten lassen, weil sie seine Ausführungen für so interessant halten? Er wurde nur neutralisiert – einer von vielen Politikern, die sich Tagein-Tagaus systematisch von der Finanzlobby und ihren Trabanten eingarnen bzw. einseifen lassen. Hätte es in den vergangenen 4 Jahren (außer „Die Linke“ und einigen wackeren Bundestagsabgeordneten)[8] in Deutschland eine unabhängige Opposition gegeben, wäre dem ruinösen Eurorettungswahn schnell ein Ende gesetzt worden. Doch leider schaufeln SPD und Grüne Seite an Seite mit der Regierung das nasse Doppelgrab für die deutschen Staatsfinanzen und die deutsche Souveränität – zum schwersten Schaden von ganz Europa.

    ESM

    Den vorläufigen (Zwischen-) Gipfel finanzieller Narretei zu Lasten Deutschlands markiert jetzt allerdings die inzwischen erfolgte Inbetriebnahme der ESM-Mega-Bank, gegen die wir im April 2012 unsere Website www.stop-esm.org installiert haben. Das EU-Politsyndikat will die ESM-Mega-Bank zum ultimativen Euro-Rettungsanker ausbauen um die allzu unbeliebten ad hoc Rettungsoperationen und T2-Kreditziehungen abzulösen. Der ESM dient allerdings nur ganz vordergründig als großer Anker der Eurorettung. Kaum abgeworfen, findet er schon keinen Grund mehr und das Euro-Rettungsschiff treibt erneut steuerlos umher. Das kann nicht erstaunen, denn wie vorausgesagt: Der ESM ist als Instrument zur Lösung der Krise im Sinne der Bürger absolut untauglich.[9] Die von der Finanzlobby entwickelte und von den Regierungen übernommene ESM-Bank-Konstruktion dient in letzter Konsequenz natürlich nie und nimmer der Eingrenzung sondern tatsächlich der Verewigung der Krise.

    • Im Fortbestand der Krise kann die Finanzoligarchie (FO) Altrisiken aus Sorgloskrediten an GIIPS-Staaten voll abbauen und auf die Bürger Europas verschieben.

    • Die Dauerkrise ermöglicht Herauspressen immer weitere Rettungsmilliarden.

    • Die Krise bestimmt die Verteilung der „Rettungsgelder“ an Euro-Länder und -Banken.

    • T2 verschiebt dies Geld (für Fluchtkapital und Konsumimport) als wertlosen Papiersaldo an die BuBa, belässt den GIIPS-NZBs Cash für Neukredit und der Vorgang revolviert.

    • Mit jeder T2-BuBa-Auszahlung werden die deutschen Bürger weiter ausgeraubt. Speziell ESM-Aktionen führen zu T2-Operationen und bewirken à la longue wachsende Verarmung Deutschlands und seiner Bürger. Und dabei fungiert ESM-Gouverneur Schäuble als Räuberhauptmann, Finanzminister und Krisenmarodeur in Personalunion.

    • Aber Hauptsache ist, die Finanzinvestoren bleiben im Spiel!

    Ist irgendeine Sache in Gefahr, kann versucht werden zu retten. Das gelingt, oder nicht. Aber Euro-Rettung als Daueraufgabe? Welch ein Unsinn! Das heißt doch, der Euro ist aus sich selbst heraus nicht lebensfähig. Und genau das wird in Art. 3 ESM unterstellt, wonach es dessen Zweck ist, Finanzmittel zu mobilisieren um ESM-Mitgliedern Stabilitätshilfe zu gewähren, wenn dies zur Rettung der Euro-Union notwendig ist. Da die Rettungsaktivitäten des ESM nach Höhe und Zeit nicht begrenzt sind, geht es von Anfang an um Euro-Dauerrettung. Praktisch für die FO! Sie kann in aller Ruhe ihre restlichen Euro-Altkredit-Risiken der Jahre 2001 – 2012 (usw.) abbauen (vieles ist schon geschafft, M & S sei Dank!). Aber wichtig: Gleichzeitig können über oder im Windschatten den ESM risikolos neue hochprofitable Zukunfts-Finanzierungen aufgebaut werden, die dann wieder „gerettet“ werden müssen. So lautet die Euro-Formel:

    Rettung ohne Ende = Gewinn ohne Limit!

    Der ESM ist ein großer Sack, in dem Europas Bürger zum Mithaften eingefangen werden. Je mehr „Rettungsmaßnahmen“ der ESM finanziert – was genau 1:1 der Haftung aus Eurobonds entspricht - umso härter wird unsere finanzielle Geißelhaft für unentwegt fortgeführte Krisen-Kreditgeschäfte der weltweiten Finanzoligarchie (FO). Mit jedem weiteren Anstieg der ESM-Rettungssummen steigt (im Ergebnis) auch unser persönlicher Kapitaleinsatz via Target-2 und unsere indirekte Haftung für die Schulden des ESM. Der drohende T2-Haftungsfall[10] erzwingt ständig neue Rettungsmaßnahmen: Ein klassisches Schneeballsystem, das irgendwann unter eigener Last zusammenbrechen wird. Zahlmeister im Vorfeld des Zusammenbruchs sind zuerst die Bürger der „reichen“ Länder, wie Deutschland und die Niederlande. Wenn dort wegen finanzieller Überdehnung kein Gewinn mehr zu erzielen ist, kommt mit verfeinerten Methoden der Rest der Bürger Europas mit ihrem Vermögen dran[11] - sofern sich die das gefallen lassen und besitzen, was zu stehlen sich lohnt. Und ganz am Ende retten dann die Südländer den Norden? Wie sagte die (schein-) heilige Angela: „Fällt der Euro, fällt Europa!“ Nein, Frau Kanzlerin: Nicht Europa fällt mit dem Euro, sondern Sie und Ihre Partei! Das zu vermeiden - darum geht es Ihnen!

    Die ESM-Mega-Bank (nach Kapital die mit Abstand größte Bank der Erde) ist im Endeffekt eine aus der Krise heraus trickreich konstruierte und teils mit großem Geschick und teils mit brachialer Gewalt errichtete Operationsplattform zur gigantischen Vermögensumverteilung. Breit gestreutes Bürgervermögen wird eingesammelt und sodann auf wenige superreiche Finanzkonglomerate und Einzelpersonen dieser Welt verschoben: unter aktiver Mitwirkung der Kanzlerin und des Finanzministers. Die ersten Auswirkungen sind zu spüren: Armut verbreitet sich in Deutschland. Nach Meinung der Regierung Merkel ist jedoch Armut kein vordringliches Problem. Sicher nicht für Herrn Schäuble, denn sein geheimes ESM-Gouverneursgehalt hält ihn gerade noch über Wasser.[12]

    Wenn jetzt SPD und Grüne „die Reichen“ zur Kasse bitten wollen, so kann man darüber nur schallend lachen. Welche „Reichen“ denn? Etwa Abgeordnete mit ihren Haupt-, Schatten- und Nebeneinkünften? Die letztlich gemeinte Umverteilung von mittelständischem Besitz und Zerschlagung dieser gesellschaftlichen Klasse hat mit der reichen Finanzoligarchie, von der wir hier sprechen, nicht das Geringste zu tun. Die Finanzoligarchie liefert dem Euro-Polit-Syndikat die abzusegnenden Vertragsvorlagen und zieht dann die Fäden, an denen unsere bekannten Politmarionetten hängen.[13] Kein wirklich „Reicher“ wird auf diesem Weg an Vermögen oder Macht einbüßen. Vielmehr werden GRÜNSUPPEDUFDDCCS - wie bisher - alles tun, dass diese wirklich „Reichen“, ihre Freunde, noch viel reicher werden. Geht es nach SPD und Grünen, wird der Staat die Mittelschicht abzocken und die freiwerdenden Gelder dann sofort über „Rettungsmechanismen“ wie den ESM an die Finanzmonopolisten durchreichen - genau wie die CDUCSUFDF-Regierung nach der Wahl. Skylla und Charybdis!

    Schuldenschnitt

    Das „ESM-Rettungsseil“ zieht uns in den Abgrund. Die durch illegalen Refinanzierungskredit (zwischen ESM und EZB) oder Anleihen neu erschaffene Liquidität für Staaten/Banken wird revolvierend durch Target-2 „verrechnet“ und läßt die T2-Salden der Bundesbank weiter explodieren. Ein Schuldenschnitt bringt temporäre Entlastung (für Politiker). Die Kanzlerin beugt schlechter Nachricht vor und verkündet nun in „Bild“ (jeder soll es mitbekommen), der Schuldenschnitt für Griechenland komme möglicherweise „in einigen Jahren, aber nicht vor 2014“ in Betracht. D.h. der Schuldenschnitt kommt spätestens Anfang 2014 (in einem Jahr). Bei Portugal und den anderen wird man dann gleich nachziehen. Und wer zahlt das? Na SIE natürlich! M & S (und der Kavallerist) haben gemeinsam mit der Bundesbank das folgenreiche Target-2-Desaster ausgelöst, die Regierung hat den Vertrag von Maastricht gebrochen, Bailout-Verbote missachtet, unsinnige Garantieversprechen abgegeben und schließlich auch noch den ESM eingeführt hat: Eine rasende Fahrt durch giftig wabernde Garantienebel direkt in den allesverschlingenden Schuldensumpf. Sinnlos von Anfang an!

    Vor drei Jahren hätte ein radikaler Schuldenschnitt nur große Finanzinvestoren und Banken getroffen. Doch heute müssen die Bürger die giftige Brühe des Schuldenschnitts schlucken, gefährlicher als ein Schwedentrunk des 30-jährigen Krieges. Die Schweden wissen genau, warum sie dem Euro nicht beitreten (Vivat Sverige!). Und je länger man den Schuldenschnitt hinauszieht (Wahl 2013!) und die Leute mit beiläufigen Bemerkungen darauf vorbereitet, umso mehr kommt in Vergessenheit (so die versteckte Absicht), wem dieser Schaden zu verdanken sein wird: Der werten Kanzlerin Dr. Angela Merkel und Herrn ESM-Gouverneur Dr. Wolfgang Schäuble (und dem fußläufigen Kavalleristen). Sie trauen das der Kanzlerin nicht zu? Wirklich nicht? Dann sind Sie ihr schon wieder auf den Leim gegangen! Lassen Sie nicht zu, dass es in diesem chaotischen Stil weitergeht. Fortlaufend opfert die Regierung eiserne kaufmännische Grundsätze zu Gunsten parteipolitscher Tagespolitik und ist schon längst zum Handlanger der weltweiten Finanzoligarchie verkommen. Die Kanzlerin Merkel hat ganz Deutschland binnen 7 Jahren in ein finanzielles Tollhaus verwandelt.[14]

    Der Betrieb im ESM- und Target-2-Geldverschiebebahnhof muss sofort eingestellt werden. Wichtig ist, dass möglichst viele Menschen diese Zusammenhänge begreifen und sich zusammenschließen. Und der Euro muss weg! Er ist der Transmissionsriemen für unseren eigenen Untergang. Im April 2012 haben nur 4 Personen „Stop-ESM“ gestartet. Heute, wenige Monate später, haben wir über 46.000 Zeichner. Das Bewusstsein, dass ESM und Target-2 unbedingt gestoppt werden müssen, verbreitet sich unaufhaltsam. Jeder Zeichner sollte unermüdlich dafür sorgen, dass weitere Zeichner und Gegner des ESM gewonnen werden. Es geht um unsere persönliche Freiheit, unsere finanzielle Unabhängigkeit und die politische und wirtschaftliche Souveränität unseres geliebten Deutschland. All das wird durch den ESM, seine Protagonisten und Hintermänner hochgradig bedroht. Der Euro ist ein trojanisches Pferd: Wenn wir ihn nicht aus unserem Land hinauswerfen oder vollständig unseren eigenen Spielregeln unterwerfen, wird er via ESM und T2 unser Land zerstören.

