schrieb am 27.06.01 13:21:35
hallo 50er
vorerst vielen dank an alle, die mich per email immer wieder
aufgefordert haben, einen thread über britische lv zu erstellen.
eure geduld habe ich nun genug strapaziert.
nun habe ich einiges zusammengetragen, was britische
lebensversicherungen (lv) angeht. zu den altpolicen bitte ich noch
um etwas geduld.
seit der deregulierung im juli 1994 können britische lv ihre
produkte auch in deutschland anbieten. seither finden die policen
von clerical medical (cm) equitable life, sali, sun life und
standard life zunehmendes interesse.
abgesehen von diversen tabellen über die wertentwicklungen und
ratings werde ich mich in erster linie auf cm konzentrieren, da ich
hier über die meisten informationen verfüge.
allgemein:
historisch gesehen haben britische versicherer einen vorsprung von
über einem jahrhundert. die erste britische lv wurde 1706
gegründet, die erste deutsche lv 1826. schon 1850 gab es in
großbritannien die ersten produkte für die altersversorgung.
aufgrund von tradition, steuerlicher und aufsichtsrechtlicher
vorgaben und kundenmentalität entwickelten sich bis heute starke
unterschiede in der anlagenpolitik.
wichtigstes unterscheidungsmerkmal für die kunden sind die
dramatischen unterschiede in der performance der produkte.
die meisten britischen lv investieren zu 70% bis 90 % in aktien
(meist stockkonservativ). die briten haben viel erfahrung darin
gesammelt, wie die ertragsstärke von aktien mit sicherheiten für
die kunden zu verbinden sind. die deutschen lv unterliegen einer
begrenzung auf 30% aktienanteil im deckungsstock, der tasächlich
aber bei lediglich 10% bis 15% liegt.
britische lv bieten ähnlich wie die deutschen garantien in form von
garantierten jahresdividenden. da diese immer auf kosten der
perfomance gehen werden die garantien in gb soweit wie möglich
heruntergefahren, um ein möglichst großes ertragspotential zu
erreichen. dennoch bietet clerical medical z.b. für 2001 eine
vorab-garantien in dm von 4%, was über dem dt. rechnungszins
liegt.
die beimischung festverzinslicher wertpapiere und das sogenannte
reservespiel (in guten zeiten werden reserven gebildet, die in
schlechten zeiten aufgelöst werden) führen zu einer glättung der
entwicklung der anlage.
die fehlende volatilität der anlage ist, speziell für deutsche
kunden, der entscheidende vorteil gegenüber fondsgebundenen
versicherungen und investmentfonds. gute britische lv
erreichten über die letzten 10 jahre für 25-jährige policen
renditen von 12-14% p.a. und das mit steuervorteilen, die auch für
deutsche lv gelten. gerade im bereich der altersversorgung spielt
jeder prozentpunkt mehr performance eine grosse rolle. nur 2 % mehr
performance bedeuten auf 30 jahre
fast 50% mehr
auszahlung.
die britischen lv können in dm bzw. euro nach deutschem
vertragsrecht und mit gerichtsstand in deutschland angeboten
werden.
die kontrolle der britischen lv-gesellschaften und ihrer produkte
ist geprägt von einer starken vielschichtigen aufsicht, die vor
allem auf die erfüllbarkeit von finanziellen zusagen (solvabilität)
gerichtet ist. eine eu-richtlinie besagt, dass 4% der
verbindlichkeiten mit eigenmitteln bedeckt sein müssen. in
deutschland wird dies mit 190% erfüllt, in england mit 400%, was
sogleich die finanzielle stärke der britischen lv-gesellschaften
unterstreicht.
interessant ist, dass schon 1992 von der eu-kommission das
britische aufsichtssystem als vorbild für eine zukünftige
europäische versicherungsaufsicht vorgeschlagen wurde.
welchen grund gibt es noch, dass britische lv wesentlich besser
sind als deutsche?
das bilanzierungsrecht erlaubt den deutschen gesellschaften
traditionell wertzuwächse unter dem schleier der "vorsicht" in form
stiller reserven zu speichern. das sogennante niederstwertprinzip
legt fest, dass die immobilien mit dem abgeschriebenen wert in der
bilanz stehen, was auch mit den beteilgungen und aktien so
geschieht. nunja, daran ist der deutsche versicherte immerhin zu
über 90% beteiligt

(in meinen augen gesetzliche erlaubte abzockerei der
versicherungen). die britischen versicherer verwenden dieselben
wertzuwächse dazu, sie den kunden zeitnah als teil der
gewinnbeteiligung zukommen zu lassen. abgeschriebene immos und
vermögenswerte, die nur mit ihrem geringsten, jemals vorhandenen
wert in der bilanz geführt sind, gibt es also in gb nicht.
nun zu clerical medical:
clerical medical wurde 1824 gegründet und zählt zu den führenden
britischen gesellschaften
policy holders protection Act 1975 für englische
versicherungsgesellschaften mit mindestens 90 %iger absicherung der
kunden bei insolvenzen
cmwurde von standard & poor´s mit aa bewertet
cm gehört zur halifax-gruppe (100% tochter). halifax ist die größte
bausparkasse der welt, das größte hypothekenkreditinstitut der welt
und die 14.tgrößte bank der welt.
seit 1824 schüttet cm jedes Jahr
ohne unterbrechung eine
gewinnbeteiligung aus, sowohl während beider weltkriege, als
auch während der welt-wirtschaftskrise. für ihre kunden wurden in
den letzten 25 jahren eine durchschnitts-rendite von 13,35 % p.a.
