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    Prügelt Infineon die Qimonda AG selbst herunter ??? (Seite 5)

    eröffnet am 28.10.08 21:45:25 von
    Joe_Trader

    neuester Beitrag 17.11.12 00:19:57 von
    tlquicksilver
    Beiträge: 50.989
    ID: 1.145.636
    Aufrufe heute: 0
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    primaabzocker
    schrieb am 10.11.08 19:04:37
    Beitrag Nr. 41 (35.905.740)
    Infineon-Chef sieht 'starkes Interesse' an Qimonda - 2 bis 4 mögliche Käufer
    MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Chef des Halbleiter-Konzerns Infineon hofft trotz der Finanzkrise doch noch auf einen Verkauf der hoch defizitären Speicherchip-Tochter Qimonda . 'Sicher gibt es Verhandlungen', sagte Peter Bauer am Dienstag am Rande einer IT-Konferenz in München. Der Manager sprach von 'einem starken Interesse von starken Interessenten'. Es gebe mehr als einen Interessenten, aber weniger als fünf. Unter diesen seien auch Mitspieler aus dem Markt.

    'Das beste wäre, wenn man den kompletten Anteil verkaufen könnte', sagte Bauer. Der Verkauf werde durch die Finanzkrise aber 'nicht gerade befördert'. Es sei derzeit schwierig, 'mit fremdem Geld so etwas zu finanzieren'. Sollten die Verhandlungen fehlschlagen, will Bauer wie geplant Qimonda-Aktien an die eigenen Aktionäre ausschütten. 'Die letzte Stufe wäre eine Sachdividende.'

    Bis zur Hauptversammlung will Infineon seinen Anteil an Qimonda von 77,5 Prozent auf unter 50 Prozent senken. Eine Kapitalspritze für die unter den am Boden liegenden Speicherchip-Preisen leidende Tochter schloss er weiter aus: 'Wir werden Qimonda nicht finanzieren.'/das/tw


    (28.10.2008 12:35:14)

    Motto:
    Bitte bitte, nehmt uns dat Zeuch endlich ab
    oder sollen wir es euch schenken :confused:
    :keks:

    Avatar
    sekko1982
    schrieb am 10.11.08 20:34:33
    Beitrag Nr. 42 (35.906.532)
    So habe mir nochmal 3500 Stück zu günstigen Preisen gegönnt. Ich setze jetzt alles auf eine Karte, da ich mit einem baldigen Turnaround rechne. Ist doch echt ein Witz der aktuell Kurs + die Marktkapitalisierung!!
    Avatar
    primaabzocker
    schrieb am 10.11.08 20:43:30
    Beitrag Nr. 43 (35.906.582)
    Letzte Kurse Zeit Kurs Volumen
    19:56:57 0,111 0
    19:35:01 0,126 3500
    19:00:15 0,125 20000
    18:29:39 0,123 2000
    18:20:42 0,124 5185
    18:08:26 0,124 600
    18:05:24 0,127 10000
    17:57:38 0,129 11500
    16:55:46 0,140 17000
    15:52:33 0,148 9000
    Avatar
    stoppelfeld
    schrieb am 10.11.08 21:13:23
    Beitrag Nr. 44 (35.906.793)
    10.11.2008 19:29 Uhr

    Infineon-Tochter in Schwierigkeiten
    Qimonda droht das Ende

    Bei der angeschlagen Infineon-Tochter Qimonda schwindet die Hoffnung auf ein Überleben: Betriebsräte warnen vor dem Untergang des Milliardenkonzerns.
    Von Markus Balser

    Das Meeting war geheim, die Botschaft der Emissäre brisant: Ende Oktober trafen sich nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hochrangige Qimonda-Betriebsräte und Manager zum Krisengespräch mit Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk.

    Was Jurk zu hören bekam, dürfte die Landesregierung in Aufregung versetzen. Das gesamte Unternehmen mit 13.000 Mitarbeitern samt seinem wichtigsten Standort Dresden sei wegen der "prekären wirtschaftlichen Situation" in der Existenz gefährdet, warnten zutiefst beunruhigte Arbeitnehmervertreter. Solle die Qimonda-Technologie mitsamt den Arbeitsplätzen nicht aus Europa verschwinden, müsse die Politik handeln und bei der Suche nach einem Investor helfen - schnell.