    Die Deutschen sind völlig gegen Euro-Rettung. Doch hinsichtlich Target-2 und ESM wurden sie niemals befragt. Darum sind - Verträge hin oder her und für alle ESM-Vertrags-Parteien erkennbar - alle Handlungen des ESM Null und Nichtig. Jede neue deutsche Regierung kann/muss die Inanspruchnahme Deutschlands aus dem ESM und anderen Rettungstöpfen oder Garantien rundheraus zurückweisen. Gläubiger des ESM sollten dies bedenken. Der ESM hat keine demokratische Legitimation, was für die Taxpayers Association Europe und den Bundes der Steuerzahler klar ist. Weder Gerichte noch Bundestag hatten Vollmacht am Volk vorbei über Haftungsrisiken, Haftungsmechanismen und T2-ESM-Spieleinsätze in Höhe von Billionen zu entscheiden. Ob im Gesetz vorgesehen oder nicht: Vollmachten dieser Größe können nur durch das Volk selbst erteilt werden: sie berühren den Bestand des Staates. Der ESM besitzt allenfalls (un-) demokratische Scheinlegalität und ähnelt insofern erschreckend dem berüchtigten „Ermächtigungsgesetz“ des abscheulichen Naziregimes.

    Denken Sie ja nicht, das ESM-Thema sei mit dessen Genehmigung erledigt. Jetzt erst baut sich die Gefahr auf. Schauen Sie nicht staunend zu, sondern handeln Sie. Sollten Sie immer noch nicht verstehen, was wir meinen, dann sehen Sie sich das Video[15] im Anhang an. Es zeigt die Sorg- und Ahnungslosigkeit, ja Naivität vieler Menschen bei ganz konkret herannahenden Katastrophen. Nach Meinung aller führenden Ökonomen droht uns ein Finanz-Tsunami. Zeichnen Sie deshalb (sofern noch nicht geschehen), auch als Warnruf an Ihre Mitbürger,

    www.stop-esm.org
    (Ex unitate vires)

    Rolf von Hohenhau
    (Präsident)
    Bund der Steuerzahler (Bayern)
    Taxpayers Association Europe

    Wer sich über Target-2 direkt beschweren will, hier die E-Mail: target.hotline@ecb.europa.eu.


    Epilog 31.12.2012
    Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind das „Schwarze Loch der Wahrnehmung“ und deshalb für das Euro-Polit- und Finanzsyndikat der ideale Zeitpunkt zur unauffälligen Veröffentlichung brisanter Euro-Nachrichten. Als zusätzliche Hürde werden diese in Englisch abgefasst, das (Ausnahme Irland) nirgendwo hier Landessprache ist. So ist gewährleistet, dass der normale Bürger von den größten Euro-Lumpereien nichts erfährt.
    Am 28.12.2012 berichtet - man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll - die Süddeutsche Zeitung folgendes: „Die internationalen Geldgeber können ausnahmsweise mal erleichtert sein. Die bereitgestellten Hilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro für die griechischen Banken reichen aus.“ Geldgeber? Erleichtert? Ausnahmsweise? Bereitgestellte Hilfen? Nun, der Großteil des bereitgestellten Geldes kommt wie stets aus Deutschland, genauer gesagt von IHNEN, lieber (SZ-) Leser, denn SIE werden das bezahlen, ob Sie wollen oder nicht. Merkel und Schäuble haben das vereinbart. Das wissen Sie nicht? Dann wissen Sie es jetzt! Ach, Sie wollen keine Banken retten? Seien Sie ruhig, Ihr Abgeordneter hat für die „ alternativlose“ Rettung gestimmt, und das reicht (angeblich). Natürlich ist - das hat die SZ wirklich trefflich erkannt - die internationale Finanzoligarchie „erleichtert“. Aber erst recht „erleichtert“ sind SIE, werter Bürger und Steuerzahler, und zwar um eben diese Euro 50 Milliarden!
    Aufmerksame Leser werden sich vielleicht an unseren etwas boshaften Artikel „Der große Coup“ (18.07.2012) erinnern. Dort findet sich auf Seite 11 (Ziffer 7., 2. Beispiel) eine kleine Abhandlung über den griechischen Freund von EU-Kommissionspräsident Barroso, Herrn Spiros Latsis (hier ein kurzer Blick auf seine Yacht), dessen Bank EFG Eurobank Ergasias Ende Juni 2012 Euro 4,2 Milliarden aus dem Eurorettungsschirm erhielt. Inzwischen hat die (besorgte) Finanzoligarchie festgestellt, dass dies leider nicht genug war: Die „Latsis-Bank“ benötigt weitere Gelder! Wie viel, darüber gibt der am 28.12.2012 veröffentlichte Bericht der Griechischen-BlackRock-Zentralbank über „Rekapitalisierung und Restrukturierung des griechischen Bankensystems“ Auskunft. Auf Seite 8 findet sich die Liste der GR-Banken samt Finanzbedarf. Position 2 weist für die Eurobank einen weiteren Kapitalbedarf von Euro 5.839 Milliarden aus. Die Eurobank ist identisch mit der EFG Eurobank Ergasias von Spiros Latsis. Wir sehen schon, wie z.B. die Verkäuferinnen von Aldi und Lidl „erleichtert“ aufatmen, dass sie nun (dank Merkel und Schäuble) über direkte/indirekte Steuern diesen weiteren Kapitalbedarf der Latsis-Bank decken/bezahlen dürfen. Nicht auszudenken, wenn sich Herr Latsis von seiner Yacht etc. hätte trennen müssen. So aber können wir alle an Bord gehen und fröhlich durch die Ägäis schippern: Herr Barroso, die Verkäuferinnen von Lidl und Aldi (als die „internationalen Geldgeber“ und Miteigentümer der Yacht), Finanzoligarchen aus aller Welt, kluge Partner von BlackRock, „unsere“ Kanzlerin Merkel samt ESM-Gouverneur Schäuble, der Unterzeichner, die freudig erregte Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung, der Kanzlerkandidat und Herr Spiros Latsis natürlich – als generöser Gastgeber! Und aufbauend auf solchen Freundschaften können wir ganz sicher sein: Auch 2013 wird uns die Rettungspolitik der Regierung A. Merkel wieder „stark erleichtern“ - da liegt die Süddeutsche irgendwie schon ganz richtig!
    Wir wünschen unseren Lesern
    ein gutes Neues Jahr
    und vor allem Gesundheit!

    Rolf von Hohenhau
    Avatar
    raceglider
    schrieb am 10.06.12 23:35:59
    Beitrag Nr. 4 (43.269.253)
    Die großen Parteien regieren gegen das Volk.
    Persönlichkeiten vie die vier Professoren Hankel u.a, Olaf Henkel, Sarrazin, Spethmann, Reizle, Schäffler, Bosbach und die anderen Durchblicker angesichts dieser epochalen Existenzfrage keine Partei auf?

    Irgendwie sind wir es doch alle selber schuld, uns von diesem Berliner Dilettantenstadel an der Nase durch den Ring ziehen zu lassen.
    Avatar
    Depotmahlzeit
    schrieb am 16.06.12 23:57:00
    Beitrag Nr. 54 (43.291.549)
    Zitat von Mister10KGrußwort von Prof. Hankel an die Demonstranten die am 19.(17.?)06.12 in Karlsruhe demonstrieren Quelle
    von Prof. Dr. Wilhelm Hankel, Donnerstag, 14. Juni 2012 um 00:50 ·

    Liebe Mitbürger,

    ESM – Europas Schuldenmisere, ist nicht nur ein dreister Zugriff auf unsere Lebensersparnisse, die Zukunft unserer Kinder, sondern das Ende des inneren Friedens in Europa. Das Gegenteil dessen, was wir mit Europa verbinden und von ihm erwarten. Kein Beispiel europäischer Solidarität, sondern erpresserischer, ja fast mafioser Nötigung und Ausbeutung unter europäischen Nachbarn, die wir für Freunde hielten. Zu starke Worte?

    Hier die Fakten: Auf 8 bis 10 Billionen Euro (vier deutsche Bruttoinlands-produkte) werden die Schulden geschätzt, die Regierungen und Geschäfte-macher in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und Irland in den letzten 13 Jahren mit Hilfe der Euro-Währung angehäuft haben. Niemand sagt uns wofür? Keiner dieser Staaten ist mit Hilfe dieser unfassbaren Summen wett-bewerbsfähiger und sozialer geworden. Und niemand gibt zu, dass diese in der Geschichte Europas einmalige Geldverschwendung in Friedenszeiten nur mit Hilfe des Euro möglich gewesen ist. Durch ihn sind Staaten,die es vorher nicht waren, kreditwürdig geworden – dank realer Null- und sogar Negativ-zinsen, die nicht einmal die Inflationsrate abdeckten.Und durch ihn sind die Wechselkurse, die früher jede Misswirtschaft gnadenlos aufdeckten, abge-schafft worden und damit das Druckmittel, sie zu auf den Pfad seriöser Politik zurück zu bringen. Jetzt soll das Resultat dieser beispiellosen Misswirtschaft “europäisiert” werden. Dafür stehen ESM, Fiskalpakt und Bankenunion. Die Wahrheit ist: Von denen bezahlt werden,die Europa ernst genommen und den Euro und seine Regeln nie gebrochen haben. Das gilt in erster Linie und beispielhaft für uns Deutsche.

    Der ESM steht nicht für europäische Solidarität,sondern für ihr Ende, ihren Missbrauch. Das alte Spiel der Geldverschwendung soll weiter gehen, und niemand weiß wie lange. Denn mit jeder neuen 11.,12. oder 13. ESM-Milliarde oder -Billion kann nur eines geschehen: die Umwandlung der alten Euro-Schulden in neue, die Fortsetzung des alten unverantwortlichen Schlen-drians.

    Liebe Mitbürger, wir haben nur eine Chance der vor uns liegenden Katas-trophe noch zu entgehen: Das Euro-Abenteuer muss beendet werden; Europas Staaten müssen wiedere ihre alten Währungen bekommen – wir unsere D-Mark, das beste Geld unserer Geschichte.

    Dafür demonstriert Ihr heute – und ich bin mit heißem Herzen und kühlen Kopf dabei. Und glaubt ja keinem Panikmacher, das verursache höhere Kosten als die Fortführung der Euro-Rettung. Denn diese “Rettung” ist in Wahrheit das Teuerste an der Krise, ihre Endlos-Forsetzung bis auch wir am Ende sind.

    Ihr Wilhelm Hankel


    Lieber Herr Prof. Hankel,

    ich darf sie an die Demonstration in Frankfurt/Main vor über 10 Jahren gegen die Euro Einführung erinnern, schon damals fanden sich leider nur wenige Bürger bereit, für ihre Unabhängigkeit in Fragen der Finanzen, zu demonstrieren.