(auf pfund-sterling basis) erwirtschaftet.
cm ist durch das bundesaufsichtsamt für das versicherungswesen für
den vertrieb in deutschland zugelassen.
es handelt sich bei den wealthmaster produkten um policen nach
deutschem vertragsrecht mit deutschem gerichtsstand und die policen
sind in dm, also ohne währungsrisiko erhältlich.
cm garantiert, daß der wert der anteile niemals fällt, und daß der
anteilspreis am ende des anlagezeitraumes der höchste bis zu diesem
zeitpunkt ist.
cm garantiert die jahresdividende für das laufende jahr im voraus.
für 2001 ist eine jahresdividende in höhe von 5 % für sparverträge
garantiert, zzgl. anteiliger schlußbonus. für einmalanlagen werden
4 % für 2001 garantiert, jeweils zuzüglich fälligkeitsbonus.
die durchschnittsrendite seit 1995 liegt derzeit bei ca. 13,1 %
p.a..
cm verwaltet mehr als 1 mio. kunden mit mehr als 2 mio. verträgen,
verwaltet über 250 mrd.dm.
cm kann auch für die betriebliche altersversorgung genutzt
werden.
cm garantiert, dass der preis der anteiel niemals fallen kann. in
der tat wird garantiert, dass der anteilspreis am ende der
betreffenden laufzeit der höchste bis zu diesem zeitpunkt ist. (zur
erklärung: cm hat interne fonds und je nach poolwährung - dm, euro,
gbp, usd - werden anteile für den jeweiligen kunden gekauft). welch
ein vorteil gegenüber fonds.
folgende möglichkeiten bestehen, in cm zu investieren:
- sparplan ab dm 200 mtl. oder dm 2.000 p.a.
gesundheitsfragen nur 2 bis zu einer todesfallsumme von dm 150.000
(=mind. 60% der eingezahlten beiträge wegen der steuerfreiheit bei
auszahlung)
- einmalanlage mit/ohne auszahlungsplan ab dem 1. jahr
keine gesundheistfragen, 101% versicherungsschutz der
einmaleinlage
- der sogenannte feeder: einmalanlage in eine art depot, woraus ein
zweiter sparplan mit 5 jahresraten aus dem ersten vertrag gespeist
wird, um dann nach mindestens 7 jahren wartezeit diese auszahlung
(en) steuerfrei zu erhalten, hier höchstes eintrittsalter 55
jahre
kosten:
beim sparplan laut der musterberechnung genauso übel wie bei
deutschen lv /fondsgeb. lv, trotzdem geradezu traumhafte renditen
nach kosten bei längeren laufzeiten, siehe tabelle weiter unten
bei der einmaleinlage:
choice account = ab dm 18.000, kosten sofort einmalig 7%
noble = ab dm 50.000, 0,125 % kosten pro monat, über 5 jahre = 7,5
%, aber die volle summe geht in das investment und erwirtschaftet
rendite
gleich geht es weiter, muss nur kurz weg.
(bitte entschuldigt die rechtschreibfehler, habe aber gerade keine
zeit nochmals korrektur zu lesen)
schrieb am 27.06.01 14:11:29
nun zur presse:
folgende presseartikel kann ich, derzeit leider nur per fax oder
per post zur verfügung stellen:
faz, 19. okt. 1999 - statt stille reserven gewinnbeteilgung - was
unterscheidet britische und deutsche lebensversicherungen, von
norbert ras
berner oberland zeitung, 2.sep. 2000 <<renditeperlen>>
aus dem königreich
versicherungstip 13.04.00 - clerical medical: ein erfolgsprinzip
bestätigt sich (absolut lesenswerter artikel, der versicherungstip
ist pflichtlektüre für z.b. banker, versicherungsgnusties,
etc.)
dm, august 1999, buy BRITISH - höhere renditen, pfiffige
finanzierungen: lebensversicherungen britischer gesellschaften sind
für geldanlager eine interessante alternative
zm- zahnärztliche mitteilungen heft 7 (1999) britische
lebensversicherungen - hohe renditen plus steuerspareffekt
folgende artikel habe ich noch nicht, sind aber auch erschienen
(kann ich liefern, sobald ich sie organisiert habe):
geld idee, april 2000 - lebensversicherung - bis zu 100% mehr
rendite, top-policen. britische versicherer bieten mehr als die
deutsche konkurrenz: höhere renditen, mehr vielfalt und eine
größere flexibilität. die policen von der insel entwickeln sich in
deutschland zum geheimtipp.
wirtschaftskurier sep. 2000, kapitallebensversicherun: auf der
suche nach performance
wirtschaftskurier april 2000, tradition, transparenz und
performance machen britische versicherer interessant - neugierig
auf britischen geldregen
performance für eine im januar 1995 abgeschlossenen einmalanlage:
(wichtig: bitte denkt daran, dass diese zahlen der vergangenheit
die besonders hohe rendite reflektieren, die zwischen 1995 und 1999
erzielt wurde, und dass die zukunft anders aussehen kann.
