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Seite 1 von 155

SKW Metallurgie - Der Stahlveredeler geht an die Börse

Diskussionsstatistik
eröffnet am 23.11.06 20:31:27
von
neuster Beitrag 12.02.12 13:26:52
von

Anzahl Beiträge: 1.541
Aufrufe gesamt: 184.874
Aufrufe heute: 3
Diskussionsnr.: 1.096.369

SKW Stahl-Metallurgie

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ISIN: DE000SKWM013
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[ Seite: 123153154155neuster Beitrag ]

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schrieb am 23.11.06 20:31:27
Beitrag Nr.1 
(25.631.014)
Antwort
Zitat


IPO im Fokus 23.11.2006, 16:55
SKW Metallurgie - Der Stahlveredeler geht an die Börse
Mit der SKW Stahl-Metallurgie Holding bringt die Starnberger Beteiligungsgesellschaft Arques Industries ihr erstes Portfoliounternehmen über ein IPO an die Börse. Anleger sollten am unteren Ende der Preisspanne zeichnen.



Der Veredelungs-Spezialist
Die SKW Stahl-Metallurgie Holding nimmt im Bereich der Roheisenveredelung unter den Spezialchemieanbietern eine weltweit führende Position ein. Die ehemalige Degussa-Tochter, die seit dem Sommer 2004 in den Konzernverbund der Arques Industries AG eingegliedert ist, beliefert Stahlunternehmen mit Lösungen zur Veredelung und Entschwefelung von Roheisen. Erst dann kann dieses zu hochwertigem Stahl und dann zu Stahlprodukten weiterverarbeitet werden. Über ein Joint Venture versorgt man zudem die indische Stahlindustrie mit Carbid-basierten Entschwefelungsgemischen. Die ebenfalls zu SKW gehörende Affival-Gruppe produziert mit Spezialchemikalien gefüllte Drähte, die dem Stahl besondere metallurgische Eigenschaften verleihen. Bei solchen Fülldrähten kommt Affival auf einen Weltmarktanteil von 30 %.

Am Tropf der Stahlkonjunktur?
Für SKW ist das derzeitige Umfeld im Stahlsektor nahezu ideal. Insofern besteht die Gefahr, dass sich bei einem kommenden zyklischen Abschwung und einem Rückgang der Preise auf breiter Front auch die Geschäftsperspektiven für SKW eintrüben dürften. Die Ausrichtung auf das Segment für hochwertigen Stahl sollte jedoch helfen, einen Teil des möglichen Preisdrucks abzufedern. Zusätzlich wirkt die Diversifikation über die unterschiedlichen Abnehmerbranchen als eine Absicherung gegen eine zu hohe Abhängigkeit von der allgemeinen Stahlkonjunktur und einzelnen Industrien.

Internationale Expansion
Die heute bereits in 35 Ländern aktive SKW-Gruppe mit Produktionsstandorten in Deutschland, Frankreich, den USA, Südkorea, Japan und Indien strebt eine noch stärkere Internationalisierung an. Die Gelder aus dem Börsengang sollen schwerpunktmäßig in die regionale Expansion vor allem in der Türkei und Osteuropa investiert werden. Auch Akquisitionen sind als eine Alternative zum Aufbau eigener Produktionsstätten ein Thema. Des Weiteren soll die Wertschöpfungskette durch den Einstieg in neue Segmente sukzessive erweitert werden. Wie CEO Ines Kolmsee im Hintergrundgespräch mit dem GoingPublic Magazin erläuterte, betrifft dies in erster Linie die Rückwärtsintegration im Rohmaterialbereich. Man sehe die Möglichkeit, gezielt bei einigen für die Produktion wichtigen Rohmaterialen zuzukaufen.



Geschäftszahlen SKW Metallurgie



2006e
2007e
2008e

Umsatz*
196,5
221,7
250,5

Nettoerg.*
9,2
11,5
14,2

EpS
2,08
2,60
3,21

KGV max.**
15,6
12,5
10,1

*) in Mio., sämtliche Angaben in Euro; Quelle: SES Research

**) auf Basis der geschätzten Bookbuilding-Spanne



Solide Geschäftsentwicklung
Nachdem SKW das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 193 Mio. Euro und einem EBIT von 11 Mio. Euro abschloss, deuten die vorliegenden Neunmonatszahlen darauf hin, dass auch 2006 für das Unternehmen ein guter Jahrgang werden wird. Bei einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse um 3 % auf 144,2 Mio. Euro legte der operative Gewinn um rund 5 % auf 9,3 Mio. Euro zu. Erfreulich entwickelte sich der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit, der gegenüber 2005 auf 6,1 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden konnte. Auch für den Rest des Jahres geht SKW von Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis aus. Die Marge sieht die Vorstandschefin dabei noch als ausbaufähig an. Ein besserer Produkt-Mix und der Eintritt in neue Märkte sollen helfen, die Profitabilität weiter zu erhöhen.

