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Wieviel von Japan bleibt unbewohnbar? - Die letzten 30 Beiträge



Zitat von Doppelvize
Zitat von StellaLunaAtomkraft ist sicher, und die Energiewende wird teuer.... - ja, deshalb ist in zwei oder drei Wochen kein AKW in Japan mehr am Netz, so sicher ist die Atomkraft.

Und Strahlung ist völlig unschädlich! Weiß gar nicht warum die ganzen AKW Fans da nicht zum aufräumen hinfahren...:confused:


ich plane grade, just for fun aber technisch machbar; ein Endlager-Projekt; die Kosten wären allerdings ziemlich hoch. Pro Jahr fast so hoch, wie die jährlichen Kosten aller möglichen Rettungsschirme sein werden.(global):D
Zitat von StellaLunaAtomkraft ist sicher, und die Energiewende wird teuer.... - ja, deshalb ist in zwei oder drei Wochen kein AKW in Japan mehr am Netz, so sicher ist die Atomkraft.

Und Strahlung ist völlig unschädlich! Weiß gar nicht warum die ganzen AKW Fans da nicht zum aufräumen hinfahren...:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.555.894 von Doppelvize am 25.05.11 16:50:25Atomkraft ist sicher, und die Energiewende wird teuer.... - ja, deshalb ist in zwei oder drei Wochen kein AKW in Japan mehr am Netz, so sicher ist die Atomkraft.
Ein Anschlag auf und eine Herausforderung für deutsche Ideologen:
Fukushima – auf Stufe 7
Als gutes Beispiel des Umgangs mit dem neuen Super-GAU eignet sich ein Kommentar in der Augsburger Allgemeinen, nicht weil die darin enthaltenen Gedanken in den zahllosen Gazetten des deutschen Blätterwalds nicht auch zu finden wären, vielmehr deshalb, weil der Autor Winfried Züfle sie schön zusammenfaßt und ideologisch so zuspitzt, daß selbst der letzte CSU-Idiot nicht ideologisch heimatlos zu werden braucht.

http://www.koka-augsburg.com/radioaktivitaet_ideologien_zu.h…
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.564.408 von Kurumba am 27.05.11 01:12:17Störe ich die heimelige Panik-Harmonie?
Das tut mir aber sooooooo leid. :laugh::laugh::laugh:

p.s. Wer sich wirklich für den Unfall interessiert, anstelle sich in Hirnschmelze zu üben, der solle mal hier gucken:
http://fukushima.grs.de/
auch sehr lesenswert, ein Artikel der NZZ, die von der "Kampfpresse" weit entfernt ist:

...
Japans Politik pflegt nach wie vor eine grosse Nähe zur Industrie des Landes, so auch zu den Energiekonzernen. Diese Verbindungen fördern die Korruption und verhindern eine wirksame Kontrolle der Atomindustrie.

Petra Kolonko, Seoul

Seit Tagen hängt das Schicksal der näheren und weiteren Umgebung von Fukushima, möglicherweise auch von ganz Japan, von der Fähigkeit oder Unfähigkeit eines Unternehmens ab. Tokyo Electric Power, eine Firma, die wiederholt der Vertuschung von Zwischenfällen in Atomkraftwerken und der Desinformation überführt worden ist, lenkt in der grossen Krise die Informationspolitik der Regierung. Manager im dunklen Anzug verbeugen sich bei Pressekonferenzen und entschuldigen sich für die «Sorge», die sie verursachen, aber nicht für ihr Versagen. Ein Wutausbruch des Ministerpräsidenten vor den Managern zeigte eher die Hilflosigkeit der Politik als deren Entschlossenheit.
....

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/die_ma…


Tepco wird mittlerweile von der japanischen Regierung gestützt, einen Fonds, in dem auch andere japanische Betreiber einzahlen sollen, wird von denen verweigert.

Nun, bei uns wäre das vermutlich nicht anders, auch uns würde man das letzte Hemd noch ausziehen, um die Schäden zu bezahlen.
Das ist doch ein Artikel der linken Kampfpresse geschrieben von den Erben der 68er Gutmenschen.

Atomkraft ist sicher, und die Energiewende wird teuer....

Das hat uns bis vor kurzem noch die Regierung erzählt. Und die Regierung hat recht, schließlich wurde sie mit Mehrheit gewählt.....;)

Ich muss immer an den Satz im Radio denken: Bitte halten sie Fenster und Türen geschlossen.... Für die Bevölkerung besteht keinerlei Gesundheitsgefahr;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.551.030 von StellaLuna am 24.05.11 21:06:24was ist das denn für ein regime :mad:
komisch daß da die usa etc. nicht eingreifen, dagegen ist mir gaddafi richtig sympathisch, bei dem weíß man jedenfalls , woran man ist
Die Evakuierungszone ist auf 40 km um Fukushima erweitert worden.