perfomance in der vergangenheit ist nicht notwendigerweise ein
hinweis auf zukünftige performance)
januar 1995 bis januar 2000: 41,11% garantierter bonus plus 78,00%
fälligkeitsbonus(wird nur bei korrekt beantragter auszahlung,
ablauf oder im todesfall gezahlt) das bedeutet: nehmen wir an, man
hat im januar 95 in deutschland dm 100.000 in den wealthmaster
choice account verbunden mit dem ursprünglichen dm-pool mit
garantiertem wertzuwachs investiert, so hätte man im februar 2001
im leistungsfall oder bei ablauf dm 232.974,00 erhalten = ein
wertzuwachs von 15,02% p.a. (siehe absatz oben wichtig!)
schrieb am 27.06.01 14:23:52
hier eine tabelle für die wertentwicklung der sparverträge:
Langzeitperformance von Clerical Medical (with-profits Policen)
Laufzeit je 25J__Mtl. Sparrate GBP__ges.
Einzahlung_Auszahlung__Auszahlung als vielf. d. Einz. __in %
1963-1988__30___9.000___48.466__5,38-fach__11,36
1964-1989__30___9.000___53.692__5,69-fach__11,99
1965-1990__30___9.000___60.260__6,69-fach__12,70
1966-1991__30___9.000___61.789__6,86-fach__12,85
1967-1992__50__15.000__102.435__6,83-fach__12,82
1968-1993__50__15.000__102.664__6,84-fach__12,83
1969-1994__50__15.000__101.664__6,77-fach__12,77
1970-1995__50__15.000__103.028__6,87-fach__12,86
1971-1996__50__15.000__104.801__6,99-fach__12,96
1972-1997__50__15.000__105.676__7,04-fach__13,01
1973-1998__50__15.000__110.846__7,39-fach__13,30
1974-1999__50__15.000__107.529__7,16-fach__13,12
1975-2000__50__15.000__104.289__6,95-fach__12,93
Quelle: Money Management
Ergebnisse aus der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige
Wertentwicklungen
schrieb am 27.06.01 14:31:55
bevor ich es vergesse:
shaky (bist zwar nicht da, kannst es ja nach dem urlaub lesen:
die rendite für das jahr 2000 liegt nach ersten aussagen bei
9,45%.
Die seit 1956 erzielten tatsächlichen Renditen
Langzeitperformance von Clerical Medical (Einmalanlage)
Die dargestellten Ablaufleistungen sind kostenbereinigt und stellen
10-Jahres Perioden dar, jeweils zum 01. Februar. Der ursprüngliche
Einmalanlagebetrag war DM 100.000.
Anlagezeitraum__Ablaufwert__Rendite p.a.im Schnitt
1956 - 1966____300.745 DM___11,64%
1957 - 1967____303.993 DM___11,76%
1958 - 1968____309.201 DM___11,95%
1959 - 1969____314.770 DM___12,15%
1960 - 1970____322.143 DM___12,41%
1961 - 1971____329.672 DM___12,67%
1962 - 1972____335.869 DM___12,88%
1963 - 1973____342.473 DM___13,10%
1964 - 1974____348.885 DM___13,31%
1965 - 1975____354.780 DM___13.50%
1966 - 1976____360.129 DM___13.67%
1967 - 1977____364.910 DM___13.82%
1968 - 1978____369.423 DM___13,96%
1969 - 1979____373.332 DM___14,08%
1970 - 1980____372.025 DM___14,04%
1971 - 1981____371.373 DM___14,02%
1972 - 1982____365.873 DM___13,85%
1973 - 1983____362.353 DM___13,74%
1974 - 1984____355.405 DM___13,52%
1975 - 1985____348.270 DM___13,29%
1976 - 1986____340.058 DM___13,02%
1977 - 1987____331.727 DM___12,74%
1978 - 1988____324.732 DM___12,50%
1979 - 1989____320.999 DM___12,37%
1980 - 1990____321.284 DM___12,38%
1981 - 1991____317.022 DM___12.23%
1982 - 1992____326.468 DM___12,56%
1983 - 1993____332.021 DM___12,75%
1984 - 1994____339.757 DM___13.01%
1985 - 1995____347.655 DM___13,27%
1986 - 1996____358.548 DM___13,62%
1987 - 1997____370.397 DM___13,99%
1988 - 1998____382.597 DM___14,36%
1989 - 1999____388.323 DM___14,53%
Quelle: CMI SA388/TC/0296 WS 11/2000
Ergebnisse aus der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige
Entwicklungen.
am meisten beeindruckt mich die regelmäßigkeit, mit der cm über
10-jahreszeiträume immer über 10% p.a. erwirtschaftet hat (früher
allerdings in pfund!!!)
schrieb am 27.06.01 14:44:23
Jahresdividenden und Fälligkeitsboni
Während die Kapitalmärkte auf breiter Front seit März letzten
Jahres schwach tendieren, alle wesentliche Indices im gleichen
Zeitraum Federn lassen mussten, 80 % der freien Fonds noch nicht
einmal die schwache Entwicklung der betreffenden Indices erreichen
konnten und die Konkurrenz Renditen sponsert, hat die Clerical
Medical wieder Zahlenwerte erreicht, die absolut Top sind!