Emissionsparameter
Die Erstnotiz im Geregelten Markt (Prime Standard) soll am 1. Dezember erfolgen. Den Großteil, d.h. rund zwei Drittel des gesamten Transaktionsvolumens, macht eine Kapitalerhöhung aus. Die übrigen Anteile stammen aus dem Besitz der Arques AG, die aber weiterhin knapp 60 % an SKW halten wird. Folglich wird sich der Streubesitz nach Ausübung der Mehrzuteilungsoption auf mehr als 40 % belaufen.

Bewertung und Fazit
Die SKW-Gruppe verfügt insbesondere bei Fülldrähten über eine exzellente Marktposition. Der Trend, dass immer mehr Stahl mit spezifischen Verarbeitungseigenschaften benötigt wird, kommt dem Konzern bei seinen Expansionsplänen zu Gute. Am unteren Ende der Bookbuilding-Spanne kommt SKW auf ein 2007er KGV von rund 10. Unter der Voraussetzung, dass die Stahlbranche nicht von einem starken zyklischen Abschwung heimgesucht wird, ist das eine attraktive Bewertung für einen Weltmarktführer. Das GoingPublic Magazin empfiehlt eine Zeichnung am unteren Ende der Preisspanne bis ca. 28,50 Euro.



Marcus Wessel



SKW Metallurgie - Emissionsparameter




Erstnotiz
1.12.

Zeichnungsfrist
bis 29.11.

Bookbuildingspanne
27,50 bis 32,50 Euro

MarketCap
121,6 bis 143,7 Mio. Euro

Marktsegment
Geregelter Markt (Prime Standard)

Emissionsvolumen
bis zu 1,897 Mio. Aktien,


davon 1,097 Mio. aus Kap.erh.,


0,6 Mio. von Altaktionären


plus 0,2 Mio. Greenshoe


Volumen: 52,2 bis 61,7 Mio. Euro

Konsortium
Viscardi Sec. (Lead), Nord/LB (Co-Lead),

Free Float
ca. 43 %

Internet

www.skw-steel.com
Avatar
schrieb am 23.11.06 20:40:00
Beitrag Nr.2 
(25.631.448)
Antwort
Zitat
:keks:
Avatar
schrieb am 24.11.06 17:59:22
Beitrag Nr.3 
(25.669.078)
Antwort
Zitat
Bookbuilding ----- Handel per Erscheinen

27,50 - 32,50 € ------ 29,50 - 30,50 €



http://www.schnigge.de/trading/price/preipo.html
Avatar
schrieb am 24.11.06 18:21:06
Beitrag Nr.4 
(25.669.736)
Antwort
Zitat
Sehr interessant find ich das:


SKW Stahl-Metallurgie Holding AG
Insgesamt werden bis zu 1.897.250 Inhaberaktien angeboten, davon als Greenshoe bis zu 200.000 aus dem Eigentum des Altaktionärs, ARQUES Industries AG.
1,097 Mio. Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung, 600.000 vom Altaktionär.
Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG ist ein weltweit führender Anbieter von Entschwefelungs- und Sekundärmetallurgielösungen für die Stahlindustrie.

Im dritten Quartal erhöhte sich der Umsatz der SKW Stahl-Metallurgie um 3,3 Prozent auf 44,9 Millionen Euro.
Nach neun Monaten lag der Umsatz bei 144,2 Millionen Euro, das ist knapp ein Prozent mehr als vor Jahresfrist.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 50 Prozent auf 3,8 Millionen Euro.
Nach neun Monaten erreicht das Unternehmen ein EBIT von 9,3 Millionen Euro (+5 Prozent).


