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schrieb am 10.11.08 19:04:37
Infineon-Chef sieht 'starkes Interesse' an Qimonda - 2 bis 4
mögliche Käufer
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Chef des Halbleiter-Konzerns Infineon hofft
trotz der Finanzkrise doch noch auf einen Verkauf der hoch
defizitären Speicherchip-Tochter Qimonda . 'Sicher gibt es
Verhandlungen', sagte Peter Bauer am Dienstag am Rande einer
IT-Konferenz in München. Der Manager sprach von 'einem starken
Interesse von starken Interessenten'. Es gebe mehr als einen
Interessenten, aber weniger als fünf. Unter diesen seien auch
Mitspieler aus dem Markt.
'Das beste wäre, wenn man den kompletten Anteil verkaufen könnte',
sagte Bauer. Der Verkauf werde durch die Finanzkrise aber 'nicht
gerade befördert'. Es sei derzeit schwierig, 'mit fremdem Geld so
etwas zu finanzieren'. Sollten die Verhandlungen fehlschlagen, will
Bauer wie geplant Qimonda-Aktien an die eigenen Aktionäre
ausschütten. 'Die letzte Stufe wäre eine Sachdividende.'
Bis zur Hauptversammlung will Infineon seinen Anteil an Qimonda von
77,5 Prozent auf unter 50 Prozent senken. Eine Kapitalspritze für
die unter den am Boden liegenden Speicherchip-Preisen leidende
Tochter schloss er weiter aus: 'Wir werden Qimonda nicht
finanzieren.'/das/tw
(28.10.2008 12:35:14)
Motto:
Bitte bitte, nehmt uns dat Zeuch endlich ab
oder sollen wir es euch schenken
schrieb am 10.11.08 20:34:33
So habe mir nochmal 3500 Stück zu günstigen Preisen gegönnt. Ich
setze jetzt alles auf eine Karte, da ich mit einem baldigen
Turnaround rechne. Ist doch echt ein Witz der aktuell Kurs + die
Marktkapitalisierung!!
schrieb am 10.11.08 20:43:30
Letzte Kurse Zeit Kurs Volumen
19:56:57 0,111 0
19:35:01 0,126 3500
19:00:15 0,125 20000
18:29:39 0,123 2000
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15:52:33 0,148 9000
schrieb am 10.11.08 21:13:23
10.11.2008 19:29 Uhr
Infineon-Tochter in Schwierigkeiten
Qimonda droht das Ende
Bei der angeschlagen Infineon-Tochter Qimonda schwindet die
Hoffnung auf ein Überleben: Betriebsräte warnen vor dem Untergang
des Milliardenkonzerns.
Von Markus Balser
Das Meeting war geheim, die Botschaft der Emissäre brisant: Ende
Oktober trafen sich nach Informationen der Süddeutschen Zeitung
hochrangige Qimonda-Betriebsräte und Manager zum Krisengespräch mit
Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk.
Was Jurk zu hören bekam, dürfte die Landesregierung in Aufregung
versetzen. Das gesamte Unternehmen mit 13.000 Mitarbeitern samt
seinem wichtigsten Standort Dresden sei wegen der "prekären
wirtschaftlichen Situation" in der Existenz gefährdet, warnten
zutiefst beunruhigte Arbeitnehmervertreter. Solle die
Qimonda-Technologie mitsamt den Arbeitsplätzen nicht aus Europa
verschwinden, müsse die Politik handeln und bei der Suche nach
einem Investor helfen - schnell.
Die Hilferufe aus der High-Tech-Schmiede könnten kaum dramatischer
sein. Die Angst vor einem Untergang von Deutschlands Chipkonzern
Nummer zwei wächst. In einem aktuellen Schreiben an die Mitarbeiter
warnen Arbeitnehmerfunktionäre der Infineon-Tochter die Belegschaft
unverblümt vor dem drohenden Aus: "Das Ausmaß der Probleme bedroht
die Existenz des Unternehmens", heißt es in einem Rundbrief, der
der SZ vorliegt. Ein Qimonda-Sprecher widersprach der Darstellung
der Betriebsräte am Montag nicht und erklärte: "Die Situation ist
sehr ernst, die Krise der Branche dramatisch."
