Antwort auf Beitrag Nr.:
30.747.195 von Haladin am 18.07.07
17:38:37Noch angemerkt sei:
So ein deal ist auch für Gartmore mit recht hoher
Wahrscheinlichkeit von Vorteil, Gesamtinvestition vielleicht rund 5
Mio inkl. dem Zukauf über die Börse, dadurch ein
Durchschnittspreiseinkaufspreis von rund 60 Euro.
Dafür sichert man aber, dass die KE einen recht hohen Ertrag
bringen dürfte, der höher ist oder zumindest gleich hoch, wie die
nötigen (eventuell weiteren) Investitionen in Ruse.
Dies wiederum machts schon mal deutlich wahrscheinlicher, dass am
Ende was bei rumkommt, ist dies der Fall, sind die 5 Mio. Einsatz
schnell 50 oder mehr Mio. wert.
Wenn nicht, sind im schlimmsten Fall 5 Mio. weg, was mehr oder
weniger wurst ist, da man das dann eben durch seine anderen
Beteiligungen wegmacht, zB in dem man sich gleichzeitig bei den
IT-Si Herstellern beteiligt, die von einem scheitern des
metallurgischen Si überdurchschnittlich profitieren würden.
Weil dies aber etablierte Firmen sind, hat man dort sicher "etwas"
mehr als 5 Mio. drinhängen, sodass geringste Kursanstiege den
verlust bei sv ausgleichen.
Oder anders gesagt, ihr habt 100 Mio. und haut 95 in Wacker Chemie
und 5 in Sv, dann könnt ihr kaum verlieren, hat sv keinen erfolg,
braucht wacker ein plus von ca. 6% und ihr seid völlig
verlustfrei.
Hat sv erfolg, habt ihr da schnell 50 Mio. verdient, während wacker
wohl kaum um 50% in die Knie geht, dann schichtet ihr schön um und
bringt die schäfchen ins trockene, weil sich metallurgisches Si
wohl durchsetzen wird.
Das ist zwar letztlich alles von mir erfunden, aber ich sehe da
keine großen denkfehler, weshalb Gartmore so etwas zB auf keinen
Fall tun sollte. weil dadurch, dass die solarbranche im ganzen
sicher gut läuft, hat man solche strategien eigentlich
abgesichtert, da Wacker und Sv so niemals gleichzeitig fallen
dürften (wobei wacker und sv nur beispiele sind, man könnte sich
genauso gut an allen it-si herstellern beteiligen und an allen met.
si, um das risiko weiter zu streuen)