...
Bedingungslos verschrieb sich Japan nach der Ölkrise der Kernkraft. Seitdem hat die Branche das ganze Land korrumpiert, allen voran Fukushima-Betreiber Tepco. Politik, Wissenschaft und Medien sind Mittäter - eine Großtechnologie hat eine Demokratie unterwandert.
...
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,764069,00.html

Unbedingt den ganzen Artikel lesen, es ist unglaublich!
Japan nach der Atomkatastrophe Kernschmelze in drei Reaktoren befürchtet

24.05.2011, 07:48

Die Schreckensmeldungen aus Japan reißen nicht ab: Das Ausmaß der Katastrophe im Krisen-Akw Fukushima ist offenbar weit größer als bisher angenommen. Laut Betreiber Tepco ist nicht nur Reaktor 1 von einer Kernschmelze betroffen - auch in Reaktor 2 und 3 haben sich die Brennstäbe teilweise verflüssigt.
...
http://www.sueddeutsche.de/panorama/japan-nach-der-atomkatas…
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.507.590 von Goldbaba am 16.05.11 12:22:03Fukushima
Brennstäbe schon kurz nach Erdbeben geschmolzen
In der Atomruine Fukushima wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Die zum großen Teil geschmolzenen Brennstäbe sollen Löcher in den Boden eines der Reaktorkessel gefressen haben. Ein Schiff soll nun als Auffangbecken für radioaktives Wasser dienen.

16. Mai 2011 2011-05-16 09:06:55

Die Brennstäbe in Reaktor 1 der Atomruine Fukushima Eins sind offenbar schon 16 Stunden nach dem Riesenbeben am 11. März zum größten Teil geschmolzen. Das teilte der Betreiberkonzern Tepco am Sonntag nach Angaben japanischer Nachrichtenagenturen mit. Weil durch das heiße Gemisch aus Metall und Brennstoff im Boden des Reaktorbehälters Löcher entstanden sein sollen, dürfte der Reaktorbehälter nach Einschätzung eines mit der Krise befassten Regierungsberaters nicht wie geplant zur Kühlung mit Wasser geflutet werden.
....

http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512/Doc…
Das sieht ja garnicht gut aus, sogar in Tokyo ist die Erde hochgradig verstrahlt:


Updated : May 15, 2011
Highly Radioactive Substances Detected in Tokyo

http://www.arirang.co.kr/News/News_View.asp?nseq=115949&code…

Bei

www.rense.com

können die aktuellen Nachrichten über die nukleare Katastrophe abgerufen werden.
Dein Zweifel an der Unsterblichkeit der Seele ist berechtigt,
es heißt sie ist ein Potential,eine Knospe, sie kann verwirklicht
werden, erst dann kann wohl von Unsterblichkeit geredet werden..
Neue Lecks
Autor: C. Johnson und N. Brautlecht| 13.05.2011
Die vergessene Atomkatastrophe von Fukushima

In Fukushima brennen zerflossene Brennstäbe offenbar ein Loch in eine Schutzmauer. Die Regierung stellt den Krisenplan des Betreibers infrage.

Es hatte etwas Bizarres. Es war kurz nach dem Erdbeben und der Atomkatastrophe von Fukushima am 11. März. Der gewaltige Schrecken über das Ausmaß des Unglücks lag den Japanern noch im Nacken. In überfüllten Zügen flüchteten Menschen aus Tokio und anderen Regionen vor der erhöhten Strahlenbelastung in Zügen gen Süden.

Da schickte der Betreiber des umstrittenen Atomkraftwerks Hamaoka an der Ostküste Japans Mitarbeiter auf die belebten Bahnhöfe der Region, um Poster aufzuhängen. Poster, die die Vorzüge der Kernkraft lobten. Das war vor zwei Monaten.

Nun wird Hamaoka abgeschaltet. Zeitweise. Der Betreiber Chubu Electric begann am Freitag, den Reaktor 4 des Atomkraftwerks Hamaoka herunterzufahren. Reaktor 5 – der zweite noch aktive der Anlage – soll diesen Samstag abgeschaltet werden. Die Begründung: Erdbebengefahr.
...
Die Lage ist nicht unter Kontrolle

Die Lage in Fukushima ist bis heute nicht unter Kontrolle. Die Reparaturtrupps in der Atomruine kämpfen verzweifelt gegen immer neue Rückschläge. Nach der Entdeckung unerwartet stark beschädigter Brennstäbe in Reaktor 1 infolge von Wasserlecks begannen die Arbeiter am Freitag, ein Ersatzkühlsystem aus Wärmeaustauschern aufzubauen. Es sei jedoch unklar, ob das weiter in die Reaktorhülle gepumpte Wasser so weit steigt, dass es bis an die Rohre für das Ersatzkühlsystem reicht, berichteten japanische Medien.

Die japanische Atomaufsichtsbehörde Nisa hatte am Vortag gemeldet, dass in Block 1 geschmolzene Brennstäbe vermutlich auf den Boden des Reaktordruckbehälters gefallen und in den Sicherheitsbehälter gelangt seien. Der Behörde zufolge besteht aber keine Gefahr, dass Teile der Brennstäbe noch heiß sind oder durch den Betonboden des Reaktors schmelzen könnten ...

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13370891…
Zitat von curacanneaber Politiker sind gefährlich.wohl wahr


Das ist nicht "wahr". Sondern: gefährlicher Politiker ist ein Pleonasmus.
Wie "alter Greis", scghwarzer Rappe" oder "tote Leiche".

GHruss Oreganogold


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