Streit mit dem Management
Allein in den ersten neun Monaten dieses Geschäftsjahres war ein
Verlust von 1,5 Milliarden Euro angefallen. Das Eigenkapital des
Herstellers von Speicherchips, wie sie in Handys oder Computern
eingesetzt werden, hatte sich halbiert. "Diese Entwicklung hat sich
seit Juni nochmals beschleunigt", verlautet aus Konzernkreisen.
Dabei seien inzwischen "so ziemlich alle denkbaren Mittel zur
Generierung von Cash" ausgeschöpft. Es dürfte für Qimonda sehr
schwer werden, Kredite zu bekommen, hieß es. Auch die Mutter
Infineon lehnt eine Kapitalspritze weiter ab. Und die Geschäfte
laufen nach wie vor schlecht. Die Preise für die Chips des Konzerns
befänden sich weiter im freien Fall und noch immer sei kein
rettender Investor in Sicht.
In der Münchner Konzernzentrale versucht das Management derweil
verzweifelt, der drohenden Pleite zu entkommen. Doch intern tun
sich tiefe Risse zwischen Management und Belegschaft auf.
Auch das neue Geschäftsmodell scheine nicht tragfähig, kritisierten
vor wenigen Tagen hochrangige Betriebsräte und warfen dem
Management Versagen vor: Qimonda präsentiere sich als
"Trümmerwüste, in der es sehr wenige Lösungen zu sehen gibt". Das
"ungeheure Ausmaß" der jüngsten Sparmaßnahmen lasse "die Pläne
weniger als konzipierte Sanierung denn als Zeichen planloser
Verzweiflung erscheinen". Qimonda hatte Mitte Oktober angekündigt,
sein Geschäft zu halbieren und 3000 Stellen abzubauen - die Hälfte
davon in Deutschland. Der Konzern habe das Produktportfolio
abwechselnd ausgeweitet und zusammengestrichen, ein zweites
Entwicklungszentrum in China eröffnet und gleich wieder
geschlossen, neue Speicherchips zur Produktionsreife entwickelt und
dann eingestellt. "Die Liste der Entscheidungen, die nicht zu
begreifen sind, ist sehr lang", wettern Betriebsräte.
Sachsens Wirtschaftsministerium reagiert offenbar. Aus
Regierungskreisen verlautet, man versuche im Rahmen der
Möglichkeiten zu helfen. Der Exodus im Management geht derweil
weiter. Nach Finanzchef Michael Majerus, der nur wenige Stunden
nach Bekanntgabe des beispiellosen Notprogramms Mitte Oktober
zurücktrat, verlässt inmitten der schwersten Konzernkrise nach
SZ-Informationen nun auch Strategiechef Michael Alexander das
Unternehmen zum Jahresende. Ein Qimonda-Sprecher bestätigte die
Personalie. Alexander gebe seinen Posten aus "persönlichen Gründen"
auf, teilte der Konzern mit.
Börsenkurs im Keller
Das Verhalten der Konzernmutter Infineon, die noch 77,5 Prozent der
Anteile an Qimonda hält, weitere Hilfsaktionen aber abgelehnt hat,
zieht den Zorn der bedrohten Qimonda-Belegschaft auf sich. "Die Art
und Weise, in der hier mit der Qimonda AG und deren Mitarbeitern
umgegangen wird, die bis Mai 2006 sogar noch Teil der Infineon AG
selbst waren, erfüllt uns mit Abscheu. Wir erwarten die Übernahme
von Verantwortung für den Fortbestand des Unternehmens."