Das von uns so gelobte Glättungsverfahren hat sich auch in dieser
Phase durchgesetzt und zu dem hervorragenden Ergebnis mit
beigetragen. Die Clerical Medical kann Ihnen und Ihren Kunden
folgende Zahlenwerte an die Hand geben:
Jahresdividenden
Alle Jahresdividenden der Pools mit garantiertem Wertzuwachs
bleiben unverändert. Die Jahresdividenden des neuen Pools mit
garantiertem Wertzuwachs 2000EINS beträgt 4 %. Damit haben Sie eine
hervorragende Startposition für das neue einfachere
Einmalprämienprodukt.
Fälligkeitsbonifikation
Die Fälligkeitsboni in US-Dollar sind durchgehend leicht bis mittel
gefallen, in britischen Pfund für alte Verträge leicht gestiegen
und für neue Verträge leicht gesunken. Für die Policen und DM/EURO
bleiben sie hingegen unverändert oder konnten für ältere Verträge
sogar deutlich erhöht werden. Die Bonifikation für das I, Quartal
in DM/EURO:
Pools mit garantiertem Wertzuwachs (Classic Serie 2)
1995 1. Quartal von 70% auf 78% = Erhöhung um 11,43%
1996 1. Quartal von 60% auf 73% = Erhöhung um 21,67%
1997 1. Quartal von 42% auf 49% = Erhöhung um 16,67%
1998 1. Quartal von 23% auf 27% = Erhöhung um 17,39%
1990 1. Quartal von 13% auf 14% = Erhöhung um 7,69%
2000 1. Quartal von 2% auf 4% = Erhöhung um 100,00%
Damit erweist sich der Classic Plan wiederum als ein äußerst
renditestarkes Produkt. Bei einer Einmaleinlage erreichen wir damit
eine durchschnittliche Wertentwicklung von bis zu 16%.
Mit diesen Zahlen hat Clerical Medical wieder einmal bewiesen, dass
sie zu den Top-Adressen zählt. Mit diesen Performancezahlen haben
sie ein überzeugendes Argument für Ihre Kunden und die für das Jahr
2001 gesteckten Ziele.
Clerical Medical Info: Höhere Entnahmen bei Einmalanlagen
Es können im Pools 2000EINS bis 7,5% Entnahmen vereinbart werden.
Hinweis: Die möglichen Entnahmen sind nicht auf 7,5% beschränkt.
Sollte der Kunde höhere Entnahmen wünschen, so muss nur für den
7,5% überschreitenden Anteil die Rückgabeanpassung in Kauf genommen
werden. Dies ist für den Kunden erfahrungsgemäß günstiger, als in
schlechten Zeiten ein freies Investment zu kündigen.
schrieb am 27.06.01 14:53:43
hier noch weitere informationen, die ich im vorfeld
zusammengetragen habe und sich teilweise durch vorher genannten
informationen wiederholen:
o Clerical Medical ist auf dem deutschen Markt als "Original-Brite"
ohne Niederlassung tätig
o Clerical Medical bietet dem deutschen Kunden die Teilnahme an den
volatilen Aktienmärkten ohne das Risiko dieser Märkte zu tragen
o 1824 in Großbritannien gegründet
o Verwaltet zur Zeit mehr als 5 Millionen Verträge
o Übernahm im Februar 2001 mit Equitable Life die älteste
Verssicherungsgesellschaft der Welt
o Verwaltet nach Übernahme der Equitable Life über 200 Mrd. DM
o Juni 2000 wurde die Clerical Medical Europa in Luxemburg
gegründet. Der Internationale Anteil am Gesamtgeschäft der Clerical
Medical beträgt zur Zeit ca. 27% mit steigender Tendenz
o Gehört seit 1997 zur Halifax-Gruppe (gegründet 1853), die derzeit
über 518 Mrd. DM verwaltet.
o Halifax ist zur Zeit die 14. größte Bank der Welt
o Erhielt 1999 & 2000 für Ihre Finanzstärke die AA
(ausgezeichnet) Bewertung der Rating-Agentur Standard &
Poor´s
o Ununterbrochene Bonusausschüttungen seit 1824 während ihrer
177-jährigen Geschichte
o Bietet über eine flexible Produktpalette hervorragende
Investmentleistung
o Verfügt über hervorragende Publikationen in "versicherungstip",
Finanztest und ZM
o Die Clerical Medical Europa bietet ihre Garantiepools in Europa
nicht über Niederlassungen an
Pools mit garantiertem Wertzuwachs
Ø Die Performancechancen internationaler Aktienmärkte sind hoch
Ø Aktien sind langfristig die renditestärkste Geldanlage
Ø Die Schwankungen (Volatilität) der Aktienmärkte gefährden
potentiell den Erfolg der Anlage
Ø Die richtige Auswahl der Aktien ist schwierig
Ø Ein kalkulierbares Chancen/Risikopotential ist wichtig
Ø Ziel der CM-Pools ist: Die Teilnahme an den volatilen
Aktienmärkten ohne das Risiko der Märkte zu tragen
Ø Die Teilnahme an den Märkten geschieht durch das System der
englischen "With-Profits" (mit Gewinn) Produkte, d.h. Aktienanlage
