Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

Gold!!! Was ist auf einmal los hier???? ( beliebteste Beiträge )

Diskussionsstatistik
eröffnet am 18.12.02 15:51:21
von
neuster Beitrag 26.04.13 17:49:13
von

Anzahl Beiträge: 9
Aufrufe gesamt: 1.395.907
Aufrufe heute: 34
Diskussionsnr.: 674.955

Gold

Chart
Local-Id:
ISIN: XC0009655157
Symbol: XAU
1.378,20
 
-1,20 %
-16,70
RBS Indikation (USD), 21.05.13 | 19:52
Beitrag schreiben
Ansicht

zum letzten Beitrag ]

Avatar
schrieb am 11.01.11 13:13:12
Beitrag Nr.28235 
(40.838.797)
Antwort
Zitat
Diskussionskontext
Dienstag, 11. Januar 2011, 9:18 Uhr | Eingetragen von Goldreporter
Geheimpapier über Goldverkäufe Australiens aufgetaucht




Goldmünze Känguru: Australier wissen den Wert des Goldes zu schätzen
(Foto: Goldreporter).

Genau wie Großbritannien um die Jahrtausendwende, verkaufte die Australische Zentralbank vor 23 Jahren große Teile ihrer Goldreserven.
Ein nun aufgetauchtes Papier verrät mehr über die Hintergründe.


„Die Entscheidung 167 Tonnen Gold der Zentralbank-Reserven zu verkaufen kostete die Nation rund 5 Milliarden Dollar“, schreibt The Australian in der Montagsausgabe.
Die australische Zeitung berichtet über ein nun aufgetauchtes Papier der Reserve Bank of Australia (RBA).
Der Zentralbankvorstand empfahl im Jahr 1997 den Verkauf des Goldes.

Zwar gebe man in dem Schreiben zu, dass das Gold als Versicherung gegen den Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems diene.
Gleichzeitig stritt man aber die Notwendigkeit ab, die Goldreserven weiter halten zu müssen.
Das Gold habe keine gute Performance gebracht und Australien müsse in einer wirtschaftlichen Krise nicht um den Zugang zu den Finanzmärkten fürchten.

Wörtlich heißt es in dem RBA-Papier: „Zentralbanken halten traditionell Gold, weil es im Fall einer Krise des internationalen Finanzsystems genutzt werden kann; es ist die einzige Reserve, die kein Zahlungsversprechen einer anderen Regierung, einer internationalen Institution oder Bank darstellt.
Im Verlauf der letzten zwei oder drei Dekaden hat die Welt eine Reihe von Wirtschaftskrisen durchlebt, Gold spielte aber keine Rolle bei deren Bewältigung.“

Mit dem Verkauf von 167 Tonnen Gold reduzierte die RBA die damaligen Goldreserven Australiens um zwei Drittel auf lediglich 80 Tonnen.

Wie The Australian weiter berichtet, habe der über einen Zeitraum von sechs Monaten vollzogene Goldverkauf seinerzeit dazu beigetragen, den Goldpreis auf ein 11-Jahres-Tief zu drücken.
Die gesamte Goldmenge sei damals ohne Auktion über einen einzigen Händler veräußert worden.
Der Erlös: Rund 2,4 Milliarden US-Dollar.
Heutiger Gegenwert: rund 7,4 Milliarden Dollar.

Zugang zum RBA-Papier hat die Zeitung über den sogenannten Freedom of Information Act erlangt.
Er gewährt Bürgern eines Landes bei bestimmten Voraussetzungen und nach einem gewissen Zeitraum Zugang zu Regierungspapieren.

In Großbritannien wird der ehemalige Premier Gordon Brown von Kritikern heute noch verachtet.
Als Schatzkanzler verantwortete er zwischen 1999 und 2002 umfangreiche Goldverkäufe aus den britischen Zentralbankbeständen.
Damals notierte der Goldpreis auf dem niedrigem Niveau nach Ende der letzten Goldhausse.
Die Briten sprechen auch gerne vom Brown-Bottom.

