Der Gold Krieg!
Anfang 1999 gründete Bill Murphy, ein erfahrener Börsenhändler das
sogenannte Gold Anti-Trust Action Committee (GATA).
http://www.gata.org Murphy behauptete, daß die
Goldnachfrage schon seit längerer Zeit viel grösser sei als die
Goldproduktion und der Preis des Metalls deshalb viel höher sein
sollte. Stattdessen werde es von verschiedenen Grossbanken
künstlich unter der Schwelle von $ 300 die Unze gehalten. Nach ca.
1 1/2 Jahren verfasste er einen Bericht (Gold Derivative Banking
Crisis). Er warnte davor, daß bei den Goldderivaten eine Zeitbombe
tickt, die das ganze Banksystem ernsthaft gefährde. Der Bericht
wurde den Mitgliedern des amerikanischen Kongresses übergeben,
womit es sich hatte.
Am 7. Dezember 2000, bezeichnenderweise dem Jahrestag des Angriffes
auf Pearl Harbour, reichte Reginald Howe am U.S. District Court von
Massachusetts in Boston eine Klage ein wegen
betrügerischer
Manipulation des Goldpreises .
http://www.gata.org/lawsuit.html Er richtete schwere
Vorwürfe gegen die
BIZ , das
US Schatzamt , die
US
FED und Banken wie
J.P. Morgan, Chase,
Citicorp ,
und die
Deutsche Bank . Am 9. Oktober 2001 hätte der Richter
entscheiden müssen, ob die Untersuchung durchgeführt wird, aber der
Termin wurde neuerlich auf unbestimmte Zeit verschoben.
Die Klage wurde unterstützt durch
GATA. Auf einer Konferenz
in Südafrika schreckte Murphy nicht vor Worten wie
Betrug und
kriminelle Machenschaften zurück. Seiner Meinung nach müsste
der Goldpreis bei über $ 600 liegen und nicht bei unter $ 270. Dir
Grossbanken verdienten Milliarden dank dem niedrigen Goldpreis,
während die Goldminengesellschaften, die armen
Goldproduktionsländer und die Arbeiter den Schaden tragen müssen.
Minen werden geschlossen und Arbeiter müssen entlassen werden. Dies
war vor allem für die afrikanischen Länder äusserst schmerzhaft.
Natürlich sind auch die Zentralbanken die Dummen. Für ein paar
Hundert Millionen Dollar Zinserträge schauen sie zu, wie der Wert
ihres Goldschatzes immer kleiner, um viele Milliarden kleiner wird.
Da heute schon mehrere Jahresproduktionen verliehen sind, riskieren
sie zudem, daß sie ihr Gold nie mehr sehen werden.
Mit der Zeit wurden diese Manipulationen allerdings immer
schwieriger. Der Goldpreis wollte einfach nicht mehr sinken. Da
griff man zu Verzweiflungstaten, indem man zuletzt noch die ärmsten
Länder wie Bangladesh, Uruguay, aber auch Chile, Kuwait, die
Philippinen, Jordanien etc. ermutigte, ihr Gold zu verkaufen oder
zu verleihen. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, daß
möglicherweise selbst die Amerikaner nicht mehr viel Gold haben.
Angeblich soll 87% des US-Goldes weg sein. Und was in den Tresoren
der Bundesbank in Frankfurt liegt, soll auch nicht mehr viel
sein.
Was war eigentlich der Grund für diesen Krieg gegen das Gold? Gold
ist eine politische Sache. Deshalb wird sein Preis "gesteuert".
Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund. Gold in seiner
historischen Rolle als Geld ist einfach nicht kompatibel mit dem
heutigen weltweiten Finanzsystem.
Bis zum 15. August 1971 hat es in der Geschichte nicht eine einzige
Periode gegeben, in der überhaupt keine Papierwährung ans Gold
gebunden war. Die Geschichte des Geldes ist voll von Ereignissen
wie Münzverschlechterungen, Gelddrucken, Schuldenkrisen und was
alles noch zum Abwertungsprozedere gehört. Aber seit 1971 gibt es
keinen Ausweg mehr, weil keine Papierwährung mehr eine Goldbindung
hat.
Alle wirtschaftlichen, monetären und finanziellen Katastrophen der
letzten 30 Jahre waren direkt auf diese Tatsache
zurückzuführen.
Das globale Papiergeldsystem ist sehr jung. Sein kontinuierliches
Funktionieren basiert auf dem Glauben, daß der Schuldenberg, auf
dem es aufgebaut ist, eines Tages zurückbezahlt werden kann. Das
gewisse Etwas, das diesen Glauben erschüttern könnte und damit das
Fundament des modernen Finanzsystems selbst, ist ein Anstieg des
Goldpreises.