inklusive wertvoller Garantien
Ø ein traditionell britisches Produkt
Ø Ziel ist: Eine Glättung, d.h. gleichmäßige Wertentwicklung durch
ein "Reservespiel"
Unterschiedliche Pools
für Verträge mit regelmäßiger und einmaliger
Beitragszahlung
Ø Geführt in Euro/DM, Dollar und britischem Pfund
Ø Die Anlage wird in nominelle Anteile umgewandelt
Ø Auf diese nominellen Anteile wirken Garantien
Ø CM garantiert: Das der Wert der Anteile niemals fällt
Das der Anteilspreis am Ende des Versicherungszeitraumes der
höchste bis zu diesem Zeitpunkt ist
Die Jahresdividende:
Ø Wird jedes Jahr im voraus für das kommende Jahr deklariert
Ø Kann nicht mehr zurückgenommen werden
Ø Lässt den Anteilspreis auf Tagesbasis anteilig dem Satz der
Jahresdividende steigen
Ø ist ungefähr vergleichbar mit dem rechnungsmäßigen Zins der
deutschen Lebensversicherung (aber variabel und marktabhängig)
Ø wird netto der Managementgebühr von 1% deklariert, d.h. wenn 5 %
Jahresdividende deklariert wird, sind es eigentlich 6% minus 1%
Managementgebühr
Fälligkeitsbonus:
Ø Reflektiert die tatsächliche Wertentwicklung der Anteile
Ø Wird in der Regel nicht häufiger als zweimal im Jahr geändert
Ø Ist vergleichbar mit dem außerrechnungsmäßigen Zins der deutschen
Lebensversicherungen (nur potentiell höher)
Ø Wird zugeführt im Todesfall, bei Ablauf oder korrekt beantragten
Auszahlungen (d.h. bei Antragstellung oder mind. 5 Jahre vor
Auszahlung)
Ø Wird dem gesamten Vertragswert (inkl. Jahresdividende)
hinzugerechnet
Was passiert bei Kündigung?
- Rückgabeanpassung -
Ø Kann positiv (Rückgabebonus) und negativ (Marktpreisanpassung)
sein
Ø Der jeweilige Wert kann jederzeit abgefragt werden
Ø Dem Kunden gehört das "Reservekonto"
Ø Bei Kündigung erhält der Kunde den Vertragswert (Guthaben nach
Kosten + Jahresdividende). Der Fälligkeitsbonus wird zugerechnet.
Dieser Endwert wird entweder mit dem Bonusfaktor oder mit dem
Marktpreisanpassungsfaktor multipliziert
Ø Dieses System bedeutet mehr Flexibilität als das freie
Investment
Ø Die Rückgabeanpassung schützt den Einzelanleger ebenso bei
Kündigung wie die verbleibenden Versicherungsnehmer
Alternative zur Investmentfondsanlage:
Ø Garantien
Ø Günstige Kostenstruktur
Ø Hohe Performance auch im Vergleich mit freien Fonds
Ø Vergleichbar mit gemischten oder Standartfonds
Ø Jederzeit Verfügbarkeit des Kapitals in Form von regel- oder
unregelmäßigen Auszahlungen
Ø Es kann ein zusätzlicher Todesfallschutz vereinbart werden
Ø Vorteile bei Erbschafts- und Schenkungssteuer
Ø Behandlung als Kapitalertrag § 20 EstG. Erträge aus ratierlichen
Sparverträgen können steuerfrei gestellt werden
Ø Hohe Flexibilität und Minimierung der Verlustrisikos auch bei
vorzeitiger Kündigung
Welche Pools mit garantiertem Wertzuwachs stehen zur Verfügung?
Serie 2: Für regelmäßige Beträge- Wealthmaster Classic Plan
Serie 2000EINS: Für Einmalbeiträge- Wealthmaster Choice Account
Wealthmaster Noble
Festgeldkonto in Für Einmalbeiträge
Verbindung mit zur Umwandlung in eine
Serie 2: steuerfreie Anlage - Feeder-Plan
Wealthmaster Classic Plan - Serie 2
Ø Altrenditen: Der Pool Serie 2 wurde am 1. Jan. 1995 aufgelegt.
Nach Abzug aller Kosten (aus dem Poolwert) hätte der Kunde am 1.
Feb. 2001 die folgenden Gutschriften erhalten:
eine aufgelaufene Jahresdividende von 41,11 % und
ein aufgelaufener Fälligkeitsbonus von 78,00 %.
Die jährlichen Renditen können abgefragt werden. Je nach Laufzeit
des Vertrages ergibt sich eine unterschiedliche Kostenstruktur.
Ø Jahresdividenden in DM über die letzten Jahre:
1995: 6,75 %
1996: 6,00 %
1997: 6,00 %
1998: 6,00 %
1999: 5,25 %
2000: 5,00 %
2001: 5,00 %
Ø Mindestbeitrag: mtl. 200,-- DM - jährl. 2.000,-- DM
Ø Max.: Laufzeit: Endalter 95
Ø Voraussetzungen für die Steuerbefreiung der Erträge sind
Mindestlaufzeit vor Kapitalentnahmen: 12 Jahre
Beitragszahlungsdauer: 5 Jahre
Todesfallschutz: 60 % der Beitragszahlungssumme
Ø Highlights
1. Teilauszahlungen für:
o Steuerfreie Kindergeldanlage
Beispiel: Für Kinder ab dem ersten Lebensjahr kann das Kindergeld
angelegt werden. Beitragszahlungen bis zum Beginn des Studiums.
