Das Privatvermögen des Durschnittsbürges wird im Mittel mit 3%
verzinst. Das Vermögen der reichsten Menschen der Welt stieg in der
Vergangenheit um durschschnittlich 10% pro Jahr.
Tautologie, denn nur wer eine hohe Rendite zustande bringt, schafft
es i.d.R. in die Gruppe der Reichen.
Ausnahme wohl der Walid, aber soviel Öl, geschweige denn ein
Königreich mit unglaublich viel Öl hat nicht jeder.
Ich wage fast zu bezweifeln, daß die oberen 10% die Hälfte des
Lebensversicherungsvolumens ausmachen. Andererseits gibt es evtl
doch ein paar Leute in den oberen 10% (die gar nicht mal so schwer
zu erreichen sind), die relativ große LV-Verträge abschließen, in
völliger Unkenntnis kapitaltechnischer Zusammenhänge. Diese müssen
auf anderem Wege als per LV bereits vorher zum Vermögen gekommen
sein (Erben,Lotto,Medienstars), oder steinalt sein und schon 70
Jahre Erträge aus LVen haben
Zur Liste: der Reichtum des Prinzen (4.) beruht weniger auf
Citigroup, sondern auf der geologischen Verteilung von Erdöl und
auf den gesellschaftlichen Zuständen in Saudi-Arabien.
##1,3,5,6,7,8,9,10 beruhen auf dem Aufstieg jeweils einer einzigen
Firma, den die Genannten maßgeblich gestaltet haben. Das hat wenig
mit (diversifiziertem!) Aktieninvestment zu tun.
Bleibt nur Buffett, der wirklich mit einer Reihe von verschiedenen
Investments zur großen Kohle gelangt ist.
Auf jeden Fall zeigt die Liste einmal mehr, daß das ach so schlimme
Zinssystem keine allmächtigen Superreichen schafft. Dabei hätten
Fugger und Welser doch reichlich Zeit gehabt