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    Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 4524)

    eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
    Fraud123

    neuester Beitrag 24.11.14 22:27:38 von
    Saddam99
    Beiträge: 187.137
    ID: 1.131.140
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    paulite
    schrieb am 04.07.09 20:53:54
    Beitrag Nr. 45.231 (37.519.156)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.519.125 von Thalor am 04.07.09 20:36:20Es wird immer umverteilt, und solange das nach den Grundsätzen freier Märkte geschieht ist das super, denn: Die nicht schonend mit Resourcen (Rohstoffe, Umwelt, Arbeit, etc.) umgehen werden bestraft, und die es können bekommen mehr Verantwortung.
    Durch diese Krise (übrigens finde ich es interessant, dass die Chinesen für Krise/Gefahr/Chance nur ein Wort haben) wird jede Menge Kapital vernichtet, und nicht unbedingt zum Vorteil der Reichen, siehe: z.B. Warren-Buffet nicht verschont geblieben, der Absturz von Aktien trifft wohl auch eher Wohlhabende.
    Erst durch den Eingriff der Staaten trifft es die einfachen Leute, und die nachkommenden Generationen, die die Staatsschulden schultern müssen. Das ist eine Umverteilung, die ich nicht gut finde.
    Avatar
    Die_Tiefflugaktie
    schrieb am 04.07.09 21:29:10
    Beitrag Nr. 45.232 (37.519.202)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.518.952 von paulite am 04.07.09 19:05:04Ich finde ehrlich gesagt, dein Posting ist ein ziemlicher Wust aus tausend Bereichen. Ist schwer, da einen roten Faden zu finden. Aber ich versuche es mal:

    Die Sache mit den Privilegien ist zumindest so, dass dadurch nicht jemand anderes unterpriviligiert sein sollte. Ist aber wahrscheinlich immer so. Im Großen wie im Kleinen. Sprich: Subventionen sorgen für Übervorteilung auf einer Seite bzw. Benachteiligung auf einer anderen Seite. Das ist nicht gut, auch im globalen (Wirtschafts-)Maßstab.

    Im oberen Teil deines Textes sprichst du dagegen über Wohlstand. Das ist ein anderes Thema. Du beklagst, dass Leute Wohlstand fordern, eine Gesundheitsversorgung etc. Zumindest ist es legitim, Wohlstand und seine Begleiterscheinungen zu WOLLEN.

    Du solltest auf noch grundsätzlicherer Ebene bedenken: Ein Recht darauf, Wohlstand zu erarbeiten haben wir alle!! Wodurch? Allein dadurch, dass wir auf der Welt sind! Dass wir leben! Und eine Plicht, diesen auch für andere zu wollen und nicht nur für uns selbst haben wir auch. Es ist nicht akzeptabel, dass es Menschen gibt, die nur dahinsiechen, dass es Armut gibt, Hunger, etc. Allerdings betrachte ich das Streben nach Wohlstand zunächst als eine abstrakte Forderung der Menschen gegenüber sich selbst. Sie MÜSSEN daran arbeiten, ihren Wohlstand zu erhöhen.

    Und der Sozialstaat ist deshalb im Grunde die sich selbst gegenüber erfüllte Vision der Menschen, grundsätzlich ein Leben ohne Armut führen zu können. Wir leben im Paradies!!!! Allerdings in einem labilen. Es muss sich erst noch erweisen, ob es Bestand haben kann. Immerhin existiert dieses System erst seit noch nicht einmal 100 Jahren. In der Geschichte der Menscheit und erst recht in der Geschichte des Universums noch nicht einmal ein Wimpernschlag!!!!!!!!!

    Deshalb: Diesen geteilten Wohlstand wegwünschen zugunsten von mehr Ego-Shooter, das kann doch wirklich keinesfalls wünschenswert sein. Es hat noch nie eine fortschrittlichere Gesellschaft und Gemeinschaft gegeben als die gegenwärtige europäische, möchte ich wagen zu behaupten.
    Avatar
    Die_Tiefflugaktie
    schrieb am 04.07.09 21:48:20
    Beitrag Nr. 45.233 (37.519.233)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.519.002 von paulite am 04.07.09 19:32:16Patenschaft... Halte ich für eine interessante Idee!! Nur, was wenn sie eines Tahes sagen, drei Patenschaften sind mir zu viel, ich gebe eine ab? Wer garantiert dann, dass jeder einer Patenschaft hat, der mittellos ist? Aber grundsätzlich schon ganz innovativ dein Ansatz.
    Avatar
    solar-rente
    schrieb am 04.07.09 22:03:46
    Beitrag Nr. 45.234 (37.519.253)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.518.987 von Die_Tiefflugaktie am 04.07.09 19:23:17Automatisierung von Prozessen sorgt am Ende dafür, dass in der Industrie, die mal Rückgrad jeder Wirtschaft war (allmählich nicht mehr ist??), weniger Menschen angestellt sein müssen...
    Ist das von Einigen geforderte "Grundgehalt für alle" die Lösung, wenn es Vollbeschäftigung nicht mehr gibt - weil sich die Menschen dann endlich um wohltätige Aufgaben im Dienste der Menscheit kümmern können


