Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?
Seite 4 von 528

Alfred Wieder AG ( Seite 4)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 20.08.05 18:06:50
von
neuster Beitrag 23.05.12 16:46:44
von

Anzahl Beiträge: 5.278
Aufrufe gesamt: 483.040
Aufrufe heute: 108
Diskussionsnr.: 1.001.447
Beitrag schreiben
Beliebteste Beiträge
Ansicht

[ Seite: 12345526527528neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 07.11.05 18:56:12
Beitrag Nr.31 
(18.638.218)
Antwort
Zitat
Kevin,

Du forderst zur Sachlichkeit auf um Dich dann
sofort wieder in die Welt der Emotionen zu
verabschieden.

Was meinst Du denn nun konkret mit "windig"
und "vertriebsmethoden unseriös"

Zumindest hat sich der Vertriebsmitarbeiter von
Wieder der mich aufgesucht hat topseriös verhalten.

Insbesondere wurde das Risiko des Totalverlustes
in fast epischer Breite erläutert.

So etwas habe ich von einem Vertriebler so noch
nie geboten bekommen. Wenn ich da zum Beispiel
an die "total sicheren LBB Fonds" denke, entdecke
ich bei Wieder das konsequente Bemühen
einen positiven Kontrapunkt im gesamten
Anlagemarkt zu setzen.

Darüber hinaus hat mich natürlich auch dieser
Artikel Burkei / Innova (Süddeutsche) gestört.
Ich habe auf meine Fragen plausible Antworten
bekommen. Es ging eigentlich nur darum, daß der
SPD nahestehende Journalisten (bis hin zur TAZ)
die CSU Politiker wegen der anstehenden Europa
Wahlen "anpinkeln" mussten. Dabei hat Wieder eben
was abbekommen. Er spielte dabei nur eine
Nebenrolle.

Aber Wieder hat seid dem mindstens 500 positive
Medienreaktionen (Print und TV)bekommen und sich
von dem Innova Investment konsequent getrennt.

Wenn Du die Qualität der Invetments für windig
hälst, dann gebe ich Dir mal einen Tip:

Gehe doch mal auf die Seite der American Society
of Cinical Onkology (www.asco.com)und recherchier mal bei
den yearly conventions nach "Schlingensiepen".

Wenn Du da nicht klar kommst, dann melde Dich, ich stelle
Dir dann die Kurzfassungen der Referate ein.

Da Du ja informiert bist sieh Dir die Windige
www.ident-technology.de an und schau nur mal auf die
Kundenliste. Das ist eine Firma die vor einem Jahr noch
NIX war und jetzt mit den Marktgrössen spielen darf.
Mach Dir doch mal die Mühe herauszufinden wer InAlfa
und Edscha ist. Nokia und Motorala wirst Du ja wohl
kennen.

Jetzt nenn mir doch mal einen Laden im Bereich reinrassiges
Venture Capital / Private Equity wo Du so genau weisst
wie Dein Investment läuft. Bei RBM weisst Du doch nur das die Kohle weg ist. Da wird dann mal ein Fonds
aufgelegt und wenn sie merken, daß er nicht läuft
wird eben rückabgewickelt. Da macht Wieder doch
eher den Eindruck dass da erst nachgedacht wird.

Die Erfahrung zeigt, dass erfolgreiche Ideen, Firmen und
Geschäftsmodelle anfangs belächelt werden, dann bekämpft
und erst dann beneidet werden. Mitleid bekommt man
umsonst, aber Neid muss man sich hart erarbeiten.


Ich hoffe, dass war Dir nun sachlich genug.

Und wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ...... halten
Ok ?

Gruss
JSJS
Avatar
schrieb am 10.11.05 10:36:06
Beitrag Nr.32 
(18.734.922)
Antwort
Zitat
MIG Fonds: Etkon AG beflügelt Anlegerfantasie


Die Etkon AG bietet CAD-Produkte für Dentallabore an - unter anderem 3-D-Scanner und Prothesenentwurfssoftware, die die Gestaltung von Zahnteilen erleichtern. Mit dem MIG Fonds 1 hat die Alfred Wieder AG die Expansion des Dentalunternehmens unterstützt. Mit dem neuen MIG Fonds 2 könnten weitere Beteiligungsschritte erfolgen. wallstreet:online hat mit dem CEO des bayerischen Unternehmens, Stephan Holzner, gesprochen.

Was ist das Geschäftsmodell von Etkon?