So kann man "Kasse machen" auch umschreiben!!!:D

Avatar
schrieb am 24.11.06 19:31:14
Beitrag Nr.5 
(25.671.825)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.669.736 von Datteljongleur am 24.11.06 18:21:06klar wird kasse gemacht, das ist ja auch das geschäftsmodell von arques.:D

schätze mal, arques wird ein interresse daran haben, das nichts in die hose geht.

bin in arques investiert und beobachte deswegen den börsengang.

zumindest sind die graumarktkurse leicht am steigen.

gruß und schönes wochenende

fasel
Avatar
schrieb am 26.11.06 20:03:58
Beitrag Nr.6 
(25.730.574)
Antwort
Zitat
aus dem arques thread........mit dank an artus8......


Aus der Euro am Sonntag konnte man folgenden Text zum Börsengang von SKW lesen:

Edel und Stahl
SKW Metallurgie ist ein wichtiger Zulieferer für die Stahlindustrie. Mit dem Geld aus dem Börsengang soll das Wachstum beschleunigt werden.

Alles was mit Stahl zu tun hat, erregt bei vielen Börsianern derzeit eine erhöhte Aufmerksamkeit. Weltweit brummt die Stahlbranche, zudem werden fast wöchentlich zum Teil spektakuläre Übernahmen gemeldet. Insofern könnte das Umfeld für den Börsengang von SKW Metallurgie kaum besser sein.

Das bayerische Unternehmen, das einst zu der später von Degussa übernommenen SKW Trostberg AG gehörte, ist ein Zulieferer für die Stahlindustrie und bezeichnet sich in einigen Branchen als Weltmarktführer. Tatsächlich kommt SKW im Bereich Fülldrähte eigenen Angaben zufolge auf einen Weltmarktanteil von 34 Prozent. Bei Entschwefelungsgemischen hat die Firma für ihre Zielmärkte Europa und Indien einen Marktanteil von 29 Prozent errechnet und ist damit ebenfalls die Nummer 1.

Doch wozu braucht man überhaupt Fülldrähte und Entschwefelungsgemische? Um beispielsweise das aus dem Erz gewonnene Roheisen zu hochwertigem Stahl weiterverarbeiten zu können, müssen ungewünschte Stoffe entfernt werden. Dabei geht es vor allem um die Entschwefelung. Für diesen Prozess werden ganz spezielle Pulver und Granulate benötigt, wie sie unter anderem SKW Metallurgie herstellt.

Um den Stahl dann weiterzuveredeln, müssen dem flüssigen Metall zusätzliche Legierungsmittel hinzugefügt werden. Doch das ist, um eine gute Qualität zu erhalten, nicht ganz einfach. 1981 entwickelte die französische Firma Affival erstmals spezielle Fülldrähte. Dabei handelt es sich um sehr lange und sehr dünne Röhren, die in das Stahlband gehängt werden und durch deren Hohlraum Kalzium-Eisen und andere Stoffe sehr gut dosiert beigemischt werden können. Seit dem Jahr 1989 gehört Affival zu SKW.

Mit dem Börsengang will SKW das internationale Geschäft ausbauen, vor allem in Russland und Indien. So sind zum einen neue Werke geplant, zum anderen Akquisitionen. Der Erlös aus dem Börsengang wird zwischen 51,5 und 61,7 Millionen Euro betragen, wobei 42 Prozent dem Großaktionär Arques zufließen, der die Firma restrukturiert hat. Werden die Aktien am oberen Ende der Preisspanne platziert, ergibt sich ein Unternehmenswert von 143,7 Millionen Euro. Zum Vergleich: Arques soll die Firma 2004 für einen einstelligen Millionenbetrag gekauft haben.

In einer Studie zum Börsengang rechnet das Investmenthaus Viscardi für 2006 mit einem Nettogewinn von 9,4 Millionen Euro, der bis 2008 um 52 Prozent auf 14,3 Millionen anwachsen soll. Angesichts dieser Wachstumsraten werden die Aktien zu einem fairen Preis angeboten. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis für 2007 liegt gemessen an der Zeichnungsspanne zwischen 9,0 und 10,6.