    Das Grundproblem ist, dass Hilfsleistungen des Staates völlig ohne Gegenforderung gestellt werden.

    So nimmt man hin, dass Hartz-IV-ler schwarzarbeiten, untätig vor der Glotze abhängen, oder (noch schlimmer) besoffen in Fußgängerzonen etc. die Leute vollprolen.

    Banken dürfen, trotz Abermilliarden an Staatshilfen, weiter fette Boni zahlen (wofür eigentlich) und Firmen Kredite verweigern.

    Arbeit gibt es mehr als genug. Ich denke da nur an chronisch vermüllte Parks, Sicherheitsprobleme in Bahnen und Bussen, die Nahezu-Unmöglichkeit ein Bahnticket zu erwerben (mangels Personal und Automaten) etc.

    Es ist ein Einstellungsproblem, kein Effizienzproblem. Den Regierenden fehlen einfach Mut und Rückgrat auch Forderungen für ihre Leistungen zu stellen.
    Avatar
    Die_Tiefflugaktie
    schrieb am 04.07.09 22:04:48
    Beitrag Nr. 45.235 (37.519.256)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.519.020 von Gaigelhuber am 04.07.09 19:41:47:laugh:

    Black-Hole Bank - Wir nehmen Ihr Geld!
    Avatar
    solar-rente
    schrieb am 04.07.09 22:20:33
    Beitrag Nr. 45.236 (37.519.282)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.519.125 von Thalor am 04.07.09 20:36:20Die "unten" haben die "Chance" bekommen auf pump eine (ggf. bereits überteuerte) Immobilie zu kaufen. Durch die 100% Kreditfinanzierung haben sie nichts gewonnen, müssen aber die Zinsen zahlen und liessen sich dazu verleiten die vermeintliche Wertsteigerung immer wieder zu beleihen.

    Nein. Die Rechtslage in den USA ist eine gänzlich andere. Nicht das Leben und Vermögen des Kreditnehmers ist Sicherheit wie bei uns, sondern nur die Immobilie selbst. Bei Problemen des Kreditnehmers reicht eine "Jingle Mail" um sich aller Forderungen zu entledigen.

    Die US-Banken haben wiederum den schlauen Zug getan, sich bei EU-Banken rückzuversichern. Und der US-Staat ist beim Rest der Welt durch den USD versichert.

    Die "unten" in den US hätten nur gewinnen können, habe es nun zwar nicht, aber gegenüber ihrer Ausgangslage auch nix verloren.
    Avatar
    EuerGeldWirdMeinGeld
    schrieb am 04.07.09 22:45:58
    Beitrag Nr. 45.237 (37.519.318)
    @Boersenkrieger
    auch dein bild von der zukunft führt unweigerlich zum kompletten zusammenbruch.
    Das eben weiß ich nicht... Solar-Rente führt doch immer gerne "gewisse Beispiele" mit festen (oder leicht sinkenden) Geldmengen an, welche wohl auch schon "halbwegs" funktioniert haben.

    Die US-Wirtschaft steht letztendlich doch vor einer Art Goldproblem (und dessen deflationären Folgen). Welche Folgen hatten denn die damaligen "goldigen Deflationen"? (Um einmal eine Korrelation auf ihre Vergleichbarkeit zu prüfen)

    Es hängt aber natürlich auch davon ab, welche Geldmenge die US-Wirtschaft unter der "korrigierten" Risikobepreisung tragen kann.

    ein rohstoff der 75% im preis gefallen ist und dann 50% steigt ist für mich nicht 50% gestiegen sondern "nur noch" 50% gefallen.
    Ack. Was sind das eigentlich für Leute, welche solch einen Müll formulieren?

    Wenn die Erstanträge zur Arbeitslosenhilfe in den USA von 650000 auf 620000 gefallen sind, gilt dies als gute Nachricht und als Begründung für steigende Aktienindizes.