Die Regierung Clinton mit seinem Finanzminister Robert Rubin
betrieben eine Politik des festen Dollars. Damit liess sich gut
leben. Amerika lebte fröhlich auf Kosten des Auslandes. Das Ausland
finanzierte den "American Way of Life". Es investierte in den USA,
kaufte Staatspapiere und half die Börse hochtreiben. Diese
Situation durfte auf keinen Fall gestört werden.. Zudem hatte sich
gezeigt, daß das Finanzsystem schon damals recht angeschlagen
war.
Gute Beispiele dafür waren der Kollaps der Baring Bank, sowie des
LTCM Fonds oder die überstürzte Fusion von Morgan und Chase infolge
einer hochexplosiven Zins- und Derivateposition. Als Vergleich
genügt der Vulkan Ätna nicht. Da ist der Vesuv schon passender. Die
Geschäftsbanken und spekulativen Fonds verdienten in der
Zwischenzeit Milliarden mit diesem sogenannten "Gold Carry Trade".
Die NASDAQ, die Börse der Technologiewerte, hatte zudem
schwindelnde Höhen erreicht. Es ist immerhin die größte
Seifenblase, welche die Welt je gesehen hat.
"Das Gold als Barometer hätte die Börsenentwicklung - der größten
Seifenblase welche die Welt je gesehen hat - deshalb gestört. Er
hätte angezeigt, daß etwas sehr faul ist im Staate Dänemark
Abgesehen davon will man ja den US-Dollar, bzw. eine Abart des
Dollars (der Globaldollar) auf der ganzen Welt einführen und dabei
ist der EURO nachdem alle Nationen Europas verarmt und
ausgeplündert worden sind, nur die Vorstufe zur Globalwährung. Die
Devise: Der nächste Crash kommt bestimmt. Früher als erwartet und
vor allem unerwartet.
Der Goldpreis musste auf jeden Fall geknebelt werden.
US-Fed-Chef Greenspan, der sich im Gold auskennt, hat es ja selbst
öffentlich gesagt:
Sollte der Goldpreis steigen, dann werden die
Zentralbanken Gold in steigenden Mengen auf den Markt werfen, damit
das verhindert wird.
Diese Antigoldpolitik besteht nun schon seit Jahren. Aber so
richtig verschärft hat sie sich erst um 1993. Die Amerikaner hatten
allerdings schon nach dem Crash von 1987 zu einem großen Schlag
ausgeholt. Damals zwangen sie den IMF, so viel von ihrem Gold auf
den Markt zu werfen, daß der Goldpreis in einem Tag um $100
einbrach. Von Zeit zu Zeit haben die Holländer und die Belgier Gold
verkauft. Trotzdem hat der Goldpreis immer wieder zu Erholungen
angesetzt, so z.B. 1993.
Deshalb überlegten sich die Amerikaner, wie kann man einen
dauerhaften Druck auf den Goldpreis ausüben?
Offensichtlich gelingt das nur, indem man den größten Goldbesitzer
überzeugt oder mittels Erpressungen zwingt , sein Gold auf den
Markt zu werfen:
Dieser Goldbesitzer war die Schweiz!
Mit einem Goldschatz von 2590 Tonnen hatte die Schweiz mehr Gold
als Frankreich oder Italien. Es hatte nur ein paar Hundert Tonnen
weniger als das 10 mal größere Deutschland. Pro Kopf gerechnet
hatte die Schweiz mit riesigem Abstand das meiste Gold auf der
Welt.
Also blies man zum Angriff auf die Schweiz. Dabei bediente
man sich Methoden, die zum schmutzigsten gehören, was man in der
Weltgeschichte je erlebt hat:
Man bediente sich der Tragik des
Holocaust.
Das ganze unheilvolle Drama mit dem Schweizer Gold begann nicht
erst 1996 oder 1999, sondern mit dem Beitritt der Schweiz zu den
Bretton Woods-Instituten im Jahre 1992. Der Bundesrat wurde von
irgend jemand in diesen fatalen Schritt hineingeschwatzt oder
hineinmanövriert. Es kam dann zu einer Volksabstimmung, die nur
ganz knapp zu Gunsten des Beitritts ausfiel.
Wenn man in der Schweiz die unheilvolle Geschichte des IWF gekannt
hätte, wäre es nie zu diesem verhängnisvollen Entscheid gekommen.