Goldreporter:laugh:
Avatar
schrieb am 02.04.11 11:17:04
Beitrag Nr.28251 
(41.307.830)
Antwort
Zitat
Diskussionskontext

Teufelskreis und Fass ohne Boden Inflation und Schuldendilemma bestimmen den Markt
Autor: Robert Haselsteiner
| 02.04.2011, 10:05
Inflation bleibt das bestimmende Thema: Das Erdbeben und die Tsunami-Katastrophe in Japan haben die Zins- und Aktienmärkte nur kurz beeinflusst. Für wenige Tage haben die Anleger darüber nachgedacht, ob diese verheerende Naturkatastrophe die Weltkonjunktur abkühlen wird. Kurzfristig weniger Konsum aus Japan und gelegentliche Unterbrechungen von Zulieferketten sind zwar zu erwarten und haben in einer ersten kurzen Reaktion Aktienkurse fallen lassen.

Auch deutsche Staatsanleihen haben als Hort der Sicherheit einige Tage profitiert. Doch inzwischen sind an den Finanzmärkten die alten Themen wieder in den Vordergrund getreten. Diese sind Wachstumsdynamik in den BRIC-Ländern, die Verschuldungskrise einzelner Eurostaaten und der Niedergang der amerikanischen Wirtschaftsmacht. Alle drei Themen sind miteinander verknüpft und alle drei leisten ihren Beitrag zu einer berechtigten Sorge vor zukünftig höheren Inflationsraten weltweit. Auch den Notenbanken, die als Wächter über die Geldwertstabilität eine besondere Verantwortung tragen, wird diese Sorge immer stärker bewusst und damit aber auch das Dilemma, in dem sie inzwischen stecken und das täglich größer wird.


Enormes Wachstum der BRIC-Länder treibt Inflation


Die BRIC-Länder, vor allem China, Indien und Brasilien, wachsen unaufhaltsam mit enormen Tempo und das nicht mehr nur über Exporte in die sogenannte „Alte Welt“, sondern immer mehr durch inländische Investitionen und Konsum sowie durch ihren Handel mit anderen Schwellenländern. Die dabei entstandene Nachfrage nach Rohstoffen und Energieträgern treibt die Preise am Weltmarkt und setzt damit auch die Konsumenten in der Alten Welt unter Druck. Die enorme Nachfrage nach Nahrungsmitteln in den Schwellenländern treibt aber auch dort die Inflationsraten, da die Warenkörbe in diesen Ländern viel stärker als bei uns von Grundnahrungsmitteln dominiert werden. Ein Trend, der auch die nächsten Jahre anhalten wird. Die Zeit, als billige Importe aus den Schwellenländern disinflationär auf die Alte Welt gewirkt haben, ist vorbei. Diese Staaten sind inzwischen selbst eine Quelle der Inflation geworden. 
 




Ein Fass ohne Boden - Schuldenkrise einzelner EU-Staaten und der USA


Nun zur europäischen Schuldenkrise: Die vergangenen Wochen haben zwar zu einer Entspannung in Spanien geführt, da offensichtlich viele Marktteilnehmer vorerst einmal der spanischen Regierung und den eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen eine Galgenfrist gesetzt haben. Dafür hat sich jedoch die Situation in Portugal zugespitzt.

Avatar
schrieb am 08.05.12 18:22:32
Beitrag Nr.28289 
(43.137.033)
Antwort
Zitat
Diskussionskontext
Zitat von KursfreundIch vermute das sich der Preis für so ein kleines Stück Blech nicht mehr lange in so astronomische Höhen von über 1000 USD halten kann.
Wenn die Käuferseite wegbricht, bricht auch der Preis weg.:rolleyes:

Nur meine persönliche Meinung.





mit "blech "!!! meinst du wohl den euro?!!!

gold ist seit einigen tausend jahren echtes geld und wird es noch in
hunderten von jahren sein!

schon bald wird der € nur noch ein feuchter traum von irgendwelchen brüsseler schuldenfanatikern sein und der kleine mann wird die €-fans zur hölle wünschen bei allen was jetzt noch auf uns(insbesondere uns deutsche) zukommt!!

zukünftige generationen werden uns fragen, wie wir es zulassen konnten das sogenannte volksvertreter uns so offensichtlich an die anderen europäer verraten haben ohne das wir uns flächendeckend gewehrt haben!

aber champignonsliga, fussball em, olympia und verblödungs tv waren ja wichtiger!