    Es ist wohl so, dass die Deutschen durch die Kriegsfolgen von zwei Kriegen, nicht mehr bereit sind für politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu Kämpfen, wir schreiben eben nicht das Jahr 1812 sondern 2012.

    Für mich ist auch die Wahl in NRW ausschlaggebend für diese Meinung. Da wird durch den Wähler die Regierung Kraft wieder gewählt, die zweimal einen verfassungswidrigen Haushalt vorgelegt hat und sich die Gunst der Verwaltung dadurch erkauft hat, dass sie Personen im öffentlichen Dienst verbeamtet hat, die in anderen Bundesländern nie in das Beamtenverhältnis übernommen wurden. Das belastet den Haushalt in NRW in den nächsten 60 Jahren mit Mrd. und wurde von der Presse nicht berichtet. Der Wähler in NRW hat sich für den griechischen Schuldenstaat entschieden und das angesichts dieses Desasters.
    1 Antwort
    Avatar
    Mister10K
    schrieb am 25.06.12 13:09:31
    Beitrag Nr. 71 (43.316.985)
    Wird der Staatsstreich noch verhindert? Quelle
    von Andreas Hoose Freitag 22.06.2012, 16:02 Uhr

    Das Bundesverfassungsgericht ist gelegentlich für faustdicke Überraschungen gut:
    Am Donnerstagnachmittag sickerte plötzlich durch, dass Bundespräsident Joachim
    Gauck den Vertrag zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) auf Drängen der
    Karlsruher Richter nun doch nicht unterzeichnen wird. Jedenfalls nicht am
    kommenden Freitag, so wie das ursprünglich geplant war.

    Das Gericht will vorher die Klagen prüfen, die Ex-Bundesjustizministerin Hertha
    Däubler-Gmelin und andere Parlamentarier, unter anderem die Linken, gegen das
    Vertragswerk angestrengt haben. ...hier klicken

    Ob die Massenmedien dem Thema nach dem sensationellen Richterspruch ab sofort jene
    Aufmerksamkeit widmen werden, das es aufgrund seiner überragenden Bedeutung für
    Deutschland, Europa und den Euro verdient hätte?

    Das darf man stark bezweifeln. Denn wozu schlafenden Hunde wecken? Womöglich
    könnten die Menschen ja anfangen, unangenehme Fragen zu stellen. Beispielweise
    könnten sie fragen, was denn das Bundesverfassungsgericht am ESM so plötzlich
    auszusetzen hat, wo das Vertragswerk nach den Beteuerungen der Regierung doch der
    ganz große Wurf zur Rettung des Euro werden soll.

    Denn darum geht es eigentlich bei den Klagen der Linken und der früheren
    Bundesjustizministern: Der ESM ist ein geradezu unfassbarer Anschlag auf unsere
    Demokratie
    – der Fiskalpakt und die damit einhergehende „Schuldenbremse“ wird zwar
    in den Medien immer wieder hervorgekramt, ist dagegen aber nur vergleichsweise
    unbedeutendes Beiwerk. Ein reines Ablenkungsmanöver, um den ESM gar nicht erst ins
    Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

    Aber wozu das alles jetzt erklären? Sollen die Menschen doch lieber weiter Fußball
    kucken und ansonsten die Klappe halten. Doch diesmal könnte dieser Schuss nach
    hinten losgehen:

    Andreas Voßkuhle, Vorsitzender des Zweiten Senats beim Bundesverfassungsgericht in
    Karlsruhe, hat der schnellen Verabschiedung von ESM und Fiskalpakt vorerst einen
    Riegel vorgeschoben...


    Beim Bundesverfassungsgericht zeigte man sich entsetzt, dass die Kanzlerin
    offenbar versucht hatte, Gauck dazu zu bewegen, die Gesetze sogleich auszufertigen
    und dadurch Rechtsschutz zu verhindern.


    --------------------------------------------------------------------------

    meine Meinung...die Kanzlerin und Schäuble verkaufen uns an die BANKEN!



    ---------------------------------------------------------------------------


    Wäre der Bundespräsident der Aufforderung aus Karlsruhe nicht gefolgt, wäre dies
    aus Sicht der Karlsruher Richter einer „Verfassungskrise“ gleichgekommen.

    Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen:


    Wenn das Bundesverfassungsgericht eine ausführlichere Prüfung der Klageschriften
    gegen den ESM als notwendig erachtet, dann wird es allmählich doch Zweifel an der
    Rechtmäßigkeit des Vertrages geben.
    Denn man kann davon ausgehen, dass die
    Karlsruher Richter die Mängel nicht „ganz plötzlich“ bemerkt haben, sondern den
    Vertrag schon im Vorfeld des überraschenden Bremsmanövers vom Donnerstagnachmittag
    einer eingehenden Prüfung unterzogen haben.

    Auch eine Million Petitionen gegen das Finanzputschgesetz auf www.abgeordneten-check.de oder die zahllosen Bürgerinitiativen gegen den ESM mit ihren teilweise sehr prominenten Fürsprechern sind den Richtern natürlich nicht entgangen. Ebenso wie der Brandbrief, den 40 prominente Vertreter aus der Wirtschaft in dieser Woche an die Bundeskanzlerin gerichtet haben:

    Darin heißt es:

    "Wir, die unterzeichnenden Organisationen und Personen, sprechen für viele
    Tausende Bürger, darunter führende Vertreter aus der Wirtschaft und den
    Wirtschaftswissenschaften. Wir wenden uns an Sie in der tiefen Sorge, dass Sie mit
    der Unterzeichnung des Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) einen noch
    größeren Fehler begehen, als es die unbedachten Rettungsaktionen für Griechenland
    waren, die Deutschland demnächst milliardenschwere Verluste zufügen werden.

    Frau Bundeskanzlerin, halten Sie ein!

    Das deutsche Volk hat Anspruch darauf, umfassend über mögliche Alternativen zum
    ESM und die Beweggründe Ihrer Politik informiert zu werden. Bedauerlicherweise hat
    keine Fraktion im Deutschen Bundestag dieses Recht eingefordert. Wir richten
    deshalb an Sie die folgende

    Außerparlamentarische Große Anfrage:"

    Es passt ins Bild, dass sich Kanzlerin Angela Merkel schon am Dienstag mit ihrer
    Informationspolitik in Sachen ESM und Fiskalpakt eine blutige Nase geholt hatte.
    Das Bundesverfassungsgericht hatte bemängelt, dass die Regierung das Parlament in
    dieser Angelegenheit unzureichend informiert hatte. Die Frankfurter Allgemeine hat
    dazu in dieser Woche einen bemerkenswerten Artikel veröffentlicht:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/bundesverfass…

    Das Bundesverfassungsgericht hat nun erstmals mit Nachdruck deutlich gemacht, dass allmählich auch für Karlsruhe die roten Linien überschritten sind. Nach den Ereignissen dieser Woche muss sich die Regierung warm anziehen. Die Vorgänge sind nicht nur eine schallende Ohrfeige für Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble, der in unübertroffener Selbstgefälligkeit sofort lospolterte, die Verfassungsorgane sollten gefälligst nicht öffentlich kommunizieren.

    http://www.zeit.de/news/2012-06/21/deutschland-schaeuble-kri…

    Eine Demütigung ist der Richterspruch vor allem für Bundespräsident Joachim Gauck.
    Dieser hatte noch vor wenigen Wochen nach eigenem Bekunden „keinerlei Probleme“
    mit Karlsruhe erkennen können. Noch so ein Anfall von Selbstgefälligkeit.

    Dass die Regierung der Bundesrepublik Deutschland für immer mehr Menschen
    erkennbar die Absicht verfolgt, mit der Installation des ESM einem nicht
    gewählten, nicht kontrollierbaren und nicht haftbaren Gremium von selbsternannten
    und demokratisch nicht legitimierten Gouverneuren unbegrenzten Zugriff auf das
    Vermögen der Bundesbürger zu verschaffen, ist ein so unfassbarer Vorgang, dass
    nach meiner persönlichen Auffassung alle beteiligten Politiker umgehend wegen
    Hochverrats ihres Amtes enthoben werden müssten.


    Doch natürlich wird das nicht passieren. Immerhin aber gibt das
    Bundesverfassungsgericht Anlass zu der Hoffnung, dass sich die obersten Hüter
    unseres Grundgesetzes nicht als Handlanger einer Politik verdingen werden, die
    diktatorische Züge trägt und die unübersehbar in die Katastrophe führt.

    Wobei ein Nein für ESM und Fiskalpakt aus Karlsruhe aufgrund
    verfassungsrechtlicher Bedenken sehr unwahrscheinlich ist. Diese Verantwortung
    wird sich das Bundesverfassungsgericht nicht aufbürden wollen. Denkbar wäre aber,
    dass die Richter nach Prüfung der Klageschriften einen Volksentscheid zu ESM und
    Fiskalpakt zur Auflage machen. Das wäre in der Tat eine Sensation...

    Lesen Sie zum Thema dieser Woche auch den sehr treffenden Kommentar meines Kollegen Daniel Kühn:

    http://www.godmode-trader.de/nachricht/Vorerst-kein-ESM-die-…

    Wer immer noch keine Ahnung hat, was sich wirklich hinter dem ESM verbirgt, der möge sich die Stichpunkte auf der folgenden Seite des Bundes der Steuerzahler durchlesen:

    http://www.esm-vertrag.com/

    Glücklicherweise gibt es wenigstens in unserem Nachbarland Österreich einige
    wenige Politiker, die den Mut haben, den Menschen die Wahrheit zu sagen. Eine Rede
    wie die folgende zum Thema ESM würde man sich einmal im Deutschen Bundestag
    wünschen. Der österreichische FPÖ-Bundesparteiobmann Hans-Christian Strache hat
    die geplante Verabschiedung des ESM-Vertragswerkes in der Alpenrepublik mit
    treffenden Worten auf den Punkt gebracht. Bei Minute 2:01 spricht Strache das aus,
    was jeder aufrechte Demokrat bei kritischer Würdigung der jüngsten Entwicklungen
    feststellen wird:

    „Ich sage das ganz bewusst. Das ist der Beginn eines geplanten Staatsstreichs“.


    Warum müssen erst die rechten Kräfte aufstehen und die Menschen darüber aufklären,
    was in Europa gerade geschieht? Auch wenn man Parteien wie der FPÖ nicht nahe
    steht, kann man es nicht anders formulieren: Nehmen Sie sich die Zeit für diese
    Sternstunde der parlamentarischen Demokratie in Europa:






    Österreichs FPÖ-Bundesobmann Hans-Christian Strache spricht mit Blick auf den
    ESM-Vertrag von einem Staatsstreich...

    Ein Internet-Nutzer hat die bemerkenswerten Worte des österreichischen Politikers
    folgendermaßen kommentiert:

    „Diese Rede sollte man ALL unseren Politkaspern in Berlin um die Ohren schlagen.
    Der Frau Merkel und Herrn Schäuble zuallererst. Man kann es nicht in Worte fassen
    wie verlogen und dreist sie uns in eine faschistische €U-Diktatur führen.


    Und die Medien spielen bereitwillig mit. Zuallererst die öffentlich rechtlichen
    Sender die von der Politkaste manipuliert werden. Das Volk muss geteilt, satt,
    dumm, gleichgültig und bei Laune gehalten werden. Und das nutzen diese
    Selbstdarsteller schamlos aus.