    Die Hilferufe aus der High-Tech-Schmiede könnten kaum dramatischer sein. Die Angst vor einem Untergang von Deutschlands Chipkonzern Nummer zwei wächst. In einem aktuellen Schreiben an die Mitarbeiter warnen Arbeitnehmerfunktionäre der Infineon-Tochter die Belegschaft unverblümt vor dem drohenden Aus: "Das Ausmaß der Probleme bedroht die Existenz des Unternehmens", heißt es in einem Rundbrief, der der SZ vorliegt. Ein Qimonda-Sprecher widersprach der Darstellung der Betriebsräte am Montag nicht und erklärte: "Die Situation ist sehr ernst, die Krise der Branche dramatisch."

    Streit mit dem Management

    Allein in den ersten neun Monaten dieses Geschäftsjahres war ein Verlust von 1,5 Milliarden Euro angefallen. Das Eigenkapital des Herstellers von Speicherchips, wie sie in Handys oder Computern eingesetzt werden, hatte sich halbiert. "Diese Entwicklung hat sich seit Juni nochmals beschleunigt", verlautet aus Konzernkreisen. Dabei seien inzwischen "so ziemlich alle denkbaren Mittel zur Generierung von Cash" ausgeschöpft. Es dürfte für Qimonda sehr schwer werden, Kredite zu bekommen, hieß es. Auch die Mutter Infineon lehnt eine Kapitalspritze weiter ab. Und die Geschäfte laufen nach wie vor schlecht. Die Preise für die Chips des Konzerns befänden sich weiter im freien Fall und noch immer sei kein rettender Investor in Sicht.

    In der Münchner Konzernzentrale versucht das Management derweil verzweifelt, der drohenden Pleite zu entkommen. Doch intern tun sich tiefe Risse zwischen Management und Belegschaft auf.

    Auch das neue Geschäftsmodell scheine nicht tragfähig, kritisierten vor wenigen Tagen hochrangige Betriebsräte und warfen dem Management Versagen vor: Qimonda präsentiere sich als "Trümmerwüste, in der es sehr wenige Lösungen zu sehen gibt". Das "ungeheure Ausmaß" der jüngsten Sparmaßnahmen lasse "die Pläne weniger als konzipierte Sanierung denn als Zeichen planloser Verzweiflung erscheinen". Qimonda hatte Mitte Oktober angekündigt, sein Geschäft zu halbieren und 3000 Stellen abzubauen - die Hälfte davon in Deutschland. Der Konzern habe das Produktportfolio abwechselnd ausgeweitet und zusammengestrichen, ein zweites Entwicklungszentrum in China eröffnet und gleich wieder geschlossen, neue Speicherchips zur Produktionsreife entwickelt und dann eingestellt. "Die Liste der Entscheidungen, die nicht zu begreifen sind, ist sehr lang", wettern Betriebsräte.


    Sachsens Wirtschaftsministerium reagiert offenbar. Aus Regierungskreisen verlautet, man versuche im Rahmen der Möglichkeiten zu helfen. Der Exodus im Management geht derweil weiter. Nach Finanzchef Michael Majerus, der nur wenige Stunden nach Bekanntgabe des beispiellosen Notprogramms Mitte Oktober zurücktrat, verlässt inmitten der schwersten Konzernkrise nach SZ-Informationen nun auch Strategiechef Michael Alexander das Unternehmen zum Jahresende. Ein Qimonda-Sprecher bestätigte die Personalie. Alexander gebe seinen Posten aus "persönlichen Gründen" auf, teilte der Konzern mit.

    Börsenkurs im Keller

    Das Verhalten der Konzernmutter Infineon, die noch 77,5 Prozent der Anteile an Qimonda hält, weitere Hilfsaktionen aber abgelehnt hat, zieht den Zorn der bedrohten Qimonda-Belegschaft auf sich. "Die Art und Weise, in der hier mit der Qimonda AG und deren Mitarbeitern umgegangen wird, die bis Mai 2006 sogar noch Teil der Infineon AG selbst waren, erfüllt uns mit Abscheu. Wir erwarten die Übernahme von Verantwortung für den Fortbestand des Unternehmens."