Laufzeit des Vertrages bis zum Ende der Versorgungszeit. Laufzeit
28 Jahre - Beitragszahlungsdauer bis zum 18. Lebensjahr =
steuerfreie Auszahlungen zwischen dem 18. und 28. Lebensjahr
während des Studiums.
o Steuerfreie private Altersvorsorge
Beispiel: Ein 45jähriger Mann möchte bis zum 63. Lebensjahr
Beiträge zahlen und anschließend bis zum 75. Lebensjahr steuerfreie
Auszahlungen als private Zusatzversorgung erhalten. Laufzeit des
Vertrages 30 Jahre - Beitragszahlungsdauer 18 Jahre. Über die
Option "Letztversterbensbasis" lässt sich besonders bei längeren
Auszahlungszeiten eine Generationenrente darstellen.
o Vorgezogene private Altersrente
Beispiel: Ein 45jähriger Arzt möchte schon mit dem 60. Lebensjahr
in Rente. Seine bestehende Altersversorgung setzt sich zusammen aus
Verpachtung/Verkauf der Praxis und der Kammerversorgung ab 65. Über
den Classic Plan kann er folgende Option vereinbaren:
Beitragszahlungsdauer 15 Jahre - Laufzeit 20 Jahre. Zwischen dem
60. und 65. Lebensjahr erhält er steuerfreie Teilauszahlungen.
Zusammen mit Verpachtung/Verkauf reichen diese Entnahmen bis zum
65. Lebensjahr, dann greift die Kammerversorgung.
2. Vorteile gegenüber anderen privaten
Rentenversorgungskonzepten:
Ø Hohe Flexibilität: Beitragszahlungsdauer und Laufzeit des
Vertrages können sehr unterschiedlich vereinbart sein
Ø Teilauszahlungen können mit und ohne Kapitalverzehr vereinbart
werden. Auch lassen sich unterschiedliche Höhen in den
Teilauszahlungen vereinbaren.
Ø Steuerbefreiung der Erträge, da es sich um Teilauszahlungen aus
einer Kapitallebensversicherung während der Laufzeit handelt
Ø Der Kunde verliert nicht das Kapitalwahlrecht während der
Auszahlungsphase
Ø Im Todesfall erhält auf jeden Fall der "Begünstigte" den gesamten
Poolwert unabhängig von
irgendwelchen Garantiezeiten wie in der Leibrente
Ø Garantierte Altersversorgung. - Die Rente ist sicher und nicht
spekulativ -
Ø Überdurchschnittliche Performance
Ø Jahresdividende fast 40% höher als Garantieverzinsung einer
Rentenversicherung
3. Vereinbarung einer Ablaufleistung - ohne
Teilauszahlungen
Ø Zur Tilgungsaussetzung einer Hypothek
Durch die überdurchschnittliche Performance ist zur Erreichung der
Zielsumme entweder ein niedrigerer Beitrag möglich, oder die
Zielsumme ist früher erreicht
Ø Zur Abtretung eines Hebelmodells
Ø Als Instrument zur Vermögensübertragung:
Vorteilhafte Behandlung als Versicherungsprodukt bei Erbschaft und
Schenkung (2/3 Regelung)
Ø Generell zur sicheren Erreichung eines individuellen Sparziels
mit hoher Performance und Steuerbefreiung der Erträge
4. Beiträge aus dem Noble
Ø Der Kunde kann Teilauszahlungen aus dem Noble zur Beitragszahlung
verwenden
Ø Die Erträge sind dann steuerfrei
Ø Besonders lohnenswert, wenn Laufzeiten über 15 Jahre vereinbart
werden
Wealthmaster Noble Plan - Serie 2000EINS
Ø Altrendite: der Pool 2000EINS ist eine Weiterentwicklung des im
Jahre 1995 aufgelegten Pools der Serie 2. Zum damaligen Zeitpunkt
stand dieser Pool sowohl für Einmalanlagen als auch für ratierliche
Sparverträge zur Verfügung. Die Altperformance des Pool 2 kann für
Berechnungen der möglichen Wertentwicklungen herangezogen
werden.
Ø Nach Abzug aller Kosten (auf den Poolwert) hätte der Kunde am 1.
Febr. 01 die folgenden Gutschriften erhalten:
1. Eine aufgelaufene Jahresdividende von 41,11 % und
2. Ein aufgelaufener Fälligkeitsbonus von 78 %.
Ø Die Jahresdividende bis zum 31. Jan. 2002 beträgt 4 %
Ø Mindestanlagesumme 50.000,-- DM
Ø Mindesteintrittsalter 18 Jahre
Ø Höchsteintrittsalter 69 Jahre
Ø Mindestlaufzeit 10 Jahre
Ø Max. Laufzeit: Endalter 95
Ø Einrichtungsgebühr: Es werden 100 % bei Anlage gutgeschrieben.
Anschließend wird eine monatliche Einrichtungsgebühr in Höhe von
0,125 % des ursprünglichen Anlagebetrages über einen Zeitraum von 5
Jahren abgezogen
Ø Auszahlungen inklusive Fälligkeitsbonus: Bis 7,5 % der
Anlagesumme wird keine Rückgabeanpassung vorgenommen
Ø Versteuerung: Kapitalertrag im Sinne der § 20 EstG.