    Thomas Jefferson (der frühere US-Präsident, Anm. d. Verf.) hatte Recht mit seiner
    Aussage: „Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von
    alleine aufrecht.“

    Interessanterweise haben Spanien und Italien die Ratifizierung des ESM-Vertrages
    noch nicht einmal eingeleitet. Der Grund: Die beiden taumelnden Euro-Länder
    müssten selbst Milliarden zu ihrer eigenen Rettung garantieren und fürchten, dass
    dies an den Märkten zu „negativen Reaktionen“ führen könnte.
    Ja, wo leben wir
    eigentlich?

    Eine Leserin kommentierte die Schmierenkomödie unserer Politiker um den ESM folgendermaßen:

    „Das ist schlimmer als jeder Horrorfilm! Und das aller-allerschlimmste ist, dass
    sich nur wenige darum kümmern und nur ganz wenige begreifen, was das bedeutet. Und
    die, die es begreifen, sind dann “Verschwörungstheoretiker”! Wann wird man das
    Internet abstellen, um auch die letzten Kritiker am Austausch zu hindern? Gegen
    das, was auf uns zukommt, ist George Orwell´s “1984? ein Märchenbuch. Es schaudert
    mich“!

    Was uns mit dem ESM blüht, sollte dieser doch verabschiedet werden, das hat
    Frankreichs neu gewählter Staatschef in dieser Woche klar gemacht: Francois
    Hollande plädiert für „halbautomatische Stützungskäufe“ des ESM, sollten die
    Zinsen in den europäischen Krisenländern zu stark steigen, was derzeit ja gleich
    an mehreren Stellen der Fall ist.

    Der Sozialist Hollande glaubt also allen Ernstes, dass sich steigende Zinsen auf
    diesem Weg in den Griff bekommen lassen? Wie dumm, einfältig, oder gar kriminell
    muss man eigentlich sein, um solchen Unfug im fünften Jahr der Finanzkrise immer
    noch von sich zu geben?

    Erstens steigen die Zinsen in den Krisenländern ja nicht ohne Grund, sondern
    deshalb, weil die Märkte vollkommen zutreffend davon ausgehen, dass Italien und
    Spanien auf den Staatsbankrott zutaumeln. Zweitens sollte man doch allmählich
    einmal erkennen, dass die Zinsen dort TROTZ der Milliardensummen steigen, die man
    in der Vergangenheit bereits verpulvert hat, um genau das zu verhindern.

    Es ist unfassbar, mit welchen Mafiamethoden unsere Politiker gerade dabei
    sind, Europa zu ruinieren.
    Hoffentlich werden diese gewissenlosen
    Verbrecher in ein paar Jahren zur Rechenschaft gezogen und abgeurteilt. Hochverrat
    nennt man das, was Europas Politiker gerade anrichten.
    Hoffentlich sieht dies das
    Bundesverfassungsgericht ähnlich und stoppt jetzt diesen Wahnsinn.

    http://www.ftd.de/politik/international/:g20-gipfel-in-los-c…

    -----------------------------

    Stürzt Gold in die Tiefe? NEVER EVER! :D

    Abschließend ein Blick auf einige wichtige Entwicklungen für die Börsen. Der
    Goldpreis war nach den überraschenden Äußerungen aus Karlsruhe umgehend in die
    Tiefe gestürzt. Der Hintergrund ist klar: Der Dollar hatte gegenüber dem Euro
    sofort aufgewertet, weil jetzt eine Verzögerung in der Europäischen
    „Rettungspolitik“ zu erwarten ist.

    Wird der Goldpreis jetzt also abschmieren? Keine Sorge, das wird nicht passieren:
    Gold (und Silber) sind das älteste Geld der Welt. Diese Erkenntnis wird sich in
    der größten Krise des Papiergeldsystems seit mehr als 100 Jahren in den Köpfen der
    Menschen immer stärker durchsetzen. Das wird dazu führen, dass Gold gegenüber
    allen Papierwährungen seinen Weg nach oben unter Schwankungen fortsetzen wird.

    Erst einmal stehen allerdings die traditionell eher schwachen Sommermonate vor der
    Tür. In dieser Zeit wäre eine größere Korrektur nichts Außergewöhnliches.

    also...noch ist Zeit, günstig nachzukaufen..;)

    Gruß M, :cool:
    2 Antworten
    Avatar
    shakesbaer
    schrieb am 01.07.12 14:28:40
    Beitrag Nr. 174 (43.340.449)
    Zwei Tage ist die skandalöse Abstimmung zum ESM nun her. Erschreckend die trotzdem beschönigende Behandlung des Verfassungsputsches in den Medien.
    Symptomatisch für die in Deutschland herrschende Pseudokritik bringt die "Wirtschaftswoche" die scheinbar zutreffende Schlagzeile "Denn sie wissen nicht was sie tun".

    Einspruch!
    Die Abgeordneten des deutschen Bundestages wissen sehr wohl was sie tun. Jeder kennt Gysis Rede. WiWo widerlegt sich selber:

    Demokratie darf nicht so funktionieren, dass die gewählten Volksvertreter über etwas abstimmen müssen, dessen Inhalt sie nicht kennen und dessen Tragweite sie gar nicht beurteilen können.

    Ja warum stimmen sie denn dann dafür?

    Scheinkritik am Verfassungsbruch ist in

    "Etwas Neues wird etabliert, das Europas Bürger mit Schrecken erfüllen muß: eine Art Doppelherrschaft aus nationalen Regierungen unterschiedlichster Provenienz und einer demokratisch nicht legitimierten Eurokratie. Letztere wird, wie bereits jetzt, für die sozialen Grausamkeiten zuständig sein."
    1 Antwort
    Avatar
    shakesbaer
    schrieb am 04.07.12 18:07:08
    Beitrag Nr. 214 (43.352.753)
    Liebe Landsleute,

    vor fast genau 93 Jahren, am 28. Juni 1919, haben deutsche Politiker den Vertrag von Versailles unterzeichnet. Sie taten das unter ausdrücklichem Protest. Sie haben das deutsche Volk zwar verraten und verkauft, aber sie taten das in einer Situation absoluter Wehrlosigkeit unter dem Druck einer Erpressung, der sie wirklich nichts entgegenzusetzen hatten. Es ist ein Irrglaube, dass es immer falsch ist, einer Erpressung nachzugeben. Es gibt kein Recht außer dem Recht des Stärkeren, das hat es auch nie gegeben. Wo immer der Eindruck herrscht, ein Schwächerer habe Rechte gegenüber einem Stärkeren, liegt das nur daran, dass ein noch Stärkerer den Schwächeren vor dem Stärkeren schützt. Das ist zum Beispiel in einem Rechtsstaat die Polizei. International gibt es nichts Vergleichbares, auch wenn der Eindruck vermittelt wird, es wäre so.

    Es gibt Fälle, in denen es sinnvoller ist, einer Erpressung nachzugeben. Aus der Sklaverei kann man sich irgendwann vielleicht wieder erheben und befreien, die totale physische Vernichtung hingegen ist unwiderruflich. Die physische Vernichtung Deutschlands wäre aber die Konsequenz daraus gewesen, den Vertrag von Versailles nicht zu unterzeichnen. Deutschland hatte zu dem Zeitpunkt kein Militär mehr, das auch nur den Hauch einer Chance gehabt hätte, sich der geballten Militärmacht zu erwehren, welche die Erpresser unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Der eigentliche Verrat war bereits geschehen, 1919 ging es nur noch um die Frage, wie man die Folgen des Verrats am besten handhabt.

    Wir bitten Sie, das im Hinterkopf zu behalten.

    Wir stehen auch heute wieder davor, das deutsche Volk verraten und verkaufen zu müssen. Der ESM, den wir annehmen sollen, bedeutet, dass wir einem Gremium nichtgewählter so genannter “Gouverneure” bedingunglos binnen sieben Tagen jede Summe Geldes zur Verfügung stellen müssen, die dieses Gremium wann auch immer für angemessen hält.

    Eine Rede, die nicht gehalten wurde
    2 Antworten
    Avatar
    shakesbaer
    schrieb am 10.07.12 17:44:45
    Beitrag Nr. 393 (43.370.721)
    Verfassungsgericht will sich für ESM-Entscheidung mehr Zeit lassen

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble drängt im Verfahren zu Rettungsschirm und Fiskalpakt zur Eile. Das Bundesverfassungsgericht hält dagegen: Eine vorschnelle Entscheidung könnte international Turbulenzen auslösen.

    Bedenken wegen möglicher Reaktionen




    Da haben sich diese Politiker jahrelang Zeit gelassen und zugeschaut, wie die Karre in den Dreck gefahren wurde. Untätigkeit war wohl ihre Aufgabe. Heute drängen die selben Politiker zur Eile. Hektik scheint nun ihre Aufgabe zu sein.
    Fehlt nur noch, daß man wieder anfängt Ablässe zu verkaufen (dabei sind die Fensterplätze eh schon durch den Klerus besetzt). Christlich, demokratisch und sozial. Man vergisst jedoch nicht. Und es werden täglich mehr Mündige die bereit sind, im Rahmen der demokratischen Möglichkeiten Widerstand zu leisten.
    Warten wir ab, bis wann die Volksvertreter die Demokratie für das Volk endgültig abschaffen.
    Avatar
    shakesbaer
    schrieb am 24.07.12 00:51:25
    Beitrag Nr. 763 (43.416.368)
    Die Herrschenden behandeln uns wie Vieh, so wie sie uns ja auch bezeichnen >Gojim<.

    Und wie Vieh, machen sie mit uns, was sie wollen.

    Sie versklaven uns, belügen uns, verseuchen die Erde und unsere Nahrung, manipulieren uns, machen aus uns eine Sache, indem wir einen Personalausweis bekommen und zum Personal der BRiD gehören. Sie kontrollieren und manipulieren die Wissenschaften und bilden die Hochschulabsolventen nach ihrem Gutdünken aus.

    Sie pressen uns das erarbeitete Geld ab, handeln mit unseren Organen, zwingen Bauern ihr eigen produziertes Saatgut zu bezahlen, damit Monsanto seinen genmanipulierten Scheiß loswerden kann und die Geschäftsführung der Firma BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND (Firmenadresse: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, 1 FARRAGUT PL NW, Washington, District of Columbia 20011, USA, Telefon: 001 (202) 347-0247) sorgt dafür, dass die Reptilien unbegrenzten Zugang zu dem Land und den darauf befindlichen Menschen, sorry Personal, mittels des ESM, bekommen. Der Geltungsbereich des Grundgesetzes hat sich mit Wegfall des Artikels 23 des GG am 18.7.1990 in Luft aufgelöst. Damit existieren de facto seither keine Beamten oder Parteien mehr.

    Die Welt ist ein Strafgefangenenlager!
    Avatar
    Mister10K
    schrieb am 24.07.12 06:46:07
    Beitrag Nr. 764 (43.416.433)
    :eek:

    ....Schicht im Schacht....

    Montag, 23. Juli 2012, 9:12 Uhr | Eingetragen von Goldreporter Quelle

    11 Gründe, warum das Euro-Projekt im Desaster endet

    Der Euro offenbart zunehmend seine Systemmängel.
    Sie werden von der Politik aber stoisch ignoriert.

    Die Politik hat mit ihrer “alternativlosen” Euro-Rettung einen fatalen Weg
    beschritten, der sich kaum mehr umkehren lässt. Letztlich beschleunigt der
    Euro aber nur ein Schicksal, das uns früher oder später ohnehin droht. Die
    Frage ist, ob wir neben unserem Geld auch unsere Freiheit verlieren.