Aber weder unsere Regierung noch die Bevölkerung hatten eine
Ahnung, was die Tätigkeit und die wahren Ziele des IWF sind.
Niemand hatte eine Ahnung, daß der IWF eigentlich noch fast jedes
Land mit seiner verkehrten Politik geschädigt, wenn nicht ruiniert
hat (siehe Argentinien). In den letzten Jahren haben immer mehr
bedeutende Persönlichkeiten empfohlen, den IWF abzuschaffen. Mit
dem Fall von Bretton Woods 1971 wäre seine Tätigkeit normalerweise
ohnehin zu Ende gewesen.
Unter den Statuten des IWF ist die Verbindung einer Währung mit
Gold verboten, obwohl dieses Institut angibt, für gesunde Währungen
einzutreten. Dieser Bedingung, sich vom Gold zu lösen, hatte
sich nun auch die Schweiz gebeugt. Zwar hatte noch im Jahre 1992
ein Vertreter der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erklärt, daß
die Schweiz keine Absicht habe, Gold zu verkaufen. Aber die
Grundlage dazu war nun gelegt. Es ist hoch instruktiv zu studieren,
wie sich die Schweizer Regierung diesen Volksentscheid erschlichen
hat. Man hatte nämlich dem Schweizer Volk den Beitritt zum IWF als
eine Art Entwicklungshilfe hingestellt, wo man nicht abseits stehen
könne. Man muß verstehen, daß ein Volk, das das Rote Kreuz
gegründet hat, für Entwicklungshilfe immer Verständnis hat. Und so
stimmte das Volk schließlich knapp, mit 55,8% der Stimmen zu.
Das war der Anfang vom Ende. Das Gold stand am 19. Juni 1995 noch
bei $ 391. Aber dann waren es die Schweiz und ihr Gold, die
letztlich für die schmerzlichste Baisse am Goldmarkt verantwortlich
waren. Inzwischen war in der SNB eine neue, jüngere Generation am
Werk, die voll auf amerikanischer oder, wenn Sie wollen, auf der
Linie von Keynes lag.
Im November 1996 brach der Goldpreis auf $376 ein. Was war
passiert? Einer der Direktoren, ein gewisser Dr. Klausur, hatte
tags zuvor bei einem Vortrag erklärt, daß unser Geld heute
ausschließlich auf dem Vertrauen der Regierung beruht. Gold sei
jetzt lediglich eine Ware, ohne Bedeutung und hiermit
demonetisiert. Die internationale Spekulation jubelte. Man konnte
jetzt risikolos á la Baisse operieren, Positionen aufbauen, da man
mit Sicherheit jetzt einen großen und lang andauernden Rückgang des
Goldpreises erwarten konnte.
Im Dezember kam Nationalrat Samuel Schmid, Chef der vom Bundesrat
ernannten Goldkommission, in mein Büro. Schmid, in der Zwischenzeit
selbst Bundesrat geworden, fragte mich um meine Meinung über den
sogenannten Klauser Report. Nachdem ich dieses Dokument studiert
hatte, schrieb ich dem Nationalrat und teilte ihm mit, daß sich
meiner Meinung nach die SNB mit allem, was sie vorhatte, ins Risiko
begeben würde. Man sollte davon unbedingt Abstand nehmen.
Die
Deutsche Bundesbank und die SNB wurden nun von den cleveren
Wall-Street-Bankern in das dümmste Spiel der Welt, nämlich die
Goldverleihung, hineingeredet. Für einen Zinssatz von 1% (ein
Prozent) nahmen die Zentralbanker es in Kauf, den Goldschatz, d.h.
die Ersparnisse ihrer Länder, aufs Spiel zu setzen.
Bis dahin musste von Gesetzes wegen der ganze Notenumlauf der
Schweiz zu 40% mit Gold gedeckt sein. Obwohl das Gold dem Volk
gehört, sickerte fast nichts an die Öffentlichkeit.
Nationalrat
Schmid sagte mir dann, daß die Nationalbank diese Deckung mit einem
Schlag auf Null setzen wolle. Der Nationalrat, der das Spiel
durchschaute, machte die Nationalbank darauf aufmerksam, daß
lediglich eine Reduktion auf 25% durchgehen würde, andernfalls die
SNB bis zur Verfassungsänderung im Jahre 1999 warten müsse. Die
Golddeckung war ja schließlich in der Verfassung verankert und
darüber hinaus mußte das Volk zuerst abstimmen. Die SNB beugte
sich, und es blieb bei 25%.