    Fallen diese auf 450000, dann ist das "schlechter als erwartet" und dient als Begründung für fallende Aktienindizes.

    Dabei ist doch letztendlich die Charttechnik für rauf/runter verantwortlich.
    Besonders "lustig" ist dann, wenn jene Leute, welche Kursbewegungen wie oben "erklären", im nächsten Artikel die Börse als Casino kritisieren :laugh::laugh::laugh:
    Noch besser kann man seine "unüberlegte Nachplapperei" wirklich nicht demonstrieren.. ;)

    @Thalor
    haben wir aktuell eine Nachfrage- oder eine Angebotskrise?
    Eine "Geldmengenblase" im USD, welche möglichst wirtschaftsverträglich abgebaut werden muss.

    Es mangelt also an nachfragewirksamen Geld, im Grunde ein reines Verteilungsproblem.
    Ja + Ja, aber:
    Versuche einmal "verbriefte Werte" (wie z.B. Unternehmensanleihen, Aktienbesitz, Anteile an Immobilienfonds, Anteile an Geldmarktfonds, etc. "umzuverteilen".

    Du kannst die zugehörigen Anteile aber nicht umverteilen, weil sie dazu ja jemand anderes kaufen muss.

    Willst du also einem H4'ler Anteile einer Unternehmensanleihe geben? Oder der Familie Quandt die Firma BMW "ververmögensteuern"?

    Bei einer Geldmengenschrumpfung findet übrigens deine erwähnte Umverteilung statt, denn Vermögen schmelzen ab und Schulden werden getilgt.

    Die Frage ist letztendlich, was die US-Wirtschaft macht, wenn die Geldmengenausweitung als Wachstumsantrieb ausgeschöpft ist...

    Ist eigentlich blöd formuliert - was ich meine ist Umverteilung von "nachfragewirksam" in "nicht nachfragewirksam". Im Fall eines Milliardärs, der fast sein ganzes Geld wieder in die reale Wirtschaft investiert ist auch "oben" nachfragewirksam.
    Ack, deshalb mein Verweis auf die Familie Quandt. Habe ich mein Geld z.B. in ein Unternehmen investiert, ist es auch dort nachfragewirksam. Gleiches gilt, wenn ich es den "allgemeinen Bankgeschäft" zur Verfügung stelle...

    Dies wird in der Vermögenssteuerdebatte nämlich irgendwie immer (bewusst, oder infolge von Unwissenheit?) übersehen...

    So wie ich mir das vorstelle kommt frisches Geld (neue Schulden) erstmal der Nachfrage zugute und wandert in der Folgezeit immer weiter in nicht nachfragewirksame Kreisläufe,
    Das sind die erwähnten begrenzt illiquiden Verbriefungen, welche im USD gut 95% der Geldmenge ausmachen.

    Dies ist ja einer der "Inflationsschutztricks" in unserem Geldsystem.
    Avatar
    Boersenkrieger
    schrieb am 04.07.09 22:51:15
    Beitrag Nr. 45.238 (37.519.332)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.519.318 von EuerGeldWirdMeinGeld am 04.07.09 22:45:58Das eben weiß ich nicht

    scheint halt immer nur eine aufschiebung zu sein... in anbetracht der gigantischen größe des problems natürlich.
    wird aber wohl eine weile einfach so weitergehen mit neuen löchern, panik, gegenreaktionen. ein bsichen inflation spielen und wieder zurück zur deflation usw.... befürchte dass hier ein paar jahre ins land ziehen werden bevor sich ernsthaft was tut.

    Ack. Was sind das eigentlich für Leute, welche solch einen Müll formulieren?


    stimmt, gibt es wirklich in allen bereichen. dabei grad bei aktien und rohstofefn ist doch eigentlich klar dass nach so einem extremen fall eine scharfe gegenreaktion kommt. ok sie war da und es wird blöd geschwafelt nun als ob man´s vorher nicht geahnt hätte (läuft doch bei allem so)
    man ist schon enttäuscht wie einfältig da immer gelabert wird.
    Avatar
    Die_Tiefflugaktie
    schrieb am 04.07.09 23:10:13
    Beitrag Nr. 45.239 (37.519.381)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.519.020 von Gaigelhuber am 04.07.09 19:41:47WERBUNG

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    Avatar
    Gaigelhuber
    schrieb am 04.07.09 23:45:55
    Beitrag Nr. 45.240 (37.519.446)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.519.256 von Die_Tiefflugaktie am 04.07.09 22:04:48Was heißt hier "nehmen"?
    Wir saugen es an mit brutalster Gewalt und geben es nie wieder her! :laugh:




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