    Elf Gründe, warum das Euro-Projekt im Desaster enden wird:

    1. Falsche Versprechungen

    Auch wenn zu Beginn noch ökonomisch argumentiert wurde: Das Euro-Projekt
    folgt angeblich dem hehren Ziel der europäischen Einigung in dauerhaftem
    Frieden und in Freiheit für die Menschen. Die ökonomischen Ungleichgewichte
    führen aber zu erheblichen gesellschaftlichen Spannungen, wie zuletzt an
    den Massenprotesten in Griechenland und Spanien zu sehen war. Unsere These:
    Der Euro erzeugt mehr Divergenz und Hass unter den Völkern Europas, als sie
    zu versöhnen.
    Es droht eine handfeste politische Krise, die wieder extreme
    Kräfte an die Macht bringen könnte.

    2. Euro-Diktatur
    Das Euro-Projekt ist undemokratisch. Die Mehrheit der europäischen Bürger –
    auch die Deutschen – wurde nicht gefragt. „Scheitert der Euro, dann
    scheitert Europa“, drohte die deutsche Bundeskanzlerin zuletzt. Was heißt
    das in aller Konsequenz? Der Euro ist keine Vereinigungswährung, der Euro
    ist eine Diktatur!
    Wenn die Mehrheit der Menschen das erkennt und die
    Konsequenzen verinnerlicht, dann wird es blutig auf den Straßen.

    3. Menschenverachtung
    Es fängt an mit der zentralisierten Geldpolitik und endet nicht mit
    Glühbirnenverbot und Renteneintrittsalter. Der Euro, als Basis für
    ein vereinheitlichtes Europa, beraubt die Völker ihrer Identität und
    ihrer Freiheit, in Selbstbestimmung zu leben.
    Der Euro zwingt die
    Menschen gleich zu sein. Ein Einheitsvolk, das Einheitsleistung erbringen
    soll, dass aber kulturell und mental so unterschiedlich ist. Das hat in der
    Menschheitsgeschichte auf Dauer noch nie funktioniert, und schon gar nicht
    auf demokratischem Wege.

    4. Das Dilemma
    Unser Geld- und Finanzsystem ist fehlerhaft und läuft deshalb regelmäßig
    vor die Wand. Geld entsteht in unserer Welt nur durch neue Schulden. Es ist
    gänzlich ungedeckt. Die erforderlichen Zinszahlungen an Kapitalgeber
    benötigen immer neues Wachstum. Für größeres Wachstum benötigt man immer
    neues Geld, also immer neue Schulden. Wer Schulden begrenzt, behindert das
    System. Wer Schulden fördert, beschleunigt den zwangsläufigen Exitus. Der
    Euro trägt dazu bei, diese Systematik zu beschleunigen, weil er durch die
    gemeinsame Haftung in einer ökonomisch ungleichen Union auch die stabileren
    Volkswirtschaften schneller in den Abgrund drängt.

    5. Unwissen und Inkompetenz
    Weil der Euro ein Systemfehler ist, müsste das System selbst überdacht
    werden.
    Stattdessen operieren die Parlamente nur an den Symptomen. Mal ist
    Sparen der Königsweg, mal sind es wachstumsfördernde Konjunkturprogramme,
    die die Schulden weiter erhöhen. Das gibt keine nachhaltige Lösung und die
    Fortsetzung der Rettungs-Politik wird in größerem Chaos enden, als
    notwendig wäre.

    6. Die politische Klasse
    Aus Angst das Falsche zu tun, schwimmt man mit dem Strom. Es gibt nur
    wenige Politiker, die sich ernsthaft mit den Dingen auseinandersetzen und
    sich dann auch noch trauen, eine abweichende Meinung zu vertreten. Jene,
    die an der Macht sind, halten die übrigen Volksvertreter an der kurzen
    Leine. Durch spärliche Informationen, minimale Entscheidungsfristen und
    hohen pseudomoralischen Druck.


    7. Der politische Druck
    Die machthabenden Politiker gehen den Weg des geringsten Widerstandes.
    Harte Maßnahmen gegen die Bevölkerung sind praktisch ausgeschlossen, wenn
    sie unmittelbar an die eigene Person geknüpft sind. Man könnte abgewählt
    werden. Deshalb wird es keine politische Kehrtwende geben. Stattdessen
    stimmt die Politik in Sachen Euro-Rettung immer drastischeren Maßnahmen zu,
    die das eigentliche Problem immer weiter in die Zukunft verschieben. Dabei
    wird getäuscht, gelogen und permanent auf Zeit gespielt.
    Das zerstörerische
    Potenzial der Krise wird dadurch immer gewaltiger und eine kontrollierte
    Behebung des Systemfehlers immer unwahrscheinlicher.


    8. Die Macht der Großbanken
    Sie steht über allem. Die Finanzwirtschaft besitzt das Geldschöpfungsmonopol.
    Als universeller Gläubiger dreht sie das große Rad, mit dem sich alles
    bewegt. Wenn die Dinge schlecht laufen, lässt man sich aushalten von den
    Bürgern. Das Ganze wird organisiert von der Politik, die von den Banken
    korrumpiert und/oder erpresst wird.
    Einige nennen das Lobbyarbeit. Je
    größer der Währungsraum, desto größer ist auch das Hoheitsgebiet dieser
    Hochfinanz. Der Euro ist ein von ihr gewolltes Projekt.

    9. Die politische Euro-Elite
    Die führenden Politiker in Brüssel verfolgen das Euro-Projekt gegen jede
    ökonomische Vernunft. Es geht um Jobs, Macht, Geld und persönliche
    Eitelkeiten. Siehe oben. Wenn man den Teich austrocknen will, darf man
    nicht die Frösche fragen!

    10. Die versteckte Haftung
    Die Zentralbanken des Euro-Systems haben enorme finanzielle Risiken
    aufgebaut, so dass bereits der Euro-Ausstieg eines Landes ganz erhebliche
    Belastungen für den Steuerzahler bedeuten, der am Ende für die Verluste
    geradesteht. Dazu gehören die ELA-Kredite der nationalen Notenbanken an die
    jeweiligen Geschäftsbanken, die Kreditvergabe der Zentralbanken des
    Euro-Systems untereinander sowie das problematische Anleihenportfolio der
    Europäischen Zentralbank, die bis zuletzt auch Staatsanleihen Griechenlands
    als Sicherheiten für EZB-Geld akzeptierte.


    ...............................................................

    hier die Infos über die LÜGE der ELA-Kredite an die nationalen Notenbanken



    ...............................................................


    11. Pest oder Cholera
    Inflation oder Kapitalschnitt. Seit Aufhebung des Goldstandards sind
    gigantische Geldmengen entstanden, die in keinem Verhältnis mehr zur
    realwirtschaftlichen Entwicklung der Welt stehen. Der frühere Chef der
    Deutschen Kreditbank und langjährige Direktor der Deutschen Bank, Edgar
    Most, hat es so formuliert: „Von 1970 bis 2006 hat sich das Finanzvermögen
    der Welt um das bis zu 40-fache erhöht, aber die realwirtschaft der Welt
    nur um das 13-fache. Das heißt, wir müssten das Kapital eigentlich um zwei
    Drittel abwerten, um die Welt wieder zu gesunden“

    ----------------------------------------------------------

    Kapitalschnitt - Währungsreform und danach Goldstandard



    -----------------------------------------------------------

    Ergebnis: (Euro-)Finanzvermögen sind nicht mehr sicher.
    Früher oder später wird unser Geld empfindlich abgewertet,
    durch Inflation oder Kapitalschnitt.

    Der Euro in seiner jetzigen Form dient dabei als Brandbeschleuniger,
    denn er zieht durch die Ausbreitung des Währungsgebiets immer mehr
    Volkswirtschaften in den Strudel hinein.
    Avatar
    Zwiderwurzn
    schrieb am 07.08.12 15:31:24
    Beitrag Nr. 1.148 (43.465.813)
    Nicht nur hier meckern sondern im RL protestieren:

    Anti-ESM-Kundgebung vor dem Bundestag am 18.8. von 15-17 Uhr. Wer irgend kann sollte hinfahren und sich dazugesellen, denn es ist wichtig, das viele daran téilnehmen. Wenn das wieder nur so ein kleines Häuflein ist, dann kommen Regierung und Bundesrichter womöglich auf den Gedanken, das sich die Bevölkerung nicht dafür interessiert. Daher bitte auch weiterverbreiten.
    Wer auf FB ist:
    http://www.facebook.com/events/268472973266179/
    Avatar
    shakesbaer
    schrieb am 07.08.12 22:42:38
    Beitrag Nr. 1.164 (43.467.977)
    Worauf man in der Krise nicht achtet, da der Fokus nicht auf die Schweiz gerichtet ist.


    Um den Mindestkurs von 1,20 Franken gegenüber dem Euro zu halten, musste die Schweizerische Nationalbank (SNB) wieder im Juli für weitere 41,4 Milliarden Franken Fremdwährungen kaufen. Damit sind die Devisenbestände der SNB auf 406,5 Milliarden Franken gestiegen. Im Juni musste sie 59 Milliarden Franken und im Mai 66 Milliarden Franken drucken, um den Euro zu stützen.

    406,5 Milliarden Franken bedeuten auf die Einwohnerzahl der Schweiz von 8 Millionen verteilt, pro Kopf sind es fast 51'000 Franken an Devisen die jeder als Guthaben bei der SNB hat. Das entspricht ca. dem jährlichen Durchschnittseinkommen pro Person.

    Nationalbank musste wieder massiv Euros kaufen

    Bei dieser irrsinnigen Summe welche die SNB an Franken druckt, um Euros zu kaufen, glaube ich ist es notwenig, wenn die sogenannten Währungshüter und die verantwortlichen Finanzpolitiker sich auf ihre geistige Zurechnungsfähigkeit untersuchen lassen müssen. Sie sind für mich komplett geisteskrank!
    Avatar
    Mister10K
    schrieb am 09.08.12 07:00:44
    Beitrag Nr. 1.196 (43.472.931)
    !
    Dieser Beitrag wurde von MODernist moderiert. Grund: keine/ausreichende Quellenangabe, ggf. überarbeitet wieder einstellen
    Avatar
    Sarkastor
    schrieb am 11.08.12 19:27:24
    Beitrag Nr. 1.260 (43.483.761)
    Finanzkrise

    Stehen wir vor dem finalen Zusammenbruch des weltweiten Geld-
    und Wirtschaftssystems?


    ...

    In einer süddeutschen Sparkasse finden wir z.B. folgende Bilanzdaten:

    Aktivseite 31.12.2009

    Barreserve

    Kassenbestand 20.839.641
    Guthaben bei der Deutschen Bundesbank 65.012.445
    Summe 85.852.086

    Passivseite 31.12.2009

    Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

    Spareinlagen

    mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 750.787.814
    mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monate 482.577.398
    andere Verbindlichkeiten täglich fällig 1.628.881.916
    mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 486.761.899

    Summe 3.349.009.027


    Diese einfache Gegenüberstellung zeigt deutlich, warum man den Menschen ständig einzubläuen versucht, sie müssten dem Finanzsystem vertrauen.

    Den knapp 86 Millionen tatsächlich vorhandenem Geld stehen gigantische knapp 3,35 Milliarden Kundenanlagen gegenüber.