    Infineon verhandelt seit Monaten über den Verkauf seines Anteils an der defizitären Tochter, die in Deutschland fast 5000 Mitarbeiter beschäftigt. Europas zweitgrößter Chipkonzern teilte Mitte Oktober mit, die Gespräche dauerten an, ihr Ausgang sei aber ungewiss. Nachdem der Konkurrent Elpida abgewinkt hat, waren nach Angaben aus Branchenkreisen auch die Gespräche mit dem Chipkonzern Micron ins Stocken geraten. Denn die Konkurrenten haben selbst zu kämpfen. So will Micron in den nächsten beiden Jahren 15 Prozent der Belegschaft abbauen.

    Die Börse hat den Chiphersteller aus Deutschland bereits abgeschrieben: Das Papier, das vor einem Jahr noch bei neun Dollar notierte, war am Montag an der New Yorker Börse noch 18 Cent wert. Gestartet war der Konzern beim Börsengang im Sommer 2006 noch mit einem Kurs von 14 Dollar.
    Avatar
    primaabzocker
    schrieb am 10.11.08 21:22:15
    Beitrag Nr. 45 (35.906.854)
    einbuchten die gesamte bagage
    Avatar
    Joe_Trader
    schrieb am 11.11.08 04:58:49
    Beitrag Nr. 46 (35.907.941)
    Zeitung: Betriebsräte sehen Existenz von Qimonda gefährdet

    10.11.2008

    München (ddp). Die Krise beim verlustträchtigen Chiphersteller Qimonda spitzt sich einem Pressebericht zufolge zu. In einem internen Papier warnten führende Betriebsräte vor dem Aus der Infineon-Tochter, berichtet die «Süddeutsche Zeitung» (Dienstagausgabe). Das Ausmaß der Probleme bedrohe die Existenz des Unternehmens, heißt es laut Zeitung in einem Schreiben an die Belegschaft.

    Ein Qimonda-Sprecher sagte am Montagabend auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires, die Situation sei sehr ernst bei Qimonda und im gesamten Halbleitersektor.

    Die Zeitung schreibt unter Berufung auf Konzernkreise weiter, die Lage des Unternehmens habe sich seit dem Sommer nochmals verschlechtert. Das Qimonda-Management hoffe zwar in den nächsten Wochen auf ein Ende der Branchenkrise. Bleibe der Preiskampf aber so hart wie in den vergangenen Monaten, müsse der Konzern «mit dem Schlimmsten» rechnen.

    ddp/djn/arh

    ---------------------------------

    LOL Betriebsräte :laugh:

    Welch fundierte Aussage von einfachen Arbeitern.:rolleyes:
    Wollen ihren eigenen Arsch irgendwie retten.

    Also ich lasse mich nicht kirre machen.

    Qimonda wird Überleben, vielleicht mit Indern,Russen,Amerikanern oder .... als Besitzern.
    Avatar
    primaabzocker
    schrieb am 11.11.08 09:48:42
    Beitrag Nr. 47 (35.908.751)
    Werte Vorstände / Ausichtsräte

    das Management hat mit den von Aktionären eingelegten Geldern sorgfältig und gewinnbringend zu arbeiten !!!!!!!

    schreibt euch das hinter euere ungewaschenen Ohren !!!!!


    unglaublich was hier abläuft !
    Avatar
    Joe_Trader
    schrieb am 11.11.08 10:10:03
    Beitrag Nr. 48 (35.908.941)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 35.908.751 von primaabzocker am 11.11.08 09:48:42hey bleib cool.
    noch ist nicht´s gelaufen.
    ist das neu was die Betriebsräte da äußern ??

    Es laufen noch immer verhandlungen,oder ???

    man muss sich im klaren sein das der Standort Deutschland zuteuer ist !!!!

    und das hier massiv stellen abgebaut werden.

    abwarten also.
    Avatar
    primaabzocker
    schrieb am 11.11.08 12:35:03
    Beitrag Nr. 49 (35.910.289)
    Chipproduzent zu verschenken
    Chipproduzent zu verschenken
    möchte jemand unseren Chipproduzenten geschenkt ????????????????

    was
    nichtmal geschenkt ?????
    ist ja unglaublich !
    Avatar
    primaabzocker
    schrieb am 11.11.08 12:49:47
    Beitrag Nr. 50 (35.910.390)
    so und jetzt in konzertierter Aktion:

    Fenster auf
    raaaaaaaaaaaaaaaaaaus mit dem gesamten Elektronikschrott

    in den Händlerregalen wartet die neue Ware schon !



    Motto:

    gönnt euch mal wieder wat Schönes !




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