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schrieb am 07.11.05 18:56:12
Kevin,
Du forderst zur Sachlichkeit auf um Dich dann
sofort wieder in die Welt der Emotionen zu
verabschieden.
Was meinst Du denn nun konkret mit "windig"
und "vertriebsmethoden unseriös"
Zumindest hat sich der Vertriebsmitarbeiter von
Wieder der mich aufgesucht hat topseriös verhalten.
Insbesondere wurde das Risiko des Totalverlustes
in fast epischer Breite erläutert.
So etwas habe ich von einem Vertriebler so noch
nie geboten bekommen. Wenn ich da zum Beispiel
an die "total sicheren LBB Fonds" denke, entdecke
ich bei Wieder das konsequente Bemühen
einen positiven Kontrapunkt im gesamten
Anlagemarkt zu setzen.
Darüber hinaus hat mich natürlich auch dieser
Artikel Burkei / Innova (Süddeutsche) gestört.
Ich habe auf meine Fragen plausible Antworten
bekommen. Es ging eigentlich nur darum, daß der
SPD nahestehende Journalisten (bis hin zur TAZ)
die CSU Politiker wegen der anstehenden Europa
Wahlen "anpinkeln" mussten. Dabei hat Wieder eben
was abbekommen. Er spielte dabei nur eine
Nebenrolle.
Aber Wieder hat seid dem mindstens 500 positive
Medienreaktionen (Print und TV)bekommen und sich
von dem Innova Investment konsequent getrennt.
Wenn Du die Qualität der Invetments für windig
hälst, dann gebe ich Dir mal einen Tip:
Gehe doch mal auf die Seite der American Society
of Cinical Onkology (www.asco.com)und recherchier mal bei
den yearly conventions nach "Schlingensiepen".
Wenn Du da nicht klar kommst, dann melde Dich, ich stelle
Dir dann die Kurzfassungen der Referate ein.
Da Du ja informiert bist sieh Dir die Windige
www.ident-technology.de an und schau nur mal auf die
Kundenliste. Das ist eine Firma die vor einem Jahr noch
NIX war und jetzt mit den Marktgrössen spielen darf.
Mach Dir doch mal die Mühe herauszufinden wer InAlfa
und Edscha ist. Nokia und Motorala wirst Du ja wohl
kennen.
Jetzt nenn mir doch mal einen Laden im Bereich reinrassiges
Venture Capital / Private Equity wo Du so genau weisst
wie Dein Investment läuft. Bei RBM weisst Du doch nur das die Kohle
weg ist. Da wird dann mal ein Fonds
aufgelegt und wenn sie merken, daß er nicht läuft
wird eben rückabgewickelt. Da macht Wieder doch
eher den Eindruck dass da erst nachgedacht wird.
Die Erfahrung zeigt, dass erfolgreiche Ideen, Firmen und
Geschäftsmodelle anfangs belächelt werden, dann bekämpft
und erst dann beneidet werden. Mitleid bekommt man
umsonst, aber Neid muss man sich hart erarbeiten.
Ich hoffe, dass war Dir nun sachlich genug.
Und wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ...... halten
Ok ?
Gruss
JSJS
schrieb am 10.11.05 10:36:06
MIG Fonds: Etkon AG beflügelt Anlegerfantasie
Die Etkon AG bietet CAD-Produkte für Dentallabore an - unter
anderem 3-D-Scanner und Prothesenentwurfssoftware, die die
Gestaltung von Zahnteilen erleichtern. Mit dem MIG Fonds 1 hat die
Alfred Wieder AG die Expansion des Dentalunternehmens unterstützt.
Mit dem neuen MIG Fonds 2 könnten weitere Beteiligungsschritte
erfolgen. wallstreet:online hat mit dem CEO des bayerischen
Unternehmens, Stephan Holzner, gesprochen.
Was ist das Geschäftsmodell von Etkon?
Holzner: Die Etkon AG fertigt Zahnersatz aus verschiedensten
Materialien. Schwerpunkt ist aber sicher Keramik. Eine Krone
besteht aus zwei Teilen - dem Gerüst und der Verblendung.
Klassischerweise wird Gold im Gerüst als Trägermaterial eingesetzt.