FAZIT: Die Firma ist ein einer boomenden Branche gut positioniert. Aussichtsreich - Zeichnen

Preisspanne 27,50 - 32,50 Euro

Handel per Erscheinen (Lang & Schwarz)
derzeit Bid 29,50 - Ask 30,50 Euro
Avatar
schrieb am 27.11.06 11:04:02
Beitrag Nr.7 
(25.742.220)
Antwort
Zitat
SKW Metallurgie IPO Conference (.pdf, 1 MB)
Präsentation vom 21. 11. 2006

http://www.skw-steel.com/download_get.php?lang=de&download=1…

mfg:

fasel
Avatar
schrieb am 28.11.06 22:34:28
Beitrag Nr.8 
(25.783.564)
Antwort
Zitat
IPO der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG: Bayerischer Stahl-Spezialist
JOURNALISTEN Ab dem 1. Dezember soll die ehemalige Tochter der SKW Trostberg AG im Prime Standard gehandelt werden. Für Anleger ist das IPO attraktiv, falls am unteren Ende der Preisspanne zugeteilt wird.
Betrifft: Aktien Deutschland Edelmetalle & Mineralien Industrie

"They never come back", heißt es bei den Boxern, und meistens stimmt das auch, wie Axel Schulz in seinem kläglichen Kampf gegen Brian "The Beast" Minto eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Manchmal gibt es allerdings Ausnahmen von der Regel, zum Beispiel an der Börse, wo ab dem 1. Dezember die Aktie der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (ISIN DE000SKWM013 / WKN SKWM01) im Geregelten Markt (Prime Standard) gehandelt werden soll.

Der Name SKW dürfte dem einen oder anderen Anleger, die schon vor der Jahrtausendwende an der Börse aktiv war, bekannt vorkommen. Und in der Tat, das Unternehmen war ursprünglich eine Sparte der Degussa und der SKW Trostberg AG, die ihrerseits lange an der Börse notiert war. Zur Eigenständigkeit kam die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG über die vor sechs Jahren vollzogene Fusion der SKW-Mehrheitseigentümerin VIAG mit Veba; dabei entstand der Strom-Gigant E.on, und 2001 verschmolzen die Unternehmen ihre Chemietöchter SKW und Degussa-Hüls zur neuen Degussa AG.

>> AG-Status erst seit Ende Mai 2006

Seither wird der Firmenname SKW nur noch von einigen früheren Tochtergesellschaften weiter genutzt, zu denen auch die Metallurgie-Sparte zählt. Im Herbst 2004 veräußerte Degussa sie an die Starnberger Beteiligungsgesellschaft Arques Industries, die dabei von der Degussa zugleich die Beteiligung an der Jamshedpur Injection Powder Ltd in Indien, die Affival-Gruppe sowie die SKW La Roche de Rame S.A.S. übernahm. Bereits anderthalb Jahre später, am 26. Mai 2006, machte Arques die SKW Stahl-Metallurgie Holding GmbH zu einer Aktiengesellschaft, um sie nun ihrerseits teilweise wieder über die Börse weiterzuverkaufen.

Heute ist die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG nach eigenen Marktstudien der Weltmarktführer bei der Sekundärmetallurgie und bei diversen chemischen Zusatzstoffen für die Roheisenentschwefelung. Das operative Geschäft gliedert sich in die zwei Bereiche "Fülldrähte" und "Pulver und Granulate".

>> Gefüllte Drähte für besseren Stahl

Die Fülldrähte produziert das Unternehmen über seine französische Tochter Affival. Es handelt sich dabei um mit Spezialchemikalien gefüllte Drähte, die dem Stahl bei der Herstellung spezielle Eigenschaften verleihen. Die Einbringung von Fülldraht in das flüssige Metall ist laut SKW die mit Abstand effizienteste und am weitesten verbreitete Methode, da bei diesem Verfahren der Verlust an Rohstoffen äußerst gering ist und somit ein hoher Wirkungsgrad erreicht werden kann. Befüllt werden die Drähte meist mit Calcium-Mischungen, aber auch mit Schwefel, Blei, Ferrotitan oder Aluminium. Affival ist hier nach eigenen Angaben mit einem Marktanteil von mehr als 30 Prozent Weltmarktführer (allerdings ohne China).

Die Pulver und Granulate dagegen werden von der SKW Stahl-Metallurgie GmbH geliefert. Neben Lösungen auf Calcium-Carbid-Basis vertreibt die Gesellschaft Produkte auf der Grundlage von Magnesium, Turbokalk und Remmos (ein mineralisches Produkt zur Bindung von Schlacken). Einsatz finden diese Substanzen bei der Veredelung und Entschwefelung von Roheisen, das zu hochwertigem Stahl weiterverarbeitet wird. Auch hier ist SKW Metallurgie nach eigenen Angaben Marktführer, was den zentraleuropäischen Markt angeht. Über das internationale Handelsgeschäft hinaus ist die GmbH außerdem an dem Joint Venture Jamipol beteiligt, das Carbid-basierte Entschwefelungsgemische für die indische Stahlindustrie herstellt.