    Diese Diskrepanz finden wir systembedingt bei jeder Bank, da sie darauf bauen, dass niemals sehr viele Kunden ihr Geld abheben wollen.

    Diese Aussagen als inkompetente Milchmädchenrechnung abzutun, wie es Banker grundsätzlich bei verunsicherten Kunden versuchen, ändert nichts an der Tatsache, dass jede Geschäftsbank quasi Konkurs machen müsste, wenn nur 10% der Kunden ihr Geld abheben wollten.


    Dieser Zusammenhang reicht zum groben Verständnis für die Bürger aus, die ihr erarbeitetes Vermögen einer Bank anvertraut haben.

    Der sogenannte Fachjargon dient nur der Verwirrung, damit nicht die richtigen Fragen gestellt werden!

    http://kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/finanzkrise.html
    Avatar
    shakesbaer
    schrieb am 11.08.12 23:41:33
    Beitrag Nr. 1.262 (43.483.995)
    Alberne und gefährliche Rhetorik: Es hat Verrücktes, ja Magisches, wenn ausgerechnet jetzt der große europäische Sprung gefordert wird. Dabei braucht Europa nicht Drohgebärden, sondern Zeit.

    Mehr Europa – welch ein irrationaler Unsinn

    Die EU-Eliten operieren fast nur mit Drohungen

    Wer dennoch nach Alternativen fragte, stand schnell im Ruf, entweder ein Dummerchen oder ein Finsterling zu sein. Die EU ist eine Elitenveranstaltung, und das kann bei der Größe des Unternehmens auch nicht anders sein.

    Die EU-Eliten machen aber einen großen Fehler, wenn sie die EU zu einem Sperrgebiet erklären, zu dem Alternativen keinen Zugang haben. Auch für die EU gilt: Was man machen kann, das kann man auch lassen.

    Und: Wo ein Weg ist, ist auch ein Ausweg. Es ist ein Elend, dass die EU-Akteure, die es ja ernst und gut meinen, den Bürgern gegenüber wie überforderte Eltern fast nur mit Drohungen operieren können.
    1 Antwort
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    Zwiderwurzn
    schrieb am 14.08.12 14:23:29
    Beitrag Nr. 1.297 (43.491.574)
    Noch eimal für alle, die es bisher nicht mitbekommen haben (und für die anderen zur freundlichen Erinnerung :D)
    am 18.8. ab 15 Uhr Protestkundgebung gegen den ESM - das ist für jeden ESM-Gegner eigentlich Pflichtveranstaltung.

    http://www.facebook.com/events/268472973266179/
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    Videomart
    schrieb am 20.08.12 15:55:55
    Beitrag Nr. 1.426 (43.512.310)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.510.930 von Maarde am 20.08.12 10:33:44Man könnten in der Tat den ESM als "kleines Puzzlestück" auf dem Weg zum Ziel, "die Weltherrschaft bei absoluter Versklavung zu erreichen", ansehen.

    Im Gegensatz zu allen anderen "Puzzlestücken" aus der Vergangenheit wird beim Durchwinken dieses unsäglichen Papiers jedoch schlagartig die wirtschaftliche und damit auch die politische Souveränität dieses Staates zerstört. Ich unterstreiche das, weil es sich hier um den Staat handelt, in dem wir alle leben und seit 1945 einen steigenden Wohlstand und eine relativ grosse Sicherheit geniessen!

    Sollte der ESM tatsächlich endgültig "verabschiedet" werden, können wir uns auf eine Verabschiedung aller in den letzten 60 Jahren erreichten wirtschaftlichen, sozialen und auch politischen Fortschritte für sehr lange Zeit einrichten.

    Aus dieser Blickrichtung gesehen kann in diesem Thread gar nicht genug an Information über diesen Volksbetrug gepostet werden!!

    Im Gegenteil:

    Mit dem Dampfhammer müsste man der grösstenteils dumpfen und ahnungslos (gehaltenen) Bevölkerung einbläuen,
    was hier wirklich passieren wird!!!

    Ich befürchte, mindestens 90% der Bürger in diesem Lande haben davon immer noch keinen "blassen Schimmer"...:rolleyes:
    3 Antworten
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    daxhasser
    schrieb am 22.08.12 15:33:22
    Beitrag Nr. 1.470 (43.520.965)
    Richard Sulik
    ist Vorsitzender der slowakischen Partei SaS (Freiheit und Solidarität). Bis zur Abstimmung über den EFSF im Herbst 2011 war er Parlamentspräsident.
    !http://www.zeit.de/2012/33/Euro-Rettung-Zahlung-Deutschland,Bei einer Haftungsgemeinschaft, wie sie die Europa-Abgeordnete der Grünen Franziska Brantner in der letzten Ausgabe der ZEIT (Nr. 32/12) gefordert hat, geht es nämlich um nichts anderes als um Geld. Solidarität, historische Verantwortung, europäische Idee– das alles sind schöne Worte, aber im Endeffekt geht es trotzdem nur ums Geld. Ich kann Wolfgang Schäuble, Jahrgang 1942, verstehen, dass er bereitwillig zahlt – auch wenn es nicht sein eigenes Geld ist, sondern das der Steuerzahler, und damit sind die meisten Politiker recht großzügig. Seine ganze Kindheit war von den Diskussionen über Kollektivschuld und Wiedergutmachung überschattet. Doch wenn eine junge Politikerin wie die demnächst 33-jährige Franziska Brantner schreibt: »Wir müssen in einer Haftungsgemeinschaft für die Schulden der anderen Euro-Länder einstehen«, dann staune ich nicht schlecht....Dass Deutschland sich wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lässt, könnte mir als Slowaken egal sein, wenn es da nicht zwei Zusammenhänge gäbe....Seite2,Euro-Rettung!Deutschland ruiniert sich,Wir stehen nicht erst am Anfang einer Entwicklung, sondern haben schon mehrere Rettungsversuche und zwei Dutzend Krisengipfel hinter uns. Deutschland ist bereits schwer getroffen: durch Target-Forderungen, also sozusagen den Preis für noch nicht bezahlte Exporte Deutschlands, die sich derzeit auf 730 Milliarden Euro beziffern, sowie eine 27-prozentige Mithaftung für mögliche Verluste der Europäischen Zentralbank.
    Trotzdem wird den deutschen Politikern nichts anderes übrig bleiben, als endlich die Reißleine zu ziehen, sonst wird die Euro-Zone in einem gewaltigen Chaos enden. Schuldgefühle muss Deutschland deshalb keine haben, es hat nämlich schon genug gezahlt.
    1 Antwort
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    Goedecke_Michels
    schrieb am 12.09.12 11:04:01
    Beitrag Nr. 2.007 (43.594.284)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.594.139 von EcCo65HH am 12.09.12 10:44:42"daß der ESM NUR ratifiziert werden darf, wenn Art. 8 geändert wird und
    die Geheimhaltung gegenüber dem deutschen Parlament aufgehoben wird, um ihm
    die umfassende Unterrichtung zu ermöglichen. "


    Das ist doch reine Makulatur. Die Unterrichtung des Bundestages wird erfolgen,
    indem man den Abgeordneten im Wochentakt 100e Seiten starke Pamphlete auf den
    Schreibtisch knallt, die eh niemand liest. Darüber hinaus muss der Bundestag
    nur unterrichtet werden. Von Mitbestimmung habe ich da nichts gehört.

    Und was die Haftungsobergrenze angeht, die ist ja gar keine. Sie darf über-
    schritten werden, wenn der deutsche Gouverneur zustimmt. Und weil diese Zu-
    stimmung selbstverständlich alternativlos ist, wird sie auch erfolgen.

    Der ESM ist Realität. In voller Grausamkeit! Danke, Herr Voßkuhle!
    Avatar
    daxhasser
    schrieb am 12.09.12 12:10:53
    Beitrag Nr. 2.020 (43.594.688)
    Zitat von erfg...ich verteidige lediglich die demokratische Verfassung Deutschlands...

    Mein Gott, bist Du ein Traumtänzer! :rolleyes:

    Ich würde mal sagen: Naiver Rufer in der Wüste! Empfehle mal unserer Regierung und dem Bundestag die Verteidigung der demokratischen Verfassung Deutschlands. Die haben schon zigmal versucht diese auszuhöhlen und zu untergraben.
    Dir sollte schon längst klar sein, dass es Bestrebungen gibt, die deutsche Verfassung abzuschaffen, um den Weg für die Eurokratie freizumachen.
    Den politischen "Eliten" ist sie ein Dorn im Auge! Frau Lagarde (IWF-Chefin) soll ja schon mal wutentbrannt eine Sitzung verlassen haben, mit dem Ausruf: "Ich kann das Wort Bundesverfassungsgericht nicht mehr hören!", als jemand darauf verwies.
    In weniger als einer Stunde wird sich zeigen, ob das BVG ein zahnloser Tiger ist.


    Hallo!Das BundesVerratungsgericht sagt Ja zum ESM
    !
    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2012/09/das-bundesve…!,
    Es war nicht anders zu erwarten und die Märkte hatten es bereits eingepreist, Karlsruhe billigt den Euro-Rettungsschirm ESM, er verstösst nicht gegen das Grundgesetz. Das Urteil wurde um 10:00 Uhr verkündet. Es gibt einzig eine Auflage wegen der Haftung. Die Bundesregierung muss vor der Ratifizierung der Verträge sicherstellen, dass ihre Haftung auf 190 Milliarden Euro begrenzt ist und darüber hinausgehende Zahlungen in den ESM nur mit Zustimmung des Bundestags möglich sind. Jetzt kann der deutsche Bundespräsidenten Joachim Gauck das Gesetz zum ESM-Vertrag unterschreiben, den der Bundestag Ende Juni verabschiedet hatte.
    Für mich ist dieser Entscheid eine Katatstrophe mit weitreichenden Folgen. Es zeigt, die roten Roben haben dem massiven Druck nachgegegebn und konnten gar nicht im Sinne Deutschlands und dem Grundgesetz entscheiden. Über ihnen hang die Drohung, ein Nein zum ESM wäre das Aus für den Euro. Wer will schon dafür die Schuld auf sich nehmen? Deshalb mussten sie Ja sagen. Diese Auflage, der Bundestag muss bei einer Aufstockung des Fonds gefragt werden, ist lächerlich. Die Abgeordneten nicken auch alles ab, wie die Vergangenheit zeigt.
    Was wenige verstehen, mit diesem Urteil wurde die deutsche Bundesbank entmachtet und der Weg ist für die EZB frei, die totale Kontrolle über die Finanzpolitik in der Eurozone zu übernehmen. Wieder ein Sieg für Goldman Sachs mit seinem Vertreter Mario Draghi. Bin gespannt wie lange sich Buba-Präsi Jens Weidemann halten kann, der als einsamer Kämpfer sich gegen eine unbegrenzte Gelddruckerei ausgesprochen hat.
    Das Aus für den Euro passiert so oder so, nur jetzt halt langsamer durch eine stätige Entwertung und ein Dahinschmelzen der Kaufkraft. Die Typen wollen die Schuldenkrise weginflationieren, das heisst, jeder Bürger zahlt den Preis mit Geldentwertung, was nicht so auffällt. Haben sie ja bisher auch getan, wenn man den Wert des Euro bei Einführung vor 10 Jahren mit heute vergleicht.
    Was dieses Urteil auch bedeutet, das nicht gewählte EU-Politbüro in Brüssel bekommt noch mehr Macht und Deutschland verliert noch mehr Souveränität. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat bereits verkündet, er will alle 6000 Banken der Eurozone unter eine neue europäische Bankenaufsicht stellen. "Es wird eine Aufsicht für alle Banken geben", sagte Barroso am Mittwoch vor dem Europaparlament in Strassburg in einer Rede zur Lage der Europäischen Union.
    Eine neue Kontrollbehörde für die Banken der Eurozone soll den Plänen der EU-Kommission zufolge ab Beginn des kommenden Jahres ihre Arbeit aufnehmen und dann nach und nach die Aufsicht über alle 6000 Banken in der Eurozone übernehmen. Eine "effektive" einheitliche Bankenaufsicht ist laut Gipfelbeschluss vom Juni zudem die Voraussetzung dafür, dass der künftige Euro-Rettungsfonds ESM Banken in Zukunft direkt mit Finanzspritzen versorgen kann.
    Also, die Banken werden in Zukunft noch mehr Steuergelder bekommen, ausserdem noch mehr Macht der EZB, noch mehr Macht der EU, die Zentralisierung sprich Diktatur schreitet genau wie die NWO es will voran. Deutschland hat immer weniger zu sagen und soll den Mund halten und zahlen. Deshalb nenne ich die Hampelmänner in Karlsruhe das BundesVerratungsgericht. Eigentlich können sie sich jetzt abmelden, denn sie haben sich selber abgeschafft!!!
    3 Antworten
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    DCWorld [KommA]
    schrieb am 12.09.12 12:24:00
    Beitrag Nr. 2.022 (43.594.751)
    Aus dem Artikel: ESM: Mit hoher Wahrscheinlichkeit ein “leeres” Urteil