Alles, was bekannt wurde, war, daß die SNB zusammen mit dem
Finanzministerium nunmehr an Plänen arbeite, um den Goldschatz der
Schweiz ertragbringender zu verwalten.
Warum die SNB gleich auf Null gehen wollte, wurde mir bald
darnach klar. Man hatte ja 1992 vor dem IWF kapituliert und das
Ziel war seither Null-Golddeckung. Dies wurde mir auch bald
darnach bestätigt. Im November 1997 kam ein anderer Nationalrat,
Dr. Ulrich Schlüer, zu mir ins Büro und bat mich, ihm den Goldmarkt
zu erklären. Dieser Dr. Schlüer, ein profunder Kenner der EU, war
Mitglied der Parlamentskommission, welche die neue Verfassung
ausarbeiten mußte. Eine Woche später, nach den parlamentarischen
Verhandlungen, kam er total degoutiert zu mir ins Büro und erzählte
mir, daß im Entwurf der neuen Verfassung das Wort Gold nicht mehr
vorkomme.
Der Paragraph mit der Golddeckung war somit
abgeschafft. Als er dann die anderen Kommissionsmitglieder
fragte, warum man Gold nicht mehr erwähne, teilte man ihm ganz
einfach mit, daß sei ja schließlich 1992 bei den Bretton
Woods-Verhandlungen vom Bundesrat zugesagt worden. Basta!
Das
Volk wusste von alldem nichts.
Am 1. November 1997 traten die neuen SNB-Statuten in Kraft und von
nun an begann sich die SNB, einst solid wie der Fels von Gibraltar,
in die internationale Gold- und Währungsspekulation einzuschalten.
Gold konnte nunmehr verliehen werden. Alles hatte sich abgespielt
ohne das Volk, das man nie gefragt hatte. Was jetzt noch fehlte,
war die Verfassungsänderung, und die sollte bald darnach
kommen.
Aber jetzt setzte etwas ein, was zum scheußlichsten Kapitel im
Verhältnis Schweiz/USA gehört. In meinem Buch nenne ich dies: Der
Goldkrieg gegen die Schweiz als Finanzzentrum. Der Krieg startet
mit einer Reihe von Anschuldigungen des sensationshungrigen
US-Senators d`Amato über die Rolle der Schweiz während des II.
Weltkrieges. Genauer gesagt, d`Amato klagte die Schweiz an, während
des Krieges mit den Nazis kollaboriert und damit den Krieg
verlängert zu haben.
Es war bald klar, was er wollte. D`Amato war der Chef des US
Senate Banking Committee. Ihm ging es vor allem darum, das
schweizerische Bankgeheimnis zu zerschlagen. Das Bankenzentrum
Schweiz und sein Goldschatz waren jetzt unter Beschuß.
Es folgte ein Schlag nach dem anderen. Bald danach griff der
schwerreiche Edgar Bronfman, Mitglied des einfußreichen Council on
Foreign Relations, Besitzer der Schnapsfirma Distillers Seagram und
Präsident des World Jewish Congress, die Schweiz an. Bronfman
klagte die Schweiz an wegen Unterschlagung von jüdischem Vermögen
durch die Schweizer Banken - wohlverstanden ohne jeglichen Beweis.
Gemäss dem Jewish Bulletin of Northern California erklärte
Bronfman, es sei Zeit der Schweiz den totalen Krieg zu erklären. Er
drohte der Schweiz und ihrem Bankensystem mit Repressalien. Es
begann eine beispiellose Orgie von Anklagen gegen die Schweiz. Die
New York Times und die Washington Post starteten eine Lawine von
schockierenden und massiven Anklagen gegen die in der ganzen Welt
hochrespektierte Bankindustrie. Dabei wurde geflissentlich
übersehen, daß in den 1930er Jahren das Bankgeheimnis gerade zum
Schutz der Verfolgten der totalitären Regime verstärkt wurde. Man
hatte auch "übersehen", daß unmittelbar nach dem Krieg und wiederum
in den 1960er Jahren die Frage der herrenlosen Vermögen genauestens
untersucht worden war. Es ist auch bekannt, daß es nicht die
Schweiz ist, die eine zweifelhafte Geschichte hat in der Handhabung
solcher Vermögen, sondern die USA.