Infineon verhandelt seit Monaten über den Verkauf seines Anteils an
der defizitären Tochter, die in Deutschland fast 5000 Mitarbeiter
beschäftigt. Europas zweitgrößter Chipkonzern teilte Mitte Oktober
mit, die Gespräche dauerten an, ihr Ausgang sei aber ungewiss.
Nachdem der Konkurrent Elpida abgewinkt hat, waren nach Angaben aus
Branchenkreisen auch die Gespräche mit dem Chipkonzern Micron ins
Stocken geraten. Denn die Konkurrenten haben selbst zu kämpfen. So
will Micron in den nächsten beiden Jahren 15 Prozent der
Belegschaft abbauen.
Die Börse hat den Chiphersteller aus Deutschland bereits
abgeschrieben: Das Papier, das vor einem Jahr noch bei neun Dollar
notierte, war am Montag an der New Yorker Börse noch 18 Cent wert.
Gestartet war der Konzern beim Börsengang im Sommer 2006 noch mit
einem Kurs von 14 Dollar.
schrieb am 10.11.08 21:22:15
einbuchten die gesamte bagage
schrieb am 11.11.08 04:58:49
Zeitung: Betriebsräte sehen Existenz von Qimonda gefährdet
10.11.2008
München (ddp). Die Krise beim verlustträchtigen Chiphersteller
Qimonda spitzt sich einem Pressebericht zufolge zu. In einem
internen Papier warnten führende Betriebsräte vor dem Aus der
Infineon-Tochter, berichtet die «Süddeutsche Zeitung»
(Dienstagausgabe). Das Ausmaß der Probleme bedrohe die Existenz des
Unternehmens, heißt es laut Zeitung in einem Schreiben an die
Belegschaft.
Ein Qimonda-Sprecher sagte am Montagabend auf Nachfrage der
Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires, die Situation sei sehr
ernst bei Qimonda und im gesamten Halbleitersektor.
Die Zeitung schreibt unter Berufung auf Konzernkreise weiter, die
Lage des Unternehmens habe sich seit dem Sommer nochmals
verschlechtert. Das Qimonda-Management hoffe zwar in den nächsten
Wochen auf ein Ende der Branchenkrise. Bleibe der Preiskampf aber
so hart wie in den vergangenen Monaten, müsse der Konzern «mit dem
Schlimmsten» rechnen.
ddp/djn/arh
---------------------------------
LOL Betriebsräte
Welch fundierte Aussage von einfachen Arbeitern.

Wollen ihren eigenen Arsch irgendwie retten.
Also ich lasse mich nicht kirre machen.
Qimonda wird Überleben, vielleicht mit Indern,Russen,Amerikanern
oder .... als Besitzern.
schrieb am 11.11.08 09:48:42
Werte Vorstände / Ausichtsräte
das Management hat mit den von Aktionären
eingelegten Geldern sorgfältig und gewinnbringend zu arbeiten
!!!!!!!
schreibt euch das hinter euere ungewaschenen Ohren !!!!!
unglaublich was hier abläuft !
schrieb am 11.11.08 10:10:03
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.908.751 von primaabzocker am 11.11.08
09:48:42hey bleib cool.
noch ist nicht´s gelaufen.
ist das neu was die Betriebsräte da äußern ??
Es laufen noch immer verhandlungen,oder ???
man muss sich im klaren sein das der Standort Deutschland zuteuer
ist !!!!
und das hier massiv stellen abgebaut werden.
abwarten also.
schrieb am 11.11.08 12:35:03
Chipproduzent zu verschenken
Chipproduzent zu verschenken
möchte jemand unseren Chipproduzenten geschenkt
????????????????
was
nichtmal geschenkt ?????
ist ja unglaublich !
schrieb am 11.11.08 12:49:47
so und jetzt in konzertierter Aktion:
Fenster auf
raaaaaaaaaaaaaaaaaaus mit dem gesamten Elektronikschrott
in den Händlerregalen wartet die neue Ware schon !
Motto:
gönnt euch mal wieder wat Schönes !
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