Dieses muss aber in Handarbeit geformt werden. Erst ein
Wachsabdruck, dann eine Gipsform, die mit Gold gefüllt wird. Das
ist ein sehr handwerklicher und sehr aufwändiger Vorgang. Unsere
3-D-Scanner erledigen das auf virtuelle Art und Weise in einem
Bruchteil der Zeit. Innerhalb einer Minute können berührungsfrei 1
Million Messpunkte abgetastet werden. Aus den Dentallaboren werden
die Daten bundesweit dann an unsere Produktion in München gesendet.
Damit kann weitgehend auf die Handarbeit verzichtet werden: kein
teurer Verlust an Goldstaub, kein mühsames Auftropfen des Wachses.
Mit der maschinellen Produktionstechnologie werden Labore somit
weitaus konkurrenzfähiger. Da gibt es einen enormen Zeitvorteil:
Was früher mindestens eine Stunde dauerte, braucht jetzt nur noch
ein paar Minuten.
Die technischen Lösungen, die Sie anbieten, sind
erklärungsbedürftig. Was ist der Vorzug der CAD-/CAM-Technologie
für den Patienten?
Holzner: Wir sehen natürlich fast nur Vorteile. Dadurch dass das
Gerüst normalerweise aus Metall besteht und man das im Mund nicht
sehen will, muss die aufgetragene Keramik sehr dicht sein. Das
heißt: Die Krone ist relativ lichtundurchlässig im Vergleich mit
den natürlichen Nachbarzähnen. Bei Vollkeramikgerüsten, wie wir sie
oft herstellen, also Prothesen, bei denen auch das Trägergerüst aus
Keramik besteht, muss die Keramik nicht so lichtdicht sein. Das
ergibt ein natürlicheres Erscheinungsbild. Außerdem reagiert das
Zahnfleischgewebe nicht so empfindlich auf Keramik wie auf Metall,
Keramik ist bioverträglicher. Normalerweise schrumpft das
Zahnfleisch rund um ein Metallgerüst schon nach Monaten. Nach einer
gewissen Zeit sieht man häufig den schwarzen Rand des Gerüsts. Bei
Keramik passiert das nicht.
Für die Scanner wird aber in den Laboren, oftmals ja
Ein-Mann-Betriebe, eine erhebliche Anfangsinvestition fällig.
Holzner: Die ist gar nicht so groß, wie man zunächst denkt. Ab
12.700 Euro kann man die Einstiegsversion erwerben, das
Komplettpaket kostet 25.000 Euro. Dazu bieten wir auch ein
Leasingmodell an. Natürlich gibt es eine Hemmschwelle, soviel zu
investieren - aber einige erkennen auch direkt die Chancen. Der
Name Etkon AG dürfte in den Dentallaboren der Republik bekannt
sein.
Immer wieder hört man von Patienten, die sich ihre Zahnprothesen im
Ausland machen lassen. Wie gehen Sie mit dem Kostendruck im
Gesundheitssystem um?
Holzner: Die Etkon AG profitiert von der Entwicklung: Die
industrielle Fertigung von Einzelstücken in Serie, die wir anbieten
können, senkt natürlich Kosten. Somit können unsere Laborkunden
gegen den vermeintlich kostengünstigen Auslandszahnersatz im
Wettbewerb bestehen. Unsere Produktionstechnologie hat natürlich
noch andere Vorteile: neue Materialien in exzellenter,
gleichmäßiger Präzisionsqualität, die eben durch industrielle
Prüfstandards möglich wird. Ergo: Höhere Qualität zu niedrigerem
Preis führt zu Wettbewerbsfähigkeit und somit zum Erfolg der Etkon
AG.
Ist die Komplexität der Softwareprodukte in der Branche ein
Problem?
Holzner: In der Regel erklären wir unsere Produkte am Modell. Das
Einscannen eines Zahns dauert nicht lange, und kann auch von
technischen Neulingen relativ schnell gelernt werden. Ich halte das
Verfahren für sehr anwenderfreundlich und einfach. Bundesweit
bieten wir immer wieder Seminare für Zahntechniker an, bei denen
sie sich mit unserer Technik auseinandersetzen können.
Auf welchen Märkten ist Etkon vertreten?
Holzner: In den USA sind wir über ein Franchisesystem am Markt.