Highlights
1. Vorteile gegenüber einer Investmentfondsanlage
Ø Garantien bei günstiger Kostenstruktur
Ø Hohe Performance auch im Vergleich mit freien Fonds
Ø Jederzeitige Verfügbarkeit des Kapitals durch
regelmäßige/unregelmäßige Auszahlungen
Ø Bei vorzeitiger Kündigung ist durch das "Glättungsverfahren" und
durch die Rückgabeanpassung ein starkes Sicherungspolster
gegeben
Ø Einzahlungen jederzeit möglich
Ø Versicherungsschutz bei Tod: 101 % des Poolwertes
Ø Vorteile Erbschaftssteuer/Schenkungssteuer (2/3 Regelung).
Beispiel: Bei Übertragung der Vermögenswerte an Kinder zu Lebzeiten
durch Abtretung des VN werden bei Einhaltung einer mehrjährigen
Frist nur 2/3 der Vermögenswerte für die Berechnung der
Erbschaftssteuer in Ansatz gebracht
Ø Eignet sich durch die Garantien hervorragend zur Absicherung von
Hebelkombinationen und zur Hypothekensicherung.
2. Vorteile gegenüber einer sofortbeginnenden Leibrente
Ø Keine Wette auf den Versichertenbestand - Im Todesfall erbt die
"Begünstige Person" das Restkapital ohne Rücksicht auf
Garantiezeiten
Ø Garantierte Altersversorgung - Die Rente ist sicher und nicht
spekulativ
Ø Jederzeitiges Kapitalwahlrecht
Beispiel: Der Kunde erhält mit 63 Jahren die Ablaufleistung einer
deutschen Lebensversicherung über 100.000,-- DM. Bei einer
Mindestlaufzeit von 10 Jahren kann dieser Betrag im Noble angelegt
werden. Der Kunde bestimmt dann mit der Höhe der Teilauszahlungen
ob er Kapitalerhalt oder -verzehr wünscht. Auch bei der Option
"Kapitalerhalt" verliert der Kunde aber nicht das Recht auf
jederzeitige Auszahlung des gesamten vorhandenen Poolwertes
Wealthmaster Choice Account - Serie 2000EINS
o Wie Noble aber mit folgenden Abweichungen
o Mindestanlagesumme 18.000,-- DM
o Einrichtungsgebühr: 7 % - dem Pool werden 93 % des Anlagebetrages
gutgeschrieben
Feeder-Plan
Ø Mindestanlagesumme 50.000,-- DM
Ø Mindestalter 18 Jahre
Ø Höchsteintrittsalter 55 Jahre
Ø Maximales Ablaufalter ist das 95. Lebensjahr
Ø Alternative zum deutschen 5 + 7 Modell
Ø Der Feeder (Depot) wird festverzinslich für 5 Jahre angelegt.
Zinsänderungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Ø der ratierliche Sparvertrag entspricht dem Pool 2 - aber ohne
Teilauszahlungen - . Es kann nur eine Ablaufleistung zu einem
bestimmten Zeitpunkt vereinbart werden.
Ø Umwandlung einer steuerpflichtigen Einmalanlage in eine
steuerfreie Anlage
Ø Hohe Ablaufsicherheit zu einem bestimmbaren Zeitpunkt
Ø Keine Gesundheitsprüfung - kostengünstig
Ø Beispiel: Ein 50jähriger Diabetiker könnte problemlos den Feeder
nutzen um Ertragssteuerbefreiung zu erreichen
Ø Geringe Kosten = hohes Renditepotential
schrieb am 27.06.01 15:24:20
Renditevergleich britischer Lebensversicherer
Wichtige Anhaltspunkte liefert ein Vergleich erzielter Renditen
britischer Lebensversicherer der Jahre 1989 – 2000.
Jährliche Renditen für „With-Profit“ - Policen mit 25 Jahren
Laufzeit
Renditen in
%_1989_1990_1991_1992_1993__1994__1995_1996__1997_1998_1999_2000
Axa Sun
Life__12,3__13,1__13,4__13,3__13,1__13,3__13,2__13,3__13,1__----___13,0__12,9
Cler.
Med.____12,3__13,0__13,2__13,2__13,2__13,1__13,2__13,3__13,4__13,7__13,5__13,3
Co-operative__10,6__11,4__12,3__12,5__12,6__12,7__12,8__12,6__12,7__12,7__12,8__13,0
Friends
Prov.__9,2___9,8__10,0__13,4__13,2__13,3__13,0__13,2__13,2__13,4__13,4__13,2
CGU________11,6__12,6__13,3__13,6__13,6__13,6__13,5__13,7__13,9__14,2__14,0__14,1
Legal &
Gen.__11,8__12,3__13,1__13,1__13,2__12,9__13,1__13,2__13,2__13,0__13,0__12,6
Norwich
U.___12,4__13,0__13,3__13,1__12,9__12,9__12,5__12,5__12,6__13,0__12,9__12,3
Pearl_______11,0__12,0__12,7__12,6__12,4__12,2__12,3__12,2__12,5__12,3__11,2__12,4
Prudential____11,3__12,0__13,2__13,2__12,8__12,6__12,8__12,7__13,0__13,1__13,4__13,0
Scott.
Wid.____------__-----__13,0__13,2__12,9__13,2__13,1__13,1__13,4__13,5__13,3__12,7
Royal
London_11,5__12,8__13,4__13,4__13,2__13,2__13,0__13,2__13,6__13,9__14,4__14,2
Scott.
Am.____12,4__13,1__13,3__13,4__13,2__13,1__13,1__12,9__12,5__13,0__13,0__12,8
Scott.