    So, nun ist es raus. All das ganze Gezeterte, all die vielen Aufklärungen, die vielen Unterschriften und haufenweise Klagen, die die Zustimmung zum ESM hätten unterbinden sollen, sind Makulatur. Das Gericht hat ein Urteil gesprochen. Man kann sagen, es hat wohl nicht Recht gesprochen, aber davon kann man in unserer Zeit auch nicht ausgehen. Eines hat sich aber wieder einmal gezeigt. Das Volk, die Menschen, die Bürger, viele können sich auf die Hinterbeine stellen und widersprechen, und doch können sie "mit hoher Wahrscheinlichkeit" nichts ausrichten. So auch diesmal nicht.

    Quelle: http://www.start-trading.de/blog/2012/09/12/esm-mit-hoher-wa…
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    erfg
    schrieb am 12.09.12 13:57:49
    Beitrag Nr. 2.039 (43.595.236)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.594.688 von daxhasser am 12.09.12 12:10:53Sehr schön dieser Leserkommentar bei "Schall und Rauch":

    urantia sagt:
    12. September 2012 12:23
    Das Grundgesetz ist nicht das Papier wert auf dem es gedruckt wurde. Die Richter haben gezeigt was sie von der Rechtstaatlichkeit halten. Die "Auflagen" sind schwammig formuliert. Der ESM ist das Ermächtigungsgesetz von heute. Die EU ist ein neo-faschistisches Gebilde.

    Die Dummheit der Politiker ist unendlich. Merkel, Schäuble, Draghi, Barosso und Co. sind Volksverräter die mit den Diktatoren des 3. Reiches zu vergleichen sind. Der ESM ist das Ende Deutschlands, der Steuerzahler (und damit wir alle) darf für eine Missgeburt, dem Euro unendlich haften. Jetzt heißt es: "Wollt ihr den totalen Euro". Damals im Dritten Reich sprach man von der Wunderwaffe und den Endsieg. Heute ist es die „Bazooka“ und die „Finanzsspritze“.
    Der Verrat des Volkes wird als „alternativlos“ begründet. Der Euro hat niemals Wohlstand und Frieden für die Völker Europas gebracht. Das Gegenteil ist der Fall: seit der Euro-Einführung im Jahr 2002 hat die Totgeburt 73% an Wert verloren! Außerdem werden die Völker Europas wieder gegeneinander aufgehetzt, so will die griechische Regierung die BRD auf Schadensersatz verklagen.

    In einem Geldsystem mit Zins ist ein Zusammenbruch unvermeidbar. Er wird kommen, die Frage ist nicht ob, sondern wann. Die Wirtschaft wächst nur durch Schulden. Eventuell wird sogar ein Krieg folgen da das Finanzsystem nicht einfach neugestartet werden kann: es ist bereits alles vorhanden. Nur nach einer Zerstörung wie sie ein Krieg hervorruft kann es wieder aufwärts gehen. Wenn das System nicht reformiert wird, wird nach dem Zusammenbruch etwa 70 Jahre später der nächste Zusammenbruch folgen.

    So ist das in einem Geldsystem mit Zins in dem die Mehrheit der Menschen Verlierer sind. Das Finanzsystem ist ein Betrugssystem. Wir alle leiden darunter. Banken erschaffen aus dem Nichts Geld und verlangen dafür reale Sicherheiten mit Zins. Das ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit.

    In der heutigen Zeit ist Geld kein Tauschmittel mehr, sondern ein System das bestimmt wieviele Rechte ein Mensch hat.

    Alternativen zum System gibt es genug:

    - Goldstandard
    - Vollgeld
    - Verbot von Giralgeld
    - Zinsverbot
    - Freigeld mit Umlaufsicherung

    Diese Alternativen sind in JEDEM Fall besser als das aktuelle System.

    Ein Sturz der Regierung ist gerechtfertigt. Artikel 20 GG würde ein eingreifen rechtfertigen da die Politiker die Verfassung und den Rechtsstaat gefährden. Allerdings wird es wohl nie dazu kommen: die Mehrheit der "Demonstranten" können nur Schilder in die Luft halten, tanzen, singen, pfeifen, schreien und trommeln. So kann man die Welt aber nicht verändern. Taten müssen folgen.
    Avatar
    opiping
    schrieb am 26.09.12 16:52:43
    Beitrag Nr. 2.454 (43.648.598)
    Das wär´s dann.
    Der vorausgesagte Marsch in den Bundes(Sklaven)Staat €UDSSR.
    (armer Michel)
    erst........
    wirst du b€logen + b€trogen,
    dann........
    wirst du v€rraten + v€rkauft,
    und nun........ ???
    wirst du Ausg€raubt + ausg€plündert.

    Die folgenschwerste politische Fehlentscheidung nach dem
    zweiten Weltkrieg frisst ihre ausg€merkelten Kinder.

    Bürger wach endlich auf.
    Raus aus diesem €uro !!!

    Darum kämpfe ich (Sie? Wir?) gegen ein €Uropa der Räte(=Sowjets) und Bonzen.
    (50 000 sind es schon. Und es werden immer mehr)
    Kämpfen Sie mit! Es wird ernst. Es wird sehr ernst. Es wird schlimm.
    Wir sind in Gefahr. Wir werden ausgeraubt.
    Darum keine Butter bei diese Haifische.

    Klicken Sie:
    www.zivilekoalition.de/
    http://aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de/index.php?id=2
    buendnis-buergerwille.de/
    www.freiewaehler.eu/
    http://stop-esm.org/

    "Wo Unrecht zu Recht gemacht werden soll, ist Widerstand Pflicht."
    Avatar
    Teufelsturm
    schrieb am 26.09.12 17:51:38
    Beitrag Nr. 2.455 (43.648.957)
    Es erfüllt mich mit Grauen. Wenn ich dann noch berücksichtige, dass offensichtlich einem beträchtlicher Teil der Damen und Herren Abgeordneten im Bundestag der Durchblick fehlt, egal ob mangels Qualifikation, Information, Weitblick, pers. Interesse oder Zeit, beschleichen mich Auswanderungsgedanken.
    Eine Regierung, die bisher so gut wie nichts auf die Reihe bekommen hat, Kuhhandel betreibt, untaugliche Kompromisse sucht, nicht agiert sondern nur reagiert, liegt zumindest was die CDU betrifft in der Wählergunst wieder vorn. Ein Volk von Schläfern, Träumern, Genießern. Satt, denkfaul, zufrieden, ohne Visionen. Der Rest übt Enthaltung.
    Allein das geschichtliche Beispiel Bundesländer Ost seit 1990 müsste dem letzten Rettungsschirmfetischisten verdeutlichen, welches Hirngespinst das ist und über was für Zeiträume wir hier sprechen. Der europäische Süden wird über viele Jahrzehnte ein Fass ohne Boden bleiben.
    Avatar
    opiping
    schrieb am 01.11.12 17:35:40
    Beitrag Nr. 2.956 (43.775.924)
    ja, sie hatten Recht und haben Recht.
    Die Bösartigkeit, mit der das fraktionale Geldsystem das von den Menschen verdiente Geld absaugt durch ein massloses Steuer- und Inflationssystem und einen Großteil davon bei den internationalen Großbanken abliefert, ist unglaublich.

    Darum kämpfe ich (Sie? Wir?) gegen ein €Uropa der Räte und Bonzen.
    Kämpfen Sie mit! Es wird ernst.
    Wir sind in Gefahr. Wir werden ausgeraubt.

    Bürger wach auf.
    Informiere Dich, Deine Anghörigen, Freunde und Bekannten:
    www.zivilekoalition.de/
    http://aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de/index.php?id=2
    buendnis-buergerwille.de/
    www.freiewaehler.eu/ besonders der Beitrag: "Das Euro-Desaster"
    http://stop-esm.org/
    http://www.wa2013.de/index.php?id=198

    "Wo Unrecht zu Recht gemacht werden soll, ist Widerstand Pflicht."

    Schönen Abend noch
    opi
    Avatar
    Sarkastor
    schrieb am 10.11.12 23:48:14
    Beitrag Nr. 3.014 (43.810.785)
    Roland Baaders Traum

    Ich träume von einem vollbesetzten Bundestag (wohl nur bei Abstimmung über Diäten-Erhöhung möglich).
    Plötzlich erhebt sich einer der Abgeordneten, allen anderen als aufrechtes Mannsbild bekannt, und tritt ans Mikrofon:


    Meine Damen und Herren, ich bekenne mich zur freiheitlichen, individualistischen und christlichen Kultur, Tradition und Zivilisation des Abendlandes.
    Genau aus diesem Grund sage ich allen hier versammelten Volksvertretern, allen Parteien, Politikern und Regierungsmitgliedern:

    Ich brauche eure Subventionen und Transferzahlungen nicht; ich will nicht euer Kinder-, Mutterschafts- und Sterbegeld, nicht eure tausend Almosen und milden Gaben, die ihr mir vorher aus der Tasche gezogen habt - und mir und meinen Kindern noch in fünfzig Jahren aus der Tasche ziehen werdet.

    Ich brauche keine subventionierte Butter, kein Quoten-Rindfleisch und keine preisgarantierte Milch, keine Planwirtschafts-Erbsen und keine ministergelisteten Medikamente; ich brauche keinen Schwerbeschädigten-Ausweis für meine Plattfüße und keinen Almosen-Freibetrag für meine pflegebedürftige Großmutter, auch keine Kilometerpauschale und keinen Kantinen-Essensbon.

    All eure Wahlfang-Scheine könnt ihr euch an den Hut stecken.

    Aber: Lasst mich dafür auch in Frieden.