Unser Prinzip ist: ein Land – ein Zentrum, in dem gefertigt und
ausgebildet wird. Außerdem sind wir in Schweden, Italien, den
Benelux-Ländern und Spanien tätig. Gerade im Ausland werden hohe
Anlaufkosten fällig, weil man den Markt nicht kennt, Partner
identifizieren muss und viel reisen muss. In Deutschland werden
unsere Produkte in 300 Laboren eingesetzt - es gibt etwa 7000. Das
ist ja bereits ein durchaus zählbarer Marktanteil. Marktexperten
rechnen damit, dass aufgrund der angespannten Kassenlage in den
nächsten Jahren 1000 bis 2000 Labore schließen müssen. Ich bin
überzeugt, dass diejenigen, die sich der technischen Entwicklung
öffnen, auf dem künftigen Markt bestehen werden.
Was für eine Umsatzentwicklung strebt die Etkon AG in diesem Jahr
an?
Holzner: In diesem Jahr streben wir nahezu eine Umsatzverdoppelung
an. Von 2003 auf 2004 haben wir unseren Umsatz verdreifacht. Wir
sind gegen den Trend im Dentalbereich gewachsen, wo die Reform der
Krankenkassenzuzahlungen zu Beginn diesen Jahres 2005 zu
dramatischen Einbußen geführt hat.
Was bringt Etkon die Beteiligung der MIG Fonds?
Holzner: Wir haben die Ausgaben für Marketing, die Perfektionierung
der Fertigungsmethode und die Internationalisierung der Etkon AG
tätigen können. Gerade die erforderlichen Ausgaben für
erfolgreiches Marketing sind relativ hoch.
Wo wäre das Unternehmen ohne die Mittel, die über die Fonds
zufließen?
Holzner: Die Etkon AG ist seit 2001 auf dem Markt. Ohne die Mittel
aus dem Fonds wären wir heute wohl zwar ein erfolgreicher, jedoch
wohl regionaler Anbieter. Der MIG Fonds hat 2003 investiert, als
wir den "Proof of concept" erbracht hatten. Die ersten Kunden waren
damals bereits akquiriert und waren von unseren Produkten
überzeugt. Uns ist mit der Unterstützung durch die Fonds die
Vermarktung im großem Stile gelungen, an der oftmals junge Gründer,
die kreativ waren, scheitern.
Was reizt Sie als Technologiehersteller am Standort
Deutschland?
Holzner: Der Standort Deutschland ist nicht nur "reizvoll", er ist
vielmehr unabdingbare Voraussetzung für unseren Erfolg: Eine solche
Ballung an hoch qualifizierten Zulieferern können Sie nirgendwo
sonst finden. Die Etkon AG arbeitet mit 40 Zulieferern zusammen,
die uns beispielsweise trotz vergleichweise geringer Stückzahl
speziell geschliffenen Linsen zu einem marktfähigen Preis für
unsere Scanner liefern. In den USA oder in Japan findet man eine
solche Ballung von hoch spezialisierten Kleinbetrieben nicht. Auf
diese Stärken sollten wir uns überhaupt viel mehr besinnen, anstatt
zu glauben, dass im Ausland alles von sich aus viel besser
funktioniert.
schrieb am 10.11.05 10:40:37
Um den Vertriebserfolg von der Wieder KG muss man sich schon mal
überhaupt keine Gedanken machen, wenn man so eifrige
"Kunden" 
wie
JSJS hat.
Hut ab
schrieb am 10.11.05 10:50:46
Lieber Sir Hillary,
Du hast den falschen Smily gesetzt !
Habe gerade bei Wieder AG angerufen.
Der MIG 1 ist praktisch verteilt.
Restzeichnungssummen werden heute
quotiert an aktive Vertriebspartner
vergeben.
Also mach dich auf die Strümpfe !!
(jetzt der richtige Smily)

aber ich gestehe Dir gern auch
diesen zu
Manchmal dauert es bis der Groschen
fällt.
Gruss
JSJS
schrieb am 10.11.05 14:42:23
Mensch,da muss ich mich aber jetzt sputen und zuschlagen.