Der Druck auf die Schweiz wurde in der Zwischenzeit so groß, daß
die Regierung einwilligte, eine unabhängige Kommission zu
bilden. Diese sollte alle Banken unter die Lupe nehmen, um nach
verlorenen jüdischen Vermögen zu suchen. Für diese Aufgabe hatte
man ausgerechnet Paul Adolf Volcker, ehemals Chef des Federal
Reserve und, wie Bronfman, Mitglied des Council on Foreign
Relations, ausgegraben. Man hätte keine "bessere" Wahl treffen
können. Eingeweihten war bekannt, daß Volcker sowohl die Schweiz
wie auch das Gold hasst. Es kann mit ziemlicher Sicherheit
angenommen werden, daß Volcker einer der Herren war, die den
Schweizern den Goldverkauf schmackhaft machten. Andere Verdächtigte
sind: Robert Rubin und Alan Greenspan. Das sind die Leute, die im
Interesse der Politik des starken Dollars unter dem Schutze von
Präsident Clinton die Schweiz verraten haben. Nicht zu vergessen,
Bronfman war einer der größten Geldgeber für Clinton`s
Wahlkampagne. Jetzt löste er seinen Preis dafür ein.
Harry Schultz hat diese Vorkommnisse klar beim Namen genannt: "...
abgesehen von ethnischen Aspekten ist es kein Zufall, daß
Regierungen das Argument Nazi-Gold verwenden, um die Schweiz zu
diskreditieren. Damit wollen sie die Schweiz ungebührlich
bedrängen, ihr Bankgeheimnis aufs Spiel zu setzen."
Aber es gab auch Versager in der Schweiz. Dazu gehören die
Regierung, einzelne Parlamentarier, die Nationalbank, die Chefs der
Großbanken und die Medien. Es kam in der Schweiz zu einer enormen
Identitätskrise, und viele gingen in die Knie vor den ausländischen
Anschuldigungen. Es war unverzeihlich, daß die Regierung nicht
einmal auf den eigenen Botschafter in Washington hörte. Der
Botschafter warnte sehr klar, daß unser Land sich in einem wahren
Kriege, intern und extern, befinde. Dieser bedeutende Diplomat
wurde dann einfach fallen gelassen und durch einen Anpasser
ersetzt, der nur dummes Zeug über die Rolle der Schweiz im Krieg
erzählte. Die wirkliche Geschichte der Schweiz wurde jetzt mit
einer modernen Kampagne moralischer Erpressung entstellt. Dabei
nützte die Clinton/Gore-Administration ihre Macht verantwortungslos
aus, um die Geschichte zu verfälschen und daraus einen unverhofften
finanziellen Gewinn zu erzielen. Einer der größten Verleumder in
dieser Angelegenheit war dabei der frühere Unterstaatssekretär und
Clinton-Freund, Stuart Eizenstat
Hätte die offizielle Schweiz etwas mehr Selbstbewusstsein gehabt,
hätte man die Amerikaner ohne weiters in die Schranken weisen
können. Vergessen wir nie, was andere über die Rolle der Schweiz im
Krieg gesagt haben. Sie haben verstanden, daß es für unser Volk
damals unumgänglich war, mit den Deutschen Handel zu treiben, um zu
überleben. Oder, wie ein amerikanischer Bankier sagte, die ältere
Generation hatte wenigstens die Klugheit, von den Deutschen Gold zu
verlangen statt Reichsmark zu akzeptieren.
Nein, wir hatten auch große Trümpfe. Wenn wir uns unserer Stärke
bewusst gewesen wären, hätten wir die Amerikaner ohne weiteres in
den Griff kriegen können. Denn Stärke haben sie immer noch
respektiert. Schließlich besitzt die Schweiz enorm viele
US-Staatspapiere. Eine kleine Drohung, diese auf den Markt zu
werfen und etwas Gold zu kaufen, hätte die Stimmung in den USA
rasch und dauerhaft verändert.
Aber die Zeit von Wilhelm Tell und Winkelried ist schon lange
vorbei, und das spürt man heute jeden Tag.
Hätte man auf den bewährten ehemaligen Nationalbank- und
BIZ-Präsidenten Dr. Fritz Leutwiler gehört, hätte man mit dem World
Jewish Congress eine viel bessere Lösung gefunden - nicht die der
Großbanken, die ohne Grund $ 1,25 Milliarden zahlten. Von diesem
Geld weiss hierzulande keiner, was inzwischen daraus geworden
ist.
Aber der größte Verrat war die Verfassungsänderung. In einer
unerhörten Anstrengung setzte die Regierung eine Propagandamaschine
ein, wie sie das Land noch nie gesehen hatte - auf Kosten der
Steuerzahler natürlich. Hunderte von Politikern reisten im Land
herum, um den Stimmbürgern einzutrichtern, wie wichtig es sei,
diese Verfassung anzunehmen.