Life____12,0__12,7__13,0__13,5__13,2__13,3__13,0__13,1__13,0__13,2__13,2__13,1
Stand.
Life___12,8__13,4__13,6__13,6__13,4__13,4__13,2__13,3__13,2__13,5__13,4__13,6
Sun Life
Can._10,0__10,2__11,0__11,1__12,2__12,2__12,6__12,7__13,5__13,6__13,5__12,4
Im Vergleich dazu erzielten die 10 stärksten deutschen
Lebensversicherungsgesellschaften in der Vergangenheit eine
durchschnittliche Beitragsrendite in Höhe von 6,38 %. (Quelle
map-report, 1-2/95, 32-33/95, 42-43/95. Grundlage der Berechnungen
sind überschussbeteiligte Kapitallebensversicherungen mit 100%
Todesfallschutz, die zwischen 1993 und 1995 zur Auszahlung
kamen)
Sowohl britische, als auch deutsche Versicherer unterliegen einer
strengen nationalen Aufsicht.
Jahresdividenden und Fälligkeitsboni
Während die Kapitalmärkte auf breiter Front seit März letzten
Jahres schwach tendieren, alle wesentliche Indices im gleichen
Zeitraum Federn lassen mussten, 80 % der freien Fonds noch nicht
einmal die schwache Entwicklung der betreffenden Indices erreichen
konnten und die Konkurrenz Renditen sponsert, hat die Clerical
Medical wieder Zahlenwerte erreicht, die absolut Top sind!
Fälligkeitsbonifikation
Die Fälligkeitsboni in US-Dollar sind durchgehend leicht bis mittel
gefallen, in britischen Pfund für alte Verträge leicht gestiegen
und für neue Verträge leicht gesunken. Für die Policen und DM/EURO
bleiben sie hingegen unverändert oder konnten für ältere Verträge
sogar deutlich erhöht werden. Die Bonifikation für das I, Quartal
in DM/EURO:
Pools mit garantiertem Wertzuwachs (Classic Serie 2)
1995 1. Quartal von 70% auf 78% = Erhöhung um 11,43%
1996 1. Quartal von 60% auf 73% = Erhöhung um 21,67%
1997 1. Quartal von 42% auf 49% = Erhöhung um 16,67%
1998 1. Quartal von 23% auf 27% = Erhöhung um 17,39%
1990 1. Quartal von 13% auf 14% = Erhöhung um 7,69%
2000 1. Quartal von 2% auf 4% = Erhöhung um 100,00%
Clerical Medical Info: Höhere Entnahmen bei Einmalanlagen
Es können im Pools 2000EINS bis 7,5% Entnahmen vereinbart werden.
Hinweis: Die möglichen Entnahmen sind nicht auf 7,5% beschränkt.
Sollte der Kunde höhere Entnahmen wünschen, so muss nur für den
7,5% überschreitenden Anteil die Rückgabeanpassung in Kauf genommen
werden. Dies ist für den Kunden erfahrungsgemäß günstiger, als in
schlechten Zeiten ein freies Investment zu kündigen.
schrieb am 27.06.01 16:19:11
was hat es mit den sogenannten hebelmodellen auf sich?
der größte teil der banken nimmt inzwischen eine cm-police als
tilgungsaussetzung für ein hypothekendarlehenmit handkuss. es gibt
aber auch zahlreiche banken, die bei entsprechender bonität des
kunden folgende modell anbieten:
eigenkapital des investors z.b.: dm 100.000
fremdkapital von der bank: dm 300.000
gesamtinvestment in cm-police: dm 400.000
die kredite werden in dm, euro, chf, usd und yen angeboten, wobei
ich den chf als interessant betrachte, da er relativ hoch bewertet
und mit 4,75% zins p.a. billiger als ein dm-kredit ist. yen ist
ansichtssache, er müsste eigentlich aufgrund der wirtschaftsdaten
aus japan fallen, schwankt aber auch stark, so dass man eine
eventuelle nachschusspflicht gegenüber der bank nie ausser acht
lassen darf. zurück zum investment:
auf die dm 400.000 in cm rechne ich mal bei einer laufzeit von 10
jahren mit vorsichtigen 8% rendite p.a. = dm 32.000 abzüglich 4,5%
auf dm 300.000 (gleichbleibender wechselkurs dm/chf der einfachheit
halber für den kredit in chf) = dm 13.500 zins, zahlbar an die bank
= dm 18.500 rendite, was bei einer grundverzinsung von 8%
der anlage eine eigenkapitalrendite von 18,5% auf das eingesetzte
eigenkapital entspricht.
die police ist selbstverständlich an die bank zur sicherheit für
den kredit abgetreten. es gibt banken, die eine maximale
kreditlaufzeit von 10 jahren akzeptieren, d.h. ich muss den kredit
nach 10 jahren zurückbezahlen, also laufzeit von cm auch 10 jahre
wählen. einige banken wollen eine jährliche zinszahlung, andere
lassen die kreditzinsen auf den kredit auflaufen, eine weitere bank
möchte, dass p.a. 2 % der kreditsumme in hauseigene fonds angelegt
wird.
so nun könnt ihr excel starten und mögliche hebel berechnen,
vergeßt nicht die steuern, denn es handelt sich um eine
einmalanlage!!
gruss eschi