    Ich bin nicht euer Buchhalter, Statistiker und Belegsammler, der die Hälfte seiner Lebenszeit damit zubringt, eure Schnüffel-Bürokratie zu befriedigen, der von einem Paragraphenknäuel zum anderen taumelt und sich wie eine gehetzte Ratte durch alle Kanalwindungen eurer kranken Steuergehirne windet.

    Schickt euer Millionenheer von Faulärschen und parasitären Umverteilern nach Hause, eure Vor- und Nachdenker moderner Wegelagerei, eure Bataillone von Steuerfilz-Produzenten, Labyrinth-Pfadfindern und Paragraphen-Desperados, eure Funktionärs-Brigaden von Verordnungs-Guerilleros und Stempelfuchsern, all die nutzlosen Formularzähler und Arbeitsverhinderungs-Fürsten.

    Lasst mich einen festen und ein für alle mal fixierten Steuersatz zahlen, und bezahlt damit eine angemessene Verteidigungsarmee und ein verlässliches Rechtswesen, aber haltet euch ansonsten heraus aus meinem Leben.

    Dies ist mein Leben; ich habe nur eines, und dieses eine soll mir gehören. Ich bin niemandes Sklave, niemandes Kriecher und niemandes Liebediener.

    Ich bin ein freier Mann, der für sein Schicksal selbst und allein verantwortlich ist, der sich in die Gemeinschaft einfügt und die Rechte anderer genauso respektiert wie er seinen eigenen Pflichten nachkommt, der aber keine selbsternannten Ammen und scheinheiligen Guten Onkels, keine ausbeuterischen Wohltäter und von mir bezahlte Paradiesverkünder braucht.

    Was ich brauche, das sind: Freunde, Familie und rechtschaffene Christenmenschen, in guten und in schlechten Zeiten; und ich bin Freund, Familienglied und Christ, auch dann, wenn es anderen schlecht geht; aber dazu brauche ich keine Funktionäre und Schmarotzer, keine bezahlten Schergen und staatsversorgte Wohltäter.

    Dazu brauche ich nur die mir Nahestehenden und den Herrgott.

    Hier stehe ich.

    Gott helfe mir! Ich kann nicht anders!


    © Roland Baader (*1940-2012)
    Text entnommen aus seinem Buch "Kreide für den Wolf", erschienen 1991

    http://www.goldseiten.de/artikel/153885--Roland-Baaders-Trau…

    Lieber Roland du warst ein ganz großer Deutscher und deiner Zeit weit voraus :kiss:

    Ruhe in Frieden
    1 Antwort
    Avatar
    shakesbaer
    schrieb am 19.01.14 22:20:43
    Beitrag Nr. 4.381 (46.257.727)
    Ihm zu danken bedeutet, in seinem Sinne weiterzuleben und sein Lebenswerk weiterzuführen.



    Der Euro-Kritiker Wilhelm Hankel ist tot: Er starb am Mittwoch. Hankel war einer der profiliertesten Euro-Gegner und einer der Professoren, die in Karlsruhe gegen den ESM geklagt hatten.





    Avatar
    raceglider
    schrieb am 10.06.12 23:04:19
    Beitrag Nr. 2 (43.269.211)
    Wenn jetzt das Ermächtigungsgesetze; alle hatten einen üblen Hintergrund.

    Das bekannteste ist das von 1933. Es hat uns in den Ruin getrieben.

    Jetzt wird es wieder so sein.

    Warum wählt überhaupt noch ein Mensch die CDU?

    Gibt es so viele Dummme in Deutschland?
    6 Antworten
    Avatar
    raceglider
    schrieb am 10.06.12 23:37:44
    Beitrag Nr. 6 (43.269.257)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.269.256 von AW-Spezi am 10.06.12 23:36:10Auf viele Billionen, auf sehr viele Billionen.
    Avatar
    Mister10K
    schrieb am 10.06.12 23:50:57
    Beitrag Nr. 8 (43.269.273)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.269.226 von sukraman am 10.06.12 23:14:53hi sukraman...;)

    Da gibt es wohl keinen Weg mehr zurück. richtig

    Wir werden eine Weichwährung bekommen. nein

    Ob Aktien dann ein sicherer Hafen sein werden, mag dahingestellt sein. es wird in Zeiten der Inflation ein sicheres Asset sein

    Bei einer Inflation von 6 bis 10 % werden die Börsen crashen definitv ja

    , aber die KGV's werden doch auf lange Sicht bei 6 einpendeln und die Divi so bei 4 bis 5 % liegen. vermutlich ja, vielleicht auch etwas höher

    Ob Immobilien sicherer sein werden uiuiuiiii, definitiv nein warum?...hier klicken

    oder Gold bei hoher Inflation ...definitiv ja! ...alle Antworten darauf hier klicken

    Wir sind am Arsch ... so oder so. NEIN, es wird anders weitergehen...



    Gruß M
    2 Antworten
    Avatar
    buchi1971
    schrieb am 11.06.12 10:48:30
    Beitrag Nr. 12 (43.269.959)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.269.482 von stargold123 am 11.06.12 08:02:11Genau so sieht es aus.

    Wir leben in einer gesteuerten Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der diese Parasiten (Staatsmacht samt Handlanger) sich nach Lust und Laune die Taschen füllen, während die Masse der Bürger ums Überleben kämpft.

    Täglich kommen neue Gesetze und Belastungen, die Freiheit des Einzelnen wird Stück für Stück weg rationalisiert. Der Mensch als Ameise od. Stück Fleisch im Hamster-Rad.
    Avatar
    DieKlucke
    schrieb am 26.06.12 13:21:33
    Beitrag Nr. 82 (43.321.378)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.321.239 von Depotmahlzeit am 26.06.12 12:47:07als vor über 10 Jahren die Einführung des Euro öffentlich diskutiert wurde

    Der Maastricht-Vertrag stammt aus dem Jahre 1992.
    Öffentlich diskutiert wurde nie.
    Meine Ausführungen 1992 vor einer Hörerschaft, dass die DM mit anderen Währungen in einen Topf geworfen wird und heraus kommt eine Mischung, wurden mit mitleidigem Lächeln begleitet.

    Und so ist es doch im wesentlichen bis heute: Ich finde kaum einen, mit dem man ernsthaft über dieses Thema sprechen kann. Die meisten können auch nicht einmal sprechen, da sie zu dumm sind. Und es ist mir eine Strafe, mich mit dummen Menschen zu unterhalten.

    Also lese und schreibe ich hier!
    Avatar
    hagadi
    schrieb am 28.06.12 14:11:20
    Beitrag Nr. 105 (43.331.083)
    Gefunden im Handelsblatt:

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/schuldenve…

    „Der Untergang Europas ist dann ziemlich sicher“

    Hier kann man nachlesen welch Geistes Kinder die europäischen Spitzenpoliker sind.....

    ....zum Kaputtlachen, wenn's nicht so traurig wäre:

    Zitate von Spitzenpolitikern zur Krise

    Angela Merkel 2005
    "Ich halte zum Beispiel den Weg, dass Europa immer nur Kompetenzen hinzubekommen kann, aber nie etwas an die Nationalstaaten wieder zurückgibt, für überprüfungsbedürftig." (im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 24. Juni 2005, damals noch als Oppositionsführerin)
    Angela Merkel 2009
    „Wir können mit guten Gründen hoffen, dass Deutschland diese Krise meistern wird; dass unser Land stärker aus ihr hervorgehen wird, als es in sie hinein gegangen ist; dass sich eine solche Krise nie mehr wiederholt.“ (in ihrer Neujahrsansprache am 31. Dezember 2009)
    Angela Merkel 2010
    „Der Euro hat sich als krisenfest bewährt.“ (Regierungserklärung vor dem Bundestag am 15. Dezember 2010)
    Angela Merkel 2011
    "Irische Sorgen sind slowakische Sorgen, griechische Sorgen sind niederländische Sorgen, spanische Sorgen sind deutsche Sorgen, oder italienische, wie immer man es nimmt." (am 9. November 2011 auf einer Konferenz in Berlin zur europäischen Schuldenkrise)
    Angela Merkel 2012
    "Solange ich lebe." (über die Dauer ihres Widerstands gegen jegliche Vergemeinschaftung von Schulden, so gesagt nach Teilnehmerangaben bei einer Sitzung der FDP-Bundestagsfraktion am 26. Juni 2012)
    Wolfgang Schäuble 2011
    "Wir Menschen neigen dazu, alles zu übertreiben. Vielleicht sind wir auch jetzt in der Gefahr, selbst die Sorgen wegen dieser Krise zu übertreiben." (am 13. September 2011 in München zur EU-Schuldenkrise)
    Wolfgang Schäuble 2011
    "Ich glaube, dass wir in den nächsten zwölf Monaten soweit sind, dass wir die Ansteckungsgefahren gebannt und die Eurozone stabilisiert haben werden." (am 30. Dezember 2011 im "Handelsblatt")
    Wolfgang Schäuble 2012 - im März
    "Es gibt nicht den Hauch einer Chance, dass sich das wiederholt." (am 9. März 2012 in Berlin zum "einzigartigen" Umschuldungsfall Griechenland. Andere Länder mit zu hohen Schulden wie Irland, Spanien und Portugal würden ihre Probleme selbst schrittweise lösen)
    Wolfgang Schäuble 2012 - im Mai
    "Die Spanier sagen: Wir schaffen es alleine und ich glaube ihnen das." (am 5. Mai im "Focus"-Interview auf die Frage, ob Spanien als viertes Land unter den Euro-Rettungsschirm genommen werden müsse; am 25. Juni revidierte Madrid seine Meinung und stellte einen Hilfsantrag)
    Peer Steinbrück 2008
    "Generell muss man wohl sagen, dass gewisse Teile der marxistischen Theorie doch nicht so verkehrt sind. (...) Ein maßloser Kapitalismus, wie wir ihn hier erlebt haben mit all seiner Gier, frisst sich am Ende selbst auf." (am 29. September 2008 im "Spiegel" über die Finanzkrise)
    Peer Steinbrück 2009
    "Ich halte nichts davon, irgendeine Scheingenauigkeit zu bringen. Nach dem Motto, die Finanzmarktkrise ist am 31. August um 17.37 Uhr beendet. Die ehrliche, vielleicht unbefriedigende Antwort lautet, das weiß keiner." (am 22. Februar 2009 in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin")
    Philipp Rösler 2011
    "Ich schließe aus, dass es mit dieser Bundesregierung Euro-Bonds geben wird." (am 20. August 2011 in der "Bild am Sonntag")
    Mariano Rajoy 2012
    "Es wird keine Rettung des spanischen Bankensektors geben." (am 28. Mai 2012 in Madrid; vier Wochen später beantragte er Hilfen aus dem Euro-Rettungstopf zur Rekapitalisierung der angeschlagenen Banken)
    Mario Monti 2012
    "Italien wird auch künftig keine Hilfen nötig haben. Und wenn es um Hilfe bitten müsste, dann hieße das, dass ein Fehler im System liegt." (im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung vom 22. Juni 2012)

    ....und für diesen Mist werden diese Hohlköppe auch noch über die Maßen gut bezahlt.
    2 Antworten
    Avatar
    VaJo
    schrieb am 29.06.12 09:54:36
    Beitrag Nr. 117 (43.334.524)
    DEUTSCHLAND RAUS AUS DEM EURO JETZT !

    Wir werden alles verlieren - alles!




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