Es war skandalös: Die Regierung
hatte sich Jahre darauf vorbereitet,
aber noch nie in der
Geschichte liess man dem Volk so wenig Zeit , knapp drei
Wochen, um sich ein Bild zu machen. Ein Bild über ein umfangreiches
Dokument von über 100 Artikeln mit tiefgreifenden Änderungen, die
die Form der Regierung, die Armee und die Kultur des Landes
betrafen. Offensichtlich war dies nötig, um das Volk daran zu
hindern, ausreichend darüber nachzudenken. Anstelle von Schutz der
Privatsphäre, Freiheit, nationale Identität und Familie kamen jetzt
sozialistische Ziele wie das Recht auf Arbeitsplatz, das Recht auf
Wohnung in die Verfassung. Mit anderen Worten: eine Vorbereitung
auf die totale Absorption durch die EU. Und es geschah das
Ungeheuerliche: ohne groß aufzubegehren, stimmte das
Schweizervolk zu, das bisherige bewährte System des gesunden
Schweizer Frankens, sowie die finanzielle Power und Unabhängigkeit
des Landes zu beenden.
Um sich zu profilieren, erfand der damalige Nationalbankpräsident
Meyer während eines Spaziergangs mit seinem Hund die sogenannte
Solidaritätsstiftung: Die Schweiz sollte $ 7 Milliarden von ihrem
Gold abzweigen und in einen Fond für humanitäre Zwecke legen. Der
Bundesrat stieg sofort auf die absurde Idee ein und verkündete dies
der Welt in einer bundesrätlichen Rede.
Darauf fiel der Goldpreis im März auf $ 354 , mit einem
entsprechenden Schaden für die Minengesellschaften. Die
Nationalbank verlor keine Zeit. Obwohl sie sich erst im Dezember
1999 im Parlament erschlichen hatte, Gold zu verkaufen, verfügte
sie bereits vorher, im Washington Abkommen vom September 1999, über
die sogenannten 1.300 Tonnen Überschussgold.
Das war eine glatte
Umgehung des Voks, das noch bis April 2000 das Recht hatte, den
Goldverkauf mit einem Referendum anzufechten. Dies zeigt
eindeutig, auf welch tiefes Niveau die Standards der "Classe
politique" oder "Classe dirigeante" in unserem Land gesunken
sind.
Seit Beginn der Verkäufe hat die Schweiz schon 320 Tonnen Gold für
knapp 4,8 Milliarden Franken verkauft. Insgesamt sollen 1.300
Tonnen "Überschussgold" auf den Markt kommen. Bei Ende September
2002 wurden dann noch weitere 283 Tonnen verkauft. Infolge der
Schweizer Verkäufe ist der Goldpreis um ca. $ 100 auf unter $ 300
gesunken und hat in den goldproduzierenden Ländern, insbesondere
Afrikas, eine verheerende wirtschaftliche Misere angerichtet.
Während die Schweizer betrügerisch, im Auftrag der Globalisten und
One World/One Governement-Kreise, zugunsten des Fed in diese
Goldverkäufe hineinmanöveriert wurden, kann man dies von der
englischen Marionettenregierung Blair nicht behaupten. Am 7. Mai
2000 gab das UK Treasury bekannt, daß man beabsichtige, in
regelmässigen Auktionen 425 Tonnen Gold abzustossen. Dies, obwohl
die Bevölkerung gemäß Umfragen im Verhältnis 5 zu 2 dagegen war.
Die im Dienste der Amerikaner stehende Puppenregierung wußte, was
sie tat, im Gegensatz zu den Schweizern, die benutzt wurden.
Die Engländer gaben damit dem Goldpreis beinahe den Todesstoss -
die Unze fiel auf fast $ 250 zurück.
Es ist keine Frage, daß ein Land, welches sein Gold verkauft oder
wie Österreich "freiwillig" an die EU-Zentralbank abliefert,
wirtschaftlich schwächer wird. Vor allem wird seine Währung
geschwächt, und das ist ja, was man will. Die genaue Vorgangsweise
ist auch in den "Protokollen der Weisen von Zion" nachzulesen. Es
ist wirklich höchst bemerkenswert, dass ein von führenden Zionisten
anno 1897 entwickeltes Programm zur Erlangung der Weltherrschaft
fast buchstabengenau bis heute exekutiert und durchgeführt wird.
Auch der Niedergang des Finanzplatzes London war daher schon
voraussehbar. In London gibt es nur noch eine einzige private
Merchantbank und die heisst Rothschild. Alle anderen sind von
"ausländischen", aber ebenfalls unter jüdischer Kontrolle stehenden
Banken aufgekauft worden.
