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Marktintervention des Brokers beim Handel mit Binären Optionen

eröffnet am 28.02.16 18:02:02 von
nordlicht100

neuester Beitrag 29.02.16 13:14:33 von
Orion11


Beitrag schreiben Ansicht: Normal
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nordlicht100
28.02.16 18:02:02
Beitrag Nr. 1
Ich wollte hier mal eine Frage zum Handel mit Binären Optionen in den Raum stellen.

Es ist so, dass ich von Zeit zu Zeit mal die "Sprint Markets" bei IG handel. Für alle, denen das nichts sagt: Das sind Binäre Optionen, bei denen es darauf ankommt, ob der Kurs nach einer bestimmten Zeit über oder unterhalb des eigenen Einstiegs notiert.

Ich handel die Dinger mit Summen von bis zu 500 Euro.
In dem Fall, dass ich gewinne, erhalte ich als Rendite 75-80% des Einsatzes, es gibt also einen nicht unerheblichen "Bankvorteil".

Ich will es gleich mal vorweg nehmen:
Mir sind bei IG noch keinerlei Manipulationen aufgefallen.

Viele Trader von BOs beschweren sich ja bekanntlich, dass der Broker angeblich die Kurse manipuliert, damit der Kunde verliert.
Zwar habe ich es schon erlebt, dass der Preis kurz vor Ablauf der Option in die für mich ungünstige Richtung geht und ich verliere.
Doch ich muss sagen, dass ich das Gegenteil schon häufiger erlebt habe ;)

Aber dennoch treibt mich folgende Frage um:
Ab welchem Betrag (Einsatz meinerseits) wird es für den Broker eigentlich rentabel, am Markt durch den Kauf/Verkauf von Kontrakten zu intervenieren, damit ich verliere?
Theoretisch kann der Broker völlig legal zum Marktspread etwa den EUR/USD beeinflussen, indem er 50 oder Kontrakte bewegt. Der Broker dürfte dafür kaum etwas bezahlen, außer den Marktspread.

Natürlich spielt das bei Beträgen von bis zu 500 Euro keine Rolle, aber es bleibt eben doch die Frage, wie hoch man den Einsatz treiben kann, ehe eine Marktintervention für den Broker rentabel wird.

Das könnte zum Beispiel dann von Bedeutung sein, wenn man etwa eine Call-Option auf EUR/USD hat und der Referenzkurs bei sagen wir 1.10165 liegt. 10 Sekunden vor Ablauf der Option steht der Kurs bei 1.10167.
Wenn der Broker nun 50 Kontrakte shortet, dürfte ich verlieren und der Broker seinerseits hätte keinen Betrug begangen.
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pyromatze
28.02.16 19:15:28
Beitrag Nr. 2
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.857.437 von nordlicht100 am 28.02.16 18:02:02
Zitat von nordlicht100Ab welchem Betrag (Einsatz meinerseits) wird es für den Broker eigentlich rentabel, am Markt durch den Kauf/Verkauf von Kontrakten zu intervenieren, damit ich verliere?
Theoretisch kann der Broker völlig legal zum Marktspread etwa den EUR/USD beeinflussen, indem er 50 oder Kontrakte bewegt. Der Broker dürfte dafür kaum etwas bezahlen, außer den Marktspread.


Eines gleich vorweg: Dem Markt, bzw. dem Broker bist du als Einzelperson sowas von egal. Wir sind alle nur kleine Lichter. Niemand wird nen "Kontra-"Trade auslösen, weil Anleger XY gerade 500€ auf den für den Broker vermeintlich falschen Fuß gesetzt hat. Das ist IG genauso wurscht wie dem Markt als solches. Die Big Player (große Investoren in Millionen und Milliarden beziffert) bestimmen Angebot und Nachfrage. Wir als Enduser müssen uns damit zufrieden geben und eben mit dem Strom schwimmen, wir man so schön sagt. Im Klartext heißt das, das Marktgeschehen beobachten und darauf reagieren.
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Datteljongleur
28.02.16 19:33:12
Beitrag Nr. 3
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.857.437 von nordlicht100 am 28.02.16 18:02:02Wie der User in #2 schon richtig geantwortet hat, wegen deinen paar Öcken wird da gar nicht interveniert. Und dann auch noch in der nicht gerade marktengen Spekulation auf EUR/USD!!!

Ne, da wird IG nix ausrichten wollen/können.
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nordlicht100
28.02.16 22:22:03
Beitrag Nr. 4
Dass IG sich nicht für lausige 500 Ocken interessiert, ist mir auch bewusst.

Die Frage ist aber, ob sie sich bei einem Einsatz von 5k oder sagen wir mal 20k dafür interessieren.

Ich habe nicht vor, soviel Geld auf eine BO zu setzen, aber von der Theorie her würde es mich schon interessieren.
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Orion11
29.02.16 13:14:33
Beitrag Nr. 5
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.858.508 von nordlicht100 am 28.02.16 22:22:03
Zitat von nordlicht100Dass IG sich nicht für lausige 500 Ocken interessiert, ist mir auch bewusst.

Die Frage ist aber, ob sie sich bei einem Einsatz von 5k oder sagen wir mal 20k dafür interessieren.

Ich habe nicht vor, soviel Geld auf eine BO zu setzen, aber von der Theorie her würde es mich schon interessieren.


Um EUR/USD zu bewegen braucht es mehrere Milliarden. Das ist ein Markt mit einem täglichen Umsatz von 3 Billionen, europäische Billionen wohlgemerkt. Selbst wenn du eine Position im Wert von mehreren Millionen hättest bringt es dem Broker nichts. Er müsste mit eigenem Geld den Markt bewegen. Da ist das Risiko aus der Position ohne Verlust rauszukommen größer als das was der an dir verdient. Macht Sinn oder?


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