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Verschuldet durch CFD auf EUR/CHF

eröffnet am 16.01.15 11:23:25 von
foes0001

neuester Beitrag 20.07.16 08:36:53 von
dalwin

Symbol: EUR/CHF
1,0553
CHF
27.07.16
Deutsche Bank
+0,84 %
+0,0088 CHF

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foes0001
16.01.15 11:23:25
Beitrag Nr. 1
Hallo,

ich habe auf einen steigenden Kurs beim Euro zum Schweizer Franken gesetzt, kurz über der Grenze von 1,20.
Den Stopp habe ich auf 1,1998 gesetzt.
Dann fiel der Kurs rapide und aus meinem 3.000€ Investment wurde ein sechsstelliger Schuldenbetrag. Laut IG (meinem CFD Händler) war es nicht möglich den Verkauf am Markt zu platzieren. Erst nach einer 3/4 Stunde etwa konnte es verkauft werden. Der Kurs war zu der Zeit bei 1,04 in etwa, verkauft wurde zu 0,92 (obwohl der Kurs seit einigen Minuten dort nicht mehr war).
Ich habe nun nur die Möglichkeit der Privatinsolvenz. Geht es noch anderen so?
Kann man irgendetwas gegen IG machen, da sie den Stopp nicht durchgeführt haben? Bzw. erst zeitversetzt (man muss doch annehmen, dass man innerhalb einer 3/4 Stunde einen Trade platzieren kann?!) und/oder zu einem schlechten Kurs (0,92 statt 1,04)?
An sich kann ich es mir nicht vorstellen, aber dennoch.
Habt ihr Ratschläge?
Würde mir sehr helfen. Danke!!
75 Antworten
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Homy
16.01.15 11:28:08
Beitrag Nr. 2
HAst du einen Future gehandelt oder wieso ist der Betrag so in die Höhe geschossen?
1 Antwort
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Pfandbrief
16.01.15 11:31:14
Beitrag Nr. 3
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.795.344 von foes0001 am 16.01.15 11:23:25Die haben selbst ne Menge verloren, weil sie offensichtlich nicht mal in der Lage waren, ihre Hedgepositionen so schnell aufzulösen, wie sie die Clients aufgelöst haben:

http://www.telegraph.co.uk/finance/markets/11348425/Spread-b…

Ich fürchte da wirst Du es schwer haben. Stops funktionieren halt nur so lange wie Liquidität da ist. Aber bitte, vielleicht kann man ihnen irgendwie nachweisen, dass sie Gelegenheiten gehabt hätten aufzulösen und diese nicht genutzt haben. Wird eine schwierige Sache in jedem Fall.

Es ist immer wieder interessant zu sehen, welch abwegige Dinge Leute machen. Du hast also darauf spekuliert dass es immer wieder von der Wand abprallt? Wieviel machte da ein typischer Gewinntrade (die Du in der Vergangenheit ja wohl gehabt hattest) aus? 10 Euro Profit?
4 Antworten
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frau623n
16.01.15 12:10:06
Beitrag Nr. 4
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.795.452 von Pfandbrief am 16.01.15 11:31:14
Kontostand -xxxxx bei IG
Hallo,

auch bei mir wurde gestern bei 0,925 die Position €/S.Franken geschlossen.
Dadurch ein erheblicher Verlust. Der Broker meinte, daß 0,925 ein Durchschnitt für alle berechnet wurde. Allerdings stand beim Verkauf der Kurs schon bei 1,04.
Also ein Kumpel von mir wurde bei 1,04 bedient. Falls die wirklich was von uns einfordern wollen, werde ich klagen. Ich denke es werden noch einige mehr werden und man könnte eine Sammelklage machen.
3 Antworten
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frau623n
16.01.15 12:28:16
Beitrag Nr. 5
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.795.971 von frau623n am 16.01.15 12:10:06Zahlreiche FX-Broker berichten über signifikante Verluste im Zusammenhang mit den gestrigen Kursturbulenzen. IG Group spricht von möglichen £30 Mio. Bei FXCM ist von $225 Mio die Rede.
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flyingandreas
16.01.15 12:31:40
Beitrag Nr. 6
Mir ist bei CMC folgendes passiert: Hatte einen Stop Entry Put zu 1,195 gesetzt. Dieser wurde zu 1,1898 bedient. Bei 1,04 bin ich manuell raus mit schönem Gewinn. In der Nacht hat CMC mir mittels "Barausgleich" den gesamten Gewinn und noch etwas mehr weggenommen, da die Kurse scheinbar fehlerhaft waren. Ich habe aber nachwievor keine Info mit welchen Kurs dieser Barausgleich berechnet wurde, das ist eigentlich extrem frech!

Nicht so ärgerlich wie bei dir da ich nur einen kleinen Verlust habe (obwohl ich auf die richtige Richtung gesetzt habe), aber trotzdem mein letzter Deal bei der CFD-Bude.
10 Antworten
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Nexus1
16.01.15 12:35:26
Beitrag Nr. 7
Will Euch nicht den Mut nehmen, aber gegen was wollt Ihr klagen? Das wird sehr schwer- habt ihr mal geschaut, was ihr in den AGBs steht und was ihr sonst noch so alles unterschrieben habt bei Kontoeröffnung?

Bei fast allen Brokern, wo ich schon Konten eröffnet habe, muss man ja zu Beginn die Risikohinweise unterschreiben, wo ausdrücklich steht, dass die Verluste die Einlagen weit übersteigen können.

Habe zwar gestern kein Geld verloren, werde aber in Zukunft definitiv NUR noch mit garantierten Stopps arbeiten.

Wünsche Euch trotzdem viel Glück :)
25 Antworten
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frau623n
16.01.15 12:48:46
Beitrag Nr. 8
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.796.256 von Nexus1 am 16.01.15 12:35:26Die können ja alles mögliche rein schreiben, ob das alles aber rechtlich korrekt ist, wird man sehen...
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Pfandbrief
16.01.15 12:52:57
Beitrag Nr. 9
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.796.256 von Nexus1 am 16.01.15 12:35:26Was ist ein "garantierter Stopp"? Gibts sowas? Wenn ja, wundert mich nicht dass da einige Anbieter pleite sind.

Die Schlußfolgerung sollte sein dass Stopps bis zu einem gewissen Grad eine Illusion sind. Sie funktionieren solange wie nichts ernsthaftes passiert, aber wenn etwas hinreichend ernsthaftes passiert, sodass einer Flut von Stopp-Liquidationen keine Gegenseite gegenübersteht, können sie nicht funktionieren. Und wenn Anbieter den Stopp "garantieren", heißt das nur dass sie selbst ins Risiko gehen.

So ein Fall wie in Posting #1 ist deswegen schockierend, weil hier ja offensichtlich ganz bewußt eine Strategie gefahren wurde, bei der der Stopp dort plaziert wurde, wo eine Marke ist bei der ganz sicher etwas ernsthaftes passiert, wenn sie denn gestreift würde.

Der Kardinalfehler vieler Zocker im heute so wohlausgebauten CFD und FX Bereich ist, dass sie ständige ultratiefe Liquidität für gesichert halten. Hier wurde diese Philosophie auf die Spitze getrieben.
23 Antworten
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Corine
16.01.15 13:07:56
Beitrag Nr. 10
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.796.442 von Pfandbrief am 16.01.15 12:52:57Sowas gibts, ja nur die meisten Trader sind zu "geizig".

Ist wie eine Versicherung die zahlt im Schadensfall - sprich: wenn wie gestern in der langen roten Kerze keine Kurse stellbar waren.

EUR/CHF +/- 3 pips

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