Ist immer gut später mal ein paar Abschreibungsmöglichkeiten im
Portfolio zu haben
schrieb am 10.11.05 15:38:16
schrieb am 11.11.05 23:13:05
[posting]18.638.218 von JSJS am 07.11.05
18:56:12[/posting]Oh du naive JSJS - wenn du deine
Investitionen nach so oberflächlichen Recherchen wie in deinem
Beispiel mit www.asco.com und Schlingensiepen machst, dann wirst du
nicht viel erreichen !
Hast du überhaupt schon mal zur Antisense Technologie
nachrecherchiert ?
Weiß du nicht, dass die Antisense Technologie schon eine 15-jährige
erfolglose Entwicklung hinter sich hat und bisher keinen müden Euro
gebracht hat, wohl aber dreistellige Millionen-Verluste bei Firmen
wie Novartis, Aventis, Lilly u.s.w.
Antisense, das ist Schnee von gestern - eine Investition in diese
Technologie ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht nur
fahrlässig, sondern einfach dumm.
Übrigens findest du es nicht seltsam, dass bis heute keine
wissenschaftlichen Veröffentlichungen zur klinischen Wirksamkeit
der "Wundertherapie" mit Antisense existieren ? Dazu zähle ich
selbstverständlich nicht die von Antisense Pharma plazierten
Abstracts bei verschiedenen Kongressen wie z.B. www.asco.org !
Vielleicht gibt es nicht viel Gutes zu publizieren ?
Also JSJS - mehr Kritik ist angebracht !
schrieb am 12.11.05 07:54:38
JSJS
Lass Dir jetzt nur nicht reinreden. Antisense wird der Knaller

. Ok streng betrachtet investieren die großen
Pharmaunternehmen der Welt jährlich jeder mind. 1 Mrd. € in die
Erforschung und Entwicklung von neuen Medikamenten mit dem
Ergebnis, dass seit Viagra kein völlig neues,bahnbrechendes Mittel
auf den Markt gekommen ist. Warum sollte die Wieder KG es nicht mit
ca. 25 Mio jährlich schaffen, an alle (anscheindend schlafenden)
Pharmariesen vorbei zu ziehen. Ist doch sehr
wahrscheinlich

. Ich würde als Pharmakonzernchef ja lieber 1x für
1Mrd. Antisense kaufen, dann würden die nächsten Jahre immer nur 25
Mio Investition reichen. Aber wir beide kennen ja die jetzt
kommende Wieder-Argumentation, so ein Goldesel verkauft man
natürlich nicht. Es gibt schließlich auch Menschen die spielen
niemals Lotto, tippen dann ein einziges Mal und knacken den 20 Mio.
Jackpot, warum auch nicht
schrieb am 12.11.05 11:40:17
Jetzt mal im Ernst, dieser Fonds ist doch wohl indiskutabel. Extrem
hohe Kosten,keine Leistungsbilanz, keine echten Experten, 25
Euro-Sparraten, Mindestbeteiligung 3000 Euro... In einem der
threads wurde mal das Wort "Anleger-Schafe" gebraucht, passt hier
sehr gut. Kein Wunder, dass man vom grauen Kapitalmarkt
spricht.
Als Penny-stock Investments für Vollzocker geeignet, aber nicht für
Anleger und nicht im Rahmen einer solchen Fondskonstruktion.
schrieb am 13.11.05 14:22:44
# Seiteneinsteiger
was haben Sparraten und geringe Mindestbeteiligung mit Seriosität
zu tun. Mal abgesehen davon ob Wieder gut oder schlecht ist, aber
wenn er gut wird,warum sollen die Kleinanleger ausgeschlossen
werden und nur die die es sich leisten können da investieren. Wenn
die Kleinanleger nach dem Motto a la Finanztest nur in LV´s und
Rentenversicherungen investieren dürfen werden wir in 30 / 35 Jahre
in Deutschland eine Altersarmut erleben, wo mir Angst und Bange
wird. Mit Renditen um 4-5% lässt sich das Rentenproblem nicht lösen
und wer das verschweigt handelt meiner Meinung nach grob
fahrlässig. Wieder ist Bafin geprüft,somit nicht mehr grauer
Kapitalmarkt. Ich bin weiss Gott ein Fan von Wieder,aber
Sachlichkeit sollte es schon sein.
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