...und die mainstream-nachrichten sind eh der witz!

dr.gips
Avatar
schrieb am 03.03.11 16:47:28
Beitrag Nr.28244 
(41.141.814)
Antwort
Zitat
Diskussionskontext
Avatar
schrieb am 10.03.11 12:26:20
Beitrag Nr.28246 
(41.177.014)
Antwort
Zitat
Diskussionskontext
Donnerstag, 10. März 2011, 11:26 Uhr

Marc Faber: „Gold ist heute bei 1.400 Dollar günstiger als im Jahr 1999“



Der Schweizer Finanzprofi Marc Faber analysiert den Goldpreis vor dem Hintergrund der weltweiten Schulden- und Geldmengen-Ausweitung seit Anfang der 70er-Jahre.

In Zeiten, in denen die Gelddruck-Maschinen auf Hochtouren liefen, sei es schwierig, den Preis für die verschiedenen Anlageklassen einzuordnen, sagt Marc Faber, der bekannte Schweizer Autor und Investment-Profi, in einem aktuellen Interview mit dem amerikanischen Internet-Portal
Infowars.com.

Teuer? Billig? Alles relativ!
„Was ist der Preis für Weizen hoch oder niedrig? Inflationsbereinigt ist er extrem niedrig, in nominalen Zahlen ist er relativ hoch“, so Faber. Auch der S&P 500 könne aufgrund der massiven Geldmengenausweitung auf 2.000 Punkte oder mehr steigen, während der Aktienindex in realen Preisen gemessen gleichzeitig unter dem Wert von 2009 liege.

Faber setzt in diesem Zusammenhang den Goldpreis ins Verhältnis zu den Aktienmärkten. Er betrachtet das so genannte Dow-Gold-Ratio, also den Quotienten aus Dow-Jones-Index in Punkten und dem Goldpreis in US-Dollar. „Wir könnten irgendwann ein Verhältnis von 1 zu 1 erleben“, meint Faber.

Dies könne bedeuten, dass der Dow Jones auf 1.400 Punkte fällt, bei konstantem Goldpreis. Oder der Goldpreis stiege auf 12.000 Dollar, während der Dow Jones bei 12.000 Punkten verharrt. Alternative: Irgendetwas dazwischen.

Es sind keine Fantasie-Vergleiche, die Faber anstellt. Denn am Ende der letzten Goldhausse gab es genau dieses Szenario. Der Goldpreis erreichte am 21. Januar 1980 mit 850 Dollar sein damaliges Hoch. Am gleichen Tag schloss der Dow Jones bei 872 Punkten.

Keine Gold-Blase
Fabers Einschätzung: „Ich denke nicht, dass wir uns bei Gold in einer Blase befinden. Gold ist auf dem aktuellen Preislevel von 1.400 Dollar pro Unze billiger als im Jahr 1999, wenn man alleine das Schulden- und Kreditwachstum, die Steuerlast der Haushalte und die Wohlstandsentwicklung der Reichen in den USA betrachtet.“

Das letztgenannte Argument untermauert Faber mit einem Beispiel. „Als ich in den 70er-Jahre begonnen habe zu arbeiten, gab es nur zwei Milliardäre. Der eine war David Rockefeller, der andere Mister Ludwig [Anm. d. Red.: US-Reeder Daniel Ludwig, + 1992]. 1980 waren es sechs oder acht Milliardäre. Heute haben wir Tausende von Milliardären. Das heißt, dass Papiergeld immer weniger wert ist.“ Die wahre Inflation in den USA schätzt er auf 5 bis 10 Prozent pro Jahr.

Die gesamte Betrachtung ist vor dem Hintergrund der Beendigung des Gold-Devisen-Standards Anfang der 70er-Jahre zu sehen. Seither sind den Liquiditätswünschen der Märkte keine natürlichen Grenzen mehr gesetzt.