Bei einem Mittagessen in der Rothschild Bank in London sagte mir
der langjährige Chef-Goldhändler der Bank, Robert Guy, daß niemand
im internationalen Goldmarkt damals verstehen konnte, warum die
Schweizer ihr Gold verkaufen. Eines ist klar: für die schlimmste
Phase der Goldbaisse der letzten Jahre sind die Schweiz und England
verantwortlich. Die Drahtzieher wissen das, und wer es nicht
glaubt, kann es auf den Charts ablesen.
Nochmals zurück zur Goldpreis-Manipulation: Es gibt immer mehr
Anzeichen, daß die amerikanische Regierung und andere
Organisationen den Goldpreis seit Jahren manipulieren.
Es ist das Verdienst von Bill Murphy, Reginald Howe, James Turk und
ihren Freunden, daß der Schleier immer mehr gelüftet wird.
Ein großer Teil der Manipulation soll über des Exchange
Stabilization Fund (EFS) gelaufen sein. Diese schwarze Kasse wurde
seinerzeit von Roosevelt gegründet. Nur der Präsident und der
Finanzminister haben Zugang zu den Informationen, nicht aber der
Congress oder das Volk. Es scheint, daß die U.S.-Goldreserven
geswappt, verpfändet oder belastet sind. Die Bezeichnung der
U.S.-Goldreserven wurde verschiedentlich geändert. In den neuesten
Aufstellungen wird es als "Deep Storage Gold" bezeichnet. Man
vermutet, daß das meiste Gold verkauft ist und das Treasury dafür
die Terminverkäufe von Barrick erworben hat, d.h. daß aus den
zukünftigen Lieferungen von Barrick die Reserven physisch wieder
aufgebaut werden.
Gemäß James Turk in seinem Freemarket Gold & Money Report vom
13. August 2001 ist der Bestand an Sonderziehungsrechten des ESF
von einem Höchststand von $ 10,2 Milliarden bis Ende 2000 auf $ 2,2
Milliarden gesunken. Dieser steile Rückgang verlief parallel zum
schwachen Goldpreis.
Reginald Howe hat eine akademische Studie des früheren
Finanzministers und zukünftigen Harvard-Präsidenten Lawrence
Summers aufgestöbert. Diese wurde unter dem Titel "Gibson`s Paradox
and the Gold Standard" im Journal of Political Economy vom Juni
1988 veröffentlicht. In seinem Essay weist Summers nach, daß in
"einem wirklich freien Goldmarkt der Goldpreis umgekehrt zu den
realen Zinssätzen verläuft". D.h., der Goldpreis steigt, wenn die
Sätze fallen und sinkt, wenn die Sätze steigen.
Howe weist nun nach, daß diese Regel seit dem Eintritt von Summers
in das Treasury Department im Jahre 1995 nicht mehr stimmt. Während
dieser Zeit sind die realen Zinssätze gefallen, das Gold aber
erstaunlicherweise auch. Statt auf $ 500 zu steigen, ist das Gold
in dieser Zeit auf $ 270 gefallen.
Howe sagt, daß es möglich ist, den Goldmarkt mit viel
raffinierteren Methoden, wie z.B. Zins- und Goldderivaten, zu
manipulieren, als dies noch vor einer Generation der Fall war.
Mike Bolser hat in äußerst interessanten Studien aufgrund von
extremen und ungewöhnlichen Verkaufstransaktionen nachgewiesen, wie
der Markt manipuliert wurde, und er behauptet, daß es vielleicht
kein Zufall ist, daß diese Manipulation in die Präsidentschaft
Clinton fällt, während welcher zwei Amerikaner (Greenspan &
McDonough) gesetzwidrig Einsitz in das Board der Bank für
Internationale Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel genommen haben.
Murphy und Howe machen dieses Institut mitverantwortlich für
Goldpreismanipulationen.
Murphy sagt, daß jede Woche neue Beweise liefert, daß die USA Teil
eines Komplotts sind, den Goldpreis zu manipulieren. Bis jetzt hat
ihn noch niemand widerlegt. Diese Komplott wurde bestätigt durch
ein Protokoll des Federal Open Market Committee vom 31. Jänner
1995, in dem Gold Swaps dem Exchange Stabilization Fond
zugeschrieben wurden.
Jetzt kommen wir zu den Prognosen: Jedes Jahr gibt es am Goldmarkt
ein Defizit von 1500 Tonnen, welches neben dem Recycling nur durch
Zentralbankverkäufe und -ausleihungen gefüllt werden kann. Diese
Tatsache plus der Nachweis über das riesige Manipulationsgebilde
haben mich überzeugt, daß das Kurspotential des Goldes viel größer
ist, als ich gedacht hätte.