Holzner: Die Etkon AG fertigt Zahnersatz aus verschiedensten Materialien. Schwerpunkt ist aber sicher Keramik. Eine Krone besteht aus zwei Teilen - dem Gerüst und der Verblendung. Klassischerweise wird Gold im Gerüst als Trägermaterial eingesetzt. Dieses muss aber in Handarbeit geformt werden. Erst ein Wachsabdruck, dann eine Gipsform, die mit Gold gefüllt wird. Das ist ein sehr handwerklicher und sehr aufwändiger Vorgang. Unsere 3-D-Scanner erledigen das auf virtuelle Art und Weise in einem Bruchteil der Zeit. Innerhalb einer Minute können berührungsfrei 1 Million Messpunkte abgetastet werden. Aus den Dentallaboren werden die Daten bundesweit dann an unsere Produktion in München gesendet. Damit kann weitgehend auf die Handarbeit verzichtet werden: kein teurer Verlust an Goldstaub, kein mühsames Auftropfen des Wachses. Mit der maschinellen Produktionstechnologie werden Labore somit weitaus konkurrenzfähiger. Da gibt es einen enormen Zeitvorteil: Was früher mindestens eine Stunde dauerte, braucht jetzt nur noch ein paar Minuten.

Die technischen Lösungen, die Sie anbieten, sind erklärungsbedürftig. Was ist der Vorzug der CAD-/CAM-Technologie für den Patienten?

Holzner: Wir sehen natürlich fast nur Vorteile. Dadurch dass das Gerüst normalerweise aus Metall besteht und man das im Mund nicht sehen will, muss die aufgetragene Keramik sehr dicht sein. Das heißt: Die Krone ist relativ lichtundurchlässig im Vergleich mit den natürlichen Nachbarzähnen. Bei Vollkeramikgerüsten, wie wir sie oft herstellen, also Prothesen, bei denen auch das Trägergerüst aus Keramik besteht, muss die Keramik nicht so lichtdicht sein. Das ergibt ein natürlicheres Erscheinungsbild. Außerdem reagiert das Zahnfleischgewebe nicht so empfindlich auf Keramik wie auf Metall, Keramik ist bioverträglicher. Normalerweise schrumpft das Zahnfleisch rund um ein Metallgerüst schon nach Monaten. Nach einer gewissen Zeit sieht man häufig den schwarzen Rand des Gerüsts. Bei Keramik passiert das nicht.

Für die Scanner wird aber in den Laboren, oftmals ja Ein-Mann-Betriebe, eine erhebliche Anfangsinvestition fällig.

Holzner: Die ist gar nicht so groß, wie man zunächst denkt. Ab 12.700 Euro kann man die Einstiegsversion erwerben, das Komplettpaket kostet 25.000 Euro. Dazu bieten wir auch ein Leasingmodell an. Natürlich gibt es eine Hemmschwelle, soviel zu investieren - aber einige erkennen auch direkt die Chancen. Der Name Etkon AG dürfte in den Dentallaboren der Republik bekannt sein.

Immer wieder hört man von Patienten, die sich ihre Zahnprothesen im Ausland machen lassen. Wie gehen Sie mit dem Kostendruck im Gesundheitssystem um?

Holzner: Die Etkon AG profitiert von der Entwicklung: Die industrielle Fertigung von Einzelstücken in Serie, die wir anbieten können, senkt natürlich Kosten. Somit können unsere Laborkunden gegen den vermeintlich kostengünstigen Auslandszahnersatz im Wettbewerb bestehen. Unsere Produktionstechnologie hat natürlich noch andere Vorteile: neue Materialien in exzellenter, gleichmäßiger Präzisionsqualität, die eben durch industrielle Prüfstandards möglich wird. Ergo: Höhere Qualität zu niedrigerem Preis führt zu Wettbewerbsfähigkeit und somit zum Erfolg der Etkon AG.

Ist die Komplexität der Softwareprodukte in der Branche ein Problem?

Holzner: In der Regel erklären wir unsere Produkte am Modell. Das Einscannen eines Zahns dauert nicht lange, und kann auch von technischen Neulingen relativ schnell gelernt werden. Ich halte das Verfahren für sehr anwenderfreundlich und einfach. Bundesweit bieten wir immer wieder Seminare für Zahntechniker an, bei denen sie sich mit unserer Technik auseinandersetzen können.

Auf welchen Märkten ist Etkon vertreten?