Goldreporter
Avatar
schrieb am 11.03.11 10:27:38
Beitrag Nr.28248 
(41.183.890)
Antwort
Zitat
Diskussionskontext
Inflation übersteigt kritische Zwei-Prozent-Marke

Der hohe Ölpreis treibt die Teuerungsrate auf den höchsten Stand seit Oktober 2008. Volkswirte erwarten, dass die Preise in den kommenden Monaten noch schneller klettern werden.

Die steigenden Ölpreise haben die deutsche Inflationsrate im Februar zum ersten Mal seit fast zweieinhalb Jahren über die kritische Marke von zwei Prozent getrieben. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Eine erste Schätzung hatte noch 2,0 Prozent ergeben. "Eine höhere Inflationsrate wurde zuletzt im Oktober 2008 mit 2,4 Prozent ermittelt", hieß es.

Nur bei Werten knapp unter zwei Prozent spricht die Europäische Zentralbank (EZB) von stabilen Preisen. Sie hat für April Zinserhöhungen angedeutet, um die Teuerung in den Euro-Ländern im Zaum zu halten.
Die Preise dürften in den kommenden Wochen noch schneller klettern. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erwartet 2011 eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,5 Prozent und 2012 von 2,4 Prozent.
Auf steigende Lebenshaltungskosten deutet der starke Anstieg der Großhandelspreise hin. Sie zogen im Februar um 10,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an. "Das war die höchste Veränderung seit Oktober 1981", schrieben die Statistiker. Die Großhandelspreise gelten als Frühindikator für die Entwicklung der Lebenshaltungskosten, da sie die Richtung für die Preise im Einzelhandel vorgeben.


Mehr zu: Inflation, Ölpreis
Preistreiber Nummer eins war Energie. Leichtes Heizöl kostete fast ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Diesel verteuerte sich um 20,4 und Superbenzin um 9,2 Prozent. Grund dafür sind steigende Weltmarktpreise für Rohöl, das wegen der Unruhen in wichtigen arabischen Förderländern wie Libyen so teuer ist wie seit 2008 nicht mehr.
Für Strom mussten die Verbraucher 7,5 Prozent mehr und für Gas 3,5 Prozent mehr bezahlen. Auch die Preise für Nahrungsmittel zogen mit 3,4 Prozent kräftig an.
Avatar
schrieb am 11.03.11 12:28:20
Beitrag Nr.28250 
(41.185.020)
Antwort
Zitat
Diskussionskontext
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.183.890 von hainholz am 11.03.11 10:27:38:laugh::laugh::laugh: Wer nichts wird wird Wirt, wer gar nichts wird Betriebswirt, danach kommen die VWLer. Nimm den Goldpreis, dann hast Du die Inflationsrate.
Avatar
schrieb am 18.04.11 15:26:02
Beitrag Nr.28254 
(41.383.562)
Antwort
Zitat
Diskussionskontext
Ein sichtbarer Riss im Gebälk:

By Steve Goldstein

WASHINGTON (MarketWatch) -- Standard & Poor's cut its ratings outlook on the U.S. to negative from stable while keeping its Triple-A rating on the world's largest economy. "More than two years after the beginning of the recent crisis, U.S. policymakers have still not agreed on how to reverse recent fiscal deterioration or address longer-term fiscal pressures," said Standard & Poor's credit analyst Nikola G. Swann. U.S. stock futures plunged on the news, with Dow industrial futures falling 167 points.
Avatar
schrieb am 08.05.12 17:52:06
Beitrag Nr.28287 
(43.136.867)
Antwort
Zitat
Diskussionskontext
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.136.834 von Kursfreund am 08.05.12 17:46:51reif für eine promotion !

zum letzten Beitrag ]

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben
Investoren, die diesen Wert beobachten,
informieren sich auch über:
WertpapierPerf. in %
+0,56
-1,70
-1,25
-2,62
+0,18
-5,26
+0,19
-2,06
-0,59
+0,71