>> Nettoergebnis von 11,5 Millionen Euro für 2007 erwartet

Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage im Stahlsektor steht die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG derzeit sehr gut da. Für das vergangene Geschäftsjahr meldete der Vorstand bei einem Umsatz von 193 Millionen Euro ein Ebit von 11 Millionen Euro, und angesichts der aktuellen Neunmonatszahlen ist zu erwarten,

dass der positive Trend sich im Jahr 2006 fortsetzt. Der Umsatz stieg in den ersten drei Quartalen um etwa drei Prozent auf 144,2 Millionen Euro, und der operative Gewinn konnte um rund 5 Prozent auf 9,3 Millionen Euro erhöht werden. Für 2007 wird laut SES Research ein Umsatz von 221,7 Millionen Euro und ein Nettoergebnis von 11,5 Millionen Euro erwartet.

Angeboten werden insgesamt bis zu 1.697.250 Aktien, von denen bis zu 1.097.250 Stück aus einer Mitte November durchgeführten Kapitalerhöhung stammen. Der Rest, also maximal 600.000 Aktien, wird vom Eigentümer Arques Industries beigesteuert. Die Preisspanne pro Aktie wurde auf 27,50 bis 32,50 Euro festgelegt, das Emissionsvolumen wird also zwischen 52 und 62 Millionen Euro liegen. Die exakte Summe wird erst am 29. November feststehen, wenn die Zeichnungsfrist endet. Begleitet wird der Börsengang von der Viscardi Securities Wertpapierhandelsbank und der Norddeutschen Landesbank (NordLB).

>> Großteil der IPO-Einnahmen geht an Arques

Alles in allem macht die Emission einen interessanten Eindruck, auch wenn ein erheblicher Teil des Emissionserlöse nicht an das Unternehmen, sondern in die Kassen von Arques fließt. Sollten sich die optimistischen Ergebnis-Prognosen bestätigen, läge das KGV auf Basis der Zahlen für 2007 bei rund 10 – wenn man von dem wahrscheinlichen Fall ausgeht, dass eher am unteren Ende der Preisspanne zugeteilt wird. Damit ist das IPO zumindest nicht überteuert. Allerdings sollte der Anleger bedenken, dass die Stahlbranche zu den klassischen Zyklikern zählt. Sobald der aktuelle Boom sich abkühlt, werden in diesem Segment viele Karten wieder neu gemischt.

quelle: http://www.yeald.de/Yeald/a/53791/article.html

im vorbörslichen handel:

29,75 - 31,00
Avatar
schrieb am 29.11.06 10:48:20
Beitrag Nr.9 
(25.789.504)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.783.564 von fasel am 28.11.06 22:34:28hallo zusammen,

was haltet ihr persönlich von diesem wert??

koennte sich eine zeichnung lohnen??

die stahlbranche boomt und wenn man sich werte wie salzgitter u kloeckner anschaut...

gruesse
tobilero
Avatar
schrieb am 29.11.06 17:28:58
Beitrag Nr.10 
(25.799.972)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.789.504 von tobilero am 29.11.06 10:48:20hallo tobilero,

wenn du noch zeichnen willst, musst du allerdings schnell sein. bücher werden heute geschlossen..........

meine persönliche meinung ist, das der börsengang ein erfolg wird.

werde allerdings selbst nicht zeichnen, da ich hierfür derzeit keine mittel frei habe. außerdem praktiziere ich durch mein investment in arques sowieso von einem erfolgreichen börsengang.

wenn ich zeichnen würde, würde ich mein zeichnungslimit am unteren ende der graumarktkurse legen.

denke, das hier moderate zeichnungsgewinne winken. an einen absturz unter dem ausgabepreis, glaube ich nicht, da es sich bei diesem börsengang um den ersten richtigen (börsen)exit (von arquana mal abgesehen) von arques handelt.
arques steht hier praktisch auf dem prüfstand für sein geschäftsmodell. daher wird und wurde von seiten von arques vermutlich alles getan, damit es hier keine bösen überraschungen gibt.

längerfristig muss man sich am allgemeinen stahlmarkt orentieren. sehe aber auch hier wegen der doch moderaten bewertung und des geplanten wachstum von skw derzeit eher steigende kurse.

dies stellt nur meine persönliche meinung dar....

bin auch kein boersenprofi......

gruß

fasel

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