Holzner: In den USA sind wir über ein Franchisesystem am Markt. Unser Prinzip ist: ein Land – ein Zentrum, in dem gefertigt und ausgebildet wird. Außerdem sind wir in Schweden, Italien, den Benelux-Ländern und Spanien tätig. Gerade im Ausland werden hohe Anlaufkosten fällig, weil man den Markt nicht kennt, Partner identifizieren muss und viel reisen muss. In Deutschland werden unsere Produkte in 300 Laboren eingesetzt - es gibt etwa 7000. Das ist ja bereits ein durchaus zählbarer Marktanteil. Marktexperten rechnen damit, dass aufgrund der angespannten Kassenlage in den nächsten Jahren 1000 bis 2000 Labore schließen müssen. Ich bin überzeugt, dass diejenigen, die sich der technischen Entwicklung öffnen, auf dem künftigen Markt bestehen werden.

Was für eine Umsatzentwicklung strebt die Etkon AG in diesem Jahr an?

Holzner: In diesem Jahr streben wir nahezu eine Umsatzverdoppelung an. Von 2003 auf 2004 haben wir unseren Umsatz verdreifacht. Wir sind gegen den Trend im Dentalbereich gewachsen, wo die Reform der Krankenkassenzuzahlungen zu Beginn diesen Jahres 2005 zu dramatischen Einbußen geführt hat.

Was bringt Etkon die Beteiligung der MIG Fonds?

Holzner: Wir haben die Ausgaben für Marketing, die Perfektionierung der Fertigungsmethode und die Internationalisierung der Etkon AG tätigen können. Gerade die erforderlichen Ausgaben für erfolgreiches Marketing sind relativ hoch.

Wo wäre das Unternehmen ohne die Mittel, die über die Fonds zufließen?

Holzner: Die Etkon AG ist seit 2001 auf dem Markt. Ohne die Mittel aus dem Fonds wären wir heute wohl zwar ein erfolgreicher, jedoch wohl regionaler Anbieter. Der MIG Fonds hat 2003 investiert, als wir den "Proof of concept" erbracht hatten. Die ersten Kunden waren damals bereits akquiriert und waren von unseren Produkten überzeugt. Uns ist mit der Unterstützung durch die Fonds die Vermarktung im großem Stile gelungen, an der oftmals junge Gründer, die kreativ waren, scheitern.

Was reizt Sie als Technologiehersteller am Standort Deutschland?

Holzner: Der Standort Deutschland ist nicht nur "reizvoll", er ist vielmehr unabdingbare Voraussetzung für unseren Erfolg: Eine solche Ballung an hoch qualifizierten Zulieferern können Sie nirgendwo sonst finden. Die Etkon AG arbeitet mit 40 Zulieferern zusammen, die uns beispielsweise trotz vergleichweise geringer Stückzahl speziell geschliffenen Linsen zu einem marktfähigen Preis für unsere Scanner liefern. In den USA oder in Japan findet man eine solche Ballung von hoch spezialisierten Kleinbetrieben nicht. Auf diese Stärken sollten wir uns überhaupt viel mehr besinnen, anstatt zu glauben, dass im Ausland alles von sich aus viel besser funktioniert.
Avatar
schrieb am 10.11.05 10:40:37
Beitrag Nr.33 
(18.734.997)
Antwort
Zitat
Um den Vertriebserfolg von der Wieder KG muss man sich schon mal überhaupt keine Gedanken machen, wenn man so eifrige "Kunden" ;) wie JSJS hat.
Hut ab
Avatar
schrieb am 10.11.05 10:50:46
Beitrag Nr.34 
(18.735.110)
Antwort
Zitat
Lieber Sir Hillary,

Du hast den falschen Smily gesetzt !

Habe gerade bei Wieder AG angerufen.
Der MIG 1 ist praktisch verteilt.
Restzeichnungssummen werden heute
quotiert an aktive Vertriebspartner
vergeben.

Also mach dich auf die Strümpfe !!

(jetzt der richtige Smily)
:)
aber ich gestehe Dir gern auch
diesen zu

:confused:

Manchmal dauert es bis der Groschen
fällt.

