Antwort auf Beitrag Nr.:
43.084.423 von Triakel am 25.04.12
09:10:47Nein Triakel,
sowas kritisiere ich selbstverständlich auch.
Ich bestreite nur, dass dies das Hauptproblem ist oder dass das
Hauptproblem sich lösen ließe, wenn man solche Exzesse unmöglich
macht.
Das Hauptproblem ist der Mensch an sich, zu viel bei begrenzten
Ressourcen. So wie wir "programmiert" sind, wird die
Sündenbocksuche sowieso beginnen/hat schon begonnen, statt der
Einsicht, dass es einfach zu viel von uns gibt und dass wir
alle uns massiv werden einschränken müssen. (Es gibt kein
Problem, wir
sind das Problem).
Gerade linke "Gutmenschen" sind sehr schnell mit Schuldzuweisungen
und glauben, mit gerechter Umverteilung wird alles wieder sooo
guuut. Damit kippt man zusätzlich nur Öl ins Feuer.
Dem ist leider nicht so, real ist sogar das Gegenteil der Fall, bei
einer
gerechten Umverteilung müsste jeder Deutsche bis hin
zum Hartzer was (viel!) abgeben, denn sind Afrikaner und Bangla
Deshis usw. weniger wertvolle Menschen?
Wir leben in einer Welt und die Ressourcen gehören mitnichten
konsumfreudigen weißen Menschen.
Die traurige Wahrheit ist leider, bei einer gerechten Umverteilung
werden die Ressourcen noch schneller verbraucht. Beispiel China,
völlig angemessen und erfreulich, dass sie sich in der Masse mehr
leisten können und zu uns aufschließen, aber genau das verschärft
die Ressourcenproblematik.
Ob wenige Einzelne noch exzessiver leben als ich/wir hier im
Durchschnitt, interessiert mich und die Realität dabei nur sehr am
Rande, es ist angesichts der ausweglosen Gesamtproblematik
reichlich irrelevant, ich wollte gar nicht in deren Haut stecken,
wenn es zukünftig richtig ans Eingemachte geht, Ackermann bekommt
ja heute schon Briefbomben. Ich schätze, zumindest diese
Ungerechtigkeit (?) wird Homo "sapiens" auf bewährt aggressive Art
"lösen".