Die Finanzmärkte sind heute sehr gefährlich. Wir sind in einer
Stagflation - ein Ausdruck von Harry Schultz. Vielleicht hat Harry
einen neuen Begriff für das, was jetzt kommen wird. Die
Aktienmärkte befinden sich in einem Baissemarkt. In den nächsten 10
bis 15 Jahren ist per Saldo nichts zu erwarten. Im Gegenteil, die
meisten Aktien sind sehr gefährdet. Obligationen sind nicht
interessant. Manche Schuldner gehen pleite. Siehe Swissair. Die
Immobilienmärkte werden in der kommenden Depression fallen. In
Amerika beginnt das schon. Wenn Menschen massenweise entlassen
werden, dann kaufen sie keine Häuser. Vielleicht können sie ihre
Häuser nicht einmal halten. Sie versuchen dann zu verkaufen.
Niemand wird kaufen wollen oder können. Ja, was bleibt dann noch?
Nur Gold und Silber!
Wie wird das aussehen? Momentan wird immer noch stark manipuliert.
Gold darf nicht über $ 292 steigen. Bei $ 295 wäre es für die
Techniker durchgebrochen. Vermutlich kann es nicht mehr sehr lange
geknebelt werden. Die Krise ist zu groß. Eines Tages wird es
losgehen, wenn wir es am wenigsten erwarten. Alles ist möglich.
Zum Vergleich: In den 70er Jahren (1972?) ist das Gold von $ 35 auf
$ 850 gestiegen. Es hat sich als vervierundzwanzigfacht! Der Grund:
Die Hochfinanz Amerikas "überredete" u.a. auch Deutschland auf die
Golddeckung ihrer Währungen zu "verzichten". Der Preis für Gold
wurde am internationalen Markt frei gegeben. Die Riesenverlusten
für Deutschland bedeuteten für Amerika jedoch Riesengewinne mit
denen die Amis dann auch ihren verlustreichen Vietnamkrieg
finanzieren konnten. Im Klartext: Deutschland und seine
Steuerzahler finanzierten mit diesem faulen US-Trick nicht nur den
gesamten Vietnamkrieg, sondern tragen - dank Richard v. Weizäcker
und Boehringer mit seinen Agent-Orange Gift Lieferungen - auch eine
grosse Mitschuld an dem bis heute andauernden Massenmord an den
Vietnamesen.
Und ähnliches wird wieder passieren, denn die Finanzmärkte stecken
heute in einer noch viel tieferen Krise als damals. Die Russen, die
Chinesen und die Inder kaufen Gold. Im Westen sind es die
Eingeweihten, die Gold kaufen. Mit allen möglichen Tricks wird das
Publikum aus den Markt gejagt, während die Big Boys in aller Ruhe
kaufen. Deshalb mein Rat:
Kaufen Sie Gold. Kaufen Sie
jetzt!"
Frei nach F.Lips
http://news.lesen.ch/de/wirtschaft/thema.cfm?TID=Gold
PS: Die SNB Gold Verkäufe sind vor kurzer Zeit abgeschlossen
worden, und dieses Gold Volksvermögen ist endgültig verschleudert,
und verloren. Bemerkenswerter Weise hat die SNB in Ihrer letzten
Quartals-Bilanz immer noch 20 Millionen Dollar Einnahmen aus
Goldverleihungen angegeben.
Die Befürchtung liegt dadurch mehr als nahe, dass der angeblich
verbliebene Teil von ca. 1270 Tonnen Gold, in Wirklichkeit
verliehen wurde, und physisch ebenfalls bereits weg ist.
Da die LBMA in London die durchschnittlichen Jahres-Leihezinzen
beim Gold im den ersten 6 Monaten 2005 mit max. 0.23%
angab,
http://www.kitco.com/market/LFrate.html
ist es ein Leichtes auszurechnen wieviel Gold von den verbliebenden
ca. 1270 Tonnen auch noch ausgeliehen wurden. Die Schweiz ist wie
es scheint heute praktisch bereits physisch Goldfrei, und der
Franken eigentlich nur noch das Papier wert, auf dem er gedruckt
ist.
Lange wird es nicht mehr dauern bis dieser Gold Preis Betrug
auffliegen wird, und die Menschen wieder anfangen zu denken.
Bis jetzt machen sie es anscheinend nicht, oder nur sehr
ungenügend.
Siam2