Gruss

JSJS
Avatar
schrieb am 10.11.05 14:42:23
Beitrag Nr.35 
(18.738.279)
Antwort
Zitat
Mensch,da muss ich mich aber jetzt sputen und zuschlagen.
Ist immer gut später mal ein paar Abschreibungsmöglichkeiten im Portfolio zu haben :laugh:
Avatar
schrieb am 10.11.05 15:38:16
Beitrag Nr.36 
(18.739.362)
Antwort
Zitat
NUR WER ZULETZT LACHT LACHT AM BESTEN :laugh::laugh::laugh:
Avatar
schrieb am 11.11.05 23:13:05
Beitrag Nr.37 
(18.762.380)
Antwort
Zitat
[posting]18.638.218 von JSJS am 07.11.05 18:56:12[/posting]Oh du naive JSJS - wenn du deine Investitionen nach so oberflächlichen Recherchen wie in deinem Beispiel mit www.asco.com und Schlingensiepen machst, dann wirst du nicht viel erreichen !
Hast du überhaupt schon mal zur Antisense Technologie nachrecherchiert ?
Weiß du nicht, dass die Antisense Technologie schon eine 15-jährige erfolglose Entwicklung hinter sich hat und bisher keinen müden Euro gebracht hat, wohl aber dreistellige Millionen-Verluste bei Firmen wie Novartis, Aventis, Lilly u.s.w.
Antisense, das ist Schnee von gestern - eine Investition in diese Technologie ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht nur fahrlässig, sondern einfach dumm.
Übrigens findest du es nicht seltsam, dass bis heute keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen zur klinischen Wirksamkeit der "Wundertherapie" mit Antisense existieren ? Dazu zähle ich selbstverständlich nicht die von Antisense Pharma plazierten Abstracts bei verschiedenen Kongressen wie z.B. www.asco.org !
Vielleicht gibt es nicht viel Gutes zu publizieren ?
Also JSJS - mehr Kritik ist angebracht !
Avatar
schrieb am 12.11.05 07:54:38
Beitrag Nr.38 
(18.763.031)
Antwort
Zitat
JSJS
Lass Dir jetzt nur nicht reinreden. Antisense wird der Knaller :D. Ok streng betrachtet investieren die großen Pharmaunternehmen der Welt jährlich jeder mind. 1 Mrd. € in die Erforschung und Entwicklung von neuen Medikamenten mit dem Ergebnis, dass seit Viagra kein völlig neues,bahnbrechendes Mittel auf den Markt gekommen ist. Warum sollte die Wieder KG es nicht mit ca. 25 Mio jährlich schaffen, an alle (anscheindend schlafenden) Pharmariesen vorbei zu ziehen. Ist doch sehr wahrscheinlich:rolleyes:. Ich würde als Pharmakonzernchef ja lieber 1x für 1Mrd. Antisense kaufen, dann würden die nächsten Jahre immer nur 25 Mio Investition reichen. Aber wir beide kennen ja die jetzt kommende Wieder-Argumentation, so ein Goldesel verkauft man natürlich nicht. Es gibt schließlich auch Menschen die spielen niemals Lotto, tippen dann ein einziges Mal und knacken den 20 Mio. Jackpot, warum auch nicht :laugh:
Avatar
Seiteneinsteiger
schrieb am 12.11.05 11:40:17
Beitrag Nr.39 
(18.764.480)
Antwort
Zitat
Jetzt mal im Ernst, dieser Fonds ist doch wohl indiskutabel. Extrem hohe Kosten,keine Leistungsbilanz, keine echten Experten, 25 Euro-Sparraten, Mindestbeteiligung 3000 Euro... In einem der threads wurde mal das Wort "Anleger-Schafe" gebraucht, passt hier sehr gut. Kein Wunder, dass man vom grauen Kapitalmarkt spricht.
Als Penny-stock Investments für Vollzocker geeignet, aber nicht für Anleger und nicht im Rahmen einer solchen Fondskonstruktion.
Avatar
schrieb am 13.11.05 14:22:44
Beitrag Nr.40 
(18.770.799)
Antwort
Zitat
# Seiteneinsteiger
was haben Sparraten und geringe Mindestbeteiligung mit Seriosität zu tun. Mal abgesehen davon ob Wieder gut oder schlecht ist, aber wenn er gut wird,warum sollen die Kleinanleger ausgeschlossen werden und nur die die es sich leisten können da investieren. Wenn die Kleinanleger nach dem Motto a la Finanztest nur in LV´s und Rentenversicherungen investieren dürfen werden wir in 30 / 35 Jahre in Deutschland eine Altersarmut erleben, wo mir Angst und Bange wird. Mit Renditen um 4-5% lässt sich das Rentenproblem nicht lösen und wer das verschweigt handelt meiner Meinung nach grob fahrlässig. Wieder ist Bafin geprüft,somit nicht mehr grauer Kapitalmarkt. Ich bin weiss Gott ein Fan von Wieder,aber Sachlichkeit sollte es schon sein.

[ Seite: 12345526527528neuster Beitrag ]

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

Meistdiskutierte Aktien (24h)
WertpapierBeiträge
834
205
164
101
95
85
84
82
64
56
    Quereinstieg bei Seite: 1 2 3 [4] 5 6 7 8 9 10 20 30 40 60 90 120 150 180 240 300 360 420 480 528